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Am Sonntag war Bonnmarathon.
Die letzten beiden Marathons war ich zuletzt im November und Dezember 2011 gelaufen.
Danach kam Fuß, Mortonneurom-OP 2014 mit immerhin ganz gutem WiederInDieGängeKommen und Himmelfahrt in Rengsdorf 30 bergigen Kilometern und im Herbst noch Drache und Platinman mit je rund 26km bei 1000 und was weniger Höhenmetern.
Dann ging’s wieder los mit Fuß: Plantarfasciitis, Fersensporn, ein halbes Jahr ganz Aussetzen, Mitte 2016 Wiederanrollen schwerfällig, unter anderem auch weil schwerer. Ich hab jetzt rund 7kg mehr als zu den guten Laufzeiten Ende des vorigen Jahrzehnts. Klar wird man nicht jünger, Frau auch nicht, aber soooooo schwer sollte es doch nicht sein … ?

Dann kam im Rahmen des Screenings, zu dem jede deutsche Frau (wie das klingt *sic*) ab 50 im 2-Jahrestakt geladen wird, Mitte Mai der Hammer: DCIS 👿
OP Anfang Juli, Nachresektion weil etwas zu randständig (man will ja auf der sicheren Seite sein) 8 Tage später, alles sauber, auch die 4 Sentinels (Wächterlympfknoten), keine Chemo, keine Bestrahlung aber 3 Wochen A(nschluss)H(eil)B(ehandlung) in BadOexen. Da war es toll, da mach ich irgendwann mal einen eigenen Bericht draus.
Anfang November kam dann GummieinbauOP und ab Neujahr hab ich wieder angefangen mit Liegestütz 🙂

Laufen durfte ich (bis auf 3-4 Wochen nach den OPs) die ganze Zeit, aber es war grottig anstrengend. Ich komme nun einfach aus einem ganz tiefen Trainingstal langsam (wortwörtlich) wieder hoch, ein 8min-Schnitt war anstrengend wie sonst 6er und daher selten überhaupt mal ’ne 7 vor dem Doppelpunkt!

In einem Anfall geistiger Umnachtung hab ich dann Mitte Februar „HIER“ geschrien, als auf facebook von der Deutschen Post als Sponsor Startplätze für den diesjährigen Bonnmarathon verlost wurden, gegen Schilderung wieso nun gerade man selber einen brauchen sollte.

Meine Argumente „Am 04.04.04 beim 4.Bonner Marathon und meinem 4.Marathon bin ich meine immer noch gültige Bestzeit gelaufen! Jetzt komm ich aus einem tiefen Keller aber den halben würde ich gerne mal wieder angehen.“ zogen nicht sofort, aber mit ein bisschen jammerndem Nachhaken fielen dann doch noch ein paar Plätze mehr vom Himmel und ich war im Wort.

Ich bin zwar alles andere als die flachAsphaltLiebhaberin, aber da mußte ich durch und hab mir dann zu Hause sogar eine „Referenzrunde“ ausgeguckt, raus aus der Haustüre immer links und nach 3km wieder zu Hause, Dorfstraßenfußweg und asphaltierter Wirtschaftsweg, überschaubar, messbar, wiederholbar.

8 mal hab ich die als Einheit gemacht, dabei 2,2,3,2,4,5,3,2 Runden gedreht, in der Spitze also 15km. Mental war das hart, an der Einfahrt weiter zu laufen statt abzubiegen, trainingstechnisch aber top, in der 5fachEinheit plangemäß sogar die letzte die „schnellste“.
In deren 3ter Runde also in der Mitte hatte ich allerdings die Wade was gezerrt und eine Woche später, weil weiterlaufend, war die dann einfach dicht. Damit hatte ich mir dann zum Minimalismusprinzip auch noch eine Woche Trainingspause über Ostern, wo man ja eigentlich grad endlich mal Zeit hat, eingehandelt 😦
Egal: Retterspitz, Voltaren, Finalgon (vor ’ner Saunaeinheit der ganz große Burner 😆 ), Tapen, und dann die Woche vor Bonn noch mal das schöne Krabachtal mit Bergen und Wald als längste (17km) Trainingseinheit und der große Tag war da.

Der startete mit Sintflut aber kaum ausgestiegen aus dem GögaTaxi am SuttnerPlatz wurde es erst trocken und dann RICHTIG schön!

Zwischendrin war ich nach etlichen Jahren auch mal wieder Donnerstags zur kleinen Brückenrunde (von insidern des Lauftreff Siebengebirge „Udolauf“ genannt) angereist, (un)pfiffigerweise just an dem Tag des Beueler10er, so daß ich vom blauen Affen kommend zur Südbrücke mal schnell ganz schnell werden mußte, um noch rechtzeitig 5 Minuten vor dem Start des 5km-Laufs die Rampe hoch aus dem Weg zu kommen 😯 Von der Einheit hab ich auch ein paar Fotos weil Traumwetter:

Früher, zu den besten Zeiten, hieß es ja ein halber geht immer, aber so einfach ist das dann doch nicht. Das Hauptaugenmerk lag auf gleichmäßigem nicht zu schnell mitreißen lassenden Trott und der klappte dann auch ziemlich wunschgemäß. 2:38 sind natürlich mit Abstand schlechteste Zeit alltime, aber was soll’s? Die Zielvorgabe des Veranstalters von 3h und mein Wunsch unter 2:45 in Richtung 2:30 waren kompatibel, es war schön, ich hatte Spaß, ich hatte keinen Muka (war Dienstag nach einem Jahr erstmals wieder beim Lauftreff) und alles wird gut!

Die Freßmeile in Bonn ist übrigens der absolute Oberhammer. Ich war da ja Jahre nicht mehr, 2004 beim Marathon (noch eine große Runde), 2006 (da schon DoppelHM) mit Freistart, 2007 beim halben mit Startplatz von GögaFirma, 2009 wieder Doppelrunde mit Freistart eine Woche nach Wien, das heißt Bonn ist eine billige Angelegenheit aus meiner Sicht. Inzwischen wäre es nachmeldend schon richtig teuer mit 55€ für den halben (frühzeitig 36€) und 70€ für den ganzen!

An das – O-Ton Göga „hat man heute so, neumodisch grau„(e) – Shirt muß ich mich noch gewöhnen. Ich war damals mit RheinEnergy und schwarzen eingestiegen, später mal mit T-Mobil als Sponsor mit Magenta verziert auf schwarzu oder weiß, seither ohne mich waren sie dank Post immer quietscheentengelb gewesen, da hatte ich mich drauf gefreut 😉 aber die Medaille ist sehr schön und hängt jetzt ’ne Weile am Backofengriff in der Küche 💡

Einen viel ausführlicheren Laufbericht mit vielen tollen Fotos hat der alte Harung hier bei marathon4you abgeliefert, der ebenfalls mit Freistart (für den Bericht) aber dafür ohne Chip unterwegs war 😆

20151021_3taeler1Echte Fründe stonn zesamme … oder wandern zusammen, in dem Fall Ende Oktober. Da hatten wir den Schwiegermutterhund in „Urlaubspflege“ und eh der sich’s versah hatte er nach dem 9 Tagen 100km in den Pfoten 😀

Da er aber Windhund in den Genen hat – bisher wurde er in der Familie als PodencoMix „gehandelt“, nachdem ich mal ein bisschen google bemühte scheint mir Kritikos Lagonikos passender – war das im Prinzip kein Problem für ihn, außer daß er den Umfang nicht gewohnt war.
Nachdem er Sonntags übernommen wurde und Montag+Dienstag mit dem Göga kleinere Runden absolviert hatte war Mittwochs, als ich auch endlich Urlaub hatte, die erste richtige Wanderung angesetzt. Der Einfachheit halber starteten wir fußläufig ohne Auto direkt von zu Hause auf den DreiTälerweg, die Nummer 8 der ErlebniswegeSieg.

20151021_3taeler2Der geht von Süchterscheid ins Krabachtal, wo ich meine früher schon eine erläuternde Tafel gesehen zu haben an der Stelle wo jetzt nur einsam der Markierungsstempel für die Natursteig-Etappe zu sehen ist. Ein Stück vorher im Wald hatten mal wieder Idioten versucht die Markierungen zu übertünchen, wozu auch immer erschließt sich uns immer noch nicht. Ein Stück weiter erstrahlen sie in neuer Farbenpracht und an den wesentlichen Abzweigungen gibt es ja auch oft kilometerbeschilderte Wegweiser.

20151021_3taeler3Nach der Überquerung der Sieg in Bach haben wir uns dann auch mal wieder eine Runde durch den Innenhof des Klosters Merten gegönnt, obwohl wir – ab dem späten Vormittag unterwegs – leider keinen (sonst SEHR leckeren) Kuchen in der (unter der Woche dann noch geschlossenen) Orangerie des als Altenheim genutzten Anwesens bekamen.

20151021_3taeler4Bei grauem Wetter, das aber perfekt zum Wanderen geeignet war, kamen wir raus aus dem Dorf vorbei an Moos auf der Mauer, an sowas kann ich mich nicht sattsehen (und -knipsen).

20151021_3taeler5moosNach kurzer Rast am Bahnhof Merten mit Schweineohr für Laddie und Wasser für alle ging es dann weiter in den Pferdeweiden ein Stückchen die Sieg entlang, der Kerl hatte Spaß und wir auch.

20151021_3taeler6Schließlich kam unsere Variante des „blauen Wunders“ in Sicht, der noch recht neue Fahrradweg, angedockt an die Eisenbahnbrücke über die Sieg.

20151021_3taeler7Wir blieben aber (noch) auf der nördlichen Seite und querten kurz drauf die Gleise am „Auf-Zuruf-Übergang“: da sind je nach Jahreszeit und Betrieb die Schranken dauerhaft geschlossen und man muß klingeln und erfährt dann mit freundlicher (life !) Stimme eventuell von einer kurzen Wartezeit bis der nächste Zug passiert hat.

20151021_3taeler8In der Saison ist aber auch oft offen, dann braucht man auch nicht (wie auf der Anleitung angegeben) nach dem Passieren Bescheid zu geben daß alle drüben sind 😉

20151021_3taeler9Im Sackgassendörfchen Auel zu dem der Übergang gehört gibt es auch ein paar hübsche Ecken und da wohnen Helden die die Untiere im Zaum halten *ggg*

20151021_3taeler10Kurz drauf kommt schon wieder die Burg von Stadt Blankenberg in Sicht

20151021_3taeler11und an der nächsten Eisenbahnbrücke wird die Sieg wieder heimwärts gequert, vorbei an – ok, keinem Moos, aber – hübschem Steingartengewächs.

20151021_3taeler12An der Mühle zu Blankenberg in Stein geht es vorsichtig über die vielbefahrene (und weil eng an den Felsen ohne Platz zum Ausweichen auch unfallträchtige) Siegtalstraße zwischen Hennef und Eitorf.
In der Mühle kann man sehr gut essen und im Sommer auch herrlich im Biergarten sitzen, dank Bachgeplätscher sogar mit recht wenig störender Akkustik von der Straße!

20151021_3taeler13Von da geht es dann wieder hoch auf den Berg. Immerhin ist vor einiger Zeit am recht neu restaurierten Heiligenhäuschen mal eine Treppe spendiert worden, damit man nicht mehr wie früher das erste Stück noch an der Straße am Fischteich vorbei ohne Fußweg hoch muß.

20151021_3taeler14Oben am Dorfrand geht es durch das Kölner Tor mit Blick auf den Grabenturm. Ich muß gestehen daß ich doch glatt – nach 23 Jahren der regionalen Zugehörigkeit durch Wohnsitz Süchterscheid – just zum blog-Erstellen erst die beiden Namen nachgelesen habe im Blankenberg-Abschnitt der Seiten zum Hennef-Buch auf der Homepage der Stadt. Mir war bisher namentlich nur das östliche Katharinentor ein Begriff, da dies ja unserer Straße den Namen gibt.

20151021_3taeler15Auch wenn die Fenster klein sind und vielleicht auf Dauer drin wohnend je nach Jahreszeit auch ein wenig deprimierend wirken könnten, ich mag diese alten Fachwerkhäuser immer wieder gerne. Der beste Wanderhund von allen freute sich wie die anderen 4 Beine auf Einkehr im Stammlokal AltBlankenberg (letztere auf einen trockenen roten von der Ahr).

20151021_3taeler16altBBDer Rest ist undokumentiert wegen einsetzender Dunkelheit bei grauem Wetter, aber es kamen mal wieder herrliche 17km zusammen, auch wenn uns von denen ja fast jeder Grashalm persönlich bekannt ist weil Bestandteil unzähliger Trainings-Laufrunden. Beim Wandern ist man doch etwas entschleunigt mit mehr Muße zum Umsehen. Ach ja: Laddie war zu Recht müde an dem Abend, wir waren durchgegangen bis ins Landhaus Süchterscheid um uns das Kochen zu sparen und er nahm schon mal eine Mütze voll Schlaf unter dem Tisch 😀

20151021_3taeler17landhaus

20150826_0642_BLACKROLLalltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundFür Veras Dienstag komme ich zwar eigentlich einen Tag zu spät aber da ich vorgestern abend erstmals (und gestern erneut) zur BLACKROLL griff und sie gestern vergaß ins Bild zu setzen reiche ich das noch nach.

20150825_204612_garmineDie letzte Woche war nämlich endlich mal wieder mit mehr Kilometern gesegnet, von Montag bis Sonntag waren es gut 52, so „viel“ hatte ich zuletzt im September letzten Jahres. Wenn man bedenkt daß das der Wochenschnitt vom ganzen (zugegeben Rekord-)Jahr 2009 war, ist das immer noch keine besondere Hausnummer, aber immerhin war auch mal wieder ein Krabachtal dabei am Sonntag.
Was mir allerdings gestern abend Garmineken mit dieser Anzeige sagen wollte, darüber rätsele ich immer noch! 65535 verbrannte Cal auf 42950km (soviel hab ich noch nicht, mein Excel kennt Stand gestern Abend gut 27100) und das alles in unter einer Sekunde?

20150823_113710_ochsenFuhrwerkBei der Tour hab ich in Meisenbach ein wenig gezweifelt ob das rosa da unten am Ende doch kein Euter oder aber Ochsen ebenfalls damit gesegnet seien 😉

20150823_115130_kleinerOnkelOben in Eichholz stand auch der kleine Onkel wieder auf der Weide, ein Stückchen weiter hatte ich das Siebengebirge am Ohr.

20150823_1233_ravensteinRundeUnd weil ich so brav gelaufen bin hab ich mir am Ende an der Ravensteiner Mühle nach schon gut 16km eine kleine Auszeit genommen bevor es den letzten Berg nach Süchterscheid hoch ging (nein: LIEF 😀 )

Mit der blackroll hab ich dann auf Empfehlung von Lauffreunden abends ein wenig die Waden gelockert (die „verklebten“ Faszien werden dabei „neu sortiert“) was gut tat und daher gestern nach dem Lauftreff wiederholt wurde.

20150821_165046_leyenweiherSteinVorher am Freitag war ich wieder in der Heide unterwegs, diesmal ab Parkplatz „Fliegenberg“, zu der Region gibt es zahlreiche Berichte, unter anderem diesen hier.

20150821_171310_heideRindDem Wegweiser zum Leyenweiher bin ich nicht gefolgt sondern noch ein Stück weiter gelaufen bis an die Agger und eine kleine Schleife retour …

20150821_173820_leyenweiherum dann doch am Weiher vorbei und am Stein oben auf den Anfangsweg zurück zu kommen, der Teil des Erlebnisweg 01 „Heideweg“ ist und mich nach insgesamt knapp 7einhalb Kilometern zum Auto zurückführte.

20150821_174601_heideDie Heide ist dort einfach nur wunderschön

20150821_174821_heidePanoramaund auch die namensgebenden Blüten strahlen in der Sommerabendsonne

20150821_1749_erikaIm eigenen Garten gab’s nun erstmals Bruch, der wohl um 1988 vom Vormieter gepflanzte und seither etwas unkonventionell geschossene Apfelbaum (er)trägt die Massen nicht mehr,
20150821_2035_apfelbaumdie abgefallenen reifen hoffentlich noch nach im Karton.

20150821_2038_apfelMonsterLange brauchen sie auch nicht mehr, ein wenig wachsen dürften sie noch, lecker sind sie schon.

20150821_2041_aepfelAuf der Terrasse sind die ersten Andenhorn an der einen bei Susanne Hüsgen gekauften Pflanze rot und vor allem GROSS. Im Gewächshaus kümmern sie (aus eigener Nachzucht) leider ein wenig, da hatte ich mir eine Tomatenschwemme erhofft aber bisher nur an 3 der 10 gesetzten ein paar Früchte. Ich versuche dann nächstes Jahr viel früher loszulegen mit dem ansäen, mal gucken.

20150820_andenhornZu ihren „Füßen“ kommt jeden Abend Frau/Herr Igel zum Schmaus, mittlerweile darf ich sogar streicheln

20150823_1831_igelUnd die Rasselbande ist nicht richtig ausgelastet, zumindest Paula sucht immerwieder pfotenringend nach was zum anstellen, heute früh wurde ich auf der Treppe belauert

20150826_0641_treppenMonster

20150513_ginsteran himmelfahrt gibt’s ja sonst immer einen wunderschönen lauf in rengsdorf (oder genauer 4 verschiedene längen von rund 10, 20, 30 und 50 blasenartig ineinander gelegten kilometern) und davon jedesmal eine andere variante, so daß man erst nach 5 jahren wieder ansatzweise dasselbe sähe 20150514_111905nur leider fiel der dieses jahr wegen nicht zu stemmender orga aus.

20150514_12100120150514_125406_eseleida mußte ich halt versuchen bei uns in heimischen gefilden vergleichbares zu genießen.

mit den knapp 18km vom krabachtal ist das ja zumindest ansatzweise möglich, auch wenn man schon fast jeden stein und baum kennt und die fangemeinde (in ravenstein) kaum noch zu begeistern ist.

schön war’s trotzdem und das wetter tat seinen teil dazu bei.

20150514_123051von der ecke zwischen darscheid und löbach sah man sogar den ölberg hinten in der mitte 😀

20150514_123135_ölberg

nach den 2¼ stunden und kurzem frühstück ging es für rund 4 stunden in die teiche zum ausmisten. der wasserstand war über die letzten trockenen wochen so gefallen daß ich mit 5fingers gut stehend (ohne in die tieferen seeRosenLöcher abzurutschen maximal bis an die radlerHosenKante naß) gut 3 schubkarren schilf und modder rausgerissen habe.

nachfolgend kommen ein paar vorher/nachher-fotos vom kleinen mittleren und unteren=größeren teich, jeweils links donnerstagNachmittag vor der aktion und rechts freitagFrüh nach auffüllen mit ein paar kubikmetern zisternenWasser:

20150514+5_klein20150514+5_mittel120150514+5_gross120150514+5_gross220150514+5_gross3irgendwie ist das grün dieses jahr explodiert und alles ist so vollgewachsen und bunt daß man sich kaum sattsehen kann daran

20150515_092542am teich sind gemswurz und akelei in voller blüte, hinter dem haus guckt eine neue nachbarin (bella) durch den zaun

20150513-15-diversesund die rhododendren legen auch los, von denen gäbe es auch in rengsdorf an der strecke reichlich zu bestaunen, hoffentlich nächstes jahr wieder

20150515_rhododendrenam freitag gab’s keinen sport sondern erholung für die morschen gartenGräten und spontanes familiengrillen, samstag dann eine kleine ahrenbachrunde von 6,15km und sonntag nochmal eine verkürzte ravensteinrunde mit knapp 8 statt 11km, weil hinterher wieder gartenarbeit lockte.

20150517_tomatenHausda hab ich nämlich die auf der wohnzimmerFensterbank vorgezogenen andenhorn ins gewächshaus gepflanzt, ihnen dazu auch vorher beim laufen gesehene pädsäppel in 2 tüten mit dem MTB geholt und dann noch sonnenblumen und zucchini vor das hochbeet gesetzt mit knofi dazwischen.

20150517_hochbeet+weinRankeüber dem wohnzimmer“Schau“Fenster hab ich den ersten teil von der weinRankHilfe montiert, haken an dachSparren und verzinkte kettenMeterware in 55cm und 44cm mit 2 oRingen für holzstäbe.
die 4. kommt noch in die lücke, da paßte die leiter grad nicht und die jungs wollten ins landhaus sonntag abend 😉 und nach rechts hin hab ich für die zukunft auch noch material für 3 weitere senkrechte kettenteile.

20150513_smoOothieund dann war da noch die abteilung smoothies, mittwochs#3 war nicht so der bringer weil mir der alnaturaKarottensaft einfach nicht schmeckt, das riß dann auch die orange zum tkSpinat nicht mehr raus 😦

20150514_smoothiehimmelfahrts#4 war klasse, da gab’s zum frischen spinat 9 kräuter:

  1. brennnessel
  2. gundermann
  3. sauerAmpfer
  4. erbBeerBlätter
  5. andere(basilikum?)Minze
  6. pimpinelle
  7. löwenzahn
  8. zitronenMelisse
  9. griechischeMinze, und dazu cranberries und eine halbe avocado, LECKER

20150516_smoothiesamstags#5 gab’s wieder mit banane als obst zu spinat und nur brennnessel, erdbeeerBlättern und gundermann mit apfelSaftNaturtrüb, auch TOLL (ansonsten war das ein grauer iggeligKühler tag im vergleich zu drumrum, mir scheint da kamen die eisheiligen noch auf den letzten drücker ohne frost aber mit temperaturgefälle und viel mehr als abhängen auf der couch war nicht drin).

20150517_smoothieund #6 am sonntag war eine bitterSaure erfahrung weil nur mit wasser zu einer halben grapefruit und neben löwenzahn einigem radicchio gemixt.
das war nicht wirklich unangenehm aber auch bei weitem nicht so fruchtSüß wie die bisherigen.

mittlerweile hab ich diverse varianten raus und mache dann dokumentatorisch mal eine pause, es sei denn es kommen neue highlights aus noch ungenutzten zutaten oder kombinationen 😉

alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundbei Vera geht es dienstags ja rund und zum abschluß habe ich dafür als meine #10 noch was nettes von der wohnzimmerfensterbank.

da hat nämlich ein alpenVeilchen beschlossen für nachwuchs zu sorgen, vor wochen schon waren an 2 blüten samenkapseln entstanden und eine nun aufgeplatzt.

diese samen hab ich jetzt mal in minitöpfchen im gewächshaus gepflanzt und die andere kapsel noch zum ausreifen liegen gelassen, mal sehen ob was draus wird.

20150516_alpenVrund

20150516_alpenVglas

20150424_TrRömerplatz1am freitag hab ich mal wieder ein paar fotos vom bunten troisdorf gemacht, da hatte ich vor dreieinhalb jahren schon mal eine andere stelle mit den 4 jahreszeiten von hawle verewigt.

20150424_TrRömerplatz320150424_TrRömerplatz2am römerplatz seitlich vom anfang der fußgängerzone hat jemand den grauen hinterhofcharakter der ursulaApotheke verschönert und dann am parkplatz auch eine halle.

am anfang der römerstraße gibt es zudem seit vielen jahren schon weniger schönes mehr „politisches“ zu sehen.

der tag verlief ansonsten sportfrei faul weil es einfach zu schön war abends um ins kronos rein zu gehen, da wollte ich lieber die letzte angesagte sonne für etliche tage auf paolo genießen.

20150425_schneggies20150425_121349_schneggiesam samstag dann war es zwar anfangs mal ein wenig nieselig und schon kamen sie alle angerannt, die sich bei uns offensichlich wohlfühlenden weil kräftig über die letzten jahre vermehrenden häuslebewohner, aber nach dem einkaufen und frühSpätstücken und ein wenig abhängen konnte man wunderbar in kurz/kurz bei 16° loslaufen auf eine mergelstückrunde.

20150425_174048_bbFeldzuerst ist man ja noch oben und kann aus dem blankenbergerFeld den blick schweifen lassen rüber auf die höhen östlich von bödingen.

20150425_174102_bbFelddann gehts rechts runter in den wald ins mergelstück

20150425_mergel+cound nach dem runter kommt rechts das hooooooochlaufen nach mittelscheid um kurz drauf vor niederscheid rechts ab wieder locker ins krabachtal runter zu dürfen

20150425_unterSuekurz vor schluß muß man dann nochmal von ravenstein hoch und der anweisung bin ich NICHT gefolgt, da war der hunger zu groß und es gab einen großen salatteller mit allem möglichen und grünem spargel und walnüssen oben drauf.

20150425_152349_basilikumwenn der sommer richtig da ist wird es öfter den kalten nudelsalat mit tomaten, mozzarella und basilikum geben. das dazu dieses jahr schon mal vorab in der küche ausgesäte wächst fleissig, und NEIN, es ist kein sumpfpflänzchen, ich hatte es unmittelbar vor der aufnahme (mit dem handy, deshalb etwas unscharf) naßgesprüht da ich anfangs nicht gieße um die minisamen nicht wegzuschwemmen.

20150426_krab1am sonntag morgen hab ich mich dann wieder aufgemacht ins krabachtal. da sind die gekappten kopfweiden(?) im ersten tal unterhalb wassack talaufwärts gesehen wieder am austreiben und die umrandung für das wanderlager der mä(äääää)hMieter ist vorbereitend abgelegt.

20150426_krab2im dritten talabschnitt mäandert der bach frohlich vor sich hin

20150426_vorHuelscheidleider war ich alles andere als frisch und locker unterwegs daher hab ich von knapp 18 mal rund 4km abgekürzt, über hülscheid wohin ich aber nicht nach den furten direkt die straße sondern erst etwas später durch den wald hoch getrottet bin.
da fand sich eine waldSchrat(?)pilz“Leiter“ und ein hochsitz mit herrlichem ausblick gen süden

20150426_panoramaVorHuelscheidda hab ich erstmals den panoramaModus des handy ausprobiert

20150426_121207das kleine kapellchen in issertshof ist auch immer wieder mal ein foto wert

20150426_panoramaDarscheidund dahinter vor darscheid kommt die schwäche eines automatischen panoramas zutage 😉

20150426_vorRavensteinnachdem die wiesen grün wurden werden sie nun langsam auch gelb, löwenzahnGelb

20150426_panoramaVorRavensteinauch bei den kühen oberhalb von ravenstein zeigt sich die panoramaKrümmung einer eigentlich geraden straße wieder

20150426_apfelFichteBucheaber am wichtigsten: alles ist GRÜN, fast/meist maigrün, bis auf den apfel in den fichten(?)

20150426_ravensteinerdie ravensteiner kühe haben wie wir läufer ihre armbanduhr, nur in dem fall wohl nicht wegen strecke/tempo

20150426_rav+Suechterscheidin ravenstein fand sich auch der wunderschöne gelbe strauch aus meinen kindertagen, den wir selber im garten nicht haben und dann war süchterscheid endlich wieder erreicht (und ein spätes frühstück mit erholung fällig bevor es in den garten ging).

20150426_183000ausziehen aus der „orangerie“ durften nach dem oleander nun auch die restlichen italiener, olive, zitrone und lorbeer sowie zitronenverbene.

aus dem gemüsebeet hab ich noch ein paar vergissmeinnicht rausgeholt und alte kartoffeln verbuddelt, mal nicht in 3 langen reihen sondern nur etwas dichter auf einem bisher nie dafür genutzten (neulich von gras + zitronenmelisse freigemachten) flecken zwischen kräutern und (hellblau überwucherten) erdbeerresten.

20150426_apfelBluetewenn die diesjährige superblüte überlebt dann gibt es nach flauem 2014 wieder eine apfelschwemme!

20150426_floraBestResteund zu guter letzt noch ein ratebild —>

nein, gibt nichts zu gewinnen, außer für mich.
es kann nämlich sein daß ich ersatz bekomme für meine niklas-zerbröselten plastikverbinder vom discounterGewächshaus 😀
ich bin im mailwechsel mit dem zwischenlieferanten, der mir sogar die (irgendwo im haus verbaselte) anleitung als *.pdf zuschickte, damit ich die fehlenden teile genau spezifizieren könne.

daher gab’s gestern die inventur des plastiks das noch da ist und was daher dann anhand der liste (und meinem aufbaublog) benötigt wird.

jetzt bin ich sehr gespannt und freu mich vorsichtig drauf das dann nicht mehr als kälteschutz zum anziehen neuer pflänzchen, wohl aber als nässeschutz sprich tomatenhaus für die auf der wohnzimmerfensterbank gekeimten andenhorn nutzen zu können, hoffentlich …

20150306_WahnerHeide_120150306_WahnerHeide_2am freitag hab ich nach der arbeit die wahnerheide erkundet, von campSpich aus. da war ich am 3. Juni 2001 beim letzten (?, jedenfalls meinem dritten) offiziellen 10er bevor die belgier abgezogen sind. da ging’s rauf auf den telegraphHill und runter und nett war’s und das ratze in knapp unter einer Stunde im ziel und lang lang ist’s her.

heute sind nur noch ein paar Teile gesperrt für die deutsche BW und das Gelände ansonsten Naherholungs-/Wandergebiet, umzäunt aber offen, zumindest tagsüber.20150306.stravaWahnerHeide
ich bin erstmal parallel zum mauspfad auf dem asphaltierten könig-baudouin-weg langgelaufen um später zu versuchen mich „nach innen“ zu schlagen zu einem parallelen rückweg.
leider ist da dann auch noch ein stück truppenübungsplatz, zwar ohne zaun aber mit blöden schildern verwehrt, und noch weiter richtung altenraht wollte ich in unkenntnis der strecke und nicht so langem plan mangels helligkeit dann auch nicht.
so mußte ich ein paar Haken schlagen, was aber auf dem Waldboden und bei schöner restsonne nicht schlimm war.
da kamen dann 6,9km in 46:34 zusammen und am auto zurück nach sechs waren über mir die nächsten schnatternden rückkehrer als frühlingsboten unterwegs.20150308_furt1samstag kam er so langsam in fahrt und wir ein bisschen in den garten und sonntag war er dann richtig da, der frühling. aus unerfindlichem grund fiel mir das krabachtal aber schwerer als 2 wochen vorher, da war es gut daß ich ein paar fotos machen wollte 😉 oben sieht man die erste furt, unten den weiten himmel nach erstem heftigeren anstieg bevor es wieder runtergeht hinter meisenbach

20150308_vorMeisenbachzwischen eichholz und darscheid hatte man wieder herrlichen siebengebirgsblick auf löwenburg lohrberg und ölberg (von links) dann vermutlich nonnenstromberg und rechts uckerath in optisch weiter ferne und doch so nah

20150308_7gUckerathin ravenstein kam brav der fanclub für standingOvations an den zaun

20150308_fanClubRavensteinnach der verdienten und notwendigen pause machte ich mich dann dran mein gewächshaus aufzubauen, vor gefühlt 10 real vermutlich 7 jahren beim discounter erworben kam es lange nicht mehr zum einsatz und oh schreck, die anleitung war weg.

20150308_GHaufbausomit gestaltete sich das ganze als herrliches puzzle aus knapp 100 metallstangen unterschiedlicher längen:

  • 6 lange mit biegung am ende aus denen das 3-fache dachgebälk wurde, mit 2 ganz dünnen verbindungsstängchen gegen durchhängen, das war einfach
  • 4 * 85cm „N“: die ergaben türrahmen oben und unten sowie dasselbe an der rückwand unter dem fenster und am boden
  • 24 * 67cm „K“ + 4 * genauso mit Loch in der Mitte: das waren die seiten, je 2 ergeben eine linie, unten außen mit loch für häring (ich weiß ich weiß aber ich mag den neuen duden nicht 😦 )
  • 12 * 53cm „J“: senkrecht für die untere etage
  • 22 * 47cm „I“: senkrecht 2. und 3. etage, oben in der mitte gibt’s keine senkrechte
  • 22 * 25cm „M“: die kleinen waagerechten querverbindungen

20150308_DSCF2223_krokussowie rund 50 plastikVerbindungsTeilen:

  • 4 * ecken (3 löcher): für unten außen
  • 4 * t-stücke (3 löcher): oben an der türe rechts/links und ebenso hinten unter dem fenster
  • 2 * kreuze (4 löcher): seitenwände oben mittig
  • 6 * kreuze mit abzweig (5 löcher): mitten an den seiten außen 2 und innen 1
  • 30 * 4-loch t-stücke mit abzweig als standard eckverbindungen unten seitlich oder mittendrin in beliebigen richtungen fast universell

20150308_GHaufbau2da ich ja aber den originalkarton mit bildern und sowieso in paula eine fleissige helferin hatte blieb kein teil übrig und die folie paßte genau wie vorgesehen drüber.
mika konnte vor sonnenuntergang die abnahmebegehung vollziehen und ich am dienstag morgen, dank fleissigen gögas der am spontan freigemachten montag auf anweisung einen bottich halb voll erde gesiebt hatte, die dicken bohnen (sorte hangdown, 200g lose beim samenhandel in bonn am blumenmarkt erworben) in töpfe setzen. in die flache grüne schale kommen dann demnächst tomaten, mein versuch eigener andenhorn, und wenn die gekeimt sind ist hoffentlich schon wieder platz weil die fave rausgesetzt wurden.

20150310_GHbestueckt

 

20150222-24_katzenam wochenende war schon wieder ein hauch von frühling zu spüren, die vögel „baggern wie blöde“, die sonne geht früher auf. wenn sie scheint dann scheint sie RICHTIG und abends ist es länger hell. es kommt der tag da kann man mit dem tag auch unter der woche noch was anfangen!

samstag bin ich ’ne ahrenbachrunde gut 8km vor dem einkaufen gelaufen und sonntag dann sogar endlich mal wieder das krabachtal, auf 17,75km der pure genuß. später am frühen abend war mir nicht wie sonst nach baileys oder sherry sondern es gelüstete nach einer „bicicletta“: campari mit zitrone in einem guten trockenen weißwein, diesmal ein gavi. der ofen war natürlich noch an denn NOCH sieht es mehr so aus mit der sonne aber wenn sie weg ist ist es kalt.

paula hatte sich sonntag hinter meinem rücken, als ich sie aufgrund des geräuschs mal wieder im schlaf/traum von der couchkante plumsen wähnte, in die SF begeben, der sprung (rund 1,50m luftlinie) war anspruchsvoll und mußte wohl ein wenig nachgebessert werden mit den hinterläufen(?), runter kam sie geräuschlos irgendwann an meinem ofenSessel vorbeigetrottet 😀

am montag gab dann der winter nochmal ein kurzes aber sehr knackiges gastspiel, schnee so hoch wie wir ihn die saison noch nicht hatten, paula blickte stumm um die linde rum. auf dem weg zum und vom zahnarztTÜVtermin im rauhen westerwald gleich hinter der landesgrenze hatte ich mehrere LKW zu umkurven, da bin ich ja 18 jahre rumgefahren, das kenne ich, aber in letzter zeit kam es selten vor und in die andere richtung wo ich seit gut 3 jahren hinmuß schon gar nicht.
trotzdem hab mir statt arztbedingt deutlich später anzufangen und wegen frühen abendtermins zu viel gleitzeit zu opfern danach gleich mal spontan ganz urlaub genommen und lieber zu hause gemütlichkeit genossen und später in aller ruhe eine gute kronosEinheit.

dienstag abend hab ich endlich mal wieder das koga im tacX eingespannt, aber das ist ja sooooo anstrengend (muß mal gucken ob ich den ein bischen lockerer eingestellt bekomme), auf dem tacho hatte ich maximal 21km/h aber gefühlt auf dem mittleren blatt mit mittlerem ritzel wie 5-10% steigung, rund ums pizzabacken+essen+zeitunglesen in 3 etappen bombastische 5km in 16:27min 😦 das muß besser werden!

20150225_morgenDunstheute morgen war es dann stellenweise spiegelglatt auf dem asphalt. dank morgenlauf wußte ich das aber für den autoweg zur arbeit.

20150225_075507_morgenWaldund dank toller morgens☼nne hab ich mal wieder das samsung mitgenommen und ein paar fotos geschossen

20150225_siegNebelder kalte dunst hing zu schön über der sieg und hinterher hinten raus bei uns war die typische süchterscheider morgenstimmung

20150225_080506_sonnenSüchterscheidunsere mirabelle, strack an der grundstücksgrenze (nicht von uns) vor 30++ jahren gepflanzt, sieht seit dem karnevalswochenende ziemlich bescheiden aus.
das ging aber nicht anders, nach trecker- und windabbruch der einen seite mußte die andere auch weichen sonst wär sie viel zu unausgewogen irgendwann bald umgekracht.
wenn sie treibt dann gut wenn nicht bleibt sie trotzdem, heim für fledermaus&co und vor allem gegenpart zur linde was meine hängematte betrifft 😉

20150225_080526_sonnenSüchterscheidnun ist fast schon wieder ein sechstel des jahres rum. und die damenwelt ist übermorgen schon 2 jahre bei uns, wie die zeit vergeht! mittwoch den 27.februar 2013 hatte ich die beiden bei der christel abgeholt und wer’s nochmal nachlesen und vor allem miniWilmaBilder gucken will: hier der erste bericht vom 1. märz

und wo wir grad bei links und jubiläen sind: das doppelbild mit dem nebel über der sieg oben in der mitte unter dem vom waldende ist kurz vor hüsgen aufgenommen, und das „biodynamische urgestein“ Dr. Helmut Hüsgen hat am Montag seinen 95. geburtstag gefeiert!
als wir 1992 ins haus zogen wußte ich gar nicht wer da in der nachbarschaft wirkt bis mich erstens freunde drauf ansprachen und ich zweitens in einem der culinariaNaturkostDoppelbände einen hinweis fand

ab und an ist die straße vollgeparkt wenn er mal wieder aktiv seine mitstreiter um sich schart, naturgemäß leben ist ja ein immerwährendes thema, mit dem man offensichtlich auch gut alt werden kann 😉
die kinder haben das lebenswerk gut weiterentwickelt, staudengärtnerei und gemüsehandel mit abokiste&co erfreuen sich hoher beliebtheit und wurden auch schon vor 7½ jahren im kölnerStadtAnzeiger vorgestellt

 

20140914_1245_panorama120140914_124302_salvezeit … ist dehnbar, relativ, zu oft zu wenig vorhanden, manchmal hat man aber das große LOS gezogen, vor allem im herbst, wenn man sich nicht morgens sputen muß um vor der großen hitze schon sein pensum überleben zu können. am sonntag hab ich mir ausschlafen gegönnt, sofern man das so nennen kann, wenn frau um 4:45 wach wird weil pott—pottPott—POTTPOTTPOTTPOTT … nachbars trecker auf der wiese unterhalb vom offenen schlafzimmerfenster angeworfen wird und von dannen tuckert.

das kommt selten vor und zum dank für gute nachbarschaft gibt’s ja auch oft genug eine packung eier und außerdem — es war flohmarkt in blankenberg und ich denk mal er mußte sich rechtzeitig noch einen standplatz sichern?

danach bin ich noch mal weggedämmert, war um sieben mal wach aber noch nicht bereit, um neun kam der göga mit der liebevollen idee mir einen tee zu machen, gerne. dazu hab ich dann ein brötchen genossen, gegen meine gewohnheit nüchtern zu laufen, aber siehe oben, es drängte ja nix.

dann klingelte das telefon, die beste freundinMutterMeinesPatenkindes, nach 40min auflegend wollte ich mich aus dem bett werfen, aber (telekom und rückruffunktion macht’s möglich) hatte sofort wieder ein klingeln, meine mutter zankte sich ein wenig mit ihrem neuen windoofs8schleppie, als das dann erledigt und ich in den hokaStinson stand war es knapp 12!

es sollte eine lange runde werden, die ich seit 2011 nicht mehr komplett gelaufen war, fußbedingt, ins krabachtal (eine neue müllmeldung an die stadt bewirkend) und steil hoch nach wassack und runter nach bach und hoch richtung golfplatz. vorher bietet sich das obige panorama, das nette einladende bänkchen steht leider etwas zu früh am weg, ist aber trotzdem aber ein schöner versuch.
wieder runter nach harmonie geht es dann endlich mal hoch nach irlenborn mit erneut toller aussicht.

20140914_1303_panorama2unter einem wunderschönen solitärbaum sammelten sich auch die zuschauer denn inzwischen war es ja nicht mehr nur mild und herbstlich grau sondern zunehmend schon wieder sommerlich geworden!

20140914_1305_milchVieh20140914_132032_bourauelein stückchen später gings durch schiefen runter nach harmonie und über die bahn (mit kleiner pause wegen schranke).
danach kam mein übliches „fruststück“ das ich diesmal „nur“ für margitta gelaufen bin, die wohnt am meer und liebt die weiten blicke (und konnte wochenlang wegen ermüdungsbruch nicht laufen).
ich aber hasse es montags zu sehen wer freitags zu besuch kommt. deshalb ist nach dem abzweigen am kapellchen von bourauel das stück asphaltierter wirtschaftsweg die sieg entlang geradeaus über anderthalb oder 2km immer wieder schwer.

20140914_132646_sieg20140914.siegBergaber auch das geht vorbei und vor allem lockt am ende in der sackgasse ein echtes tück drachentraining: ein paar serpentinen im wald von 80 auf 150Nn hoch trailig eng schottersandig rutschig HERRLICH.
oben ist die schon immer einladende bank im rahmen des aufbrezelung wegen der natursteig/erlebniswegeSieg ersetzt worden durch ein edles teil mit toller aussicht in die tiefe. und als kleiner abstecher von der strecke 300m die straße runter lockte MICH dann „meine“ quelle.

20140914_134145_siegBlickim sommer wäre sie sicher versiegt gewesen, auch jetzt war der boden unterwegs im freieren schon wieder stellenweise knüppeltrocken, aber oben im hang hatte sich der augustregen noch gut gehalten und sie lief einigermaßen stetig für 13 wunderbare kalte leckere handvoll.

20140914_1343_meineQuelleüber merten gings dann weiter die sieg entlang, das stück war ich im mai endlich schon mal wieder gelaufen auf abgekürzter runde ohne golfplatz/eitorf aber mit vielen fotos (auch damals am ende in blankenberg in menschenmassen wegen festlichkeiten badend).

20140914_144540_mbbdiesmal gab es eine kleine pause am fuß vom 2.+3.platinmanBerg unterhalb der stachelhardt mit der drachenfliegerabflugrampe. und dann hab ich mir eine richtige pause gegönnt in der mühleZuBlankenberg am fuß des letzten anstiegs, da gab’s dann nämlich ein erdinger 🙂

so gestärkt konnte der berg bezwungen werden, laufend versteht sich, war schließlich viel volk unterwegs, wegen flohmarkt gesperrt für autos und ich brauchte nicht die treppen zu nehmen die hinter dem kapellchen an der mühle neu gebaut sicherheit geben rund 50 oder mehr stufen hinauf, wo man sonst keine ausweichmöglichkeit unten rum am ersten straßenstück die mauer entlang hat.

da mir etliche besucher bepackt entgegen kamen mußte ich in margittas tribünenschritt mit einem lächeln hinauftrotten um den zweitlängsten lauf des jahres ehrenvoll zu beenden. auf dem markt war natürlich kein durchkommen, da gab es dann 10min für 300m durchschlendern und gucken aber nichts kaufen und am ende nach 22km mit einigen hunderten höhenMetern ein verdientes mettbrot und abends sommerliches grillen.20140914_180743_tomateDiplom20140916_081927_phoenixTraubedabei wurden die gesammelten reifen tomaten der letzten tage vernichtet, das oben die im basilikum malerisch platzierte mit nase war eine diplom. jetzt sind nur noch rund 10 davon und 20 campari in grün an den sträuchern und ich hoffe sehr, meine samenRausKratzAktion aus den letzten andenhorn klappt und nächstes jahr gibt es davon noch viel mehr, die sind das tollste was wir je hatten!

der wein macht auch freude, vor 2 wochen noch ziemlich sauer fängt er jetzt an die farbe zu wechseln ins gelbe und die träubchen sind teilweise zuckersüß.

zum schluß noch ein fleißiger arbeiter aus der firma, ein kleiner husky husqvarna, der ein areal unter dem großen stromverteiler freihält, und mich immer mal wieder beim autoabholen „begrüßt“, wenn ich feierabend mache legt er erst so richtig los.

20140915_183706_husky

20140817_125955_uglyDestinationEichholzder docRunner hat aufgerufen nicht immer nur die traumhaften seiten unserer läufe zu portraitieren sondern auch mal die häßlichen anblicke die sich bieten zu teilen … das ist schwer, wenn man nicht im ballungsgebiet als stadtläufer unterwegs ist. aber ein paar habe ich dann doch nach einigem überlegen gefunden.
das erste elend stammt vom sonntag auf einer ziemlich mißglückten krabachtalrunde, dieses (5?)millionengrab sollte wohl mal wasser aus der wahnbachtalsperre nach altenkirchen bringen, liegt jetzt oben in eichholz und (aus dem schlafzimmerfenster weit draußen sichtbar) zwischen süchterscheid und blankenberg (das kommt weiter unten) rum.

20140819_074553_uglyDestinationSuechterscheidheute morgen bin ich dann rund ums dorf die kleine feldrunde getrabt, am ortsausgang süchterscheid am pumphäuschen wird gesammelt, leider auch oft daneben, aber besser so als gar nicht (oder gar im wald, wie es all zu oft mit größeren dingen geschieht).

20140819_074809_uglyDestinationTraenke20140819_075318_uglyDestinationMastenein stück weiter gibt es die üblichen landwirtschaftlichen uglyPoints, immerhin noch eine gute verwendung als tränke für die milchproduzenten.

generell häßlich die schöne aussicht zerschneidend aber leider immer noch weitverbreitet sind die überlandleitungen die unser aller immensen stromverbrauch sicherstellen.

wie schön wäre der blick über die felder in die ferne, zur einen seite hoch richtung westerwald, zur anderen seite über die sieg weg in die nutscheid und das bergische land.

nach 22 jahren sehe ich sie manchmal schon (fast) nicht mehr aber sie sind da, immerhin kann man sich so kaum verlaufen, fast so sicher wie die sterne aber im gegensatz zu denen außer bei nebel immer sichbar weisen die drähte den weg nach hause.

20140819_uglyDestinationsFeldStromdie oben erwähnte zweite rohrDependance im süchterscheiderFeld (von blankenberg aus gesehen) bzw. im blankenbergerFeld (von süchterscheid aus, so sind sie, die hiesigen 😉 ) liegt, wie man an der größe der bäumchen zwischen den stapeln sieht, dort auch schon etliche jährchen.

20140819_075918_uglyDestinationsRohreda fallen einem wenig verschönernde worte zu ein 😦

20140819_080229_uglyDestinationsRohre2zum krönenden abschluß bin ich unten im ahrenbach noch einen abstecher von der eigentlichen runde rein ins naturschutzgebiet gelaufen zum heimlichen traumhof.
der ist nur noch ein schatten seiner selbst, daß in der ruine links hinter den bäumen (sicher nicht in der scheune, ob die zu retten wäre steht in den durchs fehlende dach sichtbaren sternen) oder im wohnwagen noch jemand haust wage ich zu bezeifeln, aber einen gemüsegarten gibt es noch, mit stangenbohnen und fettem kohl, ein wenig abseits hinter den büschen neben dem weg hier nicht zu sehen

20140819_uglyDestinationAhrenbachdas muß reichen an häßlichkeiten und nachzureichen gibt es noch ein bisschen schöneres, selbst von einem wenig schönen lauf am sonntag, wo ich einfach nur neben der spur war.
freitag lag ich überwiegend im bett und auf der couch, mein kreislauf hatte sich nachts irgendwohin versteckt, liegend die EM zu verfolgen schien ratsamer als schlapp und unfallgefährdet ins büro zu reisen und dort nur unsinn zu verzapfen.
samstag war ich eigentlich wieder gut hergestellt, jedenfalls reichte es abends gegen sechs für eine flotte runde mit dem göttergatten zu einweihung seiner neuen geburtstagsHokaBondi. die war dann sogar richtig flott, endlich mal wieder unter 7er schnitt auf der „großen“ ahrenbachrunde von 8,15km.
sonntag wollte ich dann endlich mal wieder was länger laufen, zeit spielte keine rolle, aber — seit samstag war zwar der kreislauf oben im kopp wieder angekommen, untenrum lief es aber … um es blümerant zu sagen, und das waren keine guten voraussetzungen für die knappen 18km des krabachtals.

20140817_krabachFurtendort lief inzwischen auch wieder deutlich mehr wasser, die erste furt bescherte einen nassen linken fuß, da war einfach der abstand zwischen den wenigen steinen die nur 1cm unter der wasseroberfläche lagen zu groß und ich mußte eine welle tiefer treten. beim nächsten mal werde ich eine andere strategie versuchen und das geländer nutzen. die zweite furt ist dichter und herausragender bestückt, da war es kein problem hinüber zu kommen.

20140817_123109_wegBachein stück weiter auf dem anstieg nach meisenbach gab es gleich mal eine neue „wasserStraße“, so ist das halt bei uns in der freien wildbahn, saubere schuhe wären aber auch peinlich.
fast peinlich hätte es auch laufen können, im wahrsten sinne des wortes, wenn ich es nicht geschafft hätte, durch darscheid durchzukommen bis zum nächsten wald oberhalb ravensteins . . . danach gab es auch dort eine kleine uglyDestination (ohne beweisfoto) und deshalb folgte dann die abkürzung unter auslassen von löbach direkt durch ravenstein heim. dort gab’s frühstück und erholungscouch mit restEMzürich, passiver sport mit dem der tag beim marathongucken ja eigentlich auch so motivierend angefangen hatte.

20140817_eichholzoben in eichholz steht ein wenig kunst im (privat)wald und ein stück weiter genießt ein alter (ich glaube auch blinder und daher etwas schreckhafter) kleinerOnkel seinen lebensabend mit einem freund zusammen, genug dickes grünes gras auf einer weide am höchsten punkt hennefs im nördlichen westerwald.

als SCHÖNER ausgleich vom heutigen morgenlauf noch nachzureichen ist diese einsame schönheit am straßenrand zwischen süchterscheid und blankenberg, eigentlich ist bei uns überall (fast) nur schönes zu entdecken, das mit den uglyDestinations hat richtig mühe gemacht, und das ist auch gut so!

20140819_080419_hagebutte

 

20140710_DSCF1681_mirabellesommerregen ist manchmal dringend gewünscht. manchmal ist es aber auch zu viel des guten, entweder weil es dauernd naß ist, was man von diesem jahr nicht behaupten kann. oder weil es kurz und knackig aber in solchen massen runterkommt daß dabei einiges unter wasser steht oder aber zu bruch geht. letzteres war am mittwoch den 9. juli bei uns im garten der fall.

20140710_mirabelledie alte mirabelle hinten an der grundstücksgrenze, die schon manches mal gelitten weil der bauer zu wenig platz mit dem trecker hatte, trägt dieses jahr mal wieder immens und das gewicht verbunden mit der nässe auf den vielen blättern gab einer seite den rest.
der erste schaden wurde beseitigt damit der mais weiter wachsen kann, da ist wieder einiges im carport gestapelt.
nun müssen wir die andere seite aus statischen gründen wohl auch kappen, aber das erst im herbst weil inzwischen (die fotos sind ja schon 4 wochen alt) der mais so groß ist daß wir da nix mehr drauf fallen lassen wollen. daß der gut wuchs sah man 2 tage später schon als sich die monster drin tummelten 20140711_maisMonster2 wochen später sah man nur noch regenbogen aber keine häuser von oberscheid mehr

20140725_DSCF1714_regenbogenund mit dem regen kommen auch die pilze hinten unter der linde wieder aus der erde

20140711_DSCF1687_pilzeam ersten augustsonntag war ich dann mal wieder im krabachtal unterwegs, eigentlich sollten es die ganzen 17,75km werden aber es war irgendwie drückend schwül warm.
auch hier fand sich gleich zu beginn nach 2km ein wetteropfer

20140803_105524_baumUmfallein stück weiter gab es am feldrand einen „neuen teich“ mit wasserfällchen wo wohl der graben verstopft beziehungsweise der fluten nicht mehr herr geworden war

20140803_105947_flutenaber meine beiden geliebten furten

20140803_113610waren immer noch nicht voll und dank der neuen trittsteine wieder gut zu bewältigen

20140803_113809unterhalb hülscheids lockte mich dann irgendwie mehr nach hause als den berg nach meisenbach hoch (um gleich drauf wieder runter und steiler nach eichholz hoch zu müssen …).

20140803_115642_isserthofda hab ich flexibel umdisponiert und bin direkt hoch nach hülscheid und durch das wunderhübsche isserthof, wo es an beiden seiten ortseingangs ein paar weinstöcke gibt, getrabt.

20140803_115723_isserthofwer kann schon auf dem grundstück ein kapellchen sein eigen nennen? ein stück weiter gabs wie so oft tolles panorama

20140803_panorama

durch darscheid und dann unter auslassung löbachs direkt runter gings nach ravenstein mit seiner mühle und dem still liegenden see

20140803_121353_ravensteinkurz vor dem letzten süchterscheider anstieg traf ich noch auf drei grazien, einmal mit krummen hörnern in 2 richtungen, einmal „normal“ und als drittes ein hornloses wesen das doch, artenübergreifend,  sehr an pippi langstrumpfs kleinen onkel erinnerte.

20140803_kuehe
dazu passend hat dorotha die bei uns im dorf am waldrand wohnt jede menge villaKunterbunts. inzwischen stehen einige auf pfählen, mindestens das mittlere von diesen dreien hing letztes jahr im frühling noch mit anderen zusammen am baum

20140803_villaKunterbuntnach 1:40 und gut 13km war das tagwerk vollbracht aber immer noch viel zu schönes wetter um endlich mal von der zwischenzeit zu berichten … von der tour d’eiffel … das kommt dann also nach / in der nächsten regenwolke 😀