kette rechts

tachoFoto0831 kogaWbaumFoto0826das war heute eine punkt-landung, wettertechnisch gesehen. okOkOK, ehrlicherweise muß ich ja zugeben: die meiste zeit war die kette in der mitte, sowohl vorne als auch hinten, je nach dem.
das paßte halt ganz gut da bei uns ja fast nix wirklich potteben ist. zuerst ging es auf eine runde durch stadt blankenberg, es drohten die ganze zeit schon schwarze wolken, fast wollte ich umkehren und nur noch ein wenig auf unserer höhe bis niederscheid und retour ins warme. rund 7° sind sowieso einsamer rekord meinerseits für rad-temperatur :!:.
aber als ich in der vorstadt an der ecke neuenhof wieder gen südwesten sah schimmerte doch so viel blau unter den wolken her daß ich das risiko einging und den berg an die sieg runter fuhr.

unten ging es durch lauthausen (nach der heiligabendhochwassersperre inzwischen wieder frei) nach allner, durch die warth ins hanftal und das richtung quelle ist doch auch immer mal wieder ein bißchen „bergan“ … bis es schließlich über derenbach richtig hoch ging über hüchel und hollenbusch nach uckerath. der baum steht im letztgenannten weiler.
am schluß (nach dem mich auf dem letzten hubbel bergauf noch ein MTBler auf dem radweg geschlabbert hatte [den ich nicht kommen hörte als ich mich schon ein wenig ausruhte :evil:]) meinten garmine und der tacho fast übereinstimmend knappe 25km in 1:14 also schnitt knapp unter 20km/h. dafür daß ich noch nie im dezember mit dem rad unterwegs war (soweit ich mich erinnern kann) und dieses jahr gleich 2 mal bin ich ganz zufrieden.
genau als ich das rad im carport untergestellt hatte und ins haus marschierte kamen die ersten dicken tropfen eines heftigen schauers, da hätte ich nicht gerne drin gesteckt unterwegs 🙂

der zitronenkuchen ist ausgelesen.zitronenkuchenFoto0815 dafür muß ich bei gelegenheit mal viereinhalb sternchen basteln für die wortreich-seite. den minimalen punktabzug von höchstnote 5 gibt es auch nur weil mir am ende die „begabung“ des großen bruders doch ein wenig zu irre war, vielleicht hab ich auch irgendwas nicht verstanden, aber das paßte für mich nicht so recht, bzw. mir nicht in den kram. klar, die ganze geschichte ist ja eigentlich pure phantasie, gefühle und orte fast bis hin zum letzten haus aus gekochten speisen herauszuschmecken (und darunter so zu leiden daß sie nur mit junkfoodtüten-fabrikchemie einigermaßen über die runden kommt in ihrer jugend) … ist auch abgehoben … aber könnte ja doch sein … also es war sehr schön zu lesen. packend, einen mitreißend so daß man sich immer weiter freute noch viele seiten vor sich zu haben, teilweise SEHR schöne wortgebilde, zitat: „Der Wagen fuhr weg, und das Haus stelte sich auf die neue Anzahl der Anwesenden ein.“ oder im letzten teil, als die ich-erzählerin endlich ihren frieden mit ihrer gabe geschlossen zu haben scheint und daher auch genießen kann weil sie da angekommen ist wo das was sie tut ihr gut tut: „Ich schwelgte in einer Gabelvoll Spinatgratin, in der Ausgewogenheit von Spinat und Käse; welch glückliche Hand hatte die Köchin damit bewiesen — wie eine Heiratsvermittlerin, die Spinat und Käse in der Gewissheit zusammenführte, eine Liebesehe zu stiften.

ich krieg hunger, aber jetzt muß ich erst mal gardinen bügeln 😦
EZleerFoto0812da wir einen neuen teppich unser eigen nennen wurde das eßzimmer leergeräumt, oben hängen sie zwar noch aber es bot sich an. die dielen wurden geschrubbt und getrocknet, dann tabak reingekrümelt, nun müssen wir uns mal trauen den schönen neuen gabbeh von vazirian in bonn hinzulegen . . . in der hoffnung daß alle motten weg sind und keine wieder neu einziehen.

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