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Archiv für den Monat Mai 2013

warten auf das sommerhoch, wo steckt bloß sabine? so titelte stern-online am dienstag, donnerstag kam ein kleines zwischenhoch das aber wohl namenlos war, somit bin ich erst für das richtige zuständig, gerüchteweise nehme ich die arbeit am sonntag auf 🙄

mittwoch jedenfalls war passend zum schwimmbadtag regen und am frühen feierabend gab’s kurz vor dem abzweig ins wahnbad was zu lachen: da ist eine kneipe an der straße, die hatte so eine schwarze „schiefer“tafel auf dem gehweg mit der fetten großen überschrift „Cocktail des Tages“ und darunter kleiner „BIER“, fast hätte ich umgedreht um ein foto zu machen aber ich glaub man kann es sich auch so vorstellen?

das schwimmen war unspektakulär, ich war schon besser drauf und hab’s dann bei 1600m bewenden lassen, 3*500 in 11:59, 11:57 (beide KKKB) und 12:03 (reines Brust) und noch 100m Kraul zum ausschwimmen in 2:29.

donnerstag war dann gartentag. da ist derzeit „katastrophe“ angesagt.

20130528+30haufenhinten am grundstücksende hatten wir mal tännchen quasi als zaunersatz. die haben wir irgendwann rausgerissen, da ist wohl die feinste erde, jedenfalls hat sich da jemand breit gemacht.

mirabellenBruchdienstag waren es noch „nur“ 4 haufen, gestern schon 7, so geht das nicht 👿 wozu hat man eigentlich 3 fellmonster ❓

dann hatte der bauer ja endlich/überfällig die wiese gemäht und gewendet und dann eingefahren und der ladewagen war wohl was höher als die üblichen trecker, jedenfalls paßte er nicht. nicht so ganz unter der mirabelle drunter her zumindest. die zugegeben genau auf der grenze stehend ziemlich weit in fremdes gebiet reinragt. da gibt’s nix zu meckern. da fehlt nun also ein ast und der rest ist weiterhin im weg und da wird abgesägt, dann ist der rest auch ausgewogener nach oben statt schräg übergewichtig.

donnerstag gartentag hieß erst mal die drei in der firma „geklauten“ wilden salbei an den teichrand einsetzen.

Foto1539

danach ging es ein paar stunden ums kompost verteilen. zunächst hab ich aber mal ein paar schubkarren voll gesiebt für die ganzen noch ausstehenden pflanzkübelterrassenaktionen.

Foto1541wer weiß was da so gelb blüht? gibt einen ratzegummipunkt 🙂

nach dem verteilen und glattziehen kam das setzen, erst ein paar zucchini, nach der letztjährigen pleite wo die (nicht nur bei mir, immerhin) gar nix wurden, hab ich erst mal 7 eingesetzt, viel zu viel für einen 2personenhaushalt, aber mal sehen was draus wird, rausreißen kann man immer noch.

20130530zucchiniRoteBetedie vorgezogenen roteBete kamen vereinzelt in 2 reihen und die restlichen minitöpfe mit viel bewuchs davor in eine dritte reihe „en bloc“, mal sehen wer sich da durchsetzt, da kann ich immer noch was vereinzeln.

davor wurde dann eine reihe tagetes gesäht. normalerweise halte ich das eher umgekehrt: die tagetes vorgezogen in töpfchen im treppenhaus und später dann vereinzelt an die beetkanten gesetzt und die roteBete sofort in die erde gesäht. dieses jahr ist ja ein wenig anders, erstens wettertechnisch nicht so prickelnd und dann durch unsere gefällte birke sowieso nicht früh zu bearbeitender grund. da nimmt der garten eine (halbe) auszeit und es wird nur ein bischen auf sparflamme gewerkelt und außerdem ist ein teil an der vorderen kante noch als holzzerlegeplatz im einsatz, da wird also nix hingesetzt sonst plattgetreten.

Foto1544dumm nur daß selbst dieses werkeln nicht spurlos an der alten frau vorübergeht, nach den gut 5 stunden tat mir der fuß weh, obwohl ich die tollsten neusten einlagen sogar in die gartenschuhe reingesetzt hatte.

nutzt alles nix. macht keinen spaß. nicht mal stehen mit wenig gehen, geschweige denn richtig laufen, da bessert sich nichts und die stimmung ist im keller.

da gönne ich mir dann manchmal auch einen kleinen luxus in gestalt von politically=ecologically incorrect shrimps mit meerrettich-tomatendip und gerösteter ciabatta mit knofi+olivenöl, dazu ein glas bicicletta (campari in prosecco), am schönsten mit eigener zitrone aber die wachsen erst gerade wieder … das ganze in der abendsonne auf paolo 😎

zum thema pflanzen noch eine tolle neue idee, im kölner stadtanzeiger diese woche gelesen und danach im www recherchiert: die durchwachsene silphie klingt so als sollte ich mein projekt hektarFürRatze mal weiterspinnen, also die 100m hinter unserem haus quer über die 5 grundstücke und in der tiefe bis hinter den sportplatz mal kaufen und dann nicht einfach so wie bisher weiterverpachten, sondern mit pflanzen bestücken und (mindestens) 10 jahre genießen.
da gibt es nur noch ein paar frägelchen zu klären: wem gehört der grund? wo gibt’s gute&günstige pflanzen? wer setzt uns die und grubbert im ersten jahr ein paar mal durch das unkraut weg? wer kauft die ernte (zur selbstmähung …)? letzteres entweder als grünfutter statt maissilage oder auch als bioenergie. fragen über fragen. aber für die rente doch nicht so uninteressant, oder 🙄

erkenntnis des tages: schafe die von oben „geduscht“ werden brüllblöken viel mehr als sonst im trockenen. so zumindest beim nachbarn schräg links hinter unserem gartenhaus. heute morgen also war dann nach dem zwischenhoch wieder regen angesagt, aber als ich mich überwand, dem guten beispiel des nichtbrückentaggesegneten göga folgend, der ins büro mußte aber vorher eine ahrenbachrunde lief, war ich sogar overdressed.
hauchdünnes brooksInfinityLongsleeve unter regenjacke war in summe ziemlich warm 😦
aber das tempo ließ sich ja auch gut lahmarschig als reines gartenmukalockerungsläufchen (ja, sowas gibt’s, muskelkater vom gartenbau) dosieren.unterwegs traf ich wanderer, erst 3 mit hund (die sahen nach verspäteter vatertagstour aus, also vater mit mittlerem und [ziemlich angepißtem] jüngerem ragazzo), dann eine einzelne frau die ich im grau von weitem für ein reh gehalten hatte, ihr rucksack hatte einen weißen fleck wie der puschelpo (oder „spiegel“), sie hat sich köstlich amüsiert als ich ihr das im vorbeilaufen erzählte. danach kamen mir noch mal 2 herren entgegen und alle 6 waren mit rucksack für alle eventualitäten gewappnet, so lob ich mir das, dann kann man bei uns herrlich wandern auch im potentiellen regen.

welcher regen? wenn das einzige nass von oben nicht aus den wolken sondern den bäumen fiel kann man sich nicht beklagen ❗ apropos „fiel“, einige, für meinen geschmack zu viele, hätten da „viel“ geschrieben. so wie man auch immer häufiger fragen liest wie „seit Ihr gut nach haus gekommen?“) argggghhhhh

deutsche sprache schwere sprache? dazu gab es neulich einen sprachtest bei spiegelonline und ich wil nicht behaupten alle 49 richtig gehabt zu haben, aber immerhin alle aus meiner sicht elementaren klassischen grundlagen korrekt und nur ein paar echt tricky ungewöhnliche leicht daneben … und meine lieblinge waren natürlich auch dabei, wie zum beispiel der klassische rheinländische „als wie“ magenverdreher.

wo wir grad bei grammatik sind noch ein nachschlag aus der heutigen wwm-folge, der mir gut gefallen hat:

Was klingt paradox, ist im Deutschen aber eine offizielle grammatikalische Tempus-Bezeichnung?

20130531paulaOfenFoto1545A derzeitige Vergangenheit
B vergangene Vollendung
C perfekte Gegenwart
D vollendete Zukunft

Paula wäre stolz auf mich (der in ihren augen immer die sittliche reife fehlte).

und damit meine ich nicht unsere tolle neue (und schon soooo super eingelebte) katzenmama sondern meine klassenlehrerin mittelstufe am AVG-Trier von 1972-1975 sowie deutsch grundkurs 1975-1978 😉

von der lehrerin hab ich kein digitales foto, aber unsere felldame hat heute den drang nach höherem gepflegt, sie hatte glück, der ofen war aus (nachmittags hatte es in nullKommaNix von 13 auf 21° aufgeheizt :shock:)

20130528maiGrüngestern morgen war ich vor der arbeit auf der kleinen hüsgenrunde unterwegs. da hätte der blogtitel auch zeitlos heißen können 😦
freundin Garmine hatte beim loslaufen schon gemeckert über niedrigen Batteriestand und sich dann nach 12 minuten verabschiedet, akku leer, obwohl ich ihn samstag extra für den SU-tria noch voll geladen hatte, dachte ich.

Foto1521irgendwas muß da schief gegangen sein. ich hatte schon exitusbefürchtung, aber nach gestrigem laden ist sie heute wieder brav gewesen 🙂

Foto1522der lauf war dann gestern zwar trocken aber ansonsten noch ein wenig frustgeprägt, zumal ich hüsgenbruder+frau mit hanka-wuffWitwe traf die mir versicherten sie wären sonntag auch nicht gestartet im falle des falles, also falls sie gemeldet gewesen wären, von der seite vollstes verständnis.

so langsam glaub ich auch daß die entscheidung ok war 😕

das wetter war dann ja gestern den ganzen tag bärig und heute noch mehr und das ist zwar schön aber ich komm mir auch ein bischen verarscht vor wenn ich an sonntag zurückdenke 👿

Foto1525jedenfalls grünt und blüht jetzt wieder alles, die maiglöckchen vor dem haus und der waldmeister im schatten unter haselnuß und zierjohannisbeere an der einfahrt sind monatlich passend maigrün mit weißen sprenkeln. die rhododendren hinter dem haus sind farbenfroh, und die akelei am teich steht prachtvoll dem könig zu füßen.

heute morgen war ich dann wieder unterwegs auf derselben runde, es ist einfach zu herrlich um 7 im wald, ich war so in gedanken und mein gegenüber anscheinend auch, daß ich ein reh voll erwischte, also nicht volle breitseite, aber erst knapp davor so auf 2-3 meter wo sie ja doch sonst eher bei rund 50 auf dem weg oder 10-20 im unterholz kehrt machen. dieses hörte keine elefantenherde sondern schlief im stehen oder mümmelte frisches grün, jedenfalls rannte es auf einmal los und verschreckte nun wieder mich die es gar nicht am rand hatte stehen sehen. weitere vorkommnisse: keine, gesamteindruck des laufs: schööööööön.

20130528mikaWieseFoto1516hinter dem haus hat der pächter das schon sehr hohe gras nun auch gestern endlich gemäht, wird es vermutlich  nachher wenden und hoffentlich nachmittags noch vor den angesagten schauern reinholen. paula staunte dann doch ein bischen, sie kennt ja bisher nur seit anfang märz wachsende wiese.

20130528morgenMonsterHalfwilma nimmt’s wie’s kommt, die hat soviel um die ohren (und dazwischen), da kann sie sich nicht um jedes grashälmchen kümmern. vielmehr muß sie streife auf dem kompost gehen und rüber zum nachbarn und dann kümmern im sinne von zugucken und raushalten, wenn mika eine kleine attacke auf die mamaPaula rennt und die sich dann gegenüber stehen und mal gucken wie sich das so entwickelt, wer zuerst kneift, wegguckt, alles in allem aber nette spielereien, die 3 sind eine tolle truppe, die bei schietwetter wunderbar im selben bett schlafen kann!

das ist zum beispiel desoxyribonukleinsäure — also das aus dem unser reales leben besteht, zumindest in einem technischen sinne, der bauplan. neulich hab ich mich endlich, schon lange gährenden guten vorsätzen folgend, typisieren lassen. ich habe ein mundschleimhautentnahmekit bei der DKMS bestellt und bekommen und auch genutzt wieder zurückgeschickt, ohne briefmarke. ich hatte, der aufschrift des umschlags folgend, gerade keine „zur hand“ aber bei 50€ spende parallel dazu doch zu tolerieren, oder?

viel zeit bleibt mir sowieso nicht mehr zur spende.

das klingt jetzt dramatisch, meint aber nicht eine eigene krankheit sondern daß das alter begrenzt ist, zwischen 18 und 55. wobei ich das ein wenig blöd finde, gesetzt den fall ein armes krankes „opfer“ würde in 10 jahren zu 99,999% passen (bei 100 hätte ich wohl einen unbekannten zwilling :roll:) dann hoffe ich sehr daß die unterlagen noch nicht entsorgt sind und eine ausnahme gemacht wird.

zum anderen ist das domainNameSystem zum beispiel wiederum technisch das, was unser virtuelles leben zusammenhält oder eher zusammenführt, wer ist wer wo wie erreichbar, die ganzen www http https namen und adressen, irgendwer muß ja den überblick behalten und alles organisieren, oder?
bei aller liebe zum sich selbst organisierenden spontanen mutierenden chaos, ich möchte schon doch noch ratzerennt finden wenn ich draufklicke und nicht irgendein grünes männchen vom mars, obwohl, käm auf den versuch an 😉

soweit der ablenkungsversuch vom blogtitel … aber hilft alles nix, da muß ich jetzt durch. ich bin ein weichei, aber immerhin kein dummes. in diesem fall steht DNS für 😯 DidNotStart beim siegburgTriathlon2013 😳

ich hab frust. und alte gräten, morgens tut „alles“ weh, immerhin hilft ein bischen tee und geruhsam in die gänge zu kommen, der start im wasser um 12:35 wäre da hinreichend spät also dafür keine ausrede gewesen. aber ich hab auch schon genug marathons und mehr bei scheiXX Wetter um mir nicht mehr alles antun zu müssen.
schwimmen&laufen bei den minimalen distanzen kein problem. aber vorher ’ne stunden im nassen rumfrieren beim warten und mittendrin im regen bei kaltem wind auf dünnen rennradreifchen volle kanne aus der kurve rutschen, nicht (mehr) mein ding. ich werd alt. auch weise ❓

ich erinnere gut wie ich ziemlich am anfang der lauf“karriere“ nach einem heftig verregneten hermannslauf (damals noch 30,6km inzwischen 500m sinnvoll angebaut) am folgenden sonntag den göttergatten auf der couch zurückließ mit den (seinigen) worten „so ein wetter hatte ich letzte woche schon das reicht das brauch ich nicht noch mal“ um nach alfter zu fahren und dort eine neue 10kmBestzeit aufzustellen 😉

damals war ich jung, unvernünftig und voller tatendrang. aber das ist nicht das ende der fahnenstange, hoffe ich mal. gibt noch genug zu tun, aber nach dem lustprinzip. damals hatte ich lust drauf. HEUTE NICHT, SO ❗ 👿

der wetterbericht hatte anfang der woche für freitag sauwetter und danach leichte besserung verkündet, entsprechend schwahnte mir schon bei diesem anblick aus dem bürofenster am freitag,

20130524büroGrünFoto1504daß sich da was verschieben würde.

gestern war ebenfalls nix mit ätzend naß+grau sondern ich kam mir mit zwar mäßig kühlem aber sehr schönem samstag ziemlich verarscht vor. aus protest (und weil es bei 13-14° noch tolerabel ist [und weil sich der erstmalige kauf von 3 raummetern eicheMix nachdem wir uns im harten winter leergeheizt hatten doch noch lohnen sollte]) hab ich den ofen angestocht, herrlich, mika war so begeistert daß er sich relativ widerspruchslos der dringend mal anstehenden kämmorgie zumindest der gerade oben liegenden richtigen weil am verzottelsten seite hingab.
ich sammle ja immer noch und wenn jemand in der nähe jemand mit spinnrad kennt bitte melden, sein flausch sollte mindestens so gut sein wie angorakaninchen!

immerhin war später nachmittags und abends dann endlich grau und niesel und die nacht hielt was sie versprach, 3 katzen im bett, mika mehrfach (er guckt halt immer mal wieder ob er sich vertan hat oder das wetter aufgibt) klitschnaß eintreffend. um halb 6 hab ich den wecker der auf 7:30 stand ausgeschaltet und die entscheidung getroffen. glücklich bin ich nicht damit aber immerhin trocken 😉

20130526regenTeichFoto1515

wilLinus

ich weiß es nicht genau, aber für die ansicht links, die sich heute morgen im eßzimmer bot,

20130526wilLinusLauserinhabe ich eine klare verdächtige, weil wilma gestern mal wieder den halben tag auf der couch rumlümmelte auf der orangen katzendecke. die decke hat nämlich definitiv keine beine, aber wilLange, immer noch hinten längere als vorne. von daher liegt der verdacht nahe, daß sie statt bällchen diesmal eine schmusedecke peanutsLinusLike in der gegend rumgeschleppt hat, oder?

statt sport gibt es nun also couch. kann es sein daß in chips nicht nur ein paar kartoffeln sondern eine fette (*sic*) portion couchpotatoe-gen steckt? hab nämlich gestern quasi als carboloading zum gedanklich schon abgehakten tria eine ganze tüte (übergröße) von der spanischen sonderaktion bei lidl verputzt, nachmittags ein paar stunden vor der abendlichen rinderleber mit pü+pommesBraeburn+öllich-jedünstet die es vor den ersten toren beim unsäglichen CL-finale gab.

Foto1513jedenfalls werde ich mich nun wieder in die gedanklichen wirrungen einer außenseiterin begeben, toni jordan macht „tausend kleine schritte“ und die ersten waren fast schwer zu ertragen, zu wirr wurde mir, die ja selber auf dem autotacho palindrome „sammelt“ und beim wäscheaufhängen nieNieNIE ein teil mit verschiedenfarbigen klammern festmachen könnte, im kopf.

aber es entwickelt sich, nett, und nach 152 von 269 seiten (ohne die 2 hinterhergesetzten mit dank) und eigentlich nur 148 weil es erst mit seite 5 losgeht, wie üblich in büchern, möchte ich nun wissen wie es weitergeht und ob sie jemals wieder ein leben führen kann ohne alles immer und überall zählen zu müssen und in teile einzuteilen die ihren numerischen vorlieben entsprechen (keine 14, nix mit 3er sondern am liebsten 10er-also-dezimalsystem, 6,12,24 und damit uhrzeiten sind eigentlich auch ein unding . . .)

PS: nachsatz vom (meist eher unerkannt und unberichtet bleiben wollenden) göga: „ich find das im übrigen vernünftig daß Du nicht gestartet bist, das kannst Du gerne reinschreiben„, und sowas von dem, der morgens beim blick aus dem schlafzimmerfenster in die vorbeirauschende sintflut noch meinte „mußt Du nicht langsam los ?“ wohlwissend welcher kampf in mir tobte, nur um mich ein klitzekleines bischen zu zanken … 33 jahre … nicht ganz spurlos, aber die macht der rache sei mit mir 😉

PPS: gestern sind 2 lauffreundinnen in 9:57:xy den (großen) rennsteig gelaufen, ein traum. heute haben sich etliche durch den RheX geschliddert — das sind alles helden des freizeitsports, keine weicheier, chapeaux 💡

keine panik, obwohl es heute — zur erinnerung: es ist der 24. mai — auf dem brocken 13cm schnee hat, wovon ich leider kein bild einbinde denn „Eine Darstellung der BrockenCam Bilder im eigenen Content ist kostenpflichtig und bedarf der schriftlichen Genehmigung durch die Innovations- und Gründerzentrum im Landkreis Harz GmbH„, meine ich damit nicht die aktuellen temperaturen, weder dort (um 10:00 -0,6° laut harztourist) noch hier.

es handelt sich vielmehr um die differenz zwischen dem filaK, dem firmenlauf köln rund um den fühlinger see, im letzten jahr und gestern. wo wir vor 365 tagen bei 33,5° angereist und unterwegs gelitten hatten taten wir das diesmal wieder, aber nur letzteres, bei der anreise waren es 9° (hinterher zu hause in Sü bei Uck bei Hennef an der Sieg 5° mit frostwarnsternchen im A3 :shock:) .

vor dem start waren wir froh daß das DLR diesmal ein zelt in der die partywiese umgebenden rand“bebauung“ angemietet hatte, da von den bei uns gemeldeten 160 wohl etwa 100 kamen hatten wir platz auch noch etlichen fremden asyl zu gewähren als es in form einer schwarzen wand auf uns zukam, dann heller wurde, am horiziont zwischen den bäumen um von unten kalte luft an die beine zu blasen und von oben die sintflut auf uns prasseln zu lassen.
zum anstellen vor dem start gingen wir zu 4 kolleg(inn)en plus perso-mann minus chef, dessen fernbleiben sich selbstverständlich bitter gerächt hätte. aber er tauchte hinterher fröhlich auf und war spät kommend gleich im auto sitzengeblieben vor dem lauf, wir glauben das obwohl seine schuhe hinterher die „saubersten“ von allen waren 😉

ich hatte noch schnell den magenta-telekomPariser ausgepackt den ich seit jahren als startpräsent irgendeines marathons ungenutzt in meiner trainingstasche hatte und der nach dem auspacken sogar als highlight eine kapuze bot, leider kein foto aber dafür hinterher getrocknet und damit nochmal nutzbar (muss man nicht haben, also die den grund zur nutzung, aber wenn dann klasse).
in dem teil rannte ich megaflott los in 5:30-5min mit brems+beschleunigungsHektik um erst mal warm zu werden, was aufgrund der strecke und menge der leute nicht trivial ist. zusätzlich erschwert wurde das ganze weil es ob der vorangegangenen wassermassen eine schlammschlacht war.

nach km1 in 5:30 nahm ich tempo raus, nach der wende zur halbzeit konnte man freier laufen, die VP wurde geschlabbert und dafür ein kleiner schwatz mit einem DLR“unbekannt“Kollegen gehalten und dabei nochmal wieder ein bischen tempo angezogen. völlig pervers waren etliche die 500m vor dem ziel einen hügel erklommen (extrem rutsch-/verletzungsgefährdet) nur um einer breiten pfütze zu entgehen die nur fläche aber nicht tiefe bot, wo sowieso schon ALLES vermatscht und naß war, 100m nach dem start hätte man das ja verstanden, aber dort war’s völlig egal 😉 kam mir vor wie nach dem motto: alle schwärmen vom fisherman’s friend strongman run, aber hier weichen sie jedem pfützchen aus, WEICHEIER ❗

von vorher gibbet derzeit keine fotos, nachher hat cheffe ein paar spendiert (und von uns machen lassen), die stehen daher dann mal dicht an dicht, zunächst das verdiente afterrunpaket.
es gab vom alle kosten (außer der anreise) übernehmenden arbeitgeber diesmal 6 bons für die verteidigung der firmenehre was für ein paket reichte: die wurst (ganz oder geschnippelt) kostete 3 ebenso wie das bier

fila_köln_2013_1_afterRunPartydie stimmung in der truppe war gut, vor allem nach dem überleben

fila_köln_2013_3_4muskeltieredie kleiderordnung sagte nix von reinlichkeit damit waren wir alle topgestyled

fila_köln_2013_beinehinterher war es schööööööööööööööööööööööööön

fila_köln_2013_7_abendStimmungaber nach dem start auch schon nicht mehr am regnen (oder haben wir nur einfach nix mehr gemerkt :roll:) also ein schönes happening mit woodstockqualitäten nur schlechterer musik (wie kollege DH aus Trooostlos-O meinte)

die dusche hinterher zu hause war saudreckig, das ganze hat mich an monschauM2005 erinnert, genauso versifft nach nur einem siebtel der strecke. die mizuno stehen nun klitschnass aber ansatzweise geschrubbt in der dusche, immerhin hab ich ja 2 identische paare somit sie zeit zum trocknen, bei dem geringen derzeitigen laufpensum.

apropos weicheier:
es hat spaß gemacht wenn auch wie immer zu voll, aber man nimmt es ja nicht ernst, und laufen geht immer, auch im nassen.
wozu ich derzeit immer noch keine meinung habe oder wieder zunehmend eine abnehmende lust, das ist der SUtria am sonntag 😦
heute scheint ja sogar die sonne (wenn auch heute morgen bei 3,8°) obwohl es als schlechtester tag angesagt worden war. hätten wir sonntag so ein wetter wie heute mittag, wo ich um die zeit dann in etwa vom rad aufs laufen wechseln könnte je nach startblock, dann wär das sogar „ok“.
statt dessen ist nun nicht freitag als tiefpunkt und danach besser sondern morgen noch ganz passabel und sonntag SCHLECHTER angesagt.
was soll man davon halten? rad im NASSSEN+KALTEN macht nicht nur keinen spaß sondern ist auch ein bischen gefährlich und ohne warmen aufenthaltsort einige stunden vorher rumzuwarten auch nicht ohne (negativen einfluß), wir werden nicht dafür bezahlt, wir haben zwar aber das wäre zu verschmerzen.
die frage ist ob man hohn und spott und eigene vorwürfe des versagens verschmerzen könnte wenn man nicht antritt ❓

dazu zum abschluß die weisheit des tages von der kollegin B2:
„Wenn der Kampf gegen die Weicheiigkeit an die Grenze der Idiotie gerät, sollte man anfangen nachzudenken.
das muß ich noch ein bischen sacken lassen, vermutlich so bis sonntag 7:30 wenn der wecker geht . . .

PS: ich seh jetzt erst, daß der titel auch zum datum paßt 😉

20130523regenKleeFoto1500vor einer guten woche hatte ich sie noch gelobt, diese (sch)eis(s)heiligen, daß sie pünktlich seien und es zwar kühler aber erträglich war. pustekuchen, irgendwie waren das nur die vorboten und sie haben sich festgefressen an uns. die kleinen tomaten die ich bisher im topf habe stehen unter dem vordach im sauerklee und immerhin kommen die ersten blütenansätze, sie haben ja einen warmen po von den pädsäppeln 🙂

pfingstsamstag&sonntag waren ja zwischendrin sogar mal schön, teilweise SEHR schön mit sonnenRennRadFahrten. aber den montag konnte man vergessen. der startete schon mit tee und früchtebrot und lesen im bett (eigentlich ja nett) und letztlich dann mit 3 katzen dort um die beine rum. wilma stand irgendwann auf und legte sich zu ihrer mama dazu

20130520paulaWilmaFoto149620130520zeckenFoto1499und dann gab’s gleich mal wieder fellpflege und schmuserei vom feinsten, den ganzen tag haben sie dann nicht viel anderes getan, nur später den ort gewechselt, da war das wohnzimmer voll von scharchnasen 🙂 fellpflege gibt es derzeit täglich auch meinerseits beim mika, neben kämmen um die langen haare auf sommer (welchen sommer :roll:) umzustellen steht auch immer prüfung mit den empfindlichen fingerspitzen rund um den kopf und im nacken (wo er halt selber nicht dran kommt) an.
fast jeden tag finde ich mindestens eins von den mistviechern, die einfach nur wegzuwerfen oder im klo runterzuspülen keinen sinn macht, die sind zu zäh, die überleben fast alles. deshalb kommen sie bei uns in ein glas mit alkohl, nur damit gehen sie kaputt und werden vor der nächsten „saison“ endlich entsorgt.

aber trotz aller wetterklagen, hülft nix, wenn ich am sonntag in SU zum tria will sollte ich mal kaltes wasser ausprobieren, dachte ich mir, gestern, nur wo? octopus macht ja laut homepage mittags den wechsel ins hallenbad wenn es schlechtes wetter ist, da hab ich dann erst gar nicht angerufen. eine sichere bank ist das eitorfer herrmannWeberBad, das hat mit (oder gar überhaupt :roll:) als erstes draußen auf im rheinSiegKreis. der grund dafür: die solarheizung schafft das schnell, weil es flach ist, kein sprungbecken sondern durchgängig 100cm hohes edelstahlkurzbecken, aber nicht 25 statt 50 sondern sogar nur 17m und damit 6 bahnen auf 100. das macht nicht soooo viel spaß zum zählen und die zeiten sind überproportional gut weil man ja „nur“ am abstoßen ist 💡 aber was soll’s 😉

nach der arbeit kurz vor sieben (bis neun geöffnet :!:) war ich da, mit mir kamen 2 junge männer, die schleuse war zu mit rollladen aber tür auf, becken aufgedeckt, leer, herrlich. der A3 hatte bei der ankunft 10,5° vermeldet.(hinterher 9,5). das wasser war wärmer, hinterher frug ich die schwimmmeisterin und sie hat nochmal nachgemessen, in der schleuse (also innen im flachen vor dem geschlossenen rolltor) hatte es 20,4° und dann waren draußen vermutlich so knappe 20.

es war angenehm, losschwimmen und warmwerden und erst mal einen 500er-block absolvieren immer 5bahnen kraul und eine brust — 11:30, kurze ne minute pause und der zweite 500er, die ersten 100m noch genau so und dann im steten wechsel kraul und brust, dann kann ich schneller kraulen weil ich über schnelles brust die fehlende luft wieder reinhole — 11:16

dann hab ich den näher bei mir schwimmenden typ angequatscht ob diese paddles mit denen sie unterwegs waren was brächten. ich hatte den satz noch nicht zuende gesprochen da hatte er schon das erste ausgezogen und mir dannn beide gereicht 🙂 verbunden mit der warnung erst mal nur 4 bahnen zu machen weil es sehr anstrengend sei (er hatte recht :oops:) aber ich könne solange ich wolle.

er wußte daß das risikolos war, es geht wirklich tierisch in die arme ist aber vermutlich nicht schlecht. nach besagten 4 bahnen gab ich sie wieder ab und wir philosophierten ein bischen darüber (daß ich bankdrücken schöner fände als krafttraining für die arme 😉 ) und über den SU-tria (ihnen unbekannt aber interesse bekundend) und über den zürichmarathon an dem er ziemlich trainingsfrei weil spontan durch einen freund beim besuch „gezwungen“ mitgemacht hätte 😕 ❓ immerhin danach 2 wochen mit muskelkater gesegnet.

nach dem schwatz war irgendwie die luft raus, ich hatte ja auch das pflichtprogramm von „nicht unter 1000m“ hinter mir und hab nur noch eben einen 100er gekrault zum abschluß, den schnellsten vom tag in knapp unter 2:05, aber wegen der länge eben nicht wirkllich repräsentativ.

fazit: 1166m in 26:21,25 netto und die temperaturen sind kein problem. sorgen macht mir die nässe vorher und mittendrin: auf nasser straße oder im regen mit dem koga abzuschmieren hab ich keinen bock. beim schwimmen wär’s egal, beim laufen auch zu ertragen, hinterher auf dem marktplatz wär trocken natürlich auch schöner aber beim fahren mittendrin bitte bitte trocken.

„trocken“ auf andere art sind die blätter eines ziergewächses dessen namen ich nicht kenne und das bei uns vor etlichen jahren bei der gartengestaltung eingezogen sich immens verbreitet und eine art lotusEffekt kennt. diese tropfen blieben samstag, als dann ja etliche stunden trocken war, auch noch lange erhalten, die hier drunter sind aber neu von heute morgen . . .

20130523lotusEffektFoto1503

Foto1469gestern war es morgens grau aber für nachmittags wieder sommer angesagt. und so kam es tatsächlich (manchmal muß man einfach mal dran glauben 😉 )
die quitte war nach dem einkaufen noch naß aber nach einem guten früh-spätstück und mittagsschläfchen sah es tatsächlich so aus als käme kein regen mehr runter, die straße war trocken und gegen vier hab ich mich aufgemacht zum ersten koppeltraining der saison.

auf dem koga ging’s über blankenberg runter nach stein und über lauthausen nach allner, dann durch die warth ins hanftal und über derenbach hoch nach uckerath.

20130518derenbachBaumSüEulevor derenbach mußte ich kurz mal drehen, da lag so ein toller dicker stamm, aus dem könnte man sicher auch was machen ähnlich wie es bei uns in der straße ein paar häuser weiter fest verwurzelt steht (den nachwuchs find ich ein wenig kitschig, den hätte ich weggelassen, aber die spitze ist toll)

zur anderen seite gen zumhof war das gras so grün der himmel so blau und der mond fing auch schon wieder an zu wachsen (oben am rand in der mitte), das war dann auch noch ein foto wert:

20130518zumhofFoto1471da bin ich früher öfter mal durchgelaufen, fahren tut man aus dem hanftal besser gleichmäßig über derenbach hüchel hollenbusch hoch nach bierth, finde ich.

20130518ratzeFoto1477qnach 1:04 für gut 23 zum ende bergige km zurück zu hause bin ich dann erstmals sofort losgelaufen. und obwohl ich mir auf dem rad bewußt „die kante gegeben“, also hier+da ordentlich reingetreten hatte um zu sehen was noch so drin steckt, lief es gut, ungewohnt locker wo normalerweise betonbeine ohne zeitgefühl der fall sind. so kam auf der welligen 4,45km hüsgenrunde eine saisonbestzeit von 28 zustande und ich war doch recht zufrieden hinterher auf paolo. gamine meinte sogar 1215kcal für diese „leistung“, wer’s glaubt — genießt darauf einen campari in der s☼nne 😉 (und hofft daß die rund 5kg zu viel die das debut im letztes jahr hinzuerstandenen zweiten trisuit ziemlich wurstpellig werden ließen doch noch mal irgendwann/-wie verschwinden 😳 )

Foto1478heute war für morgens ja auch noch mal schön angesagt und so war es auch. das schrie nach einem schönen kleinen frühstück (großer becher tee und ein brötchen) hinten am feldrand mit dem neulich erst erworbenen tisch+stuhl-set.

die jüngste noch uneingeweihte errungenschaft „aztekenofen“ steht auch schon bereit und wartet auf einen trockenen kühleren sommerabend 😉

danach ging es viertel vor 11 wieder auf dieselbe runde. da merkte ich allerdings daß 17 stunden dazwischen keine komplette regeneration sind.

das waren ja zwar keine meisterleistungen gestern aber ich komme ja auch aus einem schlechten trainingszustand und da merkt man so ein paar kilometerchen schon doch irgendwie. daher kam mir die idee mal eben am allnersee vorbeizufahren um zu gucken was da so los und zu fühlen wie kalt der noch ist.

es waren tatsächlich schon ein paar leute am sonnenbaden auf der wiese, im wasser war niemand zu sehen, ich hätte als gute ausrede fehlende schwimmbrille (und somit linsenverlustgefahr) gehabt und hab nur eben ein panorama zusammengestoppelt:

20130519allnerSeedanach ging’s weiter wie gestern, nach insgesamt 1:10 und allner rausgerechnet etwa 2min mehr war ich wieder zuhause.

20130519biertherKreuzFoto1489vorher hab ich noch ein neues teil für die noch immer nicht erstellte extra-seite „kruzifix“ festgehalten, oben in bierth mit uckerather kirche im hintergrund.

danach bin ich los gelaufen erneut auf die hüsgenrunde aber dann schon deutlich müder als gestern und am ende standen auch rund 4min mehr also eine pro kilometer zu buche. aber was soll’s ❓

insgesamt war es wunderschön und ich hab dann auch nicht sofort die füße hochgelegt sondern nochmal garmine umgedrückt und völlig multisportverwirrt: nach rad + lauf kam noch mal rad, nämlich das MTB. ich brauchte ein paar pferdeäppel für tomaten und hab einen spankorb hintendraufgeschnallt und bin los, erst mal den wirtschaftsweg runter nach ahrenbach.

da standen meine neuen lieblinge diesmal schon ein bischen näher am rand, noch ausbaufähig damit man den pony und die schönen plüschohren (von der linken grauen jungen schönheit) besser erkennt, aber zur einstimmung:

20130519ahrenbachKüheFoto1491kurz danach traf ich auf einen tollen haufen zum einsammeln und danach gings noch mal anstrengend weil auch auf dem nassen waldboden bergauf mit weniger grip um am ende zusätzliche knapp 5km zu verbuchen, und damit sogar angeblich 1425kcal verbraucht zu haben 🙂

20130519godRabbitFoto1492danach war erholung auf deckchair in der sonne angesagt mit sudoku und meiner derzeitige lektüre. manchem ist vielleicht judith kerrs „als hitler das rosa kaninchen stahl“ ein begriff, ich meine auch es gelesen zu haben vor ewig langer zeit und muß gestehen nichts mehr daraus zu erinnern. „when god was a rabbit“ ist nun nicht etwa der originaltitel sondern eine ganz andere familiengeschichte, startend 1968 und bisher (ich bin kurz hinter seite 100 von rund 335 und im jahr 1977) sehr schön zu lesen, teils traurig teils lustig, genau so wie es sich gehört.

auf dem deckchair war ich alleine, die rasselbande war solange die sonne noch schien irgendwo verstreut im schatten im gebüsch, unauffindbar, es ist immer wieder erstaunlich wie gut das klappt, sie können nicht weit weg sein aber man findet sie nicht. später kam dann kurz und knackig der regen und wilma lag drin, mamaPaula draußen auf der fensterbank, zwei graue grazien die schon voll in unsere abläufe integriert sind und wissen wie der hase (oder das kaninchen) läuft (oder eher pennt :lol:)

20130519wilmaPaulaFensterbankFoto1493

heute morgen ging der wecker fünf vor sechs, mit schlummertaste und 5minutenTakt kann man dann mit den nachrichten den tag beginnen … wird allerdings wie üblich von zwei meckernden monstern sowieso aus der falle geschmissen. mika und paula erklärten mal wieder wortreich daß der teller leer und unserer aufgabe des büchsenöffners nachzukommen sei. kleinWilli war „op jück“ was aber die letzte zeit nicht außergewöhnlich ist. sie ist ja schon groß und geht durchaus ab+zu eigene wege.

daher hab ich mir erst mal teewasser aufgesetzt (soviel zeit muß sein, ihr lieben) da der wecker ja nicht umsonst so früh stand sondern der plan noch einen kleinen morgenlauf nach tee+zeitung vor der arbeit vorsah. nach tellerfüllung ging’s zum zeitungholen und mit der unter dem arm und inzwischen schon wieder zwei mit den ersten bissen im maul neugierigen im schlepptau nach hinten, mal sehen wo datKleen steckte …

auf mein rufen „williWilli“ kam ein „mau“, ich war verdutzt da sie eigentlich selten bis eher nie antwortet, aber blick auf paula zeigte, die war’s nicht. „WILmaaaa“ „MAUuuu“ 🙄 „WilliWIIIILMAAAA“„MAAAAAUUUUUUU“

dann rutschte zuerst der blick nach oben und dann das herz in die hose 😯

Foto1463unsere linde besteht nach einem knappen meter aus 3-4 dicken stämmen die fast senkrecht hochgehen um sich weit oben zu biegen und verzweigen zur gesamthöhe von überHausGroß also 10m++, aber eben erst da kann man von ästen schreiben. und eben auch nicht hineinklettern ohne erfahrung und sicherungsAusrüstung.

das weib saß moppernd in rund 7-8m höhe quer und war dann doch ein wenig jämmerlicher als sonst, wer weiß ob hinter dem eichhorn hergerannt, rauf geht ja gut mit den krallen, runter muss rückwärts, sonst hat man keinen halt am zusätzlich auch noch feuchten stamm.

ganz tolle wurst 👿

Foto1465wir holten die 3teilige ausziehleiter, der beste katzenvater von allen kletterte hoch soweit es ging.
die katzen“mutter“ ist nicht so schwindelfrei, die erinnert noch gut frühere leiterversuche die schon weiter unten zu ende waren.
die echte katzenMutterPaula war auch schon auf halbem weg am stamm, fast waren wir versucht ihr zuzureden ihre tochter abzuholen, aber auch nicht sicher ob wir dann vielleicht zwei problemkatzen da oben hätten.

einen meter über gögas kopf in etwa kam die krümmung und willi auch bis dahin wieder „runter“ zu ihm, aber ohne den mut über seinen arm auf seine schulter 😦
sie ist ja inzwischen streichelbar und auch -willi-g 😆 , aber hochheben und tragen und sowas alles ist noch undenkbar und auf die idee das in der not nun mal zu ändern kam sie nicht.

Foto1466nächster plan: einen korb nehmen und ihr entgegen halten damit sie reinklettert … gesagt getan … auch getan (rein) aber sofort wieder rausgehüpft auf den baum als der korb bewegt wurde, das war also auch keine option.

dann erinnerten wir die größere amStückLeiter des nachbarn, (ja, der mit den hühnern), sahen sie nirgends, überlegten und entschieden JA, einen rentner (die ja meist eh nicht so einen guten/langen schlaf haben) darf man in der not mal morgens um halb sieben aus dem bett werfen, zumal er ja schon berichtete, morgens um sieben immer von paula besucht einen gutenMorgenSchwatz in seiner küche zu halten 😉

wir also rüber und paula sofort hinterher, nur leider: zweimal mit abstand klingeln brachten keinen nachbarn an die tür, vielleicht war er auch früh raus in den wald als jäger oder hatte doch einen besseren schlaf als vermutet.

und dann, als wir zurückkamen, saß keine willi auf der linde aber hüpfte eine fröhliche willi auf der terrasse rum, mit kohldampf und voller adrenalin.

willi diese freche kleine kann es auch schon ganz alleine!

laufen fiel aus, ich brauchte die zeit für diesen report, eigentlich war gar kein freitagsblog geplant, aber mit 3 katzen im haushalt ist man nicht immer herr bzw. frauchen über die eigenen aktivitäten 😉

montag ist kinotag

ich glaub in meiner jugendzeit gab es eine (werbe?-)kampagne solcher art, um die leeren ränge zu füllen 🙄 im kino war ich schon lange nicht mehr, zuletzt aufgrund zweier in der runnersworld gewonnener freikarten für einen speziellen film mit göga und mutter (zahlend mit ermäßigung obwohl die zielgruppe 😉 ) im woki in BN.
der film war herbstgold und der ist einfach nur superklasse.
es geht um die trainingsvorbereitungen aber mehr noch um den alltag darum herum von „altersklassen“sportlern in der leichtathletik und zum abschluß ihrem antritt bei der seniorenWM in finnland. portraitiert werden drei herren aus österreich, tschechien und schweden sowie 2 damen aus deutschland und italien und wie die ihre fitness halten, vergangenem (auch der leistungsfähigkeit) nachtrauern oder eben auch nicht, und selbst mit über 100 und kurzvorheriger knie-op noch in die gänge kommen (ohne zu viel zu verraten: mit rollator in den kreis zum diskursabwurf) ist einfach nur mitreißend hochmotivierend und empfehlenswert anzusehen bei passender gelegenheit in programmkinos oder ggf. auf arte oder 3sat. die wiederholung vor ein paar monaten kam für die zu normalen zeiten arbeitende bevölkerung um etliche stunden zu spät aber es gibt bestimmt noch mal eine chance!

ein film in den ich DEFINITIV NICHT gehen werde wird gerade beworben: der große gatsby reizt mich nicht nur thematisch nicht sondern LdC ist für mich schon fast ein brechmittel und ich habe erfolgreich den hype um titanic umschifft ohne kollision mit eisbergen oder langneseeisschachteln 😉

statt dessen könnte ich mir durchaus vorstellen mir didi anzusehen, den ich neulich auf facebook entdeckt habe: sein letztes rennen scheint mir kein klamauk sondern ein mit sicherheit auch humorvoller aber vielleicht auch ein wenig tiefergehender fiktiver streifen in die ähnliche richtung wie oben zu sein.

mittwoch ist komm-tag 😯

da hab ich noch nie was von gehört, bis ich gestern bei meiner mutter zum letzten anderthalbstündchen auf den solinger verwandschaftsbesuch traf, mit dem es wie immer viel zu lachen gab. ich weiß nicht mehr wie wir genau DA drauf kamen aber der cousin ließ das fallen und war überrascht daß wir (im gegensatz zu seiner frau) es nicht kannten. gemeint ist wohl daß viele pärchen, die nicht zusammenleben, ob „widerrechtlich“ weil anderweitig liiert oder einfach nur noch in entstehung der beziehung begriffen oder eben aus anderen gründen, sich neben dem wochenende bevorzugt mittwochs trafen oder auch immer noch treffen … ❓
nun muß man dazu sagen daß das ggf. eine sache des alters ist, also das kennen dieses begriffs aus früherer zeit herrührt (wogegen spricht daß meine mutter ihn auch nicht kannte), und der cousin etwa 12-13 jahre älter ist als ich, weil in unserer familie auf wundersame weise aber dann natürlich auch wiederum nachvollziehbar etliche halbgenerationen zusammenkamen: die ma hatte einen 12 jahre älteren bruder, dessen sohn ist nun mein cousin. seine tochter die großcousine wiederrum ist dann wieder eine halbe generation „unter mir“, ihr jüngerer bruder ist erheblich jünger (ob wieder genau diese spanne muß ich noch mal nachhaken).

mittwoch war wieder schwimmtag

heute ist donnerstag, davon mal abgesehen, und yoga, aber gestern war wasser angesagt, aufgrund des einzig erträglichen platzangebots im wahnbad ein gutes stündchen vor 18uhr (wie schon mehrfach berichtet) die derzeit beste gelegenheit. diesmal war es zwar voller als gewohnt aber dafür klappte das mit dem rundenschwimmen besser weil die noch nie gesehenen beiden „profis“ das auf anhieb mitmachten zu denen ich mich auf die „bahn“ begab von denen ja immer nur 2 verfügbar sind und nicht gegeneinander abgetrennt ein rechteck für 6-7 leute boten.
die beiden waren fitter/flotter bzw. ähnlich wie ich unterwegs und nah bei uns schwamm noch ein vom sehen bekannter altsportler, langsam aber zäh und ordentlich, und es machte tierisch spaß zwischen zwei entgegenkommenden kraulern durchzupflügen (ebenso) schmal gemacht und gefühlt saugeil aussehend 😆

ich war flotter als das ganze jahr unterwegs auch wenn das wassergefühl nicht so gut war wie letzte woche, insgesamt war es die kürzeste einheit des jahres aber das ist schon ok wenn besuch im nacken sitzt.

die ersten hundert reines kraul hab ich die neulich erworbene nasenklammer ausprobiert aber das ging gar nicht, die ist danach zur allerletzten option vor „gar nicht mehr schwimmen“ degradiert worden. ich hab ja sowieso schon manchmal ein gespaltenes verhältnis zum luftholen weil ich zu oft wasser in die falsche röhre bekommen habe, dieses und letztes (?) jahr noch gar nicht, SEHR erfreulich, aber davor ein paar mal zu oft was mental eine echte herausforderung darstellt um nicht schon fast vorbeugend panik zu bekommen. ich WEISS daß es mehr eine kopfsache ist (und daß ich bisher noch nie erstickt bin 😉 ) aber im menschlichen körper ist halt doch nicht alles kopfgesteuert.
sich dann zusammenzureißen und zu warten bis der stimmritzenkrampf bzw. die reflexhaft verschlossene luftröhre wieder aufmacht ist schwer und am einfachsten an den beckenrand geklammert (im see noch nie vorgekommen und das ist gut so denn da hat’s dann keinen rand 👿 ) zu überstehen aber dennoch sehr gut verzichtbar.
gestern also mit nasenklammer hatte ich auf den 4 bahnen bei jedem (dritten zug getätigten) luftholen das gefühl ein klitzekleines bischen wasser mit reinzuziehen, was ich mit offener nase obwohl ich ja bewußt feste durch den mund aus- und auch wieder einatme) nie oder nur seltenst habe.
daher also nach den ersten 100 splitstopp und raus aus dem becken und klammer ins drachenlauffinisher-reisefaltnecessaire (die abbildung zeigt ein annsatzsweise baugleiches objekt mit anderem muster 😉 weil der drache natürlich als sonderanfertigung einzigartig ist ❗ )

somit muß gegen die potentielle chlorallergie-aka-schwimmerschnupfen vorab bepanthennasensalbe und hinterher schnell durchsspülen (ARGGGGHHHH WIDERLICH) und salzspray (viel besser als das klare wasser reinzuziehen) reichen. aufgrund der geringeren dauer ist noch kein absoluter vergleich möglich, aber es ging mir letzte woche nach 1500 und diesmal wieder hinterher deutlich besser als vor ein paar wochen als die nase am dichtesten war (und das war nicht nach der längsten einheit sondern eine oder zwei später, vielleicht hatten sie sich auch einfach nur on der dosierung heftig vergriffen :roll:)

nach entklammerung bin ich noch 3*3 hundertergruppen in KBKB und eine 200er geschwommen, insgesamt 1200m in 28:03,48 netto (3 pausen jeweils nach den 300ern in summe 4:40) macht einen schnitt von 23:22,90 auf 1000 oder 2:20,29 auf hundert 😯 und DEN hatte ich dieses jahr auch noch nicht 😎

erkenntnis des (donners)tages

büroFlieder wenn man unter einer halben stunde die strecke von 31,6km ins büro mit dem strom zwischen 80 und 120 km/h mitschwimmend mit 5,3liter verbrauch auf 100 absolviert ist das doch alles gar nicht so schlimm mit der flughafenautobahn wie zunächst zum jobwechsel zum 1.12.2011 befürchtet.
klar gibt’s ab und zu dann doch einen stau, aktuell wird gerade an der abfahrt wahnheide gebaut und daher fahr ich manchmal schon eine vorher in lind raus. da geht’s dann zwar durch eine tempo30zone aber das ist doch nicht schlimm, soooo eilig hat man es doch nicht, und daran liegt auch ein toller bäcker mit leckereien … dem ich heute entsagt habe weil der „an apple a day keeps the doctor away“ seit 2 tagen auf dem schreibtisch liegt um ein schlechtes gewissen zu provozieren.
der verzicht war allerdings leichter weil es ausnahmsweise mal keinen parkplatz im weiß umrahmten rechteck an der ecke schräg gegenüber gab 😉
erstaunlicherweise trügte das gefühl, denn dieser weg ist nur 100m kürzer als win wahnheide abzufahren um die alte kinder“heimat“ bundeswehr herum, ich hätte ein paar mehr erwartet.
schlemmtechnisch gibt es dann heute mittag sowieso die volle breitseite, spargel mit kartoffen und hollandaise und wer will (ich glaub: ICH) gegen aufpreis ein gegrilltes kalbssteak 🙂

noch ein nachtrag zur brüterei, da hab ich heute morgen einen netten artikel im extrablatt hennef gelesen, wie das auch grundschulkinder derzeit erleben, ich hoffe mit mehr erfolg und weniger frust als wir bisher, aber beim neuen anlauf wird alles bestimmt viel besser 💡

dieses jahr waren sie ja wirklich mega pünktlich, dafür aber meiner meinung nach friedlich, die eisheiligen vom 11.-15.mai. vorher war es zwar schon kurz mal sommerlich, was wohl so definiert ist daß die temperaturen die 25° erreichen oder überschreiten. im vergleich dazu ist es natürlich gerade kalt. aber doch nicht wirklich KALT, kein nachtfrost, keine gefahr für die zarten schon gekeimten pflänzchen und herausgestellten südlichen bäume. daß die meinungen darüber auseinander gehen las ich vorgestern, als auf facebook eine zündorfer grundschulfreundin sich bei petrus beklagte mit einem weitergeteilten cartoon „14.MAI, DIE HEIZUNG AUF DREI, DAS WETTER IST GRAU, PETRUS DU SAU …“ wobei der natürlich der falsche adressat war, das war der bonifaz. sie hatte urlaub und beschwerte sich darüber, natürlich weniger über den urlaub, und als antwort von der klugscheißerin bekam sie dann auch noch „ich würde gerne tauschen“ 😉

heute is datSofffffie dran als letzte und ich finde, sie ist auch sehr friedlich. es war richtig schön heute morgen vor der arbeit eine kleine runde zu laufen incl. diverser fotopausen.vorab habe ich in erwartung von dunklem regen die flieder festgehalten, mehrere an verschiedenen standorten im garten, in verschiedenen farben und blütenstadien

20130515fliederdanachhätte ich fast jemanden „abgeschossen“ und da das mit dem foto wegen des windes und der schwingerei nur unscharfes ergab habe ich mal wieder ein kleines video gedreht und den raupenFlieger auf facebook gebunkert.

dann ging es los auf die kleine asphaltierte „winter“runde. gestern hatte ich sie in umgekehrter richtung genossen, flotter und im anschluß noch die kleinste waldrunde drangehängt weil es so gut lief und zeit war (und sich gegönnt werden MUSSTE), insgesamt 7,65km in 50min. heute, später dran mit fotoambitionen sollte es dann nur die eine 4,4er sein runter nach ahrenbach und hoch nach blankenberg durch die felder zurück.

20150515ahrenbach1wer jetzt schimpft daß die masten und leitungen die landschaft verschandeln hat zwar einerseits recht, andererseits aber … solange der strom aus der steckdose kommen soll müssen wir damit leben daß (noch) nicht überall die erde aufgerissen und alles unterirdisch verlegt wurde 😦

20130515kälbchenmitgenommen hatte ich das handy für meine vorher 2 mal gesehen neuen lieblinge mit puschelohren, aber leider waren die auf die weide gegenüber umgezogen worden und ließen sich mit NIX an den zaun locken, die allerschönste graubefellte ragazza mit wunderschöner ponyfrisur sieht man daher gar nicht oben links. vielleicht ergibt sich noch mal eine chance an einem anderen tag.

ins tal hinunter lachte mich eine kastanie an, neben einer hütte die mit dem nadeligen daneben irgendwie auch in die alpen gepaßt hätte, aber spätestens die eiche rechts am rand im vordergrund bringt das trio zurück ins mittelgebirgische der rheinischen fasttiefebene unseres westerwaldausläufers 😉

20150515zirbelKastanieFoto1449danach lockte zwar eine bank aber mangels urlaub (s.o.) keine zeit und los gings die verlorenen gut 60Hm auf knapp 600m wieder zurückzuerobern. daß die pferde aus dem ahrenbachNSG herausgehalten werden hat tatsächlich weniger böden willen zum anlaß sondern der betreffende pfad wird nach unten hin zum singletrail und da käm keiner aneinander vorbei, nicht mal mensch an (einem) pferd, eine wunderschöne strecke, heute aber leider auch nicht im programm.
20150515ahrenbach2oben gab es noch immer keinen regen aber streifenmuster:

20150515streifenmusterFoto145520130515dorfFoto1460links streift natürlich, wenn auch menschengemacht, der mais artig in reih und glied.

er wird vor den wilden gestreiften jungen und uni alten sauen + keilern durch dünne streifen geschützt die weh tun sollen ( ? )

rechts lagern seit mittlerweile jahren statt monaten oder nur wochen definitiv unnatürliche streifen die irgendwann mal eine lange linie ergeben sollen, dann aber nicht mehr erkennbar weil unter die erde verlegt.

gerüchteweise fließt darin dann wieder natürliches (trinkwasser ❓ ) aber was weiß man schon. erst mal parken sie. ein jahrhundertprojekt 🙄

zu guter letzt hat einen die zivilisation wieder, wie das bei einem rundkurs unausweichlich ist.

das dorf hat nicht nur unsere größte schönste sondern eine ganze menge linden die die straße säumen die von eitorf unten an der sieg hoch nach uckerath zur B8 führt.

unsere ist und bleibt mir natürlich die liebste, ihre wahre pracht und größe kommt perspektivisch zu kurz und einen pfeil spendiere ich auch nicht, man suche bei 25% von rechts das dichte lindgrüne oval

20150515landidylleFoto1458PS: pieps ist leider gestern gestorben. er hatte sich in der nacht aus seinem wärmebettchen begeben und war daher ausgekühlt und insgesamt zu schwach mangels eigenen eßwillens vorher schon. es wird einen (einzigen) weiteren versuch geben mit 10 liebevoll streng nach vorgabe der brüterin ausgesuchten eiern, ich zitiere:

„Zur Vorbereitung der nächsten Sektion bitte ich folgendes zu beachten: die Eier sollten mittelgroß sein, die Schale glatt und fest (die beiden unbefruchteten hatten tatsächlich poröse/rissige Stellen, Theorie meets Praxis), ungewaschen aber möglichst unverschmutzt, sowie möglichst deutlich einen spitzen und einen stumpfen Pol haben (damit das Küken beim Schlüpfen weiß, wo oben und wo unten ist, weil Steißlage tödlich enden kann und Kaiserschnitt nicht erlaubt ist, um Darwin nicht zu widerlegen).“

20130512piepdiese nacht war es soweit, also quasi pünktlich zum muttertag wurde die kollegin bine2 hühnermutter, jedenfalls stammen die videos vom ersten schlupf von ein uhr und leicht darüber. oben ist datKleen schon einen halben tag älter und bedeutend fluffiger als auf den videos die ich mal hier zusammengeschnitten habe.

licht und schatten liegen dicht beieinander, daher kommen dann auch gleich die schlechten nachrichten hinterher, ich zitiere mal wörtlich aus der späteren mail :

Traurige Wahrheit: Pieps bleibt erstmal Einzelkind. Ihm (oder ihr) hatte
ich an Tag 22 aus der Schale geholfen. Er hatte sich bereits selbst
lautstark bemerkbar gemacht. Die anderen waren, die Luftblase betrachtet,
noch nicht so weit, und ich wollte noch warten. Fehler. Heute habe ich 4
vollentwickelte Küken aus den Eiern geholt: zwei schwarze lebten noch
schwach, aber keine fünf Minuten mehr. Zwei Blonde waren bereits
leichenstarr, mit den Köpfen unter den Flügeln, ohne Chance herauszukommen.
Hätte ich auch ihnen vor zwei Tagen geholfen.... aber das darf man ja
eigentlich nicht.
Umso munterer ist Pieps, der mit seinem blonden Bauch und den hellen
Flügelspitzen sowie hellen Mittelkrallen jetzt richtig puschelig geworden
ist. Wenn eins der Kinder das Tierchen auf der Hand hat und ich in die Nähe
komme, wird er unruhig und will zu mir. Im Gegensatz zu meinen Kindern
endet dieser Effekt bei Pieps hoffentlich nach ein paar Wochen und dauert
nicht noch mehrere Jahre. 
Derzeit teste ich, wie gut eine andere Brutkonstruktion die Wärme hält.
Solche Temperaturschwankungen dürfen nicht nochmal vorkommen!

Foto1415aber es gibt ja auch noch ein leben neben dem werdenden und nicht werden sollenden leben … also in unserem falle die gestrige gartenarbeit, am ersten tag der eisheiligen die diesmal auf den kalender geguckt hatten und voll korrekt agierten, immerhin noch mit gemischtem und überwiegend trockenem wetter.

donnerstag (?) war schon der alte kompost von hinten nach vorne gefahren worden. da gilt es nun noch das grünzeug rauszugrubbern, alles zu verteilen und dann den regen ein wenig reinspülen zu lassen bis ich noch ein bischen reinsetze, dieses jahr fällt gemüsegarten wie er sonst üblich ist dem langen winter und der gefällten birke zum opfer.

20130511kompostFoto1416es gibt also keine (auch nicht spät-) kartoffeln mehr, nur noch ein paar salate und derzeit vorgezogen im treppenhaus „am wachsen am tun“ rote bete und zucchini, unter anderem ist ja die wassernot durch das fällen noch nicht komplett erledigt, die exBirke zieht ja noch weiterhin dem gemüse alles unter den flossen — äh: wurzeln weg 😦

20130511kompostFoto141920130511paulaFoto1425hinten mußte dann umgeschichtet werden, an die alte stelle das auch extra gelagerte laub verteilt, gemischt mit dem gesammelten neueren kompost, der nun wieder ein ganzes weiteres jahr zeit hat und nun ist (ein bischen) platz zum neuen sammeln.

dazwischen lagert eine abteilung rindenhäcksel, der sich bewährt hat auf (zier)beeten oder unter dem apfelbaum oder zwischen den erdbeeren (die aber auch alt und damit überfällig für erneuerung sind — nächstes jahr …)

20130511farnFoto1420rechts vom kompost hat dem farn mein ausdünnen vor ein paar wochen gut getan.

nach dem einkaufen und frühstücken gab’s einen prima mittagsschlaf vor dem gartenhaus mit paula auf den beinen. das ist eine richtige familienkatze, die ist immer mit der nase dabei und weiß wo man es sich gut gehen lassen kann und bei den temperaturen war ihre wärme auf den beinen hochwillkommen!

20130511paulaPhlomisMikader phlomis vor der haustüre hat die dürre des winters auch inzwischen überstanden, der kommt sehr gut mit kargem platz ohne viel wasser zurecht, sieht dann scheiße aus aber erholt sich schnell wenn er wieder wasser bekommt. die kletterhortensie (mit mika der sich gut in szene setzen kann) fühlt sich offensichtlich auch sehr wohl an der nordostecke im schatten.

20130511akeleiSalbeiFoto1429aber die arbeit rief, in gestalt von neu erstandenen ziersalbei „black velvet“ und einer akelei (oben), 3 gemswurz in gelb

20130511gemswurzFoto1430und 3 indianernesseln, alle am teichrand nach ausmisten unter anderem erheblicher batzen von wucherndem fetten ziergras, das zwar schön ist aber eben auch SEHR dominant.

20130511indianernesselFoto1431immerhin ist es schon erfolgreich als igelburg genutzt worden, also seine welken reste im schutze der neueren büschel und damit ist es auch weiterhin existenzberechtigt/erhaltenswert, nur halt nicht in dem maße wie es sich rund um den teich breit macht. ist allerdings eine SAUarbeit, das rauszuoperieren, letztlich momentan aber einigermaßen gelungen.

paula fand das alles wieder mal sehr interessant (und konnte dann später vor dem fernseher nach all der gartenmaloche GUT schlafen 😉 ), ich kann mich nicht sattsehen an ihr (und den anderen monstern) im garten und greife daher immer wieder zum fotoknips

20130511paulaTeichFoto1432zum abschluß gibt’s noch die preisfrage des tages an die gartenfreaks unter der werten lesergemeinde (die nicht nur immer größer sondern auch noch fachkundiger wird :shock:), was ist das für ein pilz der da am terrassenhang aus dem rindenhäcksel wächst, und vor allem: ist er ggf. eßbar 🙄

20130511pilze