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Archiv für den Monat August 2014

20140817_125955_uglyDestinationEichholzder docRunner hat aufgerufen nicht immer nur die traumhaften seiten unserer läufe zu portraitieren sondern auch mal die häßlichen anblicke die sich bieten zu teilen … das ist schwer, wenn man nicht im ballungsgebiet als stadtläufer unterwegs ist. aber ein paar habe ich dann doch nach einigem überlegen gefunden.
das erste elend stammt vom sonntag auf einer ziemlich mißglückten krabachtalrunde, dieses (5?)millionengrab sollte wohl mal wasser aus der wahnbachtalsperre nach altenkirchen bringen, liegt jetzt oben in eichholz und (aus dem schlafzimmerfenster weit draußen sichtbar) zwischen süchterscheid und blankenberg (das kommt weiter unten) rum.

20140819_074553_uglyDestinationSuechterscheidheute morgen bin ich dann rund ums dorf die kleine feldrunde getrabt, am ortsausgang süchterscheid am pumphäuschen wird gesammelt, leider auch oft daneben, aber besser so als gar nicht (oder gar im wald, wie es all zu oft mit größeren dingen geschieht).

20140819_074809_uglyDestinationTraenke20140819_075318_uglyDestinationMastenein stück weiter gibt es die üblichen landwirtschaftlichen uglyPoints, immerhin noch eine gute verwendung als tränke für die milchproduzenten.

generell häßlich die schöne aussicht zerschneidend aber leider immer noch weitverbreitet sind die überlandleitungen die unser aller immensen stromverbrauch sicherstellen.

wie schön wäre der blick über die felder in die ferne, zur einen seite hoch richtung westerwald, zur anderen seite über die sieg weg in die nutscheid und das bergische land.

nach 22 jahren sehe ich sie manchmal schon (fast) nicht mehr aber sie sind da, immerhin kann man sich so kaum verlaufen, fast so sicher wie die sterne aber im gegensatz zu denen außer bei nebel immer sichbar weisen die drähte den weg nach hause.

20140819_uglyDestinationsFeldStromdie oben erwähnte zweite rohrDependance im süchterscheiderFeld (von blankenberg aus gesehen) bzw. im blankenbergerFeld (von süchterscheid aus, so sind sie, die hiesigen 😉 ) liegt, wie man an der größe der bäumchen zwischen den stapeln sieht, dort auch schon etliche jährchen.

20140819_075918_uglyDestinationsRohreda fallen einem wenig verschönernde worte zu ein 😦

20140819_080229_uglyDestinationsRohre2zum krönenden abschluß bin ich unten im ahrenbach noch einen abstecher von der eigentlichen runde rein ins naturschutzgebiet gelaufen zum heimlichen traumhof.
der ist nur noch ein schatten seiner selbst, daß in der ruine links hinter den bäumen (sicher nicht in der scheune, ob die zu retten wäre steht in den durchs fehlende dach sichtbaren sternen) oder im wohnwagen noch jemand haust wage ich zu bezeifeln, aber einen gemüsegarten gibt es noch, mit stangenbohnen und fettem kohl, ein wenig abseits hinter den büschen neben dem weg hier nicht zu sehen

20140819_uglyDestinationAhrenbachdas muß reichen an häßlichkeiten und nachzureichen gibt es noch ein bisschen schöneres, selbst von einem wenig schönen lauf am sonntag, wo ich einfach nur neben der spur war.
freitag lag ich überwiegend im bett und auf der couch, mein kreislauf hatte sich nachts irgendwohin versteckt, liegend die EM zu verfolgen schien ratsamer als schlapp und unfallgefährdet ins büro zu reisen und dort nur unsinn zu verzapfen.
samstag war ich eigentlich wieder gut hergestellt, jedenfalls reichte es abends gegen sechs für eine flotte runde mit dem göttergatten zu einweihung seiner neuen geburtstagsHokaBondi. die war dann sogar richtig flott, endlich mal wieder unter 7er schnitt auf der „großen“ ahrenbachrunde von 8,15km.
sonntag wollte ich dann endlich mal wieder was länger laufen, zeit spielte keine rolle, aber — seit samstag war zwar der kreislauf oben im kopp wieder angekommen, untenrum lief es aber … um es blümerant zu sagen, und das waren keine guten voraussetzungen für die knappen 18km des krabachtals.

20140817_krabachFurtendort lief inzwischen auch wieder deutlich mehr wasser, die erste furt bescherte einen nassen linken fuß, da war einfach der abstand zwischen den wenigen steinen die nur 1cm unter der wasseroberfläche lagen zu groß und ich mußte eine welle tiefer treten. beim nächsten mal werde ich eine andere strategie versuchen und das geländer nutzen. die zweite furt ist dichter und herausragender bestückt, da war es kein problem hinüber zu kommen.

20140817_123109_wegBachein stück weiter auf dem anstieg nach meisenbach gab es gleich mal eine neue „wasserStraße“, so ist das halt bei uns in der freien wildbahn, saubere schuhe wären aber auch peinlich.
fast peinlich hätte es auch laufen können, im wahrsten sinne des wortes, wenn ich es nicht geschafft hätte, durch darscheid durchzukommen bis zum nächsten wald oberhalb ravensteins . . . danach gab es auch dort eine kleine uglyDestination (ohne beweisfoto) und deshalb folgte dann die abkürzung unter auslassen von löbach direkt durch ravenstein heim. dort gab’s frühstück und erholungscouch mit restEMzürich, passiver sport mit dem der tag beim marathongucken ja eigentlich auch so motivierend angefangen hatte.

20140817_eichholzoben in eichholz steht ein wenig kunst im (privat)wald und ein stück weiter genießt ein alter (ich glaube auch blinder und daher etwas schreckhafter) kleinerOnkel seinen lebensabend mit einem freund zusammen, genug dickes grünes gras auf einer weide am höchsten punkt hennefs im nördlichen westerwald.

als SCHÖNER ausgleich vom heutigen morgenlauf noch nachzureichen ist diese einsame schönheit am straßenrand zwischen süchterscheid und blankenberg, eigentlich ist bei uns überall (fast) nur schönes zu entdecken, das mit den uglyDestinations hat richtig mühe gemacht, und das ist auch gut so!

20140819_080419_hagebutte

 

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201407+8_linkesBeinam sonntag vor unserer eifelTour hab ich mich selbst abgeschossen, sozusagen. da starteten der göga&ich fröhlich morgens auf die ravensteinrunde von 11km und kurz hinter dorotha mit den villaKunterbuntsImWald nach knapp anderthalb der kilometer tat’s auf einmal heftig AUA . . . ?
da war ich auf einen ast getreten, etwa daumendick, leider mit dem vorderen fuß auf das eine ende, ast richtet sich vom gewicht und hebelwirkung auf, hinteres bein folgt mit schwung – – – kann man sich vorstellen?
dem ersten impuls einfach weiterzulaufen hab ich dann widerstanden und umgedreht, saubergespült, betaisodona und hametum und pflaster drauf, im bild links.

im nachhinein, oder falls sowas jemals wieder vorkommen sollte (was ich nicht hoffe, sowas doofes war ja all die jahre noch nie und sollte damit auch erledigt sein) würde ich vorziehen, auch sonntags morgens mal eben ins krankenhaus zu fahren zwecks „macht mir den schweini“, also einen schweinsteigerTacker anzufordern für rund 1.5*1*1cm.
vielleicht wäre es dann schneller geheilt. andererseits war es auch sehr tief und der inwändige dreck mußte ja auch raus, da war es ggf. auch nicht schlecht daß ich es ein paar wochen „gepflegt“ hab siffen lassen? immerhin war die hauptstoßrichtung schräg weg vom schienbeinknochen und „nur“ in die weiche muskulatur und auch nicht so daß es gestört hätte beim laufen (was ich ja die wochen drauf dann doch immer wieder mal tat, wenn auch weniger weil alternativ viel auf dem rad unterwegs).
auch die frage ob man mit offener wunde gut im see aufgehoben sei hat sich gestellt, andererseits ist soviel dreck auch in der luft und permanentes abpflastern war erstens wegen pflasterunverträglichkeit (also auch bei verschiedenen schnell pickelige juckende kleberReaktionen) und auch wegen dann dauernder feuchtigkeit nicht so prickelnd.
ich bin der meinung „da gehört luft dran dann heilt dat am schnellsten“, natürlich nicht unterwegs, da wollte ich lieber was schutz, aber in ruhe drin zumindest.

jedenfalls hatte ich eine weile späßkens damit, nie sonderlich schmerzhaft, aber doch schon häßlich anzusehen beim gedanken wie es sich entwickeln könnte, die feineren bilder erspare ich dem blog lieber.
das mittlere bild zeigt eine schon nur noch flache verkrustete wunde und rechts daneben das hat eigentlich nicht direkt was miteinander zu tun, aber trotz reinlichkeit also wenig extremem „duft“ fand mich gestern eine hummel so dermaßen anziehend daß ich sie über eine viertelstunde einfach nciht los wurde und trotz aller kitzeleio ihr dann die paar salzkristalle (oder was auch immer sie gesucht/gefunden hat) gegönnt habe.

20140808_170557_malbergMampfwie auch immer, das bein ist nutzbar und lauffreudig und das hat es am freitag nach 2 jahren pause endlich mal wieder am malberg bewiesen. da hat es anderthalb stündchen vor dem start mal HEFTIG geschüttet, so dicht und grau daß man kaum noch die hand vor augen sah oben auf der hütte, 366überNn. der lauf bietet dann 370höhenMeter weil er ja seit ein paar jahren umgelegt mit 2 bergabpassagen 100m angebaut hat von den ursprünglich nur 270 auf 6km.

20140808_193334_malbergParkendas schöne am malberg ist, daß man immer die „üblichen verdächtigen“ trifft, eine eingefleischte gemeinschaft alter bekannter mit ein paar neuen gesichtern, großer zuspruch wie das parkFeld beweist, zumal er seit einiger zeit auch der erste lauf im siebengebirgsCup ist.

20140808_195706_malbergAfterRun2014malberg_HubrigSchaumburgRatzedas ist eine sache ganz nach meinem geschmack und dem vieler „hardcore“bergstürmer mit zermatt-/jungfrau-/swissAlpin- und sonstigen erfahrungen, da bin ich froh nicht letzte zu werden.
das hab ich auch diesmal vermieden (da stehen noch 15 dahinter) wie auch die 5x zu schrammen, mit 48:17 war’s zwar der allzeitLahmste aber was soll’s? ich war schlicht entweder 15 jahre zu alt oder 10 zu jung denn in der W35 oder W60 wär ich zu den jeweils dort nur vorhandenen 2 noch aufs treppchen gehüpft. in den anderen ist die konkurrenz so zahlreich UND so stark ganz zu schweigen von den leistungen der männer, auch der älteren. fritzTheCat ist in der M55 als dritter gerade noch unter 30min geblieben und damit noch 32. geworden, der gesamtsieger lief doppelt so schnell wie ich 😦 martina aus dem LT hat mir bei ihrem debut freundlicherweise den vortritt gelassen, gekonnt hätte sicher mehr, alter vor . . .

20140808_200328_malbergDanachwir hatten spaß, vorher, unterwegs, hinterher auf derer hüttn mit superleckeren grillsteaks im salzbrötchen!

samstag war dann regeneration durch nixTun angesetzt und sonntag regen angesagt. da nutzen wir die trockene phase vormittags und fuhren mit den rädern ins kronos. das geschah erstmals meinerseits mit rennrad und in rekordzeit hin knapp 24 und retour gut 32min, wobei ich jaJaJAAAAAAA den blankenBerg bezwungen habe, erstmals, 30/25 ÜBERsetzt statt wie sonst immer, schwer aber machbar, mit 25/27 UNTERsetzung vom MTB. das war toll und mit zwischendrin absolvierten ordentlichen 3 runden kraftzirkel auch ein guter tag.

heute gab’s dann einen schönen muskelkaterfreien morgenlauf, schon fast herbstlich weil nur noch um 15° aber mit traumhafter klarer luft, nachdem es gestern nachmittag dann ja tatsächlich stundenlang geschüttet hatte, was sich im gartenhaus auf dem deckchair mit mika auf dem schoß und paula auf dem stuhl daneben gut ertragen ließ.
was meiner italienfraktion zitrone olive oleander und der zitronenVerbene sowie den alle jahre wieder mir VIEL lieber als geranien genossenen edelLieschen machte es ebenfalls nix aus20140810_163805_terrassenToepfeund abends erfreute uns dann noch ein toller sonnenuntergangshimmel.

20140810_210125_abendRot

20140723_DSCF1705_oelmuehlemittwochs, am vorletzten urlaubstag, war eine längere tour nach monschau angesagt. das lag laut radWegeSchildern rund 22km entfernt. leider verzweigten wir irgendwann an einer schlecht markierten stelle auf einen wanderweg, was einem ja zunächst mit den MTB nicht so auffällt. durch’s tiefenbachtal ging es an der ölmühle (oben) vorbei schön aber immer enger und steiler hoch. unterwegs trafen wir auf ein holländerPaar denen es genau so ging. schlimmer: sie waren mit normalen cityBikes unterwegs mit dünneren reifen, sie schob ab+zu aber er überholte uns sogar mal später am berg auf asphalt, und er fuhr definitv kein eBike. selbst in den flachen NIEDERlanden gilt also anscheinend „übung macht den meister“.

20140723_DSCF1707_belgenbachTalirgendwann waren wir dann aber doch wieder alleine und es ging über eicherscheid und weiter abenteuerlich auf echtem singleTrail vobei an der belgenbacherMühle

20140723_DSCF1708_belgenbach manche stücke waren so steil und eng runter, da konnte ICH schisser nur noch schieben (und nicht auch noch beweisFotos machen). eigentlich hatten wir nach der karte geplant in der ecke zurückzufahren, also mal wieder umgekehrt erwischt und wenn schon wander- statt radweg dann sicher auch besser auf dem hinweg statt später.
schön war es trotzdem, wunderschön! schließlich kamen wir wieder ins tal auf den richtigen radweg und nach einem weilchen auch mit erinnerung und wehmut am VP vom monschaumarathon vorbei, da wo man über das brückchen rüber und dann den ersten richtigen anstieg nach rohren hoch muß, beim marathon etwa km7 aber da der ja oben in konzen startet war es nicht mehr weit bis in die stadt.

20140723_monschau1nach rund 26km waren wir dann angekommen und verputzten zum spätFrühstück eine quiche bzw. einen tollen käseteller etwas abseits vom marktplatz, auch so mit blick auf immenses touristenTreiben, irgendwann kamen sogar „unsere“ holländer wieder zu fuß vorbei und hatten auch den weg gefunden und sich schon gestärkt.

20140723_monschau2bei den marathons liefen wir immer nur durch und auch auf einer moppedTour gab’s nur einen kaffee am markt, es stand also immer noch der besuch des senfmuseums aus.
aber der wurde auch diesmal gestrichen, die aussicht auf so viele leute da drin schreckte uns ab. vielleicht mal an einem trockenen november außerhalb der saison mit mehrPSzweirad?

der rückweg sollte lockerer die rur entlang auf dem radweg zurückgehen aber erneut kamen wir ab, etwa an der selben stelle wo wir auf dem hinweig gen norden verzweigt waren stand nix und wir nahmen sicherheitshalber die straße bis dedenborn um nicht doch noch im wald verloren zu gehen. auf die art kamen letztlich 53,6km in netto knapp 4:15h zusammen.

geschickt vorausgeplant kamen wir dem wichtigsten schwimmutensil (allem brille wegen der linsen) am eiserbachsee an und ich genoß in radhose und laufbustier 2 ausflüge mit insgesamt rund 600m aktive „degeneration“ während sich der göga am weizen festhielt 😉

20140724_enteEiserbachsee_Foto2336am nächsten tag wurde dann nur noch ausgeruht und ein bischen geschwommen, rund 450m, und endlich machte ich auch entenfotos für den fotowettbewerb der stadt hennef, eins gab’s ja schon im teil1 und hier noch 2 andere

20140724_enteRursee_Foto2330so ging dann eine viel zu kurze woche mit tollem wetter und viel sport viel zu schnell zuende. zum stricken bin ich gar nicht gekommen, gelesen hab ich von den 5 mitgenommenen nur 1 buch (den neuen kluftinger, mal wieder etwas netter/besser und daher nicht bereut), ansonsten hier+da sudoku gemacht bei chips+bier-diät, das half auch beim figurhalten, in  zusammenarbeit mit rund viel zu wenigen 2150 schwimmMetern, passablen 150 rad- und 15 laufKilometern nebst einmal yoga an den ionsgesamt 6 aufenthaltstagen, die sicher nicht die letzten waren dort.

20140721_103945_seenSuchtEinruhrmontag hat uns doch tatsächlich der sommer verlassen, naja, nicht wirklich. es war einfach morgens nass und grau, fast wie november, nur deutlich wärmer. somit wurde endlich mal ein LAUFtag angesetzt, denn laufen geht ja immer.
außerdem hatte der göga zum geburtstag eine option auf ein paar hoka bekommen, aber da die ja doch sehr speziell (und teuer) sind habe ich ihm heimlich ein paar testschuhe vom brusi besorgt und in meine reisetaschen geschmuggelt. mit denen wollte er aber doch lieber eine kleinere runde laufen, die dann erst am nächsten tag folgen sollte.
im regen trabten wir am eiserbachsee vorbei bis einruhr (hier wirklich mit „h“ wo es sonst am rursee und rurberg fehlt ; -), mal wieder die radwanderkarte mißinterpretierend auch ein stück die straße entlang auf dem asphaltierten radweg aber so schlimm ist das ja auch nicht.
retour ging es dann wieder auf waldwegen die urft am süden entlang mit blick auf die am anlieger ihre gäste aufnehmende „seenSucht“, ein netter schiffsname.

20140721_105038_urftauch wenn das so grau aussieht

20140721_105834_urftes war schön, nicht nur nach dem motto „hauptsache urlaub“

20140721_105845_urftsondern himmlisch leer ruhig mild, tolle luft, ab+zu ein paar feuchte tropfen aber die sahen daß wir nicht aus zuckerguß sind und gaben klein bei

20140721_105859_urftnach gut 10km in knapp 1:15h wurde gefrühstückt und es galt nochmal ein bischen einzukaufen, das erledigten wir dann (es das einzige mal in der woche bewegend) mit dem auto in nideggen.

20140721_1526_nideggenda waren wir schon mehrfach auf moppedtour, ich hatte mir sogar mal in die dortige buchhandlung einen neu erscheinenden harryPotter(5?) hin bestellt. zunächst wurde ein wenig spaziert, von hintenrum durch die lindenAllee auf die burg

20140721_1534_nideggenderen eingangspforte als „Dürener Hütte“ sogar zum deutschen alpenverin gehört

20140721_153559_nideggenrundherum wie (aus der jugendzeit in trier) gewohnt der rote sandstein

20140721_154051_nideggenund außerhalb aus dem selben stein kleine oder eben fachwerkhäuser

20140721_1547_nideggenirgendwie bekamen wir auch diesen urlaubstag wieder viel schneller rum als gewünscht, abends mußten wir auch nicht hungern, da gab’s mal selbstgekocht: eine große dose feuertopf aufgebrezelt mit extra salamiwürfeln und wienerscheiben 😉

am nächsten tag wurden dann die testHoka am ufer des rursees ausprobiert und für gut befunden auf kurzen 5km. insgesamt wurde das ein quadrathlonTag, denn nachmittags wollten wir endlich mal wieder yoga machen und suchten einen schönen platz ohne störende leute mit wiese, mit den rädern, zunächst richtung einruhr.DSCF1702

dort gab es eine wiese allerdings mitten in der sonne und mit unmengen ameisen in mehreren GROSSEN hügeln am waldrand, letztlich drehten wir dann doch wieder um und verzweigten an den eiserbachsee, auf eine höhergelegene schattigere und leere freibadwiese. als radtour schlagen an dem tag dann rund 16,6km in einer stunde zu buche.
yoga mit ralfBauer vom DVDplayer geleitet war wieder schön und das anschließende schwimmen wegen leere am abtrennseil quer 4 mal insgesamt rund 450m ebenso.

abgeschlossen wurde der tag dann kulinarisch im bistro am see „Grimmischall“ mit blick auf das wasser und die leuts die verwirrt umdrehen ob der einbahnstraßenregelung (ich erwähnte es schon?), da gibt es immer was zu sehen und es macht zwar äußerlich einen leichten imbißbudenEindruck ist aber „innerlich“ durchaus sehr zu empfehlen mit großen und leckeren portionen z.B. beim gebackenen camembert auf ananas oder den schnitzeln (die es [manchmal SEHR sinnvoll] auch als kleine portion [eben dann nur eins ;-] gibt)

20140720_urftMauersonntag den 20.juli war wieder traumwetter angesagt aber das ist per rad und im wald ja leichter zu ertragen, da machten wir uns dann auf gen osten zum kloster mariawald. nach kurzem stück gab es erst mal einen leckeren milchkaffee an der staumauer zwischen obersee und urft.

dann ging es munter weiter. auf der radwanderkarte hatten wir uns einen weg rausgesucht dessen abzweig wir aber irgendwie verpaßten was im nachhinein auch gut war. so fuhren wir diesmal zunächst ziemlich flach am ufer der urft entlang bis gemünd, unterwegs kamen wir an vogelsang vorbei, das bot gelegenheit mal wieder die panoramafunktion der fujiFinepix zu nutzen

20140720_DSCF1699_vogelsangPanoramada oben wird derzeit umgebaut daher haben wir uns das auch für einen nächsten besuch aufgespart. wir kennen es ja auch schon nach abzug der belgier von einer familienWandertour (wohl noch aus der vorBlogZeit).
von gemünd ging es dann aber „endlich“ wieder hoch, erst mal knackig ein kurzes stück bundesstraße (alles kann man nicht im wald haben) aber dann in wolfgarten ab wieder so richtig auf MTBterrain, bis wir in mariawald mit erstaunlich wenig tourismus und daher freien tischen mittagspause einlegen konnten.

20140720_DSCF1700_mariaWaldder rückweg im wald führte uns dann da runter wo wir ursprünglich hochgewollt hätten … aber teils sehr steil gerade noch so zu fahren und besser so rum, ein wink des schicksals wie er uns schon desöfteren passiert ist. In rurberg ist ja nicht viel los, was leider auch manch altes Gemäuer oder Familienunternehmen zu spüren bekam wie der blick aus dem küchenfenster der fewo zeigt

20140720_151134_cafeBongardvor allem aber sind nicht viele nervige Viecher unterwegs, erstaunlichrweise, obwohl es mit ca 310Nn ja höher als wir zu hause aber nicht wirklich alpin liegt. daher bekam man die dachgeschoßFerienwohnung durch querstellen der auf beiden seiten zahlreichen dachfenster immer schnell frisch gelüftet und kühl genug zum schlafen, denn nach 44,1km in gut 2:45 hatten wir uns erst mal einen superNachmittagsschlaf verdient.

später gabs dann wieder eine runde durchs dorf und es wird hier+da gewerkelt nach dem motto „unser dorf soll schöner werden“.
mir gefiel ein zaun gut, haupttor, seitenteil am fußweg parallel zur straße und kleineres noch niedrigeres nebentörchen rechts daneben dann wieder rechtwinklig ab, aber wie man sieht noch nicht ganz fertig. just als ich mal mit kamera bewaffnet kam war das dritte teil leider abmontiert (später auch die anderen hellen, vermutlich zwecks streichen) und tauchte auch bis urlaubsende nicht mehr auf.

20140720_rurbergZaunauch wenn ziegler mit lokal und fewo nicht direkt am see liegt (was vielleicht mückentechnisch gar nicht so schlecht ist), ausblick darauf hatten wir und immer was zu gucken wenn sich etliche 2räderNicht-eBikes oder wanderer die straße hochquälten.
für motorräder ist die zufahrt von oben wochenends und generell nachts 22-6 gesperrt (was macht man wenn man da wohnt, dauerhaft bzw. temporär als gast?).
der autoverkehr — naja, es ging, im ort weiter unten ist eine einbahnstraßenregelung am ufer entlang die für einige verwirrung sorgte und auch die straßennamen scheinen noch „in arbeit“ befindlich, da gab’s ein paar blaue papierschilder am pfosten zusätzlich 🙂

20140724+25_rurbergals sonntagsmahl lockte ein rumpsteak mit pommes&salat und das fleisch war erneut hervorragend, da sind wir ja von strackWalterscheid einiges gewohnt und skeptisch/kritisch.

20140718_170023_eiserbachSeenein — nicht was man meinen könnte, wir haben es nicht auf die spitze getrieben, keine croissants oder flutes in paris, nein:
am freitag vor 3 wochen machten wir uns zu einer woche kurzurlaub innerhalb desselben bundeslandes auf, nämlich nach rurberg in der eifel, idyllisch im nationalpark an den stauseen gelegen.
der erste weg nach dem auspacken führte uns zum naturfreibad im eiserbachsee, der seinen überlauf in den unteren rursee hat. der ist keine trinkwassertalsperre im gegensatz zum oberhalb gelegenen obersee und von diesem durch eine weitere mauer abgetrennten urft(see).

da es ein sehr heißer (ferien)tag war war dort einiges los, auch das ganze wochenende war HOCHs☼mmerlich, aber es ist genug platz auf den wiesen drumrum und man kann, wenn auch vielleicht ein bisschen regelwidrig, alternativ auch gut vom absperrseil quer zur staumauer schwimmen, das sind dann rund 165m statt das seil entlang um die 110.

bei schlechterem wetter, das wir kaum hatten außer montags mal den halben tag und donnerstags abends mit kurzem schauer ist es deutlich leerer, da war die henneferSieg(er)ente an unserem letzten abend sehr einsam auf dem piratenschiff

20140724_eiserbachSeequartier hatten wir bei ziegler genommen, denn der göga war schon mal mit einem kumpel im frühjahr dort im hotel und hatte deren sehr nette fewo entdeckt und gebucht.
die werden wir sicher nochmal genießen, da wir noch etliche 2do-s haben zu denen wir tatsächlich gar nicht gekommen sind, so schön das wetter auch war und so viel wir unternommen haben.
der vorteil der eifel liegt auf der hand: sie ist abwechslungsreich UND räumlich naheliegend kurz zu erreichen, so daß wir am anreisetag packen und ohne hektik noch eine kraftEinheit im kronos unterbringen konnten mittags.
kulinarisch kann man in rurberg mehr als nur „überleben“, denn zieglers kochen schon toll, zum beispiel ein super flaches zartes großes schnitzel mit einer unmenge frischer champignons und pfifferlinge am freitag.

20140719_095157_kraftwerkam ersten tag gab’s die erste MTBtour richtung nordOsten gegen den urzeigersinn um den rursee nach heimbach, vorbei am kraftwerk des RWE das an einem seitenarm, dem staubecken heimbach, liegt.

20140719_kraftwerk1das kann man auch besichtigen, einzelpersonen in der ferienzeit täglich 14:30 (wochenends 14) aber das fiel dann doch anderem zum opfer und steht somit noch auf der liste.

20140719_kraftwerk2in heimbach war das cafe in der burg noch geschlossen

20140719_101146_heimbachsomit gab’s unten an der ecke beim cafe am motorradparkplatz, schräg gegenüber vom knuffigen brunnen,  ein sehr leckeres frühstück

20140719_heimbachBrunnendanach ging’s gleich wieder den berg rauf zwecks einkaufen im edeka. wir waren extra mit rucksäcken unterwegs, rurberg ist diebezüglich dann doch (bis auf den kiosk mit lebensnotwendigem [bier&chips und jeden morgen viele verschiedene frische brötchen 😀 ]) diaspora.
in steinwurfweite kamen wir dann auf dem rückweg an der früher schon auf moppedtour genossenen pension haus diefenbach vorbei, die fast am schwammenaueler schiffsanleger liegt.

20140719_122131_schwammenaueldanach gab’s ein längeres stück im wald den schwammenauel entlang, schön schattig und nicht zu sehr bewandert mit einer rast in woffelsbach mit blick auf den dortigen anleger (zum schiffchenfahren sind wir auch nicht gekommen dieses mal 😉 )

20140719_woffelsBachinsgesamt hatten wir auf der ersten tour 35,8km in knapp 2:20, aber was so „rundUmDenSee“ ufernähe suggeriert ist natürlich auch oft anders, denn es gibt etliche höhenmeter weil die radwege nicht nur direkt am ufer bzw. wasserspiegel entlang gehen. danach lockte der see zum schwimmen, trotz dicker belegung, siehe oben quer zur mauer 4 bahnen insgesamt rund 650m und anschließend gabs wie schon am ersten abend ein fürstliches mahl bei zieglers, für mich erneut pfifferlinge in der pilspfanne(?), aber statt kartoffeln mit bandnudeln, vegetarisch und zum reinsetzen.
leider starb an dem tag die alte „omma“ des hauses (wohl eher die mutter des wirts) und daher hatten sie dann nach irgendwie durchstandenem sonntag ab montag unplanmäßig geschlossen, natürlich vollkommen verständlich. wir durften bleiben und wurden auch immer wieder gefragt ob alles in ordnung wäre mit wohnung und wir uns wohlfühlten!

20140710_DSCF1681_mirabellesommerregen ist manchmal dringend gewünscht. manchmal ist es aber auch zu viel des guten, entweder weil es dauernd naß ist, was man von diesem jahr nicht behaupten kann. oder weil es kurz und knackig aber in solchen massen runterkommt daß dabei einiges unter wasser steht oder aber zu bruch geht. letzteres war am mittwoch den 9. juli bei uns im garten der fall.

20140710_mirabelledie alte mirabelle hinten an der grundstücksgrenze, die schon manches mal gelitten weil der bauer zu wenig platz mit dem trecker hatte, trägt dieses jahr mal wieder immens und das gewicht verbunden mit der nässe auf den vielen blättern gab einer seite den rest.
der erste schaden wurde beseitigt damit der mais weiter wachsen kann, da ist wieder einiges im carport gestapelt.
nun müssen wir die andere seite aus statischen gründen wohl auch kappen, aber das erst im herbst weil inzwischen (die fotos sind ja schon 4 wochen alt) der mais so groß ist daß wir da nix mehr drauf fallen lassen wollen. daß der gut wuchs sah man 2 tage später schon als sich die monster drin tummelten 20140711_maisMonster2 wochen später sah man nur noch regenbogen aber keine häuser von oberscheid mehr

20140725_DSCF1714_regenbogenund mit dem regen kommen auch die pilze hinten unter der linde wieder aus der erde

20140711_DSCF1687_pilzeam ersten augustsonntag war ich dann mal wieder im krabachtal unterwegs, eigentlich sollten es die ganzen 17,75km werden aber es war irgendwie drückend schwül warm.
auch hier fand sich gleich zu beginn nach 2km ein wetteropfer

20140803_105524_baumUmfallein stück weiter gab es am feldrand einen „neuen teich“ mit wasserfällchen wo wohl der graben verstopft beziehungsweise der fluten nicht mehr herr geworden war

20140803_105947_flutenaber meine beiden geliebten furten

20140803_113610waren immer noch nicht voll und dank der neuen trittsteine wieder gut zu bewältigen

20140803_113809unterhalb hülscheids lockte mich dann irgendwie mehr nach hause als den berg nach meisenbach hoch (um gleich drauf wieder runter und steiler nach eichholz hoch zu müssen …).

20140803_115642_isserthofda hab ich flexibel umdisponiert und bin direkt hoch nach hülscheid und durch das wunderhübsche isserthof, wo es an beiden seiten ortseingangs ein paar weinstöcke gibt, getrabt.

20140803_115723_isserthofwer kann schon auf dem grundstück ein kapellchen sein eigen nennen? ein stück weiter gabs wie so oft tolles panorama

20140803_panorama

durch darscheid und dann unter auslassung löbachs direkt runter gings nach ravenstein mit seiner mühle und dem still liegenden see

20140803_121353_ravensteinkurz vor dem letzten süchterscheider anstieg traf ich noch auf drei grazien, einmal mit krummen hörnern in 2 richtungen, einmal „normal“ und als drittes ein hornloses wesen das doch, artenübergreifend,  sehr an pippi langstrumpfs kleinen onkel erinnerte.

20140803_kuehe
dazu passend hat dorotha die bei uns im dorf am waldrand wohnt jede menge villaKunterbunts. inzwischen stehen einige auf pfählen, mindestens das mittlere von diesen dreien hing letztes jahr im frühling noch mit anderen zusammen am baum

20140803_villaKunterbuntnach 1:40 und gut 13km war das tagwerk vollbracht aber immer noch viel zu schönes wetter um endlich mal von der zwischenzeit zu berichten … von der tour d’eiffel … das kommt dann also nach / in der nächsten regenwolke 😀