hier landen die wenigen bücher die ich grottig fand oder sogar NICHT ausgelesen habe, warum auch immer …
sie haben nicht unbedingt alle 0 sterne „verdient“, manchmal passen sie auch einfach nicht zu mir, sowas soll’s geben.
früher wäre so etwas undenkbar gewesen, da habe ich aber auch selektiver bestimmte genres gelesen, sciencefiction und krimis (meist englisch/amerikanisch im original) und das paßte von daher schon grundsätzlich auch wenn nicht alles gleich gut war.
inzwischen lese ich mehr anderes, allgemein querbeet was mich anlacht im geschäft (selten bestelle ich bei amazon, in der regel nur fortsetzungen von fremdsprachlichen krimis die ich sowieso nicht direkt im laden bekomme [und auch die könnte man natürlich dort bestellen]).
da kommt es dann doch schon mal eher vor daß ich nicht genug reingeblättert oder die falschen — wenigen „guten“ — stellen erwischt habe und da das leben zu kurz ist um sich unnütz mit etwas zu beschäftigen das keinen spaß macht wenn es nicht zwingend sein MUSS … laß ich es dann. nicht nach 10 oder 20 seiten, aber 50-100 müssen schaffen mich zu überzeugen!

in diese ratzeLooserKathegorie fallen also folgende werke (in alphabetischer reihenfolge), sofern zuende gelesen auch gesternt, aber alle selbstverständlich rein subjektiv verrissen:

Federico Baccomo
Abgekanzelt
das hatte ich als witzig erhofft und es war auch zunächst nicht wirklich schlecht, aber ein jüngerer mann (im vergleich zu mir) erlebt vielleicht doch anders als ich (?) und von seite zu seite kam es mir platter und uninteressanter vor wie er sich durchs leben „quält“ bis ich es schlicht aufgegeben habe. dennoch vermute ich daß das am autor und nicht grundsätzlich am generationen+geschlechterunterschied liegt, dazu war tschick (unter H nachzuschlagen) einfach zu wunderbarklasse 🙂
(12/2012)

Ellen Berg
Du mich auch
das ärgernis des jahres, ganz klar in der kathegorie „bücher die die welt nicht braucht“ gelandet! permanent vorhersehbarer schwachsinn vom typ „geschlechterkampf/die rache der kleinen frau“, einfach nur dämlich und ich hab mich im nachhinein geärgert es überhaupt zuende gelesen zu haben um ihm noch eine (ungenutzte) chance zu geben
(2/2012)

Meir Shalev
Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger
nicht meine geschichte, ich fand es nicht mal ansatzweise witzig, interessant, irgendwie unterhaltsam wie diese familie beschrieben wird.
(12/2012)

Denis Thériault
Siebzehn Silben Ewigkeit
eigentlich bin ich ja haiku-„fan“ soweit man sowas so formulieren kann, daher hatte es mich gelockt, aber es ist eins der wenigen bücher die ich nach der hälfte beiseite gelegt habe, nicht weil es wirklich schlecht wäre sondern weil es mir persönlich nicht gefiel.
die geschichte eines postboten der (natürlich unerlaubt) auf briefe antwortet nachdem der eigentliche empfänger verstorben ist, weil er sich heillos verliebt hat … eigentlich ja kein schlechtes thema aber der autor bringt es nicht an mich ran.
(2/2012)

Judith Zander
Dinge die wir heute sagten
es fing ganz interessant an, im prinzip eine familiensaga, längerfristig angelegt, aber irgendwann hatte ich das gefühl alles dreht sich im kreis … wird immer und immer wieder durchgekaut, entwickelt sich nicht weiter … ich würde nicht mehr gefesselt und hatte keine lust mehr auf egal welche „auflösung“ welcher düsteren vergangenheitsgeschichten
(7/2012)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: