schwarzerWald (tor)Tour de Bonndorf

am dienstag dem 23.7., dem vorletzten tag unseres schwarzWaldUrlaubs, machten wir uns auf eine richtig tolle radtour. die karte speziell dazu hatten wir die vorhergehenden tage immer wieder mal studiert, es konnte eigentlich kein allzugroßes problem sein, da die wege wirklich gut markiert sind mit einem ovalen gelb mit radler mittendrauf.
später kapierten wir auch noch wieso an manchen kreuzungen mehr als nur 2 dieser schilder in verschiedene richtungen zeigten: weil nämlich davon dann welche gestrichelt waren und verbindungsstichwege zur „city“ bonndorf wiesen.
somit kann man das auch als sternfahrt bzw. mit zubringern in meheren kuchenstücketappen absolvieren. wir nahmen die große runde außenrum.

die (tor)Tour de Bonndorf habe ich später dann, mangels hochladewilligkeit der garmine, mal  in jogmap abgemalt, um die höhenmeter ansatzweise zu ermitteln, die stichwege gehen dann so etwa bei km 6|15,5|26|36|42 in die mitte

20130723torTourDeBNdorfJMder start war erst mal klar von der nachmittäglichen tour vom ersten tag, kurz vor bonndorf bogen wir dann aber links gen norden oberhalb von boll (und später auch durch) vorbei an feldern mit mohnrand und herrlichem ausblick, irgendwo dahinten+unten ist sie, die wutachschlucht vom samstag

20130723panorama1nach 15km ging es steil runter ins dorf, durch münchingen und auf der anderen seite der hauptverbindungsstraße L171 wieder steil den berg rauf, erneut mit tollem ausblick

20130723panorama2oben war dann eine verdiente kleine wasserpause angesagt, die allerdings schon eine ahnung von mehr — wasser — aufkommen ließ.
davor flüchteten wir zunächst ein eine passend im nächsten tal hinter dillendorf gelegene grillhütte, fuhren dann aber doch weiter um nach 26,3km und 1:45h etwa in der mitte der tour, bis dahin so gut wie ausschließlich auf asphalt gut vorangekommen, im felsenkeller in wellendingen eine stärkung zu genießen.

20130723rastdort scheint die zeit ein bischen stehen geblieben zu sein. aber der service war gut, die schirme draußen dicht, wovon sich noch 2 zu uns geflüchtete wandersleut überzeugten, und das hefe kostete sagenhafte 2,20€ wo man bei uns nicht unter 3 meist eher 3,50€ zahlt und ich neulich an der mosel in nittel auf der karte des ersten heimgesuchten lokals bombastische 4,50€ las 👿

gut gesättigt mit 2*brotzeit „felsenkeller“ à 6,50 machten wir uns nach dem regenguss auf die 2.hälfte der tour. angesagt war theoretisch noch ein bischen straße oder asphaltierter wirtschaftsweg und dann im wald flach den erlenbach so von 670Nn entlang zur kreuzplatzhütte auf 700Nn.

nur 😯 irgendwie ging es, inzwischen in teils groberem schotter deutlich anstrengender, dorthin immer zwar sanft aber stetig bergauf.
angekommen sah ich, daß da wohl die karte irrte. garmine, in diesem offenen gelände ohne schroffe einschnitte ziemlich genau, vermeldete schon 800m 20130723wald1das hatte uns müde gemacht und der folgende anstieg sah uns erstmals absteigen und ein kurzes aber SEHR knackiges stück hoch schieben, kein grip, puddingbeine 😳 bis wir vor ebnet wieder aufstiegen, durch den wald runter und rauf radelten und an der saubachhütte mit ruine der ehemaligen saubachkapelle eine kleine wasserrast einlegten.

20130723saubachhof

danach ging es quasi permanent weiter im wald auf schotter aber nicht so schlimm und mit viel spaß, vorbei an der ebersbacherhütte, durch sommerau wo der gasthof im nobel aussehenden reiterhof leider (mo+di?) ruhetag hatte und zur schon bekannten hummelhüte mit einem der vielen brunnen zum auffüllen der wasserflaschen.

20130723wald2darauf folgte dann das schon aus der schluchseerunde bekannte knackige stück von der hummelhütte hoch nach glashütte mit rund 22% (260+ auf 1200länge) und leider hatte die glashütte ebenfalls ruhetag, aber nach so vielen kilometern und höhenmetern kurz vor dem ziel konnte uns das nicht mehr wirklich schocken.

die zweite hälfte von 24,4km dauerte dann auch 2:05h also bei knapp 10% weniger gut 15% mehr. macht nix. war toll, insgesamt gut 50km in netto 3:50 zu absolvieren. auf der offiziellen radwanderwegekarte sind teilabschnitts- und gesamtzeiten angegeben und die nennen insgesamt 2:39h für geübte Radler und 4:35h für Freizeitradler, da haben wir also die mitte zwar etwas verfehlt die wir aber auch nie ernsthaft angepeilt hatten 😉

wegen des ruhetags gab’s dann in holzschlag nebenan im reichenbächle ein bierchen und später nach verdienter (reinigungs)pause auch das abendmenü, meinerseits mit aperitif honigwein, nicht schlecht und regional wohl beliebt.

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