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gestern war’s mal wieder so weit, ich mußte tanken 😦 bei gut 30km einfache fahrt zur arbeit, macht >60km macht >>300km pro woche, also gut alle 2 wochen.
das tomätchen verbraucht deutlich weniger als der alte (dennoch immer noch vermißte weil mMn spritzigere 1,8er) motor im äpfelchen, was natürlich auch an der fahrweise, unter anderem bedingt durch die art der strecken liegt 💡
wenn frau im morgentlichen restberufsverkehr kurz vor 9 richtung flughafen fährt ist das nicht düsen sondern cruisen mit 80-100km/h. das geht auch schon mal (rekord) mit 4,9litern/100 ab laut FIS.
früher in den westerwald ab siebengebirge 2 abfahrten richtung frankfurt, zumal noch früher als da nix oder kaum beschränkt war, da wurde auch mehr geheizt, ich geb gas ich will spaß 😳

nun also gestern wieder das aha-erlebnis: morgens nach acht beim vorbeirollen in uckerath 1,619 , abends nach 20:00 1,499 😯 je stunde also 1ct billiger 🙄
bis 21 uhr hat die freie an der B8 auf, meistens komme ich ne stunde vorher vorbei mit differenzen zu morgens im bereich von 6-8ct. daher hab ich mal gefragt ob ganz gegen ende nochmal extra .. kann man wohl so nicht sagen, aber die bandbreite und mehrfache änderungen sind normal, meinte er. ich nehm’s gerne. bei knapp 50litern knapp 6€, oder auch fast 4liter „für umme“ 🙂


gartentechnisch kommt hier mal ein nachtrag vom 27.juli, weil sie soooo schön blühte, wie jedes jahr, aber inzwischen dann natürlich auch vertrocknet ist bei der hitze der letzten woche, die yucca am wegrand.

Foto1960ihre schwester gegenüber im hang hat schlechtere bedingungen, da stehen bäume neben und die hat einen riesenstiel gebastelt, geschätzt 2,50m hoch, mit weniger blüten, aber sie arbeitet dran.
nächstes jahr kommt sie vermutlich oben rausgewachsen besser ans licht.

vorgestern abend hab ich 12 neue salate gesetzt, 6 mal radicchio 6 mal roter kopf, letztere leider vermutlich mit wenig erfolg. gestern abend auf kontrollgang war der erste schon löchrig, da wurden mal eben wieder 10 mistviecher (gartenweit) eingesammelt, aber heute morgen fehlte ein anderer schon ganz.

20130807schneckenwegen dunkelheit und weil sie so schnell kriechen 😆 etwas unscharf: inFlagranti, imAnmarsch und imGlas 👿 heute morgen bekamen die die hühner über die hecke geworfen zum frühstück ❗

vor der gartenrunde war ich nach gut 3 wochen endlich mal wieder schwimmen und hab was neues ausprobiert: das freibad sankt augustin ist richtig nett. 50er becken und 3€ eintritt sind voll ok, 90min vor ende (von denen man dann noch 70 nutzen kann) wären es sogar nur 2€, aber sie machen recht spät zu derzeit um 20:00, da gönn ich ihnen auch den euro mehr, immer noch einer weniger als im aggua!

ich war nicht wirklich gut drauf aber was soll’s, schwimmen kommt vom schwimmen, also hab ich den ersten tausender KB irgendwie absolviert in 26:03 und nach kurzer 2minPause den zweiten rein B(rust) mal wieder typisch einen ticken schneller in 25:54, nochmal 2min pause, aber es wurde voller statt leerer (auch wenn es alles in allem ok war) und ich nicht besser, daher war nach 2 weiteren doppelbahnen KB dann ende, 2200m netto 57:17 machen frust aber trotzdem war’s schön und muß einfach öfter sein.

hinterher bin ich weil das ja quasi nebeneinander liegt mal kurz an alter wirkungsstätte in den laden gesprungen. beim HUMA hab ich anfang der achtziger 6 jahre lang zur unizeit jeden donnerstag und samstag an der kasse gesessen. damals war das noch ein SUPERmarkt, völlig ungewohnt nach amiShoppingCenterVorbild, die leute kamen von düsseldorf und sonst wo her und waren völlig überfordert und am ende (also an der kasse) nervliche wracks. was da manchmal abging kann man sich kaum noch vorstellen.

als highlight wird mir immer in erinnerung bleiben wenn man an den ausnahmsweise 4 (statt nur dem ersten im monat) langen samstagen vor weihnachten, wo offizieller ladenschluß um 18:00 war (*sic*), bis 20 uhr kassiert hat bis alle kunden mit ihren vollen wagen raus waren ❗

heute ist der laden nur noch ein schatten seiner selbst, was kassenzahl und kundschaft und alles mögliche angeht, daher geh ich vielleicht einmal im jahr durch. aber sie sind dann doch immer noch recht gut sortiert. deshalb sammelte ich zuerst im korb dann getauscht in nachziehwägelchen so viel ein daß ich hinterher mühe hatte das zum auto zu kriegen (die plastikteile können an der kasse wegen piepsalarm mangels pfand nicht raus 😦 ), vor allem viel katzenfutter für unsere fischliebhaberRasselbande

für mich gab’s dann, ich hoffe sehr die gartenTräumeBine guckt weg oder heute per zufall mal nicht rein, eine tüte chips. gestern hab ich ihr noch einen kommentar zu saisonalem aus dem eigenen gemüsegarten und in richtung vollwertkost gemacht, und dann kommt ein junkFoodAnfall … 😳

20130807chipsimmerhin weiß ich nun wer das mit liebe (?) produziert hat, auf der rückseite steht „Gekocht von Hasan in Kessel Nr 01„, na dann … ist ja alles klar … gut gemacht, Hasan, waren lecker. 488kcal/100g aber immerhin nur eine 110g-tüte 😉

Foto1942mit den schwarzwaldBerichten komm ich immer noch nicht nach, aber ein abschluß“highlight“ oder eher wanderersLow kann ich schon mal vortragen:
just „rechtzeitig“ auf der letzten Tour vermutlich gegen ende und erst zu hause im schwarzwaldhof bemerkt ist die schmürung eines meiner salomonGoretex XApro3Dultra gerissen 😦

ich hab dann mal auf der homepage eine anfrage gemacht ob man sowas nachbekommen (und wie befestigen :roll:) kann und später gesehen daß sie ein quickLaceKit anbieten und — logisch — genau den verweis darauf bekam ich dann auch, immerhin, vom support. keine antwort bekam ich leider bisher auf meine mail vom 31.7. an intersportDreschmannSU die bei salomon im händlerverzeichnis stehen, ob sie sowas führen, daher dann wohl doch internetbestellung, dann kann ich auch tolle neon grüne nehmen 😆

so ein tag resturlaub um ein verlängertes wochenende herum wo rosenmontag rheinländischer feiertag ist ist einfach schön. noch schöner wird das wenn man sich nach einem geruhsamen beginn mit einem becher tee und tollem früchtebrot (das der göttergatte ab+zu zaubert) beim 5. schorlau im bett und danach bei einem zweiten becher zu zeitung vor dem angeheizten ofen vor dem einkaufen auf eine schneerunde macht.

schneeLauf08_1 nach der ecke vom taubenzüchter raus aus dem dorf am waldrand gab es einen grauen blick in richtung nutscheid. das bänkchen steht zwar einladend aber in die falsche richtung und war deshalb wie so oft auch heute unbesetzt.

schneeLauf08_2ebenso einsam wartete das zweite bänkchen, wo der zu den erlebniswege sieg gehörige dreitälerweg (route 8) runter nach ravenstein führt. das einzige bunte heute waren die pfosten oben an der straßenquerung, erst dachte ich die streifen hätten einen tieferen sinn  (2, 3 und 4) aber gegenüber gab es außen 2 mit 4 streifen und innen 2 mit 3, wohl doch eher zufall?
ein stück weiter kam ich wieder am merkwürdigen weißen plastikgebilde aus dem letzten blog vorbei, heute locker zu übersehen wenn man nicht drauf achtet.
später beim einkaufen erfuhr ich dann, daß es doch kein obdachlosen“heim“ sondern ein abgedeckter holzstapel sei. aber erst mal mußte ich noch heim, ein stückchen steiler durch den kurzen trail der ebenfalls zum dreitälerweg gehört und von ahrenbach hoch zu unserem bioladen führt.

salomonXApro3DultraFoto0994zu so einem schneelauf gehören natürlich die richtigen schuhe.

dann ist der auch mal nasse pappige matsch kein problem.

der untergrund wechselte zwischen freigeräumtem asphalt im dorf, geschützt liegendem freien braungrauen schotterlehm und bis zu 8cm schnee über unerkennbarem untergrund.

da ist ganz klar der salomon xa pro 3d ultra das beste das ich habe.

da hatte ich auch hinterher noch schön warme aber nicht schwitzende füße und deshalb trockene socken!

der rest war teils recht feucht, der buff um stirn und ohren nass, aber schöööööön war’s und mit milden +0° ohne wind auch nicht kalt!

zu hause wurde ich mehr oder weniger erwartet bzw. ignoriert. der schönste platz ist (wenn keiner vor dem ofen sitzt dessen schoß man belagern kann) auf der fensterbank. daß der mika das aber auch andersrum kann hat er vorgestern früh bewiesen, da war er vor acht draußen als schneemann unterwegs und hat mich vor der arbeit noch schnell zum lachen gebracht 🙂

fensterKatzen

wie oft ich den satz am sonntag zu hören bekam, kann ich nicht mehr an 2 händen abzählen, meine antwort war dann „geht nicht, sprit alle …“

aber zurück auf anfang: am 4.sonntag im oktober ist der drachenlauf, die strecke und vor allem das höhenprofil kann wer mag auf der homepage des drachen nachlesen ebenso wie eine tolle wegbeschreibung von einer der regionalen laufkoryphäen

der drache ist von beginn an auf meinem laufkalender, das heißt seit 2002 wo er im ebenfalls damals gegründeten siebengebirgsCUP das mittelteil darstellte, nach 15,6km mit knapp 400Hm des löwenburglaufs eine gesteigerte strecke von knapp 27km mit 1000Hm und am ende des trios liegt etwa als addition der längen der siebengebirgsmarathon, höhe auch so etwa 700 aber dann wieder sanfter verteilt und damals dann „zwangsläufig“ halt unser erster.
meine läuferhistorie ist eng mit diesem hiesigen mittelgebirgswaldtreiben verknüpft, die anstrengungen zur verteidigung der roten laterne im CUP sind beim steppenhahn nachzulesen.

der drache schied irgendwann aus dem CUP aus aber wurde weiterhin jedes jahr genossen bis nach dem 8. schluss sein sollte mit der orga, sich aber dankenswerterweise doch eine neue fand und er nach einem aussetzerjahr dieses jahr also in die 9. auflage ging, mit wenn ich richtig gezählt hatte noch potentiell 29 alltimern (26M+3W).

er ist mir „heilig“, somit war nicht mal mein in den letzten wochen wieder heftig protestierendes malträtiertes mittelfußgewölbe in der lage mich abzuhalten. nicht zuletzt hatte ich einen wegen schonhaltungsrumge-eiere in der hüfte schmerzenden marathon in kölle erstmals im leben abgebrochen bei HM, um den start gestern nicht zu gefährden!

meine bestzeiten liegen zwischen 3:07 und 3:39, ein lacher gegen den sieger (und ebenfalls alltimer) daniel weiser der als einer der wenigen UNTER seiner durchschnittszeit diesmal in 1:50 reinkam, und mir erstmals (zusammen mit dem gleichzeitigen sieger und gefolgt von den schnellsten bis platz 6) schon auf meinen kilometern 6,5-7 entgegen kam, das gab’s noch nie und ich dachte in der phase schon WHOW bist Du so lahm und weit hinten heute?
immerhin: wie er mir später versicherte war auch ihm das noch nie so ergangen aber sie spürten den dritten im nacken und „mußten halt mal eben gas geben“ 🙂

da ich diesmal nicht „richtig“ rennen konnte hab ich gleich ganz auf funrun umgeschaltet und mich in mein medocerprobtes ensemble geworfen:

  • kopf – tchibokarobuff mit knoten für häßlich
  • kopf tiefer – plastiknase mit leuchtLED (leider nicht genau die warze)
  • hals – finisherhad vom 2.drachen 2003
  • schulter – katze mit startnummernhalsband
  • oberteile – Brooks Equilibrium LS in Cerise
    und karohemd, die jungs am stand des sponsors WINDSTOPPER meinten ich sei hoffentlich in ihre produkte gekleidet, logisch, voll die atmungsaktive baumwolle *ggg*
  • hosen – Brooks Infinity Capri und schlangenleggins
  • füße – Brooks Infinity Low Cut Tab in schönem NeonGrün, bis auf den preis derzeit meine absoluten lieblingssocken
    und meine salomon XA pro 3 D ultra, „für gegen“ die schmerzenden harten knubbel auf dem weg, der drache ist viel trailiges mit felsigen spitzen steinen, da hab ich schon im ausgelatschten trabuco ohne meine einlagen vor 3 jahren jämmerlich gelitten und da waren die füße vorher in ordnung.

diesmal standen die zeichen auf „schlimm“ und deshalb kein risiko, nach wanderschuhklassifikation vermutlich in richtung C gehend, auf asphalt peinlich laut, aber … asphalt? welcher asphalt?? vielleicht ein knapper kilometer zu beginn, ein guter am ende, dazwischen ein paar hundert meter, also SCHUTZ vor akkustik!

damit das nun auch optisch zu einem bild zusammengemischt wird hier vor dem start

zunächt galt es erst mal locker zu laufen, (fast) hoch zum ölberg und vor allem schmerz- und stolperfrei runter über die seufzerbrücke zum nächsten anstieg. dazwischen an der ersten VP nahm ich mir wie geplant die erste noch kurze auszeit, fuß im schuh bewegen, trinken in ruhe, ein schwätzchen mit den lieben verpflegungsposten und der nach und nach eintrudelnden restläuferschar, dann weitertraben.

der lange breite wanderweg zum lohrberg hoch ist meine fruststrecke, aber diesmal hatte ich schneewittchen bei mir, weiß wie … rot wie … schwarze haare.
sie wußte nicht, daß ich als hexe da sein würde sonst hätte sie wie schon bei früheren internen läufen ihr altes brautkleid ausgepackt.
DAS wär dann erst richtig lustig geworden!

immerhin kommt oben am ende dieses blöden langen egal wie sanften anstiegs endlich mal das wahre leben, am nasseplatz ab von der wanderautobahn rechts steil den trail hoch und da ich wenn platz ist ALLES laufe außer dem petersberg (so spät im rennen nach km20 erst kommend, s.u.) auch wenn mich die überholten geher hinterher wieder schlabbern, machte ab da der drache wieder richtig spaß!

danach kommt die zweite VP am löwenburger hof, kurz vorher ist auch eine begegnungsstelle die in all den jahren genossen wird sieht man doch verständlicherweise und gerne da etliche schnellere die schon von der löwenburgerstürmung zurückkommen, dann aber das obere mittelfeld, nicht mehr die führenden.

zur löwenburg hoch geht es wieder direkt und ganz hoch im gegensatz zum löwenburglauf der an selber stelle den berg nur umrundet, aber das macht spaß, ist laufbar und die wanderer springen bei meinem gekrächze und drohenden besen schnell zur seite (hoffentlich keiner in die tiefe … hab nix in der zeitung gelesen).
überhaupt hatte ich auf die art eine menge spaß und wie mir schien die unmengen ausflügler auch.
nur eine einzige ältere dame auf einem der breiten bequemeren wege meinte im brustton der überzeugung, ich solle doch kleine kinder nicht so erschrecken!
das mädel an ihrer hand war geschätzte 5-6 und sichtlich nicht in tränen ausbrechend.
ab da hab ich dann bei ganz kleinen kindern vorsichtshalber behauptet, ich sei eine gute fee in verkleidung, aber eigentlich haben sich alle gefreut und bereitwillig platz gemacht.
2 mal gab’s sogar ein paar sekunden pause zwecks sonderfototermin 🙂

kurz nach km16 kommt der 3.VP vor dem ansturm zum drachenfels, den wir diesmal nicht überqueren konnten wegen baustelle und steinschlag auf der anderen seite, daher wendepunkt und danach auf einen uns allen neuen weg durch das gelänge vom park an schloß drachenburg.
das war sehr schön und vor allem der ungewohnte blick beim verlassen des parks rüber zum wesentlich höher gelegenen gästehaus auf dem petersberg machte laune, mir zumindest, die novizen bekamen hier feuchte hände, ich WUSSTE daß ich da schon 8 mal vorher tief runter ins tal und dann hoch gekommen war.

tief runter durch’s nachtigalletal war dann in der tat allerdings auch mein unangenehmstes stück.
die füße meldeten sich ein paar kilometer vorher zur halbzeit so langsam mit ihren beschwerden an, und an lockeres laufen auf dem wunderschönen waldboden war leider nicht zu denken.
in der phase grüßte ich auch die zahlreichen wanderer nicht mehr so fröhlich aber irgendwann war ich unten und zog am 4.VP an den tennisplätzen unterhalb des petersbergs erst mal die schuhe aus und ließ mich ausnahmsweise mal richtig bedienen sprich 2 becher wasser an den standort bringen.
ein netter schwatz und meinen füßen versprach ich den petersberg hoch zu gehen — ok, ich hab gelogen, immer wenn es wieder etwas „flacher“ wurde trabte ich mal an weil ich insgeheim hoffte meine brutto 3:43:43, die ich beim brooks pace prohet zwecks gewinnen eines paars laufschuhe angegeben hatte, noch halten zu können.

letztlich war’s dann aber alles absehbar zu langsam und daher gönnte ich mir oben dann die richtige pause mit sekt ausgiebig, ließ mich von einigen netten schlabbern und machte mich auf halbwegs (von den füßen her) erträgliche ansonsten wie alles wunderschöne restliche 4km ins ziel auf.

liste 3:58:23, brutto selbstgestoppt 3:56:07, nettolaufzeit 3:34:08 und ein wunderbarer lauf.

statt noch zeit mit duschen zu verplempern (eine weise entscheidung, die waren KALT) begab ich mich in den strücher saal und genoß mit vielen freunden zusammen die siegerehrung, mit meiner besten zeit von 2006 (AK W45) wär ich dieses jahr gerade mal aufs treppchen der W60 gekommen (noch fragen?), aber ob ich das in 10 jahren noch/wieder werde laufen können?

anscheinend hatte ich da dann im hintergrund so „demonstrativ“ gestanden bzw. die orga so viele nicht abgeholte preise übrig, jedenfalls kam kurz vor ende noch einer zu mir und meinte es gäb gleich noch … und siehe da: die hexe wurde wegen des schönsten kostüms mit einer flasche wein prämiert, danke liebe drachen!

hatte ich gestern noch gemutmaßt der vorteil eines langsameren tempos sei ausbleibender muskelkater ist mir heute dann doch jeder erste schritt nach dem aufstehen ein harter … aber das gibt sich, immerhin muß ich heute nicht laufen sondern fahr dann mal in die sportfabrik auf die flachbank und genieße vielleicht noch ein bischen sauna … oder ich verschiebe das sogar auf morgen nach dem termin beim neueeinlagenmacher wenn ich eh in der ecke unterwegs bin mit zwangsweise frühem feierabend?

ach ja, drachen gab’s auch, vor dem start durfte ich von dem linken das schwänzchen streicheln, hier leider nur als minizipfel rechts vom arm zu erahnen 🙂

die sektausschanktruppe auf dem petersberg machte stimmung und hatte auch für uns letzte noch was übrig.

EDITH meint am 15.11.: ich hab noch 2 schöne fotos bekommen, danke dafür an ALLE (privat)!

heute morgen im dunkeln um halb sieben war der erste frost beim zeitungholen auf der briefkastenklappe an der straße zu fühlen, die nur noch schmale sichel des abnehmenden mondes kam kaum durch den nebeldunst, ich strich den plan des vor der arbyte laufens und hoffte auf einen schönen sonnigen freitag mittag.
auf dem weg in den westerwald hörte ich ein bischen october von U2 mit gloria u.a. und vor dem ersten kaffee wurde noch der graue altweiber“sommer“ für die nachwelt festgehalten.

spinnweben am geländer wo wir sonst nach den mittagspausenläufchen die klamotten trocknen

dann wurde eine runde gearbeitet, der mittagspausenlauf verworfen weil immer noch grau (und die kantine mit paella lockte) und um kurz vor vier schmiß ich mich in schale um endlich die sonne zu genießen, leicht overdressed denn die jacke band ich kurz darauf dann doch um die hüften, für’s foto-handy war sie aber schon gut zu gebrauchen. die füße stecken nochmal in den harten salomon, für die lädierten besonders links zickenden mittelfußknochen kein weiches risiko 2 tage vor dem drachen. um den hals schmiegt sich zur mentalen einstimmung auf übermorgen schon mal der finisher-buff vom 2. drachen 2003

so gings zum abschied nehmen von der dritten hiesigen laufstrecke, die koddenrunde hat 8,8km und geht von rahms auf 310Nn runter bis fast an die wied etwas über 140Nn um sich dann mit ein paar „überflüssigen“ wellen über strauscheid wieder hochzuwinden, als strecke rund ein drittel (als höhenmeter vermutlich etwas weniger) als beim drachen. hat schon immer gut gepasst als herbsttraining.

zunächst geht’s noch im freien mit weitem blick auf das siebengebirge und die ICE-brücke oberhalb der A3
durch gerhardshahn west nach gerhardshahn ost (die schilder stehen wirklich so oben an der hauptstraße 😉 ), dabei war ich erst vorbeigelaufen und hatte an einen dicken regenwurm gedacht, aber da sonnte sich noch jemand gaaanz träge bei rund 8° lufttemperatur auf dem asphalt

kurz danach konnte ich endlich in den ersten wald eintauchen, in dem teil haben wir schon öfter auch am hellen tag rehe gesehen, aus dem wald heraus ein wenig höher gekommen geht es dann weiter bergab, im gegenlicht knipst es sich mit handy schlecht, aber so runter geht nun mal die laufrichtung und der blick

nach viereinhalb kilometern ist der tiefste punkt erreicht, dann geht’s lange hoch, unterbrochen durch zaungäste

und wo man runter muß muß man um so mehr weiter rauf womit der lange anstieg nach rahms eingeläutet wird, aber für den und die ziegen am ende reichte leider der akku nicht mehr.
der fuß war friedlich, ob es am schuh oder der erholung durch wenige kilometer in den letzten 4 wochen oder den vielen fotopausen lag? 1:23 brutto, 1:02 netto und damit sogar etwas schneller als der durchschnitt auf rund 100 läufen dieser strecke und ein traumhafter lauf.

Die InfinityShortTight in M paßt wie angegossen, sie sitzt, nix wackelt und ich hab noch genug Luft, sozusagen. Ich hab keine Ahnung woraus die Beinabschlußbündchen nun wirklich hergestellt sind, aber sie sind Klasse!

Mein Problem, nicht wirklich ein Problem, aber durchaus zu beachten mit zunehmenden Temperaturen und abnehmender Stoffmenge an den Beinen, sind selbige, konkret die oberen Oberschenkel. Wenn ich da mehr als ein paar Kilometer laufe scheuern die aneinander. Also das tun sie natürlich schon ab den ersten Metern, aber so ab km 6 spätestens gibt das dann Reibungsstellen. Das macht AUA. Man kann einfetten aber manchmal vergißt man’s, manchmal reicht das auch nicht, Marathon wär nix in ganz kurz für mich.

Generell heißt es also im Frühjahr: langsam rantasten, die Umfänge nicht der Beine sondern Streckenlängen ausbauen, sorgsam wählen was man wann wo anzieht und abwechseln bis sich eine gewisse nicht Horn- aber doch trainierte Haut eingestellt hat. So ganz klappt das aber nicht immer.

Mit Erhalt des Brooks-Messenger-of-Run-Happy Testpakets hatte sich der Sommer ja aber erst mal verabschiedet und die Temperaturen in die Einstelligkeit verzogen, da lauf ich in Capri, die schützt genügend. Die ShortTight lag also bisher nur kurz anprobiert aber ansonsten unbeachtet in der Ecke und schmollte.

Gestern nun war so ein Tag, goldener Oktober, frisch und mit Aussicht auf nachmittäglichen Regen mit Abkühlung aber morgens immerhin noch mal so um 12°. Da sich für “etwa ab 13 Uhr” ein Handwerker angesagt hatte hatte ich gleich komplett den freien Mittwoch gegen Dienstag getauscht und konnte morgens das trockene Wetter nutzen, also rein in die InfinityShortTight.

Sich selbst mit dem Handy zu fotografieren ist gar nicht so einfach, aber hier der Vorher-Beweis, sie sitzt!

Und so sah sie hinterher auch noch aus!

Gelaufen bin ich dann (bis auf Uhose und Bustier) komplett einge-brooks-ed, also in der InfinityShortTight mit EquilibriumLS und InfinityLowCutTab im AdrenalineASR8, optisch top gestyled in dunkelrosé (“Cerise”) mit schönen grünen Söckchenrändern.

In den Schuhen hatte ich im Gegensatz zum ersten Einsatz unmittelbar am Paketankunftstag diesmal meine Einlagen, ob es an denen lag oder es mir nicht so aufgefallen war vorletzten Freitag beim ersten Laufen mit dem Test-ASR8 weiß ich nicht, jedenfalls kamen sie mir sehr “flach” vor, was den Schaft angeht. Ich hatte zunächst Bedenken ob ich oben rausrutsche, sozusagen, aber die haben sich über die Strecke von 11km zerstreut. Demnächst werde ich den direkten Vergleich starten, eine Runde mit links ASR8 rechts GTS12 (und danach dieselbe mit den besseren Hälften, damit die Kilometerstatistik sauber gezogen wird *ggg*).

Meine gestrige Strecke geht auf etwa einem Drittel über Waldschotterboden, wäre also auch für den GTS12 gut gewesen aber der hatte sie Samstag vor einer Woche schon kennen gelernt, auf 9km abgekürzt, daher war nun wieder der ASR dran. Die Runde führt über die Dörfer und durch die Wälder rund um Süchterscheid im nördlichen Westerwald, also wellig, jopgmap meint dazu 284Höhenmeter.

Das EquilibriumLS Shirt war grenzwertig dünn gerade noch ok bei den Temperaturen, aufgrund des schmeichelnden zarten Materials wieder sehr angenehm zu tragen bis auf den schon kritisierten für mein Empfinden viel zu groß ausgeschnittenen Hals. Solange das so bleibt werde ich mir kein weiteres kaufen, aber dieses natürlich immer wieder gerne tragen. Zum Dank durfte es dann gestern endlich mal in die Waschmaschine zusammen mit dem ersten Sockenpaar und der Capri.

Ich war wider Erwarten flott unterwegs, am Ende kam sogar eine Saisonbestzeit raus, wobei das alles momentan eher wohldosiert ist. Seit ein paar Wochen zickt mein linker Mittelfuß massiv rum, Senk-Spreizfuß-durchgetretenes Mittelfußgewölbe, daher die Einlagen, die aber nun schon knappe 3000km auf dem Buckel haben weshalb Ende der Woche der erste Termin zum Basteln neuer ansteht.

Da am Sonntag der Drachenlauf folgt, mein neunter beim neunten, ist leider Leiden vorhergesagt. Dafür habe ich mir in Anlehnung an Wanderstiefelklassifikationen für das felsige Hochgebirge eine andere Strategie zurechtgelegt. Zur Sicherheit laufe ich trotz des schönen Testpakets in den Schuhen mit der festesten härtesten stabilsten Sohle, meinen für den Winter mal angeschafften und seit Februar regenerierenden Salomon XA Pro 3D Ultra. Sorry liebe Brooksies, aber der Drache hat 1000Höhenmeter bei 27km und das überwiegend auf Trails, mal Wanderweg”Autobahnen” aber auch viele felsige schmalere Passagen und kaum Asphalt. Ich erinnere leider zu gut den siebten vor 3 Jahren, als ich beim runterlaufen bei km5 Richtung Seufzerbrücke (ohne Einlagen im ausgelutschten TrabucoVIII) zwei mal mit dem linken Ballen auf die Spitze so eines harten Steins trat. Danach waren die Kilometer bis hoch zum Sekt auf dem Petersberg bei km23 eine Qual, Vorfußbergauflaufen ging gar nicht mehr, runtereiern wenn jeder Schritt schmerzt macht auch keinen Spaß. Das muß ich am Sonntag so lange wie möglich herauszuschieben versuchen, die Serie soll halten, es gibt nicht mehr viele alltimer!

Aber danach sind wieder Brooks angesagt: nicht umsonst (wörtlich zu nehmen “dank” GKV) werden die beiden Paare neuer Einlagen als Doppelpack in den GTS12 (kann ich dann auch in den ASR8 wechseln) und vermutlich auch meinen noch fast neuen Axiom eingepaßt werden. Damit hoffe ich mal beruhigt sich der Fuß wieder und ich kann noch viele Kilometer genießen und davon berichten.