Archiv

Schlagwort-Archive: jogmap

nachdem wir am wahlsonntag die nordschleife des sauerlandRadRings unter die räder genommen hatten gab’s abends ein paar längliche gesichter ob diverser ergebnisse aber freude daß endlich mal die gelbe „gefahr“ aus dem parlament geflogen ist, ich hatte zuletzt die hoffnung schon fast aufgegeben. der slogan „die mitte entlasten“ hat nun also zugeschlagen, aber anders als geplant 🙂

am folgenden urlaubstag gönnten wir uns erholung, den größten bewegungsanteil nahm noch eine runde joggen auf dem trimmpfad ein, kurz vor der rochusKapelle hoch in den wald und dann im wesentlichen einmal rund um den berg, 5,65km in einer knappen viertelstunde, das hatte was von alibi für’s schlemmen . . . und die jeans sind eh schon permanent am kneifen 👿

dafür ging dann dienstag die post ab. nach unserer teilstreckenkenntnis zur südschleife in form des freitag eroberten fledermaustunnels war die entscheidung klar: auch diese würde im uhrzeigersinn erobert, damit am ende mit müden beinen der kopf wissentlich entwarnung geben konnte, daß nämlich die letzten paar kilometerchen harmlos sind 💡

jogmapangegeben sind für die südschleife 84km, wenn man den jogmapplan genauer studiert sieht man zwei kleine abstecher bei km50 und 66, dazu später mehr.
raus aus eslohe ging es zunächst ein kleines stück der achterVerbindung gegen den rückweg vom sonntag und ab bremke dann gen süden auf unbekannter strecke, immer weiter schöne landschaft, die leiße entlang, aber ach — flußAUFwärts durchaus nicht ohne.

in der phase erkannte ich plötzlich die bedeutung der ab+an auf der karte des faltblatts zum ring gestreuten weißen kästchen mit dreistelligen zahlen: brehmke 300 — mailar 380 — badFredeburg 460 — dort wollte uns kein café locken, wohl aber der höchste punkt der strecke 😉

die pause gab’s dann nach 23km in 1:15h in schmallenberg (400), nett gelegen, die stühle draußen sogar mit decken versehen, was will der leicht angefrorene radler mehr 🙄 hatte ich schon erwähnt daß das wetter durchwachsen aussah und die aussicht in diesem grau wohlmöglich noch naß zu werden auf gut 80km nicht gerade verlockend uns doch ein bischen „mut“ abverlangt hatte zum start?

wir haben es nicht bereut. innerlich aufgewärmt ging’s weiter die lenne entlang durch lennestadt bis grevenbrück. am vortag hatten wir noch in der touristeninfo im kurhaus von eslohe versucht, nach entdecken eines busses fürradwanderer der leider eine andere strecke fuhr, herauszubekommen ob der stündliche nach grevenbrück auch räder mitnähme.
die freundliche sehr hilfsbereite dame telefonierte sich einen wolf aber der tenor war klar: nix genaues weiß man nicht. nach etlichen weiterleitungen oder namensnennungen „der weiß das …“ blieb nur das motto „versuch macht kluch“. und das haben wir dann lieber gelassen.
angedacht war da noch, ggf. mit bus nach grevenbrück und die eine knappe hälfte montags zurückradeln und dienstags morgens dann selbe bustour und die größere hälfte andersrum zu vollenden. besser weil richtig schön war’s komplett. das wußten wir aber erst hinterher 🙂

dort in grevenbrück, nach weiteren anderthalb stunden und rund 30km gab’s die verdiente mittagspause, rund drei kilometer extra hin und zurück auf der suche nach einem gasthof brachten uns zu einem imbiß mit schaschliktopf und einem kaffee hinterher, beides schmackhaft und stärkend wie sich’s gehört.

abstecherda kam soger die s☼nne raus ❗ und wir machten uns schließlich wieder auf zum letzten drittel, naja, ein bischen mehr . . . hinter finnentrop landeten wir erst mal am tiefsten punkt der strecke (228) und danach leistete ich mir einen kleinen abstecher von einem knappen kilometerchen volle kanne durch ein riesiges sägewerk 😯
wie es dazu kam? wir mußten den berg hoch auf einem der ganz wenigen stücke direkt auf der straße, wurden natürlich überholt, getrennt, irgendwann hing ein LKW und mehrere pkw zwischen uns und der göga bog korrekt ab, ich etwas später auch, aber und danach sah ich ihn nicht mehr.

ich sah zwar 50m weiter ein schild privat zum sägewerk aber keinen abzweig des radrings und dachte vielleicht ist der ja doch da durch gelegt . . . klar wurde sehr bald, daß das kann kaum sein konnte, aber ich fuhr durch bis ans ende, es schimpfte niemand auch wenn etliche stapler mit holz jonglierten, wir paßten halt alle aufeinander auf 😉
am ende wär ich auch wieder rausgekommen aber da grad jemand zu fuß kam frug ich nach dem weg, der kannte aber den radring gar nicht. sein hinweis ich könnte auch da dann weiter in richtung … war gut gemeint aber die oberste regel ist ja: zurück an den punkt an dem man noch bescheid wußte / sich noch sah.
damit hatte ich eine neue (re)tour durch das gelände um die holzstapel gewonnen. immerhin fuhr grad ein LKW raus da konnte ich mich gut hinterhängen und an der ecke wartete dann auch schon der göga, das radschild zum linksabbiegen war zugewuchert und nur aus ganz bestimmter perspektive zu sehen.

signalder rest war kür, wir kamen wieder auf die alte bahntrasse und dank schöneren wetters lohnte es sich auch ab+zu mal anzuhalten und die strecke festzuhalten.

DSCF0269ob die die andreaskreuze nach der umwidmung einfach um 90° gedreht haben?

DSCF0268vermutlich nicht mehr fahrtüchtig aber dafür sehr stimmungsvoll

DSCF0270mitten auf der strecke eine art museumsSchilderwald im wald

DSCF0271 das tollste nebenbei – man merkte dank der schönen strecke und sanften steigung gar nicht daß man den größten anstieg am stück zu bewältigen hatte, denn vor fehrenbracht vermeldet der plan schon 411 und am dem tunnel steht in jogmap eine 458 😯

DSCF0272 am ende dann stand eine zahl auf dem tacho (der gut 3% vorgeht laut vergleich mit den randsteinen bei uns zu hause) die ich so noch nicht gesehen habe.

tunnelTachowir waren richtig stolz auf uns, der holde konnte gar nicht fassen daß ich das so locker wegsteckte, dabei hab ich immer nur im hinterkopf gehabt „im tria mußt Du das doppelte machen und dann deutlich schneller 😳 also stell Dich nicht an, das hier ist doch kinderk***e“ 😉

abends gab’s für mich dann noch mal eine forelle müllerin wie ich samstags auch schon eine genossen hatte. ob die aus dem heimischen teich stammten oder von einer der vielen zuchten der region weiß ich gar nicht, lecker waren sie auf jeden fall!

forellenam nächsten tag ging’s weiter … aber das ist eine andere geschichte, die kommt erst nach der nächsten forelle — äh: maus 😀

Werbeanzeigen

nach der ankunft in eslohe am frühen freitagabend war samstags erst mal erschnuppern der umgebung und kartenbesorgung angesagt. dazu ging es ins sehr hübsche städtchen das gestern im blog schon ausgiebig bebildert beschrieben wurde, anschließend war mit der neu erworbenen karte eine kleine wanderung angesagt.

diese führte gen norden zum abzweig „windknochen“ auf den „sauerländer höhenflug„, einen fernwanderweg mit weißem H auf gelb markiert, zu dem etliche zuwege mit gleichem H auf schwarzem grund hinführen. ein stück nach westen folgten wir ihm durch den wald um dann nach süden abzubiegen und über sieperting und die rochusKapelle wieder zum forellenhof zurückzutrotten. dabei entdeckten wir den trimmpfad den wir montags dann auch mal laufend unter die füße nahmen. insgesamt waren wir rund zweieinhalb stunden unterwegs für 9,5km mit aussichtspausen, mal wieder zu viel für den fuß, aber wichtig für die seele 😎

DSCF0200nachmittags erkundeten wir zum eingewöhnen ein erstes kleines stück vom sauerlandRadring, auf der südschleife gings gegen den uhrzeigersinn durch den fledermaustunnel.

ein großer teil des rings führt nämlich auf ehemaliger einsanbahntrasse, praktisch durch weniger steile steigungen, asphaltiert nicht unbedingt MTBpflichtig aber eben auch leicht zu rollen.
DSCF0203da im tunnel etliche fledermäuse überwintern und die den stoffwechsel sehr weit runterfahren sollen sie nicht gestört werden so daß von 1.11.-9.4. eine nordumgehung ausgewiesenund der tunnel gesperrt ist.

auch im sommer ist er konstant 6-8 kalt im inneren, weitere infos bitte der schautafel entnehmen, zur ansicht anklicken und zum lesen nochmal auf die lupe klicken 😉 dazu gibt es auch ein youtubevideo vom „soerper“ von 3:49min, in dem man ihn abfahren kann, nach der anzeige der einzelnen infotafelteile geht’s bei 1:14 los.

zum tunnel ging es leicht bergauf, dahinter dann kräftiger abwärts so daß wir auf das bierchen verzichteten das ein dorf weiter potentiell lockte und umdrehten, genug erkundet, gut 16km in 50min.

DSCF0201sonntag dann ging es los, raus aus dem forellenhof gen norden im uhrzeigersinn auf die nordschleife vom sauerlandRing. der hof liegt genial unmittelbar am verbindungsstück der beiden teile, die zusammen quasi eine etwas unproportionierte 8 bilden, was mich zum (blog)titel führte. garmine war friedlich und jogmap ladewillig, danach ergibt sich folgendes bild:

jogmapPlanDSCF0206angegeben sind auf dem flyer 40,2km aber irgendwie wurden es trotz genauer befolgung der route rund 10% mehr. nach einer knappen stunde für 21km war meschede im nordosten erreicht und es gab im eiscafe cortina einen leckeren milchkaffee. anschließend kam raus aus meschede gleich das steilste stück ran an den hennesee dem zunächst oberhalb der ostseite gefolgt wurde.

dabei ergaben sich gute einblicke wie leer mangels regen in diesem tollen sommer unsere talsperren mal wieder geworden sind.

DSCF0204 DSCF0205noch klarer wurde das auf der südlichen trennmauer zwischen see und verbreiterter henne
DSCF0207der viel größere nördliche teil ist an der stelle „fast leer“
DSCF0211flachdie staumauer führt nach mielinghausen und man sieht: was von süden überläuft reicht offensichtlich nicht für mehr
DSCF0210durch den ort kommt man dann aber gar nicht sondern nur im wald vorbei an einem sehr einlandenden kleinen gasthof in obermielinghausen und durch erflinghausen mit potentieller einsamerer unterkunft hausKremer, falls uns mal nach noch mehr ruhe ist .

dahinter konnte man die blicke schweifen lassen

DSCF0213 pauseDSCF0264nach insgesamt 2:22h für die 44,25km waren wir fröhlich und noch ziemlich frisch wieder zurück.

zur stärkung gab’s kässpätzle mit dunklem krombacher und hinterher einen ganz alten schneider.

leider war die idee, nach einem kleinen mittagsschläfchen am nachmittag das museum nebenan zu besichtigen nicht von erfolg gekröhnt denn das schließt sonntags schon um 16 (hätten wir doch mal vorher nachgesehen, ich hatte 18 vermutet).

DSCF0216flachda blieb uns nur noch, ein bischen draußen rumzustöbern, denn wie museen-üblich montags und hier dann zusätzlich auch noch dienstags ist ruhetag, für mittwoch hatten wir schon abreise im plan.

museum museumsBahnund auf dem kurzen rückweg zum forellenhof lachten mich noch ein paar herbstliche boten am feuchten wegesrand an

DSCF0223

mitte juli ist immer, aus gegebenem anlaß, wenn es irgend geht ein kleiner urlaub geplant. leider kollidierte der diesmal mit den NRWschulFerien, so daß ich der fairneß halber als dink nur die erste ferienwoche (und 2 vorangehende unkritische arbeitstage nebst wochenenden) freinehmen konnte und wir daher donnerstag mit den MTBs auf der hängerkupplung gen bonndorf-holzschlag aufbrachen.

20130719holzschlagder schwarzwaldhof nicklas war vom göttergatten ja schon vor ein paar wochen auf der legendären moppedhängertour erprobt und ihm war es dort noch nicht zu langweilig geworden so daß er uns für die woche dort erneut einbuchte.
der tipp kommt ja vom tourenfahrer und im gespräch mit dem wirt wurde dann auch klar wieso der so toll kocht: der hat nämlich gelernt und war jahrelang souschef in der waldsägmühle pfalzgrafenweiler, ebenfalls von uns schon mal heimgesucht auf der durchreise. damals wurden wir auf dem parkplatz vom autor der empfehlungen interviewt, der gerade auf „kontroll“tour war, eine bleibende erinnerung 🙂

SAM_0960bis auf dienstags wegen ruhetag hatten wir jeden tag das menü der halbpension gebucht und das kündigte sich morgens beim frühstück schon mit einem faltblatt an da man aus 2 verschiedenen hauptgängen, von denen immer einer ein fischgericht war, wählen sollte.
am freitag sah das geburtstagsmenü dann so aus —>
mit (überraschungs)dessert tiramisu mit beeren.

drum herum gab es folgendes angebot:

donnerstag: Erbsencremesuppe *** Salatteller **** Rotbarbe auf Risotto mit Lauchzwiebeln und Rieslingsauce oder Piccata Milanese auf Risotto mit Lauchzwiebeln und Tomatensugo **** Dessert (Apfelstrudel)

freitag — siehe oben 😯

samstag: Curry-Mais-Süpple **** Salatteller ***** Kartoffel-Gemüse-Rösti mit Wildlachs gratiniert oder gebratenes Hähnchen mit Pilzrahmsößle und feine Nüdele ****** Dessert (Maracuja-Sorbet)

sonntag: Tomaten-Mozzarella-Salat *** Kraftbrühe mit Bratklößchen ***** Filet vom Jacobsfisch im Sesammantel auf Gorgonzolagnocchi oder Cordon Bleu mit Kartoffelecken und Buttererbsen **** Dessert (Beerentraum, ein kleiner Block aus einer braunen Tortenzauberei mit Schichten Creme und verschiedenen roten+blauen Beeren)

montag: Kartoffelcremesuppe *** Salatteller ***** Klößchen vom Saibling auf Basmatireis mit Basilikumsößle oder Steak von der Pute mit Paprikasößle auf Basmatireis **** Dessert (Apfelbeignet mit Vanilleeis)

dienstag:

~~~~~~
***
~~~~~~~~
****
~~~~~~~~~
oder
~~~~~~~~~~~~~~~~~
****
~~~~~~~~~~~~~~

wie wir später herausbekamen war das neuland, normalerweise gab es einfach KEINE karte, diesmal extra zu ehren eines besonders liebgewonnenen (weiblichen) gastes 🙄 dieses überschaubare unAngebot 😆
ob die unterschiedlichen anzahlen der sternchen was zu bedeuten haben hab ich vergessen zu fragen, aber das werde ich nachholen!
zur wettervorhersage von 0.3mm paßte dann auch der spruch „Ich freue mich wenn es regnet, wenn ich mich nicht freue regnet es auch“
letztlich waren es dann ein bischen mehr als 0.3mm ziemlich mittig in unserer 50kmRad(Tor)TourDeBonndorf, aber das ist eine andere geschichte, die kommt nach der überÜbernächstenMaus oder sonst mal später 😉

mittwoch: Rindfleischsalat ***** Kraftbrühe mit Nudeln **** Loup de Mer im Kartoffelmantel auf Lauchkartoffeln oder Sahnegeschnetzeltes mit Pilzen und handgeschabte Spätzle **** Dessert (Wutachwelle, der Donauwelle ähnlich aber viiiiiel besser ;-))

nachdem somit das wesentliche, nämlich herberge und verköstigung, geklärt und gesichert ist, kommen wir zum contrapart desselbigen, dem wiederwegbekommen der kalorien, also den aktivitäten außerhalb der speis+trank-terrasse vom nicklas’schen schwarzwaldhof.

freitag: morgens wanderung zur schattenmühle ca.8,5km / nachmittags kleine radtour 16km, siehe unten

samstag: große wanderung wutachschlucht gut 11km

sonntag: größere radtour an den schluchsee gut 35km

montag: mittlere wanderung im süden von holzschlag 10km

dienstag: große radTour de Bonndorf gut 50km

mittwoch: kleine abschlußwanderung rund 7,5km

da mein fuß ja nicht zu großen taten bereit ist wurde sein einsatz wohldosiert. ich hatte zwar laufschuhe mit, war aber lieber gar nicht damit unterwegs und die wanderungen blieben mit 7-12km im rahmen, zumal sie ja auch immer hoch+runter über teils trailigere pfade gingen wo man besser ordentlich auftreten können sollte ❗
die radrunden waren ebenfalls mit etlichen höhenmetern gespickt und auf der großen tour meckerte gegen ende selbst beim treten der fuß aber alles in allem hätte es schlimmer kommen können und war noch eine gute mischung.
alle weiteren tage kommen extra irgendwann, es sind soooo viele fotos zu sichten+collagieren, das mach ich nicht auf einen schwung, da bitte ich die werte fangemeinde um nachsicht zur späteren einsicht 😉

nun also: freitag morgen, strahlendes blau am himmel, nach dem frühstück hinter dem haus auf die route3 am reichenbächle entlang

20130719wandern1durch die stallegger brücke und hoch zum räuberschlößle, von dem nur noch ein paar mauerreste stehen, das aber eine tolle tiefe sicht ins tal der wutach bietet.

vor der einkehr in der schattenmühle, inzwischen auf den wanderweg4 übergegangen, kam noch ein weiser spruch des wegs (oder eher wir des seinigen):
„Man glaubt der Wanderer sei ein Sünder, weil er nie so oft zur Kirche geht.
Aber ein stiller Blick zum Himmel ist besser, als ein falsch Gebet.“

20130719wandern2die schattenmühle hat was von ringelpietz mit anfassen, unten sind für den massenansturm bi jedem wetter reichlich überdachte plätze, der typ am gemäuer ist elektrisch betrieben und trinkfest(gedübelt).
uns zog es nach oben auf die terrasse mit ebenfalls vielen tischen. die mädels bedienen in klassischer tracht obwohl die nicht ganz zum logo des regionalen bieres passen will, aber freitags war das alles noch erträglich und die weißwürscht zur vesper auch ok.

zurück hatten wir zwecks fußschonung bus geplant da man mit der gästekarte, konus genannt, im gesamten schwarzwald (also nicht nur regional eng um die herberge, sondern ein sehr weites gebiet und super service :!:)  für umme fährt.
dazu mußten wir aber noch hoch an die hauptstraße, der spezielle wanderbus direkt ab/an schattenmühle fährt im wesentlichen nur wochenends. das machte aber nix, wußten wir vorher, und der weg durch die lotenbachklamm ist kurz und immer eine begehung wert:20130719wandern3jogmapManuellleider streikt garmin-upload, schlimmer: mehrere male brachte das einstöpseln einen BSOD und wenn nicht dann rotierte der versuch die strecke in jogmap zu laden, trotz deinstallation der garmintreiber (da win7 wohl lieber eigene nimmt) und update des Gcommunicator … daher gibt es keine exakten karten des urlaubs und hier nicht mal genaue distanz, da ich im bus noch weiterlaufen ließ 😳 , es waren grob 8,5km in 2:40h.
hab’s dann heute mal manuell nachgetragen und dabei wohl ein paar abkürzungen eingemalt, jogmap meint 7,3km aber immerhin selbst dafür schon +478/-513höhenmeter 😎

nachmittags nach dem verdienten kurzen nickerchen, womit unsere wirtsleute das „bubu machen“ neu in ihren wortschatz aufnahmen, setzten wir uns noch auf die räder mit ziel bonndorf-„city“ zwecks erkundung von busverbindungen und umsteigemöglichkeit zum nächsten tag wegen wutachschluchtwanderung.
da gab’s wenig zu sehen aber einen leckeren milchkaffee in der eisdiele an der hauptkreuzung.

20130719raddie radwege sind meist gut bis sehr gut beschildert abseits der straßen (nicht rennradtauglich!) und zum teil extra als bähnleweg auf alter trasse vorbei am ehemaligen bahnhof und bahnwärterhäuschen und wenn daneben herführend dann auch mal drunter durch und nach gut 16km in 1:02h waren wir rechtzeitig zurück zum obigen schlemmermenü.

so, das war’s vom ersten tag mit überblick, jetzt hab ich hunger 🙂

ich halte nix vom streaken, grundsätzlich. also ich halte grundsätzlich nix davon, grundsätzlich täglich zu laufen zum beispiel. der klassische streak gilt wohl wenn man eine meile macht so ich recht erinnere. das ist nicht viel. das kann aber schon zu viel sein wenn man z.b. 39,5° fieber hat. ob man dann aber im bett bliebe wenn man gerade 999 tage am stück … wage ich eben zu bezweifeln. deshalb propagiere ich es NICHT.

ein sportstreak ist ein bischen anders gelagert sofern man auch „einfachere“ sachen wie liegestütz (20, 30, 40 … ?) oder situps schon gelten ließe. das ist so ein bischen eine mentale sache, gegen den inneren schweinehund. deshalb war ich auch schon mal bei jogmap in der gruppe der sportstreaker „aktiv“ vor einiger zeit (2010 oder 11?).

aber generell muß ich das nicht haben, zu viel zwang, das leben spielt manchmal anders und nicht immer läßt sich was erzwingen. sonntag war sport heilsam, da bin ich langsam eine runde getrabt im herrlichsten s☼nnenschein, nachdem es ja samstag nur entsetzlich grau war.

Foto1017da hätte man auch laufen können aber statt dessen wurde viel geweint. morgens kurz nach neun war emma nach tapferem kampf auf meinem schoß gestorben.

sonntag wäre so ein tag gewesen wo ich nicht nur alleine, am frühen nachmittag 10 minuten, sondern sie vielleicht auch erstmals dieses jahr auf kissen auf paolo geschützt vor der wand auf der terrasse vor der küche hätte sitzen mögen.

es hat nicht mehr sollen sein.
statt dessen war dann nachmittags beerdigung, ein nachbarsgast war dabei

nun ist mika alleine was ihn nicht so furchtbar stören wird weil die dame nie mit ihm spielen wollte und gefühlt 23h am tag geschlafen hat. aber ihm eben doch auch ab+an über den weg gelaufen kam und schlafen gemeinsam mit sicherer entfernung auf der fensterbank ist auch nicht ganz so einsam und außerdem hat sie sich öfter der reste auf dem teller erbarmt die der herr schlunzkopp sortentechnisch nicht so mag. eine neue freundin muß her, klare sache.

zurück zum (sport)streak: montag war ich dann in der sportfabrik, bankdrücken&co
dienstag vor der arbeit gab’s eine kleine asphaltrunde, herrlich.

runners high wird öfter diskutiert und seltener empfunden, für mich selber vermute ich mal, daß es sowas ähnliches war, was z.b. anja+mich dazu brachte, bei km45 unseres ersten fünfzigers in rengsdorf laut „finaaaaale …“ singend durch den regen zu traben vorbei an den 10km-Rheinzeitungs(?)Wanderern die, später gestartet langsamer gegangen auf dem innersten kreis der ineinandergeschachtelten strecken von meist 10/20/30/50km bei diesem immer wunderbaren himmelfahrtserlebnis, vor uns auftauchten. die dachten vermutlich zuerst „was sind das denn für bekloppte 🙄 „ aber nach rückfrage welche strecke und 50 als antwort waren sie voller ehrfurcht und lob, sofern wir das alles noch richtig mitbekamen, damals …

nichtRunnersLow ist hingegen „amtlich“ weil schon zu oft erlebt und für mich ist morgens einfach die beste zeit, diesem zu entgehen UND den tag richtig in gang zu bringen. deshalb gings dann gestern wieder vor der arbeit ab in den wald, kälter, deshalb mit langer lidlCraneTight über der ronoCapri.
heute gab’s die dünne lange drüber schon wieder, zum dritten mal dieses jahr, zwei tage in folge, grrrrrrrr, aber dafür einen sonnenlauf ab kurz nach sieben. am ende lief ich so wie in der zeitung abgebildet, gestern auf seite 33, „Van-Gogh-Gefühl In Süchterscheid“ überschrieben. da hatte der rheinSiegAnzeiger das foto vom 12.1. von der wanderung zum phantom von merten rausgekramt 🙂

gestern abend war ich auch wieder im wasser 
NobbyTriPower kam wie üblich später dazu aber sonst war nicht so viel los und man konnte ordentliche bahnen ziehen. statt 1000 brust zum einstieg war mir diesmal wieder nach blockweise 4*400 KKKB aber im 5.block bekam ich einen krampf im fuß 👿 unterseite innen, ätzend und da ging dann nur noch brust weil beim kraulen das gestreckte noch mehr krampfte.
nach 200m und einer zusatzpause zum dehnen und nochmal 200m brust war es einigermaßen ok aber leider auch die zeit fast rum. somit gab’s nur noch 3*25m kraul“sprint“ knapp 26 bis gut 27sek. und 75m brust ausschwimmen (während das dlrg schon die leine zog) in geruhsamen 2min.
alles in allem 1:04 brutto / 53:05 netto für 2150m. nächstes mal versuche ich (mal wieder, hoffentlich erfolgreicher) nicht erst kurz vor sondern viertel vor oder halb fünf im wasser zu sein 😕

mal sehen ob’s nach dieser gestrigen heute nochmal ne doppeleinheit gibt, die sportfabrik lockt, wochenends extra fahren macht schon lange keinen spaß mehr aber von der arbeit eben einen kleinen abstecher weiter runter am augustiner dreieck richtung pützchen ist nicht so wirklich schlimm.

ab 14.3. gibt es 4 monate regelmäßig Yoga hier am DLR, feiertagsbedingt 17 termine (abzgl. urlaub oder so aber das ist bei den minimalen kosten nicht schlimm) und ich freu mich drauf 🙂

letzten montag sind wir zu einer woche wandern im schwarzwald aufgebrochen. weil das hotel in dem der göga im mai schon mal auf moppedtour war ruhetag hatte haben wir uns die ersten beiden tage auf empfehlung meiner besten freundin in kniebis im waldblick einquartiert.
die fahrerei dorthin ist ja nicht soooo umfangreich daher sind wir dann nach checkin frühnachmittags mal eben zur besorgung von infomaterial auf ein käffchen nach freudenstadt gefahren.

es könnte sein daß die diversen wasserspiele auf dem dortigen riesigen (wenn auch von straßen unterteilten aber sehr schön arkadenumgebenen) marktplatz symptomatisch auf den weiteren urlaubsverlauf hinweisen sollten … ?
jedenfalls sind wir montag abend noch ein bischen gelaufen, haben kurz den wellnessbereich genossen (ein 4sterneetablissement sieht uns selten, wir haben im zweifel auch den altersdurchschnitt erheblich gesenkt !) und uns dann auf eine lange wanderung am dienstag gefreut und mit sehr leckerem abendmahl vorbereitet.

die war auf einem faltblatt mit diversen vorschlägen die route oliv und die längste angebotete, da wir uns den ort kniebis selber mit hin+rückweg sparen konnten weil sie direkt am hotel vorbeiging kamen wir letztlich auf gut 21km die in jogmap  einsehbar sind.

die erste hälfte war wunschgemäß sehr schön bis runter an den glaswaldsee wo wir uns eine kleine rast gönnten, um dann schnell die regenjacken anzuziehen und die nächsten 10km in sintflut zurückzumarschieren 😦
die gegend ist landschaftlich schön aber wirtschaftlich scheint sie bessere zeiten gesehen zu haben, wüßten wir es nicht besser hätte das ganze auch harz oder erzgebirge oder exTäTeRäZonenrandgebiet sein können, so viele alte leerstehende gaststätten wo wir uns doch gerne mal aufgewärmt hätten unterwegs. danach fiel es schwer selbst im molligen bettchen wieder warm zu werden, schließlich gab ich auf und flüchtete in die sauna, da klappte es dann.

am mittwoch ging es weiter ein stück gen norden auf den kaltenbronn  ins sarbacher mit „nur“ 3 sternen aber der uns vertrauteren gemütlichkeit. sauna hat’s da auch wenn auch ohne schwimmbad aber insgesamt gefiel mir die gegend rumdrum auch noch besser und 3 nächte mit mampf kosteten ziemlich genau dasselbe wie vorher die beiden also rundum gelungener wechsel.

dieses „dorf“ besteht gerade mal aus 3-4 häusern: dem hotel und einem alten gästehaus in dem schon mal prinz phillip (GB) zu gast war sowie einem infozentrum nebst rotwildgehege.

dort deckten wir uns dann wieder mit karten/faltblättern ein und am reisemittwoch ging es nachmittags noch auf eine kleinere wanderung von knapp 7km ins moor.

am donnerstag war das wetter durchwachsen bis schlechtaussehend also sind wir mal mit dem auto nach gaggenau ins unimogmuseum gefahren, vielleicht würde der nachmittag ja schöner und man könnte doch noch ein bischen aufs rad (MTB und RR waren mitgekommen).
das mu(rgtal)se(henswürdigkeit)u(nimog)m(useum) war nett, etliche alte schätzchen mit erläuterungen und draußen fuhren ein paar wagemutige gegen sondergebühr steigungen bis 100% (auch rückwärts!) rauf+runter!

selbst auf dem klo war das motto klar erkennbar.

nachmittags wollten wir dann per rädchen zum hohloturm, aber der ausgesuchte weg „untenrum“ durch den wald war doch kein asphaltierter also haben wir nach 250m gedreht um die straße zu nehmen und nach den erneuten 250m am hotel fluchtartig alles untergestellt und uns aufs zimmer gerettet weil dicke schwarze wand mit gewitter kam. sportlich gab es dann nur noch einen kleinen lauf ans moor vor dem essen.

der freitag war dann wettermäßig erste sahne. wir planten eine kleinere wanderung gefolgt von radtour, los gings zum hohloturm (wieder durch ein kleines moor).

von oben hatte man eine tolle aussicht, die 158 (5*20+22+20+16) stufen haben sich wirklich gelohnt!

weiter gings und da man zu hause auch radfahren aber nicht auf so vielen uns noch unbekannten strecken wandern kann wurde die tour spontan in richtung teufelsmühle ausgedehnt. am wegesrand gab’s viel zu sehen. die beschilderung ist neu und super, nützlich insbesondere da wir nur mit faltblatt vom direkten umfeld unterwegs waren und dessen grenzen schon überschritten hatten. an (so gut wie wirklich fast) JEDER abzweigung steht ein schilderbaum mit aktuellem standpunkt nahziel sehenswürdigkeiten und fernziel sowie den jeweils verwendeten markierungen so daß man sich von punkt zu punkt hangeln kann wenn man eine ungefähre vorstellung hat wohin man will.

die mühle hat leider keine gästezimmer (wir hatten uns schon gedanklich für den nächsten urlaub eingerichtet) aber leckeren straßburger wurstsalat und schinkenteller, das verbunden mit ein paar bierchen reichte uns diesmal auch und dann ging es zurück mit letztlich 16,5km auf dieser etappe.

der tag und bewegung per pedes waren damit aber noch lange nicht zuende! abends war von 19-22 eine hirschbrunftführung gebucht. die fand donnerstag (bei sch***wetter) und eben freitag statt, beides ausgebucht. wir hatten (dank hotelkontingent) definitiv die bessere variante an klarem vollmondabend erwischt und wurden vom exFörster zunächst am gehege etwas aufgeklärt und dann gings es flotten (!) schrittes wieder richtung moor und etwas abseits davon wurden wir (möglichst einzeln zur schwätzverhinderung, bis auf ein paar schisser) „ausgesetzt“ um zu lauschen.

die dreiviertelstunde wurde nicht wirklich langweilig bis auf das stehen das dann doch mit der zeit auf die gräten geht, wärmer wurde es ja auch nicht. aber die jungs waren emsig, aus der ferne hörte man sie immer wieder aus zwei „hotspots“ und plötzlich auch am lautesten genau aus dem rücken. nach der lauschaktion sammelte der chef uns wieder ein und es ging zügig zum aufwärmen zurück, da kamen insgesamt nochmal gut 5km zusammen.

samstag gings dann heim und sonntag nach dem wenigen schnelleren laufen aber dafür viel mehr langsamen kilometern endlich wieder auf eine längere laufrunde ravenstein++ als drachentraining  knapp 17,5km mit 400Hm und super stimmung dank wetter und weitestgehend bravem füßchen.

der kreis ist ja eine ideale geometrische figur in der alle punkte des randes (der strecke) gleich weit vom mittelpunkt entfernt sind. zum laufen selten vorkommend, außer als hamsterrad, aber meist auch nur für solche gedacht/gebaut und mehr als 1-3 passen dann auch nicht rein …

für die menschliche spezies wurde das ganze erst mal flachgelegt, dann aus der idealen gestalt heraus etwas gezerrt und verlängert zu einem oval, also gut meßbar als 400m-bahn verlängert angelegt.
es gibt tatsächlich leute die es sich antun da mehr als nur ein paar runden tempotraining zu absolvieren. man berichtet von 6h, 12h, 24h, 48h oder gar 6-tage-rennen, wo dann alle 6h die drehrichtung gewechselt wird damit die knie nicht schief werden. ohne mich.

aber troisdorf im „kreis“ laufen, früher mal 2500m, jedes mal am ende der runde ins stadion durch ein VP-zelt wo man kann aber nicht muss (etwas zu sich nehmen wie salzstangen, bananen oder plätzchen, wahnbachtalsperre kalt und auch angewärmt, cola [dito 8-] tee oder iso), ja.
das hat was, immer noch von beklopptheit, aber schon einen gewissen abwechslungsreicheren charme.
denn die strecke geht aus dem stadion raus erst mal um die ecke auf den deich, somit ein hauch von landschaftslauf.

ich war seit 2007 (am 11.11. und daher ein paar runden ab 11:00 mit hexenpappnase … ;-)) jedes jahr da und erinnere immer nur SINTFLUT. mein göga hatte mir im vorfeld aber glaubhaft versichert in dem jahr in dem unser lt hennef/sieg mit 196km den 2.platz der mannschaft gemacht hatte, 2008, sei es nicht soooo schlimm gewesen. mag sein.

damals hatte ich auch nur 30km, davor und danach jeweils 35 und letztes jahr mit parkplatz an der vorverlegten startlinie mit neuer runde komplett durch’s stadion und 2742m bin ich als langer trainingskanten für den siebengebirgsmarathon (der dann ausfiel) in der liste gewertet mit 30806 und dann bis zum auto und unter die warme dusche.

ich hatte also immer noch eine rechnung offen mit diesem teil, bei freundlicherem wetter endlich mal was mehr laufen, eigentlich ja auch endlich mal die 6h vollmachen.
nicht, daß ich noch nie so lang unterwegs gewesen wäre, alle drei rengsdorfer 50er waren natürlich länger mit den höhen und dem genuß, und wegen des letzteren auch ganz klar medoc (zielgabengarantie bei 6:30 und deshalb punktlandung nach austern, bordeaux&co mit 6:29).
aber dieses jahr zickte ja seit monaten mein linker mittelfuß, der drache war langsam gelaufen leidlich erträglich als hexe sehr genossen, aber in den wochen danach wechselten sich eigentlich immer ein erfreulicher/schmerzfreier lauf mit einem ätzenden wo’s ab 5km zunehmend hart wurde und daher auch schon mal abgekürzt.
in dieser beziehung also kein gedanke an irgendein vorhaben, alles zwischen 20km und 6h war denkbar aber nur ersteres wirklich realistisch.

im vorfeld waren einige verabredungen im bereich jogmap gelaufen, es war also in erster linie ein lauf mit schwätzchen in guter gesellschaft bei tollem herbstwetter geplant. ich bekam exakt den selben parkplatz, d.h. da wo grad noch was am straßenrand vor dem stadion frei war und ich mich rückwärts reinschob, diesmal mit roter tomate statt grünem äpfelchen, fuhr, noch bevor ich die türe öffnen konnte der streckenposten rückwärts vorbei, stieg aus und malte eine kreidelinie hinter meinem kofferraum her über die straße 🙂
praktisch. tasche im auto gelassen, zur anmelde, leute getroffen, foto geschossen von 5 der mindestens 9 (oder noch mehr) jogmapDamens:

auf dem weg zum start stellte sich die frage ob man sich das ganze nicht etwas erleichtern könnte

aber NEIN, kurz danach hab ich den letzten kaffeerest unter die stoßstange gestellt und die langen klamotten ausgezogen und peng —>  die ersten meter im gewimmel hab ich dann leider doch schnell die schwatzpartner verloren 😦

ursprünglich hatte ich mir vorgenommen mindestens mal die erste runde zum warmwerden mit WWConny und alterwalter zu traben und danach weiter zu sehen, aus temperaturgründen wollte ich schon doch einen 6:30er bis 7er schnitt nicht zu sehr überschreiten. aber dann war ich erst mal weg, im rollen, und oh wunder, der linke fuß war begeistert. ich hatte allerdings auch sicherheitshalber die alten zwar ausgetretenen aber immer noch für (den großteil der strecke gegebenen) asphalt am besten gedämpften mizuni inspire gewählt, mit den alten einlagen die nächsten mittwoch ersatz finden sollen.

brooks messenger of run happy vertrat ich durch den rest:
infinityLowCutTab an den füßen, infinityCapry nix scheuert nix rutscht, ein gaaanz dünnes altes odlo unter dem equilibriumLS und darüber das messengerShirt, ein drachenbuff und ein paar handschuhe vom discounter.

es war beim hinfahren 3° und die windschutzscheibe auf dem audi, der nach gestrigem räderwechseln ausnahmsweise mal statt carportschutz zu genießen die freie einfahrt blockiert hatte, gerade freigetaut gewesen. ich denke den ganzen tag sind die temperaturen einstellig geblieben und je nach streckenrichtung gab’s ab+zu einen kräftigen wind, aber KEINEN REGEN aus dem strahlenden blau!

die freude über den braven linken fuß konnte ich nicht lange genießen, denn was ab+zu mal passiert, an keinem schuh oder socken fest zu machen ist, hat sich dann so bei km13 angekündigt.
bei 15 hab ich kurze pause zum sockenzurechtrücken genommen, aber das reichte nicht, etwa nach HM nochmal an den rand und komplett ausgezogen (den rechten fuß) und die fette blase bewundert: ca. 2*1cm in der fläche am vorderen ende des ballens knapp vor den zehen, prall gefüllt, GRUMMEL.
was soll’s, ich hab alles wieder eingepackt, in der phase irgendwen getroffen auf einen kleinen schwatz, das tempo war inzwischen abgesunken um 7:30min/km aber es ging noch, geht immer irgendwie, gelaufen wird mit dem kopf!

meine „hammermann“phase, mehr so mental, kommt auch eher nach dem HM schon, so von 22-32, danach is das teil gelaufen und ich hatte mir ja wie üblich um die 30km als grundziel wenn’s geht gesetzt.
auf einmal war ich so weit und lief einfach mal weiter. michaelA vom lauftreff hennef, in der staffel aktiv die sich später den ersten platz teilte mit einer schülerstaffel die zwar jünger aber auch unerfahrener (und einer weniger) waren (eine gute weise entscheidung zur zusammenarbeit statt „krieg“ auf den letzten runden) hatte 2l glühwein angekündigt.

eine längere VP-pause im durchlaufzelt gönnte ich mir vorher schon mal in der annahme, irgendwer bekanntes käme mit dem ich weiterlaufen und schwatzen könnte, das paßte nicht so recht also weiter.
aber dann rechnete ich hoch und als ich noch 4 runden zum M hatte holte ich im vorbeilaufen ein warmes shirt aus dem kofferraum und hab dann mal 14min im stadion beim ersten becher glühwein verbracht, im schwatz mit unseren staffelinen die als mädels auch die späteren siegerinnen stellten!

so gedopt lief die nächste runde wieder richtig gut, dann die nächste und wieder eine glühweinpause, diesmal 7min und ab auf die letzten beiden runden.
ich hatte den garmin im blick und den weg zum auto ebenso und deshalb beschloß ich DUMMERWEISE nach der stadionrunde die mit 41774 zu buche steht nicht nochmal auf den deich geschweige denn bis zum ende der 6h durch zulaufen, sondern nach brutto gut 5:20h zum auto abzubiegen, an der startlinie das ziel zu definieren und es mit dem marathon gut sein zu lassen.
garmine meinte da 42,60 und wenn ich die 170m in den drei abgedrückten pausen abrechne hab ich damit gestern meinen 22. marathon gefinished, in netto 4:56 und weit mehr als morgens erwartet und irgendwie doch ein saugutes gefühlt, „geht noch, alte“, auch mit relativ wenig direkter vorbereitung, und: in 4 wochen ist siebengebirgsmarathon 😉

blöd nur, daß ich auf der liste die in der halle aushing, noch ohne restmeter nach der letzten stadionmattenerfassung, auf dem 3.W50 geführt wurde, die beiden auf dem 4. und 5. aber bis zum ende dabei blieben und mit ihren restmetern VERDIENT auf dem treppchen standen.
eine volle runde mehr hätte gereicht, dann hätte ich auch noch vorzeitig duschen oder auch noch ’ne halbe bis zum ende dranhängen können ohne weiteren effekt.

trotzdem: ein schöner tag mit viel erfolg für hennefer, vielen schönen gesprächsmetern mit netten leuten, den üblichen verdächtigen aber auch bisher nur virtuell bekannten, und mir ist sowas immer noch lieber, selbst wenn asphalt und rund, also so überteuerte mega events anderenorts!

lobend erwähnt werden sollen auch die jungs und mädels in gelben warnwesten von der bundespolizeibiker.de-fraktion, die an den kritischsten öffentlichen stellen posten bezogen und runde für runde besser „erzogen“ eine welle der aufmunterung von sich gaben. das war klasse, und daß unser erwin (neben mir der 2. hennefer einzelläufer mit 55484m) Euch kennt … hätt ich mir denken können, sah nach viel spaß aus den Ihr hinterher in der halle hattet 🙂

(c)Fotos (über die Veranstalterseite) von Runner’s World (1) und Sigi Bullig (1) sowie privat (2)