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Was soll ich schreiben … viel Zeit ist vergangen, ein ganzes Jahr seit dem Ostseegenuss, und der Urlaubsbericht ist immer noch nicht fertig.

Einen der Gründe dafür, neben chronischem Zeitmangel, formuliere ich vielleicht irgendwann mal als eigenständiger Beitrag.

Aber heute packe ich endlich mal einen großen Teil der Eindrücke zusammen in ein paar Fotos als zweiten Teil, immerhin.

Unterkunft in Graal-Müritz rund um Mitte September in der Strandstrasse, die wie der Name schon sagt genau zum Strand am östlichen Ortsrand führt, heißt auch, das Fest der Moorgeister zu genießen. Bei den ersten Anzeichen wußten wir noch von nix und dachten an eine besondere Form von „GartenzwegManie“, aber nach und nach rüsteten fast alle Anwohner auf.
Die Villa Luise als Stammhaus unserer Fewo (die im Hof dahinter lag abseits vom Trubel) machte da keine Ausnahme und sorgte doch für kurzzeitigen Schreck.

Denn da gehört zum klassischen – wenn auch jedes Jahr variierten – Moorgeisterambiente auch eine weiße Katze aus Plüsch!

Die die als Mitbewohner zum Haus gehört erfreute sich aber trotzdem weiterhin ihres Lebens (hoffentlich noch sehr lange, liebe betagte alte Dame Lilly [?] ).

Nicht nur bei diesem Anlass kann man ausgiebig speisen , sowohl süß als auch herzhaft

Auch zu anderen Gelegenheiten wurden wir sehr gut verköstigt, sei es im Cafè der Pension Witt am Eingang der Strandstrasse, nicht nur mit Kuchen sondern auch guter Küche als Gartengenuss, oder im Strandhus (Fisch in tollen Variationen selbst für den FischEherMeiderGöga 😉 ) am Ende der Straße kurz vor dem Damm oder im Strandkorb an der Seebrücke einfach nur den Aperol genießend … oder … oder … oder

Besonders hervorzuheben ist das Würzfleisch im Anglerheim in Ribnitz-Damgarten wo wir unterwegs ins Museum Pütnitz zweimal vorbeikamen, aber auch das ist eine andere Geschichte, viel zu viele Fotos und den hiesigen Rahmen sprengend!

Viele Touren führten nach Fischland und teilweise bis rauf auf den Darss, der dortige Leuchtturm mit Museum liegt toll,

ist aber auch entsprechend überlaufen wie sowieso alles schon doch sehr touristisch beliebt und voll ist, und nur in der Nachsaison zu ertragen!

Über Radtouren nach Warnemünde zum Hafen hatte ich ja im ersten Teil berichtet, die Innenstadt haben wir auf einer anderen Tour auch mal heimgesucht

und immer noch gibt es viele Ecken, die es bei einem fest vorgenommen neuen Besuch zu erkunden gilt.

Frei nach dem Motto: „Sicher kieken wir mal wedder in!„.

 

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Die Zeit rast, vor allem wenn man zu wenig davon frei zur Verfügung hat … Daher habe ich es bisher einfach nicht geschafft die Fotos zu sichten/sortieren/zusammenzustellen, die ich im Herbsturlaub gemacht hatte, der nun ja schon vor einen halben Jahr stattfand.
Und bevor jemand auf die Idee kommt es hätte mir nicht gefallen, da oben an der Ostsee, fang ich jetzt einfach mal an und bringe unstrukturiert ein paar erste Einblicke zu (virtuellem) Papier 😉

Vorab als Motto: „das Wetter war zu schön, wir kamen zu fast nix was wir uns vorgenommen hatten“ !

Das kann man so natürlich nicht auf Anhieb verstehen. Aber wir hatten das Quartier unter anderem deshalb so mittig an der Küste gewählt, weil es nach Schwerin im Westen rund 100 und bis Rügen nach Osten ebenfalls 100km sind und wir dachten, an Schlechtwettertagen dann halt mal mit Bahn oder Auto einen Ausflug zu machen, aber – es war ein Traumwetterherbst. Der einzige Regen fiel EINmal abends um acht wo dann wegen der Wassermassen 5min das (Sat)Fernsehn ausfiel wie zu Hause auch schon wenn das Signal nicht mehr durchkommt.

Nachdem wir (vor der Bloggerzeit) schon desöfteren auf Moppendtour oder auch mit Auto in „MeckPomm“ im Landesinneren (Plau am See) waren, hatten wir uns mal dazu entschieden, die paar ( 100?) Kilometer mehr bis ganz an die Küste hoch zu fahren.
Von einem virtuellen facebook-Freund hatte ich eine Kontaktadresse zu einer Ferienwohnung in Graal-Müritz, am Ortsrand fußläufig 300m zum Meer, telefonisch gebucht und vom 13.-25.September nicht bereut. Ganz oben ist der Sonnenuntergang vom 21. der diesem Beitrag seinen Namen gibt.

Die erste Collage zeigt ein paar Fischerbötchen im Hafen beim allerersten Radausflug nach Fischland am 14. Denn wir sind mit den Rädern huckepack hoch und dann dort fast ausschließlich damit unterwegs gewesen. Damit kamen dann bombastische >300km in den 11 Anwesenheitstagen zusammen, mehr als manches Jahr sonst in meiner bisherigen „Radkarriere“ (und im gesamten Monat September dank noch mehr Urlaub und Fahrten zur Arbeit sogar über 500 aber das ist eine andere Geschichte …).

Am zweiten Tag ging’s 30km gen Westen nach Warnemünde mit Riesenpötten am Pier und kleineren am „Touristenkai“

Und am nächsten Tag zog es uns wieder mehr in die leerere Natur weiter Richtung Darß bis nach Ahrenshoop.

Und jetzt kommt erst mal Sendepause bis ich die nächsten Eindrücke „druckreif“ zusammengestellt habe 😉

20160510_obersee-2In der zweiten Maiwoche war es endlich wieder so weit, wir packten ein paar Klamotten und den geliehenen Hund ins Auto und fuhren – hinzu gemütlich incl. Fähre Linz->Kripp und durch’s Ahrtal – in die Eifel. Ferienwohnung war gemietet für 4 Nächte da danach belegt, dem Wochenendrummel an Pfingsten wollten wir aber sowieso gerne entgehen, das paßte.

20160510_obersee-1Am ersten vollen Tag war zunächst Wasserfestigkeit gefragt, Laddie war anzumerken daß sich die Begeisterung in Grenzen hielt, aber da mußte er durch!

20160510_obersee-3Nach rund 6km an der Staumauer zwischen Obersee und Urfttalsperre angekommen (die eine der beiden BRD-weit einzigen gebogenen sein soll) gab’s für die Menschen ein Hefeweizen und Blick gen Vogelsang, für den Hund der kein Wasser wollte nur Dreckbeine unter dem Tisch.

20160510_obersee-4Danach ging es über die Mauer weiter in den ehemaligen Truppenübungsplatz und am Rand der Dreibornerhöhe

20160510_obersee-5-Dreibornernach Einruhr (wieso sich DAS mit „h“ schreibt aber die anderen Ruries [Rursee, Rurberg] ohne hab ich immer noch nicht begriffen).

20160510_obersee-6Die andere Uferseite sind wir schon mehrfach gegangen, ein wunderschönes Stück Natur, diesmal fuhren wir aber mit dem letzten Schiff zurück nach Rurberg. außer uns war nur noch ein Radfahrer dabei der den letzten Anschluß verpaßt hatte und danach dann noch nach Heimberg fahren mußte.

20160510_obersee-7-TitanicDa er sich vermutlich ziemlich langweilte war der Kaptain gerne bereit uns auf Chip zu bannen, hatte was von Titanic (aber alles ging gut 😀 ).

20160510_obersee-8Zu sehen bekommt man vom Wasser mehr als aus dem Wald und wir nahmen uns zum x-ten Mal vor im Cafe auf dem unteren Bild mal vorbeizusehen (und haben es wieder nicht geschafft).

20160510_obersee-9 Ganz zum Schluß eines ersten schönen Urlaubstages gab es noch Fischer Christian life beim Versuch einen Karpfen aus dem Rursee zu ziehen.

20160510_obersee-xAm Mittwoch war uns das Wetter dann endgültig hold.

201605110943_DSCF2941_rurseeDa brachen wir kurz vor zehn freudig auf um unterhalb des Kermeter nach Schwammenauel, zur Staumauer des Rursees in der Nähe von Heimbach, zu marschieren.

201605111003_DSCF2942_rurseeAlles war friedlich sonnig einfach nur traumhaft erholsam und kaum ein Mensch unterwegs!

201605111022_rurseeFloraDie Rückfahrt mit der „Aachen“ war auch wieder nett und unterwegs trafen wir auch das Gegenschiff, die „Stella Maris“

201605111306_seefahrerbis wir, vorbei an Woffelsbach mit Piratenflagge am Seepavillon an der Ecke vom DLRG, wieder zurück in Rurberg waren.

201605111340_seePavillonDen Rest vom kurzen Seen-Fest gibt’s dann im nächsten blog, einen vollen Tag hatten wir ja noch und ein paar Eindrücke von der FeWo in der ich zum ersten Mal war (sonst immer 2 Etagen höher unter dem Dach, diesmal ebenerdig mit Gartenauslauf für Laddie) kommen auch noch.

Aber den krönenden Abschluß vom mittleren Tag bildete defitniiv das „Anschwimmen“ im Naturfreibad Eiserbachsee!

20160509_eiserbachDa lag abends um sechs auf der Wiese noch vereinzelte Jugend rum aber das Wasser war leer (wie oben auf dem Foto von morgens früh) und – wider Erwarten, bei ja frischem Zulauf aus dem Bach und stetigem Überlauf in den Rursee auch nicht brackig stehend – gar nicht soooo kalt.
Klar hatte es nicht die 23,5° vom Rengsdorfer termalquellenbelieferten eine Woche zuvor, aber reingehen, naßmachen, losschwimmen und kein Herzklabaster sondern einfach nur Schwimmspaß pur!
Am nächsten Tag war dann auch das Abtrennseil eingezogen, ich hab da also anscheinend quasi so die Saison eröffnet 😉 (und unser Vermieter war [erstmals?] nicht der Erste wie er beim Treffen Mittwoch Abend feststellte 😆 )

Nachtrag zum Titel: die Seensucht ist eins der beiden auf dem Obersee fahrenden Elektroschiffe, ich finde den Namen sehr passend.

20160505_Rengsdorf_0Am 5.Mai war Himmelfahrt. Und Himmelfahrt is Vadderdach. Und Vadderdach … macht man am besten EINS: Wandern (wenn man schon nicht laufen kann) in Rengsdorf!

20160505_Rengsdorf_2Wir hatten da den ersten freien von insgesamt 12 Urlaubstagen und am Vorabend kam die bella suocera mit Laddie um uns den für die Zeit zu „leihen“. Da fing die Zeit also schon gut mit „Mittwochs ist Schnitzeltag im Landhaus Süchterscheid“ an.

Donnerstagsmorgens „schmissen“ wir sie dann recht schnell raus (war ihr aber vorher klar), denn dann ging es zu dritt mit 8 Beinen in den Westerwald. Nachdem ich letztes Jahr pausiert hatte hatte ich vergessen daß vorletztes Jahr schon im Bau inzwischen die Fahrt anders verlaufen würde, dank Umgehungsstraße. Halbwegs ortskundig landeten wir aber trotz verspätetet an der mittleren der nun 3 Abfahrten der sogar mit Tunnel ausgestatteten B256 abzweigend letztlich genau gegenüber der Stelle wo man, sonst von Norden durch’s Dorf kommend, zum Freibad abbiegen müßte (nun für uns halt geradeaus …).
Da ich die Seele nicht zusehr strapazieren wollte, wußte ich ja noch gar nicht ob ich dem blöden Fuß überhaupt mehr als die minimale Strecke von (diesmal) 12,5km zumuten könnte, waren wir nicht morgens um 8 schon da um mit allen Ultras gemeinsam „Hoi Wäller“ zu skandieren (und zu viele alte Bekannte zu treffen). Auf die kürzeren Strecken darf man ja, auch als Wanderer (die umgekehrt auf die 50er noch früher los MÜSSEN), auch später, geht es ja nur darum am Ende die VP abreißen zu können und die fleißigen Helferleins endlich in ihren wohlverdienten Feiertagsabend zu schicken. Eine Zeitnahme gibt es nicht, wir sind alle alt genug selber auf die Uhr zu gucken, und wer sich hinterher eine Urkunde mit 3h auf dem 50er ausstellen läßt ist selber schön blöd!
Erkannt wurde ich aber trotzdem, von der lieben Gitta, ihreszeichens verdiente Orga und ich freu mich immer wieder, um so mehr daß es nach dem Ausfall letztes Jahr nun doch weitergeht dank gemeinsamer Anstrengungen von nun mehr Leuten statt nur immer den selben!20160505_Rengsdorf_1Langer (Vor-)Rede, kurzer (Wander-)Bericht:

Nach dem Start, wie meistens unter dem Banner durch gen Norden, ging es gleich bald scharf links steil hoch und dann durch Wald und Dorf. Laddie machte sich dabei sehr gut als Fährtensucher, die Markierungen waren ihm völlig klar. Wo’s NICHT durchgeht ist ein durchgezogener Strich (da steht er im linken Foto, draufklicken und dann auf die Lupe zeigt einen blanken Po). Wo’s hergeht ist ein Pfeil (demzufolge ist er im rechten Foto schon richtig abgebogen). Prima Kerl!

20160505_Rengsdorf_3Nach einigen Straßenquerungen und Hundeleinengebot in Parks mit herrlichen Blüten (s.o. in rosa) kamen wir von Rengsdorf in den Kurort Ehlscheid und danach, kurz vor Kurtscheid nach knapp 6km, trennte sich die erste Spreu vom Weizen.

20160505_Rengsdorf_4Kurzer Systemcheck „alles ok“ und vorbei am Rechtsabbieger geradeaus weiter auf die 20er-Runde.

20160505_Rengsdorf_5Die führte dann traumhaft durch Wald mit der ganz oben abgebildeten Bank zum Seele baumeln lassen20160505_Rengsdorf_6und durch Wiesen halb im Uhrzeigersinn rund um’s Dorf zum ersten VP.

20160505_Rengsdorf_7Peter Lustig zu Ehren der neulich ja verstorben ist hab ich mich auch in die Wiese geworfen zwecks Löwenzahnfoto!

Wir bekamen zwar kein Würstchen mehr (der VP1 hatte noch eine Restlauf=warte-Zeit von einer Viertelstunde) aber HabuFlaBi, was will man mehr?

20160505_Rengsdorf_8Hund wollte kein Wasser sondern weiter, der wußte schon intuitiv daß offene Blicke mit Platz zum rumspringen auf ihn warteten. Er mag dunklen Wald nicht so sehr aber Wiesen und helle Sonne, ist halt ein alter Kretikos 😉

20160505_Rengsdorf_9Spaß machte es, sowohl ihm sichtbar als auch uns beim zusehen.

20160505_Rengsdorf_10Gegen Ende auf dem Rückweg auf der Hauptroute gab’s dann nochmal einen VP MIT Würstchen (weil lange besetzt und entsprechend ausgestattet) ohne Foto.

Die Strecken liegen ja wie Blasen ineinander und somit sammeln die Ultras irgendwann einige von den kürzer gegangenen Wanderern wieder ein, bekommen verdienten Applaus und trotten weiter allenfalls mit Banane aber meist ohne feste Nahrung wo unsereins sich in Ruhe laben kann (DIESES Jahr, Plan 2017 ist wieder [mindestens] der 30er im Laufschritt um 8min/km ! ).
In der minimalistischen Startgebühr von 15€ ist an diesem letzten VP sogar (zumindest bei meinen bisherigen Starts) die Flasche Plöpp enthalten für die Läufer, die Wanderer zahlen ja noch weniger (3,50€) denn die schleppen zum Teil ja auch Getränke und Verpflegung im Rucksack mit.

20160505_Rengsdorf_11Kurz vor dem Ziel gab’s noch ein Debut (neben der Tatsache des Wanderns statt Laufens bei diesem Event): an der unteren Mühle genieße ich sonst immer die großen alten Rhododendren, dieses Jahr war erstens der April recht ungemptlich und zweitens Himmelfahrt so früh, da blühte noch GAR NIX 😦

20160505_Rengsdorf_12Aber was wie alle Jahre super funktionierte war das herrliche Freibad, mein absolutes Lieblingsbad der künstlichen Kategorie (zur Unterscheidung siehe frühere Urlaubsberichte oder den noch zu schreibenden von der Folgewoche … Stichwort Eiserbachsee).

Laddie und Rolf erholten sich bei nix und Eintopf, und die Ratze ging ins Wasser. Das kommt mit 19° aus unterirdischer Quelle und wurde daher mit etwas zusätzlichem Energieaufwand auf 23,5° geheizt angeboten. Irgendwie fehlte mir leider der Nerv mir viel Zeit zu nehmen, daher wurden es nur 400m im herrlichen 50er-Becken, danach ein Stückchen Kuchen+Kaffee und dann heim.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich noch ein Panorama geschossen und da sprach mich jemand an ob ich nicht mit draufwolle … (Antwort meinerseits: „Perlen vor die …„) und so entspann sich noch ein nettes kleines „Interview“ mit Ortsbürgermeister Christian Robeneck.
Sie stecken wohl einiges Geld rein für relativ wenig Leute aber das ist es Wert! Ich hab ihm vorgeschwärmt wie sehr ich ihn drum beneide und wie sehr ich mir das in unserer Nähe wünschte aber so wär’s zu weit für häufigere Besuche, da kam aus der Zuhörerschaft eine Stimme „das ist auch besser so sonst haben wir keinen Platz mehr“ 😆 Seh ich inzwischen sooooo elefantös aus mit den mangels Laufen in den letzten 2-3 Jahren angehäuften 7-10kg mehr? Nee, ist schon ok, liebe unbekannte Rengsdorferin, ich versteh wie das gemeint war und stehe voll hinter Euch. Genießt es!

Statistischer Nachschlag:

Garmine hab ich mitlaufen lassen zwecks aktueller Anzeige direkt am Arm und mit brutto-Zeit, die war aber offensichtlich mit den Höhenmetern etwas überfordert.
Strava als App auf dem Handy parallel dazu in der Tasche hat dann mit Auto-Stop das Netto von 4:30 für die 20km ausgeworfen bei 493 Höhenmetern, was der Ausschreibung von „rund 500“ recht gut entspricht. Dafür kann das keine Kalorieren, bzw. gaukelt einem immer rund 50% zu viel vor, nämlich 1914kcal für diese Wanderung, WHOW! Selbst wenn ich die 20 geLAUFEN wäre, also deutlich mehr angestrengt, wären es bei derzeitigen 75kg ganz grob 1500 ;-).

Fazit:

Ich bin einfach nur unheimlich froh daß sich meine Plantarfsciitis schon wieder ansatzweise alltagstauglich gestaltet und nach morgendlichem Anfangsschmerz soweit verzieht, daß man wenigstens gehen kann statt rumzueiern, und wir diesen Wandertag genießen konnten, zum 7. Mal seit 2005 (dabei 3mal 30er und 3*50er laufend)  dieses mal entschleunigt aber deshalb nicht weniger schön!

20160228_mantiEnde Februar gab’s bei uns in der Kantine eine Türkische Woche und der Montag hatte mich gleich mal so lecker schlemmen lassen daß ich sie am folgenden Wochenende nachkochen mußte, die Manti. Davon stammt die Collage oben, Dienstags hatten wir dann gefüllte Auberginen und Freitags noch einen tollen Vorspeisenteller den ich im Doppelpack für Abends mit nach Hause nahm. Die Manti habe ich dann sowohl Gründonnerstag abends vor einem Salat mit den Müttern (von denen meine leider kränkelnd abwesend aber die bella suocera vom Mahl begeistert war) als auch, um den stark knofiisierten Yoghurtrest zu verbrauchen, nochmal für uns beide am Ostermontagabend noch mal gemacht.

20160229_090336_steinSchlagDas Schaltjahr zeigte sich ansonsten nicht gerade von seiner guten Seite, auf dem Weg zur Arbeit am 29. tat’s (ohne zu schnell oder zu dicht …) einen KLATSCH und da hatte ich in der (gut 5 Jahre alten ersten) Scheibe mal wieder einen aufgefangen. Immerhin steht TÜV erst im Oktober 17 an.

20160303_0752mikaPenntDann kam ja tatsächlich nochmal sowas wie ein bisschen Winter, zumindest Ungemütlichkeit, zumindest draußen. Drin wußten die Herrschaften es sich schon genehm zu richten 😀

20160325_122111Ich auch, nach dem Motto „wenn es draußen noch alles so grau“ weil Ostern ja auch dieses Jahr sehr früh ist

20160325_145258dann wenigstens drin bunt (und warm, Paula dankt’s)!

20160325_141743Ab Gründonnerstag Abend hatten wir dann wieder den besten Hund von allen im Trainingslager Süchterscheid und da ging’s mal bei nieseligem Grau kürzer und mal bei blauem Himmel und Frühlingsahnung länger an 4 Tagen meinerseits insgesamt 25km durch die Gegend. Der Göga war morgens und (meist auch noch mal) abends zusätzlich kürzere Runden unterwegs.

20160326_holzwegMix1Samstag waren wir mal wieder auf dem Holzweg, Erlebniswege Sieg Nummer 6, wie schon im Tiefschnee am 26. Januar 2013. Da geht’s vom Wanderparkplatz Derenbachtal gleich mal hoch nach Driesch, Platinmanstrecke, ehemals 5ter nun 7ter in jedem Fall letzter steiler Berg einer anspruchsvollen Laufrunde. Laddie macht sowas natürlich nicht nur nix aus sondern Spaß, noch mehr als uns schon ebenfalls doch auch … langsameren Schrittes.

20160326_holzwegMix2Der rannte da rauf wie ein Weltmeister, guckte immer wenn außer Sicht ob wir auch kämen, wunderte sich auch nicht wie wir über den vergessenen Christbaum mitten im Wald zwischen Driesch und Stockum und freute sich tierisch (wie auch sonst?), als endlich gegen Ende der Strecke mal ein fremder spielfreudiger Kumpel in Sicht kam.

20160326_1830_holzwegLaddieDie waren dann zu schnell für die Linse.

20160327_laddieWutzSonntag gab es eine tolle Ahrenbach-Matschrunde.

20160328_1825_bBfeldUnd Ostermontag erwischten wir auch noch mal (fast) ein Regenloch im Blankenberger Feld auf der klassischen HundeRohreRunde 😀

20160327_DSCF2877_birkenPilzMangels echtem Frühlingswetter gibt es ansonsten nicht so wirklich viel aus dem Garten. auf dem alten Birkenstumpf wächst und gedeiht ein Pilz, aber kein gemeiner Birkenpilz, nicht mal ein ungemeiner, und daneben gibt’s mal wieder wunderschöne Flechten

20160327_1758_DSCF2878_moosFlechtenund Moos

20160327_1758_DSCF2879_moosFlechtenund sonst war nix los 😀

20151024_heide1Am vorletzten Oktoberwochenende gab’s nochmal eine längere Wanderung mit „Urlaubs“hund Laddie. Diesmal hatten wir uns ins Auto gesetzt und in Siegburg am Friedwald geparkt, um zumindest den östlichen Teil des ErlebniswegeSieg#01 „Heideweg“ unter die Füße/Pfoten zu nehmen.

20151024_heide2Der Start durch den Wald nördlich von Kaldauen vorbei war noch einigermaßen nett und abwechslungsreich, aber danach … waren es nach unserem Geschmack einfach viel zu eintönige breite Wege ohne viel Abwechslung, so daß ich wider meine Gewohnheit dann auch kaum Fotos gemacht habe.

20151024_heide3Am südlichen Rand von Lohmar bogen wir temporär vom Weg ab gen Südwesten um (wie aber vorher schon geplant) die 23km auf rund 13 zu verkürzen. Auf dem Stückchen gab es einen Sandweg entlang wenigstens ein paar nette Pilze zu sehen und nach kurzer Wasserrast für Hund und Teilzeitherrchen ging’s auch noch auf ein Hefeweizen in die Waldeckstube am Reiterhof.

20151024_heide4Die hat vor einiger Zeit ein Niederländer übernommen der einen sehr netten Eindruck machte, vielleicht fahr ich mal nach der Arbeit mit entsprechendem Hunger vorbei und teste die Karte?

20151024_heide5Auf dem Rückweg ging es dann noch durch das Naturschutzgebiet „Gagelbestand“, auch davon hatte ich mir irgendwie mehr versprochen, das mag aber auch an der Jahreszeit gelegen haben. Etliche der Seen waren so gut wie leer und Flora&Fauna herbstlich trist, Laddie hatte trotzdem Spaß.

20151025_201530_heide6Insgesamt hat der junge Mann wohl in den 9 Tagen rund 100km mit uns absolviert, da hatte er allen Grund auch mal faul und erholsam auf der Couch abzuhängen am Sonntag.

20151026_laddieTellerUnd auch wenn wir versuchten aufzupassen (und keine großen Reste übrig zu lassen), ab+zu kam es dann doch vor, daß auf einmal der Katzenteller in der Küche „sauber gespült“ war … „Von mir? Niemals, sowas mache iiiiiich doch nicht, können diese Augen lügen?

alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundZum Schluß gibt es nach ein paar Wochen Pause nochmal was zu Veras rundem Dienstag.

Zum einen sind da die Stempel an den Natursteig-Etappen und Erlebniswegen, hier von der vorherigen Tour auf dem DreiTälerWeg, die man wohl per Bleistiftrubbelei abdrucken kann in ein zugehöriges Wanderheft oder so ähnlich als Nachweis/Erinnerung.

20151021_NSS-3-3Täler-Rund

Und dann hab ich Ende Oktober noch die mickrige roteBeteErnte eingesammelt und hatte dabei doch glatt einen Albino, ehrlich, das ist KEIN MOZZARELLA wie jemand vermutete:

20151029_181500

20151021_3taeler1Echte Fründe stonn zesamme … oder wandern zusammen, in dem Fall Ende Oktober. Da hatten wir den Schwiegermutterhund in „Urlaubspflege“ und eh der sich’s versah hatte er nach dem 9 Tagen 100km in den Pfoten 😀

Da er aber Windhund in den Genen hat – bisher wurde er in der Familie als PodencoMix „gehandelt“, nachdem ich mal ein bisschen google bemühte scheint mir Kritikos Lagonikos passender – war das im Prinzip kein Problem für ihn, außer daß er den Umfang nicht gewohnt war.
Nachdem er Sonntags übernommen wurde und Montag+Dienstag mit dem Göga kleinere Runden absolviert hatte war Mittwochs, als ich auch endlich Urlaub hatte, die erste richtige Wanderung angesetzt. Der Einfachheit halber starteten wir fußläufig ohne Auto direkt von zu Hause auf den DreiTälerweg, die Nummer 8 der ErlebniswegeSieg.

20151021_3taeler2Der geht von Süchterscheid ins Krabachtal, wo ich meine früher schon eine erläuternde Tafel gesehen zu haben an der Stelle wo jetzt nur einsam der Markierungsstempel für die Natursteig-Etappe zu sehen ist. Ein Stück vorher im Wald hatten mal wieder Idioten versucht die Markierungen zu übertünchen, wozu auch immer erschließt sich uns immer noch nicht. Ein Stück weiter erstrahlen sie in neuer Farbenpracht und an den wesentlichen Abzweigungen gibt es ja auch oft kilometerbeschilderte Wegweiser.

20151021_3taeler3Nach der Überquerung der Sieg in Bach haben wir uns dann auch mal wieder eine Runde durch den Innenhof des Klosters Merten gegönnt, obwohl wir – ab dem späten Vormittag unterwegs – leider keinen (sonst SEHR leckeren) Kuchen in der (unter der Woche dann noch geschlossenen) Orangerie des als Altenheim genutzten Anwesens bekamen.

20151021_3taeler4Bei grauem Wetter, das aber perfekt zum Wanderen geeignet war, kamen wir raus aus dem Dorf vorbei an Moos auf der Mauer, an sowas kann ich mich nicht sattsehen (und -knipsen).

20151021_3taeler5moosNach kurzer Rast am Bahnhof Merten mit Schweineohr für Laddie und Wasser für alle ging es dann weiter in den Pferdeweiden ein Stückchen die Sieg entlang, der Kerl hatte Spaß und wir auch.

20151021_3taeler6Schließlich kam unsere Variante des „blauen Wunders“ in Sicht, der noch recht neue Fahrradweg, angedockt an die Eisenbahnbrücke über die Sieg.

20151021_3taeler7Wir blieben aber (noch) auf der nördlichen Seite und querten kurz drauf die Gleise am „Auf-Zuruf-Übergang“: da sind je nach Jahreszeit und Betrieb die Schranken dauerhaft geschlossen und man muß klingeln und erfährt dann mit freundlicher (life !) Stimme eventuell von einer kurzen Wartezeit bis der nächste Zug passiert hat.

20151021_3taeler8In der Saison ist aber auch oft offen, dann braucht man auch nicht (wie auf der Anleitung angegeben) nach dem Passieren Bescheid zu geben daß alle drüben sind 😉

20151021_3taeler9Im Sackgassendörfchen Auel zu dem der Übergang gehört gibt es auch ein paar hübsche Ecken und da wohnen Helden die die Untiere im Zaum halten *ggg*

20151021_3taeler10Kurz drauf kommt schon wieder die Burg von Stadt Blankenberg in Sicht

20151021_3taeler11und an der nächsten Eisenbahnbrücke wird die Sieg wieder heimwärts gequert, vorbei an – ok, keinem Moos, aber – hübschem Steingartengewächs.

20151021_3taeler12An der Mühle zu Blankenberg in Stein geht es vorsichtig über die vielbefahrene (und weil eng an den Felsen ohne Platz zum Ausweichen auch unfallträchtige) Siegtalstraße zwischen Hennef und Eitorf.
In der Mühle kann man sehr gut essen und im Sommer auch herrlich im Biergarten sitzen, dank Bachgeplätscher sogar mit recht wenig störender Akkustik von der Straße!

20151021_3taeler13Von da geht es dann wieder hoch auf den Berg. Immerhin ist vor einiger Zeit am recht neu restaurierten Heiligenhäuschen mal eine Treppe spendiert worden, damit man nicht mehr wie früher das erste Stück noch an der Straße am Fischteich vorbei ohne Fußweg hoch muß.

20151021_3taeler14Oben am Dorfrand geht es durch das Kölner Tor mit Blick auf den Grabenturm. Ich muß gestehen daß ich doch glatt – nach 23 Jahren der regionalen Zugehörigkeit durch Wohnsitz Süchterscheid – just zum blog-Erstellen erst die beiden Namen nachgelesen habe im Blankenberg-Abschnitt der Seiten zum Hennef-Buch auf der Homepage der Stadt. Mir war bisher namentlich nur das östliche Katharinentor ein Begriff, da dies ja unserer Straße den Namen gibt.

20151021_3taeler15Auch wenn die Fenster klein sind und vielleicht auf Dauer drin wohnend je nach Jahreszeit auch ein wenig deprimierend wirken könnten, ich mag diese alten Fachwerkhäuser immer wieder gerne. Der beste Wanderhund von allen freute sich wie die anderen 4 Beine auf Einkehr im Stammlokal AltBlankenberg (letztere auf einen trockenen roten von der Ahr).

20151021_3taeler16altBBDer Rest ist undokumentiert wegen einsetzender Dunkelheit bei grauem Wetter, aber es kamen mal wieder herrliche 17km zusammen, auch wenn uns von denen ja fast jeder Grashalm persönlich bekannt ist weil Bestandteil unzähliger Trainings-Laufrunden. Beim Wandern ist man doch etwas entschleunigt mit mehr Muße zum Umsehen. Ach ja: Laddie war zu Recht müde an dem Abend, wir waren durchgegangen bis ins Landhaus Süchterscheid um uns das Kochen zu sparen und er nahm schon mal eine Mütze voll Schlaf unter dem Tisch 😀

20151021_3taeler17landhaus