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Archiv für den Monat November 2015

20151101_m0-DSCF2737An Allerheiligen hatten wir zwar leider keinen Hund mehr ausgeliehen … aber trotzdem nochmal zum passenden Wetter ein wenig Wanderlust. Daher ging es mit dem Auto nach Schladern zur Halle kabelmetal und von dort aus auf den Mäanderweg, ErlebniswegeSieg#15.

20151101_m0-ElmoresDas Elmores hatte zwar leider schon geschlossen, da war am Vorabend große Halloweenfete oder sowas ähnliches und ein paar Übriggebliebene oder auch fleissige Frühaufsteher waren am Aufräumen. Aber wir freuen uns jetzt schon auf April wenn es wieder öffnet. Nicht zuletzt seit ich zur blog-Erstellung mal ein wenig recherchiert und die donnerstägliche mobile Holzofenpizzeria GURKE entdeckt habe 😀

20151101_m1-SiegAus irgendeinem Grund sind wir vom Parkplatz aus in der der Beschreibung entgegengesetzten Richtung losgeraten aber letztlich fanden wir es dann mal wieder genau richtig.

20151101_m2-DreiselDer Weg geht nämlich  in ALLEN Richtungen mäandernd auch oft runter und rauf und das steilste Stück, kurz nach dem Überqueren der Sieg in Dreisel gen Norden hoch, hatte mindestens Stachelhardt-sche Qualität. Da möchte ich nicht anders rum runter müssen und uns just oben entgegenkommende Wanderer guckten auch schon recht karriert.

20151101_m3-KolbenbergVerlaufen war auch diesmal keine Option, auch wenn der Kolbenberg im Leporello als KolFenberg verhunzt noch der Neuauflage harrt.

20151101_m4-WieseZwischen Dattenfeld und AltWindeck gab’s mal erholsamer wunderschöne Wiesen zu durchwandern.

20151101_m5-AltWindeckAuch bewohnt (links) schon fast ein Museumsdorf: AltWindeck mit seinem Freilichtmuseum das noch auf intensiveren Besuch unsererseits wartet.

20151101_m6-MoosLaubAn Moos vorbei durch raschelndes Laub

20151101_m7-Burg-1ging es durch den Wald hoch zur Burgruine

20151101_m7-Burg-220151101_m7-Burg-320151101_m7-Burg-4und auf der anderen Seite am Fundament der Kapelle vorbei wieder hinunter vom Berg

20151101_m7-Burg-5vorbei am Auswandererkreuz

20151101_m8-Kreuz+Siegund durch den fast laubfreien Wald mit Blick auf die vor gut 150 Jahren stillgelegte alte Siegschleife. Die Sieg wurde da nämlich umgelenkt um die neue Eisenbahntrasse besser durch die Berge legen zu können! In Ansätzen ist das auch nachzulesen in der Geschichte des kabelmetal-Kulturzentrums.

20151101_m9-BurgSchließlich ging es unten im Tal wieder zurück zum Bahnhof und zum Auto und heim, Abschluss der in diesem Jahr ungewohnt oft genossenen herbstlichen Wandertouren, als nächstes steht Winter an und der vielleicht ja mit Schneetouren (und wieder geliehenem Hund zu den Feiertagen 😉 ).

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20151024_heide1Am vorletzten Oktoberwochenende gab’s nochmal eine längere Wanderung mit „Urlaubs“hund Laddie. Diesmal hatten wir uns ins Auto gesetzt und in Siegburg am Friedwald geparkt, um zumindest den östlichen Teil des ErlebniswegeSieg#01 „Heideweg“ unter die Füße/Pfoten zu nehmen.

20151024_heide2Der Start durch den Wald nördlich von Kaldauen vorbei war noch einigermaßen nett und abwechslungsreich, aber danach … waren es nach unserem Geschmack einfach viel zu eintönige breite Wege ohne viel Abwechslung, so daß ich wider meine Gewohnheit dann auch kaum Fotos gemacht habe.

20151024_heide3Am südlichen Rand von Lohmar bogen wir temporär vom Weg ab gen Südwesten um (wie aber vorher schon geplant) die 23km auf rund 13 zu verkürzen. Auf dem Stückchen gab es einen Sandweg entlang wenigstens ein paar nette Pilze zu sehen und nach kurzer Wasserrast für Hund und Teilzeitherrchen ging’s auch noch auf ein Hefeweizen in die Waldeckstube am Reiterhof.

20151024_heide4Die hat vor einiger Zeit ein Niederländer übernommen der einen sehr netten Eindruck machte, vielleicht fahr ich mal nach der Arbeit mit entsprechendem Hunger vorbei und teste die Karte?

20151024_heide5Auf dem Rückweg ging es dann noch durch das Naturschutzgebiet „Gagelbestand“, auch davon hatte ich mir irgendwie mehr versprochen, das mag aber auch an der Jahreszeit gelegen haben. Etliche der Seen waren so gut wie leer und Flora&Fauna herbstlich trist, Laddie hatte trotzdem Spaß.

20151025_201530_heide6Insgesamt hat der junge Mann wohl in den 9 Tagen rund 100km mit uns absolviert, da hatte er allen Grund auch mal faul und erholsam auf der Couch abzuhängen am Sonntag.

20151026_laddieTellerUnd auch wenn wir versuchten aufzupassen (und keine großen Reste übrig zu lassen), ab+zu kam es dann doch vor, daß auf einmal der Katzenteller in der Küche „sauber gespült“ war … „Von mir? Niemals, sowas mache iiiiiich doch nicht, können diese Augen lügen?

alltagmalanders_DienstagsGehtsRund_logorundZum Schluß gibt es nach ein paar Wochen Pause nochmal was zu Veras rundem Dienstag.

Zum einen sind da die Stempel an den Natursteig-Etappen und Erlebniswegen, hier von der vorherigen Tour auf dem DreiTälerWeg, die man wohl per Bleistiftrubbelei abdrucken kann in ein zugehöriges Wanderheft oder so ähnlich als Nachweis/Erinnerung.

20151021_NSS-3-3Täler-Rund

Und dann hab ich Ende Oktober noch die mickrige roteBeteErnte eingesammelt und hatte dabei doch glatt einen Albino, ehrlich, das ist KEIN MOZZARELLA wie jemand vermutete:

20151029_181500

20151021_3taeler1Echte Fründe stonn zesamme … oder wandern zusammen, in dem Fall Ende Oktober. Da hatten wir den Schwiegermutterhund in „Urlaubspflege“ und eh der sich’s versah hatte er nach dem 9 Tagen 100km in den Pfoten 😀

Da er aber Windhund in den Genen hat – bisher wurde er in der Familie als PodencoMix „gehandelt“, nachdem ich mal ein bisschen google bemühte scheint mir Kritikos Lagonikos passender – war das im Prinzip kein Problem für ihn, außer daß er den Umfang nicht gewohnt war.
Nachdem er Sonntags übernommen wurde und Montag+Dienstag mit dem Göga kleinere Runden absolviert hatte war Mittwochs, als ich auch endlich Urlaub hatte, die erste richtige Wanderung angesetzt. Der Einfachheit halber starteten wir fußläufig ohne Auto direkt von zu Hause auf den DreiTälerweg, die Nummer 8 der ErlebniswegeSieg.

20151021_3taeler2Der geht von Süchterscheid ins Krabachtal, wo ich meine früher schon eine erläuternde Tafel gesehen zu haben an der Stelle wo jetzt nur einsam der Markierungsstempel für die Natursteig-Etappe zu sehen ist. Ein Stück vorher im Wald hatten mal wieder Idioten versucht die Markierungen zu übertünchen, wozu auch immer erschließt sich uns immer noch nicht. Ein Stück weiter erstrahlen sie in neuer Farbenpracht und an den wesentlichen Abzweigungen gibt es ja auch oft kilometerbeschilderte Wegweiser.

20151021_3taeler3Nach der Überquerung der Sieg in Bach haben wir uns dann auch mal wieder eine Runde durch den Innenhof des Klosters Merten gegönnt, obwohl wir – ab dem späten Vormittag unterwegs – leider keinen (sonst SEHR leckeren) Kuchen in der (unter der Woche dann noch geschlossenen) Orangerie des als Altenheim genutzten Anwesens bekamen.

20151021_3taeler4Bei grauem Wetter, das aber perfekt zum Wanderen geeignet war, kamen wir raus aus dem Dorf vorbei an Moos auf der Mauer, an sowas kann ich mich nicht sattsehen (und -knipsen).

20151021_3taeler5moosNach kurzer Rast am Bahnhof Merten mit Schweineohr für Laddie und Wasser für alle ging es dann weiter in den Pferdeweiden ein Stückchen die Sieg entlang, der Kerl hatte Spaß und wir auch.

20151021_3taeler6Schließlich kam unsere Variante des „blauen Wunders“ in Sicht, der noch recht neue Fahrradweg, angedockt an die Eisenbahnbrücke über die Sieg.

20151021_3taeler7Wir blieben aber (noch) auf der nördlichen Seite und querten kurz drauf die Gleise am „Auf-Zuruf-Übergang“: da sind je nach Jahreszeit und Betrieb die Schranken dauerhaft geschlossen und man muß klingeln und erfährt dann mit freundlicher (life !) Stimme eventuell von einer kurzen Wartezeit bis der nächste Zug passiert hat.

20151021_3taeler8In der Saison ist aber auch oft offen, dann braucht man auch nicht (wie auf der Anleitung angegeben) nach dem Passieren Bescheid zu geben daß alle drüben sind 😉

20151021_3taeler9Im Sackgassendörfchen Auel zu dem der Übergang gehört gibt es auch ein paar hübsche Ecken und da wohnen Helden die die Untiere im Zaum halten *ggg*

20151021_3taeler10Kurz drauf kommt schon wieder die Burg von Stadt Blankenberg in Sicht

20151021_3taeler11und an der nächsten Eisenbahnbrücke wird die Sieg wieder heimwärts gequert, vorbei an – ok, keinem Moos, aber – hübschem Steingartengewächs.

20151021_3taeler12An der Mühle zu Blankenberg in Stein geht es vorsichtig über die vielbefahrene (und weil eng an den Felsen ohne Platz zum Ausweichen auch unfallträchtige) Siegtalstraße zwischen Hennef und Eitorf.
In der Mühle kann man sehr gut essen und im Sommer auch herrlich im Biergarten sitzen, dank Bachgeplätscher sogar mit recht wenig störender Akkustik von der Straße!

20151021_3taeler13Von da geht es dann wieder hoch auf den Berg. Immerhin ist vor einiger Zeit am recht neu restaurierten Heiligenhäuschen mal eine Treppe spendiert worden, damit man nicht mehr wie früher das erste Stück noch an der Straße am Fischteich vorbei ohne Fußweg hoch muß.

20151021_3taeler14Oben am Dorfrand geht es durch das Kölner Tor mit Blick auf den Grabenturm. Ich muß gestehen daß ich doch glatt – nach 23 Jahren der regionalen Zugehörigkeit durch Wohnsitz Süchterscheid – just zum blog-Erstellen erst die beiden Namen nachgelesen habe im Blankenberg-Abschnitt der Seiten zum Hennef-Buch auf der Homepage der Stadt. Mir war bisher namentlich nur das östliche Katharinentor ein Begriff, da dies ja unserer Straße den Namen gibt.

20151021_3taeler15Auch wenn die Fenster klein sind und vielleicht auf Dauer drin wohnend je nach Jahreszeit auch ein wenig deprimierend wirken könnten, ich mag diese alten Fachwerkhäuser immer wieder gerne. Der beste Wanderhund von allen freute sich wie die anderen 4 Beine auf Einkehr im Stammlokal AltBlankenberg (letztere auf einen trockenen roten von der Ahr).

20151021_3taeler16altBBDer Rest ist undokumentiert wegen einsetzender Dunkelheit bei grauem Wetter, aber es kamen mal wieder herrliche 17km zusammen, auch wenn uns von denen ja fast jeder Grashalm persönlich bekannt ist weil Bestandteil unzähliger Trainings-Laufrunden. Beim Wandern ist man doch etwas entschleunigt mit mehr Muße zum Umsehen. Ach ja: Laddie war zu Recht müde an dem Abend, wir waren durchgegangen bis ins Landhaus Süchterscheid um uns das Kochen zu sparen und er nahm schon mal eine Mütze voll Schlaf unter dem Tisch 😀

20151021_3taeler17landhaus