hier sammle ich sukzessive alles was ich in der letzten zeit (in PRINT-BUCH-form!) gelesen habe und wie ich es fand, als sammlung für leute die meinen den selben geschmack zu haben.

da die autoren es verdienen „ordentlich“ genannt und rezensiert zu werden breche ich dann sogar hier+da mit meiner kleinklein-vorliebe-tradition in sonstigen blogposts 🙂

als bewertung abgesehen vom text hab ich mal 5 sternchen gemalt, je voller je toller aber rein subjektiv zum gefallen, nicht als aussage zur hochgeistigen literatureigenschaft zu interpretieren, zumal ja auch einige krimis darunter sind.

die aufnahme erfolgt alphabetisch nach autoren (mit je einem beispielnamen zur eröffnung) statt zeitlich wie ich’s gelesen habe, dann kann man besser nachschlagen.
ich versuch mal noch ansatzweise ein datum mitzugeben, nach und nach verschiebe ich das auch in unterseiten um es übersichtlicher zu gestalten.
ausgezogen sind daher schon

A wie Aehnlich
B wie Balschun
K wie Koschka
L wie Landvik
M wie Magnusson

einen „ehrenplatz“ in form einer ganz und gar eigenen seite gibt es bisher nur für

💡 wolfgang Schorlau und seine Krimis um den privaten ermittler georg dengler

und dann gibt es noch
0-nummern mit den pleiten die es auch gibt im leben …
2do/underConstruction mit allem was ich nur rudimentär erfaßt aber noch nicht „richtig“ abgehandelt habe

Georges Flipo
Tote Dichter lügen nicht
ein toller krimi mit sympatischer kommisarin, ich hoffe sehr auf eine fortsetzung in diesem team (10/2012)

Lisa Genova
Mein Leben ohne Gestern
starker tobak, kein „schönes“ buch wenn die schreiberin sich langsam im erinnerungs-nichts einer viel zu jungen alzheimerkranken verliert, aber packend und deshalb „schön“ es gelesen zu haben (12/2011)

Wolfgang Herrndorf
tschick
ein buch über die erste sommerferienwoche von zwei 14jährigen gefällt auch mit 51 denn manches ist zeitlos, die geschichte steckt so voll lebensweisheiten und ist so gut erzählt daß man sich weder zu alt noch „for ever young“ vorkommt sondern einfach nur mitfiebert und ständig meint nicken zu müssen „ja, ja, genau so isset doch, alder“. die faz meint dazu „Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.“ (3/2012)

Jonas Jonasson
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
seit monaten auf der bestsellerliste, für mich selten ein kriterium aber ein herrlicher zeitvertreib, nach furiosem auftakt ein kleiner hänger bei den ersten rückblenden in die reale geschichte des letzten jahrhunderts, aus sicht des hundertjährigen. aber die machen „sinn“ und werden zunehmend skurriler, das paßt dann alles zusammen, war sicher alles ganz anders — aber hätte auch so — wer weiß . . . (12/2011)

Monika Peetz
Die Dienstagsfrauen
5 Freundinnen aus einem 15 Jahre zurückliegenden Französischkurs pilgern gemeinsam auf dem Jakobsweg mit dem Ziel einer den Verlust des geliebten Mannes zu erleichtern aber einem etwas anderen Ergebnis … Witzig geschrieben, nicht 100% vorhersehbar und daher spannende Lektüre ohne großen Anspruch aber eben unterhaltsam, und was wollte man auch mehr von einem „Frauenroman“? (5/2012)
Sieben Tage ohne
Die Fortsetzung, die selben 5 begeben sich auf eine Burg (die es leider so nicht gibt, ich wär sofort hingefahren zur Erholung !) um eine Woche Heilfasten zu ertragen, was mehr und weniger klappt aber wiederum zusätzliche Erkenntnisse und mehr Ergebnisse als nur ein paar abgespeckte Kilos bewirkt. Erneut nett und wenn es denn mal einen dritten Band geben sollte werde ich mich ihm wohl nicht verschließen. (6/2012)

Peter Stamm
Agnes
das mir unbekannte auf eigenen wunsch zugeteilte buch zum welttag des buches, zum verschenken an 29 da ich das 30. ja selber lesen wollte, hat mir nicht gefallen. vielleicht hab ich’s auch einfach nicht verstanden, was da zwischen den beiden liebenden schief lief oder überhaupt lief. jedenfalls war ich heilfroh daß ich (irgendwie wohl mit 2.gesicht sowas schon befürchtend) einen „disclaimer“ beigefügt hatte an die teilweise auch nicht so extrem bekannten (wie nachbarinnen die es im briefkasten vorfanden [und sich auch nie gerührt haben danach]). ich habe von den näher bekannten beschenkten bisher auch KEINE postitive rückmeldung bekommen, es ging allen ähnlich. immerhin ist es dünn, deshalb wollten wir es dann doch auslesen um zu wissen was passiert. (5/2012)

Leonie Swann
Garou
trotz des namens ist das ein original deutscher krimi (wenn auch nicht in D spielend)
und nachfolger des ersten teils Glenkill
auch der 2.teil fing gleich wieder typisch im stil an, eine wunderbare art konsequent ein wenig schräg eine andere sichtweise, nämlich meist die der schlauen schafe, diesmal ergänzt um bekanntlich noch schlauere ziegen, abzubilden und konsequent weiterzuspinnen.
man muß krimis mögen, man muß tiere mögen, man darf nicht alles zu ernst nehmen aber dann kann man sich köstlich amüsieren, genau so isset oder könnte zumindest sein.
(11/2011 und früher)

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