3falken (bayWald2)

20150716_grosser-1der hausberg von zwieselerwaldhaus ist der große falkenstein (1315m). der wird jedesmal erklommen, ehrensache, selbst bei der „schlimmsten“ moppedtour mit freund und schwager zu viert: freitags hin 680km (das einzige gezielt rausgesuchte stück autobahn von 50km nähe frankfurt glänzte mit 20km baustelle 2spurig mit stau ohne standstreifen, da kamen wir zu spät zum essen), samstag auf’n berg, sonntags retour 720km mit start zum tanken in zwiesel bei frost unter strahlend blauem himmel.

aber ich schweife ab in alte zeiten … trotzdem: der falkenstein muß sein! zumal oben eine hütte lockt mit schmaus oder wenigstens einem hellen. im sommer zumindest. bei unserem einzigen winterurlaub da gingen wir leer aus. da konnten wir aber auch nur die geschotterten im winter als loipen genutzten wirtschaftsserpentinen hochgehen, wie sie am anfang noch nicht so reizvoll sind, bald aber von steilen steinigen direktpassagen durchzogen werden, die sommers das rechte wanderfeeling aufkommen lassen, immer der „Heidelbeere“ nach.

20150716_112846auf denen kommt man dann irgendwann an eine kreuzung und von da ein wenig höhe verlierend „von hinten“ hoch durch’s höllbachg’spreng. der name ist programm.

20150716_113111der bach hat einen see mit erläuterungstafeln wie an so vielen stellen im bayerischen wald

20150716_1134_hgsprengund von dem geht’s dann hoch steinig steil herrlich

20150716_grosser-2irgendwann hat die fast-kletterei ein ende und man kann den gipfel ahnen

20150716_124417und dann ist man an der hütte und genießt erst mal (zu speis&trank siehe teil 1)

20150716_grosser-3um schließlich noch eben vom gipfelkreuz einen blick in die runde zu werfen

20150716_132339xund noch ein stückchen weiter in die runde

20150716_132452dann geht’s traditionell in unserer jahrelang bewährten variante über den ruckowitzschachten wieder runter. zunächst kommt man da eigentlich durch schönen wald, eigentlich …

20150716_borke-1denn wir waren ja lange nicht mehr da und diesmal sah es so aus wie wir es vom lusen erinnerten, „alles“ kahl vom windbruch und den die gunst der stunde (und der anfälligen menschengemachten fichtenmonokulturen) nutzenden borkenkäfern

20150716_134532das sieht zunächst furchtbar aus

20150716_borke-2aber die erfahrung zeigt, die natur regelt das (mit mischwald, buche & co), nur in anderen dimensionen als wir gewohnt sind.

20150716_borke-3in ein paar jahren ist es wieder grün und damit die touries das auch begreifen sind auch hier entsprechende hinweise gegeben

20150716_borke-4am schachten wird nun auch mit vieh (wie früher, dazu waren diese andernorts almen genannten hochweiuden gedacht) gearbeitet, wir sahen keine aber trafen einen der zuständigen bei der kontrolle

20150716_rSchachtendanach kommt nochmal ein (fotoloses) schönes klassissches dunkles waldwanderstück runter in den urwald unmittelbar an zwieselerwaldhaus angrenzend und die erste wanderung war zuende genossen.

da wir uns diesmal außergewöhnlich viele tage vor ort gegönnt hatten kam es dann tatsächlich nach einem fahrradtag schon 2 tage später zu einem erneuten falkenstein mit debut. eine kleine wanderung im wechsel paßte grad wieder gut und den kleinen falkenstein (1190m) hatten wir noch nie bestiegen. ohne hütte und direkt neben dem großen im selben waldgebiet gelegen hatte er schlicht bisher nicht so interessiert.

20150718_kleineraber was soll ich sagen? der als „Eibe“ ausgeschilderte weg dort hin war richtig nett anders als das g’spreng und eine echte bereicherung.

20150718_101535oben gab’s auch noch einen viel tolleren freien blick in die tiefe, muaaaaaahhhhhhhh, ich bin nicht schwindelfrei!

20150718_113650abstieg20150718.kl+grFalkenStravadie sache mit der hütte und dem hellen ließ sich auch regeln, war doch der weg vom kleinen zum großen quasi fast zwingend, da ein anderer abstieg mit rotweißem flatterband abgesperrt wegen „bodenwespennest nach 200m“ nicht wirklich geschickt gewesen wäre.

so kraxelten wir halt noch 500m strecke mit 150m höhe ein paar minuten weiter um eine verdiente rast bei strahlendem sonnenschein zu genießen und uns dann auf den abstieg auf ebenfalls umbekannter strecke strack nach süden den ahornriegel runter aufzumachen.

„strack“ nahm strava übrigens wörtlich, das setzte leider auf der tour mal aus, in der karte rechts in gerader linie vom guipfel statt zickzackserpentinen, und im grauen höhenprofil darunter haben wir innerhalb von 13sek glatte 336m runter geschafft, aber wir sind nicht im freien fall gesprungen, ehrlich!

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