(r)eis(en)zeit

20131116frostBlumenGrossDSCF0613inzwischen herrscht eiszeit, so ein bischen, klar jahreszeitlich bedingt zu recht

20131116frostBlätterDSCF0610da sehen die letzten jeLängerJeLieberBeeren

20131116frostbeerenDSCF0615und der lavendel

20131116frostLavendelDSCF0621wie überzuckert aus und das moos zu seinen füßen hat einen ganz eigenen charme

20131116frostMoosDSCF0623deshalb wurden am samstag die kübelpflanzen von der terrasse geholt.

damit haben wir, wie die bine (nicht ich, nicht die B2, sondern die mit dem tollen garten+blog) auf mein foto hin meinte, unsere orangerie jetzt wieder voll.

20131116winterQuartierDSCF0626in früheren jahren waren zitrone, zitronenverbene, lorbeer und olive da oben noch alleine. diesmal kam als neuzugang oleander dazu und dann noch 3 mittelgroße töpfe links unter dem fenster, die man so kaum sieht, die auch potthäßlich anzusehn sind, aber einen versuch wert: der sauerklee der sich so supertoll mit den tomaten vertrug soll eine chance bekommen im nächsten jahr nicht neugekauft werden zu müssen.
im letzten winter war mir der erste nämlich noch kaputtgefroren, das geht dann schnell, er hat zwar stabile blättchen aber insgesamt recht fette stengel. nix für nordwestlichen westerwald.
ich hab ihn runtergeschnitten und hoffe daß er das mag.
daneben steht dann noch der topf mit dem ebenfalls beschnittenen glücksklee, auch tomatenaffin, der hatte neulich beim buddeln knollen gezeigt von denen ich eine in einen kleinen topf setzte, die schon wieder trieb.
dazu kamen nach dem bild noch myrthe und ein rosmarin (im garten steht noch einer aber vor ein paar jahren war mir mal der alte erfroren deshalb hatte ich sicherheitshalber noch einen auf die außenfesterbank gestellt, zu spät ihn jetzt noch auszutopfen) und ein schnittlauch, dito zusätzlich zum draußen bleibenden. der ist zwar SEHR robust aber kommt ja dann auch erst wieder wenn’s wärmer wird. so hab ich vielleicht den winter über auch mal was „frisches“ zum abschnippeln.

20131117ofenDSCF0638vorne im gemüsebeet hab ich auch noch gewütet, vor allem geerntet, die letzten möhren und dann saatgut von radieschen und cosmosSchmuckkörbchen.

danach war platz für die erde aus den terrassentöpfen, die leer besser durch den frost kommen als gefüllt und mit regen nass dann auch noch je nach qualität platzend.

am schönsten ist es an so kalten+grauen tagen, vor allem nach ein paar stunden draußen, dann natürlich vor dem ofen 💡

reis-zeit
führt zum hausfrauenTippDesTages:
ich nehme seit jahren weiches wasser aus unserem hahn, also wahnbachtalsperre, mit in die firma. das war schon 18 jahre lang in neustadt/wied der fall und das wasser das (für mich seit 2 jahren) in wahn aus dem hahn kommt ist, falls das überhaupt geht, noch um klassen kalkiger 😯

tee kochen damit macht überhaupt keinen spaß und die exSchulungsraumKaffeemaschine, die statt entsorgt zu werden nun allgemein verfügbar ist, kann wegen dampfdüsendefekt nicht mehr über ihr programm entkalkt werden (da hülfe also allenfalls unter opfern von bohnen mit essig zu kochen und mehrfach [unter weiteren opfern] wieder nachzukochen bis das saure weg ist), sollte also auch so wenig wie möglich „leiden“.

nun trage ich also seit etlichen jahren mein wasser im 6er-kasten mit 5 anderthalbLiter vittelFlaschen (2 kisten davon im wechsel im einsatz) in der gegend rum. mit der zeit setzen die patina an. ich spüle sie zwar heftig schüttelnd vor jedem befüllen durch, aber dennoch hatte eine dann am boden einen leicht grunlichen schimmer bekommen, der leider nicht außen war. das hab ich dann schon nicht mehr so getrunken sondern nur noch abgekocht verwendet, aber trotzdem …

tipp von der modernen hausfrau (JETZT der einsatz von B2): reiskörner.
die theorie war klar, ich hatte sowas auch schon mal gelesen, aber glaube ich noch nie tatsächlich ausprobiert, was soll ich tippen — wahnsinn, der hammer, sowas von klar gespült und in 0,nix ohne viel aufwand oder gar chemie. der göga machte seine trinkflaschen ab+zu mit coregaTabs sauber (extra dafür angeschafft, NOCH sind wir nicht so weit 🙂 ), das ist nun vorbei 💡

eisen“fressen“ die erste:
in grauer vorzeit so etwa 1989 begab es sich daß sich das 1.neunkirchener shotokan karate dojo nach etwa 10 jährigem bestehen auflöste, mangels nachwuchs auf dem lande, die zeiten von bruceLee und einführungslehrgängen mit 50 leuts waren definitiv vorbei.
damals zogen wir mit dem resttrüppchen in die halle der sportfabrik beuel, eine weile ging das gut, dann schrumpften auch da die zahlen und wir mußten räumen weil 2 tage die woche zur topHallenZeit gegen 19:30 mit 10 mann wo man locker mit 50 „hüppekästchen“kurse aerobic zumba bodypump whatever anbieten könnte, verstänlicherweise nicht mehr drin waren.
der sportfabrik blieben wir dennoch treu, der göga und ich, als fitneßmitglieder. hatten wir zu beginn dort noch gedacht ‚wie kann man nur so eisen“fressen“, das soll spaß machen 🙄 , da gibt’s doch schönere beschäftigungen … ‚ waren wir über ein paar wochen als versuchskaninchen fast unbemerkt reingerutscht.
„karatespezifisches krafttraining“ in gestalt von 8 ausgesuchten übungen, als pyramide mit (grob erinnert) 30/50/70/90/70% des maximalgewichts absolviert, war thema einer diplomarbeit (der damaligen freundin des sensei). es entwickelte sich daraus dann halt doch ein regelmäßigeres training, das war vor der lauferei dann auch schon manchmal 2-3 tage die woche, häufig sonntags morgens mit schöner ausgiebiger sauna hinterher. mit dem laufen wurde das weniger, lange kanten für marathons macht man am besten sonntags morgens, aber ganz aufgehört hatten wir nie, nur teils heftigere lücken und damit frustrierende „kindergewichte“ im nächsten anlauf.

nun hatten wir über die ewige zugehörigkeit natürlich auch einen super tarif, selbst nach der erhöhung vor ein paar jahren immer noch, aber die fahrerei nervte schon und als jetzt eine neue preisrunde eingeläutet wurde war klar: das macht dann keinen sinn mehr.

somit wechseln wir nun die fabrik. von der alten tapetenfabrik geht es in die alte waagenfabrik, kronos in hennef liegt deutlich näher für den göga und selbst für mich noch direkter am weg (als auf der flughafenautobahn gen pützchen weiterrollen bisher noch tolerabel gewesen war) und man kann sogar mal wochenends mit dem rad hin und hat ein standbein (spind) für autoschlüssel/papiere nach der arbeit im sommer um in den allnerSee zu hüpfen …

eisen“fressen“ die zweite:
gestern gab es den rest roteBete bzw. von den letzten geernteten 1,2kg kleineren kügelchen gut die hälfte als gemüse zu burgunderKrustenbraten und klößen, hier ein kleines makingOf

20131117makingOfRoteBeteBurgunderBraten_kleinerund nun sind wir eisenhaltig (auch wenn beim kochen ein großer teil verlustig geht) und innerlich bunt (ein kleines weilchen, aber heftigst, dagegen ist spinat [nicht nur hinsichtlich des eisenanteils] kinderKa**e 😆 )

20131118leoDSCF0645zum abschluß noch die rubrik strickzeugDesTages, diesmal in kombination mit outfitDesMonats.

der pulli==minikleid im einfachen zopfmuster ist wie alle anderen auch schon asbachUralt und im winter angenehm weil weiche wolle und damit kuschelig mollig gemütlich aber atmend angenehm zu tragen.

tituliert wurde ich als „tigerlilli“, von keinem geringeren als dem chef, der es besser wußte aber riskierte und prompt den rüffel bekam „das üben wir noch mal, WIE heißt das tier 🙄 „.

ich mag diese leggins, habe damit schon früher bei modebewußten kundinnen, nachdem ich am ersten tag im anzug die lage checkte am 2. oder 3. mutiger werdend, dämme zu brechen vermocht. solange man intern in der IT-abteilung werkelt ist der dresscode ja oft legerer und da ist es manchmal doch schon recht nett, daß frau sich ein bischen mehr phantasie erlauben kann als die vorHERRschende mehrzahl der kollegen in anzug mit hemd und schlips und ende der durchsage 🙂

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10 Kommentare
  1. abgesehen davon, dass ich erst dachte, es seien Backpflaumen (übrigens auch sehr köstlich zum Braten..) sehen die roten Betenkugeln doch ganz passabel aus und schmecken zierlich bestimmt besser als die erwachsenen..

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    • erstaunlicherweise gerade nicht, bzw. ich hab die großen die ich vorletztes wochenende fertig gemacht/eingefroren habe ja noch nicht probiert, deshalb weiß ich nciht ob’s für die ganze „serie“ gilt, aber bei den kleinen waren diesmal ein paar recht bitter, das hatten wir noch nie 😦

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  2. Bei euch ist viel kälter als hier! Lediglich 1 x leichtes Kratzen am Morgen.
    Aber das mit den Reiskörnern, das hab ich nicht gespannt. Was hast mit denen gemacht? Dauerhaft ungekocht in die Flaschen?? 😀

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    • kratzen muß ich morgens nie, das glück des carports, das droht dann erst abends vor dem losfahren aus der firma (draußen parken wir müssen :cry:) wenn es tagsüber friert (oder schneit und …)
      reiskörner in die (leere) flasche, ein bischen wasser dazu, ganz dolle geschüttelt gekreiselt geschwenkt und alles auf dem kompost entsorgt, incl. aller exInneliegendenDreckspuren 💡

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      • Super, probier ich aus!

        Carport hab ich auch: Passt handelsübliches Auto rein – aber man muss drin sitzen bleiben 😀

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    • schon wieder nicht … unserer ist unter der terrasse, also 5 seiten beton und eine luft, trapezförmig, einfahrt schmaler als 2 autos breit sind, war konzipiert für 2 A3 vor 15 jahren 💡
      die werden nun immer größer und damit ist jetzt das maximum erreicht (1mal übernächste A3-generation, einmal golf) da wir rechts dicht an die wand und vorne ganz ran müssen damit jewelis der andere mit dem popo noch schräg vorbei raus oder rein kann 😯
      zumal da ja auch vorne und an der linken seite in „bauartbedingten“ nischen unser holz lagert, das nimmt noch mal einen halben meter in der länge, aber ist gemütlichkeitstechnisch unbezahlbar

      aber im übrigen: schreib doch (endlich mal wieder) ne kolumne über’s kratzen 😆

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      • :-DD
        Bei uns ist es so, dass eigentlich drei Autos hintereinander reingingen, aber dicke Balken nur Smartbreite zulassen, so man die Nacht im Haus verbringen will. Mein Mann hat’s früh eilig, also verstopft er das Loch. Regelmäßig stürzt halb das Haus ein, wenn es regnet un mein Mann besonders nah in einer Lücke zwischen 2 Balken parken will, um nicht beim Aussteigen durchs nasse Gebüsch zu müssen. Ich versteh nicht, wieso er’s immer wieder versucht, der Balken zeigt seinem Wagen regelmäßig, wer der Chef ist. 🙂

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      • Übers Kratzen hab ich noch nix, aber ich mach grad was übers Essen rund. Das ist doch auch schön! 🙂

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  3. Annette sagte:

    Sieht lecker (dein Essen), wunderschön (deine frostigen Pflänzchen) und saugemütlich (dein Ofen) aus! Gemütliche Herbststunden wünsche ich dir 🙂

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