die italienischen momente

wenn um 14:00 am flughafen K/BN 29° sind wird die kernzeit auf 14:30 reduziert

als ich montag ins büro fuhr hatte ich noch einen vagen traum von „hitzefrei“ aber das war ein frommer wunsch, war mir ja klar, die mail holte mich auf den boden zurück 😦
man kann früher gehen, wenn man kann, also nicht gerade support hat und da bleiben MUSS, aber man muß es irgendwie vor/nacharbeiten. immerhin.

montag war es dann noch knapp darunter aber gestern zeigte die referenzseite 31,1 zur stichzeit.
da man mit den unterarmen festgeklebt am schreibtisch und mit kochendem hirnschmalz eh nicht so gut denken KANN sollte man es dann besser sein lassen sobald es geht und deshalb war ich dann mal gegen fünf zu hause (irgendwie doch noch ein bischen hängen geblieben) statt (als spätstarter) erst nach sechs oder sieben.
auf der fahrt wechselte das thermometer die zahlen zwischen 35,5 und 34 mal rauf mal runter und wieder rauf, je nach umgebung?.

der schönste platz — ist dann nicht an irgendeiner theke, selbst draußen im biergarten, wie mir eine kollegin bestätigte die da irgendwo im innenhof „eingekesselt“ und zunächst noch unter sonnenschirmen trotz guter stimmung mehr leiden als genießen mußte.

der schönste platz ist hinten raus unter der linde im schatten mit einem stetigen luftzug. der göga kam eine weile später wegschwimend weil mit dem rad aus dem büro, von bach an der sieg um 90Nn über niederscheid hoch zu uns auf knapp 190 ist dann anspruchsvoll. er brauchte eine weile um wieder trocken zu werden und daher gab’s trotz frühen feierabends auch erst später zu italiengewohnt normalen zeiten was leckeres, unsere lieblingssommernudeln:

  • olivenöl mit einem hauch von knofi (mit dem vorher die glasschüssel fest ausgerieben wurde)
  • farfalle, etwa 400g
  • 6 tomaten, noch nicht soooo aromatisch wie möglich weil die eigenen noch lange nicht fertig sind und die gekauften, da kurzentschlossen, noch nicht so lange auf dem kühlschrank zum nachreifen lagen (womit man fast alle zu kulinarischer höchstform bekommt)
  • 3 mozzarelle
  • frischer schwarzer pfeffer & salz
  • rund 10 riesengroße basilikumblätter, auch noch vom gekauften topf, aber von susanne also der biogärtnerei bei uns
    meine eigenen sind immerhin trotz der kälte vor 4 wochen gut gekeimt und inzwischen als basilikum erkennbar, die keimblätter sehen ja aus wie alles andere auch, aber darin sitzen jetzt in die andere richtung die klassischen runderen nach unten/innen gebogenen ersten beiden blättchen

wenn man sowas dann IN der küche stehen läßt zum abkühlen statt es rauszustellen, DANN ist es wirklich heiß (und im haus im erdgeschoß, im gegensatz zum dachgeschoß, auch noch angenehm, weil die rolladen tagsüber unten waren :idea:), als ich später halb elf ins bett ging war oben drinnen und draußen etwa gleich, das außenthermometer zeigte 26,6°

aber erst mal 2 stunden zurück: um halb neun war also „a tavola“ hinten am gartenhaus angesagt

20130618farfalleFoto1705was so viel aussieht, immerhin hab ich nicht die ganze packung gekocht wie sonst meistens,  war dann doch irgendwann weg, also nicht wirklich weg, aber in den bäuchen 😳

die monster waren da langsam wieder unternehmungslustiger. als ich kam erzählte ich jedem obwohl er/sie es nicht hören wollte „Ihr seid wüstentiere, Ihr könnt das ab !„. die meinungen gingen da auseinander, es sah mehr so nach „mir ist so heiiiiiiiß, mach was …“ aus

20130618mikaWilliaber letztlich siegte die langeweile bzw. die aussicht auf ein kleines nachlaufspiel und der herr stand doch auf. willi liegt da oben übrigens mit den vorderpfoten in der katzenautobahn, d.h. diese rinne im gras ist nicht von uns gezielt angelegt sondern über jahre so ertrampelt, klar kann man auch quer & schräg über die wiese laufen und tut das auch, aber die „wichtigen“ wege die man täglich mehrfach absolviert, also hinten raus am kompost vorbei aufs feld zum mäusesuchen und retour, die werden immer auf die gleiche direkte art absolviert 💡

bleibt noch ein kleiner ketzerischer nachtrag zum wochenende, den ich mir bisher verkniffen hatte, unter anderem ein wenig abergläubisch das schicksal nicht herausfordern sondern warten wollend, bis sie heil zurück wären …

von donnerstag bis montag war der göga mit kumpel jochen „auf moppedtour“ 😆
wir waren auch schon oft alle zusammen unterwegs, auf schönen touren, auch mit schwager maks bevor der die suzi gegen den kinderwagen tauschte, eine der heftigsten touren ging mal zum ulli in den tannenblick in zwieselerwaldhaus (sackgassendorf an der tschechischen grenze, schon lange vor gemeinsamer eurozone mit grüner grenze weil mitten im nationenübergreifenden nationalpark gelegen). leider gibt’s den tannenblick als herberge mit ulliwirt nicht mehr, aber die tour damals wird unvergesslich bleiben: freitags hin 720km am stück mit 50km autobahnanteil incl. fettem engem baustellenstau :evil:, samstags durchs höllbachgspreng auf den falkenstein und sonntags 680km wieder schönheit fordernd überwiegend landstraße unter anderem durchs altmühltal wieder heim.

sowas machen wir nicht mehr (am stück). außerdem bin ich dieses jahr noch gar nicht gefahren, die fazer also auch nicht, ich paß nicht mehr gut in die lederkombi rein, der linke fuß schmerzt nicht nur beim laufen, gehen, stehen sondern auch länger auf der raste wo man ja (frei nach berndt spiegel „die obere hälfte des motorrads“ ) die fersen nach hinten nimmt um das mopped richtig im griff zu haben 💡

somit waren die beiden alleine verabredet und als „alte herren“ wollten sie die moppeds auf dem hänger mit in den südlichen schwarzwald nehmen um streßfrei schneller unten zu sein und dann 3 tage schöne touren zu machen und montag ebenso streßfrei wieder zurückzurollen.

nur: der zwar echte motorrad- aber doch recht kleine fipsige hänger vom jochenbruder war ungebremst und mit zulässigem gesamtgewicht nicht passend, zumindest laut papieren, sollte angeblich für tempo 80 doch möglich sein aber der göga streikte zu recht. er hatte nicht umsonst vor ein paar jahren einen größeren universalhänger angeschafft und schon vorbereitet in den per gut verschraubter holzbalken+schienenkonstruktion auch moppeds zu stellen.

aaaaaaber 😯 2 bmw-boxer 🙄 nie und nimmer … es wurde mittwochabend gemessen und probiert und draufgeschoben (eine) und wieder runtergeschoben … und immer waren die blöden zylinder im weg und ein auspuf egal ob vorwärts rückwärts seitwärts (späßken 😉 ) keine chance.

hach wie mich das „freute“, also natürlich nicht so ganz aber doch ein klitzekleines bißchen, als eingefleischte bmw-hasserin 😈 die jungs waren natürlich frustriert und schon so weit, auf wandern umzuschwenken mit bestücktem fahrradträger auf der kupplung aber mer muß och jönne könne !
ich also „nimm doch meine fazer„, kurzes zaudern vom göga, gesagt getan, die (klassische reihen4zylinder) paßte nach spiegelbeiseite hier&da gerade so neben den oldtimer vom kumpel.

20130612moppedHängerab gings. heil zurück kamen sie. unterkunft im schwarzwaldhof nicklas, mal wieder aus dem tourenfahrer, war superdupertoll mit der besten halbpension alltime (und wir sind einiges gewöhnt), gewandert sind sie trotzdem denn gefahren sind sie nicht (zusammen), einzig der göga sonntag abend ein ründchen und montag nach der heimkehr nochmal bei uns, mit meiner fazer, weil sie so toll ist 🙂

grund ❓ das alte boxerschätzchen hat in die hose gemacht, also völlig verrottete benzinschläuche ließen keine nutzung mehr zu. das üben wir noch mal, herr k. aus BN, obwohl wir da schon viel erlebt haben incl. abfallendem endtopf in den dolomiten war das dann doch wohl mal wieder ein highlight 😦 erholt haben sie sich trotzdem, die gegend ist wohl wirklich klasse und ich werd mir das dann auch mal näher betrachten, demnächst.

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9 Kommentare
  1. Die Autobahn halten da oben halten die Wuschel selber frei?
    Ich bin beeindruckt! Die sind gut zu Fuß. Wie Frauchen.
    Wie schaffst du das mit dem Laufen (Rennen mein ich!), wenn dir ständig der Fuß schmerzt …?

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    • tu ich ja nicht, leider, statt 40-50km/woche grad mal 10-15, alle 23 tage mal 4 oder 6 und nicht immer so prickelnd, von wegen gut zu fuß 👿
      näcshten dienstag MRT und dann hoffentlich eine idee was wie . . .

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      • der linke tut nach wenigen kiloemtern laufen, nach ein paar mehr wandern, manchmal auch schon nach wenigen hundert metern beim einlaufen oder sogar nach längerem stehen in der küche bei schlemmermahlzubereitung weh vorne links zwischen den zehen II und IV so daß kein abrollen mehr möglich ist und alles verkrampft, siehe V.a.Morton und der darauf folgende blog

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  2. Oh, oh, das scheint mir verdammt warm zu sein in deinen Kreisen, aber dafür verfeinerst du dir das Leben, das ohnehin schon sooooooooooooooo hart ist in diesen Tagen, mit der Cucina Italiana – auch ich bin ein Anhänger, nicht nur der italienischen Küche, dazu noch der passende Wein, nette Gesellschaft (ich fehle !! ;), und das Leben ist schön !!

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    • ja, Du fehlst dabei, bzw. würdest sehr gut passen, die 100g mehr hätte ich gut kochen können 🙂

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