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Am Sonntag war Bonnmarathon.
Die letzten beiden Marathons war ich zuletzt im November und Dezember 2011 gelaufen.
Danach kam Fuß, Mortonneurom-OP 2014 mit immerhin ganz gutem WiederInDieGängeKommen und Himmelfahrt in Rengsdorf 30 bergigen Kilometern und im Herbst noch Drache und Platinman mit je rund 26km bei 1000 und was weniger Höhenmetern.
Dann ging’s wieder los mit Fuß: Plantarfasciitis, Fersensporn, ein halbes Jahr ganz Aussetzen, Mitte 2016 Wiederanrollen schwerfällig, unter anderem auch weil schwerer. Ich hab jetzt rund 7kg mehr als zu den guten Laufzeiten Ende des vorigen Jahrzehnts. Klar wird man nicht jünger, Frau auch nicht, aber soooooo schwer sollte es doch nicht sein … ?

Dann kam im Rahmen des Screenings, zu dem jede deutsche Frau (wie das klingt *sic*) ab 50 im 2-Jahrestakt geladen wird, Mitte Mai der Hammer: DCIS 👿
OP Anfang Juli, Nachresektion weil etwas zu randständig (man will ja auf der sicheren Seite sein) 8 Tage später, alles sauber, auch die 4 Sentinels (Wächterlympfknoten), keine Chemo, keine Bestrahlung aber 3 Wochen A(nschluss)H(eil)B(ehandlung) in BadOexen. Da war es toll, da mach ich irgendwann mal einen eigenen Bericht draus.
Anfang November kam dann GummieinbauOP und ab Neujahr hab ich wieder angefangen mit Liegestütz 🙂

Laufen durfte ich (bis auf 3-4 Wochen nach den OPs) die ganze Zeit, aber es war grottig anstrengend. Ich komme nun einfach aus einem ganz tiefen Trainingstal langsam (wortwörtlich) wieder hoch, ein 8min-Schnitt war anstrengend wie sonst 6er und daher selten überhaupt mal ’ne 7 vor dem Doppelpunkt!

In einem Anfall geistiger Umnachtung hab ich dann Mitte Februar „HIER“ geschrien, als auf facebook von der Deutschen Post als Sponsor Startplätze für den diesjährigen Bonnmarathon verlost wurden, gegen Schilderung wieso nun gerade man selber einen brauchen sollte.

Meine Argumente „Am 04.04.04 beim 4.Bonner Marathon und meinem 4.Marathon bin ich meine immer noch gültige Bestzeit gelaufen! Jetzt komm ich aus einem tiefen Keller aber den halben würde ich gerne mal wieder angehen.“ zogen nicht sofort, aber mit ein bisschen jammerndem Nachhaken fielen dann doch noch ein paar Plätze mehr vom Himmel und ich war im Wort.

Ich bin zwar alles andere als die flachAsphaltLiebhaberin, aber da mußte ich durch und hab mir dann zu Hause sogar eine „Referenzrunde“ ausgeguckt, raus aus der Haustüre immer links und nach 3km wieder zu Hause, Dorfstraßenfußweg und asphaltierter Wirtschaftsweg, überschaubar, messbar, wiederholbar.

8 mal hab ich die als Einheit gemacht, dabei 2,2,3,2,4,5,3,2 Runden gedreht, in der Spitze also 15km. Mental war das hart, an der Einfahrt weiter zu laufen statt abzubiegen, trainingstechnisch aber top, in der 5fachEinheit plangemäß sogar die letzte die „schnellste“.
In deren 3ter Runde also in der Mitte hatte ich allerdings die Wade was gezerrt und eine Woche später, weil weiterlaufend, war die dann einfach dicht. Damit hatte ich mir dann zum Minimalismusprinzip auch noch eine Woche Trainingspause über Ostern, wo man ja eigentlich grad endlich mal Zeit hat, eingehandelt 😦
Egal: Retterspitz, Voltaren, Finalgon (vor ’ner Saunaeinheit der ganz große Burner 😆 ), Tapen, und dann die Woche vor Bonn noch mal das schöne Krabachtal mit Bergen und Wald als längste (17km) Trainingseinheit und der große Tag war da.

Der startete mit Sintflut aber kaum ausgestiegen aus dem GögaTaxi am SuttnerPlatz wurde es erst trocken und dann RICHTIG schön!

Zwischendrin war ich nach etlichen Jahren auch mal wieder Donnerstags zur kleinen Brückenrunde (von insidern des Lauftreff Siebengebirge „Udolauf“ genannt) angereist, (un)pfiffigerweise just an dem Tag des Beueler10er, so daß ich vom blauen Affen kommend zur Südbrücke mal schnell ganz schnell werden mußte, um noch rechtzeitig 5 Minuten vor dem Start des 5km-Laufs die Rampe hoch aus dem Weg zu kommen 😯 Von der Einheit hab ich auch ein paar Fotos weil Traumwetter:

Früher, zu den besten Zeiten, hieß es ja ein halber geht immer, aber so einfach ist das dann doch nicht. Das Hauptaugenmerk lag auf gleichmäßigem nicht zu schnell mitreißen lassenden Trott und der klappte dann auch ziemlich wunschgemäß. 2:38 sind natürlich mit Abstand schlechteste Zeit alltime, aber was soll’s? Die Zielvorgabe des Veranstalters von 3h und mein Wunsch unter 2:45 in Richtung 2:30 waren kompatibel, es war schön, ich hatte Spaß, ich hatte keinen Muka (war Dienstag nach einem Jahr erstmals wieder beim Lauftreff) und alles wird gut!

Die Freßmeile in Bonn ist übrigens der absolute Oberhammer. Ich war da ja Jahre nicht mehr, 2004 beim Marathon (noch eine große Runde), 2006 (da schon DoppelHM) mit Freistart, 2007 beim halben mit Startplatz von GögaFirma, 2009 wieder Doppelrunde mit Freistart eine Woche nach Wien, das heißt Bonn ist eine billige Angelegenheit aus meiner Sicht. Inzwischen wäre es nachmeldend schon richtig teuer mit 55€ für den halben (frühzeitig 36€) und 70€ für den ganzen!

An das – O-Ton Göga „hat man heute so, neumodisch grau„(e) – Shirt muß ich mich noch gewöhnen. Ich war damals mit RheinEnergy und schwarzen eingestiegen, später mal mit T-Mobil als Sponsor mit Magenta verziert auf schwarzu oder weiß, seither ohne mich waren sie dank Post immer quietscheentengelb gewesen, da hatte ich mich drauf gefreut 😉 aber die Medaille ist sehr schön und hängt jetzt ’ne Weile am Backofengriff in der Küche 💡

Einen viel ausführlicheren Laufbericht mit vielen tollen Fotos hat der alte Harung hier bei marathon4you abgeliefert, der ebenfalls mit Freistart (für den Bericht) aber dafür ohne Chip unterwegs war 😆

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Die Zeit rast, vor allem wenn man zu wenig davon frei zur Verfügung hat … Daher habe ich es bisher einfach nicht geschafft die Fotos zu sichten/sortieren/zusammenzustellen, die ich im Herbsturlaub gemacht hatte, der nun ja schon vor einen halben Jahr stattfand.
Und bevor jemand auf die Idee kommt es hätte mir nicht gefallen, da oben an der Ostsee, fang ich jetzt einfach mal an und bringe unstrukturiert ein paar erste Einblicke zu (virtuellem) Papier 😉

Vorab als Motto: „das Wetter war zu schön, wir kamen zu fast nix was wir uns vorgenommen hatten“ !

Das kann man so natürlich nicht auf Anhieb verstehen. Aber wir hatten das Quartier unter anderem deshalb so mittig an der Küste gewählt, weil es nach Schwerin im Westen rund 100 und bis Rügen nach Osten ebenfalls 100km sind und wir dachten, an Schlechtwettertagen dann halt mal mit Bahn oder Auto einen Ausflug zu machen, aber – es war ein Traumwetterherbst. Der einzige Regen fiel EINmal abends um acht wo dann wegen der Wassermassen 5min das (Sat)Fernsehn ausfiel wie zu Hause auch schon wenn das Signal nicht mehr durchkommt.

Nachdem wir (vor der Bloggerzeit) schon desöfteren auf Moppendtour oder auch mit Auto in „MeckPomm“ im Landesinneren (Plau am See) waren, hatten wir uns mal dazu entschieden, die paar ( 100?) Kilometer mehr bis ganz an die Küste hoch zu fahren.
Von einem virtuellen facebook-Freund hatte ich eine Kontaktadresse zu einer Ferienwohnung in Graal-Müritz, am Ortsrand fußläufig 300m zum Meer, telefonisch gebucht und vom 13.-25.September nicht bereut. Ganz oben ist der Sonnenuntergang vom 21. der diesem Beitrag seinen Namen gibt.

Die erste Collage zeigt ein paar Fischerbötchen im Hafen beim allerersten Radausflug nach Fischland am 14. Denn wir sind mit den Rädern huckepack hoch und dann dort fast ausschließlich damit unterwegs gewesen. Damit kamen dann bombastische >300km in den 11 Anwesenheitstagen zusammen, mehr als manches Jahr sonst in meiner bisherigen „Radkarriere“ (und im gesamten Monat September dank noch mehr Urlaub und Fahrten zur Arbeit sogar über 500 aber das ist eine andere Geschichte …).

Am zweiten Tag ging’s 30km gen Westen nach Warnemünde mit Riesenpötten am Pier und kleineren am „Touristenkai“

Und am nächsten Tag zog es uns wieder mehr in die leerere Natur weiter Richtung Darß bis nach Ahrenshoop.

Und jetzt kommt erst mal Sendepause bis ich die nächsten Eindrücke „druckreif“ zusammengestellt habe 😉

Der August ist bei Rösi diesmal eine echte Herausforderung, LILA ist so gar nicht meine Farbe. Nicht daß es mir nicht gefiele, ich habe sogar unter meinen wenigen „feinen“ business-Klamotten einen lilanen Anzug, den ich nicht extra auf’s Foto bringen wollte. Aber ich dachte nicht daß ich sonst noch viel zusammenbekäme.

20160828_181830Dann wurden es doch immerhin noch 9 verschiedene Arten von Dingen, auf der Sofa-gegen-Katzen-schütz-Decke tummeln sich:

  • 4 Knäuel Baumwolle
  • ein Akku
  • eine kleine dünne und eine kürzere dickere Kerze
  • ein uralter SF von Lem
    (ich war der festen Überzeugung von Toni Morrison „The color purple“ zu besitzen, habe es aber im Regal unter „M“ nicht gefunden und dann eben festgestellt, daß es von Alice Walker ist, da muß ich wohl noch mal unter „W“ gucken! )
  • eine 2010 abgelaufene Sondereditionsflasche ColaLight, die hier viel blauer wirkt als in der Küche
  • ein Paar Badelatschen aus der Sammlung der alljährlichen Gratiszugaben von Birkenstock als Sponsor des Rheinhöhenlaufs, davon haben wir bei 2 Leuten und vielfacher Teilnahme inzwischen jede Menge im Fundus 😀
  • eine Dose Haargel (oder -wachs?)
  • und eine Katzen-zum-Impfen-bringen-Transportbox die auch alleine viel lilaiger wirkt als hier in der geballten Konkurrenz wo sie eher rosa scheint.

Nächsten Monat kommt dann ja GRÜÜÜÜÜÜN und das passt viiiiiel besser zu mir, zum Beispiel als SCHRECK an Nachzucht von Basilikum.

20160827_15075x_SchreckAbgesehen vom Farbensammeln bin ich ja auch wieder sportlich unterwegs, letzte Woche Dienstag war ich schon zum 4. Mal dieses Jahr mit dem geliebten Koga im Büro *stolzAusDerWäscheGuck* !
Hin in rund 1:10h für knapp 30km gestaltet sich vor allem bei Hitze die Rückfahrt dann ja schwerer mit gut anderthalb Stunden, denn von der Sieg um 70Nn muß man auf etwa 200 hoch und auch zwischendurch ist es ja nicht topfeben. Meist fahre ich dann zum Schluß nicht Blankenberg sondern Bülgenauel hoch, da ist gefühlt die sanftere Steigung. Real tut sich das vermutlich nix aber zumindest ist weniger enger Autoverkehr und die paar hundert Meter mehr auf gute 30km machen nicht wirklich was aus.

20160823_181225_kaldauerFeldDiesmal gab es eine kurze Fotopause noch weit vorher an der Wahnbachtalstraße im Kaldauer Feld und dann war ich mit dem Göttergatten am/im Siegstrand (Campingplatzlokal mit gut ausgebautem Biergarten) in Lauthausen verabredet.

20160823_192224_siegstrandCurrywurstPommes war ok, kein kulinarisches Sensationserlebnis wie im Rurberger Grimmischall aber durchaus lecker und so haben wir dann spontan reservierend am Samstag mit den Müttern dort das Geburtstagsessen (vom letzten Jahr?) nachgeholt (auch wieder lecker).

20160823_195355_blankenbergDer oben erwähnte Berg tat sich danach drohend auf und ward doch bezwungen.

20160827_09320x_gänseSamstag schaffte ich es morgens rechtzeitig vor der größten Hitze auf die Ravensteinrunde. Am See an der Mühle wurde ich mit heftigem lautem Geschnattere empfangen: (Nil?-)Gänsemama auf dem Pfosten wollte ihre Brut warnen vor der bösen Joggerin. aber die waren schon groß und konnten dann auch über den Zaun zu ihr ins Wasser fliegen 😀

20160827_135340_hangoverNachdem es mir außerhalb des Waldes zu heiß wurde wurde flexibel von 11 auf knapp 8km abgekürzt und nach dem darauffolgenden späten Frühstück konnte man es nur noch in der Hängematte zwischen Mirabelle und (unter der) Linde aushalten!

20160828_123330_teicheFreierUnd der schönste Platz war noch etwas später so von 15-17 Uhr vor dem Essengehentermin definitiv im Wasser: da hab ich mal wieder zunächst den unteren größten Teich rigoros von Schilf und Wildwuchs und auch vielem was am Rand über die Steine gewuchert war entrümpelt um danach aus der Zisterne endlich wieder Wasser nachzupumpen.

20160828_123548_seeRosenDie Seerosen dankten es mit schöner Blüte am nächsten Tag, vorher sahen die gar nix mehr und wir sie deshalb auch nicht.

20160828_160825_teicheFreierIn den mittleren oberhalb davon ging’s dann am Sonntag aber da scheuchte mich das Gewitter, wenn auch kurz dann aber knackig mit Hagel, raus und danach hatte ich keine Lust mehr, deshalb ist nur halb Wasser und noch ein sehr großer Batzen an Gewächs zum Damm hin übrig.
Aber nicht mehr lange! Seit Juli bin ich ja auf 80% gewechselt. Den nun freien Mittwoch kann ich bei angesagt schönem Wetter für den Rest nutzen und auch den kleinsten auf der anderen Seite vom Weg unterhalb der Terrasse noch befreien, der hat es bitter nötig.

20160828_DSCF3039_andenhornAnsonsten gibt es nicht so viel zu berichten. Von der Campari sind schon die ersten >>30 geerntet und verspeist, die Andenhorn an der gekauften Pflanze wachsen und gedeihen prächtig, links 4 je rund 10cm lange Exemplare.

Die eigene Nachzucht von der Hüsgenpflanze vo20160828_DSCF3048_moosSchneggiem letzten Jahr ist wieder eher mickrig und laß ich nächstes Jahr wohl sein. Mal sehen wie sich Campari säen läßt. sonst bleibt’s in Zukunft bei ein paar fetten Biogärtnerinnenpflanzen, ggf. ergänzt durch AlteSortenVersand-Saatgut-Versuche, basta!

Den Abschluss bilden ein paar Beispiele aus der „ichKannMichNichtDranSattSehen-Flechten+Moose+Holz“-Rubrik zu der auch schon obige Schneggie gehört, zunächst eine Wunderwelt auf Teichumrandungsstein …

20160828_DSCF3040_teichFlechte-16x9… dann ein Totenkopf von etwa ¼cm² …

20160828_DSCF3045_moosFlechtenFBund ein Holz+Moos-Stilleben am TomTomBaum:

20160828_DSCF3049_holzMoos

Diesen Monat ist bei Rösi BLAU dran, und ich hab mal wieder bis fast auf den letzten Drücker gewartet und dann … wurde ich überrannt von Blauem das mitwollte …

20160728_210710_5minBlauDa sind zunächst mal als Untergrund (auf dem dreckigen Terrassentisch draußen wo das Licht ok aber keine blaue Schönheit gegeben war):

  • ein Küchenhandtuch mit Schwänen
  • ein Badezimmerhandtuch mit Fischen
  • ein Platzset das bei uns als Einzelstück vor der Mikrowelle seinen Dienst tut
  • und in der Mitte eine Duschantirutschmatte

Darauf tummeln sich dann (mal nicht im Kreis sondern zickezackeheuHeuHEUig):

  • Boule- und Schnorchelente im kleinen Putzeimer
  • blaue Trinkflasche
  • Plastikschale für Badezimmerutensilien (derer temporär beraubt da nicht blau)
  • statt dessen darauf eine Knoblauchpresse
  • Wolle
  • eine Dose Rasiercreme vom Göga vom BodyShop
  • eine Porzellanschale
  • ein Teigschaber
  • ein Textmarker
  • eine Legogrundplatte mit ein paar Steinen
  • ein scharfes (!) Messer
  • ein Korkenzieher+Kapselheber
  • ein Katzenfutterdosendeckel
  • ein Akku
  • ein TK-Tüten-Clip
  • 2 Knöpfe – Herz und Häschen
  • eine Handtuchersatzhalteschlaufe
  • ein Plätzchenausstechmond
  • ein hüllenloser Schnellhefter (hat der auch einen eigenen Namen?)
  • 2 Buntstifte
  • und ein Exemplar meiner großen Sammlung von Sudokus von Stefan Heine

20160728_212035_5minBlau-2a20160728_212721_5minBlau-2bDann fielen mir beim Wegräumen noch ein paar Sachen in die Hand und das erste linke Foto ist zwar stilistisch netter aber es kamen immer weitere dazu, also hier noch mal im Doppelpack als Nachschlag auf Hasenabtrockentuch:

  • ein Ordner
  • eine Flaschentasche (rumrutschverhindernd mit 6 Innenfächern)
  • Kabel, Seil und Schnürsenkel
  • Papiertaschentuchpackung
  • Schraubendreher Kreuzschlitz und normal
  • Eierbecher
  • Wäscheklammern
  • und das Oberteil von meinem einzigen jemals gewonnen Pokal, für den dritten Platz der Altersklasse (W40) beim Tria in Siegburg

20160729_080847_5minBlau-3 Als ich dann endlich nach erledigter Tat ins Bett fallen wollte meldeten sich nochmal ein paar Nachzügler „wir wollen auch berühmt werden“!

 

Ich wußte gar nicht daß BLAU so geballt vorhanden ist, es fänden sich noch immer weitere Stücke aber mal muß ja Schluß sein.

 

Hier also – aller guten Dinge sind DREI (Sammlungen) – als Untergrund mein „MessengerOfRunHappyShirt“ aus
der Kurzzeitepisode als Laufequipmenttesterin für Brooks (nachzulesen ab RatzeRenntRosa Ende 2011),
darauf:

  • eine miniGießkanne für die Kakteen im Arbeitszimmer (die sind ja genügsam)
  • auf deren Ausguss ein Armband von Brooks das ich ehrlich gesagt nie getragen habe weil ich es blöd finde, wegwerfen mochte ich es aber trotzdem nicht
  • ein Karabinerhakenschlüsselring
  • ein Paar Bambussneakersocken die sehr angenehm zu tragen sind
  • und ein Kirschkernkissen für verspannte Schreibtischarbeiter- und Sportlernacken (Rad z.B. ist nicht immer „bequem“

Letzte Woche Mittwoch gab’s übrigens auch was blaues im Büro. Da war es so dermaßen unerträglich heiß daß ich ein bischen am jammern war und ein Kollege der früher Schluss machte lieh mir seinen USB-Ventilator

20160721_152529_ventilator

Daraufhin habe ich recherchiert und Freitag eine Sammelbestellung gemacht, 7 schwarze kamen prompt am Montag und dann noch eine wunderbare Überraschung, abends hatte ich nämlich ein Päckchen zu Hause, da hatte eine Freundin von mir von der Ventilatorgeschichte auf facebook gelesen (aber da stand nix von der Bestellung ) und sich erinnert an einen scheint’s ungenutzten und hier ist nun mein megasuperduperalleinstellungsmerkmaliger Ventilatoooooooooor (und eine Kollegin die die verpaßt hatte freut sich nun über den überzähligen) !!!

Und fast hätte ich sie vergessen, die Wegwarte lachte mich ein paar Tage auf dem Weg zur Arbeit an, die wollte ich auch noch verewigen. Inzwischen ist sie fast verblüht und bei dem Sommerregen heute öffnet sie sowieso kein Köpfchen.

20160727_090713_wegwarte2

20160510_eier0In der Woche vor Pfingsten waren wir ja in Rurberg in der Eifel und hier kommt der 2.Teil vom Urlaubsbericht, mit ein wenig Einblicken in die Ferienwohnung und das Dorf bevor die Wanderei wieder mit wunderschöner Landschaft „zuschlägt“.

Die bella suocera hatte uns 2 kleine Helferleins mitgegeben, und was soll ich sagen: die funktionierten sogar, selten hab ich so perfekt weichgekochte Eier zum Frühstück genossen!

20160511_eierZunächst galt es mal herauszufinden wieviel Watt die vorhandene Mikrowelle hat, da tat das Handy schon gute Dienste, per Foto vom nicht so gut einsichtigen Geräteboden wurden 700 ermittelt.

20160511_eier2Dann galt es die Angaben aus der Anleitung für 400 bzw. 900W darauf anzuwenden, Beschlussfassung der QS: bei 700 Watt mittelt sich das auf 6min. Passt!

201605xyGarten-2Die FeWoZiegler im Parterre hat durchaus mehr zu bieten als die oben unter dem Dach.
Hinter dem rechten Baum kann man eine Ahnung von der kleinen Terrasse bekommen

20160511_090300_laddieGartenDer Blick von dort in den Garten ist herrlich, auch Laddie kam auf seine Kosten.

201605xyGartenVor dem Haus lud eine Bank in der Morgensonne ein.20160512_gartenUnd da wir nur einen Tag etwas Regen hatten konnten wir das Ganze auch so richtig genießen.

201605121733_DSCF2990_BluetenBieneAber jetzt mal zur nächsten Wanderung: am Donnerstag Morgen machten wir uns auf, mal abseits der Seen auf der westlichen Seite den Berg zu erwandern.

20160512_panorama1120Da gibt es die Kall-Rur-Panoramaroute und die führte uns eine ganze Weile erst mal panoramafrei durch den Wald, durch eine Furt die man, wie wir im Nachhinein umdrehend sahen, auch über einen Steg hätte überqueren können 😉 und immer weiter hinauf …

20160512_panorama1130Kurz nach dem Treckerbesuch kam Laddie auf einmal nicht mehr hinterher, der hatte was gerochen, er ist ja erfreulich jagdunlustig, aber ABSTAUBEN, das kann er gut!
Schließlich kam er mit einem halben Kaninchen im Maul, erst mal im Sicherheitsabstand weil ihm wohl schwante, daß wir das nicht so prickelnd fanden.
Irgendwann kamen wir aber ran und er war es (angeleint für ein paar hundert Meter) los!

20160512_panorama1151Schön war’s da oben, alles schön grün, Ahorn Buchen Eichen & Co machen einfach Stimmung, für mich viel schöner als Nadelbäume!

20160512_panorama1205Schließlich kamen wir zur Stelle mit Überblick

20160512_panorama1210und Weitblick – auf „Einheimische“ und Windräder –

20160512_panorama1215und machten uns nach Querung der Landstraße an der russischen Kriegsgräberstätte wieder runter vom Berg nach Hause, nach Rurberg-„City“.

201605121311_DSCF2983_HotelKircheDas hat auch so seine netten / witzigen Ecken

20160512_131259_zaunMausund selbst am bäuerlichen Fachwerk durchaus maritime Gestalten

201605121412_DSCF2960_fachwerkaber vor allem ein Bistro am Rursee, Grimmischall (der facebook-Link klappt vermutlich nur für dort auch registrierte), mit berühmt berüchtigter Currywurst.

20160512_132526_CPohneMDie gibt es auch schon weit vor 16Uhr ab wann eigentlich wochentags erst geöffnet sein sollte. Und damit kamen wir zum verdienten und heiß ersehnten Mittagessen!

Schon am Anreisetag hatten wir dort hervorragende Schnitzel genossen, vor allem meins mit frischen Champignons mit vielen – aber nicht zu vielen weil sehr lecker zubereiteten – Zwiebeln kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! Aus früheren Urlauben erinnern wir auch gerne den gebackenen Camembert – hach: es waren einfach zu wenige Tage um alles zu genießen 😦

20160512_kermeter1852Am Abend machten wir uns dann noch mal von der Mauer zwischen Rursee und Obersee aus an die Ersteigung des Kermeter, da geht’s steil hoch, für Laddie kein Problem (aber der hat ja auch doppelt so viele Beine für ein Viertel des Gewichts 😉 )

20160512_kermeter1919Oben kurz verschnauft ging’s den selben Weg wieder zurück, Radfahren ist zwar verboten, aber der Hund kriegt auch speed drauf, zu schnell für’s knipsen.

20160512_kermeter1926Hatte ich schon erwähnt daß ich Buchenwälder liebe?

20160512_kermeter1944Die Abendsonne gleißt über dem Wasser

20160512_kermeter1945und selbst der schönste, aber vor allem zu kurze, Urlaub geht mal zuende.

20160513_ufercafeNach dem Packen vor der Rückfahrt am nächsten Morgen gab’s Frühstück im Ufercafé und dann nach kurzer Fahrt noch mal eine Hundeauslaufpinkelpause oben auf der Höhe bei Vogelsang bevor wir – insgesamt gerade mal schlappe 100km – nach Hause fuhren.

20160513_vogelsang

 

 

20160510_obersee-2In der zweiten Maiwoche war es endlich wieder so weit, wir packten ein paar Klamotten und den geliehenen Hund ins Auto und fuhren – hinzu gemütlich incl. Fähre Linz->Kripp und durch’s Ahrtal – in die Eifel. Ferienwohnung war gemietet für 4 Nächte da danach belegt, dem Wochenendrummel an Pfingsten wollten wir aber sowieso gerne entgehen, das paßte.

20160510_obersee-1Am ersten vollen Tag war zunächst Wasserfestigkeit gefragt, Laddie war anzumerken daß sich die Begeisterung in Grenzen hielt, aber da mußte er durch!

20160510_obersee-3Nach rund 6km an der Staumauer zwischen Obersee und Urfttalsperre angekommen (die eine der beiden BRD-weit einzigen gebogenen sein soll) gab’s für die Menschen ein Hefeweizen und Blick gen Vogelsang, für den Hund der kein Wasser wollte nur Dreckbeine unter dem Tisch.

20160510_obersee-4Danach ging es über die Mauer weiter in den ehemaligen Truppenübungsplatz und am Rand der Dreibornerhöhe

20160510_obersee-5-Dreibornernach Einruhr (wieso sich DAS mit „h“ schreibt aber die anderen Ruries [Rursee, Rurberg] ohne hab ich immer noch nicht begriffen).

20160510_obersee-6Die andere Uferseite sind wir schon mehrfach gegangen, ein wunderschönes Stück Natur, diesmal fuhren wir aber mit dem letzten Schiff zurück nach Rurberg. außer uns war nur noch ein Radfahrer dabei der den letzten Anschluß verpaßt hatte und danach dann noch nach Heimberg fahren mußte.

20160510_obersee-7-TitanicDa er sich vermutlich ziemlich langweilte war der Kaptain gerne bereit uns auf Chip zu bannen, hatte was von Titanic (aber alles ging gut 😀 ).

20160510_obersee-8Zu sehen bekommt man vom Wasser mehr als aus dem Wald und wir nahmen uns zum x-ten Mal vor im Cafe auf dem unteren Bild mal vorbeizusehen (und haben es wieder nicht geschafft).

20160510_obersee-9 Ganz zum Schluß eines ersten schönen Urlaubstages gab es noch Fischer Christian life beim Versuch einen Karpfen aus dem Rursee zu ziehen.

20160510_obersee-xAm Mittwoch war uns das Wetter dann endgültig hold.

201605110943_DSCF2941_rurseeDa brachen wir kurz vor zehn freudig auf um unterhalb des Kermeter nach Schwammenauel, zur Staumauer des Rursees in der Nähe von Heimbach, zu marschieren.

201605111003_DSCF2942_rurseeAlles war friedlich sonnig einfach nur traumhaft erholsam und kaum ein Mensch unterwegs!

201605111022_rurseeFloraDie Rückfahrt mit der „Aachen“ war auch wieder nett und unterwegs trafen wir auch das Gegenschiff, die „Stella Maris“

201605111306_seefahrerbis wir, vorbei an Woffelsbach mit Piratenflagge am Seepavillon an der Ecke vom DLRG, wieder zurück in Rurberg waren.

201605111340_seePavillonDen Rest vom kurzen Seen-Fest gibt’s dann im nächsten blog, einen vollen Tag hatten wir ja noch und ein paar Eindrücke von der FeWo in der ich zum ersten Mal war (sonst immer 2 Etagen höher unter dem Dach, diesmal ebenerdig mit Gartenauslauf für Laddie) kommen auch noch.

Aber den krönenden Abschluß vom mittleren Tag bildete defitniiv das „Anschwimmen“ im Naturfreibad Eiserbachsee!

20160509_eiserbachDa lag abends um sechs auf der Wiese noch vereinzelte Jugend rum aber das Wasser war leer (wie oben auf dem Foto von morgens früh) und – wider Erwarten, bei ja frischem Zulauf aus dem Bach und stetigem Überlauf in den Rursee auch nicht brackig stehend – gar nicht soooo kalt.
Klar hatte es nicht die 23,5° vom Rengsdorfer termalquellenbelieferten eine Woche zuvor, aber reingehen, naßmachen, losschwimmen und kein Herzklabaster sondern einfach nur Schwimmspaß pur!
Am nächsten Tag war dann auch das Abtrennseil eingezogen, ich hab da also anscheinend quasi so die Saison eröffnet 😉 (und unser Vermieter war [erstmals?] nicht der Erste wie er beim Treffen Mittwoch Abend feststellte 😆 )

Nachtrag zum Titel: die Seensucht ist eins der beiden auf dem Obersee fahrenden Elektroschiffe, ich finde den Namen sehr passend.

20160505_Rengsdorf_0Am 5.Mai war Himmelfahrt. Und Himmelfahrt is Vadderdach. Und Vadderdach … macht man am besten EINS: Wandern (wenn man schon nicht laufen kann) in Rengsdorf!

20160505_Rengsdorf_2Wir hatten da den ersten freien von insgesamt 12 Urlaubstagen und am Vorabend kam die bella suocera mit Laddie um uns den für die Zeit zu „leihen“. Da fing die Zeit also schon gut mit „Mittwochs ist Schnitzeltag im Landhaus Süchterscheid“ an.

Donnerstagsmorgens „schmissen“ wir sie dann recht schnell raus (war ihr aber vorher klar), denn dann ging es zu dritt mit 8 Beinen in den Westerwald. Nachdem ich letztes Jahr pausiert hatte hatte ich vergessen daß vorletztes Jahr schon im Bau inzwischen die Fahrt anders verlaufen würde, dank Umgehungsstraße. Halbwegs ortskundig landeten wir aber trotz verspätetet an der mittleren der nun 3 Abfahrten der sogar mit Tunnel ausgestatteten B256 abzweigend letztlich genau gegenüber der Stelle wo man, sonst von Norden durch’s Dorf kommend, zum Freibad abbiegen müßte (nun für uns halt geradeaus …).
Da ich die Seele nicht zusehr strapazieren wollte, wußte ich ja noch gar nicht ob ich dem blöden Fuß überhaupt mehr als die minimale Strecke von (diesmal) 12,5km zumuten könnte, waren wir nicht morgens um 8 schon da um mit allen Ultras gemeinsam „Hoi Wäller“ zu skandieren (und zu viele alte Bekannte zu treffen). Auf die kürzeren Strecken darf man ja, auch als Wanderer (die umgekehrt auf die 50er noch früher los MÜSSEN), auch später, geht es ja nur darum am Ende die VP abreißen zu können und die fleißigen Helferleins endlich in ihren wohlverdienten Feiertagsabend zu schicken. Eine Zeitnahme gibt es nicht, wir sind alle alt genug selber auf die Uhr zu gucken, und wer sich hinterher eine Urkunde mit 3h auf dem 50er ausstellen läßt ist selber schön blöd!
Erkannt wurde ich aber trotzdem, von der lieben Gitta, ihreszeichens verdiente Orga und ich freu mich immer wieder, um so mehr daß es nach dem Ausfall letztes Jahr nun doch weitergeht dank gemeinsamer Anstrengungen von nun mehr Leuten statt nur immer den selben!20160505_Rengsdorf_1Langer (Vor-)Rede, kurzer (Wander-)Bericht:

Nach dem Start, wie meistens unter dem Banner durch gen Norden, ging es gleich bald scharf links steil hoch und dann durch Wald und Dorf. Laddie machte sich dabei sehr gut als Fährtensucher, die Markierungen waren ihm völlig klar. Wo’s NICHT durchgeht ist ein durchgezogener Strich (da steht er im linken Foto, draufklicken und dann auf die Lupe zeigt einen blanken Po). Wo’s hergeht ist ein Pfeil (demzufolge ist er im rechten Foto schon richtig abgebogen). Prima Kerl!

20160505_Rengsdorf_3Nach einigen Straßenquerungen und Hundeleinengebot in Parks mit herrlichen Blüten (s.o. in rosa) kamen wir von Rengsdorf in den Kurort Ehlscheid und danach, kurz vor Kurtscheid nach knapp 6km, trennte sich die erste Spreu vom Weizen.

20160505_Rengsdorf_4Kurzer Systemcheck „alles ok“ und vorbei am Rechtsabbieger geradeaus weiter auf die 20er-Runde.

20160505_Rengsdorf_5Die führte dann traumhaft durch Wald mit der ganz oben abgebildeten Bank zum Seele baumeln lassen20160505_Rengsdorf_6und durch Wiesen halb im Uhrzeigersinn rund um’s Dorf zum ersten VP.

20160505_Rengsdorf_7Peter Lustig zu Ehren der neulich ja verstorben ist hab ich mich auch in die Wiese geworfen zwecks Löwenzahnfoto!

Wir bekamen zwar kein Würstchen mehr (der VP1 hatte noch eine Restlauf=warte-Zeit von einer Viertelstunde) aber HabuFlaBi, was will man mehr?

20160505_Rengsdorf_8Hund wollte kein Wasser sondern weiter, der wußte schon intuitiv daß offene Blicke mit Platz zum rumspringen auf ihn warteten. Er mag dunklen Wald nicht so sehr aber Wiesen und helle Sonne, ist halt ein alter Kretikos 😉

20160505_Rengsdorf_9Spaß machte es, sowohl ihm sichtbar als auch uns beim zusehen.

20160505_Rengsdorf_10Gegen Ende auf dem Rückweg auf der Hauptroute gab’s dann nochmal einen VP MIT Würstchen (weil lange besetzt und entsprechend ausgestattet) ohne Foto.

Die Strecken liegen ja wie Blasen ineinander und somit sammeln die Ultras irgendwann einige von den kürzer gegangenen Wanderern wieder ein, bekommen verdienten Applaus und trotten weiter allenfalls mit Banane aber meist ohne feste Nahrung wo unsereins sich in Ruhe laben kann (DIESES Jahr, Plan 2017 ist wieder [mindestens] der 30er im Laufschritt um 8min/km ! ).
In der minimalistischen Startgebühr von 15€ ist an diesem letzten VP sogar (zumindest bei meinen bisherigen Starts) die Flasche Plöpp enthalten für die Läufer, die Wanderer zahlen ja noch weniger (3,50€) denn die schleppen zum Teil ja auch Getränke und Verpflegung im Rucksack mit.

20160505_Rengsdorf_11Kurz vor dem Ziel gab’s noch ein Debut (neben der Tatsache des Wanderns statt Laufens bei diesem Event): an der unteren Mühle genieße ich sonst immer die großen alten Rhododendren, dieses Jahr war erstens der April recht ungemptlich und zweitens Himmelfahrt so früh, da blühte noch GAR NIX 😦

20160505_Rengsdorf_12Aber was wie alle Jahre super funktionierte war das herrliche Freibad, mein absolutes Lieblingsbad der künstlichen Kategorie (zur Unterscheidung siehe frühere Urlaubsberichte oder den noch zu schreibenden von der Folgewoche … Stichwort Eiserbachsee).

Laddie und Rolf erholten sich bei nix und Eintopf, und die Ratze ging ins Wasser. Das kommt mit 19° aus unterirdischer Quelle und wurde daher mit etwas zusätzlichem Energieaufwand auf 23,5° geheizt angeboten. Irgendwie fehlte mir leider der Nerv mir viel Zeit zu nehmen, daher wurden es nur 400m im herrlichen 50er-Becken, danach ein Stückchen Kuchen+Kaffee und dann heim.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich noch ein Panorama geschossen und da sprach mich jemand an ob ich nicht mit draufwolle … (Antwort meinerseits: „Perlen vor die …„) und so entspann sich noch ein nettes kleines „Interview“ mit Ortsbürgermeister Christian Robeneck.
Sie stecken wohl einiges Geld rein für relativ wenig Leute aber das ist es Wert! Ich hab ihm vorgeschwärmt wie sehr ich ihn drum beneide und wie sehr ich mir das in unserer Nähe wünschte aber so wär’s zu weit für häufigere Besuche, da kam aus der Zuhörerschaft eine Stimme „das ist auch besser so sonst haben wir keinen Platz mehr“ 😆 Seh ich inzwischen sooooo elefantös aus mit den mangels Laufen in den letzten 2-3 Jahren angehäuften 7-10kg mehr? Nee, ist schon ok, liebe unbekannte Rengsdorferin, ich versteh wie das gemeint war und stehe voll hinter Euch. Genießt es!

Statistischer Nachschlag:

Garmine hab ich mitlaufen lassen zwecks aktueller Anzeige direkt am Arm und mit brutto-Zeit, die war aber offensichtlich mit den Höhenmetern etwas überfordert.
Strava als App auf dem Handy parallel dazu in der Tasche hat dann mit Auto-Stop das Netto von 4:30 für die 20km ausgeworfen bei 493 Höhenmetern, was der Ausschreibung von „rund 500“ recht gut entspricht. Dafür kann das keine Kalorieren, bzw. gaukelt einem immer rund 50% zu viel vor, nämlich 1914kcal für diese Wanderung, WHOW! Selbst wenn ich die 20 geLAUFEN wäre, also deutlich mehr angestrengt, wären es bei derzeitigen 75kg ganz grob 1500 ;-).

Fazit:

Ich bin einfach nur unheimlich froh daß sich meine Plantarfsciitis schon wieder ansatzweise alltagstauglich gestaltet und nach morgendlichem Anfangsschmerz soweit verzieht, daß man wenigstens gehen kann statt rumzueiern, und wir diesen Wandertag genießen konnten, zum 7. Mal seit 2005 (dabei 3mal 30er und 3*50er laufend)  dieses mal entschleunigt aber deshalb nicht weniger schön!