aus-zeit

20151211_alleZusammen
20151212_DSCF2739_tomateVor gut 5 Wochen hab ich zuletzt was gepostet. Das liegt unter anderem daran daß ich für ein Laufblog nix zu berichten habe, zumindest nix Gutes, s.u. Der Rest besteht dann aus Arbeit und „Verfettung“ mangels Ausdauersport und Askese 😦

Dabei war das Wetter ja wochenlang mindestens von den Temperaturen traumhaft (links ist die letzte Tomate auf der Terrasse vom 12.12. zu sehen), nur leider für Radfahren viel zu dunkel morgens/abends.
Aber ein paar andere Aktivitäten kann ich ja doch mal zusammenstellen, ist ja auch eine Art „Tagebuch“, so ein blog. Ganz oben also der diesjährige Geschenkekalender für Mütter/Patentante und eigenen Flur.

20151207_073711_2.AdventPlätzchenAm 2. Advent wurden Plätzchen gebacken. Vor 2 Jahren hatte ich mit Regina ja guten Erfolg und diesmal wollte ich was Neues versuchen und habe den Teig geteilt und in eine Hälfte gemahlene Haselnüsse und in die andere Schokolade dazugetan. Letztere war leider sehr grob da ich versucht hatte statt Kakao zwei Bittertafeln >> 70% selber zu mahlen, was mit dem MrMagic gleich mal scheiterte am hohen Tempo (=> geschmolzen+zusammengepappt). Das Chaos hab ich dann mit dem Krups3mix in kleinen Teilmengen ansatzweise zerbröselt.
Nachdem dann aber die Nussvariante schon gar nicht sauber durch den Wolf rauskam sondern immer zerbröselte hab ich die Schokos gleich ganz ausgerollt und -stochen. Das helle sind Butterplätzchen aus anderem Teig (mit Rest Schoko innendrin) einfach zur Wurst gerollt und abgeschnitten. LECKER waren sie alle!
20151213_PanettoneAm dritten Advent war dann Panettonegroßbacktag. Mangels Rum zum Kandisauflösen wurde im Keller geforscht und ein Glas Rumkirschen gefunden – von 1994 😀 Aber die (und weitere Gläser derselben „Baureihe“ vermutlich ebenso) waren nicht nur durchaus genießbar sondern richtig gut, daher ab damit in die Produktion. Hefetechnisch war selbst ein nur ganz klein lauwarm eingestellter Heizkörper zu viel, aber ansonsten alles im grünen Bereich, ein paar waren zum Verschenken und ein paar für uns zum morgendlichen Genuß zum Tee.

201512_AdventskalenderIn meinen  Adventskalendern wurde ich wenig mit Süßem in Versuchung geführt. Vom Lions-Club Hennef hab ich mir 2 à 5€ für gute Zwecke gegönnt, aber leider mit keinem einen der vielen hundert von örtlichen Händlern/Restaurants gestifteten Preise gewonnen. Der vom Kronos bot teils uninteressantes aber am 16. einen Kaffee wenn man sich eine (leckere) Waffel kauft, was ich dann auch erstmals beim mir bis dato unbekannten Remor im Pflanzen-Breuer neben REWE an der Warth tat. So gewinnt man neue Kunden!

20151208_SUZwischen diesen beiden Wochenenden wurde zunächst Dienstags der Mittelalterliche Siegburger Weihnachtsmarkt genossen. Der ist alle Jahre wieder ein Genuss, auch wenn die Sau vom Spieß immer teurer wird (und ich vor lauter Schreck vergaß sie im Bild festzuhalten).

20151209_3dMini-1Mittwochs dann war das abteilungsinterne Weihnachtsevent angesetzt, kurz vor dem Termin kam raus was geboten wurde: 3D-Darkroom-Minigolf in Köln!

20151209_3dMini-2Das macht man in Gruppen zu maximal fünft (also wir zu mehreren immer ein paar Minuten zeitversetzt hintereinander) und man bekommt eine Brille mit der die Effekte unterstützt werden (nicht grün/rot wie die Kinodinger), manchmal mußten wir die ausziehen um überhaupt genau uz sehen was Hindernis und was nur aufgemalt ist. Mit Brille wirkt es zum Beispiel am Abschlag so als läge der Ball 10cm über oder unter dem Schlägerkopf!

20151209_3dMini-3Die 18 Bahnen verteilen sich auf 3 Räume/Themengebiete: Wasserwelten, Azteken und Weltraum. Das verrückteste Bild sahen wir erst hinterher auf dem Handy, denn das wirkt wie aus Tron oder als ob man 500m auf der Enterprise vor sich hätte, dabei war das da hinten ja nur die Rückwand vom Raum:

20151209_3dMini-4Das Ganze fand in Ehrenfeld an der Venloer Straße statt, danach ging’s ein paar hundert Meter die Straße runter zum sehr guten Mampfen im Haus Scholzen und hinterher zurück zum Bahnhof Ehrenfeld und mit der S-Bahn gleich durch bis nach Hennef und Taxi-Schatzemann 😀

Am 17. war ich dann mal wieder in der „akut-Sprechstunde“ beim Orthopäden. Mangels freier (Kassen-)Termine heißt das, zu den ersten 7 zu gehören die um 7:50 wenn geöffnet wird da sind. Und das heißt, sicherheitshalber kurz nach 7 da zu sein. Klappte.
Meine Ferse war nämlich nicht nur nicht besser geworden sondern trotz (oder wegen?) fleißigen Dehnens („Treppenübung“) und (wirklich) kaum noch bis gar keinem Laufen mehr tat mittlerweile der ganze Knöchel weh und es war auch eine Stelle seitlich darunter (Schleimbeutel?) deutlich geschwollen.

20151217+23_Diagnose+TherapieExplizit beim anderen Doc (Schmähling [der auch als einziger den Morton erkannt hatte vor gut 2 Jahren] statt Kuttenkeuler) als 2. Meinung erbeten war dessen Diagnose/Verdacht (s.o.) es könnte auch ein Sehnenriß (nicht hinten Achilles sondern seitlich Paronaeus) sein, das wär ganz böse => MRT zum Checken.
Termin in SU/Wilhelmstraße war nicht sofort machbar („EDV kaputt, aber geschätzt Ende Februar“), in StAugustin habe ich dann einen für 12.2. genommen mit zusätzlichem Platz auf der Warteliste.
Dann hab ich mich auf Facebook „ausgekotzt“ und Gisela vom laufcampus-Butzi-Guru versprach Intervention bei befreundetem Radiologen in Hürth. Am 21. und meinem ersten Weihnachtsurlaubstag rief mich dann zunächst StAugustin an mit freigewordenem Termin 4.1. (immerhin) und dann kurz danach Hürth mit Termin am nächsten Tag. Den habe ich natürlich dankend genommen, Ergebnis: nur“ Plantarsehne extrem entzündet aber sonst nix kaputt, klingt ja erst mal besser.

Doc-Anweisung und in der Fangemeinde selbst erfragte Zusatztipps beinhalteten:

  • vom Doc:
    • Eine Bandage zur Stabilisation des Gelenks (FALLS Perenaeus …)
    • Salzbäder und danach mit Eis abreiben
    • Dehnübungen lassen
  • von fb-Kumpels:
    • Loch unter der Stelle an der Ferse, hab ich dann also in die Standardschuheinlage vom Alltagsmizuno und in eine der billigeren Geleinlagen geschnippelt (s.o.)
    • Pferdesalbe (Paula war begeistert bei der Abnahme)
    • WobenzymPlus (z.Z. 3*3 täglich)

Damit hangelte ich mich nun also von Tag zu Tag. Das Gelenk tut nicht mehr weh und ist optisch wieder normal. Die Ferse ist ein klitzekleines bisschen besser, d.h. tut nicht mehr so extrem spitz weh, das Gehen auf Loch bekommt ihr. Aber die Sehen unten drunter wird schlimmer und inzwischen tut auch das Sesambein unter dem Großzehengrundgelenk weh 😦

Daher habe ich dann heute nach Feiertagspause/Jahreswechsel mal wieder telefoniert und bekomme am Dienstag eine (IGEL-Leistungs)-Spitze OstenilTendon (Hyaluronsäure) die die mikroRisse in der Plantarsehen verkleben soll. Schaun‘ mer mal und (Alltagsgeh-)humpeln weiter in Maßen, also nur das nötigste. Kann nur besser werden.

Der Rest vom Dezember mit wenigen kurzen vorsichtigen Spaziergängen/Wanderungen mit Laddie im Trainingslager Süchterscheid und ansonsten erholsamem Abhängen vor dem Ofen in den 2 Wochen Weihnachtsurlaub kommt dann beim nächsten Mal . . . 🙂

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7 Kommentare
  1. Ach Du Ärmste, da bist Du ja auch heftig betroffen. Meine Güte.

    Und hey.. Morton? Operiert worden? Ich auch vor 7 oder 8 Jahren am rechten Fuß. Ein Glück dem, bei dem es frühzeitig erkannt wird.

    Deine Weihnachtsaktivitäten ähneln ja meinen – Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern. Plätzchen backen – ok, wie wohl ein Großteil der Bevölkerung. Aber schön eben.

    Haus Scholzen ist eines meiner Lieblings-Traditionskneipen in Köln. Ab und zu sitzen wir vorne im Schankraum und trinken ein Kölsch und lauschen den Weisheiten am Tresen.

    Dir gute Besserung. Nicht Laufen können ist die eine Sache aber generell auch beim Gehen eingeschränkt zu sein, ist echt bitter.

    Gruß
    Anja

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    • Danke Liebes, naja, daß mein Morton „frühzeitig“ erkannt wurde wage ich zu bezweifeln 😦 Ich bin damit auch vorher jahrelang zunehmend schlechter (und weniger) rumgeeiert und hatte schon lange einlagen wegen (zugegeben vermutlich objektiv vorhandenem) Senkspreizfuß, aber letztlich waren die massiven Probleme vorne im linken eben nervlich und nicht nur durchgetretenes Gebälk. Bis das mal so eingesehen wurde (ich hatte es ein paar Wochen vorher schon vermutet) mußte ich ziemlich hartnäckig zum Orthopäden hin und immer wieder jammern … die OP war klasse, echt, gerne immer wieder WENN es denn sein muß.
      Haus Scholzen machte in der Tat genau den Eindruck, gemütlicher Schankraum und vor allem fittes Personal das auch Gruppen im Griff hat und gutes Essen das dann seinen nicht so niedrigen Preis auch wert ist.

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      • Oh je.. ich hab damals mein Morton Dank einer Forums-Bekannten sehr schnell erkannt und dann vom Arzt bestätigen lassen. Es folgten ein paar sinnlose Versuche, das Ding in den Griff zu bekommen. Aber das nützt alles nichts – nur eine OP hilft, die in der Tat gut zu verdauen ist. Leben mit einem Morton Neurinom in der Tat aber nicht. Es waren „nur“ 3 Monate mit heftigen Schmerzen, die mir aber sogar Gänge durch den Supermarkt nicht mehr möglich machten. Aua… Lustig im Nachhinein fand ich mal eine sehr abfällige Bemerkung eines Orthopäden und angeblichen Fußspezialisten, der mir aufgrund meiner Schilderung der Alltagsbeschwerden (Stromschläge, Schmerzen etc.) entgegnete, dass meine Füße gar nicht schlimm seien und er viel Schlimmeres gesehen hätte. Stimmt.. optisch sind meine Füße total in Ordnung, nützt mir aber nichts, wenn man Probleme hat. Seit dem Neurinom kauf ich Schuhe fast ausschließlich im Bequemschuhladen – das Neurinom im linken Fuß hab ich damit zumindest scheinbar am Wachsen gehindert. So viel dazu. Da ich aber damals gelesen hab, dass Leute jahrelang kaum Gehen können und von Pontius zu Pilatos gelaufen sind, will ich mich gar nicht beschweren.

        Ach ja… jetzt sabbel ich hier rum. Noch mal gute Besserung.

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      • Stichwort „Bequemschuhladen“: ich geh ja sowieso nur in Laufschuhen rum, d.h. da ist alles schon breit groß Platz bis zum Abwinken, mit Pumps konnte ich noch nie was anfangen 😉

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  2. Liebe ratzebine, auch von der Ostsee ganz liebe Genesungsgrüße, manchmal ist der Wurm drin und setzt sich fest, aber ich kann berichten, dass irgendwann mal ein Ende eintritt und dann………. halte dir alle Daumen, die mir zur Verfügung stehen – gaaaaaaaaaaaanz fest – sowieso !

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    • Danke Jula, Du bist natürlich noch wesentlich leidgeplagter (gewesen !!!) und wenn ich ganz sickig bin denk ich an Dich und/oder andere denen es „wirklich“ schlecht geht (ging) und versuche, den Bauch mit dem Kopf zu überstimmen 😉

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