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20150630_sieglindenachdem ich gestern früh in rekordzeit zur arbeit geradelt war, bin ich dann abends bei 29,1° (laut wetterStation K/BN) in aller ruhe auf den heimweg aufgebrochen. da hab ich dann auch am mauspfad und später an der wahnbachtalstraße den radweg genutzt weil es nicht mehr um zügiges ankommen sonderen nur noch ein bisschen fahrtwind geniessen und „überleben“ ging und daher langsame radfahrer in ruhe überholbar und hundespazierer erträglich waren.

statt den berg hoch nach weingartsgasse und dann über allner/lauthausen hab ich mir den seitenabstecher zur sieglinde gegönnt. da ist dienstags immer lifeMucke (hatte ich vergessen) und entsprechender betrieb herrschte schon. ich bekam grad noch an einer tischecke asyl weil ich nach meinem hefe schnelles aufstehen versprach.

um halb sieben war die band noch am aufbau aber der soundcheck mit „Hello …“ kam schon sehr gut rüber 😀

20150630_183921_anglerdem angler, der mitten in der sieg stand als ich nach einer halben stunde pause über die hängebrücke gen hennef schob, war das vielleicht nicht ganz so recht, aber die fische hatten dann halt glück.

20150630_190032von hennef-city ging’s über weldergoven zum radweg an der sieg entlang, das neue klärwerk sieht inzwischen recht imposant aus

20150630_190402und der weizen steht gut

20150630_190439_hausAttenbachund es kamen einige andere vorbei als ich da so an hausAttenbach im schatten zum knipsen stand. mir war aber nicht nach rennen zumute, also ging’s geruhsam weil ja noch den steilen berg nach blankenBerg hoch wieder heim. knapp anderthalb stunden netto für knapp 30km sind ok, war ein toller tag.

20150627_DSCF2297_melanzaneheute morgen bin ich dann nochmal meine hüsgenrunde gelaufen, diemal ohne mäusebussard. da sah ich im wald einen SUV mit pferdehänger stehen

aber ein stückchen weiter wurde es dann klar: da waren welche schon um 7 mit zwei rückepferden dabei, schonend die gefällten baumstämme von weiter oben durch die nachzuchtschonung herauszuholen, vorbildlich, sowohl was den boden als auch die uhrzeit für den arbeitseinsatz angeht!

im gewächshaus blüht inzwischen meine melanzane (aubergine). sie ist allerdings entgegen susannes ansage nicht sehr viel in die höhe gewachsen. ein paar weitere blütenansätze sind noch dran, mal sehen ob’s reicht (an kraft für frucht&ernte) und ich muß auch mal schmierseife spendieren, denn die vergrößerung zeigt daß sie bewohnt ist

und auf der terrasse hab ich vorgestern einen perillaBär erwischt, also eine mier bis dato in díeser farbenpracht noch nicht untergekommene raupe, die im perillatopf auf einem der größten blätter saß. ob der die hitze zusagt ist nicht überliefert, mir reicht es so vollkommen. heute morgen kurz nach 9 waren schon wieder 27°, mehr brauche ich nicht.
um viertel vor sechs aufstehen und smoothie#33 ernten (meldeVomFelde, löwenzahn, brennnessel, giersch) und mixen (mit einer [sauerfruchtigeren] nektarine, einer halben avocado und etwas oSaft) und laufen und gemüse gießen … und der tag ist zu kurz vor der arbyte

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20150506_ahrenbachPanorama20150506_bergfest am mittwoch gab’s mal wieder eine einen ticken flottere asphaltige runde vor der arbeit, auf der ich dann auch lernte daß das loch, das ich am vorherigen wochenende noch zur aufnahme eines mülleimers dienend wähnte, tatsächlich eine stele zur anzeige des bergfestes beherbergen wird.
da können die eltern ihren quengelnden wanderunlustigen nachwuchs dann trösten „bald ist es vorbei„, wenn sie nach dem sonntagsbraten in einem der gasthäuser von stadtBlankenberg noch eine kleine runde auf dem burgweg, der erlebniswege sieg nummer 7, drehen

20150506_ahrenbachmorgens früh begegnen mir da eher keine von, zu anderen zeiten sieht das dann schon je nach wetter ganz anders aus

20150506_mastenPuzzlerund um ahrenbach blühen die kastanien und ein stück weiter hoch zu uns wachsen andere gebilde aus dem boden. da werden alte masten ausgetauscht (?) und es gibt entsprechende stahlSkelettPuzzle

20150506_130847_blaubeernach dem lauf hatte ich lust auf süßes und hab mir unterwegs ein stück frankfurterKranz mitgenommen, unwissend daß wir mal wieder versuchskaninchen spielen durften für die frau angehende konditorin des kollegen der just ein jahr in festanstellung bei uns rum hatte.
somit gab’s als nachtisch nach der kantine dann auch noch eine blaubeertorte zu verköstigen+begutachten.

das ist schon ein hartes los hier in dieser abteilung 😀

20150506_080518hart ist es auch immer wieder nach solch einem anblick der morgensonne (oben mein blick nach dem morgenlauf am mittwoch, unten die sonne und der weitblick am donnerstag von paula begutachtet) überhaupt hinzufahren statt sich ans gartenhaus zu setzen.

20150507_063346an dem (donners)tag gab’s da aber keine alternative denn da war abends filaK, firmenlauf am fühlingerSee. dank GDL war das eine extrem staugeplagte anfahrt, meinerseits alternativ statt googleTrafficROTER A3 (ebenso auf der A59, A559, A1 untenrum von südwest statt nur eine abfahrt nordost) … mit dem versuch die B8 zu nutzen.

FiLa_2015_K-2der gelang, allerdings auch mit entsprechendem zeitverzug.
erstmals kam ich an und alles war frei auf der straße, da ich um 18:00 mit dem startschuss gerade erst in LEV auf der A1 angekommen noch genau über dem rhein schwob.
damit bekam ich aber auch einen platz auf dem P8, wo vorher die beiden kollegen, die sich früher und über land auf die andere rheinseite durchgeschlagen hatten, noch von überforderten ordnern abgewiesen worden waren.
letzendlich startete ich aus der allerletzten reihe mit rollis und (korrekt platzierten) walkern und kam damit in den in dem fall nicht anzumeckernden genuß des permanenten zickzackrennens.
30sek gegenüber letztem jahr kostete das, aber dabei sein ist alles.
da mir die staus an den würstchenbuden zu lang waren ging’s kurz nach dem einlauf mit chef und kollegeDBA gleich wieder zurück und alles in allem war’s halt ein tempotraining bei superLaufWetter.

für die bauern war’s auch superwetter, die gerste hinter dem haus ist gemäht und als grünfutter in großen ballen gerollt, donnerstag abend kam gülle drauf, wattMuttDattMutt, flach durchatmen 😉
freitag früh pickten sich da ein paar aus der ferne nicht so 100%ig erkennbare größere viecher ihren teil raus, und freitag nachmittag war schon wieder alles umgepflügt und mais eingesät!

20150508_guelleTierchensamstag war dann wieder gemüsegarten angesagt, der göga hatte hinten die übernommenen steinumrandungen der komposthaufen die so langsam dem frost tribut zollten, abgebaut und zur deponie gefahren und im gegenzug einen hänger rinder—äh:N—mulch mitgebracht.

20150511_gemuese+hochder wird im wesentlichen auf den zierBeeten verteilt, aber ein bischen hab ich mir auch für die roteBete und neue 5spitz+5blumenkohl und die kräuterecke gegönnt. im hochbeet treiben die roten zwiebeln und auch die ersten möhren sind schon raus.

20150511_gemuese+kraeutersonntag war dann muttertag mit leckerem essen bei der suocera. zu 6 zweibeinern haben wir es nicht (mehr) geschafft laddy zu verwirren, der ist mittlerweile richtig cool !
nach 6einhalb wochen ist er deutlich angekommen und lockerer geworden, kein eingekniffenes schwänzchen mehr bei jeder gelegenheit und viel spaß auf der bensberger hundewiese

20150510_laddy2und zum krönenden abschluß gibt’s mal ein bischen historisches, weil neulich eine fbFreundin #onceuponatime ausrief und ein paar alte fotos postete hab ich auch mal im eigenen album gekramt und was von mir zusammengestellt

20150506_historischeslinks die bine beim besuch pfingsten 1969 in OS, der geburtsstadt, mit den 3 besten freundinnen die ich leider 1967 schon gen 505 porz-zündorf (seit 1975 kölleAlaaf) verlassen mußte.

daneben schon in TR ca. 1974 bei proben (oder einem konzert?) der AgNeM am AVG, der Arbeitsgemeinschaft Neue Musik am Auguste Viktoria Gymnasium. zu sehen sind da stahlrohre und das „klangholz“ zum dran schlagen ist wenn ich recht sehe ein schraubendreher, jedenfalls waren wir sehr phantasievoll damals.
klar gab’s auch „echte“ instrumente aber eben auch glasflaschen&co. aufgeführt haben wir SEHR zur freude der direktorin runte („MEINE KINDER“ … und schrecken der eltern) werke von stockhausen, kagel, ligeti, kratochwil(?) und der ganzen schar namhafter komponisten der „damaligen“ zeit bis hin zu kombi mit licht und tanz („pas de cinque“ auf einem 5eck).

in der mitte dann nach 3 goldhamstern aus der zündorfer zeit 1977 mit schnckelchen, dem letzten der meerschweinchensippe.

und dann folgte nach einem jahr ciao die gileraZeit, 1977 gekauft (rechts nach dem motto „abi in der tasche, was kostet die welt?“) und 1978 noch mit umgezogen nach neunkirchen-wolperath zwecks 30km-erstsemesterfahrten zur uniBonn …

robbie ist ja nicht so mein typ. früher gab’s ihn ohne „e“ mit dem fliewatüüt, das ist über 40 jahre her. seit etlicher zeit wird von einem mir zu schnöseligen mit „e“ gesungen. DAS aber so manches mal einfach wunderbar und dann doch zum verlieben, engelsgleich, soeben wieder genossen, kaum zu glauben daß das auch schon (fast ur-)alt sein soll.

top aktuell und mindestens genau so gut ist ein neues schnuckelchen, mit meiner anderen liebe tom odell bin ich heute morgen aufgewacht — nein, soooo dann doch nicht, leider, nur um 5:45 im wecker …

nach tee&zeitung ging es in den wald, vorher wurde noch eben die stimmung festgehalten, um viertel nach sechs sah das mit blick gen südsüdwest so aus

20130823fastNochVollmondFoto2106und aus der himmelsrichtung kann man messerscharf schließen daß das keine sonne sondern der gerade wieder im abnehmen befindliche fastNochVollmond ist.

nach dem laufen war es richtig hell. die tomaten auf der terrasse bekamen noch keine sonne um die ecke ab, deshalb sind die blüten des glücksklees im hintergrund, der im nachbartopf wohnt, auch noch geschlossen. aber der anblick macht trotzdem freude und vorfreude auf genuss.

20130823tomatitoFoto2109auch die kleinsten, tomatito, werden mit wucht rot, klein wie wie große kirschen und fast einzuwickeln in die größten blätter des gesähten und vor dem absaufen geretteten basilikums

20130823prezzBasilicoFoto2108der topf ist auch wenn er wie normaler ton aussieht, ziemlich wasserdicht und daher seltenst nachzugießen, ich fürchte die katzenFüttererin meinte es zu gut, jedenfalls hab ich ihn nach der rückkehr aus dem schwarzwald erst mal auf seite gelegt zum ablaufen lassen und hinterher etliche verfaulte rausgezupft, der rest sieht dafür jetzt aber supergut aus.

der sportliche teil ist schnell erzählt: heute morgen gab’s wieder langsamen wachwerdeWaldgenussTrab auf der 4,45km hüsgenrunde ohne hasen, rehe oder mäusebussard, schnarchnasen alle miteinander.

gestern war ich noch mal im StAugustiner freibad, trotz schönen wetters und deshalb gut besucht (so viele autos hatte ich bisher nicht auf dem parkplatz gesehen) war es noch schwimmbar.

3*500m sind dabei rumgekommen mit je einer knappen minute dazwischen in netto 37:47min und recht angenehm locker empfunden. neben mir schwamm ein sehr ungleiches pärchen, das sah ich aber erst hinterher. im wasser waren sie sehr konstant, fast genau so wie ich, vielleicht 5sek schneller und es sah einfach gut aus wie sie bahn um bahn nebeneinander her kraulten (fast als würden sie sich dabei unterhalten), wir begegneten uns ja immer, da kann man mit brille gut mal einen blick werfen unter wasser.

nach dem ausstieg trafen wir uns an den haken und „fachsimpelten“ noch eine weile über eine sehr elegant noch eine bahn neben uns und immer noch schwimmende mit derzeit (?) größerer körperfülle 😯 und waren uns einig: die MUSS früher mal leistungsschwimmerin gewesen sein, mit der technik und dem tempo :idea:, man soll nicht lästern aber es ließ sich kaum vermeiden und wir waren ja unter uns und voll des lobes, da geht das doch mal … 🙄

zurück zum pärchen, da war sie vielleicht 20 wenn überhaupt und er ganz grob 60, vater+tochter? trainer&elevin?? ein „echtes“ pärchen??? ob ich das je erfahre steht in den sternen aber hauptsache sie sind glücklich 😎 das zweite sind sie wohl eher nicht da ohne zeitgefühl / stoppuhr unterwegs „immer so eine halbe stunde schwimmend“ mit der frage wieviel das dann wohl gewesen sei (ca. 1200m)

heute mal wieder sportliches und gänzlich ohne foto, das muß auch mal gehen auch wenn’s schwer fällt. und NEIIIIIIN, das hat noch nix mit dem betreff zu tun 😆

mittwoch war wassertag, ich also im wahnbad, leider erst kurz nach fünf und relativ „voll“, aber mit 2 jungen und einem älteren allesamt rundenschwimmfähigen männern auf der inneren der beiden „bahnen“ (und den rest der belegschaft sich um die äußere „zanken“ lassend) ließ es sich ganz gut an.
ich war gefühlt mittelmäßig, also nicht 100% glücklich mit dem wassergefühl und ein wenig luftknappheit hier+da, aber auch nicht kurz vor dem exitus, obwohl ich desöfteren einen zacken zulegte damit es paßte im verhältnis zu den anderen.

aus unerfindlichem grund war ich sogar die „schnellste“. hinterher dann auch in der küchenkladdelauftagebuch, was diese art 25er-becken angeht. das lag aber auch ein bischen am takt, also den öfter gegönnten pausen. insgesamt gab’s 300+200+200+300+100 KKKB und danach noch 4*25K „sprint“, netto 27:21 für 1200 macht knapp 2:17/100m.

vorher bepanthen nasensalbe und hinterher mal nur das salzspray reichte nicht ganz. spülen, auch wenn nur mit wasser, aber 1-2mal richtig hochziehen, ist wohl pflicht 💡 die nase war zwar nicht komplett dicht aber doch bis in den nächsten nachmittag rein immer ein wenig halbdichtverschnupft 😦

gestern war firmen-yoga-donnerstag und wo sonst immer weniger zugegen waren — ich nehme mich davon nicht aus, mal krank, mal urlaub, mal zu viel um die ohren aber eigentlich auch keine lust, zuletzt wegen des filaKfühlingersee verhindert aber einsatzmäßig gut entschuldigt — war auf einmal mattennotstand 😯

das lag zum einen an der anzahl der leuts, zu unserem „alibimann“ hatte sich sogar ein zweiter herr gewagt und ich glaube insgesamt waren wir 11, und zum anderen daran daß wir alle 2 matten brauchten um eine längs locker gerollt unter den rücken zu legen zur ersten lockernden entspannungshaltung.
alternativ gab es auch noch blöcke, hartes styropour o.ä. und die kamen dann auch am ende nochmal zum einsatz, ein völlig neues liegegefühl, aber nicht schlecht wenn exakt unter dem kreuzbein (und nicht etwa lws) platziert, um mal eben DINA4 über dem boden zu schweben :shock:.

heute ist zwar nicht frei– aber doch -tag und am mittag hab ich mir dann statt kantine endlich mal wieder eine runde um die scheuermühlenteiche gegönnt. genauergesagt waren es zwei, noch genauer eine runde und eine acht (150m länger durch doppelte querbahn zwischen den beiden teichen). das wurden insgesamt sehr schöne knapp 5km in knapp 32min. schön war’s vor allem weil noch nicht so heiß wie es nächsten dienstag werden soll. wobei es das meiner meinung nach NICHT SOLL, mir reichen 22-25° vollkommen, aber machste nix. hängematte oder deckchair unter der linde locken 😎

zum betreff: krähenFÜSSE unten hab ich nicht (auch nicht als kosewort für irgendwelche hammerzehen), oben um die augen sicher ein paar, das leben zeichnet, aber oft auch schöne bilder 😉
dazu ein kleiner schönheitsexkurs: beim gestrigen rette die million sagte eine kandidatin so nett „meine erotische nutzfläche“ als sie ihren bauch meinte. die war nebst zwillingsschwester auch eigentlich pfiffig, nur leider bei der letzten frage mit dem klammerbeutel gepudert und das auch noch als marktstandsbes[e|i]tzerin, von der man annehmen sollte sie hätte mehr gefühl für gewichte.

frage: was wiegt 8,5 gramm? eine 2ct-münze oder eine 2€-münze?
klassischer ratzenansatz: 8,5*10 sind 85, das doppelte sind also 170 gramm = eine gute portion spaghetti (kalt, trocken, roh). nicht daß das unser standardmaß wäre, da nehmen wir meist 150pP, auch noch zu viel, ich weiß, um dünn zu werden, aber wenn ich rezepte lese wie „320g für 4 portionen“ krieg ich hunger aber werde nicht satt (ok, vom lesen eh nicht …).
also wenn ich mir dann vorstelle, mit 20 mal 2ct in der hohlen hand diese nudeln aufzuwiegen . . . 🙄 . . . NIE und NIMMER. KANN nur 2€ sein. das geld war weg. schade auch 😦

nochmal der versuch, zurück zum betreff:
auf dem weg zur arbeit hab ich mal statt auszuschalten umgeschaltet, vom standardsender swr3 als dort sowas ex-top-hittiges (spanisches?) mich jedesmal nervendes kam, rüber zu radioBNrheinSieg. das habe ich nicht bereut, denn dort kam ich unmittelbar in den wunderschönen zunächst ruhigen sofort erkannten und voller vorfreude genossenen anfang von metallica „nothing else matters“, oldies but goldies 💡
danach kam per zufall gleich was regionales aus meinem umfeld, zunächst mit der tatortmelodie, so daß ich dachte: „ach, kopieren die jetzt die till-schwaiger-verballhornungs-sketche ‚tatort mit tillvom swr3 🙄“ aber es ging um einen „echten“ tatort, in hennef-isserthof ist krähenalarm

ein mutiger reporter war vor ort um sich berichten zu lassen wie seit tagen die anwohner genervt werden und nicht nur das, auch fensterrahmen und autos beschädigt werden von ein paar großen fetten starken krähen. mich wundert das nicht. also diese form der gewalt schon, aber daß die das können ist klar, wenn man mal beobachtet hat wie die im westerwald über den wiesen (zu mehreren, sicherheitshalber, wie im menschlichen feige-banden-tum ja meist auch) jungen falken deren neu/erstgefangene beute in der luft abjagen 😯

apropos beute: die nacht ward jäh unterbrochen gegen 3 als paula mit einer maus ankam, immerhin nicht mehr laufend (die maus), aber ihr getippel im schlafzimmer hier in die ecke dann da in die ecke ließ schlimmes befürchten, also licht an, maus geschnappt nach tot-test und raus vor die haustüre gelegt.
dumm nur daß die dame sie nach einer halben stunde wiedergefunden hatte, immerhin nicht mehr ins schlafzimmer aber trotzdem noch hoch bis in den ersten stock im treppenhaus damit kam (danke, noch besser als dielen zu putzender steinboden kontra potentielle blutflecken) und dann töchterchen willi begeistert drumrumscharwenzelte im versuch von der mama was abzustauben.
die knackte dann also, die maus frißt man vom kopf her (so wie der fisch stinkt 🙂 ) und zur abwehr der lütten wurde mit vollem maul geknurrt was das zeug hielt. ich hab mich dann verzogen und heute morgen keine reste gefunden, immerhin, frau(chen) ist manchmal für kleinigkeiten dankbar.

zunächst einmal muß ich wieder ein kleines bischen abbitte leisten 😳
mein doc mit der überweisung zum MRT wegen „V[erdacht].a[uf].Mortonneurinom“ hat sich wohl nur der nicht ganz so oft vorkommenden (potentiell medizinisch im zweifel korrekteren :roll:) schreibweise bedient
letztlich ist es aber wohl alles dasselbe, das neurinom, das neurom, oder die neuralgie an dieser stelle im fuß sind, ich zitiere aus dem gelenk-doktor zu vermuten bei

  • Prickeln oder „Ameisenlaufen“
  • In die Zehen ausstrahlender Schmerz
  • Belastungsabhängiger Schmerz
  • Schmerz lässt nachdem Schuhe ausziehen sofort nach
  • Stechender Schmerz
  • Taubheit
  • Gefühlsstörungen

(trifft bis auf die letzten beiden zu) und „Ein deutlicher Hinweis auf das Morton Neurom ist dann gegeben, wenn durch Fußmassage der Schmerz recht schnell nachlässt

naja, schnell … aber nach den wenigen läufchen mit noch weniger kilometern die ich mir nur noch alle paar tage gönne schmiere ich ja voltaren da das laut doc i.g.zu heparin durchaus innendrin ankommen soll.
und das reinschmieren tut zu beginn auch weh aber ich hatte in der tat das gefühl, daß das dann gegen ende dieser „massage“ schon besser war . . .

als gegenindikationen gelten

  • Belastungsunabhängiger Vorfuß-Schmerz (Ruheschmerz)
  • Anlaufschmerzen zu Beginn einer Belastungsphase
  • Nächtlicher Vorfuß-Schmerz

hab ich alles nicht, also . . . warten wir’s (MRT) ab und wenden uns in der zwischenzeit den schöneren dingen des lebens zu.

gestern morgen kam endlich mal wieder schöne mucke im swr3 auf dem weg zur arbeit, modernes, also damit meine ich aktuelles, aber nicht ganz so einfallslos wie vieles der letzten jahre (ich weiß, über geschmack kann man nicht streiten und man wird wohl alt, wenn einem die aktuellen dinge nicht mehr gefallen sondern immer mehr sätze mit „weißt Du noch, wie damals … “ anfangen 😯 mir doch egal :twisted:).

erst erwischte ich die tollen koloraturen von maria mena in just hold me, leider abgewürgt durch die reklame vor den nachrichten :evil:, danach gab es aber zum trost auch noch tom odell mit another love , schöne balladen 💡

irgendwie scheint mich das dann ein wenig in musikstimmung gebracht zu haben jedenfalls fiel mir abends mein schön blühender thymian im kräuterbeet auf und sofort fing ich an zu singen
parsley, sage, rosemary and thyme . . .
das ist nun zwar nicht mehr aktuell, aber zeitlos schön und deshalb gab’s heute morgen nach einer ebenfalls wunderschönen kurzhosigen 4,45kurzkilometrigen hüsgenrunde noch ein paar fotos,
die petersilie selbstgesäht im topf und dann vereinzelt, glatt, und 5 gekaufte krause (mit den restlichen glatten minis in den ecken des quadrattopfs)

20130612parsleyund der salbei und rosmarin (von norden und osten) und besagter größter von mehreren thymian

20130612sage_rosemary_thymebeim rosmarin auf dem linken foto, der recht jung ist da mir der alte dann doch mal vor 2-3 wintern kaputt ging, ich hab nie was angehäufelt nach dem motto: „et hätt noch immer joot gejange“ (aber eben leider auch „es gibt immer ein erstes mal“ 😦 ) kann man im hintergrund auch noch eine dunkelrötliche salbeiart erahnen, ziemlich zurückgefroren aber auch überlebt habend.

auf dem rechten steht dahinter der größte busch vom sich leider sehr weit im ganzen kräutergarten verbreitenden oregano

die sonne fehlt den fotos aber die kommt da erst rum wenn ich schon arbeiten bin und ich muß eh noch ein bischen die kräuterbeete säubern (auch die haben unter der gefäll[t]birke gelitten), dann ergibt sich ja wohl noch mal eine gelegenheit.
dann werden auch die anderen schön- und leckerheiten vorgestellt, die pimpinelle fängt schon an zu blühen, der alte sauerampfer schießt ebenfalls aber der neue dunklere wartet noch auf eine letzte ernte und umwiodmung zu leckerer grüner soße … apropos:
ich muß noch viez besorgen bzw. klären ob die einzige passende potentielle quelle die ich von merziger in einem SEHR freundlichen mailwechsel genannt bekam, tatsächlich den alten särkower führt oder bestellen kann 🙂

man hört es im moment dauernd, es ist ein ohrwurm. ich find’s ja auch gar nicht schlecht. aber ich krieg es nicht mehr aus dem kopf raus. das ist so ähnlich wie die chinesische wasserfolter. nur daß man da einfach aufstehen und den hahn zu machen kann. wir sind ja nicht in china.
aber das hier: „one day baby we’ll be old, oh baby we’ll be old, and think of all the stories that we could have told …“, erst langsam und schwermütig, dann zunehmend schneller schräger gequälter, das verselbständigt sich. da hat man keinen einfluß mehr drauf.
kein knopf zum abschalten. argggggghhhhhhh 👿

alt+neuheute ist zudem so ein tag wo ich irgendwie überhaupt nicht in die gänge kam. muß am wetter liegen. um 7 uhr war ich mal kurz wach da wär ich vielleicht besser aufgestanden

🙄

aber um 9 als ich es tat war ich ein schatten meiner selbst und eher ein grauer. 2 große pötte tee, einmal schwarz einmal grün, halfen nix, dann hab ich erst mal gefrühstückt statt (wie ich es am liebsten tue, nüchtern) zu laufen.

danach hab ich einen mittagsschlaf versucht aber nicht gekonnt.

und dann hab ich mich halt doch auf die piste begeben. die ahrenbachrunde schien mir reizvoll und es war trocken und irgendwie kam ich dann doch ans rollen … und zwischendurch ließ ich die blicke schweifen, rechts und links.

und da war einer auf alt&neu der knipsenswert war: eine alte buche, kahl im winter, davor ein bemoster stumpf und dazwischen eine schonung neuer fichten.

nach dem überqueren der L268 kam ich an der stelle vorbei die ich gestern schon beschrieben habe, ob das ein (obdachlosen)biwak ist (oder ein jägerunterschlupf ❓ ) weiß ich immer noch nicht, aber ich wollte auch nicht ins unterholz dicher ran und dabei dann irgendwen verschrecken …

biwakes lief trotz der vorherigen schlappheit einigermaßen rund und daher hab ich mir dann eine kleine erweiterung gegönnt, an der nächsten gabelung statt rechts links runter zusätzliche höhenmeter verschenkend zum ahrenbach-zufluß-tal

Foto0961 Foto0962 wo sich von links das wasser nähert um unter dem weg durchzufließen und dann rechts weiter seinen weg in richtung ahrenbach und blankenberg zu suchen um schließlich in die sieg zu münden … dabei kommt man dann durch hahnenhardt und nach beiert und von da aus wieder zum ahrenbachtal runter auf die alte route.

ahrenbachBach

kreuz001_beiert_Foto0963oben zwischen beiden dörfern auf der höhe hatte ich dann mal mit einem schon lange geplanten vorhaben begonnen, die wegekreuze die bei uns sehr häufig zu finden sind, zu sammeln.

denen werde ich dann demnächst mal eine eigene seite „kruzifix“ widmen, mal sehen was über die nächsten monate/jahre da zusammenkommt.

schließlich war ich wieder auf der normalen route und kam durch ahrenbach am schönen aber leider sehr verfallenen hof vorbei, wenn ich jemals beim jauch die mio abstauben sollte wäre das eine „investitionsquelle“ um wirklich in abgeschiedener ruhe den altersruhesitz zu genießen, aber billig wird’s nicht 😦

ahrenbachHof

aus dem tal hoch an der ecke der „neustadt“ von blankenberg, attenberg, gab es dann das nächste wegekreuz festzuhalten.

ein kleines stückchen weiter steht dann ein größeres ensemble an dem ich schon mal völlig verwundert im vorbeilaufen einen dudelsackspieler in voller montur beim spielen entdeckte:

kreuz002_bb_Foto0967  kreuz003_bbsü_Foto0969

schließlich kam ich wieder durch die felder richtung heimat und da gibt es auch noch eine art von kreuz, den göttern der hochspannungFoto0972modernen technik huldigend, auch hier mit inschrift.

kurz danach traf ich einen schwarzkomplettvermummten läufer, den ich nicht um seine lange hose, wohl aber um seine handschuhe beneidete. die finger waren kalt, bei etwa 2°, normalerweise hab ich ja unter 10 handschuhe an aber beim knipsen macht das keinen spaß deshalb hatte ich sie bewußt zu hause gelassen.

den selben typ traf ich, weil gegenläufig unterwegs, dann erneut kurz vor zu hause ein zweitges mal. er wechselte zwar die straßenseite aber das war ein schöner versuch, auf mein „das nutzt nix, beim nächste mal gibst Du einen aus“ mußte er dann doch auch lachen 🙂

nach einer guten stunde war ich genau rechtzeitig wieder drin bevor der schneeschauer einsetzte, nicht heftig aber doch lieber vor dem ofen zu beobachten, besser noch: nach dem ich ein bischen holz nachgelegt hatte hab ich mich noch eben für ein paar minuten und 2km aufs koga-Im-Tacx geschwungen bei einer bayern3sendung mit schubeck (irgendwas mit obazdenpflanzerln und aprikosenhefeküchlein) aber sowas sollte man lassen, vor allem nach/beim sport, das macht nur hungrig 😦

zumindest traf das heute früh beim zeitungholen noch zu. nachdem das jahr bisher konstant mit komplett dick grau vermummter sonne begonnen hatte las ich dann auch daß sie sich heute zeigen solle. um 7 war es noch dunkel, aber der große wagen schüttete seine ladung über uns aus und hatte viele freunde um sich geschart. es war kalt, um null, asphalt kälter, erde „wärmer“, was man den pfützen ansah, offen oder zugefroren, aber dem boden nicht immer so schnell wie nötig.

daher war es ein bißchen eine schlitterpartie, aber es war schön nach dem becher tee mit lektüre beim laufen. da war der himmel dann schon blau mit leichtem rosastreif am horizont, aber halt, mal sehen: 2 langsame runden im stand gedreht mit blick nach oben. in der 2. mit steilerem winkel konnte man einen noch gerade so entdecken, vermutlich sirius, den hellsten, im großen hund.

zaubernussFoto0870im tal schlug die feuchtigkeit des ahrenbachs zu, es war richtig glatt auf 120mNn, raus hoch zwischen den weiden zurück ins dorf auf 190m wurde es wieder trocken und damit griffig.

hinterher galt es also vorsichtig zu fahren, nach start im carport mit 5 seiten beton geschützt bei 2° ging das thermometer unterwegs runter bis -2,5°.

vorher hab ich noch schnell ein paar weitere sternchen eingefangen. die zaubernuss ist dieses jahr noch mal früher dran als sie mich letztes jahr schon verblüfft hatte. diesmal sah ich sie fast das feuerwerk nachahmen, die gelben spillerigen dünnen fädchen schon kurz nach neujahr in die milde luft recken.

unterwegs mußte ich dann schmunzeln und der tag war vollends mein freund, weil mir mal wieder ein langer sattelschlepper entgegenkam, der nix außer einem kleinen roten bobbycar hinten auf der ladefläche hatte 😆

die überschrift hätte statt hubert kah aus 1982 (der mein baujahr ist, war mir vorher nicht klar, is mir aber auch egal 😉 ) auch 4 jahre älter frei nach nina hagen zitieren können
ich will ein fisch im wasser sein im flaschengrünen tiefen see ich will mit wasser mich besaufen und paar blasen blubbern lassen

denn mittwoch war ich brav wieder im wahnbad 🙂
da kam zwar die ganzen 1800m kein richtig gutes wassergefühl auf, nicht zuletzt da wieder einige sturgeradeausschwimmer unterwegs waren, aber insgesamt war ich flott dabei.
ich hab gleich mal nach dem ersten üblichen KKKB-100er die zweiten 100 nur gekrault und dann die erste pause eingelegt, diese taktung hab ich dann beibehalten, allerdings immer 100 brust und 100 kraul und (zunächst) kurze pause.
die beiden ersten 100er waren dann auch hinterher auszulesen genau die eckpunkte an „speed“, 2:15 und 2:30. die anderen bewegten sich dann zwischen 2:16 und 2:27 und alles in allem 43:10 netto mit 10:19 pausen macht 23:59 auf den kilometer oder 2:23,88 auf 100, war für „langstrecke“ also ganz ok.

neben den mitschwimmern hab ich mich diesmal aber auch selbst „abgeklenkt“ weil ich vorher einen link zur wasserlage beim kraulen bekam und danach ab+zu versuchte mich wie ein baumstamm zu fühlen bzw. die hand aus der tasche zu ziehen 😉

immerhin hab ich eine gute tag begannen, ein optisch (und real) guter schwimmer kam etwas später dazu und saß frustriert am beckenrand beim kappe+brille aufziehen, das chaos aufnehmend.
dem hab ich dann bei einer wende kurz zugerufen „wenn Du kreise kannst kannst Du gerne mit hier hin“ was iohn zum strahlen brachte und wir haben uns dann gemeinsam auf die weise zunehmend erfolgreich die randbahn gesichert.
er schwamm sich zunächst mit ankündigung langsamer ein um dann später schneller als ich wegzukraulen, aber das paßte gut. er kommt wohl auch meist mittwochs (mein „geheimtip“) und das könnte somit der beginn einer langen freundschaft werden, auch wenn man ja beim schwimmen nicht so gut schwätzen kann wie (ich) beim laufen, aber spaß macht es ja auch stumm, wenn man sich mal ein bißchen ziehen läßt oder hintendran in den wasser“schatten“ hängen kann.