amors feder

an einem wochenende wie diesem, von dem der kölnerStadtAnzeigerRheinSieg mitte der woche noch behauptete es gäbe weißes wölkchen und dahinter gelbe sonne … woraufhin ich mich auf eine radtour freute, rund 40km mit teepause in wolperath zum beispiel, konnte man letztlich nur vor dem ofen in sich ruhen und die seele baumeln lassen und anderweitig ablenken.

Foto0840grau in Grau in GRAU war es, dabei so dunkel daß ich leider keine helleren fotos bieten kann, von unserem neuen mitbewohner, mister gabbeh, hoffentlich lange ohne eigene (mitbewohner).

ich mag ihn jetzt schon sehr, wir lassen den großen eßtisch der darauf gehört auch noch ein paar tage weg, da können wir ihn besser bewundern und er kann sich auslegen, seine falten glätten, was man als teppich halt so tut zum eingewöhnen.

mein (mir manchmal selbst schon leicht krankhaft phobisch vorkommender) hang zu perfektion, ordnung, symmetrie wird von ihm „mit füßen getreten“, was wir mit ihm tun sollen, laut herrn vazirian jr. (?) wollen teppiche statt unbenutzt und geschont viel lieber getreten werden! wer erkennt was „falsch“ ist am muster oben im bild?

immerhin haben wir ihn (meiner meinung nach, ohne darauf geachtet weil es vorher nicht gesehen habend) „richtig“ rum gelegt, richtungsweisend.
die 4*5 unterschiedlichen musterrechtecke habe ich noch mal von oben fotografiert und zusammengestellt damit man sie besser bewundern kann:

gabbeh4x5-1200halfwer genauer hinsieht bemerkt nun oben auch, im vergleich zum leeren zimmer vor der wäsche, die differenz zur fensterbank 😉

wie getippt, das wochenende wollte irgendwie vergangen werden, was lag näher als vor dem ofen zu lesen? in meinem stapel ungelesener neuerwerbungen gab es da was in rosa, für mich eher ungewöhlich und als frauenbuch verdächtigt, aber um’s vorweg zu nehmen: es las sich herrlich.

dotti datet, ob blind ob speed … naschmarkt2-Foto0867unfreiwillig zwar, beruflich bedingt als literaturkritikerin eines wiener druckwerks. aber wie sie das per twitter und blog dann verpackt ist einfach nett. nett im positiven sinn, „nett“ ist ja sonst oft fast schon als schimpfwort verpönt.
statt dessen ist es witzig, manchmal geistreich, spannend, nie langwelig oder öde oder doof.

sie versammelt eine menge starker frauen um sich, mauerblümchen die sich endlich dazu bekennen dürfen auch ohne mann nicht zu verzweifeln, und auch die männer kriegen ihr fett weg ohne zu sehr zu leiden dabei, alles in allem ein runder genuß von 448 seiten.

der blogtitel kommt auch als zu rezensierendes buch im buch vor, das hätte auch amors pfeil heißen können, aber so oder so paßt es per zufall auch zum muster am rand, finde ich.

wien hat mir als stadt immer schon gut gefallen, im früheren job war ich ein paar mal jeweils kurz beruflich dort und habe das schlendern nach feierabend durch die gassen immer sehr genossen.
deshalb hatte ich auch trotz abneigung gegen stadt- und vorliebe für landschaftsmarathons nichts gegen einen ausflug zum wienmarathon mit dem lauftreff 2009 und (sollte jemals wieder ein M infrage kommen) könnte mir sogar eine neuauflage vorstellen.

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