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Am Sonntag war Bonnmarathon.
Die letzten beiden Marathons war ich zuletzt im November und Dezember 2011 gelaufen.
Danach kam Fuß, Mortonneurom-OP 2014 mit immerhin ganz gutem WiederInDieGängeKommen und Himmelfahrt in Rengsdorf 30 bergigen Kilometern und im Herbst noch Drache und Platinman mit je rund 26km bei 1000 und was weniger Höhenmetern.
Dann ging’s wieder los mit Fuß: Plantarfasciitis, Fersensporn, ein halbes Jahr ganz Aussetzen, Mitte 2016 Wiederanrollen schwerfällig, unter anderem auch weil schwerer. Ich hab jetzt rund 7kg mehr als zu den guten Laufzeiten Ende des vorigen Jahrzehnts. Klar wird man nicht jünger, Frau auch nicht, aber soooooo schwer sollte es doch nicht sein … ?

Dann kam im Rahmen des Screenings, zu dem jede deutsche Frau (wie das klingt *sic*) ab 50 im 2-Jahrestakt geladen wird, Mitte Mai der Hammer: DCIS 👿
OP Anfang Juli, Nachresektion weil etwas zu randständig (man will ja auf der sicheren Seite sein) 8 Tage später, alles sauber, auch die 4 Sentinels (Wächterlympfknoten), keine Chemo, keine Bestrahlung aber 3 Wochen A(nschluss)H(eil)B(ehandlung) in BadOexen. Da war es toll, da mach ich irgendwann mal einen eigenen Bericht draus.
Anfang November kam dann GummieinbauOP und ab Neujahr hab ich wieder angefangen mit Liegestütz 🙂

Laufen durfte ich (bis auf 3-4 Wochen nach den OPs) die ganze Zeit, aber es war grottig anstrengend. Ich komme nun einfach aus einem ganz tiefen Trainingstal langsam (wortwörtlich) wieder hoch, ein 8min-Schnitt war anstrengend wie sonst 6er und daher selten überhaupt mal ’ne 7 vor dem Doppelpunkt!

In einem Anfall geistiger Umnachtung hab ich dann Mitte Februar „HIER“ geschrien, als auf facebook von der Deutschen Post als Sponsor Startplätze für den diesjährigen Bonnmarathon verlost wurden, gegen Schilderung wieso nun gerade man selber einen brauchen sollte.

Meine Argumente „Am 04.04.04 beim 4.Bonner Marathon und meinem 4.Marathon bin ich meine immer noch gültige Bestzeit gelaufen! Jetzt komm ich aus einem tiefen Keller aber den halben würde ich gerne mal wieder angehen.“ zogen nicht sofort, aber mit ein bisschen jammerndem Nachhaken fielen dann doch noch ein paar Plätze mehr vom Himmel und ich war im Wort.

Ich bin zwar alles andere als die flachAsphaltLiebhaberin, aber da mußte ich durch und hab mir dann zu Hause sogar eine „Referenzrunde“ ausgeguckt, raus aus der Haustüre immer links und nach 3km wieder zu Hause, Dorfstraßenfußweg und asphaltierter Wirtschaftsweg, überschaubar, messbar, wiederholbar.

8 mal hab ich die als Einheit gemacht, dabei 2,2,3,2,4,5,3,2 Runden gedreht, in der Spitze also 15km. Mental war das hart, an der Einfahrt weiter zu laufen statt abzubiegen, trainingstechnisch aber top, in der 5fachEinheit plangemäß sogar die letzte die „schnellste“.
In deren 3ter Runde also in der Mitte hatte ich allerdings die Wade was gezerrt und eine Woche später, weil weiterlaufend, war die dann einfach dicht. Damit hatte ich mir dann zum Minimalismusprinzip auch noch eine Woche Trainingspause über Ostern, wo man ja eigentlich grad endlich mal Zeit hat, eingehandelt 😦
Egal: Retterspitz, Voltaren, Finalgon (vor ’ner Saunaeinheit der ganz große Burner 😆 ), Tapen, und dann die Woche vor Bonn noch mal das schöne Krabachtal mit Bergen und Wald als längste (17km) Trainingseinheit und der große Tag war da.

Der startete mit Sintflut aber kaum ausgestiegen aus dem GögaTaxi am SuttnerPlatz wurde es erst trocken und dann RICHTIG schön!

Zwischendrin war ich nach etlichen Jahren auch mal wieder Donnerstags zur kleinen Brückenrunde (von insidern des Lauftreff Siebengebirge „Udolauf“ genannt) angereist, (un)pfiffigerweise just an dem Tag des Beueler10er, so daß ich vom blauen Affen kommend zur Südbrücke mal schnell ganz schnell werden mußte, um noch rechtzeitig 5 Minuten vor dem Start des 5km-Laufs die Rampe hoch aus dem Weg zu kommen 😯 Von der Einheit hab ich auch ein paar Fotos weil Traumwetter:

Früher, zu den besten Zeiten, hieß es ja ein halber geht immer, aber so einfach ist das dann doch nicht. Das Hauptaugenmerk lag auf gleichmäßigem nicht zu schnell mitreißen lassenden Trott und der klappte dann auch ziemlich wunschgemäß. 2:38 sind natürlich mit Abstand schlechteste Zeit alltime, aber was soll’s? Die Zielvorgabe des Veranstalters von 3h und mein Wunsch unter 2:45 in Richtung 2:30 waren kompatibel, es war schön, ich hatte Spaß, ich hatte keinen Muka (war Dienstag nach einem Jahr erstmals wieder beim Lauftreff) und alles wird gut!

Die Freßmeile in Bonn ist übrigens der absolute Oberhammer. Ich war da ja Jahre nicht mehr, 2004 beim Marathon (noch eine große Runde), 2006 (da schon DoppelHM) mit Freistart, 2007 beim halben mit Startplatz von GögaFirma, 2009 wieder Doppelrunde mit Freistart eine Woche nach Wien, das heißt Bonn ist eine billige Angelegenheit aus meiner Sicht. Inzwischen wäre es nachmeldend schon richtig teuer mit 55€ für den halben (frühzeitig 36€) und 70€ für den ganzen!

An das – O-Ton Göga „hat man heute so, neumodisch grau„(e) – Shirt muß ich mich noch gewöhnen. Ich war damals mit RheinEnergy und schwarzen eingestiegen, später mal mit T-Mobil als Sponsor mit Magenta verziert auf schwarzu oder weiß, seither ohne mich waren sie dank Post immer quietscheentengelb gewesen, da hatte ich mich drauf gefreut 😉 aber die Medaille ist sehr schön und hängt jetzt ’ne Weile am Backofengriff in der Küche 💡

Einen viel ausführlicheren Laufbericht mit vielen tollen Fotos hat der alte Harung hier bei marathon4you abgeliefert, der ebenfalls mit Freistart (für den Bericht) aber dafür ohne Chip unterwegs war 😆

20160628_082316_rote5min3 – 2 – 1 – heute ist die vorvorletzte Chance wieder bei Rösi und ihrer diesen Monat roten 5minutenCollage mitzumachen.

Da hab ich diesmal unseren überwiegend roten Esszimmerteppich als Untergrund genommen und darauf drapiert:

  • eine Baumwolleinkaufstüte von Bouvier, einem Bonner Buchladen an der Uni mit dem ich (subjektiv immer noch nicht aber objektiv leider doch) ab Studentenzeiten erwachsen wurde, den es aber leider seit knapp 3 Jahren nicht mehr gibt
  • aus der Küche ein Messer, eine Keksausstechform und ein Mehlschüppchen
  • eine Nikolausmütze
  • ein „Arafattuch“, auch ein Relikt meiner Jugend, also so grob 40 Jahre alt
  • ein paar Teilchen aus dem Legosortiment
  • ein antiStressKnautschAuto aus dem Büro (vor gut 5 Jahren beim damals schlammschlachtigen filaKöln am Fühlinger See bei irgendeiner Firma abgestaubt)
  • 3 Wollknäuel aus meinem fast unerschöpflichen Farbfundus
  • 3 Herzknöpfe
  • 1 Paar AsicsTrabuco, schon was älter aber noch gut in Schuss
  • 2 Wäscheklammern
  • in der Mitte dann einen FCKölnBecher wo das Logo leider auf der dem Henkel gegenüberliegenden Seite und der Schriftzug Köln auch innendrin unfotogen platziert ist
  • und zu guter Letzt einen abgelaufenen Verbands“kasten“ aus dem vorletzten und grünen Auto, wo aktuell dann wieder ein roterA3 seinen Dienst tut, das 4. rote als siebtes Auto meiner Karriere nach rotPolo / gelbPolo / rotPolo / rotSunny / weißSunny und grünA3 😀

Die Pöppel aus MenschÄrgereDichNicht und Risiko und Heftzwecken und Büroklammern hab ich mal bewußt weggelassen, die kommen dann geballt bei blau&grün zum Zuge. Aber wie das so ist war ich kaum fertig mit dem Foto da fiel mir in der Küche der starke Magnetmann am Gefrierteil ins Auge und hinterher im Büro hab ich dem noch ein paar Nachzüglerkumpane zur Seite gestellt:

20160628_addOnVorgestern kam es schon zu einem Zeitdokument das ich in all den Jahren meiner hausfraulichen oder küchengärtnerischen Tätigkeit noch nicht erlebt habe. Da hab ich eine (bei Edeka?) gekaufte Tomate, ob Bio oder nur aus hiesiger Region erinnere ich nicht mehr sicher, aufgeschnitten und da waren die Samen schon am keimen! Gerüchteweise war mal ein genTechnikAnsatz das Faulen zu verhindern, ebenfalls gerüchteweise sind solche Früchte aber hier nicht mehr im Anbau?

20160626_121428_tomateIst das nicht der Hammer?

Ansonsten will ich mich kurz fassen, keine Zeit, zu viel zu tun, immerhin auch wieder mit LAUFEN! Seit Anfang des Monats bin ich wieder eingestiegen nachdem ich ein paar Einlagen nach dem besonderem jurtin-Verfahren bekam (am entlasteten Fuß [statt in einer Schaumkiste drauf stehend] mit Wärme und Unterdruck angeformt) und parallel dazu die Aussage vom DocMeinesVertrauens (der im Januar 2014 mrMorton entfernt hatte) daß ich damit wenn ich gut mit ihnen klarkäme auch wieder Hamburgmarathon laufen könne+dürfe (das TShirt von 2008 hatte ich mal so zur Sprechstunde angezogen 😉 ).

Somit bin ich lahmstens, frei nach dem Motto speed hurts und laktatfrei sind Muskeln besser zu trainieren, unterwegs, eine gute Ausrede für Zeiten meist zwischen 8 und 9 Minuten je Kilometer. Einmal hab ich mir sogar schon einen 7:55er gegönnt und am Sonntag war ich erstmals eine Stunde unterwegs, alles in allem HERRLICH. Nur auf das immer noch gegebene morgendliche Gehumpele die ersten Schritte könnte ich gut verzichten, aber wenn’s sich ja nach einer Weile einrollt … schaun‘ mer mal.

20140115fussDSCF0891… egyptian ? nein, so hieß zwar mal ein song und bei dessen darbietung auf der bühne, ich meine es war in „Sissi, Beuteljahre einer Kaiserin„, jedenfalls beim Bockmayer in Kölle so ich recht erinnere, machte man fast in die hose vor lachen.

eine hübsche nase hab ich ja sowieso, aber inzwischen auch einen hübschen fuß, und mit dem fühlte mich heute mehr so wie eine geisha 😯 denn ich bin mal frische luft schnappen gewesen, 785m hin in 13 minuten, bioHüsgenEinkauf und schwatz mit dem hänschen, und dann 785m zurück.

der vorfußentlastungschuh läßt ja zwecks abrollvermeidung keine lockeren schritte aufkommen. entweder macht man mit dem einen großen schritt nach vorne und setzt dann das gesunde bein fast daneben wieder auf. dieses rumgeeiere ist aber nervig. besser ist dann schon, mit kleinen tippelschrittchen vorwärtszumarschieren. ungewohnt für mich. aber herrlich 6 tage nach der OP 🙂

20140115_110354ofenMikagestern war nochmal verbandswechsel und der (haus)doc war wie ich begeistert und will mich erst wieder zum fädenziehen (donnerstag in einer woche) sehen.

der fuß ist aber auch wirklich toll und morgen gönne ich mir mal eine badewanne, erst mit auf den rand legen aber dann ordentlich waschen, YES, ich darf 😀

wenn man am sonntag nach 4einhalb tagen zum ersten mal, mit 6l gefrierbeutel um den schuh geklebt, geduscht hat dann freut man sich, auch das sauberwerden nun leichter tun zu können. zumal ich ja fleissig bin und, sofern der göga mich mitnimmt, im kronos trainiere, kraftzirkel, leichte bewegung ist immer gut für schnelle heilung und hochlegen tu ich ansonsten ja sowieso 20-22h am tag. viele davon vor dem ofen und sehr oft mit mika auf dem schoß.

wilMa-ma-ärgern lotet derweil aus wie weit sie gehen kann, sie ist zwar langbeiniger aber noch fehlen ein paar gramm und etliche erfahrung, ich hab gestern und heute mal 4 videos gedreht, hier die kleine stänkerFuzzi mit (leisem) ton mit tollen piepsereien ab 0:16.

heute morgen wurde dann mehr drin als draußen getobt und mit schwanz und anderem auf dem katzenhaus gekämpft. aber achtung: paula lauert schon unter der couch 😉

irgendwann fiel der papierBall dann runter, da mußte die mama dann auch wieder dran glauben.

und das rächte sich natürlich kurz danach, die paulaMama ist (noch) versierter und stärker als datKleen 😉

vorgestern lag ich in rheinbach unter dem messer, heute titsche ich schon im dreieck — eigentlich von anfang an — vor langeweile, so gut geht’s mir.

klopfKlopfKLOPF auf holz

20140108+9fussjedenfalls kann (und darf) ich mit dem spezialschuh rumhumpeln, auch wenn ich natürlich den fuß die ersten beiden tage mehr hochlegen sollte (und tat). aber es gibt keine einschränkung was gewicht drauf geben beträfe, nur nicht abrollen über den ballen, aber natürlich geht man dann doch eher nur über die ferse, will ja das arme füßchen schonen.

donnerstag um 8:00 sollte ich mich einfinden, für mich der worstCase wegen des berufsverkehrs von der rechten zur linken rheinseite und einmal durch bonn. das hieß wecker 5:15 und abfahrt 6:30, sicherheitshalber. damit waren wir dann glücklich um viertel nach sieben da und ich beruhigt, der rest war kür!

durch irgendwelche immer mal auftretenden verzögerungen kam ich dann zwar doch erst um halb 12 in den OP aber mir egal, nur der göga mußte leiden und sich die zeit halt in rheinbachs cafés vertreiben. aber er hatte genug lesestoff mit.

der ganze ablauf war sehr „angenehm“ (sofern man das von einem krankenhausaufenthalt mit OP in vollnarkose sagen kann), sehr nette schwestern, die mir schon bekannten beiden chirurg und anästhesist, was ja auch vertrauen schafft wenn man nicht vom einen zum anderen gereicht wird. ersterer war stolz wie oskar beim nachgespräch, hatte er doch einen kleinfingerdicken (also sozusagen knapp würfelzuckergroßen) knoten entfernt, somit unsere diagnose mortonNeurom bestätigend „allen zweiflern zum trotz“ wie er fröhlich vermeldete.

dem „tattoo“Blümchen fehlt ein stiel mit blättchen, war wohl zur sicherstellung daß sie nicht doch noch das rechte statt des linken operieren?

20140110katzenautobahnDSCF0864jetzt bin ich krückenfrei eingeschränkt zu hause mobil und darf mich 14 tage erholen, der hausarzt war beim ersten verbandswechsel (wegen des wochenendes dann schon nach 1 tag, weil montag was spät gewesen wäre) auch begeistert und ich hab so ein fettes grinsen im gesicht beim gedanken an zukünftiges bewegen können, das glaubt keiner.

die monster geben sich auch mühe, na ja, mika nutzt meinen ofenplatz für schoßbelagerung. wilma kommt ab+zu mal vorbei wenn sie kann, denn diese nacht hatte sie mal wieder geschafft sich unbemerkt mit in den vorratskeller zu schleichen und einsperren zu lassen 😯 😆

paula lag gestern lange neben mir auf der couch und jett grad auf dem katzenbaumhaus, gemütlichkeit pur.

im garten hinterlassen sie ihre spuren, auf unserer ihrer autobahn, dem weg nach hinten aufs feld, wächst kein gras mehr nach.

am haus in der entlaubten kletterhortensie ist jetzt gut das schöne amselnest vom vorjahr zu sehen, bin gespannt ob es noch mal liebhaber finden wird.

20140110nestDSCF086220140111teilacherDSCF086620140111ahern100namenDSCF0868ich versuch mir also die zeit zu vertreiben mit schlafen surfen lesen …

ausgelesen hab ich die teilacher, das kommt dann demnächst mal ins wortReich. es ist der erste teil einer trilogie, das zweite war leider in der BaM nicht vorrätig, ist nun also bestellt und ich schiebe mal eben 100namen dazwischen.

gestern war ich in rheinbach beim doc, also beim fußchirurgProfi. er konnte sich „meiner“ diagnose morton anschließen. zugegeben hatte ich morgens den fuß nicht geschont sondern war, wegen termin 13:45 mitten am tag einen vollen tag urlaub genießend, die ravensteinrunde gelaufen, zwar nicht komplette 11km sondern in ahrenbach direkt hoch statt über blankenBerg, aber immerhin in den schmerz hinein 9km.
was nutzt mir schließlich ein vollausgeruhter fuß frisch aus dem bett wo er ja nie weh tut, wenn der doc gucken will was mich piesackt. richtig — ein kleiner griff und seitlicher druck und ich hing unter der decke, bildlich, so soll es sein, das klärte die frage.

ursache?

häufiger bei frauen und aufgrund von bindegewegsschwäche, da haben die zehen dann wohl zu viel spiel statt saubere klare linien wo wer hingehört (:roll: meine interpretation) und das reizt die nerven

therapie?

  1. zehenAbstandHalter, billigware aus dem sanitätshaus, spreizen vorne und hoffentlich auch dann noch ein wenig in den mittleren im ballen befindlichen teil
  2. wenn das nix nutzt, o-ton dr.beike „ich nehme das wort ungerne in den mund aber in diesen fällen schon“ cortisoninjektionen, aber nur 2-3 mal und alle 2-3 wochen um den nervenreizzustand runterzukriegen
  3. wenn das nix nutzt, o-ton „obwohl ich damit mein geld verdiene will ich das nicht sofort empfehlen es sei denn Sie bestehen darauf“ OP

der brief mit dieser diagnose+therapievorschlägen an die stammOrthos in SU ist unterwegs.
ich hab mir 1. besorgt und werde in 1-2 wochen wegen 2. telefonieren … und bis dann gaaaaaaanz lieb sein 😳
denn „oppaAuto“ darf ich dann nicht mehr sagen, wenn ich zu den spritzenterminen mal den golf 7gangAutomatik vom göga geliehen haben will.
die meisten patienten fahren dann zwar problemlos, dank lokalanästhetikum gleichzeitig mit dem C. dürfen täten sie das aber eigentlich nicht, somit ist der dann  im fall eines selbst wenn subjektiv ok formaljuristisch objektiv nicht sicher einsetzbaren linken fußes eine naheliegende alternative.

20130830füßemit diesen silikondingern bin ich dann heute morgen auch gelaufen, ohne nennenswerten unterschied, d.h. bei mit erneutem ausprobieren des anderen adrenaline (GTS12 statt ASR8 wie am montag, war ja nix matschig für trailschuh) auch wieder mit mecker selbst auf kurzer hüsgenrunde.

aber immerhin sind die dinger unterwegs nicht störend auf- oder gar aus den zehenzwischenräumen raus-gefallen. da in einer packung 3 sind für knapp 6€ und ich mangels erfahrung dickere und dünnere geholt hab von denen ich einen dickeren zwischen die zehen 2+3 und den dünneren zwischen 3+4 geklemmt hab, hab ich genug um sie nach dem laufen beiseite zu legen und für den alltag ein anderes paar zu nutzen.
mal sehen ob permanentes einwenigspreizen was bringt.

obiges foto ist übrigens mit meinem neuen „schätzchen“ entstanden und witzigerweise macht das sich selbst ein bild von der situation, denn es dreht im ergebnis-jpg wenn es meint daß das andersrum gehört 😯
im fall der füße links wär’s ja noch egal, also wieso gedreht ist mir schleierhaft, aber rechts mit mika beim sockenbekämpfen sieht es so definitiv besser aus.
es sieht aber so aus als hätte es jemand anderes aufgenommen „von gegenüber“. ich hatte aber die kamera vor dem bauch senkrecht runter die beine entlang und meine zehen waren „oben“ im display, die vorschau aus den thumbs im windows7explorer zeigt es übrigens wie aufgenommen 💡

kamera … welche kamera? ich hab mich überwunden und 119€ für eine „nicht fisch nicht fleisch“-bridge ausgegeben, die finepixS4200 von fujifilm. das ist keine minikompakt aber auch keine echte spiegelreflex mit wechselobjektiven.
mich reizte einfach, solange ich eh keine zeit übrig hab für intensive fotosafaris im nah+fernbereich, nicht wie früher mit der minoltaX300 einen ganzen koffer oder tankrucksack voll rumschleppen zu müssen, aber trotzdem in vielen fällen eine bessere qualität zu erzielen als mit dem handy, das das zwar immer noch erstaunlich oft, aber eben auch nur bei guten lichtverhältnissen ansatzweise schafft.
klar ist vermutlich von einem optischen, zitat datenblatt „24-fach Zoom, 24 bis 576 mm, zusätzliches digitales 6,7-fach Zoom“ nicht in allen randbereichen höchstleistung zu erwarten, aber meist bewegte ich mich damals rund um normal bis 130mm und hoffe mal . . .

20130829schneckenFrassda ich nach rheinbach und siegburg+StAugustin-shoppen erst kurz vor 19 uhr heimkam und es zunehmen grau wurde und leider die burgBlankenberg dann eh schon zu hat, wo ich eigentlich hoffte gleich mal sonnenuntergang und teleSUmichaelsberg etc. auszuprobieren, hab ich mich dann erst mal auf unser ebenfalls neu erworbenes telefon gestürzt das es anzuschließen und programmieren galt, damit wir erreichbar sind.

das erste foto wurde also im dustern auf der terrasse mit blitz geschossen, diese unglaubliche frechheit. danach noch ein paar grüne und halbrote tomaten und dann feierabend.

20130829tomatenheute morgen konnte ich es mir aber nicht verkneifen auch noch eben den herrn des gartens festzuhalten

20130830mika

und da vorgestern die erste blüte vom butterNut aufgegangen war die inzwischen schon wieder fast verblüht neben ihren beiden schwestern schrumpelt, mußte der auch dran glauben.
20130830butterNusszum abschluß noch eine erkenntnis irgendeines vorVorTages, mit urin kann man strom erzeugen.
zitat:

Batterien wandeln Urin in Strom um

Nach Angaben der Forscher stecken hinter der Stromgewinnung Bakterien.

wer den buchstabenfehler findet darf ihn behalten, auf meine mail an die kontaktadresse at telekom.de hat noch keiner reagiert außer der automatischen antwortmaschine.

summertime … and the living is easy, fish are jumpin‘ — und Jerry Cotton is high 🙂

wann ist sommer? in jedem fall wenn morgens um 9 uhr schon 26° sind.
gestern war es noch einen tick kühler, um 7:30 sah es einfach nur wunderschön aus hinter dem haus mit der schon früher, ohne meine beteiligung/bewunderung aufgegangenen sonne.

20130801sommermorgenFoto1987eine stunde später konnte man aber schon erahnen, daß es wie angesagt heiß werden würde, da stand sie gleißend oben am himmel
20130801sommermorgenFoto1990etwa genau so sah es dann auch um fünf aus als ich mich auf den heimweg machte.
da das auto die letzten stunden im schatten stand mit offenem dach und seitenfenstern hatte es eine erträgliche reale 34°-im-schatten-temperatur wie drumrum statt autotypisch backofen >>50°.
somit reichte fenster zu, dachhimmel abdunkeln und klimaanlage auf 25°, um geruhsam schweißfrei heimzucruisen 😎

dort wartete „arbeit“, deshalb gibt es heute wieder makingOf … ZucchiniAlForno.

geerntet hatte ich die ersten beiden großen grünen schon am samstag weil eigentlich für dienstag zur rückkehr des göga von der moppedtour geplant und nicht weiter wachsen lassen wollend. die letzten paar tage lagen sie dann auch im kühlschrank, das half, sie waren immer noch wunderbar perlend beim aufschneiden, statt zu groß / zu trocken / verholzt.

20130801aldiRoseFoto1992als kochwein (und hinterher draußen unter der linde beim schmaus) gab es einen rosé der neulich in der wochenendbeilage vom kölner stadtanzeiger gut wegkam, inzwischen auch in der onlineausgabe. früher war rosé ja eher süße restePlörre, derzeit ist er mode. ich liebe weißen, DOCG, vernaccia oder gavi, im sommer :idea:. aber warum nicht mal was neues probieren, zumal die extra angefragt hatten und der wohl noch ne weile im sortiment sein soll … ❓

montag abend hatte ich auch schon einen großen topf tomatensoße gekocht aus einer sehr großen zwiebel, 3*400g geschälten tomaten (mit saft) + 500ml püree, etwas brühwürfel, salz. pfeffer, frischem eigenen oregano+lorbeer, olivenöl von den holländerFreunden aus dem gargano und scharfem (chili)öl von der suocera. der topf wartete auch seither im kühlschrank damit es schneller ginge.

blieb also, das neulich mal gebratene rinderhack, flach eingetütet für schnelligkeit, aus der TK zu nehmen und anzutauen auf glasschale mit je 2 halben zucchini, die in der mikro ein paar minuten vorgegart wurden, damit sie nicht matschig weich aber immerhin bißfest gar wären hinterher tutto completto a tavola.

20130801makingOfZucchiniAlFornovon links oben nach rechts unten sieht man also den werdegang im großen bräter: backofen umluft vorgeheizt während der vorbereitung, mit 150° dann 5min ohne käse zum angaren und dann rund 40min mit käse zum überbacken, während der reis irgendwann auch vor sich hinsimmerte.

die eine hälfte davon harrt jetzt in einer rechteckglasform im kühlschrank auf den montag wenn sie verputzt werden wird wie andere gestern abend, die pro kopf 2 solcher teller wie rechts unten umfaßte 😉

gelaufen bin ich diese woche sogar auch mal wieder (MUSS ich ja eigentlich zur formwahrung bei der fresserei viel mehr, geht ja aber leider nicht):
montag minirunde 3,25 weil zu spät aus dem bett gekommen
mittwoch dafür um 7:00 bei 17° herrliches laufwetter und endlich mal wieder die „große“ ahrenbachrunde 8,15km und mit 58:30 sogar unter einer stunde, „der wahnsinn …“ (streckenbest steht bei 48:36 ) damit hab ich die 400km überschritten, aber nicht für den monat (nicht daß ich das je hätte, da stehen 292,70 für juli2005 als spitze zu buche) sondern für das gesamte miserable jahr 😳
trotzdem schön, erst gegen ende eine ahnung daß ich den rest des tages bei jedem schritt den morton spüren würde und muskelkater sollte es auch ein bischen geben aber das war es wert, SO 😈
heute früh dann doch wieder zu spät aber immerhin noch erträglich „kühl“ um 22° und 5km.

das denken fällt dann schon schwerer. auf dem letzten stück vor der firma fuhr ein transporter von rahm (die mit den einlagen, orthopädiker…) vor mir rechts ran, der hatte am türöffner einen aufkleber „Vorsicht beim Öffnen, keine Durchluft„. was will mir das sagen? soll man beim türöffnen die luft anhalten, weil das, was einem da aus (ggf. kunden-/gebrauchten) schuhen mit neuen einlagen an leder&CoDuft entgegenschlägt, einem sonst den atem sowieso nähme 🙄

im garten grünt+blüht es immer noch weiter, die mischung aus regengüssen und hitze scheint manchem gut zu bekommen wie auch das radikale runterschneiden den hortensien vor der haustüre, zumindest den beiden kugeligen die wohl auch am einjährigen holz blühen.

20130727hortensieFoto1972die dazwischen stehende ist bisher nur grün, vermutlich muß ich mich da dann nächstes jahr mal zurückhalten 😉

nur der apfelbaum sieht inzwischen nicht mehr soooo toll aus, zumindest nicht nach rekordernte, da sind doch eher kleinere dran und manche fleckig manche abgefallen, obwohl er jedesmal wenn ich im gemüsegarten mit zisternenwasser sprengte auch ’ne ordentliche packung abbekam, mehr als in manch anderem jahr 😦

der legendäre (aka göga) hat bald wieder geburtstag und diesmal, auch wenn es kein besonderer ist, einen tollen wunsch „frei“ gehabt, ein neues MTB sollte es sein.
das alte wurde mal geklaut vor einigen jahren und durch ein alltagstaugliches tourenrad ersetzt, mit dem er oft genug ins büro rollt, hin weil bergab ziemlich unangestrengt und zurück dann auch schon mal streckenerweitert mit spaß.
das leidet aber abseits der straßen in mehr als nur feinem schotter doch zu sehr. meine rennrad“ambitionen“ teilt er nicht, asphalttouren fahren wir also im mix tourer+koga zusammen, aber durch den wald wo mein altes garyFisherTassajara seit rund 15 jahren gute dienste leistet waren wir zuletzt ziemlich inkompatibel.

somit bekam der genau wie ich auch schon bestAger am samstag sein neues — neiiiiiin 😯 nicht ebike oder pedelec, aber twentyNiner, also dem neusten trend folgend ein MTB mit 29-zoll statt 28-rennrad oder üblicherweise 26-MTB, das sah dann noch gaaaaaanz sauber so aus

20130629twentyninerFoto1753„zum dank“ für die öffnung der haushaltskassenspardose durfte ich aber auch zuschlagen: beim feld haben wir als komplettpaket ein bischen rabatt rausgehandelt der entweder in form von rund 3,5% über alles zu sehen ist, oder aber so daß ich die von mir schon länger ins auge gefaßte ordentliche beleuchtung in form von nicht nur billligAldiLidlPotentiellLeerWennWichtig sondern richtig heller lampe etwa zum halben preis bekam: die trelock 950 kommt in einem test den ich später erst gelesen habe gut weg.
mitgeliefert wird nur USB für PC o.ä. (ladegerät wär also sonderzubehör), aber das paßte wie erhofft in das ladegerät vom garmin, die angegebenen 3,5h für komplettladung kann ich noch nicht absolut bestätigen da ein rest im akku war.
bedienung kinderleicht, 5 stufen von 10 bis 70lux, volle kanne reicht er (angeblich) 6 und auf dünnster stufe 45h die angezeigt werden im display, ich denke damit läßt sich super gut arbeiten 😎 zusätztlich geleistet habe ich mir eine zweite lenkerhalterung für 4,95€ 🙂 somit bin ich nun für rennrad und MTB gerüstet, kann ja als 1 mensch immer nur 1 rad „gleichzeitig“ nutzen, also so ähnlich wie ein wechselkennzeichen 😉

außerdem hatte ich in der entscheidungsfindungsphase (nachdem wir beim feld und h&s verschiedene rädchen begutachtet und er die qual der engeren auswahl hatte) in bonn nach wie erwartet wieder mal wunderbarer stärkung im cassiusgarten noch eben im teegeschäft in der friedensstraße einen schönen neuen riesenteebecher (fassungsvermögen knapp ein halber liter) abgestaubt, der machte sich sonntag morgen beim frühstück hinten am gartenhaus SEHR gut

20130630bechernach diesem genuß sind wir zusammen eine runde gelaufen, ich leider mal wieder abkürzend, statt ravenstein11er dann doch nur 7,85km und eine weile danach noch mit verkrampft schmerzendem fuß leidend.
der verdacht auf morton scheint sich zu bestätigen, ich hole mir demnächst alle unterlagen incl. überweisungen und hab in 2 monaten in rheinbach einen termin beim fußchirurgen zur „vorstellung“, also begutachtung seinerseits was er meint damit/dagegen tun zu können.

auch wenn man nun weiß wovon macht es das nicht besser und ich kann wirklich nur hoffen daß dem was gutes einfällt, ein lauftreffkumpel ist von einem anderen nach odyssee (weil lange unerkannter oder sogar ausgeschlossener morton) letztlich sehr erfolgreich mit wenig eingriff operiert worden und daher hoffe ich mal wieder auf besserung irgendwann, auch wenn die serien rheinhöhenlaufAlltimerinLebkuchenmedaillen und drachenAlltimer nun reißen werden :cry:.
um da noch chancen zu haben auf starts ende september/oktober hätte ich wohl im august so langsam zunehmen mehr wieder trainieren müssen. aber das sind kurzsichtige frustmomente, ich baue ja auf die rente und viiiiel zeit und DANN will ich mich bewegen können, dazwischen gibbet dann nun halt mal ne durststrecke 💡

die zeit die man mit nichtLaufen mehr hat kann man in den haushalt stecken — oder auch nicht und statt dessen bei passendem wetter radfahren (ich hoffe das geht z.b. auch nach einer potentiellen OP vielleicht immerhin schneller als das wieder-an-laufen). das taten wir dann natürlich sonntag abend zur einweihung des neuen MTB, geburtstag hin oder her (der noch ein paar wochen hin ist), große kinder kann man ja nicht belügen oder geschenke vor ihnen verstecken 😆

der weg führte nach eitorf in den biergarten, obatzda wie neulich (nur ohne radieschen), auf dem hinweg sahen wir an der sieg ballonkörbe ohne alles, der göga meinte die seien fertig, ich dachte an all zu oft schon bei uns mit der abenddämmerung vorbeifahrende und genau so war’s: als wir wieder heimwollten waren sie gerade erst am anblasen (oder wie auch immer das heißt), somit gibt’s ein paar fotos und danach noch eine peinlichkeit meinerseits zu beichten:

20130630ballonsAmBodenFoto176220130630BallonsAmBodenFoto176520130630ballonsEitorf20130630ballonFoto1771nachdem wir auf dem hinweg heimweg von süchterscheid ins krabachtal schon die räder über einen stamm quer über dem weg heben mußten (der theoretisch auch ein „verkehrsberuhigungsversuch“ gewesen sein könnte kontra enduros oder so) war dann auf dem rückweg zwischen merten und auel nochmal richtig dicht, vermutlich vom unwetter neulich

20130630wald+knierechts dann das ergebnis, aber nicht etwa der offroadMTBfahrerei, nein, ich hab’s mal wieder geschafft umzukippen (und das lag NICHT am paulaner :idea:), im stand, um oben das 2.foto von der kelterser brücke in eitorf zu schießen:

von der straße langsam links auf den bürgersteig gebogen, angehalten, gewicht rechts, mit dem schuh nicht aus dem haken gekommen und umgekippt halb in die straße rein, der ankommende golf (?) hatte einen jungen fitten fahrer mit überblick der das kommen sah und hielt bevor er mich plättete, dann vorbei fuhr zum richtig anhalten und mehrfach fragte ob alles ok sei, auch das knie?

20130623-KS-fotoBlog ich war so voll adrenalin und zorn auf mich selbst, daß ich immer nur „jaJa, danke für’s anhalten“ (letzteres mehrfach, war eine reife leistung seinerseits) von mir gab, aber es ist auch ok. die schaltung war nach ein bischen rausbiegen auch heil und weiter nutzbar, knie optisch aufgehübscht aber nutzbar, rechter ellenbogen ebenso (ohne foto), nachts hab ich’s im bett bei jeder drehung gemerkt aber alles in allem nur oberflächliches, mehr kratzer an der seele:
wie bekloppt ist DAS denn 👿 und ich schimpfe immer über klicks wo ich zu feige bin sie zu montieren (liegen für’s koga seit 2 jahren im keller) und dabei würden die ggf. noch früher auslösen ❗

nebenstehend dann noch ein nachzureichendes bild wo man sich viel eher hätte flachlegen können, beim friesi nämlich, auf saustrecke bergab oder vor lachen bei der siegerehrung die die kniescheibe (die hat so einen nickname, paßt per zufall also ganz gut daß das foto später kam :lol:) auf fremdem apparat festhielt, danke dafür, wird das letzte mal vorgekommen sein, da nächstes jahr zu viele topAthletinnen in die masters rutschen 😳