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zum jahresabschluß gab’s im ratzeHaus nach längerer zeit mal wieder raclette.

damit meine ich in dem fall 20131231racletteDSCF0829die „deutsche“ form mit dem tischgrill und den schälchen, nicht das klassische schwyzerische wo der käse weich über pellkartoffeln geschabt wird, wie ich es als kind vor 40 jahren bei bundeswehr-army-freunden (er US, sie CH) genossen habe.

so war zumindest der plan.

nicht geplant war, daß wir das wohl zuletzt vor etlichen jahren VOR der sanierung unserer hauselektrik gemacht haben. to make a long story short: kaum war das teil so richtig am aufheizen flog die sicherung raus. mehrfacher versuch auch mit einem anderen kreis brachte nix. der verdacht richtete sich zunächst gegen gerät oder kabel aber letzterer 2 varianten sprachen dagegen.

dann fand ich hinten im schrank noch einen tischgrill, zwar ohne überbackfunktionalität aber man hätte ja die pfännchen mit dem käse auch obendrauf stellen können, den rest wollten wir ja eh auf der fläche braten . . . nur 😡 auch da flog der schutzschalter raus. somit sind wir nun wohl an der moderneren technik gescheitert wo früher die braven trägeren schmelzsicherungen immer problemlos ihren dienst taten.
da werde ich dann wohl mal beim heimischen hauselektrikmeister unseres vertrauens nachfragen müssen, ob sich für die nächsten jahre abhilfe schaffen läßt 😕

20131231m1kaPfoteDSCF0832das ende vom lied?
portionsweise ab in die pfanne schnell heiß gebraten und dann mit dem racletteKäse ab unter den grill in der mikrowelle 💡
das schmeckte auch gut und nach (je) 3 tellern waren wir SATT. die gekochterSchinkenWürfel flogen unangetastet in den tiefkühltschrank, da gibt’s dann mal einen nudelauflauf mit broccoli bei gelegenheit.

danach gab’s ein wenig ruhe, der beste göga verpennte mit dem schönsten „mann“ von süchterscheid (dessen pfoten einfach zu knuffig sind, daran kann ich mich gar nicht sattsehen) auf dem bauch fast den einsatz.

raus zum gucken geht man dann ja doch immer wieder 😯

20140101feuerwerkauch wenn ich von der knallerei wenig halte, mal abgesehen von den kosten vor allem weil sie die monster unnötig und massiv ängstigt, die alle fluchtartig das weite suchten. immerhin gelang im fall von mika nach einer halben stunde das abholen/überreden aus dem keller, vom versteck unter dem hänger in der garage zurück in die wohnstube.
die damen waren vermutlich draußen und im dunkeln so gut getarnt, daß alles locken nix nutzte. die tauchten dann aber auch nach einer weile wieder auf bzw. lagen morgens einigermaßen beruhigt zufriede dösend im bett 😉

Foto2271qam nächsten morgen gab es zum auftakt einen kleinen lauf.

Foto2274qFoto2275qder göttergatte brach auf die ravensteinrunde auf (11km) die für mich derzeit weit jenseits des möglichen ist, leider. aber wer seine strecken und abschnittszeiten kennt kann gut planen und so machte ich mich gut 20min später auf den weg.
vor uns waren offensichtlich schon andere unterwegs gewesen um das traumhafte milde wetter und den strahlend blauen himmel zu genießen.

planmäßig erwischte ich dann den frühstarter als er vom höchsten punkt runterkam an der kreuzung vom waldweg mit der L268 🙂

20140101treffenFoto2276qdanach konnten wir eine weile gemeinsam den wald und die sonne genießen, so wie auch die kälbchen auf der weide

20140101kaelbchenFoto2277qhinter ahrenbach galt es leider mal wieder eine doku für die stadtreinigungHennef zu machen, die mail ging dann mit 2 „beweis“fotos raus.
die säcke liegen da im wald zwischen ahrenbach und blankenberg kurz vor dem abzweig ins naturschutzgebiet schon wieder eine weile, entweder noch nicht gemeldet oder saisonal-/urlaubsbedingt nur noch nicht abgeholt, so oder so ein ÄRGERNIS 👿

20140101muellich drehte danach um zwecks abkürzung, gegen das licht hat der berg hoch nach hause nur halb so viel höhe

Foto2281qund nach der ersten steileren kurve überholte ich mich fast selbst

oben im dorf war ein batallion von standhaften mais“soldaten“ zum spalier angetreten

20140101maisFoto2285qnach insgesamt 6,45km gab’s frühstück mit lesestoff in der badewanne mit dem rest des neujahrssekts (vom drachenlauf 2008), natürlich nicht äußerlich 😆 .

zum abschluß kommt noch ein wenig (sport)statistisches, teils grottig aber in anderen bereichen dafür ganz zufriedenstellend:

  • im wasser gut 65km 😀
  • auf dem rad 873km die bis 6.4. auf der rennRadRolle absolviert wurden (32km), ab 24.11. im kronos (49km), dazwischen urlaubsbedingt unausgewogen 296km auf dem kogaRR und 496km auf dem garyFisherMTB 🙂
  • gelaufen mit 621km ein viertel des (maximum)wertes von 2009 😥 davon 4 mal in lang, 63 mal in der universellen ronoCapri und 47 mal in ganz kurz 😎 (woraus man dann spontan einen unterirdischen schnitt von gerade mal gut 5km je „lauf“ errechnen kann 😕 )
  • sportFabrikBNbeuel 29mal (bis ende november)
  • kronosHennef 15mal (ab ende november)
  • yoga 13mal im DLR, zu wenig 😦
  • wandern 11mal insgesamt rund 114km, immerhin

heute morgen vor der arbeit hab ich eine kleinen aufwachHüsgenrunde durch den immer noch herbstlichen und vor allem kühlen wald gedreht, start kurz nach sieben bei 10°, schissig in ronoCapri und dünnem langarmBrooksInfinity und dünnem langarmLidlObendrüber incl. handschuhen.

letztlich war ich dann trotz schneckentempo doch etwas overdressed, die handschuhe wurden zur hälfte der strecke ausgezogen und die obere ärmelschicht hochgezogen, man muß sich erst mal wieder eingewöhnen in kühleres aber doch noch nicht soooo kaltes wetter.

danach hab ich dann endlich den allerersten jahrgang trauben (phönix) geerntet

DSCF0370war wohl passend denn bei t-online hab ich später gelesen daß nun ein temperatursturz droht. eiswein wollen wir nicht machen, also rein ins haus mit den massen 😉

nach der arbeit — nach dem urlaub soll man ja nicht gleich übertreiben — also (für meine verhältnisse) recht früh kurz nach 5 schluß gemacht habend, bin ich noch auf ein kleines fotoründchen aufs MTB gestiegen.
in wahnheide war nämlich strahlende sonne, gen heimat fuhr ich in eine dicke schwarze wand, aber es sah so aus als sollte die gerade im abzug sein und sich vielleicht ein bischen schönes licht ergeben …

DSCF0375als erstes wurden mal runter ins tal vor ahrenbach die ziegen festgehalten, extra für landGlück die momentan auf dem tiertrip ist und zwischen all ihre wunderschönen blumen- und landschaftsfotos eine menge kühe eingestreut und dann mit einer ziege(nMama+kind) ergänzt hatte.

20131007ziegeDSCF0379bei uns hat’s da immer wieder welche, auch mit schäfchen dabei

20131007ziegenDSCF0380und die haben es richtig gut mit ein paar obstbäumen am rand und fettem gras

20131007ziegenDSCF0382danach kam noch ein wenig abfahrt und dann der steile berg hoch nach blankenBerg, puuuuuhhhhh, auf 500m gut 60m hat was von >12%. in BB dann wieder ein stück bergab zur burg, aber leider — wird die burganlage richtig verrammelt, nicht nur der turm und das gemäuer.
neulich war ein bericht vom tollen kräutergarten in der zeitung und da meinte ich sinngemäß was von „immer zugänglich“ gelesen zu haben — pustekuchen 😦 di-so 10-18 in 4(?)-9, märz(oder april?)+oktober „witterungsabhängig„.

war also wieder nix mit fotos davon bzw. dem blick von da aus ins tal, aber unmittelbar unterhalb der burgmauer gab’s noch mal fellnachschub

20131007boeckchenDSCF0386immerhin konnte man aus dem „städtchen“, logisch: nach erneutem bergaufstrampeln 😳 noch den einen oder anderen schönen weit-blick erhaschen:

20131007blankenbergDSCF0390

20131007blankenbergDSCF0389und spaßeshalber auch mal mit superdupertele die diesige herbststimmung um den siegburger michaelsberg festhalten (vor allem sich selber am mast festhalten, um nicht total zu verwackeln)

20131007siegburgDSCF0387der rückweg geht dann (nach letztem steileren bergaufstück) durch das katharinentor. das unserer straße im nachbardorf den namen gibt, danach kommt nur noch sanfte steigung durch die neustadt und nach einem weiteren kilometer ist süchterscheid erreicht

20131007blankenbergDSCF0393wohnen möchte ich nicht drin, weder im turm noch irgendwo anders in der „puppenstube“, zu viele touristen die meinen alleine auf der welt zu sein. die können sich wohl gar nicht vorstellen daß das, mal abgesehen von 30er-zone, ein ganz normales dorf ist (wo auch mal jemand DURCHfahren will), aber in der nähe zum alle paar tage genießen ist es immer wieder schön.

ich halte nix vom streaken, grundsätzlich. also ich halte grundsätzlich nix davon, grundsätzlich täglich zu laufen zum beispiel. der klassische streak gilt wohl wenn man eine meile macht so ich recht erinnere. das ist nicht viel. das kann aber schon zu viel sein wenn man z.b. 39,5° fieber hat. ob man dann aber im bett bliebe wenn man gerade 999 tage am stück … wage ich eben zu bezweifeln. deshalb propagiere ich es NICHT.

ein sportstreak ist ein bischen anders gelagert sofern man auch „einfachere“ sachen wie liegestütz (20, 30, 40 … ?) oder situps schon gelten ließe. das ist so ein bischen eine mentale sache, gegen den inneren schweinehund. deshalb war ich auch schon mal bei jogmap in der gruppe der sportstreaker „aktiv“ vor einiger zeit (2010 oder 11?).

aber generell muß ich das nicht haben, zu viel zwang, das leben spielt manchmal anders und nicht immer läßt sich was erzwingen. sonntag war sport heilsam, da bin ich langsam eine runde getrabt im herrlichsten s☼nnenschein, nachdem es ja samstag nur entsetzlich grau war.

Foto1017da hätte man auch laufen können aber statt dessen wurde viel geweint. morgens kurz nach neun war emma nach tapferem kampf auf meinem schoß gestorben.

sonntag wäre so ein tag gewesen wo ich nicht nur alleine, am frühen nachmittag 10 minuten, sondern sie vielleicht auch erstmals dieses jahr auf kissen auf paolo geschützt vor der wand auf der terrasse vor der küche hätte sitzen mögen.

es hat nicht mehr sollen sein.
statt dessen war dann nachmittags beerdigung, ein nachbarsgast war dabei

nun ist mika alleine was ihn nicht so furchtbar stören wird weil die dame nie mit ihm spielen wollte und gefühlt 23h am tag geschlafen hat. aber ihm eben doch auch ab+an über den weg gelaufen kam und schlafen gemeinsam mit sicherer entfernung auf der fensterbank ist auch nicht ganz so einsam und außerdem hat sie sich öfter der reste auf dem teller erbarmt die der herr schlunzkopp sortentechnisch nicht so mag. eine neue freundin muß her, klare sache.

zurück zum (sport)streak: montag war ich dann in der sportfabrik, bankdrücken&co
dienstag vor der arbeit gab’s eine kleine asphaltrunde, herrlich.

runners high wird öfter diskutiert und seltener empfunden, für mich selber vermute ich mal, daß es sowas ähnliches war, was z.b. anja+mich dazu brachte, bei km45 unseres ersten fünfzigers in rengsdorf laut „finaaaaale …“ singend durch den regen zu traben vorbei an den 10km-Rheinzeitungs(?)Wanderern die, später gestartet langsamer gegangen auf dem innersten kreis der ineinandergeschachtelten strecken von meist 10/20/30/50km bei diesem immer wunderbaren himmelfahrtserlebnis, vor uns auftauchten. die dachten vermutlich zuerst „was sind das denn für bekloppte 🙄 „ aber nach rückfrage welche strecke und 50 als antwort waren sie voller ehrfurcht und lob, sofern wir das alles noch richtig mitbekamen, damals …

nichtRunnersLow ist hingegen „amtlich“ weil schon zu oft erlebt und für mich ist morgens einfach die beste zeit, diesem zu entgehen UND den tag richtig in gang zu bringen. deshalb gings dann gestern wieder vor der arbeit ab in den wald, kälter, deshalb mit langer lidlCraneTight über der ronoCapri.
heute gab’s die dünne lange drüber schon wieder, zum dritten mal dieses jahr, zwei tage in folge, grrrrrrrr, aber dafür einen sonnenlauf ab kurz nach sieben. am ende lief ich so wie in der zeitung abgebildet, gestern auf seite 33, „Van-Gogh-Gefühl In Süchterscheid“ überschrieben. da hatte der rheinSiegAnzeiger das foto vom 12.1. von der wanderung zum phantom von merten rausgekramt 🙂

gestern abend war ich auch wieder im wasser 
NobbyTriPower kam wie üblich später dazu aber sonst war nicht so viel los und man konnte ordentliche bahnen ziehen. statt 1000 brust zum einstieg war mir diesmal wieder nach blockweise 4*400 KKKB aber im 5.block bekam ich einen krampf im fuß 👿 unterseite innen, ätzend und da ging dann nur noch brust weil beim kraulen das gestreckte noch mehr krampfte.
nach 200m und einer zusatzpause zum dehnen und nochmal 200m brust war es einigermaßen ok aber leider auch die zeit fast rum. somit gab’s nur noch 3*25m kraul“sprint“ knapp 26 bis gut 27sek. und 75m brust ausschwimmen (während das dlrg schon die leine zog) in geruhsamen 2min.
alles in allem 1:04 brutto / 53:05 netto für 2150m. nächstes mal versuche ich (mal wieder, hoffentlich erfolgreicher) nicht erst kurz vor sondern viertel vor oder halb fünf im wasser zu sein 😕

mal sehen ob’s nach dieser gestrigen heute nochmal ne doppeleinheit gibt, die sportfabrik lockt, wochenends extra fahren macht schon lange keinen spaß mehr aber von der arbeit eben einen kleinen abstecher weiter runter am augustiner dreieck richtung pützchen ist nicht so wirklich schlimm.

ab 14.3. gibt es 4 monate regelmäßig Yoga hier am DLR, feiertagsbedingt 17 termine (abzgl. urlaub oder so aber das ist bei den minimalen kosten nicht schlimm) und ich freu mich drauf 🙂

am dritten advent ist so langsam höchste zeit loszulegen, wenn man noch ein wenig adventsnascherei genießen will. daher hab ich heute marzipan und ein paar nußplätzchen gemacht und es gibt mal wieder making-of-s

beide sind mit leichten abstrichen vollwertig, wer hardcore-brukerer ist ist wird das ggf. nicht unterschreiben, aber es ist schon nahe dran. statt zucker ist im marzipan honig, der einzige minimale rest zucker steckt in der schokolade, bei einem halben gramm pro praline ist das wohl marginal.
weitere abstriche gibt es dafür daß ich die mandeln gemahlen gekauft habe statt sie zu überbrühen schälen trocknen selbst zu mahlen. das würde nicht nur mehr arbeit bedeuten sondern auch mehr reinheit und wertstoffe für die gesundheit geben, da die schon gemahlenen haltbar gemacht wurden, vermutlich mindestens durch bestrahlung, sonst würden sie schnell ranzig und dadurch sind sie aber leider wichtiger vollwertiger bestandteile beraubt 😳

marzipannach der vorrede das rezept (frei nach dem von schnellerhase auf lauftipps vor etlichen jahren MIT selbst gemahlenen mandeln):

knapp 600g mandeln (500 und dann am schluß solange dazu bis nicht mehr so klebrig)
knapp 250g honig
4 EL rosenwasser
112g 81%ige (eine angebrochene tafel) und 125g 85%ige schokolade mit insgesamt 33,5g zucker bei 68 stück 0,5g/stück

das marzipan wird verknetet und in 4 rollen im kühlschrank ein wenig gehärtet ein paar stunden lang. in der zeit war ich auf der ravensteinrunde, in ahrenbach fing leider der linke fuß sanft an zu mucken daher wollte ich nicht in den schmerz rein die 11km erzwingen und habe abgekürzt direkt den berg hoch auf 9km statt über blankenberg durch die felder.
leider hat das am ende trotzdem nicht gereicht und vor allem die steherei später in der küche hat mir wie üblich auch nicht gut getan. das kann ich nicht ab, da tun mir sowohl die lädierten füße weh als auch nach einer weile der kneter- und schnippelei (s.u.) der rücken 👿

unterwegs hab ich noch (m)eine gute tat für diesen tag erledigt: da war auf dem rad+fuß-weg eine grüne (bier?)flasche zerdeppert. so weit verbreitet wie die mittelgroßen scherben rumlagen denk ich eher an schwachsinnsmutwilligkeit denn einen un-/zufall und war schon knapp vorbei bis ich mich eines besseren besann, umkehrte und alles mit den füßen an den rand schob auf 10-15m damit nachfolgende radfahrgenerationen plattenfreie fahrt haben.

zurück zu den pralinen: da wurde dann nach dem duschen und frühstück und kleinem mittagsschläfchen vor dem ofen die schokolade im wasserbad geschmolzen und die knapp 2 tafeln reichten bis aufs vorletzte gramm, eine weitere praline hätte ich nicht mehr überzogen bekommen. die minimalen reste wurden danach zum erkalten auf pergament verstrichen und kamen mit in

wasseronkels vollwertnußplätzchen

100g gemahlene haselnüsse (und der rest von den mandeln, <=10g)
100g dinkelVKmehl
100g weizenVKmehl
100g sonnenblumenkerne geschrotet (krups 3mix schredderaufsatz)
100g gemischte vollkornflocken (roggen weizen gerste dinkel)
35g haferflockenVK (beide chargen aus dem ganzen korn selbst geflockt, also wirklich vollwertig)
(edit: wo ich das lese am 1.12.2013 um es wieder nachzubacken seh ich daß ich wohl butter+honig ganz vergessen habe anzugeben, die gehören auch noch dazu, mengen hier unbekannt, neues rezept also im neueren blog 😉 )

auch dieses rezept habe ich erstmals vor etlichen jahren in lauftipps.de entdeckt, die zutaten werden verknetet und zu kugeln geformt.
damit sie sich nicht zu breit machen hab ich diesmal weil grad noch vorhanden muffinspapierformen spendiert, die kann man beim nächsten mal wieder nehmen.
die kugeln mit je einer nuß plattdrücken

vollwertnuss160° umluft 12minuten dann die beiden bleche wechseln und noch mal 12min, ergibt 42 stück 😉

die schmecken sogar dem sonst nicht sooooo süßen göga.

aber danach steht einem der sinn doch erst mal nach was ♥haftem, also wurde während die plätzchen noch buken gleich mal losgeschnippelt für das abendessen, einen riesenpott bolognesegemüseragout:

pilze, fenchel, rote+gelbe paprike, zucchini und möhren je nach konsistenz getrennt/zusammen angegart, rinderhack gebraten und gewürzt und mit einer großen und einer kleinen dose tomaten vermischt, gewürzt mit pfeffer salz suppenpulver oregano tk-basikilum und einem löffelchen scharfem öl.
dann kommt das gemüse drüber, barilla no.5 (8 minuten spaghetti) und eine handvoll grana padano.

davon hatte ich neulich mal wieder bei der metro ein kilo gekauft das wurde nun geteilt und 2 große und ein kleines stück eingefroren, das letzte kleine frisch grob geraspelt, hmmmmmmmmmmm.

bolognese

vorgestern war lauftreff, die winterrunden vom lauftreff-hennef liegen ja unten an der sieg, aber auch da war schnee gefallen und platt getreten und angeschmolzen und wieder gefroren. bei minus 3 hab ich mir nach anfahrt in der rono capri dann doch noch die dünne longtight drübergezogen um die wartezeit vorher und zwischen dem anfängertreff um 19:00 und dem normalen termin um halb acht nicht zu frostig werden zu lassen.

auf den winterlichen wegen und straßen war das laufen nicht ganz trivial, manchesmal schon recht rutschig, vor allem auf schwarzem asphalt, wo man nicht oder zu spät das eis glänzen sah, im schnee harsch krachend lief es sich schön.

überhaupt habe ich ja schon oft festgestellt daß man besser läuft als zu gehen, nicht nur allgemein 😉 sondern auf eis 💡 . man macht kurze schritte mit senkrechtem landen auf vor- oder mittelfuß, ab+zu ein leichtes weggleiten, öfter beim vorwärtsschubversuch hintenraus als seitlich. wenn man richtig wegrutscht dann unter dem körpermittelpunkt und man fängt sich meistens wieder weil man das entlaufene bein noch schnell nachziehen kann.

ganz anders sind die „technischen“ rahmenbedingungen beim gehen. das aufsetzen erfolgt bei längerem schritt mit winkel von rund 45 bzw. 135° mit der ferse VOR dem körper, rutscht man da weg dann ist der fuß irgendwo ganz weit vorne, oft passiert dann auch noch instinktiv das falsche, der versuch sich nach hinten mit den armen abzustützen, ergebnis nicht selten gipshand …
mir ist das erfreulicherweise noch nie passiert, muß ich auch nicht haben.

blaue flecken trotz polsterpo gab’s beim fußheimweg vor ein paar jahren, nachdem ich das auto mit letzter mühe oberhalb vom dorf zum stehen und im wohngebiet parken gebracht hatte und 2 mal innerhalb weniger minuten auf dem neulich schon beschriebenen rad+fußweg von uckerath nach süchterscheid runter abschmierte. da kam ich mir schon ziemlich doof bei vor.

die erste vorgestrige LT-runde durch allner wurde dann im schnitt von 6:11 absolviert, von wegen „anfängerrunde“, danach hatten füße+ratze noch lust auf eine kurze verlängerung, also gab’s in reduzierter besetzung die wiesengutrunde in etwas gemäßigterem tempo, insgesamt kamen so 9,45km um 6:30 zusammen, herrlich, auch danach eine große schale rest von der asiasuppe von nuong ho thi (inzwischen könig) von samstag. die mache ich demnächst auch noch mal selber, im 8l-topf zum portionsweise einfrieren, die paßt soooooo gut in den kalten winter.

gestern war ich dann guten willens aber letztlich doch nicht im wahnBAD sondern im programmierWAHN. ich kann mich da ja richtig festbeißen manchmal, wenn die lösung nah zu sein scheint aber sich noch kleinigkeiten widersetzen. dann will ich es wissen, vergesse zeit+stunde (vor allem im winter wenn es eh schon so früh dunkel wird daß man es nicht merkt ob früher oder später abend ist 😦 ). außerdem hatte ich ein paar nießanfälle gehabt die dann auch nicht so für eine wasserschlacht sprachen, nach dem schwimmen wollte ich auf den siegburger weihnachtsmarkt, aber dann auch lieber nicht gestern. heute ist auch noch ein tag.

an dem hab ich mir dann (natürlich mit ansage gestern schon im büro) erst mal ruhe gegönnt, also ein bißchen GLEITzeitabbau. ausschlafen ohne wecker (um 7:15 war ich aus der poofe) und 2 große pötte tee mit zeitung und freude über den (gestern schon per mail avisierten) abdruck meines breitformatsonnenuntergangs von samstag auf seite 35 des RheinSiegAnzeigers waren ein schöner auftakt.

dann ging es in die laufklamotten, wenn man zwischendrin halbnackig schon mal die pflichtliegestütz absolviert (derzeit 45) ist das gar nicht so schwer weil nicht mehr kalt. alles in allem wieder um -3° aber im hellen immer schöner als abends lief es sich auch hier oben in süchterscheid teils rutschig und anstrengend aber schön. die spikes hab ich noch zu hause gelassen, zu dünn ist die schneedecke und das eis, da kommt zu viel waldweg durch, aber demnächst, wenn der winter so wird wie angesagt, dann kommen die wieder mit und werden nach einlaufen auf asphalt aus dem dorf raus am waldrand aufgezogen. damit rutscht man dann auch nicht mehr beim berge“erstürmen“ dauernd hinten weg und kommt sich vor wie sysiphus.

so war ich nach anstrengenden 33 minuten wieder zu hause, kurz vorher an der ecke zur kirche gab es noch einen netten wortwechsel (abgesehen von dem „üblichen“ der will ja nur spielenich aber nicht, ABMARSCH zu frauchen! vorher im wald): da hatte ich auf dem hinweg schon heftiges bummen vernommen, durch die lücke in der thujahecke sah ich sie dann, omma+oppa nach alter väter/mütter sitte teppiche im schnee ausklopfend. auf mein freundliches „tach zusammen, ich hab auch noch ein paar, soll ich die mal vorbeibringen?“ kam leider nach freundlichem winken „mir sin noch nit janz fertisch“ — schade auch.

skanThermauf dem weg zur arbeit nahm ich noch eben einen viel zu großen „schluck“ verrauchte luft, ortseingangs von hennef ist der laden von dem wir vor rund 19 jahren unseren skanTherm kauften, nach komplettrenovierung der unteren etage kam ein ordentlicher (nicht dünnwandig billigBaumarkt) ofen mitten in den raum der seither gute dienste tut. da ist nun tolerabel die dichtung verschlissen. die verursachte aber keinen qualm, ich sah nur länger schon beim reinigen der scheibe die fransen und hörte dann auch den stärkeren zug (nach innen weg, brennt gut, kostet aber unnötig holz) und da zerbröselt nun eine stelle zunehmend, das muß ausgetauscht werden.
in besagtem laden war eine luft so dermaßen zum schneiden (zigaretten) daß das einzelbüro unseres raucherkollegen dagegen den titel luftkurort verdient, die ganze fahrt hatte ich die nase dick.
immerhin kann man das wohl selber austauschen, nur das genaue maß (länge hatte ich, foto auch, aber gefragt ist dicke, 6mm/8/10/12(wohl kaum, vermutlich 6) muß noch ermittelt werden, dann schicke ich den göga vorbei, der soll dann mal die 2.schicht widerlichen dunst ertragen.

wo ich grad so am abschweifen bin … am samstag traute ich meinen augen kaum. mein blog ist bekanntlich klein- nicht geistig(hoffentlich) aber bebuchstabt. die shifttaste ignoriere ich ziemlich konsequent außer zwecks hervorhebung und optischer lautmalerei. mancher mißfällt das, den meisten scheint es (mangels reaktionen vermutet) egal.

in der wochenendausgabe des kölner stadtanzeigers war nun wieder ein überweisungsträger mit spendenaufruf von „wir helfen : weil lernen jedem kind eine chance gibt

wirHelfenFoto0704likewir spenden da seit jahren, bisher war es mir nie aufgefallen oder aber hedwig neven dumont, die sich seit jahren dafür engagiert, hat ihren stil umgestellt, jedenfalls (fast) alles klein für die große tat für kleine leute.
dafür ein extra

von audi gab es letztes jahr ein minifläschchen luxusolivenöl, dieses jahr kam ein flaches päckchen mit 4 portionen trinkschokolade, leider ohne anleitung, wasser ❓ milch 🙄
trink-schoko+astro-eisich hab dann die erste portion „mit sinnlichen rosenblüten“ mal in heiße milch eingerührt, war auch lecker, rückfrage über den kontaktlink auf http://www.lappandfao.com (dem vertreiber) brachte eine zügige mailantwort in der selben richtung und die gewißheit, daß das so falsch nicht gewesen war. rechts im bild das neuste gimmick aus dem hiesigen spaceshop, ein kollege kaufte sich 2 tüten banana da stach mir die icecream ins auge, nun fragen wir uns alle wie DAS geht, denn auch da … anleitung noch nicht gefunden, ich bleibe am ball, das wird eins der nächsten foodp**n werden (obwohl der flotte vierer links eher zu diesem titel paßt wie die kollegin beeTwo meinte sticheln zu müssen 😉 )

in der kommenden nacht ist die geminiden-hochzeit aber ob ich davon viel mitbekomme wird sich zeigen.

who the f*** is agathe bauer ? nachdem das ja dann geklärt wäre, zur sache: mir fielen heute sozusagen ein paar kleine den weg der erkenntnis versperrende tinniti (tinnitae? ische atte gar keine latinum) aus den ohren, auf dem heimweg.

jahrelang war ich der meinung, in einem lied, eine (sprech-, nicht sing-)zeile in irgendeinem zusammenhang schon zigmal in meinem halblangen leben gehört zu haben die da lautet
is there nothing s***** anymore?

die recherche will mir einfach nicht gelingen. googleIstDeinFreund meint „meatloaf“ aber ich assoziiere eigentlich eher sinéad o’connor, sei’s drum, es geht ja um den text.

ich war halt seit ich es kenne der festen überzeugung es hieße „secret„, auch wenn es nicht „i“ sondern „ey“ gesprochen wurde.

es gibt ja durchaus deutliche unterschiede in der aussprache der amis vs. brits, sogar bei gleicher (manchmal sogar abweichender) schreibweise eines wortes, gerade auch was „e“ und „a“ angeht … so what?

bis …
bis …
NEIN, NICHT biss …, DAS ist eine andere geschichte (heute ist glaub ich vorpremiere des letzten teils in der hauptstadt), aber nicht meine, da bin ich nicht der typ für, vampiere (angeblich ohne blut? wie arm ist das denn??) mit herzschmerz, nä. bin ich (k)ein mädchen oder was? aber zurück zu den geheimnissen der liedtextzeilen.

bis …
mir swr3 die ohren öffnete.
ich schimpfe zwar immer über das unsäglich einseitige neumodischpopprogramm, schalte diesen „meinen lieblingssender für alles außer der musik“ dann aber doch immer wieder auf dem weg zur/von der arbeit ein. ich laß mich ja sonst möglichst wenig berieseln, beim autofahren ist das aber ganz nett und meist kommt auch grad zwischendrin mal nachricht oder wenigstens ein netter bericht.

heute also kurz nach 16 uhr robbie williams und candy und auf einmal …
sagte der auch klar und deutlich was was wie „sacred“ klang — und mir fiel la sagrada familia ein und ich hatte ein neues blogthema 🙂

zu ehren von frau bauer hab ich dann auch noch endlich das neuste wordAsImage fertiggestellt.

das hat mir am mittwoch abend die beeTwo „geschenkt“, sie wollte nix dafür, soll aber wenigstens im copyright mit auftauchen 😉
sie war inspiriert worden vom allerersten (BAD) und es ist so dermaßen naheliegend für eine köln/bonner rheinische kraat, daß es mich schon ein klitzekleines bischen wurmt nicht selbst drauf gekommen zu sein, spätestens nach dem bewundern/erwerb/aufhängen vom huth-kunstplakat

sei’s drum, es ist vollbracht, ich danke artig.

zum 12-er-dom vom huth hab ich übrigens schon 12-13 weitere ideen, also genug für ein eigenes follow-up zum daneben hängen, das aber erst mal gemalt werden will. dafür hab ich zwar die muse (beeTwo hat schon wieder mindestens 3 ideen beigesteuert) aber leider nicht die muße, also zeit, also warte ich auf teilzeit oder gar rente … läuft nicht weg, ist notiert.

apropos „laufen“: nach der akkustischen erkenntnis im auto sprang ich zu hause bei 3,5° in die ronocapri und ein paar andere klamotten und machte mich auf in den wald. sonnenuntergang wurde vorher recherchiert auf rund 16:40, eine minute vorher war ich aus der türe. im wald wurde es zunehmend gemütlich schummrig aber wenn man seine strecken kennt nicht so schlimm und am ende geht es aus dem ahrenbachtal ja im offenen wieder hoch zurück ins dorf. 44minuten traumhafter frühfeierabendlauf von 6,15km mit einer bergisch-wällerischen gemse (also einem reh) im wald und einer schafherde im wanderzaun unter der superfetten 4-masten-breiten hochspannungsleitung, die hoffentlich noch nie was von elektrosmog gehört hat (die herde) und bei langsam wieder zunehmendem mond gut schlafen kann.

nein, da hab ich keine 0 vergessen, auch wenn das bei einer sportabzeichen2000m-zeit von 9:45 noch drin sein könnte. aber so wie im titel ist das der unterschied zwischen abendlichem lauftreff und dem morgendlichen genuß 😯
gestern abend 19:00 in hennef war’s also die flache asphlatierte „anfänger“runde, mal wieder ohne echte anfänger. oft wird das als warmlaufrunde genutzt von denen die früh genug da sind vor dem eigentlichen treff um halb acht, oder auch nach dem motto „heute sind wir faul und machen nur die kurze runde„.
das sind 4,35km ab jaja, über den horstmannsteg, durch allner und an der schloßmauer entlang zur siegbrücke, durch die weiden zurück zum treffpunkt.
gestern waren es 27:58 und saison“best“zeit, nicht weit entfernt von der streckenbest, allerdings laufen wir da ja nur im dunklen, also herbstwinterfrühling bis es wieder hell genug ist für den geisteringerwald.

heute morgen um viertel nach sieben in süchterscheid standen die kühe im morgendunst und die ratze trabte im leichten frost. billiglangarm, kurzarmfirmenlauffinisher und dünnes langarmodlo, handschuhe, ronocapri und wrightsocks in mizuniInspire. aus dem dorf den berg rauf, durch den wald leicht runter und wieder rauf und leicht runter und nochmal rauf.
nach der straßenquerung ein kurzer schwatz mit patrick+ulla mit 4beinern hanka ♀ und lucky ♂, ich war froh den alten herrn noch mal zu sehen, das wird nicht mehr lange der fall sein fürchten wir.
nach dem queren der landstraße ist man oben und es geht nur noch ein bischen raschelnd wellig durch den wald und dann im dorf wieder runter und heim. insgesamt brauchte ich heute mal 31:59 für die 4,45km und es war natürlich ganz anders als am vorabend, aber immer gleich wär ja auch nicht gut. immerhin steht da die absolute bestzeit unter der von der allnerrunde und das trotz der berge, da geht also noch was in allner, wenn ich nur mal lust hätte abends so richtig zu rennen 😉

oben stehen sie vor dem laufen, die sonne gab schon ein bischen mehr licht kurz vor acht als ich zurück war und nach dem duschen war es dann richtig hell um halb neun vor dem aufbruch zur arbeit.
ich liebe diese morgenläufe!

fototechnisch komm ich „groß raus“. ein foto von der sonntagswanderung (das nicht im blog war) war heute in der zeitung, nachdem der rheinsieganzeiger es gestern schon als facebooktitelbild aktiviert hatte 🙂

ich meine ja es sieht mehr nach whiskas aus, was ich vorgestern in der kantine fabriziert habe:
latte macchiato kommt ja erst als milch/-schaum und dann aus 2 düsen der kaffee reinmiktiert ( 🙂 hab neulich ein neues wort für „pinkeln“ gelernt ;-)). da drehe ich dann den becher oft gegen ende einmal im kreis um das ein bischen zu verteilen und diesmal ist es echt gelungen finde ich.
die kollegin die freundlicherweise das handy gezückt hat um meine kreation zu verewigen hat 2 kleine mädels, daher die überschrift, sie muß es besser wissen, wir haben ja nur die echten nichtrosa fellvarianten.

ansonsten bin ich auf fell seit gestern nicht so gut zu sprechen. der kelch ist lange an mir vorrübergegangen aber nun hab ich im büro die a****karte gezogen und im kabelkanal eine tote maus oder ähnliches, es lebe die forschungseinrichtungs“baracken“kultur.
die ursache wird sich hoffentlich heute mittag erledigen lassen, da kommt der haustechniker. der „duft“ bleibt länger, das was da dann gegen gesprüht wird ist – bei aller liebe zu meinem eigenen zitronenbaum – nicht wirklich besser, anders, aber ebenso klebrig.
dauerlüften geht auch nicht da gerade der winter einsetzt. heute morgen waren die ersten autos im dorf beim vorbeilaufen leicht angefroren.

da war ich dann erstmals diese saison wieder mit handschuhen unterwegs zur geliebten ronocapri und langem rheinhöhenlaufshirt unter langarmaldilidl. der (schwarze) drachenbuff ist schon ein paar tage mehr wieder um den hals im einsatz, aber um die ohren fehlte mir heute auch einer, die waren eisig. sonst war’s schön an 2 stellen rehe über den weg fliegen zu sehen, also mehr fell als vorgestern mit dem einen eichhörnchen. mal sehen ob ich mich aufraffe nach früherem feierabend (so lange hält man den gestank einfach nicht aus) heute abend noch mal ’ne runde zu drehen, für den drachen wär’s besser.

für den rücken (der seit ein paar tagen zickt [die weiche matratze im kaltenbronn hat mir nicht so behagt]) wäre sportfabrik sehr angesagt wo ich mich seit monaten drum drücke, die fahrerei macht einfach keinen spaß. aber die muskeln täten es danken und hinterher sauna kommt ja auch immer gut. wie voll das (eitorfer) hallenbad abends ist, zumal in den schulferien, hab ich noch nie ausprobiert, das wäre auch noch eine alternative, normalerweise zu warm, aber mit rücken angenehm und vielleicht lockert sich das dann beim warmen kraulen auch besser? yoga ginge auch aber dazu aufraffen kann ich mich vermutlich nach der arbeit auch nicht mehr, vielleicht gibt der göga sich einen schubbs, dann klappt das besser.

alternativ könnte man auch einfach früh mit krimi ins bett gehen, im moment ist Friedrich Anis „Süden und die Frau mit dem harten Kleid“ dran und liest sich ganz nett. vorher hab ich „Tote Dichter lügen nicht“ von George Flipo verschlungen, der war richtig schön geschrieben, ich hoffe auf fortsetzung mit denselben protagonisten.
blöd hingegen und nur mit mühe bzw. ein bischen gutem willen zuende gebracht war „rottenegg“ von Markus Kavka. aus meiner sicht ganz klar in der kathegorie „bücher die die welt nicht braucht“ anzusiedeln, gesülze über koksende fernsehleute in berlin und oh schreck sogar in der exheimischen bayerischen dorfidylle, die zwar so sein kann aber nicht muß und besser in ruhe gelassen worden wäre. irgendwie las sich das im laden stichprobenhaft besser.
aber selbst ein GUTES buch eines autors garantiert nicht für gleichen genuß mit dem zweiten. „tschick“ von Wolfgang Herrndorf hat ja bei mir 5 sterne, aber das ältere danach gelesene „In Plüschgewittern“ fand ich einfach nur grottig, worum es gehen mag steht bei perlentaucher und die 2. rezensionsnotiz ist immerhin auf meiner seite.

es gibt so tage … da denkt man „jetzt reicht’s“ aber es kommt immer noch eins obendrauf.
dabei fing er ganz nett an, dieser erste nach 2 wochen urlaub. um halb acht war es (längst, aber ich kam nicht so richtig in die gänge vorher) hell genug um ohne lampe in den wald zu laufen.
an der tür drehte ich spontan um, um die brooks-kurztight (bis um 10° gut nutzbar) gegen eine rono-capri (je nach windchillfaktor bis knapp unter null also die meistgenutzte variante) zu tauschen, bei den später im auto angezeigten 2° sicher keine fehlentscheidung. der lauf war unspektakulär, „wie immer“, also nett, ein eichhörnchen getroffen, einfach vor der arbeit locker leicht fröhlich getrabt und danach frisch+wach.

im büro war es auch gar nicht sooooo schlimm, keine katastrophen, nette gespräche zum eingewöhnen, das schnitzel von kurz vor 12 (mit hunger mangels frühstück verschlungen) lag allerdings schwer im magen (und verschwindet erst jetzt so langsam [nach 19:00]).

daraufhin genehmigte ich mir einen frühen feierabend kurz nach fünf um noch eben in hennef ein paar besorgungen zu tätigen.

ärgernis (des tages, dachte ich, aber es geht schlimmer, s.u.) nummer eins
ich hatte vom dm (via paybackwerbeflut) einen gutschein für felix katzenfeuchtfuttertüten im 12er multipack. da die (mit fisch, die sorte war auch mit abgebildet) bei uns begehrt sind lockte OTon: „Der günstige dm-Dauerpreis“ von 4,65€ (statt üblicher 4,99 anderswo).
zudem sollte ich „einmal 1,50€ Rabatt“ erhalten, also ein multipack nochmals sonderverbilligt. „Einlösbar bis 20.10.2012“, ende der OTon-zusammenstellung.
ABER: in Hennef wird das gar nicht regulär geführt, es gab ein paar minimale restposten des gleichzeitig beworbenen trockenfutters auf einem sonderstand in kassennähe. ende der gemachten erfahrung. sowas ist in meinen augen unlauter oder zumindest irreführend. andere läden schreiben wenigstens dazu „ggf. nicht in allen filialen“ und „solange der vorrat reicht“. ob das ggf. irgendwo im kleingedruckten in dem gesamtwerbeumschlag gesteckt hätte ist mir egal, den hebt man nicht auf, man nimmt die gutscheine in die tasche die man einlösen will!

ärgernis nummer zwei
rewe ist nicht gleich rewe, aber ok, das hat auch niemand behauptet. jedenfalls wollte ich als 2.aktion für meine schwiegermutter (und meinen leeren kellervorrat) monin kaufen, alkoholfreien campariersatz der lecker ist und das gewissen entlastet. leider hat rewe-hennef nur 6 andere sorten sirup dieser firma, daß davon dann auch nur die (teuren) 250ml-fläschen statt der 750ml-variante in ministückzahlen im regal stehen ist nun auch egal, muß ich doch noch mal nach oberpleis wo ich ihn früher immer bekam (auf dem weg zur/von der [alten] arbeit was nun aber eine extratour bedeutet) in der hoffnung daß da das sortiment nicht geändert wurde (und nicht gerade andere ebenfalls zugeschlagen haben …). alles in allem natürlich nur mein „problem“, rewe kann nicht wirklich viel dafür. höchstens ein bischen 😥

ärgernis nummer drei
langsam muß ich tanken, ein bischen reicht’s noch aber wär nett gewesen wenn die freie in der warth wie die letzten paar male happy hour gehabt hätte mit teils 7-8ct ersparnis — klar — PUSTEKUCHEN. nun hoffe ich auf morgen abend, DANN MUSS ich.

ärgernis nummer vier und spitzenreiter zum schluß (hoffentlich)
in der letzten arbeitswoche vor dem urlaub hatte ich 3000 liter öl bestellt, vage für letzte woche, also meine 2. urlaubswoche die zu hause verbracht werden sollte also grob verplanbar war.
ausgemacht war, daß ich einen tag vorher bescheid über den termin bekomme ab montag 1.10. und ab donnerstag selbst mal nachhöre wenn nicht.
klar, ICH rief am donnerstag an, der fahrer unserer gegend war krank/ausgefallen, ok, kommt vor also haben wir besprochen daß dann DIESE woche geht wenn klare uhrzeiten FRÜH oder SPÄT wegen vollzeitberufstätigkeit machbar seien.
grob haben wir uns auf morgen dienstag entweder 8:00 oder 17:00 geeinigt. wir bekommen das öl von der raiffeisen seit 20 jahren also altbekannte gute geschäftsbeziehungen.
letztes jahr, um zwischendrin auch mal was positives zu berichten, haben sie uns mit trockengefahrenen tanks spontan dazwischen genommen für 1000 liter vorab bei sonst 6 wochen lieferfrist!
nun also hab ich heute nachmittag mal versucht herauszubekommen welche der beiden vereinbarten uhrzeiten morgen angesetzt wurde um späteresInsBüroKommen oder früherenFeierabend avisieren zu können … war noch nicht klar, würde noch angerufen.
zu hause auf AB dann die aussage „wir kommen morgen zwischen 12:30 und 13:30“
hallo? HAAAAALOOOOOHOOOOOO, geht’s noch? das ist so JENSEITS von allem passenden und ausgemachten (so ziemlich exakt der DURCHSCHNITT statt des XOR :idea:), da fällt mir nix mehr zu ein, außer daß die tanks wieder so leer sind daß ich da nun wenig alternative habe. nur die hoffnung daß der göga keinen auswärtstermin hat und deshalb mal eben über mittag von eitorf hochkommen kann …

mehr fällt mir zu diesem tag fast nicht mehr ein, außer, logisch, daß heute abend dann auch kein „werWirdMillionär“ zum trösten kommt weshalb ich mich nun hier am compi auskotze statt anders abzulenken.

was lief sonst noch?
am donnerstag wurde die emma „repariert“. sie hatte mal wieder zahnsteinentfernung bitternötig, immerhin durfte sie diesmal (im gegensatz zu vor ca. 2 jahren) alle (restlichen) zähnchen behalten. aber wo sie dann grad mal so pflegeleicht sediert war wurde auch gleich noch eine zyste entfernt, die zwar nicht störte oder wehtat, sondern (anfangs erbsen- später kirschgroß) beliebig mit den fingern geknetet werden konnte ohne reaktion, aber die  sich immer wieder füllte nach jeder bei sich gerade ergebender gelegenheit (z.B. eines impftermins) mal eben erfolgten punktion. dazu wurde diese fettzelle oder pore in der hautschicht (also nicht bis runter ins muskelgewebe) keilförmig rausgeschnitten.

nun hat sie da weniger haare und eine silbergestrichene narbe mit 4 knoten (von denen einer schon aufgegangen ist beim putzen und fast rausgezogen) die nächsten montag gezogen werden. immerhin ist ihr die für den notfall mitgegebene halskrause erspart geblieben, denn die putzerei war nun wirklich nicht exessiv sondern ganz normal, da bleibt man halt schon mal mit der zunge am fädchen hängen, sowas kommt vor, aber stören tut sie das offensichtlich überhaupt nicht, weder berührung noch nutzung dierses schultergelenks.
die haut ist bei denen ja viel lockerer als bei uns, da spannt nix also fehlt auch weniger in der beweglichkeit als wenn wir so geschnippelt worden wären.
ich selber war an dem tag mal endlich wieder im wasser, aber grottige 750m. es war viel zu voll um kurz vor 12. mangels training hätte ich mich auf mich konzentrieren müssen statt bei hohem (schulplantsch)wellengang auch noch auf der einzigen „schwimmer“bahn überholmanöver durchführen zu müssen zu viert/fünft mit tempobandbreiten von 10%schnellerAlsRatze bis zu dreimalSoLahmWieRatze . . . 😯

am freitag bin ich dann dafür morgens ne runde recht mies gelaufen um danach nach eins im fast leeren becken die doppelte strecke um klassen besser zu absolvieren, dafür gab’s hinterher zur belohnung auch endlich noch mal ein stück stachelbeerbaiser mit 2 milchkaffee im blumenhof 😉

am samstag im iggeligen mistwetter lief nix außer chillenXXL, am sonntag dann erst mal ein kleines kettensägenmassaker, ja, trotz sonntagsruhe mußte die ab 10 mal ab+zu kurz ran. samstag wär das vielleicht den nachbarn aber kaum uns zuzumuten gewesen und mangels anderer zeitfenster mussten dann halt gestern mal eben ein paar haselnüsse gekappt werden, einmal auf (sehr berechtigten) wunsch des nachbarn zur linken, der sie schon fast in den rolläden hängen hatte, zur anderen seite versprach ich seit jahren dem öllasterfahrer (s.o.) etwas freizumachen damit er besser in die einfahrt kommt und auch der nachbar braucht nun weniger licht im 1.stock 😎
um die lärmbelästigung geringstmöglich zu halten haben wir dann nicht noch alles in ofenfertige stücke zersägt, daher liegen nun etliche quadratmeter wiese zwischen teich und gemüsegarten voll.

ansonsten war es dann ein zunehmend schönerer sonntag auch farblich, den mein süßer&ich vor den (karl)dallschen (vor etlichen jahren beim bio[lek] vorgekochten)saunudeln mit einer gemeinsamen „großen“ ahrenbachrunde von 8,15km fröhlich und gar nicht soooo langsam zelebrierten.

heute ging es wieder auf einen langen und vor allem bergigen drachentrainingskanten, diesmal zum platinman-gebiet, also auf die andere seite der sieg.
farblich passend zum herbst war ich in knallorange (löwenburglauf2009RATZE) mit dünnem neongrünen brookslangarm drunter und der ronocapri, um den hals den schwarzen finisherbuff von einem der mittleren (6.?) drachen. die capri trug ich nicht wegen des wetters, ich finde es ist immer noch ein wunderbarer laufherbst was die temperaturen (vor allem an den sich ja bewegenden beinen) angeht, aber am sonntag bei den 17,5km hatte ich mir in der kurztight mal wieder scheuerstellen an den oberschenkelninnenseiten eingehandelt, arnika prophylaktisch war halt doch leider weniger fettend als calendula 😦
zuerst geht’s durch blankenberg und runter an die sieg, rüber über die eisenbahnbrücke und dann in auel auch über die bahn und noch ein stück den siegbogen entlang, dann kommt der erste hammer, kurz (unter 500m) aber HEFTIG (gut 6min) hoch nach niederhalberg.
der 2.berg vom platinman ist in dieser meiner HM-variante der erste. dafür spare ich mir den rückweg an die sieg und den (nur gehend zu bewältigenden perversen) aufstieg auf die stachelhardt und laufe direkt weiter den 4.berg vom platinman hoch nach stockum, sanfter aber lang (>15min).
danach geht es lange oben durch stockum und auf der alten römerstraße im wald bis bödingen-driesch und links runter an den fuß des 1.bergs der auch nicht von schlechten eltern ist, vor allem da er im echten platinman ja nach knapp 2, heute aber nach gut 13km kam.
aber nach gut 10min ist man wieder oben vor nierderhalberg und dann kommt langes runterlaufen mit fernblick auf blankenberg (und dem wissen da ja auch wieder hoch zu müssen.
dieses letzte stück ist dann asphaltiert, wo ich vor 2h runtertrabte, zu steil um es genießen zu können, geht es nun wieder ebenso hoch, incl. der treppen (45 oder 60 stufen? ich war schon was müde und hab’s vergessen) von der mühle neben der straße sicherer auf dem noch recht neuen fußweg. wieso trotzdem leute auf der engen straße runtergingen muß man dann nicht verstehen, da ist keine ausweichmöglichkeit an der mauer und es ist für 2 autos schon fast zu eng!
nach 2:42 war ich zu hause mit garminschen 20,7km (jogmap meint eher zutreffend 21,05 mit 478Hm), froh aber auch platt und die badewanne lockte.

die wurde mit gelenkwohl (arnika) und lebensfreude (zitrusdüfte) und noch einem rest rotem mohn und hanf (flüssig, im wasser ! :-)) gefüllt — herrlich!
da gab’s eine große schüssel nudelsuppe und zur belohnung hinterher einen prosecco (in eis gebunkert da der göga als supporter für späteres ranbringen fehlte) und ein bischen lesen dabei, chillen XXL.

damit nun kein flamewar über die ernährungsgewohnheiten aufkommt: am montag hab ich mal wieder vollwertig geflockt. also in der nacht vorher weizen+roggen+gerste+dinkel eingeweicht, da die zu trocken sind um direkt zu flocken geplättet zu werden im gegensatz zum hafer der mehr fett enthält und sich gut quetschen läßt. die wurden dann in der morgensonne getrocknet und nachmittags kamen sie in die mühle auf der walzstufe.

die gibt es dann immer mal mit frisch geschrotetem korn, das geht mit allem, da hab ich dann auch noch buchweizen zur auswahl und etwas braunhirse gemahlen kommt meist auch rein zu frischem obst und etwas joghurt. über letzteren würden bruker-vollwert-fundamentalisten wohl die nase rümpfen aber das sind wir ja nicht.
auch so ist das eine vitamin- und nährstoffbombe, naturbelassen und nicht bestrahlt (zum haltbarmachen wie die sogenannten müslis oder fertigen flocken) da aus keimfähigem getreide frisch kurz vor dem verzehr verarbeitet.