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20140622_seniorinnenwaren am freitag noch die oldtimer die bei uns übers land rollten die hauptdarsteller so waren es am sonntag beim 7.friesathlon — zumindest aus meiner sicht — die drei in der neu eingeführten klasse SenW. diese füllt (auch bei den männern als SenM natürlich, gleichberechtigung muß sein) die lücke zwischen den „masters“ und dem „retirement“.
in letzterem gab’s dieses jahr noch genau einen herrn baujahr 1940, die masters waren < 45 an jungen jahren, und wir drei jogmapperinnen haben uns prima geschlagen. links im bild lacht die harte konkurrenz vor dem start, rechts strahlen wir alle drei nach der siegerehrung und in der mitte steht ein wunderschöner salbei(?) am beckenrand des (bonn)friesdorfer freibades vor dem ansturm der schwimmer, da hatten die bienchen noch ein wenig sammelRuhe.

20140622_vorDemStartvor dem staffelstart um 9:20 wurde wie immer vor den tücken der strecke gewarnt und ein wenig zur ablaufänderung verkündet. neu war daß man vom rad weiter oben absteigen und untenrum in die zaunumspannte wechselzone schieben mußte, sicherheit geht vor.

20140622_092212staffelStartdann schickten wir die 23 staffeln auf den weg nebst einigen einzelstartern aus der nachmeldung, die hab ich dann vergessen bei meinem lauf. auf den schickte mich nämlich der sprecher mit den worten „und nun ist auch die letzte starterin auf der strecke“ — gaaaaanz toll … aber logisch, wer schissig bremst — aber ich greife vor.
um 10:00+epsilon (auf den letzten staffelfahrer wird gewartet damit kein rad dem pulk entgegen kommt) hieß es auch für uns per sirene lostreten, gut anderthalb kilometer asphalt und dann den panoramaweg hoch in den kottenforst. „freundlicherweise“ war der jüngst mit frischem grobem schotter ergänzt am ersten heftigen anstieg, der ja leider auch wieder runter zu bewältigen sein würde.
aber es klappte, immerhin war es diesmal trocken und damit weniger schlüpfrig als in manchem jahr vorher, aber trotzdem ging ich als letzte ins wasser und da auch als letzte raus.

zur ehrenrettung sei vermerkt: wie vor 2 jahren schafften es die zähler mal wieder mich irgendwann zu übersehen, so daß ich wieder in den genuß von 550 statt 500m kam. ich war zwar ziemlich sicher, dann doch leicht irritiert weil im 14.split auf der timex, hatte rad 3 teile (hoch, oben eine runde flach und runter) und den wechsel abgedrückt, aber dann wie es ja schon mal vorkommt beim schwimmen eine doppelbahn nicht, sodaß später einmal 100 statt 50msplit nachzulesen und mit dem 14.split schon die 11.doppelbahn im wasser absolviert war.
aber da hilft nix, diskutieren muß man das gleich gar nicht im wasser, kehrt und noch eine und dann raus und mit besagter ansage lachend locker flockig losgelaufen.

als letzte unterwegs zu sein hat auch was gutes, die helfer freuen sich alle wenn man sie FEIERABEND rufend auf dem rückweg ins verdiente restwochenende schickt 😀
insgesamt war ich trotz der sonderWasserMeter rund 2:35min schneller als letztes jahr, füßchen sei dank. ein wie immer schönes event und ich freu mich auf den achten, hoffentlich, im nächsten jahr!

hinterher gönnte ich mir nach halbstündiger pause mit erdingerAlkFreiBier noch 200m nachschwimmen und eine schöne dusche, die siegerehrung wollte ich mit hefe+chips(50g ;- ) gucken, aber ohne hintergedanken, da die ganzen schnellen mädels der vorjahre inzwischen in die masters gerutscht waren und nix zu holen sei — denkste.
als dritte der 3 seniorinnen wurde ich mit einem schönen blumenstrauß belohnt der nun im büro steht denn da sehe ich ihn ja mehr als zu hause. und vom letzten platz gesamtliste hat mich dann auch noch der herrRetirement verjagt. ♥lichen glückwunsch!

20140622_friesiFred+Gabenvor dem start durfte ich in fredericks butterbrotdose einen tollen fußballer fotografieren, hinterher gab’s ein blümchen im auto festzuhalten und die gaben aus der tüte hatten es diesmal danke neuSponsor sparda auch in sich. traditionell wird die stofftasche mit pflaster und kugelschreiber von einer apotheke geliefert, das shirt war erstmals funktion statt baumwolle, ein zollstock ein praktischer helfer in jedem haushalt da die ja auch manchmal zu bruch gehen oder im plastikFalle verbiegen. aber der clou: ein henkelmann, nicht nur mit platz für butterbrot oder kartoffelsalat sondern das beste: mit messer+göffel innendrin festgeklemmt, einfach nur klasse!

20140621_094259williBoxvor diesem sportlich ereignisreichen sonntag hatten wir schon einen tollen samstag morgen erlebt, denn wilLieberNichtGeimpftWerden ging nach einer woche des übens zu einer einigermaßen passenden uhrzeit freiwillig in die tierarztTopLoaderGitterbox.
dann gab’s allerdings mecker vom feinsten. okehey, ich hatte beim üben immer nur gestreichelt aber nie den deckel zugemacht, wie gemein!

somit waren wir endlich, seit dezember überfällig, zur 10uhrSprechstunde parat. unseren warnungen, daß das weib flink und wendig sei und beileibe nicht willens sich schon gar von fremden länger anfassen zu lassen, wurde leider nicht so recht geglaubt. man vertraute auf den zu 99% der fälle einsetztenden tierartzLähmungsEffekt, nämlich daß die wildesten gesellen sich dort auf dem tisch plötzlich zahm geben und so tun als seien sie gar nicht da. aber da bleibt halt immer ein rest von 1%.

raus bekamen sie sie, anfangs auch (geschätzt eine minute) festgehalten so daß „lympfknoten in ordnung, bauch schön weich“ noch festzustellen war, dann hatte sie sich losgerissen und war unterwegs.
5 mann versuchten ihr bestes, willi rannte kreuz&quer, von tisch auf fensterbank hinter dem vorhang in der ecke hoch, sprang auf die küchenähnliche anrichte und von da quer die wand entlang („schwerkraft? welche schwerkraft??“) in 2m höhe rund 3m weit in 2 sätzen als sei es der fußboden … bis sie sich an mir vorbei neben dem compi durchdrücken wollte, da wurde es eng, kabelsalat und doktorsgattin als sprechstundenhilfe im weg, ratzehand von oben im nacken „jetzt ist FEIERABEND fräulein“.

zurück in der box schlug dann die stunde der profis. die haben für solche fälle nämlich eine passende „platte“ bestehend aus gleichem gitter in der grundfläche und stiel mit der sie von oben langsam runterdrückten bis die dame platt auf dem bauch lag und durch die lücken ihre beiden pieksen bekommen konnte. in der box durfte sie dann auch wieder nach hause fahren, den wechsel in unsere eigene transportbox wollte niemand mehr riskieren.
zu hause angekommen war’s aber wie immer: kurze analyse ob es immer noch das richtige zuhause ist, rein raus rein raus gerannt und dann ewige dankbarkeit daß wir sie gerettet hatten mit schmuserei statt nachtragend zu sein weil wir sie ja ursprünglich erst reinbugsiert hatten in diese bredouille 😆

jetzt ist datKleen topfit geimpft und hoffendlich immun gegen alle unbillen die da draußen lauern. aus sicht manch anderer mitbewohner ist allerdings eher wilma selbst ein unbill, zum beispiel was die brütenden/fütternden amseln in unserer kletterhortensie angeht

20140624_amsel

20140615_131752mohnheute abend geht’s ja los, freundlichFrüh um 18:00, da werde ich wohl auch mal gucken obwohl ich ernsthaft dazu tendiere die hoffentlich freien stühle im wartezimmer unseres tierarztes zu nutzen und paula endlich impfen zu lassen, die wegen behandlung des lochs an der schwanzwurzel nach heftiger schlägerei ja erst etliche male gespritzt und danach wieder antibiotikafrei werden mußte, immerhin ist sie inzwischen erfolgreich „repariert“ und schon fast wieder komplett befellt.

zur einstimmung empfehlenswert (vor allem für unseren torJungen) ist das video von unsAlex im all, kurze 1:12 aber der hechtsprung bei etwa 1:00 ist sehenswert 😀

vor die nationale euphorie hatte aber die orga in unserer heimat, also der stadt hennef, die etwas globalere €uropawoche gesetzt und da war dann am sonntag zum abschluß der gleichbenamte europawochelauf.

20140615_nachEuroOrgader fand zum 10.mal statt, so oft war ich nicht dabei, zuerst 2005 am wochenende nach dem ersten rengsdorf50er. da wollte ich nur den 10er wagen der damals noch ein 12er war, hatte nach steifen 2-3 kilometern einen tollen lockerungseffekt, so toll daß ich in geistiger umnachtungsEuphorie in überschwemmter unterführung von der asphaltkante umknickte und mir eine prima bänderdehnung zuzog, das bleibt in erinnerung.

danach war ich 3 jahre beim deutlich schöneren weil mehr landschaft vom platinman bietenden halbmarathon dabei. der stand dieses jahr zum zeitpunkt der meldung noch nicht zur diskussion. aber der inzwischen „echte“ 10er sollte, im januar mit einer ebenfalls operierten westerWaldFreundin verabredet (die letztlich terminlich nicht konnte und ihr reDebut in windhagen gab) den auftakt in endlich wieder „ernsthafte“ wettkämpfe darstellen.

naja, so ernsthaft nehm ich das nicht mehr. aber nach filaK rund um den fühlingersee (der wie ich gerade merke dieses jahr hier komplett unerwähnt blieb — naja: tempotraining erstmals wieder knapp sub6minSchnitt auf den 5,9km 🙂 ) und rengsdorferNaturgenuss sollte es nun doch schon was schneller werden als die letzten wochen.

freitag hatte ich noch eben einen teil vom sportabzeichen erledigt, dabei 3000m in 17:34 ok (soll für gold 19:10) absolviert und ansonsten mit meinem tennisellenbogen so meine probleme bei kugel und schleuderball und bei beiden nur silber geschafft, die kugel konnte ich dann aber unverhofft durch einen vergoldeten medizinball ablösen. bleibt nur noch das speedSchwimmen 25m in 28sek irgendwann und alle 4 gruppen sind abgedeckt und einmal Silber bei 3mal Gold reicht noch für gesamtGold.

das übungshalber gekaufte sprungseil kommt dann doch nicht zum einsatz. einmal kurz auf dem platz geübt zeigte, daß das meinem ballen noch nicht so gut täte UND definitiv der übung bedürfte da die koordination doch noch zu wünschen übrig ließ, das muß ich derzeit nicht haben — und das ist auch gut so!

da mir danach schwante daß, das minimalziel von überhaupt laufen können schon lange abgehakt, die nächste stufe von sub1h auf 10km schwer werden würde, griff ich zu planB: anreise mit dem rad, wegen klauRisikoMinimierung altes garyFisherMTB statt neuerem kogaMyataRR.

20140615_102554radVonRennerindamit hatte ich eine prima ausrede und das hat auch gut geklappt. soll heißen: ein kumpel aus dem lauftreff der länger verletzt war und derzeit berufsbedingt nicht mehr mit uns laufen kann trabte fröhlich schwätzend mit mir und ganz am ende als meine zeit weggelaufen war schickte ich ihn noch auf einen endspurt. 1:13 konnte ich auf den letzten 2km nicht mehr rausholen, so stand mit negativem split am ende eine 1:01:14 zu buche, wobei die erste hälfte auch „schwerer“ ist weil es zu beginn recht eng ist an der sieg und dann der anstieg nach weingartsgasse ein paar körner kostet.

gelaufen bin ich natürlich im hokaBondi aber tempo+asphalt sind nicht meins, nicht mal mit dem, zumindest für längere zeit noch nicht wieder und „seelisch“ ja sowieso nicht, das tut dem operierten ballen dann doch nicht so gut. war ok, hinterher auch nicht schmerzend aber doch signalisierend daß kein stadtmarathon sein muß (lieber siebengebirge, rengsdorf, monschau, … *duckundwech*)

zur belohnung gab es immerhin für alle also auch die 10er eine medaille20140615euroWmedaille

die nun mit den anderen zusammen am treppengeländer hängt, der renovierung und aussuchen eines passenden wallOfFamePlatzes harrend, da der ursprüngliche platz am kabelbaum im bad längst vom spiegelschrank belegt wurde.

auf der hinfahrt hatte ich natürlich nicht volle kanne reingetreten aber dennoch gut 10km in 29:xy (blankenBergAb bremsen was das zeug hält …) absolviert. auf dem rückweg hab ich mich dann flach geschont (das rad war also noch da, sogar die trinkflasche die ich nicht im kronosSpind eingeschlossen hatte) weil es ja da wieder rauf geht von rund 80 auf knapp 200, der göga war ganz stolz daß ich nicht geschoben hab, in 38:nm war ich zu hause und nicht mal platt 😉
oben zum einstieg ins blog gibt’s ein mohnfeld an dem wir auch entlanggelaufen waren so etwa beim km7.

danach folgte erholung und dann „früh“ um sechs wegen verbindung mit der stichwahl zum landrat ein leckeres essen im landhaus, meinerseits spargelsüppchen und spargel mit lachs, ein läuferEssen.

vom garten des wochenedes gibt’s wenig neues, aber die yucca deren blüte ich schon vermißte hat endlich zugeschlagen und in wenigen tagen 4 hohe stiele getrieben, die sehen vor der blüte nun so aus

20140615_195416yuccaVorBlueteund ich bin gespannt ob sie die schönheit vom letzten jahr noch toppen kann, mehr als die damals 2 sind es ja schon mal geworden bisher.

 

20140421_DSCF1381ahrenbachSchafekarfreitag waren wir abens noch ein ründchen nach blankenBerg auf einen roten von der ahr beim karlHeinz gewandert und da hatten wir sie oberhalb von ahrenbach stehen gesehen, viele mamas mit kleinen osterlämmchen die dieses jahr noch NICHT im ofen gelandet sind!

20140421_ahrenbachSchafeda hatte ich mir dann schon vorgenommen die tage mal eine MTBrunde zu fahren mit der fuji in der lenkertasche, das kam dann ostermontag.

20140421_DSCF1390krabachSchafedenn am sonntag bin ich morgens vor dem wolperathOsteressen erst noch eben eine krabachtalrunde gelaufen, aus zeitmangel abgekürzt auf 15,5km aber trotzdem schön und auch da stand eine herde mit vielen lämmchen, würde also eine etwas anstrengendere fotorunde werden.

20140421_krabachSchafeaber zuerst hab ich dann ostermontag das allen unkenrufen zum trotz (gartentechnisch leider) immer noch trockene wetter genutzt und bin nochmal meine übliche rennradRunde gefahren, gut 23km, diesmal gefühlt angestrengt in die pedale tretend um vielleicht mal die stunde zu knacke.

aber leider … war’s sogar noch ein paar sekunden langsamer als beim letzten mal wo es sich viel lockerer anfühlte (und ich es nicht drauf angelegt hatte), wieder knapp 1:03h aber trotzdem schön. danach kamen dann eben obige fotos auf knapp 12km in 54min zustande mit müden beinen zum schluß die K19 nach süchterscheid hoch.

nach kleiner mittagspause wurden dann vor dem nichtenGeburtstag in LEV noch eben die linda in den boden gebracht, 56 stück können jetzt wachsen, zumal die wetterGöttin ein einsehen hatte und meinen bitten um „noch 15min“ … „noch 10min“ entgegenkam und exakt als ich alles gerät wieder im gartenhaus verstaut und mein werk zuende betrachtet hatte die schleusen öffnete zum angießen 😉

20140422_122429kapellchenam heutigen dienstag hatte ich dann noch einen urlaubstag und hab bei grauem himmel aber im trockenen die fazer in die werkstatt gebracht weil mittwochs TÜV und meiner im april fällig ist. unter der kombi laufklamotten und schuhe im tankrucksack hab ich dann helm&co da liegen lassen und bin heimgelaufen.

20140422_123159treckerLueckertda hab ich mir dann mal ein paar unbekanntere wege oder in anderer kombination gegönnt, von mendt über die B8 am am kapellchen vorbei und dann durch lückert mit schönem alten arbeitsesel

20140422_123649uckerath20140422_125424wegWeiserdas uckerather panorama auf dem weg nach löbach zeigt die wellen die immer und überall im weg sind, in der ferne links hinten grüßt „drohend“ der ölberg, aber mich schreckt er nicht, ich freu mich schon wie narrisch auf den drachen ende oktober.

so kamen dann durch ein paar kurven tatsächlich noch 7,7km zusammen und der dicke regen für den garten wartete auch bis ich wieder zu hause war. nach dem konnte ich dann ins hochbeet möhren säen und zwiebeln und ein paar salate setzen, die restlichen in die erste reihe vor die kartoffeln, hoffentlich fallen die nicht sofort den schnecken zum opfer, die ersten 20 hab ich schon wieder eingesammelt und für die hühner ertränkt 👿

20140422_125519weide

20140328_DSCF1168mondAbnahme20140328_082818spiegelGlockezur letzten woche gibt es sportlich nicht soooo viel zu berichten, montag war ich abends im kronos, schwimmen hatte ich mittwoch keine lust, yoga fiel aus. gelaufen bin ich di-fr kürzer, mittwoch statt mittagspause um die scheuermühlenteiche, di+do hüsgen- und ahrenbachrunde, aber vor allem am freitag toll: da sollte der wecker um 5:45 klingeln, ich war aber kurz nach 5 schon wach und umdrehen brachte nix, also konnte ich genausogut aufstehen und noch eben den untergehenden & abnehmenden mond vor dem sonnenaufgang knipsen.
nach dem pott tee ging’s dann früher als sonst und daher länger als sonst (vor der arbeit) durch’s mergelstück, insgesamt 1:03h und herrliche 8,5km und danach war sogar noch zeit genug für ein eigenes frisches eibrötchen statt des sonst bei solcher gelegenheit beim gilgen erstandene bauernfrühstück

20140328_080324fruehstueck

samstag waren wir wieder mit den MTB im kronos, auf dem hinweg wollte der göga was alternatives an der sieg ausprobieren, da landeten wir dann in einer (immerhin nicht am selben tag) gegüllten wiese 😆 aber ansonsten war das eine schöne tour von gut 11km hin und knapp 10 zurück und über blankenberg wieder hoch, dazwischen aufgelockert durch 3 runden kraftZirkel.

am sonntag war das laufen dann grottig: angedacht war meinerseits eigentlich ein komplettes krabachtal (17,75km) aber ich ließ mich zu „nur“ ravenstein (11) überreden und das war auch gut so, ich war PLATT. aber das lag wohl weniger an zu viel sport sondern an sonstiger körperlicher betätigung: ich hab mich samstag nämlich mal wieder über die teiche hergemacht.
die fingen langsam an zu modern, viele alte blätter am boden, hier+da kleine luftblasen und „öl“film … das entmoddern schien mir angeraten zumal mangels regen dr letzten monate auch der wasserspiegel sehhr niedrig war und nachnachfüllung aus der zisterne anstand.20140329teicheGerupftda im wasser und auch am grund im schlick natürlich einiges wohnt hole dabei dann ich käscher um käscher immer sehr vorsichtig raus, lege das grobe an den rand, wühle es mehrfach durch und werfe alle nichtPflanzen die ich entdecke sofort wieder rein. der rest muß dann selbst rauskrabbeln bis die haufen am nächsten tag eingesammelt werden … und auch diesmal kamen mir wieder die hübschen typen ins netz. da ich dachte es seien wieder „die 2 vom vorjahr“ hab ich sofort mal fototermin gemacht, nicht ahnend daß ich mittlerweile da mindestens eine großfamilie von beherberge.

20140329_molche2auch wenn der eine oder andere doppelt rausgezogen worden sein könnte, es waren unmengen, manchmal 4 auf einmal, beim nächsten mal sammele ich erst mal alle in einem eimer zur volkszählung 😉 inzwischen bin ich auch durch eine kollegin von der arbeitshypothese bergmolch zum teichmolch geschubst worden, wieso ich den letztes jahr nicht direkt fand im google/wiki ist mir schleierhaft, aber hauptsache es geht ihnen gut bei uns.

20140329_molchedas ganze währte gut 2 stunden und war durch das krumm+schief am rand stehen mit dauerndem bücken zwecks heben der weil wassergefüllt mit langem hebel schweren käscherfüllung HEFTIG, fand aber schließlich bei der abnahmebesichtigung paulas zustimmung.

20140329_DSCF1190teichPauladas wetter war ab mitte der woche ja wieder prima und zunehmend wärmer, daher gibt es jetzt noch ein paar eindrücke unserer derzeitigen blütenpracht zwischen mittwoch dem 26. und sonntag dem 30. märz 2014, bunt wie sonst oft erst anfang mai !

die forsythie hat "dank" späten beschneidens natürlich  nicht so viele blüten wie sonst, aber die letzten verblühenden strahlen in der morgens☼nne des 26. märz

die forsythie hat „dank“ späten beschneidens natürlich nicht so viele blüten wie sonst, aber die letzten verblühenden strahlen in der morgens☼nne des 26. märz

am 26. märz wollen die azaleenknospen schon raus

am 26. märz wollen die azaleenknospen schon raus

der japanische fächerahorn am 26. märz

der japanische fächerahorn am 26. märz

ein gänseblümchen am sonnigen samstag kurz vor der zeitumstellung

ein gänseblümchen am sonnigen samstag kurz vor der zeitumstellung

der empfindlichere gelbblühende sauerklee hat einen frostharten rosa bruder bekommen

der empfindlichere gelbblühende sauerklee hat einen frostharten rosa bruder bekommen

seit jahren am rand der einfahrt zu hause, der bodendecker unbekannten namens mit zart gelben blüten

seit jahren am rand der einfahrt zu hause, der bodendecker unbekannten namens mit zart gelben blüten

im beet am rand der einfahrt habe ich zu unserem zart gelb blühenden bodendecker noch eine variante mit andersfarbigen blüten entdeckt

20140330_DSCF1202beetBluetender zier(apfel?)strauch an der carportecke knospt immerhin im gegensatz zu vielem anderen NACHDEM er seine blätter angelegt hat

20140329_DSCF1191knospenund die kirsche . . . ist einfach wundervoll

die (fruchttechnisch) "kleine" kirsche vorne neben dem gemüsebeet blüht ganz groß

die (fruchttechnisch) „kleine“ kirsche vorne neben dem gemüsebeet blüht ganz groß

die hummel im anflug war zu schnell für mich (oder die Fuji) => verwackelt bzw. falscher fokus

die hummel im anflug war zu schnell für mich (oder die Fuji) => verwackelt bzw. falscher fokus

20140329_DSCF1192kirsche

 

 

20140309_110855_siegGänseDSCF1121schnittlauchdieses wochenende war frühling angesagt der sich fast schon wie sommer anfühlte. fast weil es über nacht bis morgens immerhin wieder auf einstelligkeit absank, sonst hätte man vergessen daß es erst der 9.märz war.

so gab’s ein kleines minifrühstück, NOCH ohne frischen schnittlauch, aber er kommt … 😀 ,  und danach ging’s auf die erste außenRadtour, ins KRONOS zum kraftzirkel (3 runden) und retour, hin in 28 zurück in 38min, wegen des blankenBERGs von rund 70 auf 190nn.

auf dem hinweg saßen wieder etliche wildgänse auf der wiese an der sieg, im bild mittig aber natürlich weit hinten. später zogen sie oder/und die verwandtschaft in mehreren zügen über unser haus, beim versuch das ein wenig aufzupeppen kam eine nicht unflotte knalligere version heraus

DSCF1144vogelzugFehlfarbendazwischen lagen ein paar stunden mit richtigem frühstück auf der terrasse (links gestern nach dem wochenendeinkauf, rechts nach der KRONOSradtour)

DSCF1122++Fruehstueckunterbrochen von dauerndem knipsen von allem was da kreuchte und vor allem fleuchte. am terrassenhang blüht was frühes so schön gelb, da konnten die nektarsammler einfach nicht widerstehen

DSCF1135gelberStrauchdie hummel die sich ablichten ließ war bei weitem nicht die fetteste

DSCF1140hummelund bei der dürren wespe bin ich eigentlich der meinung, es hingen sogar 2 aneinander geklammert … ?

DSCF1136wespenhinter dem haus treibt die kirsche volle lotte und auch der alte holunder zeigt schon wieder dunkles grün

20140309knospenunsere monster haben alle zeit der welt nicht in hektik auszubrechen sondern gemütlich den tag zu genießen. paula kann das besonders gut

DSCF1115paulaaber auch mika sucht die sonne, solange jedenfalls bis es ihm unter seiner matte doch zu warm wird

DSCF1134mikadie haben’s gut, die können morgen weitermachen, WIR müssen wieder ins büro 😦
da gab es am dienstag besuch vor dem fenster

20140304rehBesuchDSCF1111bei uns gab es gegen fünf noch eben genußvoll den erst lauf in kurz-kurz, die kleine ahrenbachrunde als abschluß eines wunderschönen frühlingsFastSommertages

zum jahresabschluß gab’s im ratzeHaus nach längerer zeit mal wieder raclette.

damit meine ich in dem fall 20131231racletteDSCF0829die „deutsche“ form mit dem tischgrill und den schälchen, nicht das klassische schwyzerische wo der käse weich über pellkartoffeln geschabt wird, wie ich es als kind vor 40 jahren bei bundeswehr-army-freunden (er US, sie CH) genossen habe.

so war zumindest der plan.

nicht geplant war, daß wir das wohl zuletzt vor etlichen jahren VOR der sanierung unserer hauselektrik gemacht haben. to make a long story short: kaum war das teil so richtig am aufheizen flog die sicherung raus. mehrfacher versuch auch mit einem anderen kreis brachte nix. der verdacht richtete sich zunächst gegen gerät oder kabel aber letzterer 2 varianten sprachen dagegen.

dann fand ich hinten im schrank noch einen tischgrill, zwar ohne überbackfunktionalität aber man hätte ja die pfännchen mit dem käse auch obendrauf stellen können, den rest wollten wir ja eh auf der fläche braten . . . nur 😡 auch da flog der schutzschalter raus. somit sind wir nun wohl an der moderneren technik gescheitert wo früher die braven trägeren schmelzsicherungen immer problemlos ihren dienst taten.
da werde ich dann wohl mal beim heimischen hauselektrikmeister unseres vertrauens nachfragen müssen, ob sich für die nächsten jahre abhilfe schaffen läßt 😕

20131231m1kaPfoteDSCF0832das ende vom lied?
portionsweise ab in die pfanne schnell heiß gebraten und dann mit dem racletteKäse ab unter den grill in der mikrowelle 💡
das schmeckte auch gut und nach (je) 3 tellern waren wir SATT. die gekochterSchinkenWürfel flogen unangetastet in den tiefkühltschrank, da gibt’s dann mal einen nudelauflauf mit broccoli bei gelegenheit.

danach gab’s ein wenig ruhe, der beste göga verpennte mit dem schönsten „mann“ von süchterscheid (dessen pfoten einfach zu knuffig sind, daran kann ich mich gar nicht sattsehen) auf dem bauch fast den einsatz.

raus zum gucken geht man dann ja doch immer wieder 😯

20140101feuerwerkauch wenn ich von der knallerei wenig halte, mal abgesehen von den kosten vor allem weil sie die monster unnötig und massiv ängstigt, die alle fluchtartig das weite suchten. immerhin gelang im fall von mika nach einer halben stunde das abholen/überreden aus dem keller, vom versteck unter dem hänger in der garage zurück in die wohnstube.
die damen waren vermutlich draußen und im dunkeln so gut getarnt, daß alles locken nix nutzte. die tauchten dann aber auch nach einer weile wieder auf bzw. lagen morgens einigermaßen beruhigt zufriede dösend im bett 😉

Foto2271qam nächsten morgen gab es zum auftakt einen kleinen lauf.

Foto2274qFoto2275qder göttergatte brach auf die ravensteinrunde auf (11km) die für mich derzeit weit jenseits des möglichen ist, leider. aber wer seine strecken und abschnittszeiten kennt kann gut planen und so machte ich mich gut 20min später auf den weg.
vor uns waren offensichtlich schon andere unterwegs gewesen um das traumhafte milde wetter und den strahlend blauen himmel zu genießen.

planmäßig erwischte ich dann den frühstarter als er vom höchsten punkt runterkam an der kreuzung vom waldweg mit der L268 🙂

20140101treffenFoto2276qdanach konnten wir eine weile gemeinsam den wald und die sonne genießen, so wie auch die kälbchen auf der weide

20140101kaelbchenFoto2277qhinter ahrenbach galt es leider mal wieder eine doku für die stadtreinigungHennef zu machen, die mail ging dann mit 2 „beweis“fotos raus.
die säcke liegen da im wald zwischen ahrenbach und blankenberg kurz vor dem abzweig ins naturschutzgebiet schon wieder eine weile, entweder noch nicht gemeldet oder saisonal-/urlaubsbedingt nur noch nicht abgeholt, so oder so ein ÄRGERNIS 👿

20140101muellich drehte danach um zwecks abkürzung, gegen das licht hat der berg hoch nach hause nur halb so viel höhe

Foto2281qund nach der ersten steileren kurve überholte ich mich fast selbst

oben im dorf war ein batallion von standhaften mais“soldaten“ zum spalier angetreten

20140101maisFoto2285qnach insgesamt 6,45km gab’s frühstück mit lesestoff in der badewanne mit dem rest des neujahrssekts (vom drachenlauf 2008), natürlich nicht äußerlich 😆 .

zum abschluß kommt noch ein wenig (sport)statistisches, teils grottig aber in anderen bereichen dafür ganz zufriedenstellend:

  • im wasser gut 65km 😀
  • auf dem rad 873km die bis 6.4. auf der rennRadRolle absolviert wurden (32km), ab 24.11. im kronos (49km), dazwischen urlaubsbedingt unausgewogen 296km auf dem kogaRR und 496km auf dem garyFisherMTB 🙂
  • gelaufen mit 621km ein viertel des (maximum)wertes von 2009 😥 davon 4 mal in lang, 63 mal in der universellen ronoCapri und 47 mal in ganz kurz 😎 (woraus man dann spontan einen unterirdischen schnitt von gerade mal gut 5km je „lauf“ errechnen kann 😕 )
  • sportFabrikBNbeuel 29mal (bis ende november)
  • kronosHennef 15mal (ab ende november)
  • yoga 13mal im DLR, zu wenig 😦
  • wandern 11mal insgesamt rund 114km, immerhin

bunt ist das leben und granatenstark — volle kanne, hoschi! (klick –> wer’s nicht kennt). und nicht nur die farbigkeit, auch die sache mit den zeitreisen paßt heute hier ganz hervorragend . . .

das spektrum im leben reicht ja gemeinhin von „das gibt’s doch gar nicht“ über „der ganz normale wahnsinn“ bis hin zu „kenn ich alles, mir is nix menschliches mehr fremd„, langweilig wird es jedenfalls nicht, man kann immer noch überrascht werden.
20131021-DLRkalenderDSCF0501am freitag war es so weit. ein neuer kollege frug, wie das mit den urlaubsanträgen so funktioniert unter besonderer berücksichtigung von feiertagen (den „echten“, also gesetzlichen) und freien tagen (kulanterweise, sowas wie heiligabend und silvester) und letztlich den firmeninternen brückentagen (nicht kulant voll frei aber auch nicht arbeitbar weil firma dicht bis auf sonder-/notfälle, also entweder per urlaub oder gleitzeit zu ersetzen).
mein blick auf den kalender führte zu einer aussage die er im antrag verwurschtelte um dann ein weilchen später ins zimmer zu kommen mit 3fragezeichen auf der stirn.

auch dazu gäb es ein „literatur“-pendant, aber das laß ich jetzt mal weg, ich hab sie nie gelesen, nur mal als hörbuch auf expliziten wunsch verschenkt an eine fraktion der auch zum beschenkungszeitpunkt längst erwachsenen schwägers 😆

der kollege nun also stellte zu recht infrage wieso er in der ersten januarwoche 3 tage urlaub beantragen solle … auf seinem kalender … er hatte recht, ich hatte vorher (mit ihm zusammen) auf den offiziellen 3monatsWandkalender im büro geguckt, wer findet den fehler?

ein bischen paßt das auch zu dem gag den ich im juni mal auf facecbook fand und leider nur lokal gespeichert 1000815_593018814072372_1649509393_nhabe, daher nun nicht per link geschweige denn quellenangabe belegen kann, ich hoffe da dreht mir keiner einen copyRightStrick draus.

ich dachte bisher, wir lebten in einem raumZeitKontinuum. das tun wir vermutlich auch immer noch, die hauptaussage dazu ist ja „Ein Koordinatensystemwechsel darf (also) die Kausalität von Ereignissen nicht verändern.
das ist unabhängig von solchen „benamungen“ durch attribute wie „dienstag“ oder „2uhr“. wenn uns also jedes jahr erst ’ne stunde „geklaut“ und dann wieder „zurückgegeben“ wird, landläufig sommer-/winterzeit genannt, ändert sich nix am wirklichen leben, nur solche dinge wie fahrpläne werden etwas unübersichlicher.
eine geburtsurkunde vom 27.oktober (in diesem jahr) morgens ganz früh könnte auch seltsam anmuten „das andere 2:30uhr … “ ❓ und in schaltjahren gibt’s einen tag mehr — macht ja aber auch nix.

der übergang von silvester zu neujahr ist je nach vorangegangenem alk-konsum ja ggf. auch unmerklich, oder aber so heftig, daß die worte zur genaueren bezeichnung eh fehlen. aber ich bin mal gespannt wie sich das ausfallen eines ganzen freitags nach dem (grob) ersten zwölftel von 2014 anfühlen wird 😉

was lernen wir daraus? auch wissenschaftler sollten infrage stellen ob das was ihnen vorgegaukelt (von der druckerei verkauft) wird korrekt ist, oder ist es gar eine eigenproduktion? ich werde nachforschen.
naja, kann passieren, zumal am ende. wer blättert schließlich einen kalender in dem sich außer den zahlen nix ändert (mangels unterschiedlicher monatlicher bunter bildchen) schon vorab komplett durch 🙄

20131020apfelMännchenDSCF0455eigentlich sollte der titel zunächst „spektrum der wissenschaft“ lauten.

das hab ich früher auch ganz gerne gelesen und wenn ich mal wieder zeit hab (also in rente) könnte ich mir das durchaus auch mal wieder vorstellen.

eins der wenigen hefte aus dieser zeit die im haushalt überlebt haben ziert, so ich es mir richtig einbilde, übrigens ein apfelmännchen, aber ein anderes als ich es am samstag im eimer der zweiten ernte fand.

der göttergatte ist erheblich schwindelfreier gepaart mit mutiger und kletterte noch mal auf ausgezogener schief in den baum reingedrückter wackelnder rutschender leiter hoch, so daß wir weitere 7kg sortieren konnten, die schönsten hingen am höchsten und da sind immer noch ein paar aber mal muß schluß sein.

zum arbeitgeber der sich auf und rund um den blauenPlanet verdient macht, sowie zum naturwissenschaftlichen themengebiet paßt auch ein anfall von aufräumwut bei dem ich mal endlich die gesammelten becher meiner „blauenPeriode“ vom schrank genommen, gesäubert und neu sortiert habe

20131020blaueBecheransonsten bot sich im garten mehr ein farbenspiel in der anderen grundfarbe rot, oder minimal mit der dritten gemischt zu leuchtend orange (sonne? mars?? um mal bei der raumfahrt zu bleiben) aus zierahorn und (von der nachbarin geschenkt bekommenem) kürbis und den immer noch blühfreudigen studentenblümchen

20131020orangewer nun verzweifelt überlegt was fehlt laut farbenlehre dem kann geholfen werden:
nehmen’se grün, det hebt„. und deshalb gibt’s hier ein paar neue moosImpressionen

DSCF0456DSCF0459DSCF0460an der linde hat sich dann noch eine „gemeine“ feuerwanze ins bild gedrängelt, das gänseblümchen hat das mähen überlebt und die marienkäfer laben sich immer noch an blattläusen auf dem (noch) unbekannten gewächs aus dem gemüsegarten, zu dem ich hier schon (ungelöste) rätsel aufgab, dessen samen ich nun mal ausreifen und trocknen lasse und das ich nächste saison in schönerer ansicht erneut zur diskussion stellen werde.

20131020marienGänseWanzeda vorne im gemüsegarten waren am milden oktobersonntag auch noch andere gesellen in scharen unterwegs. meiner meinung nach sind das ackerhummeln und sie sehen einfach zu süß aus, putzig, wie schon im winterfell.

20131020hummelFlugDSCF0449apropos winterfell: das wird dichter. farblich unauffällig aber damit auch superdupergut getarnt in dem „zoo da draußen“ sind unsere beiden damen:
prinzessinWilma, die immer fotogen ist aber selten so ruhig sitzt und in dem fall sogar wartete bis ich die kamera im haus holte, und
mamaPaula, die immer mit der nase dabei ist im garten und irgend etwas untersuchen muß. wenn neugier ein zeichen von intelligenz ist dann wundert uns NIX mehr!

apropos zoo: wer erinnert noch die alte krimiserie „polizeirevier hill street“ mit entsprechendem warnhinweis zum ende jeder morgendlichen dienstbesprechung? jahrelang war ich der (irrigen) meinung die basiere auf den romanen von edMcBain zum 87.polizeirevier, von denen ich einen guten meter im regal habe, grob geschätzt die ersten 40 mindestens, ein paar wenige uralte ullsteinPBdeutsch aber die meisten originalPaperback.

20131020paulaDSCF0467ich müßte tatsächlich mal sehen welche ab den 90er jahren fehlen, als ich mit beginn der vollzeitarbeit leider nicht mehr so viel zeit hatte, und die nachbestellen falls möglich und in einem rutsch weg von vorne durchlesen 💡

zum schluß der sport: nicht gelaufen, nur einkaufen gegangen, ein wenig garten und schon tat der fuß weh, das dann sogar an beiden tagen beim radfahren, ich könn’t k**zen 👿

aber trotzdem war’s schön! samstag ein stündchen gut 14km mit dem göga und den MTBs im krabachtal zur inspektion der runde auf wanderbarkeit am übernächsten wochenende wenn die sippe bei uns einfällt.

ergebnis: die furten sind nun nicht mehr durch brücken zu überqueren, die wurden ja vor einiger zeit zu recht völlig morsch abgerissen und nun nicht wieder neu gebaut. aber es wurden fette steine an einem rand gelegt, verbunden mit ausreichend breite und gefälle zum abfluß, außer bei extremem hochwasser sollte das für wanderungen trockenen fußes reichen.

sonntag bin ich nochmal den trockenen asphalt nutzend mit dem rennrad die übliche tour (blankenberg allner lauthausen warth hanftal derenbach uckerath) gefahren, gut 23km wieder nicht unter einer stunde, trotz trainingslagerSauerland 😳 ich weiß nicht wo ich die diesmal 2:08 noch rausholen soll, aber ich MUSS ja auch nicht. hauptsache spaß!

hier kommt nun endlich der letzte teil vom sauerlandurlaub.

nachdem wir 5 nächte in eslohe verbracht und drumrum einiges abgefahren hatten zog es uns weiter noch ein wenig in die wälder. zunächst hatten wir uns im tourenfahrer eine (neu in die „partnerhäuser“ aufgenommene) herberge in brilon ausgeguckt. aber ach: „mittwochs ab 14:00 geöffnet“, wir standen um 11 auf dem parkplatz und hatten keine lust da so lange zu warten und so wirklich prickelnd sah sie von außen auch nicht aus.

Foto2194flugs wurde telefoniert mit der zweiten neu im programm aufgenommenen, dem sassor in dodenau-battenberg, wo man uns gerne 3 nächte beherbergen wollte. das liegt etwas südlich vom edersee und den göga zog es schon lange in den kellerwald, der immerhin nach dem jasmund und vor dem hainich (in dem wir auch schon auf dem baumwipfelpfad waren) der 2.kleinste nationalpark in deutschland ist.

dodenau liegt auf einem höhenrücken an der eder wo die grad eine schleife macht, ziemlich ausgestorben aber mit schönen wanderwegen und ein kleines kirchlein schlägt die stunde.

obst hat’s reichlich und mich hat vor allem sehr irritiert daß an einem apfelbaum sowohl grüngelbliche als auch mir unbekannte, woanders auch entdeckte, hier aber gemeinsam wachsende, lila äpfel hingen.apfelbaumFoto2193herbstzeitloseDSCF0279am ersten tag wurde nur noch ein wenig die gegend erkundet, am zweiten der L-weg gewandert, mit teilweise sehr schönen trails und einem röhrenden hirsch im wildgehege, ohne fotos weil es die ganze zeit zu sehr nach regen aussah (aber trocken blieb !)

nachmittags fuhren wir dann noch ein wenig die eder entlang auf ein käffchen nach battenberg.

unten neben der brücke standen unzählige lila blüten auf der wiese, ähnlich wie krokusse nur zur „falschen“ jahreszeit, meine ersten herbstzeitlosen wie ich später lernte.

DSCF0288am freitag schließlich ging es nach dem frühstück mit den rädern auf der hängerkupplung an den edersee zum nationalparkzentrum. dort war ein radweg beschrieben, zunächst von „einheimischen“ (aus frankenberg, auf halber strecke gelegen) die wir am ersten tag auf (ihrer) radtour beim essen im sassor trafen. die erzählten auch von fähre oder brücke über die edertalsperre wenn man nicht die ganze runde von 50km drumrum machen wolle, dazu unten mehr 😉
schwaeneDSCF0290der radweg war auf einem faltblatt im nationalparkzentrum abgebildet, los ging’s an der eder entlang wo wir unter anderem eine schwanfamilie bewunderten, die kleinen schon ganz groß aber noch in grau wo mama (oder papa?) schneeweiß mit gelbem schnabel elegant die sippe anführt.

brav allen schildern folgend standen wir auf einmal in ederbringhausen, einem dorf das so nicht geplant war 😯 nach kurzem studium ging’s knapp 5km zurück zur letzten brücke. dort war defintiv ein wegweiser falsch 👿 nach schmittlotheim sollten wir eigentlich rüber, uns von der eder trennen und über altenlotheim die lorfe entlang nach frankenau. so der text im radfaltblatt waldeckerland. der wegweiser blieb aber auf der anderen ederseite, vielleicht aus alter vorzeit?

wir glaubten der karte statt dem schild und wurden gut weitergeleitet, meist auf radwegen abseits der landstraße, vobei an vielen obstbäumen und feldern, schöne landschaft, alles noch flach und der umweg von knapp 10km machte uns nix.in frankenau war dann „schluß mit lustig“, es ging hoch, steil hoch, zunächst noch aspaltiert, aber dann kam er endlich, der kellerwald und somit mountainbikegebiet 🙂

pilzenach dem steilsten anstieg trafen wir auf ein pärchen die entnervt schoben und uns was von 10km umweg vorjammerten, klar, die waren genau so gefahren. wir machten uns vom acker, bzw. in den wald, es war zu schön um lange nachtragend zu bleiben.

kellerwaldDSCF0291unterwegs war immer wieder mal rätselraten angesagt

DSCF0299denn oft genug kam man an eine wegkreuzung an der die wanderwege markiert waren, der ER2 aber nun gerade mal wieder nicht

DSCF0300krassestes beispiel mitten im wald der „fahrentriesch-pavillon“ mit 5 oder 6 wegen und einigen erläuterungstafeln. die stelle hat uns ein wenig an die schachten im bayerischen wald erinnert, hochweiden. hier wollten die ersten nutzer damals sogar ackerbau betreiben, was nicht klappte, und sind dann notgedrungen zur weidewirtschaft umgeschwenkt.

DSCF0301wir hielten uns an die himmelsrichtung und einen der kleinen mit blümchen und anderem markierten erlebniswege. die auch auf dem faltblatt verzeichnet waren. in der phase hätten wir vielleicht wie hänsel&gretel anfangen sollen, mit steinchen pfeile zu legen, so machten wir uns kurz gedanken ob die 2 anderen wohl jemals wieder rausfinden würden … immerhin gab es wie meist nach ein paar hundert metern mal wieder einen pfosten mit ER2-aufschrift, als bestätigung gerne genommen.

schließlich waren wir dann doch nach 2:23 für 37 statt 28km zurück und es gab erst mal mittagspause mit hefe, würstchen&kartoffelsalat.
die anderen verradelten tauchten schließlich auch auf und wir waren unsere „sorgen“ los.

wo wir ja aber schon mal an der edersee-talsperre waren, wollten wir uns auch noch ein bischen mehr kilometer gönnen, nur halt nicht drumrum nochmal die ganzen 50km. in erinnerung an die aussage der franeknberger ging’s also nun die straße südlich der talsperre entlang, nicht so ein toller radweg aber auch nicht stark befahren da das ganze ja eine sackgasse nur zu wenigen dörfern und campingplatz ist.

unterwegs sah man schon daß man nix sah, also wasser — fehlanzeige.

DSCF0302 in assel-süd angekommen, wo „süd“ ist muß auch „nord“ oder „ohne“ sein, also assel nördlich am anderen ufer gelegen, wurde schnell klar: das wird heute nix. fähre mangels wasser nicht vorhanden, brücke ja aber nicht komplett und der untergrund zu schlammig.

ederLeerman hätte vermutlich, wenn auch gehend statt fahrend, durch das flache wasser durchgekommt, aber dahinter am nördlichen teil brauchte man ja noch etliche (100-200?) meter und wäre ziemlich matschig kleben geblieben. zumindest hatte ich nach dem linken und rechten foto schon eine fette spur hinterlassen und die schuhe vollgemoddert.
das wollten wir uns dann doch nicht antun, somit ging’s eicht frustriert das straßenstück zurück, 18km nicht ganz so traumhaft wie wir sie uns vorgestellt hatten, aber trotzdem ein schöner ausflug.

nun ist das ganze schon wieder gut 2 wochen rum, schade auch.

nachdem wir am wahlsonntag die nordschleife des sauerlandRadRings unter die räder genommen hatten gab’s abends ein paar längliche gesichter ob diverser ergebnisse aber freude daß endlich mal die gelbe „gefahr“ aus dem parlament geflogen ist, ich hatte zuletzt die hoffnung schon fast aufgegeben. der slogan „die mitte entlasten“ hat nun also zugeschlagen, aber anders als geplant 🙂

am folgenden urlaubstag gönnten wir uns erholung, den größten bewegungsanteil nahm noch eine runde joggen auf dem trimmpfad ein, kurz vor der rochusKapelle hoch in den wald und dann im wesentlichen einmal rund um den berg, 5,65km in einer knappen viertelstunde, das hatte was von alibi für’s schlemmen . . . und die jeans sind eh schon permanent am kneifen 👿

dafür ging dann dienstag die post ab. nach unserer teilstreckenkenntnis zur südschleife in form des freitag eroberten fledermaustunnels war die entscheidung klar: auch diese würde im uhrzeigersinn erobert, damit am ende mit müden beinen der kopf wissentlich entwarnung geben konnte, daß nämlich die letzten paar kilometerchen harmlos sind 💡

jogmapangegeben sind für die südschleife 84km, wenn man den jogmapplan genauer studiert sieht man zwei kleine abstecher bei km50 und 66, dazu später mehr.
raus aus eslohe ging es zunächst ein kleines stück der achterVerbindung gegen den rückweg vom sonntag und ab bremke dann gen süden auf unbekannter strecke, immer weiter schöne landschaft, die leiße entlang, aber ach — flußAUFwärts durchaus nicht ohne.

in der phase erkannte ich plötzlich die bedeutung der ab+an auf der karte des faltblatts zum ring gestreuten weißen kästchen mit dreistelligen zahlen: brehmke 300 — mailar 380 — badFredeburg 460 — dort wollte uns kein café locken, wohl aber der höchste punkt der strecke 😉

die pause gab’s dann nach 23km in 1:15h in schmallenberg (400), nett gelegen, die stühle draußen sogar mit decken versehen, was will der leicht angefrorene radler mehr 🙄 hatte ich schon erwähnt daß das wetter durchwachsen aussah und die aussicht in diesem grau wohlmöglich noch naß zu werden auf gut 80km nicht gerade verlockend uns doch ein bischen „mut“ abverlangt hatte zum start?

wir haben es nicht bereut. innerlich aufgewärmt ging’s weiter die lenne entlang durch lennestadt bis grevenbrück. am vortag hatten wir noch in der touristeninfo im kurhaus von eslohe versucht, nach entdecken eines busses fürradwanderer der leider eine andere strecke fuhr, herauszubekommen ob der stündliche nach grevenbrück auch räder mitnähme.
die freundliche sehr hilfsbereite dame telefonierte sich einen wolf aber der tenor war klar: nix genaues weiß man nicht. nach etlichen weiterleitungen oder namensnennungen „der weiß das …“ blieb nur das motto „versuch macht kluch“. und das haben wir dann lieber gelassen.
angedacht war da noch, ggf. mit bus nach grevenbrück und die eine knappe hälfte montags zurückradeln und dienstags morgens dann selbe bustour und die größere hälfte andersrum zu vollenden. besser weil richtig schön war’s komplett. das wußten wir aber erst hinterher 🙂

dort in grevenbrück, nach weiteren anderthalb stunden und rund 30km gab’s die verdiente mittagspause, rund drei kilometer extra hin und zurück auf der suche nach einem gasthof brachten uns zu einem imbiß mit schaschliktopf und einem kaffee hinterher, beides schmackhaft und stärkend wie sich’s gehört.

abstecherda kam soger die s☼nne raus ❗ und wir machten uns schließlich wieder auf zum letzten drittel, naja, ein bischen mehr . . . hinter finnentrop landeten wir erst mal am tiefsten punkt der strecke (228) und danach leistete ich mir einen kleinen abstecher von einem knappen kilometerchen volle kanne durch ein riesiges sägewerk 😯
wie es dazu kam? wir mußten den berg hoch auf einem der ganz wenigen stücke direkt auf der straße, wurden natürlich überholt, getrennt, irgendwann hing ein LKW und mehrere pkw zwischen uns und der göga bog korrekt ab, ich etwas später auch, aber und danach sah ich ihn nicht mehr.

ich sah zwar 50m weiter ein schild privat zum sägewerk aber keinen abzweig des radrings und dachte vielleicht ist der ja doch da durch gelegt . . . klar wurde sehr bald, daß das kann kaum sein konnte, aber ich fuhr durch bis ans ende, es schimpfte niemand auch wenn etliche stapler mit holz jonglierten, wir paßten halt alle aufeinander auf 😉
am ende wär ich auch wieder rausgekommen aber da grad jemand zu fuß kam frug ich nach dem weg, der kannte aber den radring gar nicht. sein hinweis ich könnte auch da dann weiter in richtung … war gut gemeint aber die oberste regel ist ja: zurück an den punkt an dem man noch bescheid wußte / sich noch sah.
damit hatte ich eine neue (re)tour durch das gelände um die holzstapel gewonnen. immerhin fuhr grad ein LKW raus da konnte ich mich gut hinterhängen und an der ecke wartete dann auch schon der göga, das radschild zum linksabbiegen war zugewuchert und nur aus ganz bestimmter perspektive zu sehen.

signalder rest war kür, wir kamen wieder auf die alte bahntrasse und dank schöneren wetters lohnte es sich auch ab+zu mal anzuhalten und die strecke festzuhalten.

DSCF0269ob die die andreaskreuze nach der umwidmung einfach um 90° gedreht haben?

DSCF0268vermutlich nicht mehr fahrtüchtig aber dafür sehr stimmungsvoll

DSCF0270mitten auf der strecke eine art museumsSchilderwald im wald

DSCF0271 das tollste nebenbei – man merkte dank der schönen strecke und sanften steigung gar nicht daß man den größten anstieg am stück zu bewältigen hatte, denn vor fehrenbracht vermeldet der plan schon 411 und am dem tunnel steht in jogmap eine 458 😯

DSCF0272 am ende dann stand eine zahl auf dem tacho (der gut 3% vorgeht laut vergleich mit den randsteinen bei uns zu hause) die ich so noch nicht gesehen habe.

tunnelTachowir waren richtig stolz auf uns, der holde konnte gar nicht fassen daß ich das so locker wegsteckte, dabei hab ich immer nur im hinterkopf gehabt „im tria mußt Du das doppelte machen und dann deutlich schneller 😳 also stell Dich nicht an, das hier ist doch kinderk***e“ 😉

abends gab’s für mich dann noch mal eine forelle müllerin wie ich samstags auch schon eine genossen hatte. ob die aus dem heimischen teich stammten oder von einer der vielen zuchten der region weiß ich gar nicht, lecker waren sie auf jeden fall!

forellenam nächsten tag ging’s weiter … aber das ist eine andere geschichte, die kommt erst nach der nächsten forelle — äh: maus 😀

nach der ankunft in eslohe am frühen freitagabend war samstags erst mal erschnuppern der umgebung und kartenbesorgung angesagt. dazu ging es ins sehr hübsche städtchen das gestern im blog schon ausgiebig bebildert beschrieben wurde, anschließend war mit der neu erworbenen karte eine kleine wanderung angesagt.

diese führte gen norden zum abzweig „windknochen“ auf den „sauerländer höhenflug„, einen fernwanderweg mit weißem H auf gelb markiert, zu dem etliche zuwege mit gleichem H auf schwarzem grund hinführen. ein stück nach westen folgten wir ihm durch den wald um dann nach süden abzubiegen und über sieperting und die rochusKapelle wieder zum forellenhof zurückzutrotten. dabei entdeckten wir den trimmpfad den wir montags dann auch mal laufend unter die füße nahmen. insgesamt waren wir rund zweieinhalb stunden unterwegs für 9,5km mit aussichtspausen, mal wieder zu viel für den fuß, aber wichtig für die seele 😎

DSCF0200nachmittags erkundeten wir zum eingewöhnen ein erstes kleines stück vom sauerlandRadring, auf der südschleife gings gegen den uhrzeigersinn durch den fledermaustunnel.

ein großer teil des rings führt nämlich auf ehemaliger einsanbahntrasse, praktisch durch weniger steile steigungen, asphaltiert nicht unbedingt MTBpflichtig aber eben auch leicht zu rollen.
DSCF0203da im tunnel etliche fledermäuse überwintern und die den stoffwechsel sehr weit runterfahren sollen sie nicht gestört werden so daß von 1.11.-9.4. eine nordumgehung ausgewiesenund der tunnel gesperrt ist.

auch im sommer ist er konstant 6-8 kalt im inneren, weitere infos bitte der schautafel entnehmen, zur ansicht anklicken und zum lesen nochmal auf die lupe klicken 😉 dazu gibt es auch ein youtubevideo vom „soerper“ von 3:49min, in dem man ihn abfahren kann, nach der anzeige der einzelnen infotafelteile geht’s bei 1:14 los.

zum tunnel ging es leicht bergauf, dahinter dann kräftiger abwärts so daß wir auf das bierchen verzichteten das ein dorf weiter potentiell lockte und umdrehten, genug erkundet, gut 16km in 50min.

DSCF0201sonntag dann ging es los, raus aus dem forellenhof gen norden im uhrzeigersinn auf die nordschleife vom sauerlandRing. der hof liegt genial unmittelbar am verbindungsstück der beiden teile, die zusammen quasi eine etwas unproportionierte 8 bilden, was mich zum (blog)titel führte. garmine war friedlich und jogmap ladewillig, danach ergibt sich folgendes bild:

jogmapPlanDSCF0206angegeben sind auf dem flyer 40,2km aber irgendwie wurden es trotz genauer befolgung der route rund 10% mehr. nach einer knappen stunde für 21km war meschede im nordosten erreicht und es gab im eiscafe cortina einen leckeren milchkaffee. anschließend kam raus aus meschede gleich das steilste stück ran an den hennesee dem zunächst oberhalb der ostseite gefolgt wurde.

dabei ergaben sich gute einblicke wie leer mangels regen in diesem tollen sommer unsere talsperren mal wieder geworden sind.

DSCF0204 DSCF0205noch klarer wurde das auf der südlichen trennmauer zwischen see und verbreiterter henne
DSCF0207der viel größere nördliche teil ist an der stelle „fast leer“
DSCF0211flachdie staumauer führt nach mielinghausen und man sieht: was von süden überläuft reicht offensichtlich nicht für mehr
DSCF0210durch den ort kommt man dann aber gar nicht sondern nur im wald vorbei an einem sehr einlandenden kleinen gasthof in obermielinghausen und durch erflinghausen mit potentieller einsamerer unterkunft hausKremer, falls uns mal nach noch mehr ruhe ist .

dahinter konnte man die blicke schweifen lassen

DSCF0213 pauseDSCF0264nach insgesamt 2:22h für die 44,25km waren wir fröhlich und noch ziemlich frisch wieder zurück.

zur stärkung gab’s kässpätzle mit dunklem krombacher und hinterher einen ganz alten schneider.

leider war die idee, nach einem kleinen mittagsschläfchen am nachmittag das museum nebenan zu besichtigen nicht von erfolg gekröhnt denn das schließt sonntags schon um 16 (hätten wir doch mal vorher nachgesehen, ich hatte 18 vermutet).

DSCF0216flachda blieb uns nur noch, ein bischen draußen rumzustöbern, denn wie museen-üblich montags und hier dann zusätzlich auch noch dienstags ist ruhetag, für mittwoch hatten wir schon abreise im plan.

museum museumsBahnund auf dem kurzen rückweg zum forellenhof lachten mich noch ein paar herbstliche boten am feuchten wegesrand an

DSCF0223