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Der August ist bei Rösi diesmal eine echte Herausforderung, LILA ist so gar nicht meine Farbe. Nicht daß es mir nicht gefiele, ich habe sogar unter meinen wenigen „feinen“ business-Klamotten einen lilanen Anzug, den ich nicht extra auf’s Foto bringen wollte. Aber ich dachte nicht daß ich sonst noch viel zusammenbekäme.

20160828_181830Dann wurden es doch immerhin noch 9 verschiedene Arten von Dingen, auf der Sofa-gegen-Katzen-schütz-Decke tummeln sich:

  • 4 Knäuel Baumwolle
  • ein Akku
  • eine kleine dünne und eine kürzere dickere Kerze
  • ein uralter SF von Lem
    (ich war der festen Überzeugung von Toni Morrison „The color purple“ zu besitzen, habe es aber im Regal unter „M“ nicht gefunden und dann eben festgestellt, daß es von Alice Walker ist, da muß ich wohl noch mal unter „W“ gucken! )
  • eine 2010 abgelaufene Sondereditionsflasche ColaLight, die hier viel blauer wirkt als in der Küche
  • ein Paar Badelatschen aus der Sammlung der alljährlichen Gratiszugaben von Birkenstock als Sponsor des Rheinhöhenlaufs, davon haben wir bei 2 Leuten und vielfacher Teilnahme inzwischen jede Menge im Fundus 😀
  • eine Dose Haargel (oder -wachs?)
  • und eine Katzen-zum-Impfen-bringen-Transportbox die auch alleine viel lilaiger wirkt als hier in der geballten Konkurrenz wo sie eher rosa scheint.

Nächsten Monat kommt dann ja GRÜÜÜÜÜÜN und das passt viiiiiel besser zu mir, zum Beispiel als SCHRECK an Nachzucht von Basilikum.

20160827_15075x_SchreckAbgesehen vom Farbensammeln bin ich ja auch wieder sportlich unterwegs, letzte Woche Dienstag war ich schon zum 4. Mal dieses Jahr mit dem geliebten Koga im Büro *stolzAusDerWäscheGuck* !
Hin in rund 1:10h für knapp 30km gestaltet sich vor allem bei Hitze die Rückfahrt dann ja schwerer mit gut anderthalb Stunden, denn von der Sieg um 70Nn muß man auf etwa 200 hoch und auch zwischendurch ist es ja nicht topfeben. Meist fahre ich dann zum Schluß nicht Blankenberg sondern Bülgenauel hoch, da ist gefühlt die sanftere Steigung. Real tut sich das vermutlich nix aber zumindest ist weniger enger Autoverkehr und die paar hundert Meter mehr auf gute 30km machen nicht wirklich was aus.

20160823_181225_kaldauerFeldDiesmal gab es eine kurze Fotopause noch weit vorher an der Wahnbachtalstraße im Kaldauer Feld und dann war ich mit dem Göttergatten am/im Siegstrand (Campingplatzlokal mit gut ausgebautem Biergarten) in Lauthausen verabredet.

20160823_192224_siegstrandCurrywurstPommes war ok, kein kulinarisches Sensationserlebnis wie im Rurberger Grimmischall aber durchaus lecker und so haben wir dann spontan reservierend am Samstag mit den Müttern dort das Geburtstagsessen (vom letzten Jahr?) nachgeholt (auch wieder lecker).

20160823_195355_blankenbergDer oben erwähnte Berg tat sich danach drohend auf und ward doch bezwungen.

20160827_09320x_gänseSamstag schaffte ich es morgens rechtzeitig vor der größten Hitze auf die Ravensteinrunde. Am See an der Mühle wurde ich mit heftigem lautem Geschnattere empfangen: (Nil?-)Gänsemama auf dem Pfosten wollte ihre Brut warnen vor der bösen Joggerin. aber die waren schon groß und konnten dann auch über den Zaun zu ihr ins Wasser fliegen 😀

20160827_135340_hangoverNachdem es mir außerhalb des Waldes zu heiß wurde wurde flexibel von 11 auf knapp 8km abgekürzt und nach dem darauffolgenden späten Frühstück konnte man es nur noch in der Hängematte zwischen Mirabelle und (unter der) Linde aushalten!

20160828_123330_teicheFreierUnd der schönste Platz war noch etwas später so von 15-17 Uhr vor dem Essengehentermin definitiv im Wasser: da hab ich mal wieder zunächst den unteren größten Teich rigoros von Schilf und Wildwuchs und auch vielem was am Rand über die Steine gewuchert war entrümpelt um danach aus der Zisterne endlich wieder Wasser nachzupumpen.

20160828_123548_seeRosenDie Seerosen dankten es mit schöner Blüte am nächsten Tag, vorher sahen die gar nix mehr und wir sie deshalb auch nicht.

20160828_160825_teicheFreierIn den mittleren oberhalb davon ging’s dann am Sonntag aber da scheuchte mich das Gewitter, wenn auch kurz dann aber knackig mit Hagel, raus und danach hatte ich keine Lust mehr, deshalb ist nur halb Wasser und noch ein sehr großer Batzen an Gewächs zum Damm hin übrig.
Aber nicht mehr lange! Seit Juli bin ich ja auf 80% gewechselt. Den nun freien Mittwoch kann ich bei angesagt schönem Wetter für den Rest nutzen und auch den kleinsten auf der anderen Seite vom Weg unterhalb der Terrasse noch befreien, der hat es bitter nötig.

20160828_DSCF3039_andenhornAnsonsten gibt es nicht so viel zu berichten. Von der Campari sind schon die ersten >>30 geerntet und verspeist, die Andenhorn an der gekauften Pflanze wachsen und gedeihen prächtig, links 4 je rund 10cm lange Exemplare.

Die eigene Nachzucht von der Hüsgenpflanze vo20160828_DSCF3048_moosSchneggiem letzten Jahr ist wieder eher mickrig und laß ich nächstes Jahr wohl sein. Mal sehen wie sich Campari säen läßt. sonst bleibt’s in Zukunft bei ein paar fetten Biogärtnerinnenpflanzen, ggf. ergänzt durch AlteSortenVersand-Saatgut-Versuche, basta!

Den Abschluss bilden ein paar Beispiele aus der „ichKannMichNichtDranSattSehen-Flechten+Moose+Holz“-Rubrik zu der auch schon obige Schneggie gehört, zunächst eine Wunderwelt auf Teichumrandungsstein …

20160828_DSCF3040_teichFlechte-16x9… dann ein Totenkopf von etwa ¼cm² …

20160828_DSCF3045_moosFlechtenFBund ein Holz+Moos-Stilleben am TomTomBaum:

20160828_DSCF3049_holzMoos

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20160711_201458_lehmTrockenDamit nicht nur noch 5minutenFarben zu bewundern sind hab ich mal ein paar andere bunte – vor allem aber auch grüne – Lichtblicke der letzten Monate zusammengestellt. Drumrum bin ich sogar seit Juni wieder gelaufen, bis heute 200km in Summe, für knappe 3 Monate ein Klacks aber wegen rekonvaleszenter Faszie ja lieber noch vorsichtig und langsam, da gibt es also wenig zu berichten außer Spaß an der Natur.

20160819_064823_morgensonneDas oberste Foto ist schon aus dem Juli als es so trocken war daß der Mais kaum aufging und sich tiefe Risse bildeten. Inzwischen ist er (etwas unterschiedlich je nach Bodenstruktur und Befahrung) gewachsen wie man vor der Morgensonne vom 19. August erkennt.

20160819_064701_morgensonneDie Mirabelle hinter der sie hervorlugt wurde vorletztes Wochenende abgeerntet, viel war ja nicht dran aber immerhin, nach radikalem Schnitt (weil hart an der Grenze desöfteren dem Trecker im Weg) trieb sie wieder und nun kann die nächsten Jahre sukzessive mehr wachsen.

20160814_0952_mirabelleIhr zu Füßen treibt seit einigen Wochen die Rasselbande des Nachbarn ihr Unwesen.

20160706_094001_bandeDabei ist „Un“ eigentlich nicht zutreffend, denn außer daß sie mit Vorliebe überall den Rindenmulch durcheinander und aus den Beeten scharren passiert nicht viel, im Zweifel sind sie sogar schneckenvernichtend löblich tätig.

20160709_140118_bandeNach anfänglicher Beschränkung auf den hinteren Garten haben sie das ganze Grundstück als ihres einzunehmen beschlossen und meine Angst der Salat würde leiden wurde auch noch nicht bestätigt.

20160723+24_bandeLeider klappt das mit der Mietzahlung noch nicht so ganz, entweder zu hartes „Nest“ vorne in der Einfahrt, oder zu unbemerkt und von jemand anderem geplündert hinten am Maisfeldrand:

20160728_063256_eiEi20160724_121118_huehnerSchildRavensteinMit den Hühnern ist das ja überhaupt so eine Sache.

In Ravenstein laufen die ja auch immer rum.

Da warnte seit Jahren ein Schild, nur leider irgendwie vor den falschen Untieren !?

Inzwischen ist es aber ausgetauscht, so passt das viel besser 😀

 

Im Gemüsegarten ist – wetterbedingt – auch dieses Jahr sehr unterschiedlicher Erfolg zu verzeichnen, Spaß macht es allemale, selbst wenn nach Aussaat erst mal kalt+nass wenig keimte, dann mit der nächsten Runde die Hitze kam um sich wieder mit kurzer Schlechtwetterperiode und Hitze abzuwechseln . . .

20160713_PhoenixStockroseZwiebel… den Phönix an der Hauswand freut’s, Stockrose und Zwiebel sind auch hübsch. Ein paar Erbsen gab’s Ende Juli in chinesischer Gemüsepfanne

20160730_164439und wenn alle Stricke reißen versorgen uns auch die Monster, wie man in der Mitte des roten Fotosammelsuriums fast zum Schluss sieht. Die megaRatte lag neulich in der Garage unter den Moppeds drapiert, meist sind es eher nur miniSpitzmäuse, davon würde man nicht satt und sie sollen ja sowieso auch nicht schmecken.

201607+08_rotLinks der Mohn war ein Wegbegleiter bei einem der ersten „längeren“ Läufe >>5km durch’s Mergelstück oben in Mittelscheid, rechts steht der Grund warum ich diese Saison im Bundesligatipp ganz groß rauskommen werde (der Auswertende des Bürotipps ist Köln-Fan, ein Schelm wer mir da Bestechung vorwürfe).

Und zu guter Letzt kommt noch ein historischer Blick ins Süchterscheider Feld (aus Blankenberg gesehen), denn da sind die dickeren Rohre (mit den gelben Deckeln) inzwischen abtransportiert, nach einigen Jahren löst sich das Millionengrab auf (Link zum Artikel von 2013 im Link zum blog von 2015):

20160731_130313_rohre

20160510_eier0In der Woche vor Pfingsten waren wir ja in Rurberg in der Eifel und hier kommt der 2.Teil vom Urlaubsbericht, mit ein wenig Einblicken in die Ferienwohnung und das Dorf bevor die Wanderei wieder mit wunderschöner Landschaft „zuschlägt“.

Die bella suocera hatte uns 2 kleine Helferleins mitgegeben, und was soll ich sagen: die funktionierten sogar, selten hab ich so perfekt weichgekochte Eier zum Frühstück genossen!

20160511_eierZunächst galt es mal herauszufinden wieviel Watt die vorhandene Mikrowelle hat, da tat das Handy schon gute Dienste, per Foto vom nicht so gut einsichtigen Geräteboden wurden 700 ermittelt.

20160511_eier2Dann galt es die Angaben aus der Anleitung für 400 bzw. 900W darauf anzuwenden, Beschlussfassung der QS: bei 700 Watt mittelt sich das auf 6min. Passt!

201605xyGarten-2Die FeWoZiegler im Parterre hat durchaus mehr zu bieten als die oben unter dem Dach.
Hinter dem rechten Baum kann man eine Ahnung von der kleinen Terrasse bekommen

20160511_090300_laddieGartenDer Blick von dort in den Garten ist herrlich, auch Laddie kam auf seine Kosten.

201605xyGartenVor dem Haus lud eine Bank in der Morgensonne ein.20160512_gartenUnd da wir nur einen Tag etwas Regen hatten konnten wir das Ganze auch so richtig genießen.

201605121733_DSCF2990_BluetenBieneAber jetzt mal zur nächsten Wanderung: am Donnerstag Morgen machten wir uns auf, mal abseits der Seen auf der westlichen Seite den Berg zu erwandern.

20160512_panorama1120Da gibt es die Kall-Rur-Panoramaroute und die führte uns eine ganze Weile erst mal panoramafrei durch den Wald, durch eine Furt die man, wie wir im Nachhinein umdrehend sahen, auch über einen Steg hätte überqueren können 😉 und immer weiter hinauf …

20160512_panorama1130Kurz nach dem Treckerbesuch kam Laddie auf einmal nicht mehr hinterher, der hatte was gerochen, er ist ja erfreulich jagdunlustig, aber ABSTAUBEN, das kann er gut!
Schließlich kam er mit einem halben Kaninchen im Maul, erst mal im Sicherheitsabstand weil ihm wohl schwante, daß wir das nicht so prickelnd fanden.
Irgendwann kamen wir aber ran und er war es (angeleint für ein paar hundert Meter) los!

20160512_panorama1151Schön war’s da oben, alles schön grün, Ahorn Buchen Eichen & Co machen einfach Stimmung, für mich viel schöner als Nadelbäume!

20160512_panorama1205Schließlich kamen wir zur Stelle mit Überblick

20160512_panorama1210und Weitblick – auf „Einheimische“ und Windräder –

20160512_panorama1215und machten uns nach Querung der Landstraße an der russischen Kriegsgräberstätte wieder runter vom Berg nach Hause, nach Rurberg-„City“.

201605121311_DSCF2983_HotelKircheDas hat auch so seine netten / witzigen Ecken

20160512_131259_zaunMausund selbst am bäuerlichen Fachwerk durchaus maritime Gestalten

201605121412_DSCF2960_fachwerkaber vor allem ein Bistro am Rursee, Grimmischall (der facebook-Link klappt vermutlich nur für dort auch registrierte), mit berühmt berüchtigter Currywurst.

20160512_132526_CPohneMDie gibt es auch schon weit vor 16Uhr ab wann eigentlich wochentags erst geöffnet sein sollte. Und damit kamen wir zum verdienten und heiß ersehnten Mittagessen!

Schon am Anreisetag hatten wir dort hervorragende Schnitzel genossen, vor allem meins mit frischen Champignons mit vielen – aber nicht zu vielen weil sehr lecker zubereiteten – Zwiebeln kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! Aus früheren Urlauben erinnern wir auch gerne den gebackenen Camembert – hach: es waren einfach zu wenige Tage um alles zu genießen 😦

20160512_kermeter1852Am Abend machten wir uns dann noch mal von der Mauer zwischen Rursee und Obersee aus an die Ersteigung des Kermeter, da geht’s steil hoch, für Laddie kein Problem (aber der hat ja auch doppelt so viele Beine für ein Viertel des Gewichts 😉 )

20160512_kermeter1919Oben kurz verschnauft ging’s den selben Weg wieder zurück, Radfahren ist zwar verboten, aber der Hund kriegt auch speed drauf, zu schnell für’s knipsen.

20160512_kermeter1926Hatte ich schon erwähnt daß ich Buchenwälder liebe?

20160512_kermeter1944Die Abendsonne gleißt über dem Wasser

20160512_kermeter1945und selbst der schönste, aber vor allem zu kurze, Urlaub geht mal zuende.

20160513_ufercafeNach dem Packen vor der Rückfahrt am nächsten Morgen gab’s Frühstück im Ufercafé und dann nach kurzer Fahrt noch mal eine Hundeauslaufpinkelpause oben auf der Höhe bei Vogelsang bevor wir – insgesamt gerade mal schlappe 100km – nach Hause fuhren.

20160513_vogelsang

 

 

20160510_obersee-2In der zweiten Maiwoche war es endlich wieder so weit, wir packten ein paar Klamotten und den geliehenen Hund ins Auto und fuhren – hinzu gemütlich incl. Fähre Linz->Kripp und durch’s Ahrtal – in die Eifel. Ferienwohnung war gemietet für 4 Nächte da danach belegt, dem Wochenendrummel an Pfingsten wollten wir aber sowieso gerne entgehen, das paßte.

20160510_obersee-1Am ersten vollen Tag war zunächst Wasserfestigkeit gefragt, Laddie war anzumerken daß sich die Begeisterung in Grenzen hielt, aber da mußte er durch!

20160510_obersee-3Nach rund 6km an der Staumauer zwischen Obersee und Urfttalsperre angekommen (die eine der beiden BRD-weit einzigen gebogenen sein soll) gab’s für die Menschen ein Hefeweizen und Blick gen Vogelsang, für den Hund der kein Wasser wollte nur Dreckbeine unter dem Tisch.

20160510_obersee-4Danach ging es über die Mauer weiter in den ehemaligen Truppenübungsplatz und am Rand der Dreibornerhöhe

20160510_obersee-5-Dreibornernach Einruhr (wieso sich DAS mit „h“ schreibt aber die anderen Ruries [Rursee, Rurberg] ohne hab ich immer noch nicht begriffen).

20160510_obersee-6Die andere Uferseite sind wir schon mehrfach gegangen, ein wunderschönes Stück Natur, diesmal fuhren wir aber mit dem letzten Schiff zurück nach Rurberg. außer uns war nur noch ein Radfahrer dabei der den letzten Anschluß verpaßt hatte und danach dann noch nach Heimberg fahren mußte.

20160510_obersee-7-TitanicDa er sich vermutlich ziemlich langweilte war der Kaptain gerne bereit uns auf Chip zu bannen, hatte was von Titanic (aber alles ging gut 😀 ).

20160510_obersee-8Zu sehen bekommt man vom Wasser mehr als aus dem Wald und wir nahmen uns zum x-ten Mal vor im Cafe auf dem unteren Bild mal vorbeizusehen (und haben es wieder nicht geschafft).

20160510_obersee-9 Ganz zum Schluß eines ersten schönen Urlaubstages gab es noch Fischer Christian life beim Versuch einen Karpfen aus dem Rursee zu ziehen.

20160510_obersee-xAm Mittwoch war uns das Wetter dann endgültig hold.

201605110943_DSCF2941_rurseeDa brachen wir kurz vor zehn freudig auf um unterhalb des Kermeter nach Schwammenauel, zur Staumauer des Rursees in der Nähe von Heimbach, zu marschieren.

201605111003_DSCF2942_rurseeAlles war friedlich sonnig einfach nur traumhaft erholsam und kaum ein Mensch unterwegs!

201605111022_rurseeFloraDie Rückfahrt mit der „Aachen“ war auch wieder nett und unterwegs trafen wir auch das Gegenschiff, die „Stella Maris“

201605111306_seefahrerbis wir, vorbei an Woffelsbach mit Piratenflagge am Seepavillon an der Ecke vom DLRG, wieder zurück in Rurberg waren.

201605111340_seePavillonDen Rest vom kurzen Seen-Fest gibt’s dann im nächsten blog, einen vollen Tag hatten wir ja noch und ein paar Eindrücke von der FeWo in der ich zum ersten Mal war (sonst immer 2 Etagen höher unter dem Dach, diesmal ebenerdig mit Gartenauslauf für Laddie) kommen auch noch.

Aber den krönenden Abschluß vom mittleren Tag bildete defitniiv das „Anschwimmen“ im Naturfreibad Eiserbachsee!

20160509_eiserbachDa lag abends um sechs auf der Wiese noch vereinzelte Jugend rum aber das Wasser war leer (wie oben auf dem Foto von morgens früh) und – wider Erwarten, bei ja frischem Zulauf aus dem Bach und stetigem Überlauf in den Rursee auch nicht brackig stehend – gar nicht soooo kalt.
Klar hatte es nicht die 23,5° vom Rengsdorfer termalquellenbelieferten eine Woche zuvor, aber reingehen, naßmachen, losschwimmen und kein Herzklabaster sondern einfach nur Schwimmspaß pur!
Am nächsten Tag war dann auch das Abtrennseil eingezogen, ich hab da also anscheinend quasi so die Saison eröffnet 😉 (und unser Vermieter war [erstmals?] nicht der Erste wie er beim Treffen Mittwoch Abend feststellte 😆 )

Nachtrag zum Titel: die Seensucht ist eins der beiden auf dem Obersee fahrenden Elektroschiffe, ich finde den Namen sehr passend.

20160505_Rengsdorf_0Am 5.Mai war Himmelfahrt. Und Himmelfahrt is Vadderdach. Und Vadderdach … macht man am besten EINS: Wandern (wenn man schon nicht laufen kann) in Rengsdorf!

20160505_Rengsdorf_2Wir hatten da den ersten freien von insgesamt 12 Urlaubstagen und am Vorabend kam die bella suocera mit Laddie um uns den für die Zeit zu „leihen“. Da fing die Zeit also schon gut mit „Mittwochs ist Schnitzeltag im Landhaus Süchterscheid“ an.

Donnerstagsmorgens „schmissen“ wir sie dann recht schnell raus (war ihr aber vorher klar), denn dann ging es zu dritt mit 8 Beinen in den Westerwald. Nachdem ich letztes Jahr pausiert hatte hatte ich vergessen daß vorletztes Jahr schon im Bau inzwischen die Fahrt anders verlaufen würde, dank Umgehungsstraße. Halbwegs ortskundig landeten wir aber trotz verspätetet an der mittleren der nun 3 Abfahrten der sogar mit Tunnel ausgestatteten B256 abzweigend letztlich genau gegenüber der Stelle wo man, sonst von Norden durch’s Dorf kommend, zum Freibad abbiegen müßte (nun für uns halt geradeaus …).
Da ich die Seele nicht zusehr strapazieren wollte, wußte ich ja noch gar nicht ob ich dem blöden Fuß überhaupt mehr als die minimale Strecke von (diesmal) 12,5km zumuten könnte, waren wir nicht morgens um 8 schon da um mit allen Ultras gemeinsam „Hoi Wäller“ zu skandieren (und zu viele alte Bekannte zu treffen). Auf die kürzeren Strecken darf man ja, auch als Wanderer (die umgekehrt auf die 50er noch früher los MÜSSEN), auch später, geht es ja nur darum am Ende die VP abreißen zu können und die fleißigen Helferleins endlich in ihren wohlverdienten Feiertagsabend zu schicken. Eine Zeitnahme gibt es nicht, wir sind alle alt genug selber auf die Uhr zu gucken, und wer sich hinterher eine Urkunde mit 3h auf dem 50er ausstellen läßt ist selber schön blöd!
Erkannt wurde ich aber trotzdem, von der lieben Gitta, ihreszeichens verdiente Orga und ich freu mich immer wieder, um so mehr daß es nach dem Ausfall letztes Jahr nun doch weitergeht dank gemeinsamer Anstrengungen von nun mehr Leuten statt nur immer den selben!20160505_Rengsdorf_1Langer (Vor-)Rede, kurzer (Wander-)Bericht:

Nach dem Start, wie meistens unter dem Banner durch gen Norden, ging es gleich bald scharf links steil hoch und dann durch Wald und Dorf. Laddie machte sich dabei sehr gut als Fährtensucher, die Markierungen waren ihm völlig klar. Wo’s NICHT durchgeht ist ein durchgezogener Strich (da steht er im linken Foto, draufklicken und dann auf die Lupe zeigt einen blanken Po). Wo’s hergeht ist ein Pfeil (demzufolge ist er im rechten Foto schon richtig abgebogen). Prima Kerl!

20160505_Rengsdorf_3Nach einigen Straßenquerungen und Hundeleinengebot in Parks mit herrlichen Blüten (s.o. in rosa) kamen wir von Rengsdorf in den Kurort Ehlscheid und danach, kurz vor Kurtscheid nach knapp 6km, trennte sich die erste Spreu vom Weizen.

20160505_Rengsdorf_4Kurzer Systemcheck „alles ok“ und vorbei am Rechtsabbieger geradeaus weiter auf die 20er-Runde.

20160505_Rengsdorf_5Die führte dann traumhaft durch Wald mit der ganz oben abgebildeten Bank zum Seele baumeln lassen20160505_Rengsdorf_6und durch Wiesen halb im Uhrzeigersinn rund um’s Dorf zum ersten VP.

20160505_Rengsdorf_7Peter Lustig zu Ehren der neulich ja verstorben ist hab ich mich auch in die Wiese geworfen zwecks Löwenzahnfoto!

Wir bekamen zwar kein Würstchen mehr (der VP1 hatte noch eine Restlauf=warte-Zeit von einer Viertelstunde) aber HabuFlaBi, was will man mehr?

20160505_Rengsdorf_8Hund wollte kein Wasser sondern weiter, der wußte schon intuitiv daß offene Blicke mit Platz zum rumspringen auf ihn warteten. Er mag dunklen Wald nicht so sehr aber Wiesen und helle Sonne, ist halt ein alter Kretikos 😉

20160505_Rengsdorf_9Spaß machte es, sowohl ihm sichtbar als auch uns beim zusehen.

20160505_Rengsdorf_10Gegen Ende auf dem Rückweg auf der Hauptroute gab’s dann nochmal einen VP MIT Würstchen (weil lange besetzt und entsprechend ausgestattet) ohne Foto.

Die Strecken liegen ja wie Blasen ineinander und somit sammeln die Ultras irgendwann einige von den kürzer gegangenen Wanderern wieder ein, bekommen verdienten Applaus und trotten weiter allenfalls mit Banane aber meist ohne feste Nahrung wo unsereins sich in Ruhe laben kann (DIESES Jahr, Plan 2017 ist wieder [mindestens] der 30er im Laufschritt um 8min/km ! ).
In der minimalistischen Startgebühr von 15€ ist an diesem letzten VP sogar (zumindest bei meinen bisherigen Starts) die Flasche Plöpp enthalten für die Läufer, die Wanderer zahlen ja noch weniger (3,50€) denn die schleppen zum Teil ja auch Getränke und Verpflegung im Rucksack mit.

20160505_Rengsdorf_11Kurz vor dem Ziel gab’s noch ein Debut (neben der Tatsache des Wanderns statt Laufens bei diesem Event): an der unteren Mühle genieße ich sonst immer die großen alten Rhododendren, dieses Jahr war erstens der April recht ungemptlich und zweitens Himmelfahrt so früh, da blühte noch GAR NIX 😦

20160505_Rengsdorf_12Aber was wie alle Jahre super funktionierte war das herrliche Freibad, mein absolutes Lieblingsbad der künstlichen Kategorie (zur Unterscheidung siehe frühere Urlaubsberichte oder den noch zu schreibenden von der Folgewoche … Stichwort Eiserbachsee).

Laddie und Rolf erholten sich bei nix und Eintopf, und die Ratze ging ins Wasser. Das kommt mit 19° aus unterirdischer Quelle und wurde daher mit etwas zusätzlichem Energieaufwand auf 23,5° geheizt angeboten. Irgendwie fehlte mir leider der Nerv mir viel Zeit zu nehmen, daher wurden es nur 400m im herrlichen 50er-Becken, danach ein Stückchen Kuchen+Kaffee und dann heim.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich noch ein Panorama geschossen und da sprach mich jemand an ob ich nicht mit draufwolle … (Antwort meinerseits: „Perlen vor die …„) und so entspann sich noch ein nettes kleines „Interview“ mit Ortsbürgermeister Christian Robeneck.
Sie stecken wohl einiges Geld rein für relativ wenig Leute aber das ist es Wert! Ich hab ihm vorgeschwärmt wie sehr ich ihn drum beneide und wie sehr ich mir das in unserer Nähe wünschte aber so wär’s zu weit für häufigere Besuche, da kam aus der Zuhörerschaft eine Stimme „das ist auch besser so sonst haben wir keinen Platz mehr“ 😆 Seh ich inzwischen sooooo elefantös aus mit den mangels Laufen in den letzten 2-3 Jahren angehäuften 7-10kg mehr? Nee, ist schon ok, liebe unbekannte Rengsdorferin, ich versteh wie das gemeint war und stehe voll hinter Euch. Genießt es!

Statistischer Nachschlag:

Garmine hab ich mitlaufen lassen zwecks aktueller Anzeige direkt am Arm und mit brutto-Zeit, die war aber offensichtlich mit den Höhenmetern etwas überfordert.
Strava als App auf dem Handy parallel dazu in der Tasche hat dann mit Auto-Stop das Netto von 4:30 für die 20km ausgeworfen bei 493 Höhenmetern, was der Ausschreibung von „rund 500“ recht gut entspricht. Dafür kann das keine Kalorieren, bzw. gaukelt einem immer rund 50% zu viel vor, nämlich 1914kcal für diese Wanderung, WHOW! Selbst wenn ich die 20 geLAUFEN wäre, also deutlich mehr angestrengt, wären es bei derzeitigen 75kg ganz grob 1500 ;-).

Fazit:

Ich bin einfach nur unheimlich froh daß sich meine Plantarfsciitis schon wieder ansatzweise alltagstauglich gestaltet und nach morgendlichem Anfangsschmerz soweit verzieht, daß man wenigstens gehen kann statt rumzueiern, und wir diesen Wandertag genießen konnten, zum 7. Mal seit 2005 (dabei 3mal 30er und 3*50er laufend)  dieses mal entschleunigt aber deshalb nicht weniger schön!

20160228_mantiEnde Februar gab’s bei uns in der Kantine eine Türkische Woche und der Montag hatte mich gleich mal so lecker schlemmen lassen daß ich sie am folgenden Wochenende nachkochen mußte, die Manti. Davon stammt die Collage oben, Dienstags hatten wir dann gefüllte Auberginen und Freitags noch einen tollen Vorspeisenteller den ich im Doppelpack für Abends mit nach Hause nahm. Die Manti habe ich dann sowohl Gründonnerstag abends vor einem Salat mit den Müttern (von denen meine leider kränkelnd abwesend aber die bella suocera vom Mahl begeistert war) als auch, um den stark knofiisierten Yoghurtrest zu verbrauchen, nochmal für uns beide am Ostermontagabend noch mal gemacht.

20160229_090336_steinSchlagDas Schaltjahr zeigte sich ansonsten nicht gerade von seiner guten Seite, auf dem Weg zur Arbeit am 29. tat’s (ohne zu schnell oder zu dicht …) einen KLATSCH und da hatte ich in der (gut 5 Jahre alten ersten) Scheibe mal wieder einen aufgefangen. Immerhin steht TÜV erst im Oktober 17 an.

20160303_0752mikaPenntDann kam ja tatsächlich nochmal sowas wie ein bisschen Winter, zumindest Ungemütlichkeit, zumindest draußen. Drin wußten die Herrschaften es sich schon genehm zu richten 😀

20160325_122111Ich auch, nach dem Motto „wenn es draußen noch alles so grau“ weil Ostern ja auch dieses Jahr sehr früh ist

20160325_145258dann wenigstens drin bunt (und warm, Paula dankt’s)!

20160325_141743Ab Gründonnerstag Abend hatten wir dann wieder den besten Hund von allen im Trainingslager Süchterscheid und da ging’s mal bei nieseligem Grau kürzer und mal bei blauem Himmel und Frühlingsahnung länger an 4 Tagen meinerseits insgesamt 25km durch die Gegend. Der Göga war morgens und (meist auch noch mal) abends zusätzlich kürzere Runden unterwegs.

20160326_holzwegMix1Samstag waren wir mal wieder auf dem Holzweg, Erlebniswege Sieg Nummer 6, wie schon im Tiefschnee am 26. Januar 2013. Da geht’s vom Wanderparkplatz Derenbachtal gleich mal hoch nach Driesch, Platinmanstrecke, ehemals 5ter nun 7ter in jedem Fall letzter steiler Berg einer anspruchsvollen Laufrunde. Laddie macht sowas natürlich nicht nur nix aus sondern Spaß, noch mehr als uns schon ebenfalls doch auch … langsameren Schrittes.

20160326_holzwegMix2Der rannte da rauf wie ein Weltmeister, guckte immer wenn außer Sicht ob wir auch kämen, wunderte sich auch nicht wie wir über den vergessenen Christbaum mitten im Wald zwischen Driesch und Stockum und freute sich tierisch (wie auch sonst?), als endlich gegen Ende der Strecke mal ein fremder spielfreudiger Kumpel in Sicht kam.

20160326_1830_holzwegLaddieDie waren dann zu schnell für die Linse.

20160327_laddieWutzSonntag gab es eine tolle Ahrenbach-Matschrunde.

20160328_1825_bBfeldUnd Ostermontag erwischten wir auch noch mal (fast) ein Regenloch im Blankenberger Feld auf der klassischen HundeRohreRunde 😀

20160327_DSCF2877_birkenPilzMangels echtem Frühlingswetter gibt es ansonsten nicht so wirklich viel aus dem Garten. auf dem alten Birkenstumpf wächst und gedeiht ein Pilz, aber kein gemeiner Birkenpilz, nicht mal ein ungemeiner, und daneben gibt’s mal wieder wunderschöne Flechten

20160327_1758_DSCF2878_moosFlechtenund Moos

20160327_1758_DSCF2879_moosFlechtenund sonst war nix los 😀

Über Ostern hatten wir mal wieder den allerbesten Hund von Bensberg im Süchterscheider Trainingslager und weil ich noch nix aufbereitet habe kommt hier nur ein minimalistisch kleiner Eindruck per Schnappschuss vom letzten Morgen, bevor ich ihn wieder heimgebracht habe, weil unser Miniurlaub leider schon wieder zu Ende war:

20160329_070757der junge Mann passt nämlich wie Faust auf Auge auf’s Bettzeug 😀

Klar hat er auch ein Hundebett, aber zum Fußende vom Teilzeitherrchen zu schleichen ist doch viel schöner. Und so zu tun als ob man noch schliefe um nicht (wer weiß ob’s nicht doch wieder stürmt und regnet?) auf die Morgenrunde zum Müssen  zu müssen … kann er gut.

Davor lagen 4 volle Tage mit vielen Spaziergängen und kleineren Wanderungen.
Mittags war ich immer dabei, morgens und meist auch noch mal abends auf der letzten Runde vor der Poofe waren die Herren dann unter sich.
Insgesamt kamen von Freitag (4,4km) über Samstag (auf dem Holzweg [Erlebniswege Sieg Nummer 6, im Tiefschnee am 26. Januar 2013 schon mal ohne Hund erkundet] 10,4km) und Sonntag (6km) bis Montag (4,2km) 25km zusammen und nach dem Samstag hatte (nicht nur) ich doch tatsächlich Muskelkater.
Der war zwar nicht in den Beinmuskeln, die auch im Kronos auf dem Rad und in den Geräten trainiert werden, aber rund um die Knöchel in der kleineren Haltemuskulatur, die über dreieinhalb Monate Laufabstinenz völlig darniederlag und doch tatsächlich nix mehr gewohnt ist 😦

Immerhin tut Fuß weniger weh statt mehr, das nehme ich mal als gutes Zeichen und sobald ich dazu komme kommen noch ein paar Fotos hinterher.