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20160505_Rengsdorf_0Am 5.Mai war Himmelfahrt. Und Himmelfahrt is Vadderdach. Und Vadderdach … macht man am besten EINS: Wandern (wenn man schon nicht laufen kann) in Rengsdorf!

20160505_Rengsdorf_2Wir hatten da den ersten freien von insgesamt 12 Urlaubstagen und am Vorabend kam die bella suocera mit Laddie um uns den für die Zeit zu „leihen“. Da fing die Zeit also schon gut mit „Mittwochs ist Schnitzeltag im Landhaus Süchterscheid“ an.

Donnerstagsmorgens „schmissen“ wir sie dann recht schnell raus (war ihr aber vorher klar), denn dann ging es zu dritt mit 8 Beinen in den Westerwald. Nachdem ich letztes Jahr pausiert hatte hatte ich vergessen daß vorletztes Jahr schon im Bau inzwischen die Fahrt anders verlaufen würde, dank Umgehungsstraße. Halbwegs ortskundig landeten wir aber trotz verspätetet an der mittleren der nun 3 Abfahrten der sogar mit Tunnel ausgestatteten B256 abzweigend letztlich genau gegenüber der Stelle wo man, sonst von Norden durch’s Dorf kommend, zum Freibad abbiegen müßte (nun für uns halt geradeaus …).
Da ich die Seele nicht zusehr strapazieren wollte, wußte ich ja noch gar nicht ob ich dem blöden Fuß überhaupt mehr als die minimale Strecke von (diesmal) 12,5km zumuten könnte, waren wir nicht morgens um 8 schon da um mit allen Ultras gemeinsam „Hoi Wäller“ zu skandieren (und zu viele alte Bekannte zu treffen). Auf die kürzeren Strecken darf man ja, auch als Wanderer (die umgekehrt auf die 50er noch früher los MÜSSEN), auch später, geht es ja nur darum am Ende die VP abreißen zu können und die fleißigen Helferleins endlich in ihren wohlverdienten Feiertagsabend zu schicken. Eine Zeitnahme gibt es nicht, wir sind alle alt genug selber auf die Uhr zu gucken, und wer sich hinterher eine Urkunde mit 3h auf dem 50er ausstellen läßt ist selber schön blöd!
Erkannt wurde ich aber trotzdem, von der lieben Gitta, ihreszeichens verdiente Orga und ich freu mich immer wieder, um so mehr daß es nach dem Ausfall letztes Jahr nun doch weitergeht dank gemeinsamer Anstrengungen von nun mehr Leuten statt nur immer den selben!20160505_Rengsdorf_1Langer (Vor-)Rede, kurzer (Wander-)Bericht:

Nach dem Start, wie meistens unter dem Banner durch gen Norden, ging es gleich bald scharf links steil hoch und dann durch Wald und Dorf. Laddie machte sich dabei sehr gut als Fährtensucher, die Markierungen waren ihm völlig klar. Wo’s NICHT durchgeht ist ein durchgezogener Strich (da steht er im linken Foto, draufklicken und dann auf die Lupe zeigt einen blanken Po). Wo’s hergeht ist ein Pfeil (demzufolge ist er im rechten Foto schon richtig abgebogen). Prima Kerl!

20160505_Rengsdorf_3Nach einigen Straßenquerungen und Hundeleinengebot in Parks mit herrlichen Blüten (s.o. in rosa) kamen wir von Rengsdorf in den Kurort Ehlscheid und danach, kurz vor Kurtscheid nach knapp 6km, trennte sich die erste Spreu vom Weizen.

20160505_Rengsdorf_4Kurzer Systemcheck „alles ok“ und vorbei am Rechtsabbieger geradeaus weiter auf die 20er-Runde.

20160505_Rengsdorf_5Die führte dann traumhaft durch Wald mit der ganz oben abgebildeten Bank zum Seele baumeln lassen20160505_Rengsdorf_6und durch Wiesen halb im Uhrzeigersinn rund um’s Dorf zum ersten VP.

20160505_Rengsdorf_7Peter Lustig zu Ehren der neulich ja verstorben ist hab ich mich auch in die Wiese geworfen zwecks Löwenzahnfoto!

Wir bekamen zwar kein Würstchen mehr (der VP1 hatte noch eine Restlauf=warte-Zeit von einer Viertelstunde) aber HabuFlaBi, was will man mehr?

20160505_Rengsdorf_8Hund wollte kein Wasser sondern weiter, der wußte schon intuitiv daß offene Blicke mit Platz zum rumspringen auf ihn warteten. Er mag dunklen Wald nicht so sehr aber Wiesen und helle Sonne, ist halt ein alter Kretikos 😉

20160505_Rengsdorf_9Spaß machte es, sowohl ihm sichtbar als auch uns beim zusehen.

20160505_Rengsdorf_10Gegen Ende auf dem Rückweg auf der Hauptroute gab’s dann nochmal einen VP MIT Würstchen (weil lange besetzt und entsprechend ausgestattet) ohne Foto.

Die Strecken liegen ja wie Blasen ineinander und somit sammeln die Ultras irgendwann einige von den kürzer gegangenen Wanderern wieder ein, bekommen verdienten Applaus und trotten weiter allenfalls mit Banane aber meist ohne feste Nahrung wo unsereins sich in Ruhe laben kann (DIESES Jahr, Plan 2017 ist wieder [mindestens] der 30er im Laufschritt um 8min/km ! ).
In der minimalistischen Startgebühr von 15€ ist an diesem letzten VP sogar (zumindest bei meinen bisherigen Starts) die Flasche Plöpp enthalten für die Läufer, die Wanderer zahlen ja noch weniger (3,50€) denn die schleppen zum Teil ja auch Getränke und Verpflegung im Rucksack mit.

20160505_Rengsdorf_11Kurz vor dem Ziel gab’s noch ein Debut (neben der Tatsache des Wanderns statt Laufens bei diesem Event): an der unteren Mühle genieße ich sonst immer die großen alten Rhododendren, dieses Jahr war erstens der April recht ungemptlich und zweitens Himmelfahrt so früh, da blühte noch GAR NIX 😦

20160505_Rengsdorf_12Aber was wie alle Jahre super funktionierte war das herrliche Freibad, mein absolutes Lieblingsbad der künstlichen Kategorie (zur Unterscheidung siehe frühere Urlaubsberichte oder den noch zu schreibenden von der Folgewoche … Stichwort Eiserbachsee).

Laddie und Rolf erholten sich bei nix und Eintopf, und die Ratze ging ins Wasser. Das kommt mit 19° aus unterirdischer Quelle und wurde daher mit etwas zusätzlichem Energieaufwand auf 23,5° geheizt angeboten. Irgendwie fehlte mir leider der Nerv mir viel Zeit zu nehmen, daher wurden es nur 400m im herrlichen 50er-Becken, danach ein Stückchen Kuchen+Kaffee und dann heim.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich noch ein Panorama geschossen und da sprach mich jemand an ob ich nicht mit draufwolle … (Antwort meinerseits: „Perlen vor die …„) und so entspann sich noch ein nettes kleines „Interview“ mit Ortsbürgermeister Christian Robeneck.
Sie stecken wohl einiges Geld rein für relativ wenig Leute aber das ist es Wert! Ich hab ihm vorgeschwärmt wie sehr ich ihn drum beneide und wie sehr ich mir das in unserer Nähe wünschte aber so wär’s zu weit für häufigere Besuche, da kam aus der Zuhörerschaft eine Stimme „das ist auch besser so sonst haben wir keinen Platz mehr“ 😆 Seh ich inzwischen sooooo elefantös aus mit den mangels Laufen in den letzten 2-3 Jahren angehäuften 7-10kg mehr? Nee, ist schon ok, liebe unbekannte Rengsdorferin, ich versteh wie das gemeint war und stehe voll hinter Euch. Genießt es!

Statistischer Nachschlag:

Garmine hab ich mitlaufen lassen zwecks aktueller Anzeige direkt am Arm und mit brutto-Zeit, die war aber offensichtlich mit den Höhenmetern etwas überfordert.
Strava als App auf dem Handy parallel dazu in der Tasche hat dann mit Auto-Stop das Netto von 4:30 für die 20km ausgeworfen bei 493 Höhenmetern, was der Ausschreibung von „rund 500“ recht gut entspricht. Dafür kann das keine Kalorieren, bzw. gaukelt einem immer rund 50% zu viel vor, nämlich 1914kcal für diese Wanderung, WHOW! Selbst wenn ich die 20 geLAUFEN wäre, also deutlich mehr angestrengt, wären es bei derzeitigen 75kg ganz grob 1500 ;-).

Fazit:

Ich bin einfach nur unheimlich froh daß sich meine Plantarfsciitis schon wieder ansatzweise alltagstauglich gestaltet und nach morgendlichem Anfangsschmerz soweit verzieht, daß man wenigstens gehen kann statt rumzueiern, und wir diesen Wandertag genießen konnten, zum 7. Mal seit 2005 (dabei 3mal 30er und 3*50er laufend)  dieses mal entschleunigt aber deshalb nicht weniger schön!

20150808_150251zur aufarbeitung und zusammenstellung der urlaubsfotos bin ich immer noch nicht gekommen, die zeit rast vorbei … ich schleiche mit. dafür gibt es ein kleines sammelsurium tier+garten-geschichten aus den letzten anderthalb wochen. zum monatsende hatte wilma geschafft sich in nachbars lebendfalle (gegen marder der schon wieder 2 hühner geholt hatte) einsperren zu lassen, das als köder reingelegte wildschwein (giftfrei) war wohl zu verlockend. vermutlich hat sie dann eine nacht versucht durch das gitter einen ausweg zu finden, jedenfalls hatten wir sie mittwochs abends zuletzt gesehen und ich sie donnerstag früh befreit (seither sind wir DICKE freunde 😀 ). 20150801+8_wilmaNasedas näschen sah entsprechend aus, empfindlich und verkrustet, links am 1.august. ich durfte es dann aber wider erwarten drei mal mit honig einschmieren, eine woche später (rechts und oben) war schon wieder zartbeiges fell am nachwachsen, willi repariert 😀

20150805_205829dann haben wir dieses jahr wieder einen großen igel (vielleicht irgendwo mit jungen wie im august und september2012?) der fröhlich die resteteller sauberspült, oben von Paula am letzten mittwoch beäugt, unten am sonntag auch wieder mit beiden füßen im teller.20150809_210944_igel

alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorund Da es bei Vera dienstags rund geht hab ich als #20 auch außer den tellern noch was beizusteuern.
20150811_111457_kast220150811_111448_kastVieleauf dem weg zur kantine hab ich sie letzte woche schon entdeckt und heute dann mal im bild festgehalten, die eicheln als hauptakteure.
20150811_111611_kast120150811_111431_kast2

20150811_111632_beeren1daneben gibt’s aber auch schön anzusehende schon reifer rote und an anderem strauch noch grünere noch nicht genau spezifizierte minibeerchen, erbsengroß20150811_111821_beeren2in denen noch der regen der letzten nacht hing.

20150806_wein2apropops hängen: unser phoenix von 2011 hängt schön voll, ich gieße ihn auch mal ab+zu weil es ja doch selten regnet diesen sommer.

20150806_wein1und ich hab ihm ein brüderchen bestellt, einen blauen regent, der kommt dann an die hintere hausecke und darf wenn er will quer am haus an der südwestseite in 2m höhe laaange wachsen . . . um hoffentlich auch so in 3 jahren die ersten leckeren trauben zu liefern.

20150807_180434_malbergTanneapropos laaange … am freitag war malberglauf, der offizielle, nachdem ja im vorigen blog unter anderem de20150807_193615_alpHornr schlimmste trainingslauf geschildert wurde. an den 3 tagen dazwischen hatte ich mich in meinem elend gesult und in faulheitsmodus begeben, abgesehen von ein bischen kronoskrafttraining.

freitag war’s dann wieder genau so heiß, beim losfahren um vier 35,5° und hinterher nach zielbier und steak im salzbrötchen um neun immer noch 28° — immerhin bin ich noch unter ner stunde hochgekrochen als vorletzte des laufvolks, danach kamen nur noch walker. aber die stimmung war gut!
im anlauf die 4 abkürzungskilometer runter zum start um halb sieben mußten wir auch noch im slalom durchs unterholz, weil eine menge jungs eine menge probleme mit einer menge raummeter fichte hatten.

20150807_193501_malbergMusikaber oben war alles wie immer, viele freunde anzutreffen und die zur skihütte passende musik war so ab km3 der insgesamt 6 mit 370 höhenmetern (verteilt auf 3,9 bergaufKilometer) schon gut zu hören&genießen. das zieht hoch. wann sonst nix mehr huift !

20150807_193518_malbergHell mitten im hechelnden zieleinlauf wurde ich vom sprecher nicht nur freundlichst namentlich begrüßt sondern als dichterin gelobt und gleich mal „genötigt“ doch bitte auch diesmal ein neues verslein beizusteuern … ok, hier dann also als abzug des kurz vor mittternacht noch auf der malbergseite von facebook geposteten:

Es ist vollbracht, was soll ich sagen? 
Es tut nix weh, kann (noch) nicht klagen.
Am Malberg war heut' nicht mein Wetter, 
der Berg (mein Freund) war heut' kein Netter.
Doch zieht's mich immer wieder hin
(weil ich pervers ein bisschen bin?)
denn oben lockt das leckre Fleisch 
und --- rischtisch: ohne Schweiß kein Preis.
Dabei sein war heut' trotzdem schön, 
gab weiten Blick ins Land zu seh'n,
da ist die Sonne wunderbar, 
besser als Nebel-/Regenjahr!
Das tollste aber, liebe Leut', 
war wieder mal die Stimmung heut'.
Wo so viel Freunde auf ein Mal 
zusammenkommen lohnt die Qual!
Ich hoff' dann mal auf Besserung, 
das Ratze wünscht sich neuen Schwung, 
damit (vielleicht in 20 Jahren?) 
auf einmal alle schlechter waren 
und ich 'ne Glocke krieg für's Haus.
Doch erstmal ist der Reim hier: AUS!

20150802_200016nach kurzer pause die dem garten gut tat, und bei uns die wiesen schön grün sein läßt, was auch zu wunderbaren blicken in die landschaft führt, ist nun wieder sommer XXL … das hebt die stimmung, zumindest solange man nachts noch schlafen kann.

zum laufen ist es nichts. das mußte ich gestern (zum 25. mal insgesamt) am malberg zum training verabredet jämmerlich erfahren, nach dem motto „es gibt immer ein erstes mal“ 😦
ich HASSE „wenn nichts geht geht gehen immer„, läufe bei denen es gar nicht anders geht weil der berg es nicht zuläßt vom profil sind nicht meine. da ist der platinman die ausname wo die stachelhardt mit drachenfliegerabflugrampe für mich nicht laufbar ist egal wie frisch. immerhin hab ich für das teil das laufen gelernt, da bleibt man treu, wenn auch im training der teil dann immer geschlabbert wird.
im drachen kommt der petersberg zu spät nach km20 und wird meist auch zu 2/3 gegangen, aber ansonsten ist es eine steigung nach meinem geschmack, das hab ich auch schon mal frisch von unten erfolgreich exerziert.

4km (-270Hm) lockeres eintraben mit abkürzung in 28min und dann 6km hoch, mit 370Hm insgesamt, durch 100Hm abschüssige erholungsphasen von 1,7 und 0,4km also insgesamt auf nur 3,9km verteilt, sind nicht von pappe weil knapp 10% durchgängig mit höherern/steileren spitzen, aber klasse — „normalerweise“.
gestern war nach rund 3,5km schluss mit lustig. bei 35,5° im büro aufgebrochen waren es am berg immer noch gut 30 und der kreislauf machte schlapp und selbst gehen war megaanstrengend, boah war ich FETTICH!
die beiden freunde aus dem lauftreff waren lange vor mir oben an der skihütte die leider dann schon zu hatte. aber lust auf ein weizen hatte ich eh keine mehr nach netto 1:02 wo mal grad 50-55min eingeplant waren.
wir waren unter anderem so spät weil die U2 als umleitung wegen bauarbeiten zwischen rottbitze (nach abfahrt von der A3 da aus hennef kommend) und vettelschoss einen doch allen ernstes an den rhein runter auf die B42 und dann wieder hoch leitete 👿 ich dachte ich werd‘ zum elch unterwegs … waren mal locker 25km umweg!
am freitag fahr ich eh alleine nach der arbeit unten am rhein entlang A59 und B42, da ist mir das dann egal. denn da kommt der „ernstfall“, start 18:30 mit ähnlich angedrohtem wetter, das soll was werden!

20150802_151721alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundaber schluss mit jammern, heute ist dienstags und da geht’s rund bei Vera und ich hab als #19 was völlig verrücktes 😀

am sonntag begab es sich daß ich mir ein kaltgetränk machen wollte und eis aus dem tiefkühlschrank unterhalb des kühlschranks holte … und da waren obige 2 spitzen drauf entstanden.

NEIN: ich habe weder alle 5 minuten umgedreht, noch ist der drüberstehende undicht und hat getropft, es war auch kein kondenswasser oben drüber zu fühlen oder sonst was. ein freund hat recherchiert und den link zum Ice_spike gefunden und das dieses zu erklären versuchende Bally–Dorsey-Modell muß ich dann mal bei Gelegenheit weiter verfolgen. immerhin bin ich nicht alleine und hab nicht halluziniert !

da das nicht ganz rund ist sondern herzförmig und nach obenhin nur im querschnitt rund stell ich dann noch ein paar aktuelle campariTomaten dazu

20150801_175111dann hab ich auch rund noch ganz oben die zinnie und hier drunter eiförmig abgerundeten inhalts den neu in uckerath aufgestellten eierautomaten von glücklichen wander(planwagenheim)hühnern unseres biobauern

20150801_085327und daß mir keiner meckert die eier würden dann ja doch im käfig liegen 😉

PS: bisher angedachte 3 blogs zum urlaub im nationalparkBayerischerWald müssen noch was warten, zuviel zu tun, zu schönes wetter … kommt zeit kommt selbige.

20150222-24_katzenam wochenende war schon wieder ein hauch von frühling zu spüren, die vögel „baggern wie blöde“, die sonne geht früher auf. wenn sie scheint dann scheint sie RICHTIG und abends ist es länger hell. es kommt der tag da kann man mit dem tag auch unter der woche noch was anfangen!

samstag bin ich ’ne ahrenbachrunde gut 8km vor dem einkaufen gelaufen und sonntag dann sogar endlich mal wieder das krabachtal, auf 17,75km der pure genuß. später am frühen abend war mir nicht wie sonst nach baileys oder sherry sondern es gelüstete nach einer „bicicletta“: campari mit zitrone in einem guten trockenen weißwein, diesmal ein gavi. der ofen war natürlich noch an denn NOCH sieht es mehr so aus mit der sonne aber wenn sie weg ist ist es kalt.

paula hatte sich sonntag hinter meinem rücken, als ich sie aufgrund des geräuschs mal wieder im schlaf/traum von der couchkante plumsen wähnte, in die SF begeben, der sprung (rund 1,50m luftlinie) war anspruchsvoll und mußte wohl ein wenig nachgebessert werden mit den hinterläufen(?), runter kam sie geräuschlos irgendwann an meinem ofenSessel vorbeigetrottet 😀

am montag gab dann der winter nochmal ein kurzes aber sehr knackiges gastspiel, schnee so hoch wie wir ihn die saison noch nicht hatten, paula blickte stumm um die linde rum. auf dem weg zum und vom zahnarztTÜVtermin im rauhen westerwald gleich hinter der landesgrenze hatte ich mehrere LKW zu umkurven, da bin ich ja 18 jahre rumgefahren, das kenne ich, aber in letzter zeit kam es selten vor und in die andere richtung wo ich seit gut 3 jahren hinmuß schon gar nicht.
trotzdem hab mir statt arztbedingt deutlich später anzufangen und wegen frühen abendtermins zu viel gleitzeit zu opfern danach gleich mal spontan ganz urlaub genommen und lieber zu hause gemütlichkeit genossen und später in aller ruhe eine gute kronosEinheit.

dienstag abend hab ich endlich mal wieder das koga im tacX eingespannt, aber das ist ja sooooo anstrengend (muß mal gucken ob ich den ein bischen lockerer eingestellt bekomme), auf dem tacho hatte ich maximal 21km/h aber gefühlt auf dem mittleren blatt mit mittlerem ritzel wie 5-10% steigung, rund ums pizzabacken+essen+zeitunglesen in 3 etappen bombastische 5km in 16:27min 😦 das muß besser werden!

20150225_morgenDunstheute morgen war es dann stellenweise spiegelglatt auf dem asphalt. dank morgenlauf wußte ich das aber für den autoweg zur arbeit.

20150225_075507_morgenWaldund dank toller morgens☼nne hab ich mal wieder das samsung mitgenommen und ein paar fotos geschossen

20150225_siegNebelder kalte dunst hing zu schön über der sieg und hinterher hinten raus bei uns war die typische süchterscheider morgenstimmung

20150225_080506_sonnenSüchterscheidunsere mirabelle, strack an der grundstücksgrenze (nicht von uns) vor 30++ jahren gepflanzt, sieht seit dem karnevalswochenende ziemlich bescheiden aus.
das ging aber nicht anders, nach trecker- und windabbruch der einen seite mußte die andere auch weichen sonst wär sie viel zu unausgewogen irgendwann bald umgekracht.
wenn sie treibt dann gut wenn nicht bleibt sie trotzdem, heim für fledermaus&co und vor allem gegenpart zur linde was meine hängematte betrifft 😉

20150225_080526_sonnenSüchterscheidnun ist fast schon wieder ein sechstel des jahres rum. und die damenwelt ist übermorgen schon 2 jahre bei uns, wie die zeit vergeht! mittwoch den 27.februar 2013 hatte ich die beiden bei der christel abgeholt und wer’s nochmal nachlesen und vor allem miniWilmaBilder gucken will: hier der erste bericht vom 1. märz

und wo wir grad bei links und jubiläen sind: das doppelbild mit dem nebel über der sieg oben in der mitte unter dem vom waldende ist kurz vor hüsgen aufgenommen, und das „biodynamische urgestein“ Dr. Helmut Hüsgen hat am Montag seinen 95. geburtstag gefeiert!
als wir 1992 ins haus zogen wußte ich gar nicht wer da in der nachbarschaft wirkt bis mich erstens freunde drauf ansprachen und ich zweitens in einem der culinariaNaturkostDoppelbände einen hinweis fand

ab und an ist die straße vollgeparkt wenn er mal wieder aktiv seine mitstreiter um sich schart, naturgemäß leben ist ja ein immerwährendes thema, mit dem man offensichtlich auch gut alt werden kann 😉
die kinder haben das lebenswerk gut weiterentwickelt, staudengärtnerei und gemüsehandel mit abokiste&co erfreuen sich hoher beliebtheit und wurden auch schon vor 7½ jahren im kölnerStadtAnzeiger vorgestellt

 

20140817_125955_uglyDestinationEichholzder docRunner hat aufgerufen nicht immer nur die traumhaften seiten unserer läufe zu portraitieren sondern auch mal die häßlichen anblicke die sich bieten zu teilen … das ist schwer, wenn man nicht im ballungsgebiet als stadtläufer unterwegs ist. aber ein paar habe ich dann doch nach einigem überlegen gefunden.
das erste elend stammt vom sonntag auf einer ziemlich mißglückten krabachtalrunde, dieses (5?)millionengrab sollte wohl mal wasser aus der wahnbachtalsperre nach altenkirchen bringen, liegt jetzt oben in eichholz und (aus dem schlafzimmerfenster weit draußen sichtbar) zwischen süchterscheid und blankenberg (das kommt weiter unten) rum.

20140819_074553_uglyDestinationSuechterscheidheute morgen bin ich dann rund ums dorf die kleine feldrunde getrabt, am ortsausgang süchterscheid am pumphäuschen wird gesammelt, leider auch oft daneben, aber besser so als gar nicht (oder gar im wald, wie es all zu oft mit größeren dingen geschieht).

20140819_074809_uglyDestinationTraenke20140819_075318_uglyDestinationMastenein stück weiter gibt es die üblichen landwirtschaftlichen uglyPoints, immerhin noch eine gute verwendung als tränke für die milchproduzenten.

generell häßlich die schöne aussicht zerschneidend aber leider immer noch weitverbreitet sind die überlandleitungen die unser aller immensen stromverbrauch sicherstellen.

wie schön wäre der blick über die felder in die ferne, zur einen seite hoch richtung westerwald, zur anderen seite über die sieg weg in die nutscheid und das bergische land.

nach 22 jahren sehe ich sie manchmal schon (fast) nicht mehr aber sie sind da, immerhin kann man sich so kaum verlaufen, fast so sicher wie die sterne aber im gegensatz zu denen außer bei nebel immer sichbar weisen die drähte den weg nach hause.

20140819_uglyDestinationsFeldStromdie oben erwähnte zweite rohrDependance im süchterscheiderFeld (von blankenberg aus gesehen) bzw. im blankenbergerFeld (von süchterscheid aus, so sind sie, die hiesigen 😉 ) liegt, wie man an der größe der bäumchen zwischen den stapeln sieht, dort auch schon etliche jährchen.

20140819_075918_uglyDestinationsRohreda fallen einem wenig verschönernde worte zu ein 😦

20140819_080229_uglyDestinationsRohre2zum krönenden abschluß bin ich unten im ahrenbach noch einen abstecher von der eigentlichen runde rein ins naturschutzgebiet gelaufen zum heimlichen traumhof.
der ist nur noch ein schatten seiner selbst, daß in der ruine links hinter den bäumen (sicher nicht in der scheune, ob die zu retten wäre steht in den durchs fehlende dach sichtbaren sternen) oder im wohnwagen noch jemand haust wage ich zu bezeifeln, aber einen gemüsegarten gibt es noch, mit stangenbohnen und fettem kohl, ein wenig abseits hinter den büschen neben dem weg hier nicht zu sehen

20140819_uglyDestinationAhrenbachdas muß reichen an häßlichkeiten und nachzureichen gibt es noch ein bisschen schöneres, selbst von einem wenig schönen lauf am sonntag, wo ich einfach nur neben der spur war.
freitag lag ich überwiegend im bett und auf der couch, mein kreislauf hatte sich nachts irgendwohin versteckt, liegend die EM zu verfolgen schien ratsamer als schlapp und unfallgefährdet ins büro zu reisen und dort nur unsinn zu verzapfen.
samstag war ich eigentlich wieder gut hergestellt, jedenfalls reichte es abends gegen sechs für eine flotte runde mit dem göttergatten zu einweihung seiner neuen geburtstagsHokaBondi. die war dann sogar richtig flott, endlich mal wieder unter 7er schnitt auf der „großen“ ahrenbachrunde von 8,15km.
sonntag wollte ich dann endlich mal wieder was länger laufen, zeit spielte keine rolle, aber — seit samstag war zwar der kreislauf oben im kopp wieder angekommen, untenrum lief es aber … um es blümerant zu sagen, und das waren keine guten voraussetzungen für die knappen 18km des krabachtals.

20140817_krabachFurtendort lief inzwischen auch wieder deutlich mehr wasser, die erste furt bescherte einen nassen linken fuß, da war einfach der abstand zwischen den wenigen steinen die nur 1cm unter der wasseroberfläche lagen zu groß und ich mußte eine welle tiefer treten. beim nächsten mal werde ich eine andere strategie versuchen und das geländer nutzen. die zweite furt ist dichter und herausragender bestückt, da war es kein problem hinüber zu kommen.

20140817_123109_wegBachein stück weiter auf dem anstieg nach meisenbach gab es gleich mal eine neue „wasserStraße“, so ist das halt bei uns in der freien wildbahn, saubere schuhe wären aber auch peinlich.
fast peinlich hätte es auch laufen können, im wahrsten sinne des wortes, wenn ich es nicht geschafft hätte, durch darscheid durchzukommen bis zum nächsten wald oberhalb ravensteins . . . danach gab es auch dort eine kleine uglyDestination (ohne beweisfoto) und deshalb folgte dann die abkürzung unter auslassen von löbach direkt durch ravenstein heim. dort gab’s frühstück und erholungscouch mit restEMzürich, passiver sport mit dem der tag beim marathongucken ja eigentlich auch so motivierend angefangen hatte.

20140817_eichholzoben in eichholz steht ein wenig kunst im (privat)wald und ein stück weiter genießt ein alter (ich glaube auch blinder und daher etwas schreckhafter) kleinerOnkel seinen lebensabend mit einem freund zusammen, genug dickes grünes gras auf einer weide am höchsten punkt hennefs im nördlichen westerwald.

als SCHÖNER ausgleich vom heutigen morgenlauf noch nachzureichen ist diese einsame schönheit am straßenrand zwischen süchterscheid und blankenberg, eigentlich ist bei uns überall (fast) nur schönes zu entdecken, das mit den uglyDestinations hat richtig mühe gemacht, und das ist auch gut so!

20140819_080419_hagebutte

 

201407+8_linkesBeinam sonntag vor unserer eifelTour hab ich mich selbst abgeschossen, sozusagen. da starteten der göga&ich fröhlich morgens auf die ravensteinrunde von 11km und kurz hinter dorotha mit den villaKunterbuntsImWald nach knapp anderthalb der kilometer tat’s auf einmal heftig AUA . . . ?
da war ich auf einen ast getreten, etwa daumendick, leider mit dem vorderen fuß auf das eine ende, ast richtet sich vom gewicht und hebelwirkung auf, hinteres bein folgt mit schwung – – – kann man sich vorstellen?
dem ersten impuls einfach weiterzulaufen hab ich dann widerstanden und umgedreht, saubergespült, betaisodona und hametum und pflaster drauf, im bild links.

im nachhinein, oder falls sowas jemals wieder vorkommen sollte (was ich nicht hoffe, sowas doofes war ja all die jahre noch nie und sollte damit auch erledigt sein) würde ich vorziehen, auch sonntags morgens mal eben ins krankenhaus zu fahren zwecks „macht mir den schweini“, also einen schweinsteigerTacker anzufordern für rund 1.5*1*1cm.
vielleicht wäre es dann schneller geheilt. andererseits war es auch sehr tief und der inwändige dreck mußte ja auch raus, da war es ggf. auch nicht schlecht daß ich es ein paar wochen „gepflegt“ hab siffen lassen? immerhin war die hauptstoßrichtung schräg weg vom schienbeinknochen und „nur“ in die weiche muskulatur und auch nicht so daß es gestört hätte beim laufen (was ich ja die wochen drauf dann doch immer wieder mal tat, wenn auch weniger weil alternativ viel auf dem rad unterwegs).
auch die frage ob man mit offener wunde gut im see aufgehoben sei hat sich gestellt, andererseits ist soviel dreck auch in der luft und permanentes abpflastern war erstens wegen pflasterunverträglichkeit (also auch bei verschiedenen schnell pickelige juckende kleberReaktionen) und auch wegen dann dauernder feuchtigkeit nicht so prickelnd.
ich bin der meinung „da gehört luft dran dann heilt dat am schnellsten“, natürlich nicht unterwegs, da wollte ich lieber was schutz, aber in ruhe drin zumindest.

jedenfalls hatte ich eine weile späßkens damit, nie sonderlich schmerzhaft, aber doch schon häßlich anzusehen beim gedanken wie es sich entwickeln könnte, die feineren bilder erspare ich dem blog lieber.
das mittlere bild zeigt eine schon nur noch flache verkrustete wunde und rechts daneben das hat eigentlich nicht direkt was miteinander zu tun, aber trotz reinlichkeit also wenig extremem „duft“ fand mich gestern eine hummel so dermaßen anziehend daß ich sie über eine viertelstunde einfach nciht los wurde und trotz aller kitzeleio ihr dann die paar salzkristalle (oder was auch immer sie gesucht/gefunden hat) gegönnt habe.

20140808_170557_malbergMampfwie auch immer, das bein ist nutzbar und lauffreudig und das hat es am freitag nach 2 jahren pause endlich mal wieder am malberg bewiesen. da hat es anderthalb stündchen vor dem start mal HEFTIG geschüttet, so dicht und grau daß man kaum noch die hand vor augen sah oben auf der hütte, 366überNn. der lauf bietet dann 370höhenMeter weil er ja seit ein paar jahren umgelegt mit 2 bergabpassagen 100m angebaut hat von den ursprünglich nur 270 auf 6km.

20140808_193334_malbergParkendas schöne am malberg ist, daß man immer die „üblichen verdächtigen“ trifft, eine eingefleischte gemeinschaft alter bekannter mit ein paar neuen gesichtern, großer zuspruch wie das parkFeld beweist, zumal er seit einiger zeit auch der erste lauf im siebengebirgsCup ist.

20140808_195706_malbergAfterRun2014malberg_HubrigSchaumburgRatzedas ist eine sache ganz nach meinem geschmack und dem vieler „hardcore“bergstürmer mit zermatt-/jungfrau-/swissAlpin- und sonstigen erfahrungen, da bin ich froh nicht letzte zu werden.
das hab ich auch diesmal vermieden (da stehen noch 15 dahinter) wie auch die 5x zu schrammen, mit 48:17 war’s zwar der allzeitLahmste aber was soll’s? ich war schlicht entweder 15 jahre zu alt oder 10 zu jung denn in der W35 oder W60 wär ich zu den jeweils dort nur vorhandenen 2 noch aufs treppchen gehüpft. in den anderen ist die konkurrenz so zahlreich UND so stark ganz zu schweigen von den leistungen der männer, auch der älteren. fritzTheCat ist in der M55 als dritter gerade noch unter 30min geblieben und damit noch 32. geworden, der gesamtsieger lief doppelt so schnell wie ich 😦 martina aus dem LT hat mir bei ihrem debut freundlicherweise den vortritt gelassen, gekonnt hätte sicher mehr, alter vor . . .

20140808_200328_malbergDanachwir hatten spaß, vorher, unterwegs, hinterher auf derer hüttn mit superleckeren grillsteaks im salzbrötchen!

samstag war dann regeneration durch nixTun angesetzt und sonntag regen angesagt. da nutzen wir die trockene phase vormittags und fuhren mit den rädern ins kronos. das geschah erstmals meinerseits mit rennrad und in rekordzeit hin knapp 24 und retour gut 32min, wobei ich jaJaJAAAAAAA den blankenBerg bezwungen habe, erstmals, 30/25 ÜBERsetzt statt wie sonst immer, schwer aber machbar, mit 25/27 UNTERsetzung vom MTB. das war toll und mit zwischendrin absolvierten ordentlichen 3 runden kraftzirkel auch ein guter tag.

heute gab’s dann einen schönen muskelkaterfreien morgenlauf, schon fast herbstlich weil nur noch um 15° aber mit traumhafter klarer luft, nachdem es gestern nachmittag dann ja tatsächlich stundenlang geschüttet hatte, was sich im gartenhaus auf dem deckchair mit mika auf dem schoß und paula auf dem stuhl daneben gut ertragen ließ.
was meiner italienfraktion zitrone olive oleander und der zitronenVerbene sowie den alle jahre wieder mir VIEL lieber als geranien genossenen edelLieschen machte es ebenfalls nix aus20140810_163805_terrassenToepfeund abends erfreute uns dann noch ein toller sonnenuntergangshimmel.

20140810_210125_abendRot

im envihab werden ja die tollsten dinge untersucht, bei uns auf dem gelände, und ein bischen komme ich mir auch so vor wie eine „forscherin“ seit ich einen neuen mitbewohner habe.
gestern kam jemand vorbei, beruflich, wegen meines zimmergenossen, und beim rausgehen drückte er mir was in die hand mit den worten „ich hab auch ein blümchen für Sie„, ich war ein wenig abgelenkt und mehr als „ja … ja — danke“ war nicht drin, aber ein paar minuten später war ich froh daß ich saß

20140313_plantochiFloorda hatte ich den salat, bzw. wohl mehr die miniSukkulente im gewächshaus.

ende der 90er war ich oft in der verbotenen stadt bei der damaligen WLB, beruflich, technisch, und einer der dortigen mitarbeiter hatte in der hochphase auch einen von diesen tamagochis, den er immer füttern „mußte“ 😆 wohl in anlehnung an die scheint mir die benamung dieses gimmicks gewählt, das ist einer von acht plantochi, oben von der variante „Floor“

20140313_plantochiAnleitungjetzt bin ich hin+her-gerissen, einerseits finde ich ihn unheimlich süß andererseits tut er mir so leid in seinem „gefängnis“. immerhin darf ich ihn ja laut anleitung wenn es ihm zu eng wird umtopfen, so in 8-12 monaten 😯 bis dahin gibt es alle 4 wochen, also immer am dreizehnten, 5 minuten lang wässerchen gegen den durst.

20140313_bluetenüber das wässerchen freuen sich vermutlich so langsam auch die pflanzen bei uns, am wochenende soll ja mal leichter regen kommen, da müssen wir durch, im sinne der natur. das darauf folgende wochenende wird gar vielleicht nochmal winterlich mit schneeschauern und echten nachtfrösten, aber dann . . . geht’s wieder aufwärts mit den temperaturen und mit der sonnenscheindauer sowieso, am 21. ist f“=0 😉

20140313_morgenlaufWalddie blütenpracht oben stammt vom morgenlauf um halb acht in süchterscheid, 200mNn im nördlichen westerwald, ansonsten war da natürlich das meiste um mich rum noch braun aber trotzdem schön.

20140313_081348narzissenGrusszu hause entfalten sich aber nun auch die ersten osterglocken.

die akelei scheint sich nach ihrem umzug letztes jahr von susanne zu uns an den teichrand gut eingewöhnt zu haben und legt wieder los.

und der „tomTomBaum“ vor der haustüre grünt in fast voller pracht (noch ohne blüten)

20140313_blaetterGruen

20140202pilzgestern gab es nicht nur das verdiente wochenendS☼nntagsWetter … sondern ich hab mir auch den ersten ausflug gegönnt. zuerst ging’s nur durch die felder einmal rund um den block, vorbei am gemeinenSchwefelporling, der im september noch in voller leuchtkraft am baum hing, inzwischen, ob vom wind oder einem (un)tier namens eichhorn (?) abgetrampelt, darniederliegt.

20140202wedelDSCF0953danach gings zurück durch’s dorf wo mich, nachdem ich schon drei walkerpärchen im abstand von rund 300m getroffen hatte, planmäßig der göga gegen ende seiner einstündigen laufrunde überholte. da kam natürlich ein bisschen NEID auf, aber — warte bürschchen — baldBaldBALD kann ich hoffentlich auch wieder 😈

am landhaus gab’s in strahlender sonne schöne wedel zu sehen und ich entschied ganz spontan, oh wunder, noch nicht abzubiegen und 300m später zu hause zu sein, sondern auf die kleinstmögliche laufrunde von gut 3km in den wald zu verzweigen, selbstverständlich weiterhin gehenderweise 💡

20140202grasDSCF0968auch da gab’s wedelndes, der fuß muckte kaum, ich habe sowieso das gefühl, am „schlimmsten“ ist er morgens unmittelbar nach erholsamer nacht beim tritt ohne schuhe auf harten dielen, sobald schuhe und erst recht wenn einlagen drunter sind, kann er schon fast sauber rollen und meldet sich von meter zu meter weniger.

oben am waldrand boten sich wieder herrliche blicke, unter anderem habe ich mal ein paar tolle bäume gesammelt

20140202baeume1von denen wir sowohl solitäre auf den weiden als auch im mischwald reichlich haben, buchen, eichen und mich immer an toskanische campingplätze erinnernde kiefern sowie oben auf dem höchsten punkt (meiner strecke) auch eine ansammlung von birken

20140202baeume2unterwegs hab ich dann doch allen versprechungen zum trotz auch wieder meine moosliebe ausgetobt (der fuß „brauchte“ ja pausen 😉 )

20140202moosDSCF0961aber sie sind zu schön, die freier auf boden/humus liegenden mit unterschiedlichsten formen

20140202moosDSCF0973genau so wie die „immer gleichen“ aber trotzdem nie langweilig werdenden klassischen baumbewüchse

20140202moosBaeumeauf dem rückweg aus dem wald bot sich ein tolles panorama gen nutscheid (also ins „echte“ bergische land wo wir ja schon nordwestlichster westerwald sind)

20140202panoramaSueDSCF097920140202vogelBeerenDSCF0984an der20140202wetterFahneDSCF0985 ecke vom hundesportplatz hingen noch ein paar leuchtfarben im gebüsch

und in unserer straße war immer noch blauer himmel wie man am wetterfähnchen gut erkennen kann

im hang an unserer grundstückskante blühen tatsächlich schon die ersten wilden erdbeeren 😯 also ich nach sage und schreibe 1:50 für 4,5km wieder zu hause ankam

20140202erdbeerenDSCF0987wohingegen der letzte rest vom geburtstagsfest, zumindest was den blumenstrauß angeht, nun wirklich nur noch oben gut aussieht aber am schon komplett verwelkten stiel nicht mehr lange halten wird

20140201gebBlueteDSCF0939

20140104zaubernussDSCF0854die zaubernuss in diesem jahr

blüht zaghaft anfang januar

ob sie nochmal ans frieren kommt

oder der winter uns verschont?

das hat nix mit dem heutigen blogtitel zu tun, wollte ich aber trotzdem mal loswerden.

normal ist ihre blüte ja ende januar in den februar rein, wenn der winter zwar manchmal voll da ist aber doch so langsam zuende geht.
heuer vor dem aufbruch zum shoppen nach bonn sah ich aber, daß sie schon am 4.1. mit mehr als nur einer einzelnen blüte bestückt ist, die hamamelis in der einfahrt im rauhen nördlichen westerwaldrandgebiet!

20140104einsZweiDreivorher hatte ich noch meiner alten und neuen leidenschaft (der knipserei) gefrönt und nach dem zeitungholen und die blicke schweifen lassen mal wieder ein paar moose digital gebannt:

20140104moosDSCF084220140104moosDSCF084320140104moosDSCF084820140104moosDSCF085020140104moosDSCF0851zurück zum titel: in bonn daselbst, der ehemaligen hauptstadt, die nie so recht großstädtisch war und werden wird („und das ist auch gut so“) gab es erst mal nach dem parkhaus an der oper beim mäcKes am suttnerplatz einen kaffee, bzw. derer 2 weil ich ja mit dem göga unterwegs war.

20140104_115521-0-kellerGeisterder charme der nachkriegsbauten ist ungebrochen, humorvoll sind die rheinländer ja auch, deshalb hat z.b. diese reklame ihre zeit überdauert. wobei das so ganz wohl nicht stimmt, denn den gibt es scheint’s immer noch 🙄

nach einkauf des hauptstücks, einem paar neuer lauftreter für den herrn auf der kölnstraße, gab’s ein wundervolles mahl von der salatbar des cassiusgarten, pflichtprogramm aber als kür empfunden, und danach ging’s leider, gegen die schließung des alten bouvier hatte ich ja vor einem halben jahr schon gewettert, ins metropol zum bücherkauf.

20140104metropolMausKassethalia zu boikottieren kann ich leider nicht fertigbringen. die meisten bücher kaufe ich zwar inzwischen in hennef in der BaM. die hat inzwischen als zweites standbein auch noch eine ecke mit toller wolle, noch nicht genutzt, aber als idee sehr gut befunden von der strickRatze. auch bestellungen hole ich mir da ab, nur seltenst für echte exoten (meist ausländisches) nutze ich da amazon.
aber so richtig große auswahl zum genüßlichen stöbern gibt’s dann ja doch nur bei den ganz großen. oder anders rum, WENN schon mal alle paar monate bonn dann ist auch sowas ein MUSS.

der gatte kannte das „neue“ im alten metropolKino angesiedelte thalia noch gar nicht von innen, im kellergeschoß war ich selbst auch noch nie. dort in der großen kinderbuch(+ kleinen spiele-)abteilung wohnt die maus im alten kassenhäuschen 😉

im anschluß an den schönen genußvollen BNvormittag waren wir dann wieder im kronos zum training. da hatte ich mir gestern noch „schnell“ als alternative zum ausdauerMilonZirkel den kraftMilonZirkel erklären und (vor allem sitzpositions-/winkeltechnisch) einstellen lassen, da ich ja ab donnerstag dann wenn wieder einigermaßen mobil dennoch erst mal eine weile nicht auf rad und stepper kann.

ein gang sauna war auch noch drin bevor es uns heimzog, zum bloggen und bald mit buch ins bettchen fallen. den ofen hab ich dann nicht mehr angemacht, irgendwie schien es zu mild, dafür friere ich jetzt (die nachSportKühle …) aber den holzvorräten im carport kommt’s zugute, denen man doch die gemütlichkeit über die 12 freien feierTage langsam schon ansieht.

20140104holzCarportDSCF0856

20131116frostBlumenGrossDSCF0613inzwischen herrscht eiszeit, so ein bischen, klar jahreszeitlich bedingt zu recht

20131116frostBlätterDSCF0610da sehen die letzten jeLängerJeLieberBeeren

20131116frostbeerenDSCF0615und der lavendel

20131116frostLavendelDSCF0621wie überzuckert aus und das moos zu seinen füßen hat einen ganz eigenen charme

20131116frostMoosDSCF0623deshalb wurden am samstag die kübelpflanzen von der terrasse geholt.

damit haben wir, wie die bine (nicht ich, nicht die B2, sondern die mit dem tollen garten+blog) auf mein foto hin meinte, unsere orangerie jetzt wieder voll.

20131116winterQuartierDSCF0626in früheren jahren waren zitrone, zitronenverbene, lorbeer und olive da oben noch alleine. diesmal kam als neuzugang oleander dazu und dann noch 3 mittelgroße töpfe links unter dem fenster, die man so kaum sieht, die auch potthäßlich anzusehn sind, aber einen versuch wert: der sauerklee der sich so supertoll mit den tomaten vertrug soll eine chance bekommen im nächsten jahr nicht neugekauft werden zu müssen.
im letzten winter war mir der erste nämlich noch kaputtgefroren, das geht dann schnell, er hat zwar stabile blättchen aber insgesamt recht fette stengel. nix für nordwestlichen westerwald.
ich hab ihn runtergeschnitten und hoffe daß er das mag.
daneben steht dann noch der topf mit dem ebenfalls beschnittenen glücksklee, auch tomatenaffin, der hatte neulich beim buddeln knollen gezeigt von denen ich eine in einen kleinen topf setzte, die schon wieder trieb.
dazu kamen nach dem bild noch myrthe und ein rosmarin (im garten steht noch einer aber vor ein paar jahren war mir mal der alte erfroren deshalb hatte ich sicherheitshalber noch einen auf die außenfesterbank gestellt, zu spät ihn jetzt noch auszutopfen) und ein schnittlauch, dito zusätzlich zum draußen bleibenden. der ist zwar SEHR robust aber kommt ja dann auch erst wieder wenn’s wärmer wird. so hab ich vielleicht den winter über auch mal was „frisches“ zum abschnippeln.

20131117ofenDSCF0638vorne im gemüsebeet hab ich auch noch gewütet, vor allem geerntet, die letzten möhren und dann saatgut von radieschen und cosmosSchmuckkörbchen.

danach war platz für die erde aus den terrassentöpfen, die leer besser durch den frost kommen als gefüllt und mit regen nass dann auch noch je nach qualität platzend.

am schönsten ist es an so kalten+grauen tagen, vor allem nach ein paar stunden draußen, dann natürlich vor dem ofen 💡

reis-zeit
führt zum hausfrauenTippDesTages:
ich nehme seit jahren weiches wasser aus unserem hahn, also wahnbachtalsperre, mit in die firma. das war schon 18 jahre lang in neustadt/wied der fall und das wasser das (für mich seit 2 jahren) in wahn aus dem hahn kommt ist, falls das überhaupt geht, noch um klassen kalkiger 😯

tee kochen damit macht überhaupt keinen spaß und die exSchulungsraumKaffeemaschine, die statt entsorgt zu werden nun allgemein verfügbar ist, kann wegen dampfdüsendefekt nicht mehr über ihr programm entkalkt werden (da hülfe also allenfalls unter opfern von bohnen mit essig zu kochen und mehrfach [unter weiteren opfern] wieder nachzukochen bis das saure weg ist), sollte also auch so wenig wie möglich „leiden“.

nun trage ich also seit etlichen jahren mein wasser im 6er-kasten mit 5 anderthalbLiter vittelFlaschen (2 kisten davon im wechsel im einsatz) in der gegend rum. mit der zeit setzen die patina an. ich spüle sie zwar heftig schüttelnd vor jedem befüllen durch, aber dennoch hatte eine dann am boden einen leicht grunlichen schimmer bekommen, der leider nicht außen war. das hab ich dann schon nicht mehr so getrunken sondern nur noch abgekocht verwendet, aber trotzdem …

tipp von der modernen hausfrau (JETZT der einsatz von B2): reiskörner.
die theorie war klar, ich hatte sowas auch schon mal gelesen, aber glaube ich noch nie tatsächlich ausprobiert, was soll ich tippen — wahnsinn, der hammer, sowas von klar gespült und in 0,nix ohne viel aufwand oder gar chemie. der göga machte seine trinkflaschen ab+zu mit coregaTabs sauber (extra dafür angeschafft, NOCH sind wir nicht so weit 🙂 ), das ist nun vorbei 💡

eisen“fressen“ die erste:
in grauer vorzeit so etwa 1989 begab es sich daß sich das 1.neunkirchener shotokan karate dojo nach etwa 10 jährigem bestehen auflöste, mangels nachwuchs auf dem lande, die zeiten von bruceLee und einführungslehrgängen mit 50 leuts waren definitiv vorbei.
damals zogen wir mit dem resttrüppchen in die halle der sportfabrik beuel, eine weile ging das gut, dann schrumpften auch da die zahlen und wir mußten räumen weil 2 tage die woche zur topHallenZeit gegen 19:30 mit 10 mann wo man locker mit 50 „hüppekästchen“kurse aerobic zumba bodypump whatever anbieten könnte, verstänlicherweise nicht mehr drin waren.
der sportfabrik blieben wir dennoch treu, der göga und ich, als fitneßmitglieder. hatten wir zu beginn dort noch gedacht ‚wie kann man nur so eisen“fressen“, das soll spaß machen 🙄 , da gibt’s doch schönere beschäftigungen … ‚ waren wir über ein paar wochen als versuchskaninchen fast unbemerkt reingerutscht.
„karatespezifisches krafttraining“ in gestalt von 8 ausgesuchten übungen, als pyramide mit (grob erinnert) 30/50/70/90/70% des maximalgewichts absolviert, war thema einer diplomarbeit (der damaligen freundin des sensei). es entwickelte sich daraus dann halt doch ein regelmäßigeres training, das war vor der lauferei dann auch schon manchmal 2-3 tage die woche, häufig sonntags morgens mit schöner ausgiebiger sauna hinterher. mit dem laufen wurde das weniger, lange kanten für marathons macht man am besten sonntags morgens, aber ganz aufgehört hatten wir nie, nur teils heftigere lücken und damit frustrierende „kindergewichte“ im nächsten anlauf.

nun hatten wir über die ewige zugehörigkeit natürlich auch einen super tarif, selbst nach der erhöhung vor ein paar jahren immer noch, aber die fahrerei nervte schon und als jetzt eine neue preisrunde eingeläutet wurde war klar: das macht dann keinen sinn mehr.

somit wechseln wir nun die fabrik. von der alten tapetenfabrik geht es in die alte waagenfabrik, kronos in hennef liegt deutlich näher für den göga und selbst für mich noch direkter am weg (als auf der flughafenautobahn gen pützchen weiterrollen bisher noch tolerabel gewesen war) und man kann sogar mal wochenends mit dem rad hin und hat ein standbein (spind) für autoschlüssel/papiere nach der arbeit im sommer um in den allnerSee zu hüpfen …

eisen“fressen“ die zweite:
gestern gab es den rest roteBete bzw. von den letzten geernteten 1,2kg kleineren kügelchen gut die hälfte als gemüse zu burgunderKrustenbraten und klößen, hier ein kleines makingOf

20131117makingOfRoteBeteBurgunderBraten_kleinerund nun sind wir eisenhaltig (auch wenn beim kochen ein großer teil verlustig geht) und innerlich bunt (ein kleines weilchen, aber heftigst, dagegen ist spinat [nicht nur hinsichtlich des eisenanteils] kinderKa**e 😆 )

20131118leoDSCF0645zum abschluß noch die rubrik strickzeugDesTages, diesmal in kombination mit outfitDesMonats.

der pulli==minikleid im einfachen zopfmuster ist wie alle anderen auch schon asbachUralt und im winter angenehm weil weiche wolle und damit kuschelig mollig gemütlich aber atmend angenehm zu tragen.

tituliert wurde ich als „tigerlilli“, von keinem geringeren als dem chef, der es besser wußte aber riskierte und prompt den rüffel bekam „das üben wir noch mal, WIE heißt das tier 🙄 „.

ich mag diese leggins, habe damit schon früher bei modebewußten kundinnen, nachdem ich am ersten tag im anzug die lage checkte am 2. oder 3. mutiger werdend, dämme zu brechen vermocht. solange man intern in der IT-abteilung werkelt ist der dresscode ja oft legerer und da ist es manchmal doch schon recht nett, daß frau sich ein bischen mehr phantasie erlauben kann als die vorHERRschende mehrzahl der kollegen in anzug mit hemd und schlips und ende der durchsage 🙂