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Der August ist bei Rösi diesmal eine echte Herausforderung, LILA ist so gar nicht meine Farbe. Nicht daß es mir nicht gefiele, ich habe sogar unter meinen wenigen „feinen“ business-Klamotten einen lilanen Anzug, den ich nicht extra auf’s Foto bringen wollte. Aber ich dachte nicht daß ich sonst noch viel zusammenbekäme.

20160828_181830Dann wurden es doch immerhin noch 9 verschiedene Arten von Dingen, auf der Sofa-gegen-Katzen-schütz-Decke tummeln sich:

  • 4 Knäuel Baumwolle
  • ein Akku
  • eine kleine dünne und eine kürzere dickere Kerze
  • ein uralter SF von Lem
    (ich war der festen Überzeugung von Toni Morrison „The color purple“ zu besitzen, habe es aber im Regal unter „M“ nicht gefunden und dann eben festgestellt, daß es von Alice Walker ist, da muß ich wohl noch mal unter „W“ gucken! )
  • eine 2010 abgelaufene Sondereditionsflasche ColaLight, die hier viel blauer wirkt als in der Küche
  • ein Paar Badelatschen aus der Sammlung der alljährlichen Gratiszugaben von Birkenstock als Sponsor des Rheinhöhenlaufs, davon haben wir bei 2 Leuten und vielfacher Teilnahme inzwischen jede Menge im Fundus 😀
  • eine Dose Haargel (oder -wachs?)
  • und eine Katzen-zum-Impfen-bringen-Transportbox die auch alleine viel lilaiger wirkt als hier in der geballten Konkurrenz wo sie eher rosa scheint.

Nächsten Monat kommt dann ja GRÜÜÜÜÜÜN und das passt viiiiiel besser zu mir, zum Beispiel als SCHRECK an Nachzucht von Basilikum.

20160827_15075x_SchreckAbgesehen vom Farbensammeln bin ich ja auch wieder sportlich unterwegs, letzte Woche Dienstag war ich schon zum 4. Mal dieses Jahr mit dem geliebten Koga im Büro *stolzAusDerWäscheGuck* !
Hin in rund 1:10h für knapp 30km gestaltet sich vor allem bei Hitze die Rückfahrt dann ja schwerer mit gut anderthalb Stunden, denn von der Sieg um 70Nn muß man auf etwa 200 hoch und auch zwischendurch ist es ja nicht topfeben. Meist fahre ich dann zum Schluß nicht Blankenberg sondern Bülgenauel hoch, da ist gefühlt die sanftere Steigung. Real tut sich das vermutlich nix aber zumindest ist weniger enger Autoverkehr und die paar hundert Meter mehr auf gute 30km machen nicht wirklich was aus.

20160823_181225_kaldauerFeldDiesmal gab es eine kurze Fotopause noch weit vorher an der Wahnbachtalstraße im Kaldauer Feld und dann war ich mit dem Göttergatten am/im Siegstrand (Campingplatzlokal mit gut ausgebautem Biergarten) in Lauthausen verabredet.

20160823_192224_siegstrandCurrywurstPommes war ok, kein kulinarisches Sensationserlebnis wie im Rurberger Grimmischall aber durchaus lecker und so haben wir dann spontan reservierend am Samstag mit den Müttern dort das Geburtstagsessen (vom letzten Jahr?) nachgeholt (auch wieder lecker).

20160823_195355_blankenbergDer oben erwähnte Berg tat sich danach drohend auf und ward doch bezwungen.

20160827_09320x_gänseSamstag schaffte ich es morgens rechtzeitig vor der größten Hitze auf die Ravensteinrunde. Am See an der Mühle wurde ich mit heftigem lautem Geschnattere empfangen: (Nil?-)Gänsemama auf dem Pfosten wollte ihre Brut warnen vor der bösen Joggerin. aber die waren schon groß und konnten dann auch über den Zaun zu ihr ins Wasser fliegen 😀

20160827_135340_hangoverNachdem es mir außerhalb des Waldes zu heiß wurde wurde flexibel von 11 auf knapp 8km abgekürzt und nach dem darauffolgenden späten Frühstück konnte man es nur noch in der Hängematte zwischen Mirabelle und (unter der) Linde aushalten!

20160828_123330_teicheFreierUnd der schönste Platz war noch etwas später so von 15-17 Uhr vor dem Essengehentermin definitiv im Wasser: da hab ich mal wieder zunächst den unteren größten Teich rigoros von Schilf und Wildwuchs und auch vielem was am Rand über die Steine gewuchert war entrümpelt um danach aus der Zisterne endlich wieder Wasser nachzupumpen.

20160828_123548_seeRosenDie Seerosen dankten es mit schöner Blüte am nächsten Tag, vorher sahen die gar nix mehr und wir sie deshalb auch nicht.

20160828_160825_teicheFreierIn den mittleren oberhalb davon ging’s dann am Sonntag aber da scheuchte mich das Gewitter, wenn auch kurz dann aber knackig mit Hagel, raus und danach hatte ich keine Lust mehr, deshalb ist nur halb Wasser und noch ein sehr großer Batzen an Gewächs zum Damm hin übrig.
Aber nicht mehr lange! Seit Juli bin ich ja auf 80% gewechselt. Den nun freien Mittwoch kann ich bei angesagt schönem Wetter für den Rest nutzen und auch den kleinsten auf der anderen Seite vom Weg unterhalb der Terrasse noch befreien, der hat es bitter nötig.

20160828_DSCF3039_andenhornAnsonsten gibt es nicht so viel zu berichten. Von der Campari sind schon die ersten >>30 geerntet und verspeist, die Andenhorn an der gekauften Pflanze wachsen und gedeihen prächtig, links 4 je rund 10cm lange Exemplare.

Die eigene Nachzucht von der Hüsgenpflanze vo20160828_DSCF3048_moosSchneggiem letzten Jahr ist wieder eher mickrig und laß ich nächstes Jahr wohl sein. Mal sehen wie sich Campari säen läßt. sonst bleibt’s in Zukunft bei ein paar fetten Biogärtnerinnenpflanzen, ggf. ergänzt durch AlteSortenVersand-Saatgut-Versuche, basta!

Den Abschluss bilden ein paar Beispiele aus der „ichKannMichNichtDranSattSehen-Flechten+Moose+Holz“-Rubrik zu der auch schon obige Schneggie gehört, zunächst eine Wunderwelt auf Teichumrandungsstein …

20160828_DSCF3040_teichFlechte-16x9… dann ein Totenkopf von etwa ¼cm² …

20160828_DSCF3045_moosFlechtenFBund ein Holz+Moos-Stilleben am TomTomBaum:

20160828_DSCF3049_holzMoos

20160711_201458_lehmTrockenDamit nicht nur noch 5minutenFarben zu bewundern sind hab ich mal ein paar andere bunte – vor allem aber auch grüne – Lichtblicke der letzten Monate zusammengestellt. Drumrum bin ich sogar seit Juni wieder gelaufen, bis heute 200km in Summe, für knappe 3 Monate ein Klacks aber wegen rekonvaleszenter Faszie ja lieber noch vorsichtig und langsam, da gibt es also wenig zu berichten außer Spaß an der Natur.

20160819_064823_morgensonneDas oberste Foto ist schon aus dem Juli als es so trocken war daß der Mais kaum aufging und sich tiefe Risse bildeten. Inzwischen ist er (etwas unterschiedlich je nach Bodenstruktur und Befahrung) gewachsen wie man vor der Morgensonne vom 19. August erkennt.

20160819_064701_morgensonneDie Mirabelle hinter der sie hervorlugt wurde vorletztes Wochenende abgeerntet, viel war ja nicht dran aber immerhin, nach radikalem Schnitt (weil hart an der Grenze desöfteren dem Trecker im Weg) trieb sie wieder und nun kann die nächsten Jahre sukzessive mehr wachsen.

20160814_0952_mirabelleIhr zu Füßen treibt seit einigen Wochen die Rasselbande des Nachbarn ihr Unwesen.

20160706_094001_bandeDabei ist „Un“ eigentlich nicht zutreffend, denn außer daß sie mit Vorliebe überall den Rindenmulch durcheinander und aus den Beeten scharren passiert nicht viel, im Zweifel sind sie sogar schneckenvernichtend löblich tätig.

20160709_140118_bandeNach anfänglicher Beschränkung auf den hinteren Garten haben sie das ganze Grundstück als ihres einzunehmen beschlossen und meine Angst der Salat würde leiden wurde auch noch nicht bestätigt.

20160723+24_bandeLeider klappt das mit der Mietzahlung noch nicht so ganz, entweder zu hartes „Nest“ vorne in der Einfahrt, oder zu unbemerkt und von jemand anderem geplündert hinten am Maisfeldrand:

20160728_063256_eiEi20160724_121118_huehnerSchildRavensteinMit den Hühnern ist das ja überhaupt so eine Sache.

In Ravenstein laufen die ja auch immer rum.

Da warnte seit Jahren ein Schild, nur leider irgendwie vor den falschen Untieren !?

Inzwischen ist es aber ausgetauscht, so passt das viel besser 😀

 

Im Gemüsegarten ist – wetterbedingt – auch dieses Jahr sehr unterschiedlicher Erfolg zu verzeichnen, Spaß macht es allemale, selbst wenn nach Aussaat erst mal kalt+nass wenig keimte, dann mit der nächsten Runde die Hitze kam um sich wieder mit kurzer Schlechtwetterperiode und Hitze abzuwechseln . . .

20160713_PhoenixStockroseZwiebel… den Phönix an der Hauswand freut’s, Stockrose und Zwiebel sind auch hübsch. Ein paar Erbsen gab’s Ende Juli in chinesischer Gemüsepfanne

20160730_164439und wenn alle Stricke reißen versorgen uns auch die Monster, wie man in der Mitte des roten Fotosammelsuriums fast zum Schluss sieht. Die megaRatte lag neulich in der Garage unter den Moppeds drapiert, meist sind es eher nur miniSpitzmäuse, davon würde man nicht satt und sie sollen ja sowieso auch nicht schmecken.

201607+08_rotLinks der Mohn war ein Wegbegleiter bei einem der ersten „längeren“ Läufe >>5km durch’s Mergelstück oben in Mittelscheid, rechts steht der Grund warum ich diese Saison im Bundesligatipp ganz groß rauskommen werde (der Auswertende des Bürotipps ist Köln-Fan, ein Schelm wer mir da Bestechung vorwürfe).

Und zu guter Letzt kommt noch ein historischer Blick ins Süchterscheider Feld (aus Blankenberg gesehen), denn da sind die dickeren Rohre (mit den gelben Deckeln) inzwischen abtransportiert, nach einigen Jahren löst sich das Millionengrab auf (Link zum Artikel von 2013 im Link zum blog von 2015):

20160731_130313_rohre

20150724_140624xAm letzten Aufenthaltstag haben wir uns nochmal auf den höchsten Berg rundum gemacht. Der Arber ist mit 1456 noch gut 2m höher als der Rachel, für den die Urlaubszeit mal wieder nicht gelangt hatte, und ein ganzes Stück höher als der erwanderte Lusen (mit Bericht im fünften Teil) und der große Falkenstein (mit Bericht im zweiten), der sich direkt am Dorfrand erhebt und immer zum „Pflicht“programm gehört.

20150724_arber-1Bis es zum obigen Panorama kam mußte man aber erst mal hin(auf). Beim letzten Besuch vor etlichen Jahren hatte uns der Ulli an den See gefahren und ausgesetzt und wir waren seiner Empfehlung direkt im Wald an der Felswand hoch über einen damals gerade entwidmeten Wanderweg 4b oder so ähnlich gefolgt. Da der ja nun überhaupt nicht mehr gepflegt wird weil aus dem Programm genommen wollten wir da nicht Verirren riskieren und sind, nach Anreise mit dem Auto bis an den Großen Arbersee (3€ Parkgebühren ok bei den Menschenmassen), den normalen ausgeschilderten Weg hoch gegangen.

20150724_arber-2Anfangs war der noch ein bisschen Waldautobahnfeinschotter aber nach einer Weile wurde er schon reizvoller und die 500 Höhenmeter alleine beschäftigen einen ja schon auch … aber irgendwann war der Gipfel in Sicht.

20150724_130552xMit so einem Gipfel einher geht, zumindest wenn bequem erreichbar mit einer Seilbahn, leider dann auch einiges an Menschenauflauf.

20150724_arber-3Man gönnt sich also lieber nur eine kleine Bierpause und weiter geht’s auf den streckenmäßig längeren Rückweg erst nach Süden und dann untenrum zurück zum See.

20150724_140647zAber erst mal noch eben Aussicht

20150724_140635aund Aussicht

20150724_140640bund Aussicht

20150724_arber-4und die beiden von weitem sichtbaren Radome der Luftwaffe.

20150724_mittagsPDanach ging es flugs in den Wald und erstmal rund 200m bergab mit kleiner Pause am Mittagsplatzl mit herrlicher Aussicht auf den Großen Arbersee und dahinter im Tal bis nach Železná Ruda, dem tschechische Pendant „Markt“ hinter dem deutschen „Bayerisch“ Eisenstein.

20150724_arberSeeSchließlich waren aber auch die restlichen Höhenmeter und  Wanderkilometer vorbei, der See hatte uns wieder und mit dem Auto ging’s zum verdienten Abschiedsschmaus im (Be)Scheuer(ten)eck. Über die familieninterne Umbenamsung hab ich im dritten Teil berichtet und daß wir nach der Arberwanderung dort dann gut gegessen haben war mit Foto schon im ersten Teil dokumentiert.

Hiermit endet die Berichterstattung über einen wunderschönen 10-tägigen BayerischerWaldAufenthalt für’s erste, aber ich hoffe auf eine Fortsetzung in nicht all zu ferner Zukunft, mit Rädchen und / oder zu Fuß, aber nicht wieder so viele Jahre verstreichen lassend wie zuletzt.
Es gilt noch den Rachel zu erobern und dann gibt es auch noch ein paar andere Ecken nicht so hoch, in oder auf denen wir noch nicht waren, oder erst einmal wie (mit Ulli damals) auf der großen Schachtenwanderung.
Und manche wie der Falkenstein locken einfach immer wieder neu zur Wiederholungstat, mit Vorfreude auf anschließenden Biergartengenuß 😀

20150719_bayrischEisensteinHier kommt dann endlich mal der dritte Teil vom Bayerischen Wald. Wir waren ja auch mit den MTB unterwegs, der Göga mit seinem mit 2-3 Jährchen noch recht jungen „29er“ und ich mit meinem rund 20jährigen 26er-Oldie von GaryFisher.
Da sind wir an den Tagen wo keine langen Wandertouren geplant waren zum Beispiel auch mal auf ein Käffchen nach BayerischEisenstein gefahren, wo inzwischen ja nur noch Relikte am alten Bahnhof von alten umzäunten Zeiten künden.
Der Bahnhof ist aber durchaus noch in Betrieb. Da startet unter anderem eine nette kleine grüne Waldbahn, mit der man recht weit gen Süden fahren und auch Räder mitnehmen kann. Irgendwann mit mehr Zeit machen wir ja vielleicht mal einen reinen Radurlaub mit DB-Anreise, wer weiß?

20150721_grenzeCZDie größte „richtige“ Tour ging dann aber aus Zwieselerwaldhaus gen Norden raus aus D über die Grenze, wo selbst bei unserem ersten (Moppedtour)Urlaub vor mehr als 15 Jahren schon alles offen war, für Fußgänger.
Sinngemäß hieß es da damals „keine Waffen, Personalausweis, 8-20:00 Uhr“ oder so ähnlich auf einem Schild am Bach.
CZ war noch nicht in der EU, das ganze also Schengenaußengrenze, aber so grün kann man sowieso nicht alles abdichten.
Heute ist das Ganze ja weiter nach außen verlagert und trotzdem strömen die Massen auf der Flucht und wir müssen umdenken und vor allem denen, die das partout nicht wollen, klarmachen wie gut es uns geht und wie wenig es uns kostet ein bisschen Hilfe zu geben in Zeiten der Not.
Schlimm genug daß das nicht selbstverständlich ist, noch schlimmer daß es anscheinend immer noch unverbesserliche Brandstifter sowohl in der Denke als auch mit Worten und dann Taten gibt.

Erst gestern hab ich dazu einen recht netten Joke gelesen der die Dimensionen zugegeben ein wenig plakativ aber dennoch ganz treffend zurechtrückt, was es heißt bei 80 Millionen Deutschen die zugegeben immense Zahl von 800000 Flüchtlingen in einem Jahr aufzunehmen:
sitzen 80 Leute in einer Kneipe … geht die Türe auf und EIN neuer Gast kommt rein … fangen die anderen an zu maulen ‚ach neee, jetzt wird mir aber doch zu voll hier‘ 😦 “

Aber ich schweife ab, also zurück zur größten Radtour des diesjährigen Sommerurlaubs:

20150721_debrnikNach Grenzüberschreitung ging es rauf, immer weiter rauf, erst noch mit kurzer Dokumentationspause zum alten MG-Schartenstand (gebaut 1955-1961, denkwürdig, das sind unsere Geburtsjahre), aber dann Kilometer um Kilometer, immerhin in dem Fall besser asphaltierter Wirtschaftsweg, im Šumava, dem tschechischen Teil des Nationalparks.

20150721_1108_panoramaAber irgendwann ist man „oben“, von gut 700Nn mit Start an der Fewo auf über 1200 Meter, mit herrlichem Blick.

20150721_1136_laka-1Und dann gibt man mal eben über 100 Höhenmeter ab zum Jezero Laka (Lackensee), einem See ohne Buden und Gedönse aber sehr beliebten Ausflugsziel.

20150721_1136_laka-2Alle die sich da trafen (und das waren überwiegend wandernde Tschechen) hatten wie wir ihre Butterbrote im Rucksack dabei und genossen einfach nur Natur.

20150721_121227_lakaLeider mußte man danach nochmal hoch, bei über 30° im Schatten kein Spaß mehr, wir hatten die Tour schon mal vor etlichen Jahren gemacht aber der Mensch vergisst …

20150721_125524_zdanidla… damit das nicht absolut gilt sind auch da unterwegs ab+zu Hinweistafeln zur Geschichte angebracht.

Irgendwelche Witzbolde hatten dann ähnlich wie bei uns zu Hause ein Schild verdreht und dummerweise folgten wir dem und das brachte uns ungeplant nochmal runter ins Loch, aber nach Norden nach Prášily, statt nach Süden über die Grenze 👿 .
Streckenmäßig nur rund 2*4km war das dann zurück im Tal den Bach entlang zwar recht nett, aber die zusätzlichen Höhenmeter in der prallen Sonne zehrten an der Stimmung …

20150721_135820_gsengetIrgendwie geht’s aber immer und wenn man mal ein Stück geht / mit Rad also schiebt. Und schließlich, obwohl alles andere als gesengteSäueMäßig unterwegs, waren wir wieder oben in „Gsenget“ und nach kurzem Bergabschotter auf deutscher Seite angekommen.

20150721_1403_grenzeLeider folgte dann der zwar für die Beine unanstrengende aber nicht besonders prickelnde Teil, oder her doch prickelnd was das Adrenalin angeht. Runter ging’s nach kurzem nochmaligem Anstieg, das dann aber dauerhaft, etliche Kilometer. Ich erinnerte das von damals und machte langsam, Stotterbremse sowieso, ab+an eine kleine Bremsenabkühlpause.
Der Göttergatte mit seinen neumodischen Scheibenbremsen, oder eher „-bremsCHEN“, raste vorneweg … nur um mit dann unten am Scheuereck zu verkünden seine Bremsen würden quietschen, wären wohl was heiß geworden. (Zu Hause stellte sich raus: Scheiben ausgeglüht nur noch braun statt verchromt und Beläge glasig 😉 )

20150724_1711_scheuereckEibeApropos Scheuereck, das heißt seither bei uns nur noch „Bescheuerteneck“. Denn wie damals auf der ersten Runde waren wir wieder am Ruhe(dienst)tag da, sie haben aber nur Mi-So geöffnet. So kamen wir zur Brotzeit dann erst nach der Arberwanderung am letzten Urlaubs(frei)tag mit dem Auto noch mal extra vorbei, aber das ist eine andere Geschichte. Die uralte Eibe kann nix dafür, die steht da und ihr ist egal welcher Wochentag ist.

20150721_160747_schleicherSchwelleDas Bier zur Radtour gab’s daher dann erst ein Stückchen später in Schleicher und von da ging’s den Schleicherbach hoch an der Schleicherschwelle (bei 49.073691,13.250941) vorbei nur noch ein kurzes Stück zurück bis Zwieselerwaldhaus.

In der Gegend vom Nationalpark liegt dann auch das Haus zur Wildnis, das nördliche kleinere der beiden Nationalparkzentren.

20150717_134449_auerochsenAuf dem Gelände waren wir dann zweimal auf kurzer Radtour. Beim ersten Mal gönnten wir uns in der Mittagshitze eine Fußrunde durch das Freigehege, sahen aber leider weder Wolf noch Luchs, nur die Auerochsen standen draußen auf der Weide oberhalb von der Steinzeithöhle

20150717_134323_auerochsendie wir aber schon von früher kannten und die uns daher diesmal nicht ins Dunkel lockte.

Botschafter_weissAufgrauJe nachdem welche Wege man nimmt kommt man an einem (für uns) neuen dreiteiligen Naturkunstwerk von Daniel Kufner vorbei

20150717_135927_nochNichtIch zitiere aus der Seite zum Projekt ():
„Wildnis existiert NICHT MEHR im ursprünglichen Sinn.
Sie ist auch NOCH NICHT in re-naturierter Form erlebbar.
Im Nationalpark entsteht Wildnis für alle. Dieser Prozess braucht Zeit.
Er soll Bestand haben FÜR ALLE ZEIT …“

Im Haus zur Wildnis waren wir ja früher auch schon desöfteren, dieses Mal bei einer anderen Radtour dann nur kurz. Das wär mit Filmvorführungen was für Regentage gewesen, aber die hatten wir ja nicht 😀

20150722_1131_hzwildnisNeben einem der wenigen gut erhalten Exemplare eines Wolpertingers bietet es auch Lehrreiches zum Borkenkäfer, der ja die Region geprägt hat über die letzten Jahrzehnte, wie schon am Falkenstein gesehen und vor Jahren am Lusen. Zu dem kommen wir dann beim nächsten Mal.

20150826_0642_BLACKROLLalltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundFür Veras Dienstag komme ich zwar eigentlich einen Tag zu spät aber da ich vorgestern abend erstmals (und gestern erneut) zur BLACKROLL griff und sie gestern vergaß ins Bild zu setzen reiche ich das noch nach.

20150825_204612_garmineDie letzte Woche war nämlich endlich mal wieder mit mehr Kilometern gesegnet, von Montag bis Sonntag waren es gut 52, so „viel“ hatte ich zuletzt im September letzten Jahres. Wenn man bedenkt daß das der Wochenschnitt vom ganzen (zugegeben Rekord-)Jahr 2009 war, ist das immer noch keine besondere Hausnummer, aber immerhin war auch mal wieder ein Krabachtal dabei am Sonntag.
Was mir allerdings gestern abend Garmineken mit dieser Anzeige sagen wollte, darüber rätsele ich immer noch! 65535 verbrannte Cal auf 42950km (soviel hab ich noch nicht, mein Excel kennt Stand gestern Abend gut 27100) und das alles in unter einer Sekunde?

20150823_113710_ochsenFuhrwerkBei der Tour hab ich in Meisenbach ein wenig gezweifelt ob das rosa da unten am Ende doch kein Euter oder aber Ochsen ebenfalls damit gesegnet seien 😉

20150823_115130_kleinerOnkelOben in Eichholz stand auch der kleine Onkel wieder auf der Weide, ein Stückchen weiter hatte ich das Siebengebirge am Ohr.

20150823_1233_ravensteinRundeUnd weil ich so brav gelaufen bin hab ich mir am Ende an der Ravensteiner Mühle nach schon gut 16km eine kleine Auszeit genommen bevor es den letzten Berg nach Süchterscheid hoch ging (nein: LIEF 😀 )

Mit der blackroll hab ich dann auf Empfehlung von Lauffreunden abends ein wenig die Waden gelockert (die „verklebten“ Faszien werden dabei „neu sortiert“) was gut tat und daher gestern nach dem Lauftreff wiederholt wurde.

20150821_165046_leyenweiherSteinVorher am Freitag war ich wieder in der Heide unterwegs, diesmal ab Parkplatz „Fliegenberg“, zu der Region gibt es zahlreiche Berichte, unter anderem diesen hier.

20150821_171310_heideRindDem Wegweiser zum Leyenweiher bin ich nicht gefolgt sondern noch ein Stück weiter gelaufen bis an die Agger und eine kleine Schleife retour …

20150821_173820_leyenweiherum dann doch am Weiher vorbei und am Stein oben auf den Anfangsweg zurück zu kommen, der Teil des Erlebnisweg 01 „Heideweg“ ist und mich nach insgesamt knapp 7einhalb Kilometern zum Auto zurückführte.

20150821_174601_heideDie Heide ist dort einfach nur wunderschön

20150821_174821_heidePanoramaund auch die namensgebenden Blüten strahlen in der Sommerabendsonne

20150821_1749_erikaIm eigenen Garten gab’s nun erstmals Bruch, der wohl um 1988 vom Vormieter gepflanzte und seither etwas unkonventionell geschossene Apfelbaum (er)trägt die Massen nicht mehr,
20150821_2035_apfelbaumdie abgefallenen reifen hoffentlich noch nach im Karton.

20150821_2038_apfelMonsterLange brauchen sie auch nicht mehr, ein wenig wachsen dürften sie noch, lecker sind sie schon.

20150821_2041_aepfelAuf der Terrasse sind die ersten Andenhorn an der einen bei Susanne Hüsgen gekauften Pflanze rot und vor allem GROSS. Im Gewächshaus kümmern sie (aus eigener Nachzucht) leider ein wenig, da hatte ich mir eine Tomatenschwemme erhofft aber bisher nur an 3 der 10 gesetzten ein paar Früchte. Ich versuche dann nächstes Jahr viel früher loszulegen mit dem ansäen, mal gucken.

20150820_andenhornZu ihren „Füßen“ kommt jeden Abend Frau/Herr Igel zum Schmaus, mittlerweile darf ich sogar streicheln

20150823_1831_igelUnd die Rasselbande ist nicht richtig ausgelastet, zumindest Paula sucht immerwieder pfotenringend nach was zum anstellen, heute früh wurde ich auf der Treppe belauert

20150826_0641_treppenMonster

20150716_grosser-1der hausberg von zwieselerwaldhaus ist der große falkenstein (1315m). der wird jedesmal erklommen, ehrensache, selbst bei der „schlimmsten“ moppedtour mit freund und schwager zu viert: freitags hin 680km (das einzige gezielt rausgesuchte stück autobahn von 50km nähe frankfurt glänzte mit 20km baustelle 2spurig mit stau ohne standstreifen, da kamen wir zu spät zum essen), samstag auf’n berg, sonntags retour 720km mit start zum tanken in zwiesel bei frost unter strahlend blauem himmel.

aber ich schweife ab in alte zeiten … trotzdem: der falkenstein muß sein! zumal oben eine hütte lockt mit schmaus oder wenigstens einem hellen. im sommer zumindest. bei unserem einzigen winterurlaub da gingen wir leer aus. da konnten wir aber auch nur die geschotterten im winter als loipen genutzten wirtschaftsserpentinen hochgehen, wie sie am anfang noch nicht so reizvoll sind, bald aber von steilen steinigen direktpassagen durchzogen werden, die sommers das rechte wanderfeeling aufkommen lassen, immer der „Heidelbeere“ nach.

20150716_112846auf denen kommt man dann irgendwann an eine kreuzung und von da ein wenig höhe verlierend „von hinten“ hoch durch’s höllbachg’spreng. der name ist programm.

20150716_113111der bach hat einen see mit erläuterungstafeln wie an so vielen stellen im bayerischen wald

20150716_1134_hgsprengund von dem geht’s dann hoch steinig steil herrlich

20150716_grosser-2irgendwann hat die fast-kletterei ein ende und man kann den gipfel ahnen

20150716_124417und dann ist man an der hütte und genießt erst mal (zu speis&trank siehe teil 1)

20150716_grosser-3um schließlich noch eben vom gipfelkreuz einen blick in die runde zu werfen

20150716_132339xund noch ein stückchen weiter in die runde

20150716_132452dann geht’s traditionell in unserer jahrelang bewährten variante über den ruckowitzschachten wieder runter. zunächst kommt man da eigentlich durch schönen wald, eigentlich …

20150716_borke-1denn wir waren ja lange nicht mehr da und diesmal sah es so aus wie wir es vom lusen erinnerten, „alles“ kahl vom windbruch und den die gunst der stunde (und der anfälligen menschengemachten fichtenmonokulturen) nutzenden borkenkäfern

20150716_134532das sieht zunächst furchtbar aus

20150716_borke-2aber die erfahrung zeigt, die natur regelt das (mit mischwald, buche & co), nur in anderen dimensionen als wir gewohnt sind.

20150716_borke-3in ein paar jahren ist es wieder grün und damit die touries das auch begreifen sind auch hier entsprechende hinweise gegeben

20150716_borke-4am schachten wird nun auch mit vieh (wie früher, dazu waren diese andernorts almen genannten hochweiuden gedacht) gearbeitet, wir sahen keine aber trafen einen der zuständigen bei der kontrolle

20150716_rSchachtendanach kommt nochmal ein (fotoloses) schönes klassissches dunkles waldwanderstück runter in den urwald unmittelbar an zwieselerwaldhaus angrenzend und die erste wanderung war zuende genossen.

da wir uns diesmal außergewöhnlich viele tage vor ort gegönnt hatten kam es dann tatsächlich nach einem fahrradtag schon 2 tage später zu einem erneuten falkenstein mit debut. eine kleine wanderung im wechsel paßte grad wieder gut und den kleinen falkenstein (1190m) hatten wir noch nie bestiegen. ohne hütte und direkt neben dem großen im selben waldgebiet gelegen hatte er schlicht bisher nicht so interessiert.

20150718_kleineraber was soll ich sagen? der als „Eibe“ ausgeschilderte weg dort hin war richtig nett anders als das g’spreng und eine echte bereicherung.

20150718_101535oben gab’s auch noch einen viel tolleren freien blick in die tiefe, muaaaaaahhhhhhhh, ich bin nicht schwindelfrei!

20150718_113650abstieg20150718.kl+grFalkenStravadie sache mit der hütte und dem hellen ließ sich auch regeln, war doch der weg vom kleinen zum großen quasi fast zwingend, da ein anderer abstieg mit rotweißem flatterband abgesperrt wegen „bodenwespennest nach 200m“ nicht wirklich geschickt gewesen wäre.

so kraxelten wir halt noch 500m strecke mit 150m höhe ein paar minuten weiter um eine verdiente rast bei strahlendem sonnenschein zu genießen und uns dann auf den abstieg auf ebenfalls umbekannter strecke strack nach süden den ahornriegel runter aufzumachen.

„strack“ nahm strava übrigens wörtlich, das setzte leider auf der tour mal aus, in der karte rechts in gerader linie vom guipfel statt zickzackserpentinen, und im grauen höhenprofil darunter haben wir innerhalb von 13sek glatte 336m runter geschafft, aber wir sind nicht im freien fall gesprungen, ehrlich!

20150808_150251zur aufarbeitung und zusammenstellung der urlaubsfotos bin ich immer noch nicht gekommen, die zeit rast vorbei … ich schleiche mit. dafür gibt es ein kleines sammelsurium tier+garten-geschichten aus den letzten anderthalb wochen. zum monatsende hatte wilma geschafft sich in nachbars lebendfalle (gegen marder der schon wieder 2 hühner geholt hatte) einsperren zu lassen, das als köder reingelegte wildschwein (giftfrei) war wohl zu verlockend. vermutlich hat sie dann eine nacht versucht durch das gitter einen ausweg zu finden, jedenfalls hatten wir sie mittwochs abends zuletzt gesehen und ich sie donnerstag früh befreit (seither sind wir DICKE freunde 😀 ). 20150801+8_wilmaNasedas näschen sah entsprechend aus, empfindlich und verkrustet, links am 1.august. ich durfte es dann aber wider erwarten drei mal mit honig einschmieren, eine woche später (rechts und oben) war schon wieder zartbeiges fell am nachwachsen, willi repariert 😀

20150805_205829dann haben wir dieses jahr wieder einen großen igel (vielleicht irgendwo mit jungen wie im august und september2012?) der fröhlich die resteteller sauberspült, oben von Paula am letzten mittwoch beäugt, unten am sonntag auch wieder mit beiden füßen im teller.20150809_210944_igel

alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorund Da es bei Vera dienstags rund geht hab ich als #20 auch außer den tellern noch was beizusteuern.
20150811_111457_kast220150811_111448_kastVieleauf dem weg zur kantine hab ich sie letzte woche schon entdeckt und heute dann mal im bild festgehalten, die eicheln als hauptakteure.
20150811_111611_kast120150811_111431_kast2

20150811_111632_beeren1daneben gibt’s aber auch schön anzusehende schon reifer rote und an anderem strauch noch grünere noch nicht genau spezifizierte minibeerchen, erbsengroß20150811_111821_beeren2in denen noch der regen der letzten nacht hing.

20150806_wein2apropops hängen: unser phoenix von 2011 hängt schön voll, ich gieße ihn auch mal ab+zu weil es ja doch selten regnet diesen sommer.

20150806_wein1und ich hab ihm ein brüderchen bestellt, einen blauen regent, der kommt dann an die hintere hausecke und darf wenn er will quer am haus an der südwestseite in 2m höhe laaange wachsen . . . um hoffentlich auch so in 3 jahren die ersten leckeren trauben zu liefern.

20150807_180434_malbergTanneapropos laaange … am freitag war malberglauf, der offizielle, nachdem ja im vorigen blog unter anderem de20150807_193615_alpHornr schlimmste trainingslauf geschildert wurde. an den 3 tagen dazwischen hatte ich mich in meinem elend gesult und in faulheitsmodus begeben, abgesehen von ein bischen kronoskrafttraining.

freitag war’s dann wieder genau so heiß, beim losfahren um vier 35,5° und hinterher nach zielbier und steak im salzbrötchen um neun immer noch 28° — immerhin bin ich noch unter ner stunde hochgekrochen als vorletzte des laufvolks, danach kamen nur noch walker. aber die stimmung war gut!
im anlauf die 4 abkürzungskilometer runter zum start um halb sieben mußten wir auch noch im slalom durchs unterholz, weil eine menge jungs eine menge probleme mit einer menge raummeter fichte hatten.

20150807_193501_malbergMusikaber oben war alles wie immer, viele freunde anzutreffen und die zur skihütte passende musik war so ab km3 der insgesamt 6 mit 370 höhenmetern (verteilt auf 3,9 bergaufKilometer) schon gut zu hören&genießen. das zieht hoch. wann sonst nix mehr huift !

20150807_193518_malbergHell mitten im hechelnden zieleinlauf wurde ich vom sprecher nicht nur freundlichst namentlich begrüßt sondern als dichterin gelobt und gleich mal „genötigt“ doch bitte auch diesmal ein neues verslein beizusteuern … ok, hier dann also als abzug des kurz vor mittternacht noch auf der malbergseite von facebook geposteten:

Es ist vollbracht, was soll ich sagen? 
Es tut nix weh, kann (noch) nicht klagen.
Am Malberg war heut' nicht mein Wetter, 
der Berg (mein Freund) war heut' kein Netter.
Doch zieht's mich immer wieder hin
(weil ich pervers ein bisschen bin?)
denn oben lockt das leckre Fleisch 
und --- rischtisch: ohne Schweiß kein Preis.
Dabei sein war heut' trotzdem schön, 
gab weiten Blick ins Land zu seh'n,
da ist die Sonne wunderbar, 
besser als Nebel-/Regenjahr!
Das tollste aber, liebe Leut', 
war wieder mal die Stimmung heut'.
Wo so viel Freunde auf ein Mal 
zusammenkommen lohnt die Qual!
Ich hoff' dann mal auf Besserung, 
das Ratze wünscht sich neuen Schwung, 
damit (vielleicht in 20 Jahren?) 
auf einmal alle schlechter waren 
und ich 'ne Glocke krieg für's Haus.
Doch erstmal ist der Reim hier: AUS!

20150802_200016nach kurzer pause die dem garten gut tat, und bei uns die wiesen schön grün sein läßt, was auch zu wunderbaren blicken in die landschaft führt, ist nun wieder sommer XXL … das hebt die stimmung, zumindest solange man nachts noch schlafen kann.

zum laufen ist es nichts. das mußte ich gestern (zum 25. mal insgesamt) am malberg zum training verabredet jämmerlich erfahren, nach dem motto „es gibt immer ein erstes mal“ 😦
ich HASSE „wenn nichts geht geht gehen immer„, läufe bei denen es gar nicht anders geht weil der berg es nicht zuläßt vom profil sind nicht meine. da ist der platinman die ausname wo die stachelhardt mit drachenfliegerabflugrampe für mich nicht laufbar ist egal wie frisch. immerhin hab ich für das teil das laufen gelernt, da bleibt man treu, wenn auch im training der teil dann immer geschlabbert wird.
im drachen kommt der petersberg zu spät nach km20 und wird meist auch zu 2/3 gegangen, aber ansonsten ist es eine steigung nach meinem geschmack, das hab ich auch schon mal frisch von unten erfolgreich exerziert.

4km (-270Hm) lockeres eintraben mit abkürzung in 28min und dann 6km hoch, mit 370Hm insgesamt, durch 100Hm abschüssige erholungsphasen von 1,7 und 0,4km also insgesamt auf nur 3,9km verteilt, sind nicht von pappe weil knapp 10% durchgängig mit höherern/steileren spitzen, aber klasse — „normalerweise“.
gestern war nach rund 3,5km schluss mit lustig. bei 35,5° im büro aufgebrochen waren es am berg immer noch gut 30 und der kreislauf machte schlapp und selbst gehen war megaanstrengend, boah war ich FETTICH!
die beiden freunde aus dem lauftreff waren lange vor mir oben an der skihütte die leider dann schon zu hatte. aber lust auf ein weizen hatte ich eh keine mehr nach netto 1:02 wo mal grad 50-55min eingeplant waren.
wir waren unter anderem so spät weil die U2 als umleitung wegen bauarbeiten zwischen rottbitze (nach abfahrt von der A3 da aus hennef kommend) und vettelschoss einen doch allen ernstes an den rhein runter auf die B42 und dann wieder hoch leitete 👿 ich dachte ich werd‘ zum elch unterwegs … waren mal locker 25km umweg!
am freitag fahr ich eh alleine nach der arbeit unten am rhein entlang A59 und B42, da ist mir das dann egal. denn da kommt der „ernstfall“, start 18:30 mit ähnlich angedrohtem wetter, das soll was werden!

20150802_151721alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundaber schluss mit jammern, heute ist dienstags und da geht’s rund bei Vera und ich hab als #19 was völlig verrücktes 😀

am sonntag begab es sich daß ich mir ein kaltgetränk machen wollte und eis aus dem tiefkühlschrank unterhalb des kühlschranks holte … und da waren obige 2 spitzen drauf entstanden.

NEIN: ich habe weder alle 5 minuten umgedreht, noch ist der drüberstehende undicht und hat getropft, es war auch kein kondenswasser oben drüber zu fühlen oder sonst was. ein freund hat recherchiert und den link zum Ice_spike gefunden und das dieses zu erklären versuchende Bally–Dorsey-Modell muß ich dann mal bei Gelegenheit weiter verfolgen. immerhin bin ich nicht alleine und hab nicht halluziniert !

da das nicht ganz rund ist sondern herzförmig und nach obenhin nur im querschnitt rund stell ich dann noch ein paar aktuelle campariTomaten dazu

20150801_175111dann hab ich auch rund noch ganz oben die zinnie und hier drunter eiförmig abgerundeten inhalts den neu in uckerath aufgestellten eierautomaten von glücklichen wander(planwagenheim)hühnern unseres biobauern

20150801_085327und daß mir keiner meckert die eier würden dann ja doch im käfig liegen 😉

PS: bisher angedachte 3 blogs zum urlaub im nationalparkBayerischerWald müssen noch was warten, zuviel zu tun, zu schönes wetter … kommt zeit kommt selbige.

alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundmein beitrag für Veras runden dienstag fiel die letzten beiden wochen aus wegen urlaub 😀

da habe ich auch noch einiges aufzuarbeiten und in 2-3 beiträgen hier zu verewigen

aber beim blick auf meinen apfelbaum vor der abfahrt zum ersten arbeitstag nach 2einhalb herrlichen freizeitwochen ward mir angst und bange

daher gibt es für den heute mal als #18 einen kleinen ehrenplatz, erst mal „das runde“ an sich für den heutgen tag:

20150728_083933und dann noch drei fernere ansichten, da sich einige äste schon schwer in richtung boden biegen

20150728_083909vorgestern sah das insgesamt so aus

20150726_172658soviel hatten wir noch NIE dran, selbst bei der nach einzug 1992 ersten „richtigen“ apfelflut 2011 nicht.
der baum ist wohl 1988 gepflanzt worden. ich hoffe das geht gut, zumindest bis zur ernte …

20150728_083948… denn kappen wollen wir sowieso und was rausschneiden. da bin ich für tipps was wo wie dankbar!
WANN ist wohl geklärt, noch diesen herbst, da er dann nicht mehr so treibt wie wenn man das im frühjahr macht und sich jede menge neue wasserschosser bilden (ein paar davon von [m]einem dilettantischen zähmungsversuch von vor rund 15 jahren kann man vage auf dem gesamtbild erahnen 😉 )

20150704+5_spruechedas letzten wochenende war das heißeste allüberall in deutschen landen, und die ratze machte sich mit göga und der bella suocera auf gen gau-bickelheim.
los gings kurz nach zehn ohne hund, laddy hatte 2 tage ferien bei der alten pflegestelle, der hatte da mehr spaß als den ganzen tag unter unserem tisch zu liegen.
denn wohin ging’s des wegs? zur weinprobe! das sollte was werden, bei 40° im schatten, aspirin waren eingepackt. aber um’s vorweg zu nehmen: die brauchten wir nicht, unfassbar, aber ich hatte selten so wenig weil NIX im kopp (katertechnisch 😉 ) wie am sonntag morgen um 7!

20150704+5_rehngebucht war doppelzimmer (60€, unter dem dach aber dicke wände und für die verhältnisse kühl, mit prima frühstück) beim nachbarn, also einmal aus dem tor raus um die ecke ins nächste wieder rein, nicht mal die straße zu queren, nach allolohlgenuss ein ja nicht unbedingt zu verachtendes detail 😀
kurz vor 12 angekommen konnten wir noch duschen (da unsere just freitag mit „F36“ den geist aufgab [der code vermeldet unter 0,5 bar druck, aber der nachfüllschlauch war seit einbau vor rund 2 monaten noch nicht besorgt]) war das schon mal luxus pur.

20150704_1301proSecco+Anfangum eins fing es an auf dem hof vom weinhaus fels, und zwar mit einem proSecco, rot oder weiß wie beliebt. einem? man konnte von dem wie allem soviel haben wie beliebt, aber wir waren ja (fast?) alle vernünftig, zumindest wir 7 unter unserem eigenen zeltdach.
es gab permanent wassernachschub und nach einer weile schon mal eine „veschper“, als buffet angerichtet in der deutlich kühleren scheune vor den lagerhallen. da gab’s reichlich brezen+körner-/laugenbrötchen zu käse und fleischwurst mit tollem chutney, riesling- und dornfeldersenf und erfrischendem spundekäs

die angesetzte wanderung in die weinberge entfiel, vernünftig wegen der witterung denn da oben ist ja mangels wald keinerlei schatten. statt dessen wurden die diesmal rekordbesetzten 70 gäste in gruppen von je 2 treckern mit offenen „plan“wagen gefahren, incl. kühlboxen mit halbtrockenem freshSummer unter dem tisch.

20150704_1452xy_abfuellerwir nutzten eine spätere tour und bekamen erst mal eine führung vom seniorExChef. der ist inzwischen 65 und hat vor kurzem das geschäft an tocher (marketing) und sohn (kellerei) abgegeben, man merkt ihm an daß es schwer fiel aber gut tut und er mit herzblut immer noch parat steht wie auch die ganze familie (mit nur einer fremdHelferin?) unermüdlich auf den beinen war und uns die wünsche von den augen ablas.

20150704_1456_tankssie füllen mit dieser anlage nicht nur den eigenen sondern bis auf einen auch alle anderen weine aus dem ort für deren winzer ab! gelagert wird sowohl in stahl als auch (hinter den kacheln) plastik und holz.

20150704_160730_weinbergunsere tour mit dem sohn wurde auf halber strecke unterbrochen mit kleiner erläuterungspause

20150704_160920_panoramaund dann fortgesetzt an der kapelle vorbei bis nach oben

20150704_1608xy_wagenTourmit schönem ausblick

20150704_160855_gau-Bund vor allem viel grün, dem das wasser fehlt, bis in kopfhöhe

20150704_1646xy_weinnach unserer rückkehr bekamen wir noch was kuchen und kaffee ab, es gab genug für alle und sollte ja nur wieder ein bisschen grundlage für weiteren genuss bieten. der war reichlich, denn man konnte von der liste die jeder auf dem tisch vorfand alles wählen und als glas oder auch flasche bringen lassen bis dann zum abendessen die gesamte produktpalette in der scheune aufgebaut zur freien verfügung bereitgestellt wurde!

20150704_fels+cozwischendrin gönnten wir uns mal einen kleinen spaziergang durch’s dorf, hitze hin oder her

20150705_0802xy_strassebevor wir im hof mit sehr reichhaltigem und leckerem grillbuffet wieder die grundlage für die nächsten genüsse schaffen konnten.

20150704_gau-B-1um mitternacht war es dem göga und mir dann aber doch müdigkeitsmäßig genug. die anderen (zumindest aus unserer 7erFamilienGruppe) tagten wohl auch nicht mehr übermäßig länger, auch wenn die gespräche mit dem senior, der zur fortgeschrittener stunde auch endlich mal bei uns am tisch zur ruhe kam, interessant waren.

am nächsten morgen erfrischt erwacht gab’s spaziergang statt lauf (o-ton göga: es ist zu warm … ich hab auch meine schuhe vergessen [gelogen, hinterher fand er seinen schuhbeutel im zimmer 😉 ])

20150704_gau-B-2mit einigen netten alten häuschen abseits der ortsdurchfahrt

20150705_gau-B-3und es fehlen zwar die wälder aber das tal mit blick auf die weinberge hat trotzdem ein bisschen natur mit schrebergärten und hühnern rechts und links des wiesbachs wo sich die hummeln auf disteln tummeln

20150705_081736_hummelDistelnach dem frühstück (siehe oben, auf’s foto klicken und lupe bemühen 😉 ) um zehn konnte der bestellte wein abgeholt werden und so fuhren wir rundum zufrieden mit ein paar kartons dornfelder (nummern 14 und 27 aus dem eichenfaß) wieder nach hause und aus der dortigen abteilung eigener garten gibt es heute nur kurz was buntes

20150706_0827xy_phloxeder phlox legt los, beziehungsweise derer ja drei: die düsterLohe in dunkel, elfe in zart rosa, nur david in rein weiß hinkt ein wenig hinterher

20150706_nessel+elinlinks neben der elin, die in 170-250 höhe filigran blüht, ist eine indianerNessel zu bewundern, leider sehr empfindlich so daß die andere im frühjahr mal wieder abgebrochen war und jetzt zwar neben dem bruch doppelt nachwächst, aber ob sie noch blüht wird sich zeigen.

20150702+6_liliendie taglilien sind sehr unterschiedlich, die gelben waren kaum da und schon verblüht, lachs (Neyron Rose?) im terrassenhang ist in mengen da und toll anzusehen, aber die dunkele am teichrand kommt auch sehr spärlich und schnell wieder vertrocknet daher.

20150701_DSCF23xy_mond1
alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorund
und weil es ja heute dienstag ist und es dienstags bei Vera rund geht, hab ich auch zum schluß wieder was vom 1.juli abends, denn da war er so gut wie voll. um 4:12 am nächsten morgen wäre er ganz gewesen aber wer weiß wo er da gestanden und wie er sich präsentiert hätte.

so saß ich am warmen sommerabend noch unter der linde und erwischte ihn zuerst beim aufgehen, die fuji noch auf den tisch gelegt, schon mit vollem telezoom. um kurz vor und genau zehn uhr gab es so die beiden oben links mit wolken. danach wanderte er und um 22:03,13+14 stand ich vor der haustüre ohne auflage, immer mit selbstauslöser 2sek um möglichst wenig zu wackeln, und habe ein wenig mit blende und belichtung gespielt.

das letzte unten ganz rechts kam dann ebenda und -so um 23:21 zustande und danach bin ich ins bettchen geplumpst und hab die mondin ziehen lassen.

20150701_DSCF23xy_mond2