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nein, da hab ich keine 0 vergessen, auch wenn das bei einer sportabzeichen2000m-zeit von 9:45 noch drin sein könnte. aber so wie im titel ist das der unterschied zwischen abendlichem lauftreff und dem morgendlichen genuß 😯
gestern abend 19:00 in hennef war’s also die flache asphlatierte „anfänger“runde, mal wieder ohne echte anfänger. oft wird das als warmlaufrunde genutzt von denen die früh genug da sind vor dem eigentlichen treff um halb acht, oder auch nach dem motto „heute sind wir faul und machen nur die kurze runde„.
das sind 4,35km ab jaja, über den horstmannsteg, durch allner und an der schloßmauer entlang zur siegbrücke, durch die weiden zurück zum treffpunkt.
gestern waren es 27:58 und saison“best“zeit, nicht weit entfernt von der streckenbest, allerdings laufen wir da ja nur im dunklen, also herbstwinterfrühling bis es wieder hell genug ist für den geisteringerwald.

heute morgen um viertel nach sieben in süchterscheid standen die kühe im morgendunst und die ratze trabte im leichten frost. billiglangarm, kurzarmfirmenlauffinisher und dünnes langarmodlo, handschuhe, ronocapri und wrightsocks in mizuniInspire. aus dem dorf den berg rauf, durch den wald leicht runter und wieder rauf und leicht runter und nochmal rauf.
nach der straßenquerung ein kurzer schwatz mit patrick+ulla mit 4beinern hanka ♀ und lucky ♂, ich war froh den alten herrn noch mal zu sehen, das wird nicht mehr lange der fall sein fürchten wir.
nach dem queren der landstraße ist man oben und es geht nur noch ein bischen raschelnd wellig durch den wald und dann im dorf wieder runter und heim. insgesamt brauchte ich heute mal 31:59 für die 4,45km und es war natürlich ganz anders als am vorabend, aber immer gleich wär ja auch nicht gut. immerhin steht da die absolute bestzeit unter der von der allnerrunde und das trotz der berge, da geht also noch was in allner, wenn ich nur mal lust hätte abends so richtig zu rennen 😉

oben stehen sie vor dem laufen, die sonne gab schon ein bischen mehr licht kurz vor acht als ich zurück war und nach dem duschen war es dann richtig hell um halb neun vor dem aufbruch zur arbeit.
ich liebe diese morgenläufe!

fototechnisch komm ich „groß raus“. ein foto von der sonntagswanderung (das nicht im blog war) war heute in der zeitung, nachdem der rheinsieganzeiger es gestern schon als facebooktitelbild aktiviert hatte 🙂

da ich aber gerne (und daher leidlich gut) schwimme gibt das keinen grund zur sorge oder dlrg-alarmierung

ich hab nur heute ENDLICH mal wieder die kurve ins schwimmbad gekriegt, erstmals in diesem jahr, *schäm*, und es ist bitter nötig noch ein paar mal zu wiederholen, am 24.6. ist der 5. friesi, der friesathlon in bonn, da geh ich sonst sowas von baden, also mehr als die dortigen überschaubaren 500m meine ich 😦

heute hab ich also die kernarbeitszeit nur wenig überschritten und früh feierabend gemacht da ich selbst für den nächste woche anstehenden brückentag schon genug vorgearbeitet hatte, juchz, der letzte tag der probezeit war nett 🙂

ich bin dann nach kurzem telefonat zur sicherheit: „wie lange hat das außenbecken auf?“  „bis 20:00“  (im internet stand ein böses „wetterabhängig“, aber an der kasse wurde mir versichert daß es da schon hunde+katzen blitzenDonnernUNDgraupeln muß, also nicht so unvorhersehbar wie das wunderschöne lemmerz mit blick auf den drachenfels oder gleich ganz zu ab 14:00uhr und hallenbad“zwang“ wie heute im siegburger octopus) losgefahren nach zündorf.

also das heißt: ich wollte nach zündorf. hab da schließlich von 1967-1970 gewohnt und die (heutige) gemeinschaftsgrundschule schmittgasse genossen, vor etlichen jahren war ich mal wieder da zum zündorfer 10er wo start+ziel an der grov war und die umkleide+klo+logistik in meiner alten schule. vom DLR wahnheide aus unter der autobahn durch durch wahn und immer geradeaus, hatte ich in erinnerung. raus kam ich damit dann irgendwann in niederkassel-ranzel. oooops.

ein blick in den uralten kölnbonnstadtatlas aus späten unizeiten (also wohl gut 20jahre alt) zeigte daß ich dann doch einmal explizit rechts ab gemußt hätte nach der DBunterführung, also retour und dann zur erinnerung an die ganz alten zeiten noch eben einen kleinen schlenker in die nun sackgassenecke um die alte heimat, am anger 7.

das haus steht noch, sieht alles viel kleiner/enger aus als man es als kind in erinnerung hat. das feld gegenüber wo wir stoppeln abbrannten für kartoffelfeuer (haben wir das wirklich?) ist längst mit einem schulzentrum zugebaut, das wußte ich schon. aber die straßenbahn aus porz hat immer noch endhaltestelle ein paar hundert meter weiter. ich glaub nur jetzt ohne wendeschleife, die kann dann wohl statt dessen vorwärts+rückwärts.

nach dieser nostalgietour (die alle 10-15 jahre reicht) bin ich dann schnurstracks zur grov und ins zündorfbad, 4,80€ sind ein stolzer preis aber wenn dafür das becken leer ist bis auf einen netten mann und frau platz hat statt auf der einen abgetrennten schwimmerbahn im stau zu dümpeln ist es das wert.

über die zeiten möchte ich ja fast den mantel des schweigens breiten, aber zur abschreckung (daß es nix bringt wenn man’s zu sehr schleifen läßt) hab ich sie doch mal gestoppt und halte sie für die ewigkeit fest.

geschwommen wurden 4er-bahnen immer 3 kraul 1 brust und zeit abgestoppt, das ganze blockweise mit pausen, am ende noch ein klitzekleines bischen sprint, die ersten bahnen jedes blocks waren immer die schnellsten und die blöcke wurden auch sukzessive langsamer, da gibt’s noch was zu tun!

300m in 7:25,91 (2:19,38 2:31,63 2:34,90) und pause 1:25,94

200m in 4:54,92 (2:22,72 2:32,20) P 2:09,93

200m in 4:56,56 (2:25,19 2:36,23) P 1:13,09

200m in 5:01,66 (2:25,19 2:36,47) P 1:39,93

200m in 5:03,50 (2:25,68 2:37,82) P 1:26,94

dann 2 kraul“sprints“ 25m in 25,90 P 54,32, nochmal 25m in 27,34 P 42,72 und noch 50m brust ausschwimmen in 1:20,75

macht gesamt netto knapp 29:37 für 1200m mit 9:33 pausenminuten, schnitt über alles 2:27,63 naja, 2bContinued

vielleicht geh ich montag ins römerbad, 50er becken. heute war ich allerdings dann doch froh daß es nur ein 25er war, irgendwie war die wand immer so schön „schnell“ da, nur daß ich beim abstoßen desöfteren das gefühlt hatte ich krieg einen krampf im linken hinteren oberschenkel so ein drittel über dem knie, DAS machte gar keinen spaß, das braucht niemand 😦

was gab’s sonst noch? dienstag lauftreff insgesamt 15,15km (2 trimmpfadrunden alleine, die anfängerrunde und dann noch die normale hoch bis rott aber am ende abgekürzt weil ein ortsunkundiger hier+da zipperleins bekam) war nett, vor allem weil nur gegen ende ein hauch von ahnung von linkem mittelfuß da war, es könnte sich also endlich mal was bessern mit globuli und seit wochen nur noch im inspire-doppelpack?

morgens hab ich schallend gelacht, da gab’s mecker von mama, aber nicht meiner. da fuhr ich das letzte stück hinter einem GB-auto von der flughafenstraße ab über die „privatstraße des bundes“ gen DLR und wunderte mich, wieso der (als rechtslenker doch noch viel besser die abstände einschätzen könnend) nicht an dem rad vor sich vorbei kam. dann wurde klar wieso, als wir alle standen, da war nämlich querverkehr: links papa und mama und 2-3 geschwister, rechts die restliche mischpoche ungezogener blagen, graugänse die eigentlich links im wald in den scheuermühlenteich wollten/sollten aber es geschafft hatten sich irgendwie zu verzetteln/-laufen. die lütten drängelten sich vor dem zaun, mama auf der gegenseite mit hochgerecktem hals hektisch hin+her bis wir alle standen (auch der gegenverkehrLKW) und die familienzusammenführung klappte, leider erst mal auf die „falsche“ seite.

aber mit ein bischen geduld sind sie dann vermutlich irgendwann doch noch ans schwimmen gekommen. und DAS können sie definitiv besser als ich 😉

ostern war’s ja eher kühl, da ist (das ratze) wenig gelaufen, noch weniger gefahren, immerhin freitag, am schönsten tag, eine kleine luftaufgepumpt(7bar)testfahrt mit dem koga. ist schon ein komisches gefühl, wieder so ungewohnt alles so fipsig schmal aber da ich weiß wie sehr ich es geliebt habe letztes jahr werde ich mich da auch schnell wieder reinfinden …

die erste tour FALLS ich jemals damit zur arbeit fahre wird aber in jedem fall mit dem garyFisher sein, MTB ist da einfach erst mal alltagstauglicher wenn man die streckenführung noch auskundschaften will. per google bin ich theoretisch auf unter 29km, also was kürzer als mit dem auto um 32km. schön wird’s so oder so nicht, zu viel stadt. naja, die ersten 10 bis allner ok, die letzten paar auf dem mauspfad auch wieder, also schaun mer mal wann ich mich aufraffe.

ebenfalls gefahren bin ich danach dann noch die selbe „riesenstrecke“ (von zu hause mal eben nach blankenberg und zurück) als die fazer angesprungen war. nach 10 jahren war erstmals (dank des alters und des sehr wenig gefahren seins und damit auch sehr früh 2011 nicht mehr) die batterie richtig leer, also nix mit anspringen auf anhieb. anderthalb stunden ans ladegerät, nicht fertig aber versuch … und dank guter zündung SOFORT da, wie gewohnt, auf allen 4 pötten, nix krampfhaft schwerfällig aus dem sumpf ziehen.

jetzt hoffe ich daß sie morgen ebenso wieder anspringt ohne nachladen (sonst hätte die batterie dann wohl doch das zeitliche gesegnet, nach 10 jahren ja tolerabel) denn dann bring ich sie zum andreas weil mittwoch werkstattTÜV ist.

samstag war dann ja aprilwetter mit graupel bei teils 2° beim einkaufen und nachmittags doch noch schön ab+zu aber alles zu kalt um viel garten zu machen, der mußte mit freitags auskommen, wo ich nachmittags ne menge schilf aus den teichen geholt hab.

sonntag immerhin waren 11 schöne kilometer vor dem osterbesuch bei der Ma drin und dort sind wir dann zum verdauen eine richtig große runde spazierengegangen im wider erwarten doch noch schönen wetter. der montag ist schweigen, nochmal ein versuch mit dem adrenaline ASR8, aber nach 5km wieder heftig muckender linker mittelfuß. im moment geht wirklich am besten weil meist problemlos, der mizuno inspire. mit dem bin ich dann gestern abend beim beueler10er wunschgemäß nicht nur ehrenvoll unter 1h geblieben (5kg mehr und 300km weniger als sonst um die zeit sprechen bände ;-( sondern hatte auch tatsächlich ein bischen spaß dort, gut organisiert mit pastaparty hinterher und für die kühle die mich schnell heimfahren ließ nach den penne kann die orga ja nix.

mittwoch hatte ich übrigens „besuch“ vor dem bürofenster:

neulich hab ich gestaunt über die zähigkeit des heimischen schnittlauchs.

da hatte ich letzten herbst auf der terrasse den topf mit einem untersetzer zugedeckt weil ich dachte das war’s jetzt sowieso damit.

wir erinnern uns: diesmal -17° im februar, unter anderem …

im vorigen winter war dafür ein meter schnee drauf auf dem selben topf!

ende märz hab ich den untersetzer weggenommen und da war doch noch ’ne menge leben willens, also erst mal in den schatten gestellt damit er nicht sofort verbrennt, mittlerweile stehen die halme schon wieder mittelgrün weiter nach oben in die luft 🙂

gelesen hab ich zuletzt „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer, das hatte mit meine Ma empfohlen und ich hab’s nicht bereut sondern sogar an einem Sonntag (vor Ostern? als auch mal iggeliges wetter war) ausgelesen. da es kurze hin+her-mails sind mit entsprechend immer weiß dazwischen auf gut 200 seiten ist das nicht ganz so schwer aber soll keine kritik sein. nett. nur das ende unbefriedigend, irgendwie.

vorher war Elizabeth Strouts „Mit Blick aufs Meer“ dran, geschichten aus dame leben einer alten dame aus maine die man im laufe der zeit liebgewinnt, keine schwere kost aber auch keine vertane zeit. jetzt mach ich den kopf frei mit ein paar krimis, der reihe nach erst mal teil 2 vom jennerwein, „Hochsaison“ und die nächsten beiden liegen auch parat. immer nur schwere kost oder „richtige literatur“ muß ja nicht sein.

ggf. kommt zwischendrin dann mein zu verschenkendes Agnes zum welttag des buches dran, aber dazu dann später mehr.