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Archiv für den Monat Juli 2014

20140707_DSCF1678yuccaFbTitelganz gegen den üblichen spruch sich regen bringt segen gab’s von montag bis mittwoch 3 sportfreie tage, huch! ja gibt’s denn sowas? ja, gibt es. nicht so oft, wenn dann eher leider, weil zwangsweise, manchmal aber auch irgendwie sich einfach so ergebend.

montag nach dem sportlichen wochenende war das ja noch voll ok. abends war es so wunderschön sonnig und der wetterwechsel für die nächsten tage angesagt, da hab ich lieber gartenhaus mit wein und einem rest zucchini al forno genossen, statt ins kronos zu gehen was vom rhytmus her eigentlich angesetzt gewesen war.

20140707_yuccaregen war bitter nötig, sonntag war er ja nur spärlich gefallen und spät genug um den nachmittag und frühen abend auch noch genießen zu können.danach kam um neun mal eben kurz und knackig ein heftiger wind und kleines gewitterchen durch aber das sah spektakulärer aus als es letztlich war

20140706_205603gewitterdie reste vom wässerchen hingen montag früh noch in der yucca filamentosa, die nun in voller blüte steht.

20140707_DSCF1645_lilienzahlenmäßig überlegene konkurrenz hat sie in den lilien die rund um die teiche in verschiedenen farben ihr bestes geben.
20140707_DSCF1643_gelbeLilie   20140707_DSCF1644_lilienSchlund

 

 

 

 

 

die erinnern mich manchmal fast an fleischfressende pflanzen mit ihrem tiefen schlund, und der hammer: die 3 kleinen krabbler im linken bild hab ich eben beim anklicken und vergrößern erst entdeckt!

dienstag war dann eigentlich keine ausrede parat aber dafür zu viel im büro zu tun und irgendwie wurde es daher abends zu spät und es gab nur passiven sport mit BRAZILCH : GERMANY, um’s mal frei nach WORDasIMAGE zu formulieren. davon war ich dann mittwoch morgen definitiv zu müde um den frühen wecker zu nutzen. und abends? tja, da trafen sich frau ratze und ratzemann vor dem kronos, um hinterher zu trainieren, aber erst mal gemeinsam den saturn aufzusuchen zwecks neuen fernsehers. das projekt altes kleines regal raus und neues an die ganze wand, so wie gegenüber, mit büchern und mittendrin platz für größeren flachbildschirm statt kleiner würfelRöhre war schon eine weile im gang und den erst NACH dem finale zu kaufen wär ja nun wirklich doof gewesen, oder?

schade eigentlich: techNICK war gar nicht da, aber dafür ein anderer sehr netter junger mann und hinterher ein riesenschrank von türposten im einzigen noch nicht zugesperrten ausgang und 2 nette kassenmädels. das alles obwohl wir hoffnungslos überzogen, in unkenntnis des ladenschlusses, 20:00 annehmend aber es wäre 19:00 gewesen. auf dem kassenbon steht 19:23, servicewüste D?
ok, ich will nicht wirklich service bei defekt ausprobieren müssen, aber erst mal ist das teil geil!
apropos: saturn hab ich etliche jahre boykottiert solange sie mit diesem unsäglichen spruch geiz ist geil um sich warfen. ob sich nun alles geändert hat oder nur jemand sensibler für die wahrnehmung der bestAger wurde … schwer zu sagen. wir fördern immer noch den regionalen mittelstand, meistens, die letzten 2-3 fernseher waren so erstanden. dann darf’s auch mal ein sonySonderangebot sein, oder?

klar ist das ende vom lied: nix training, heim und aufbauen war angesagt, ist doch klar!  bedienungsanleitung war gestern, ein faltblatt grad mal mit bildchen zu den schrauben vom fuß und ein paar kabel, den rest macht die fernbedienung, augen zu und durch(geklickt), im zweifel pro voreinstellung, der receiver fällt weg weil schon drin und oh wunderwerk sogar auf die signale unserer schüssel von 1992 reagierend 😀

20140709_215513_1HDdumm nur daß die seit ein paar wochen immer mackiger wird (liegt nicht am fernseher, ist beim anderen des haushalts auch der fall), da kam dann gleich mal das ahaErlebnis als nach sendersuche ard1HD auf 1 mit fußball nach einer weile wegbrach … auf 820 fand ich nochmal dasErste, in nichtHD und etwas toleranter gegen ausfallerscheinungen — aber WAS für ein unterschied 😯 .
nun ist das nächste projekt mal auf den speicher zu gehen (oder auf die leiter, aber das wär schon SEHR hoch) und zu gucken ob’s da was zu säubern und/oder festzuschrauben und ggf. ein nest zu entfernen gäbe an schüssel und doppelLNB 😦
daß das 2. halbfinale so doof war, dafür konnten dann natürlich weder der fernseher noch die schüssel und obwohl es länger war hab ich mich dann donnerstag morgen doch endlich mal wieder in den wald begeben, aller sportfaulen tage sind drei, mehr geht nicht.

jetzt gilt’s also daumen zu drücken für jogisJungs, alle kleeblätter müssen ran, die die zusammen mit (dreiteiligem) sauerklee in den tomaten wohnen geben sich schon mal alle mühe

20140707_DSCF1640_tomatenKleeder segen des regens von rund 100l pro quadratmeter in 2 tagen ist dann auch den teichen zugute gekommen. die sahen am wochenende schon wieder was leerer aus, als ich die ersten wunderschön aufgeblühten seerosen festgehalten hatte

20140705_seerosen1aber jetzt steht der wasserspiegel wieder AN statt weit UNTER der „brücke“ im unteren teich, dafür sind die rosen derzeit fast alle untergegangen, die müssen noch ein bischen nachwachsen ob der flut.

20140705_seerosen2

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20140705_094309krabachTal1wären es mega♥ wäre es eine der frequenzen von RadioBNrheinSieg. so aber waren es kilometer, wenn auch auf 2 tage verteilt so doch eine menge, ein sportliches wochenende.
aber von vorne: am samstag war mal endlich „ausschlafen“ also kein wecker angesagt, kein frisör- oder anderer organisatorische termin und keine laufveranstaltung „drohten“, es lockte einfach nur erholung.
daher stand ich locker flockig kurz nach sieben in der küche und zog mit tee und zeitung nach hinten ans gartenhaus.

20140705_094628krabachTal2danach gab es einen wunderschönen krabachtallauf, oben das erste tal mit den kopfweiden die nach radikalbeschnitt nun wieder knuffig aussehen. darunter ist seit einiger zeit im 2.tal eine wiese als sumpfgebiet belassen worden und dort hat sich schon schönes schilfrohr angesiedelt.

20140705_krabachHolz+MJungenim dritten tal war ja viel geschlagen worden und auch geschält, sowas nennen wir unter uns rindeRmulch und holen alle paar jahre mal einen hänger voll bei der RSAG in eitorf um die beete abzustreuen. das hält zumindest einen teil unerwünschter wildkräuter fern und das (immer weniger fallende) wasser besser im boden.
nach den furten unterhalb hülscheids geht es langsam hoch vom bach richtung meisenbach und dort unten steht ein gedenkstein der dieses mal endlich auch den weg ins blog findet.

20140705_101909guelleOvaleandere haben kornkreise, bei uns in der region hat’s eher gülleOvale 😀

20140705_103105kamillenMaisMohn

von oben ist der blick dann wieder weit trotz der hügel und schön der mais mit kamille (?) und dem einen oder anderen mohn

20140705_104616wackenMendt20140705_110342schmetterlingwacken ist überall? am höchsten punkt hennefs (in eichholz) grüßt von ferne das gewerbegebiet buchholzMendt, schon „ausland“ mit zugehörigkeit nach RP statt NRW, aber in unseren heutigen föderalistischen zeiten arbeitet man zusammen. die hennefer raiffeisengenossenschaftsfiliale hat da auch seit ein paar jahren mit mehr platz hin von uckerath umgesiedelt, gewerbesteuer hin oder her, ich denke man einigt sich (mit haribo in grafschaft statt BN könnte das etwas schwieriger werden?).

der kleine flatterer rechts, arbeitshypothese schachbrettfalter, hat mich einige (brutto)minuten gekostet und mir eine kleine pause verschafft, der war nämlich extrem wievelig um nicht zu schreiben hektisch und bis er sich mal einen sekundenbruchteil setzte zum auslösen schlich ich etliche meter hin und her am straßenrand.

der rest vom samstag nach 17,75 laufkilometern in 2:11 war erholung pur, gefolgt von abendlichen zucchini al forno, denn die ersten sind schon wieder groß und wollten ausgehöhlt und gefüllt im backofen gegart werden.

am sonntag dann war siegtalPur. der vorsatz mit bahn an die quelle (oder zumindest ein großes stück gen osten) und dann per rad zurück zu fahren ließ sich auch diesmal wieder nicht so recht angehen. ich hatte rufbereitschaft, was zunächst mal nicht so dramatisch ist, aber WENN … dann sollte eine reaktion in etwa einer stunde erfolgen, was schwer zu realisieren wäre fernab von zuhause. statt dessen kam das handy in die bauchtasche und ich machte mich auf ins gewühl, wie üblich von uns runter ins tal nach osten, mit dem koga.

hin heißt flußaufwärts und nach 1:15h in roßbach bei gut 32km hatte ich auch wieder fast unser heimisches niveau erreicht, damit rund 100Hm absolviert bei teils heftigem gegenwind, das ganze bewußt sofern machbar ordentlich reintretend als eine art „tempotraining“ gesehen und mich auf eine leckere waffel irgendwo schon gefreut. die gab es dann also mitten in roßbach als verdiente erste pause.

20140706_130900schladernBhfauf dem rückweg strahlte der schladerner bahnhof in frischem rot, das ist derzeit modern und noch hab ich mich nicht satt dran gesehen.

20140706_142044kogaWeinbarnicht satt gegessen aber wunschgemäß und daher genossen habe ich dann etwas abseits von der hauptroute eine kleine portion matjes in der weinbar am altebach.
dort waren wir eine woche zuvor anläßlich eines 50. geburtstages eingeladen gewesen und hatten ein sonderöffnungsschild gesehen. ansonsten ist nämlich dort nur do-sa abends und zu besonderen terminen geöffnet.
die lage im gewerbegebiet ist landschaftlich nicht prickelnd, andererseits aber für laute feten optimal und das ganze sehr nett aufgezogen mit schöner bepflanzung rund um die beschirmte terrasse.
daher war das dann gestern eine sehr erholsame längere pause bei wasser und einem kleinen rosé. mit rund 12km sollte der heimweg überschaubar sein bis auf den berg hoch nach niederscheid von 70 auf 190Nn, der doch schon ein wenig zehrte. aber danach lockte ja „feierabend“ sprich abhängen . . . dachte ich.

kaum zu hause mit 66,45km in 2:45 auf dem garmin fuhr der göttergatte mit dem rad ins büro um mal 1-2 stündchen ungestört ein paar probleme zu lösen, das versprach erholsame ruhe, aber dann klingelte das telefon: „ich hab eine dummheit gemacht“ — hä? er hatte sein rad im firmenflur abgeschlossen, aber der schlüssel … lag im kofferraum im golf im carport zu hause.
da hatte ich also „so in 1-1½  stunden“ eine weitere tour gewonnen, denn mit dem auto kam man ja immer noch nicht vernünftig ran.

20140706_mertendiese tour war dann einerseits entspannter dadurch daß der göga „zur belohnung“ den eitorfer biergarten vorschlug, ohne den ich gar nicht erst losgefahren wäre :D.
andererseits wurde es mit 20km incl. dem selben berg wie vorher nach niederscheid hoch ja wieder anstrengend und zur krönung, weil das siegtal nach biergartenbesuch schon wieder autoUnfrei war, bestand er auf seiner standardroute über lützgenauel und merten.
das ergab zusätzliche 60Hm völlig umsonst weil auf der falschen talseite gelegen, dafür auch aber eine zusätzliche rast zum wasserflaschen leeren neben schloß merten mit blick über die sieg (oben links der pseudoTempelTeil des phantoms von merten) den ich auf handy nur als collagenpanorama zusammenbekam. nach 58:30 war aber alles überlebt und bis dahin konnte er sich einige flüche anhören unterwegs. er versuchte zwar noch mit eigenen 100km zu kontern, pur rad verteilt auf 4 tage do-so kam er damit natürlich nicht so wirklich durch, aber schöner versuch.