winter?Wanderung

20140105_klodscheidsiefendie nacht über hatte es geschüttet wie aus eimern oder vollen rohren, da konnte man sich kaum vorstellen daß später die wettervorhersage mit s☼nne doch recht behalten sollte.

aber 4 tage vor einer OP wollte ich, zumal mein rücken hier+da muckte bei manchen bewegungen, dann doch keine (zunächst geplante) radrunde mehr wagen und bei 8″ und weniger eine erkältung riskieren, die die vollnarkose und damit den ganzen termin verhindern würde.

laufen macht eh keinen spaß mehr aber der idee des göga zu einem kleinen gut eingepackten spaziergang um halb vier konnte ich mich spontan sofort ohne großes abwägen anschließen, zumal zur fußentlastung mittig ja karl-heinz‘ weincafé lockte 😉

20140105_wanderungvorbei an dem uns seit langem reizenden verfallenden ahrenbach-gehöft (ganz oben links die scheune mit halb ohne dach, mittig in den tannen der hof, rechts ein topsaniertes anderes anwesen außerhalb unserer möglichkeiten) ging’s ins naturschutzgebiet, wo aber heute wohl schon horden hergewandert waren.
jedenfalls war der boden teils lehmrutschbahn wie seife, schwer stabil zu bewältigen bis es ein stück weiter drin mehr schotter hatte, aber auch dann war es immer wieder mal ziemlich matschig.

durch den klodscheidsiefen ging’s dann wieder hoch zur burg von stadt blankenberg

20140105_bb-burg-1wo wir mal außerhalb einen uns bisher unbekannten weg wählten mit schönen ein- und ausblicken

20140105_bb-burg-2im kirchhof mit seiner wiese konnten wir uns wenigstens mal grob die schuhe vom matsch befreien

20140105_bb-kirchhofum dann von hinten an der kirche vorbei ins dorf „einzufallen“ und im alt-blankenberg nach rund 3,2km eine (naja, fast) verdiente rast einzulegen, mit einem sehr leckeren trockenen roten (spätburgunder) von der ahr, begleitet von einem geteilten völlig unbekannten aber nicht uninteressanten stück rotkohlTarte.

20140105_bb-1daß tatsächlich noch winter ist merkte man im wesentlichen daran daß beim rausgehen die dunkelheit schon zugeschlagen hatte.

20140105_bb-2aber der viertelmond schien zu beginn noch hell genug daß er sogar schatten von uns warf und wenn man die strecke kennt kann einen durch die felder auf dem asphaltierten wirtschaftsweg auch nicht mehr viel überraschen.

fazit: eine schöne tour von 6,2km, noch halb im hellen, zum letzten mal für eine längere weile, balsam für die seele.

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