im schwarzen (fast)neumondLoch

in 2 tagen ist neumond, die vergangene nacht war mal wieder typisch für diese phase 😳

wenn es dunkler und dunkler wird und das licht wie in einem schwarzen loch verschwindet werde ich unruhig, GANZ im gegensatz zum umgekehrten fall, je heller je seeliger/ausgeglichener/mit-der-mondin-im-reinen fühle ich mich dann, nicht zwingend vorhersehrbar aber im nachhinein oft genug bestätigt.
ohne sicht/licht des trabanten kreisen die gedanken mit dem strudel, diesmal war es um 2 uhr so weit, das heißt: ich nach längerem halbgaren programmieren fast wach.

ich hab mir dann, bevor ich diesen nächtlichen geistesblitz wieder vegesse, eine neue lösungsidee für das akute programmierthema auf eine lochkarte, die praktischerweise nebst bleistift auf dem nachttisch parat liegen, notiert.
diese hatte nur 5 der 80 spalten gelocht, BEGIN stand da mit 10 löchern, vermutlich aus dem ersten semester 1978, RHRZ Uni Bonn, damals durfte ich sie sogar nur lochen, nicht mal selbst einlesen, also nur den stanzer bedienen aber nicht den reader, dessen bedienung dem übungsgruppenleiter vorbehalten war.

um so schwieriger war es dann seinen eigenen stapel später wieder aus der gesamtheit der gruppenergüsse herauszufischen, mal ganz zu schweigen vom [un]fall des FALLES, weshalb sich mindestens hinten auf den spalten 73-80 eine nummerierung empfahl; zur abgrenzung von der masse nutzte ich nach ein paar wochen gerne komplett andersfarbige grüne, blaue oder rote statt der eierschalenweißen der uni, ein seltenes highlight der bundeswehrzugehörigkeit in gestalt von 3 kartons von denen ich noch ein paar leere reste habe wie auch verschwenderisch mit kurzen statements bedruckte gebrauchte restestapel.

sie eignen sich (wenn wenige bis keine löcher drauf sind) hervorragend als lesezeichen, einkaufszettel … und ich bin mal gespannt ob der rest bis zur rente überlebt 😉 aber vor dem noch in recht weiter ferne liegenden (un)ruhestand zurück zur unruhenacht. nachdem das algorithmische geklärt schien sollte man meinen der schlaf wäre sanft über mich gekommen, aber weit gefehlt.

aus unerfindlichem grund verlagerten sich die gedankenwirbel auf die virtuelle welt, stichwort: productplacement, konkreter im zusammenhang mit gewinnversprechen bei teilnahme durch facebook-like-button.

meine homepage ist ja im wesentlichen werbefrei, also zunächst mal ohne aufpoppende fenster, aussagen zu produkten kommen allenfalls von mir selber sofern ich eine meinung dazu habe. ist diese negativ muß es nicht zwingend an der (fehlenden) güte des produkts sondern kann auch an inkompatibilitäten liegen, ich versuche das klar zu formulieren, ab+zu kommt natürlich auch mal frust ins posting aber ich denke mal der grobe rahmen und sprachduktus stimmt.

auf facebook habe ich ein paar firmen ein „like“ spendiert, natürlich nicht wenn es um dinge geht die die welt nicht braucht (oder die mMn im zweifel verboten gehörten [auch wenn mir der deutsche reglementierungswahn so langsam auf den senkel geht]), letzteres umfaßt so sachen wie

  • nahrungsergänzungschemiezuckergifte
  • slipeinlagensondermüll
  • weichspülerumweltverschmutzungsbrühen
  • . . .

aber nudeln von barilla, ok, und wenn ein hotel in nicht allzugroßer entfernung (mich reizt NICHTS auf die malediven oder ähnliches zu fliegen) ein paar nächte mit verwöhnprogramm verlost, da werde ich schwach, vielleicht verdient ja das hauseigene schwimmbad sogar diesen namen (statt badewanne) 🙄 ich denke, also klicke ich, da ich ja insgesamt durchaus recht viel glück mit teilnahmen bei dünnbesetzten verlosungen (also unterhalb der lottomassen) habe.
leider hat das bisher nicht geklappt und da die nun alle paar tage eine neue auflage starten frage ich mich langsam schon doch, „tut dat not :?:“

würde ich dort mal (endlich) ein paar tage verbracht haben könnte ich es beurteilen, ob es lohnt, ob es seinen (bei neuen reisen dann zu zahlenden) preis wert ist, und es dann gerne guten gewissens weiterempfehlen.
so aber, wenn jemand andere so oft bombardiert (die zugegeben ja das „like“ wieder abschalten könnten) frage ich mich doch, ob da ein haken hintersteckt, also das ganze eher nicht so empfehlenswert wäre. manchmal ist weniger mehr. glaube ich. will es aber GERNE doch selber ausprobieren können 😉

nach diesem wirren blogentwurf rund um drei uhr bin ich irgendwann dann doch noch mal entschlummert. fast hätte ich mich ganz aus dem bett begeben (nicht nur mental) und zum schlepptop gegriffen, um statt weiterer lochkartenstichwortnotiz (diesmal neben WHILE ¬LASTITEM DO, 33 löcher in 18 spalten) das ganze schon mal in die tasten zu hauen.

so also erst jetzt, dafür mit einer neuen ausgabe von foodp**n, dem making-of-mosel-sushi

makingOfMoselSushiam montag gab ich in der firma meinen einstand, nach einem guten jahr längst überfällig, und neben jeder menge brötchen und mett und aufschnitt/käse und nachtisch-quarkini vom guten metzger&bäcker hatte ich rechtzeitig das rezept bekommen für pfannkuchen gefüllt mit lachs, die in der alten firma eine kollegin oft spendierte bei solchen anlässen wie geburtstagsfrühstücken (dort an der tagesordnung, meist als zusammenschluß von 2-3 gealterten, dafür dann eben um so oppulenter ausfallend).

das rezept kam noch rechtzeitig per mail und war simpel, selbst für pfannkuchenbanausen wie mich (deren sonst meist zu dick+fest werden), nachfolgend original und fälschung

  • Teig (für 12 mit 16cm Ø, ich hatte 7 mit 20cm)
    • ½ Pfd. Mehl (80g vollkornweizen, rest 170g normales ausgemahlenes)
    • ¼ l. Milch
    • 4 Eier
    • Salz
      Der Teig muss dünn sein und sollte etwa 2 Stunden ruhen.
      Die Pfannkuchen so kurz wie möglich backen (müssen durch sein), zwischen Küchenrollenpapier lagern und abkühlen lassen.
  • Füllung
    • 250 gr. Mascarpone
    • 250 gr. Frischkäse (200g kräuterBuko und dazu 100g kräuterquark)
    • 1 Bund Dill (mag ich NICHT; statt dessen zu den kräutern in käse+quark noch eine halbe packung tiefkühl8kräuter mit minimalen spuren von dill)
      Dill zupfen und fein hacken. Die Zutaten zu einer geschmeidigen Masse verrühren, wenn erforderlich etwas Sahne zu geben.
    • 500 gr. Räucherlachs
  • Aktion:
    Pfannkuchen mit der Füllung bestreichen, mit Lachs belegen, dann aufrollen. In Klarsichtfolie einpacken, Klarsichtfolie an den Seiten fest drehen und einige Stunden (am besten über Nacht )
    in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren kalt aufschneiden.

die klappten so hervorragend, vor allem die anweisung des zwischen küchenkrepp lagerns war wohl das wesentliche zwecks rollbarkeit, sie fanden reißenden absatz und das rezept wurde 4fach weiterverbreitet 🙂

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