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20160510_eier0In der Woche vor Pfingsten waren wir ja in Rurberg in der Eifel und hier kommt der 2.Teil vom Urlaubsbericht, mit ein wenig Einblicken in die Ferienwohnung und das Dorf bevor die Wanderei wieder mit wunderschöner Landschaft „zuschlägt“.

Die bella suocera hatte uns 2 kleine Helferleins mitgegeben, und was soll ich sagen: die funktionierten sogar, selten hab ich so perfekt weichgekochte Eier zum Frühstück genossen!

20160511_eierZunächst galt es mal herauszufinden wieviel Watt die vorhandene Mikrowelle hat, da tat das Handy schon gute Dienste, per Foto vom nicht so gut einsichtigen Geräteboden wurden 700 ermittelt.

20160511_eier2Dann galt es die Angaben aus der Anleitung für 400 bzw. 900W darauf anzuwenden, Beschlussfassung der QS: bei 700 Watt mittelt sich das auf 6min. Passt!

201605xyGarten-2Die FeWoZiegler im Parterre hat durchaus mehr zu bieten als die oben unter dem Dach.
Hinter dem rechten Baum kann man eine Ahnung von der kleinen Terrasse bekommen

20160511_090300_laddieGartenDer Blick von dort in den Garten ist herrlich, auch Laddie kam auf seine Kosten.

201605xyGartenVor dem Haus lud eine Bank in der Morgensonne ein.20160512_gartenUnd da wir nur einen Tag etwas Regen hatten konnten wir das Ganze auch so richtig genießen.

201605121733_DSCF2990_BluetenBieneAber jetzt mal zur nächsten Wanderung: am Donnerstag Morgen machten wir uns auf, mal abseits der Seen auf der westlichen Seite den Berg zu erwandern.

20160512_panorama1120Da gibt es die Kall-Rur-Panoramaroute und die führte uns eine ganze Weile erst mal panoramafrei durch den Wald, durch eine Furt die man, wie wir im Nachhinein umdrehend sahen, auch über einen Steg hätte überqueren können 😉 und immer weiter hinauf …

20160512_panorama1130Kurz nach dem Treckerbesuch kam Laddie auf einmal nicht mehr hinterher, der hatte was gerochen, er ist ja erfreulich jagdunlustig, aber ABSTAUBEN, das kann er gut!
Schließlich kam er mit einem halben Kaninchen im Maul, erst mal im Sicherheitsabstand weil ihm wohl schwante, daß wir das nicht so prickelnd fanden.
Irgendwann kamen wir aber ran und er war es (angeleint für ein paar hundert Meter) los!

20160512_panorama1151Schön war’s da oben, alles schön grün, Ahorn Buchen Eichen & Co machen einfach Stimmung, für mich viel schöner als Nadelbäume!

20160512_panorama1205Schließlich kamen wir zur Stelle mit Überblick

20160512_panorama1210und Weitblick – auf „Einheimische“ und Windräder –

20160512_panorama1215und machten uns nach Querung der Landstraße an der russischen Kriegsgräberstätte wieder runter vom Berg nach Hause, nach Rurberg-„City“.

201605121311_DSCF2983_HotelKircheDas hat auch so seine netten / witzigen Ecken

20160512_131259_zaunMausund selbst am bäuerlichen Fachwerk durchaus maritime Gestalten

201605121412_DSCF2960_fachwerkaber vor allem ein Bistro am Rursee, Grimmischall (der facebook-Link klappt vermutlich nur für dort auch registrierte), mit berühmt berüchtigter Currywurst.

20160512_132526_CPohneMDie gibt es auch schon weit vor 16Uhr ab wann eigentlich wochentags erst geöffnet sein sollte. Und damit kamen wir zum verdienten und heiß ersehnten Mittagessen!

Schon am Anreisetag hatten wir dort hervorragende Schnitzel genossen, vor allem meins mit frischen Champignons mit vielen – aber nicht zu vielen weil sehr lecker zubereiteten – Zwiebeln kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! Aus früheren Urlauben erinnern wir auch gerne den gebackenen Camembert – hach: es waren einfach zu wenige Tage um alles zu genießen 😦

20160512_kermeter1852Am Abend machten wir uns dann noch mal von der Mauer zwischen Rursee und Obersee aus an die Ersteigung des Kermeter, da geht’s steil hoch, für Laddie kein Problem (aber der hat ja auch doppelt so viele Beine für ein Viertel des Gewichts 😉 )

20160512_kermeter1919Oben kurz verschnauft ging’s den selben Weg wieder zurück, Radfahren ist zwar verboten, aber der Hund kriegt auch speed drauf, zu schnell für’s knipsen.

20160512_kermeter1926Hatte ich schon erwähnt daß ich Buchenwälder liebe?

20160512_kermeter1944Die Abendsonne gleißt über dem Wasser

20160512_kermeter1945und selbst der schönste, aber vor allem zu kurze, Urlaub geht mal zuende.

20160513_ufercafeNach dem Packen vor der Rückfahrt am nächsten Morgen gab’s Frühstück im Ufercafé und dann nach kurzer Fahrt noch mal eine Hundeauslaufpinkelpause oben auf der Höhe bei Vogelsang bevor wir – insgesamt gerade mal schlappe 100km – nach Hause fuhren.

20160513_vogelsang

 

 

20160510_obersee-2In der zweiten Maiwoche war es endlich wieder so weit, wir packten ein paar Klamotten und den geliehenen Hund ins Auto und fuhren – hinzu gemütlich incl. Fähre Linz->Kripp und durch’s Ahrtal – in die Eifel. Ferienwohnung war gemietet für 4 Nächte da danach belegt, dem Wochenendrummel an Pfingsten wollten wir aber sowieso gerne entgehen, das paßte.

20160510_obersee-1Am ersten vollen Tag war zunächst Wasserfestigkeit gefragt, Laddie war anzumerken daß sich die Begeisterung in Grenzen hielt, aber da mußte er durch!

20160510_obersee-3Nach rund 6km an der Staumauer zwischen Obersee und Urfttalsperre angekommen (die eine der beiden BRD-weit einzigen gebogenen sein soll) gab’s für die Menschen ein Hefeweizen und Blick gen Vogelsang, für den Hund der kein Wasser wollte nur Dreckbeine unter dem Tisch.

20160510_obersee-4Danach ging es über die Mauer weiter in den ehemaligen Truppenübungsplatz und am Rand der Dreibornerhöhe

20160510_obersee-5-Dreibornernach Einruhr (wieso sich DAS mit „h“ schreibt aber die anderen Ruries [Rursee, Rurberg] ohne hab ich immer noch nicht begriffen).

20160510_obersee-6Die andere Uferseite sind wir schon mehrfach gegangen, ein wunderschönes Stück Natur, diesmal fuhren wir aber mit dem letzten Schiff zurück nach Rurberg. außer uns war nur noch ein Radfahrer dabei der den letzten Anschluß verpaßt hatte und danach dann noch nach Heimberg fahren mußte.

20160510_obersee-7-TitanicDa er sich vermutlich ziemlich langweilte war der Kaptain gerne bereit uns auf Chip zu bannen, hatte was von Titanic (aber alles ging gut 😀 ).

20160510_obersee-8Zu sehen bekommt man vom Wasser mehr als aus dem Wald und wir nahmen uns zum x-ten Mal vor im Cafe auf dem unteren Bild mal vorbeizusehen (und haben es wieder nicht geschafft).

20160510_obersee-9 Ganz zum Schluß eines ersten schönen Urlaubstages gab es noch Fischer Christian life beim Versuch einen Karpfen aus dem Rursee zu ziehen.

20160510_obersee-xAm Mittwoch war uns das Wetter dann endgültig hold.

201605110943_DSCF2941_rurseeDa brachen wir kurz vor zehn freudig auf um unterhalb des Kermeter nach Schwammenauel, zur Staumauer des Rursees in der Nähe von Heimbach, zu marschieren.

201605111003_DSCF2942_rurseeAlles war friedlich sonnig einfach nur traumhaft erholsam und kaum ein Mensch unterwegs!

201605111022_rurseeFloraDie Rückfahrt mit der „Aachen“ war auch wieder nett und unterwegs trafen wir auch das Gegenschiff, die „Stella Maris“

201605111306_seefahrerbis wir, vorbei an Woffelsbach mit Piratenflagge am Seepavillon an der Ecke vom DLRG, wieder zurück in Rurberg waren.

201605111340_seePavillonDen Rest vom kurzen Seen-Fest gibt’s dann im nächsten blog, einen vollen Tag hatten wir ja noch und ein paar Eindrücke von der FeWo in der ich zum ersten Mal war (sonst immer 2 Etagen höher unter dem Dach, diesmal ebenerdig mit Gartenauslauf für Laddie) kommen auch noch.

Aber den krönenden Abschluß vom mittleren Tag bildete defitniiv das „Anschwimmen“ im Naturfreibad Eiserbachsee!

20160509_eiserbachDa lag abends um sechs auf der Wiese noch vereinzelte Jugend rum aber das Wasser war leer (wie oben auf dem Foto von morgens früh) und – wider Erwarten, bei ja frischem Zulauf aus dem Bach und stetigem Überlauf in den Rursee auch nicht brackig stehend – gar nicht soooo kalt.
Klar hatte es nicht die 23,5° vom Rengsdorfer termalquellenbelieferten eine Woche zuvor, aber reingehen, naßmachen, losschwimmen und kein Herzklabaster sondern einfach nur Schwimmspaß pur!
Am nächsten Tag war dann auch das Abtrennseil eingezogen, ich hab da also anscheinend quasi so die Saison eröffnet 😉 (und unser Vermieter war [erstmals?] nicht der Erste wie er beim Treffen Mittwoch Abend feststellte 😆 )

Nachtrag zum Titel: die Seensucht ist eins der beiden auf dem Obersee fahrenden Elektroschiffe, ich finde den Namen sehr passend.

20141229_schneenachdem letztes jahr so rein gar kein winter war haben wir ja dieses mal wenigstens ab+zu ein bischen saisonales geboten bekommen, bisher aus meiner sicht zur einigermaßen richtigen zeit weil autoneutral. da paßte dann auch endlich fröhliches singen wenn man am ofen abhing an 12 der 16 freien tage!

Oh the weather outside is frightful
But the fire is so delightful
And since we’ve no place to go
Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!

das wurde schon unendlich oft gesungen z.b. von deanMartin und als es heuer als werbesong für lidl reaktiviert wurde bekam ich es schon fast nicht mehr aus dem kopf und nervte die einen oder anderen kollegen …

apropos singen: am vorletzten tag meines weihnachtsurlaubs machten wir unseren abteilungsausflug zum kölner weihnachtsmarkt, am selben tag/ort wo dann auch der gewaltverbrecher ausbüxte (keine kommentare, bitte, wir sind unschuldig [ist der eigentlich inzwischen wieder eingefangen?]).

20141218_16-18wMarktdas ist mit sicherheit nicht der schönste markt von den vielen, aber praktisch zu erreichen und wir kamen ja teils mit bahn teils mit auto und hatten danach noch mehr vor.

20141218_krippeWmarktdie krippe war recht nett gestaltet und abseits sah man wie leider so oft protz und elend nah beieinander

20141218_171345wMarkt+Notnach dem glühweingenuß ging’s in die bahn nach ehrenfeld und dann „mussten“ wir singen, wer wollte, für 10€ bei frauHöpkerBittetZumGesang im herbrand’s .
das war soweit ganz nett, allerdings die musikwahl doch SEHR gemischt bis zu „naja“, ein paar gute dabei aber rund 50% der lieder hätte ich nicht haben müssen.
unter anderem wurden wir auch textsicher per beamer an der stinrwand des saals (mit stehplätzen und ein paar nicht reservierbaren stehtischchen, von denen wir 2 ergattert hatten) durch udos „ich war noch niemals in newYork“ geführt worüber ich ein wenig moserte. und dann fiel er tot um, 3 tage später.
ich hatte glatt ein schlechtes gewissen als ich das in den nachrichten sah, tschuldigung. ansonsten natürlich fast schon traumhaft einfach so knall auf fall aus vollem leben das aber auch schon erfüllt und lang war ohne großes leiden in einen anderen zustand zu wechseln. meine ganz persönliche meinung. am liebsten so, wenn dann (mit sicherheit ja) irgendwann!

zurück zu wetter&co: um weihnachten rum war ja leider erst mal nur grau, dabei hätten wir da auch ein wenig schneefahrt in kauf genommen.
da haben wir uns nämlich zur silberhochzeit 2 tage extra urlaub gegönnt und waren samstags bis dienstags nochmal in „unserer“ fewo in rurberg.
die beiden vollen tage waren, wenn auch nicht freundlich so doch friedlich, d.h. wir konnten schöne wanderungen unternehmen von gut 14km gut 3h netto jeden tag, am 2. tag mal mit sowas wie ein bischen feuchter luft aber nicht wirklich regen.

20141221_104018_wanderstartam ersten tag ging es an der staumauer zwischen rurtalsperre und obersee hoch zur hirschLey am rand des kermeter

20141221_1122_sinnesLiegen1nachdem das härteste steilstück bewältigt war raschelte man durch den buchenwald in dem die liebevolle betreuung des nationalparks deutlich wird.

20141221_112x_hirschLey1wetterbedingt hab ich lieber nur smartFotos gemacht statt potentiell die fuji absaufen zu lassen, das hat in der weite dann seine grenzen, da kommt der schöne blick gen westen bei weitem nicht rüber.

20141221_hirschLey2aber spaß gemacht hat es natürlich riesigen, im gegensatz zum sommer ist bei laubfreiem wald ja auch eine menge in die ferne zu sehen und hier gab es ja auch am wegrand durchaus sehenswerte einzelheiten.

20141221_1140_sinnesLiegen2

runter kamen wir an der urftstaumauer vorbei und kehrten im dortigen ausflugscafe ein und bereuten doch, unsere MTB nicht mitgenommen zu haben für die wenige zeit und unsicheres wetter, denn da fuhren doch einige und das lokal war gut besucht!

sonntags sind wir dann auf der anderen seite erst ein wenig durch uns noch unbekannte sträßchen rurbergs mit kühen und dreiSeenblick (eiserbach-/rurtalsperre/obersee) geschlendert.

20141222_1407_dreiSeenBlickvon dort ging’s den berg hinauf zur schönen aussicht oberhalb von einruhr, ohne eigenes foto, aber unterwegs die hottes waren so nett anzusehen und schienen sich auch irgendwie wohl zu fühlen da oben am hang, daß sie eins verdienten.

20141222_144944_heuBandein einruhr war auch fast winterschlaf aber es hatte noch jemand zur einkehr auf ein hefe geöffnet was uns ja reichte. zurück ging es auf aus dem sommer bekannter strecke den obersee entlang mit einem kleinen regenversuch. aber wenn man sich nicht verschrecken läßt geben die wolken auch manchmal wieder auf 😉

20141222_1626_oberSeedann kam weihnachten und danach sogar ein bischen schnee … siehe ganz oben … und vom backen und stricken und laufen berichte ich dann nach der nächsten maus — äh: mäuse hatte es auch zu hause, aber ich mein natürlich: im nächsten blog 😉

20140723_DSCF1705_oelmuehlemittwochs, am vorletzten urlaubstag, war eine längere tour nach monschau angesagt. das lag laut radWegeSchildern rund 22km entfernt. leider verzweigten wir irgendwann an einer schlecht markierten stelle auf einen wanderweg, was einem ja zunächst mit den MTB nicht so auffällt. durch’s tiefenbachtal ging es an der ölmühle (oben) vorbei schön aber immer enger und steiler hoch. unterwegs trafen wir auf ein holländerPaar denen es genau so ging. schlimmer: sie waren mit normalen cityBikes unterwegs mit dünneren reifen, sie schob ab+zu aber er überholte uns sogar mal später am berg auf asphalt, und er fuhr definitv kein eBike. selbst in den flachen NIEDERlanden gilt also anscheinend „übung macht den meister“.

20140723_DSCF1707_belgenbachTalirgendwann waren wir dann aber doch wieder alleine und es ging über eicherscheid und weiter abenteuerlich auf echtem singleTrail vobei an der belgenbacherMühle

20140723_DSCF1708_belgenbach manche stücke waren so steil und eng runter, da konnte ICH schisser nur noch schieben (und nicht auch noch beweisFotos machen). eigentlich hatten wir nach der karte geplant in der ecke zurückzufahren, also mal wieder umgekehrt erwischt und wenn schon wander- statt radweg dann sicher auch besser auf dem hinweg statt später.
schön war es trotzdem, wunderschön! schließlich kamen wir wieder ins tal auf den richtigen radweg und nach einem weilchen auch mit erinnerung und wehmut am VP vom monschaumarathon vorbei, da wo man über das brückchen rüber und dann den ersten richtigen anstieg nach rohren hoch muß, beim marathon etwa km7 aber da der ja oben in konzen startet war es nicht mehr weit bis in die stadt.

20140723_monschau1nach rund 26km waren wir dann angekommen und verputzten zum spätFrühstück eine quiche bzw. einen tollen käseteller etwas abseits vom marktplatz, auch so mit blick auf immenses touristenTreiben, irgendwann kamen sogar „unsere“ holländer wieder zu fuß vorbei und hatten auch den weg gefunden und sich schon gestärkt.

20140723_monschau2bei den marathons liefen wir immer nur durch und auch auf einer moppedTour gab’s nur einen kaffee am markt, es stand also immer noch der besuch des senfmuseums aus.
aber der wurde auch diesmal gestrichen, die aussicht auf so viele leute da drin schreckte uns ab. vielleicht mal an einem trockenen november außerhalb der saison mit mehrPSzweirad?

der rückweg sollte lockerer die rur entlang auf dem radweg zurückgehen aber erneut kamen wir ab, etwa an der selben stelle wo wir auf dem hinweig gen norden verzweigt waren stand nix und wir nahmen sicherheitshalber die straße bis dedenborn um nicht doch noch im wald verloren zu gehen. auf die art kamen letztlich 53,6km in netto knapp 4:15h zusammen.

geschickt vorausgeplant kamen wir dem wichtigsten schwimmutensil (allem brille wegen der linsen) am eiserbachsee an und ich genoß in radhose und laufbustier 2 ausflüge mit insgesamt rund 600m aktive „degeneration“ während sich der göga am weizen festhielt 😉

20140724_enteEiserbachsee_Foto2336am nächsten tag wurde dann nur noch ausgeruht und ein bischen geschwommen, rund 450m, und endlich machte ich auch entenfotos für den fotowettbewerb der stadt hennef, eins gab’s ja schon im teil1 und hier noch 2 andere

20140724_enteRursee_Foto2330so ging dann eine viel zu kurze woche mit tollem wetter und viel sport viel zu schnell zuende. zum stricken bin ich gar nicht gekommen, gelesen hab ich von den 5 mitgenommenen nur 1 buch (den neuen kluftinger, mal wieder etwas netter/besser und daher nicht bereut), ansonsten hier+da sudoku gemacht bei chips+bier-diät, das half auch beim figurhalten, in  zusammenarbeit mit rund viel zu wenigen 2150 schwimmMetern, passablen 150 rad- und 15 laufKilometern nebst einmal yoga an den ionsgesamt 6 aufenthaltstagen, die sicher nicht die letzten waren dort.

20140721_103945_seenSuchtEinruhrmontag hat uns doch tatsächlich der sommer verlassen, naja, nicht wirklich. es war einfach morgens nass und grau, fast wie november, nur deutlich wärmer. somit wurde endlich mal ein LAUFtag angesetzt, denn laufen geht ja immer.
außerdem hatte der göga zum geburtstag eine option auf ein paar hoka bekommen, aber da die ja doch sehr speziell (und teuer) sind habe ich ihm heimlich ein paar testschuhe vom brusi besorgt und in meine reisetaschen geschmuggelt. mit denen wollte er aber doch lieber eine kleinere runde laufen, die dann erst am nächsten tag folgen sollte.
im regen trabten wir am eiserbachsee vorbei bis einruhr (hier wirklich mit „h“ wo es sonst am rursee und rurberg fehlt ; -), mal wieder die radwanderkarte mißinterpretierend auch ein stück die straße entlang auf dem asphaltierten radweg aber so schlimm ist das ja auch nicht.
retour ging es dann wieder auf waldwegen die urft am süden entlang mit blick auf die am anlieger ihre gäste aufnehmende „seenSucht“, ein netter schiffsname.

20140721_105038_urftauch wenn das so grau aussieht

20140721_105834_urftes war schön, nicht nur nach dem motto „hauptsache urlaub“

20140721_105845_urftsondern himmlisch leer ruhig mild, tolle luft, ab+zu ein paar feuchte tropfen aber die sahen daß wir nicht aus zuckerguß sind und gaben klein bei

20140721_105859_urftnach gut 10km in knapp 1:15h wurde gefrühstückt und es galt nochmal ein bischen einzukaufen, das erledigten wir dann (es das einzige mal in der woche bewegend) mit dem auto in nideggen.

20140721_1526_nideggenda waren wir schon mehrfach auf moppedtour, ich hatte mir sogar mal in die dortige buchhandlung einen neu erscheinenden harryPotter(5?) hin bestellt. zunächst wurde ein wenig spaziert, von hintenrum durch die lindenAllee auf die burg

20140721_1534_nideggenderen eingangspforte als „Dürener Hütte“ sogar zum deutschen alpenverin gehört

20140721_153559_nideggenrundherum wie (aus der jugendzeit in trier) gewohnt der rote sandstein

20140721_154051_nideggenund außerhalb aus dem selben stein kleine oder eben fachwerkhäuser

20140721_1547_nideggenirgendwie bekamen wir auch diesen urlaubstag wieder viel schneller rum als gewünscht, abends mußten wir auch nicht hungern, da gab’s mal selbstgekocht: eine große dose feuertopf aufgebrezelt mit extra salamiwürfeln und wienerscheiben 😉

am nächsten tag wurden dann die testHoka am ufer des rursees ausprobiert und für gut befunden auf kurzen 5km. insgesamt wurde das ein quadrathlonTag, denn nachmittags wollten wir endlich mal wieder yoga machen und suchten einen schönen platz ohne störende leute mit wiese, mit den rädern, zunächst richtung einruhr.DSCF1702

dort gab es eine wiese allerdings mitten in der sonne und mit unmengen ameisen in mehreren GROSSEN hügeln am waldrand, letztlich drehten wir dann doch wieder um und verzweigten an den eiserbachsee, auf eine höhergelegene schattigere und leere freibadwiese. als radtour schlagen an dem tag dann rund 16,6km in einer stunde zu buche.
yoga mit ralfBauer vom DVDplayer geleitet war wieder schön und das anschließende schwimmen wegen leere am abtrennseil quer 4 mal insgesamt rund 450m ebenso.

abgeschlossen wurde der tag dann kulinarisch im bistro am see „Grimmischall“ mit blick auf das wasser und die leuts die verwirrt umdrehen ob der einbahnstraßenregelung (ich erwähnte es schon?), da gibt es immer was zu sehen und es macht zwar äußerlich einen leichten imbißbudenEindruck ist aber „innerlich“ durchaus sehr zu empfehlen mit großen und leckeren portionen z.B. beim gebackenen camembert auf ananas oder den schnitzeln (die es [manchmal SEHR sinnvoll] auch als kleine portion [eben dann nur eins ;-] gibt)

20140720_urftMauersonntag den 20.juli war wieder traumwetter angesagt aber das ist per rad und im wald ja leichter zu ertragen, da machten wir uns dann auf gen osten zum kloster mariawald. nach kurzem stück gab es erst mal einen leckeren milchkaffee an der staumauer zwischen obersee und urft.

dann ging es munter weiter. auf der radwanderkarte hatten wir uns einen weg rausgesucht dessen abzweig wir aber irgendwie verpaßten was im nachhinein auch gut war. so fuhren wir diesmal zunächst ziemlich flach am ufer der urft entlang bis gemünd, unterwegs kamen wir an vogelsang vorbei, das bot gelegenheit mal wieder die panoramafunktion der fujiFinepix zu nutzen

20140720_DSCF1699_vogelsangPanoramada oben wird derzeit umgebaut daher haben wir uns das auch für einen nächsten besuch aufgespart. wir kennen es ja auch schon nach abzug der belgier von einer familienWandertour (wohl noch aus der vorBlogZeit).
von gemünd ging es dann aber „endlich“ wieder hoch, erst mal knackig ein kurzes stück bundesstraße (alles kann man nicht im wald haben) aber dann in wolfgarten ab wieder so richtig auf MTBterrain, bis wir in mariawald mit erstaunlich wenig tourismus und daher freien tischen mittagspause einlegen konnten.

20140720_DSCF1700_mariaWaldder rückweg im wald führte uns dann da runter wo wir ursprünglich hochgewollt hätten … aber teils sehr steil gerade noch so zu fahren und besser so rum, ein wink des schicksals wie er uns schon desöfteren passiert ist. In rurberg ist ja nicht viel los, was leider auch manch altes Gemäuer oder Familienunternehmen zu spüren bekam wie der blick aus dem küchenfenster der fewo zeigt

20140720_151134_cafeBongardvor allem aber sind nicht viele nervige Viecher unterwegs, erstaunlichrweise, obwohl es mit ca 310Nn ja höher als wir zu hause aber nicht wirklich alpin liegt. daher bekam man die dachgeschoßFerienwohnung durch querstellen der auf beiden seiten zahlreichen dachfenster immer schnell frisch gelüftet und kühl genug zum schlafen, denn nach 44,1km in gut 2:45 hatten wir uns erst mal einen superNachmittagsschlaf verdient.

später gabs dann wieder eine runde durchs dorf und es wird hier+da gewerkelt nach dem motto „unser dorf soll schöner werden“.
mir gefiel ein zaun gut, haupttor, seitenteil am fußweg parallel zur straße und kleineres noch niedrigeres nebentörchen rechts daneben dann wieder rechtwinklig ab, aber wie man sieht noch nicht ganz fertig. just als ich mal mit kamera bewaffnet kam war das dritte teil leider abmontiert (später auch die anderen hellen, vermutlich zwecks streichen) und tauchte auch bis urlaubsende nicht mehr auf.

20140720_rurbergZaunauch wenn ziegler mit lokal und fewo nicht direkt am see liegt (was vielleicht mückentechnisch gar nicht so schlecht ist), ausblick darauf hatten wir und immer was zu gucken wenn sich etliche 2räderNicht-eBikes oder wanderer die straße hochquälten.
für motorräder ist die zufahrt von oben wochenends und generell nachts 22-6 gesperrt (was macht man wenn man da wohnt, dauerhaft bzw. temporär als gast?).
der autoverkehr — naja, es ging, im ort weiter unten ist eine einbahnstraßenregelung am ufer entlang die für einige verwirrung sorgte und auch die straßennamen scheinen noch „in arbeit“ befindlich, da gab’s ein paar blaue papierschilder am pfosten zusätzlich 🙂

20140724+25_rurbergals sonntagsmahl lockte ein rumpsteak mit pommes&salat und das fleisch war erneut hervorragend, da sind wir ja von strackWalterscheid einiges gewohnt und skeptisch/kritisch.

20140718_170023_eiserbachSeenein — nicht was man meinen könnte, wir haben es nicht auf die spitze getrieben, keine croissants oder flutes in paris, nein:
am freitag vor 3 wochen machten wir uns zu einer woche kurzurlaub innerhalb desselben bundeslandes auf, nämlich nach rurberg in der eifel, idyllisch im nationalpark an den stauseen gelegen.
der erste weg nach dem auspacken führte uns zum naturfreibad im eiserbachsee, der seinen überlauf in den unteren rursee hat. der ist keine trinkwassertalsperre im gegensatz zum oberhalb gelegenen obersee und von diesem durch eine weitere mauer abgetrennten urft(see).

da es ein sehr heißer (ferien)tag war war dort einiges los, auch das ganze wochenende war HOCHs☼mmerlich, aber es ist genug platz auf den wiesen drumrum und man kann, wenn auch vielleicht ein bisschen regelwidrig, alternativ auch gut vom absperrseil quer zur staumauer schwimmen, das sind dann rund 165m statt das seil entlang um die 110.

bei schlechterem wetter, das wir kaum hatten außer montags mal den halben tag und donnerstags abends mit kurzem schauer ist es deutlich leerer, da war die henneferSieg(er)ente an unserem letzten abend sehr einsam auf dem piratenschiff

20140724_eiserbachSeequartier hatten wir bei ziegler genommen, denn der göga war schon mal mit einem kumpel im frühjahr dort im hotel und hatte deren sehr nette fewo entdeckt und gebucht.
die werden wir sicher nochmal genießen, da wir noch etliche 2do-s haben zu denen wir tatsächlich gar nicht gekommen sind, so schön das wetter auch war und so viel wir unternommen haben.
der vorteil der eifel liegt auf der hand: sie ist abwechslungsreich UND räumlich naheliegend kurz zu erreichen, so daß wir am anreisetag packen und ohne hektik noch eine kraftEinheit im kronos unterbringen konnten mittags.
kulinarisch kann man in rurberg mehr als nur „überleben“, denn zieglers kochen schon toll, zum beispiel ein super flaches zartes großes schnitzel mit einer unmenge frischer champignons und pfifferlinge am freitag.

20140719_095157_kraftwerkam ersten tag gab’s die erste MTBtour richtung nordOsten gegen den urzeigersinn um den rursee nach heimbach, vorbei am kraftwerk des RWE das an einem seitenarm, dem staubecken heimbach, liegt.

20140719_kraftwerk1das kann man auch besichtigen, einzelpersonen in der ferienzeit täglich 14:30 (wochenends 14) aber das fiel dann doch anderem zum opfer und steht somit noch auf der liste.

20140719_kraftwerk2in heimbach war das cafe in der burg noch geschlossen

20140719_101146_heimbachsomit gab’s unten an der ecke beim cafe am motorradparkplatz, schräg gegenüber vom knuffigen brunnen,  ein sehr leckeres frühstück

20140719_heimbachBrunnendanach ging’s gleich wieder den berg rauf zwecks einkaufen im edeka. wir waren extra mit rucksäcken unterwegs, rurberg ist diebezüglich dann doch (bis auf den kiosk mit lebensnotwendigem [bier&chips und jeden morgen viele verschiedene frische brötchen 😀 ]) diaspora.
in steinwurfweite kamen wir dann auf dem rückweg an der früher schon auf moppedtour genossenen pension haus diefenbach vorbei, die fast am schwammenaueler schiffsanleger liegt.

20140719_122131_schwammenaueldanach gab’s ein längeres stück im wald den schwammenauel entlang, schön schattig und nicht zu sehr bewandert mit einer rast in woffelsbach mit blick auf den dortigen anleger (zum schiffchenfahren sind wir auch nicht gekommen dieses mal 😉 )

20140719_woffelsBachinsgesamt hatten wir auf der ersten tour 35,8km in knapp 2:20, aber was so „rundUmDenSee“ ufernähe suggeriert ist natürlich auch oft anders, denn es gibt etliche höhenmeter weil die radwege nicht nur direkt am ufer bzw. wasserspiegel entlang gehen. danach lockte der see zum schwimmen, trotz dicker belegung, siehe oben quer zur mauer 4 bahnen insgesamt rund 650m und anschließend gabs wie schon am ersten abend ein fürstliches mahl bei zieglers, für mich erneut pfifferlinge in der pilspfanne(?), aber statt kartoffeln mit bandnudeln, vegetarisch und zum reinsetzen.
leider starb an dem tag die alte „omma“ des hauses (wohl eher die mutter des wirts) und daher hatten sie dann nach irgendwie durchstandenem sonntag ab montag unplanmäßig geschlossen, natürlich vollkommen verständlich. wir durften bleiben und wurden auch immer wieder gefragt ob alles in ordnung wäre mit wohnung und wir uns wohlfühlten!