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Archiv für den Monat Oktober 2012

dies ist die auflösung der mäusegeschichte mit der selbigen (nämlich der auflösung der maus). gestern war der tag der teufelsaustreibung. viel war nicht mehr übrig aber das wenige stank ja seit 2 wochen erbärmlich und unerträglich, das fand auch die arbeitssicherheit. daher riß ein freundlicher handwerker ein loch in einen senkrechten schacht an der büroinnenwandecke und fand auf anhieb die verursacherin:

die maus ist totnun ist sie fort und ich lüfte noch einen tag komplett die reste von der enzymchemie die die letzten tage erfolglos versuchte den „duft“ abzubauen und kann dann wohl morgen wieder in mein eigenes büro umziehen.

lauftechnisch gibt’s nix neues zu berichten. montag war ein fauler selbiger, heute abend „muss“ also der lauftreff heimgesucht werden, trotz flacher runden in allner und auf dem siegdamm. dafür sind die dann ja immer was schneller was letztlich ab+zu auch mal nicht schadet, und selbst für spätere längere langsamere einsätze am berg ein bischen die tempohärte und damit zähigkeit trainiert.

ich hoffe daß das trockene wetter doch noch bis sonntag nachmittag hält. wetter.com prophezeit derzeit leider 6-7° mit 75% nieselregenwahrscheinlichkeit. aber vielleicht haben wir ja doch wie so viele drachenjahre zuvor glück und es wird erst feucht wenn wir im strücher saal unsere „wunden lecken“ und uns an den leckereien laben die die sponsoren wieder bereitgestellt haben.

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freitag hatte ich mit der tomate den 30000erinspektionstermin. da hieß es früh aufstehen da ich sie um 7:15 abgeben sollte. vorher hatte ich mir die verbindungen rausgesucht um zur arbeit zu kommen, von hennef city nicht wirklich schwierig. die S12 fährt im guten takt nach wahn und von da geht der 162er mit endstation DLR um die zeit auch häufig, bei so vielen angestellten ehrensache für den rheinischen ÖPNV.
der einzelfahrpreis von 7,10€ läßt einen zunächst schlucken, monatskarte oder jobticket wären natürlich deutlich billiger, ohne gute anbindung zum hennefer bahnhof (und selbst nach blankenberg runter wo nur jede stunde halt ist, oder eitorf, was weiter weg liegt müßte ich ja irgendwie erst mal kommen …) aber nicht wirklich reizvoll.
fairerweise muß man dem ja aber mehr als nur die reinen spritkosten (60km hin+zurück mit 6,5l/100 macht rund 3,9l macht rund 6,25€) entgegenrechnen, schnelle suche nach „pkw vollkosten“ brachte wider erwarten nur dämliche werbelinks … also geschätzt ganz grob für A3 2 jahre alt 30ct/km, das wäre schon teurer als die einzelfahrscheine!
der zeitverbraucht ist natürlich deutlich größer, zumindest solange ich dank gleitzeit wie meistens relativ staufrei geruhsam im lockeren konvoi vor mich hinfahre.

wie auch immer … freitag früh bin ich also nach abgabe im milden herbstwetter zum bahnhof geschlappt, nachdem ich mich ein wenig geärgert hatte (dafür gibts das erste ratzemäccer): direkt neben audi schorn am ortseingang hennef gibt es nämlich einen burgerking. die sind alles andere als meine freunde. generell überkommt mich selten die lust auf fastfood, aber wenn dann eher macD, es schmeckt mir einfach besser und ich habe bisher nur schlechte er[g|l]ebnisse bei BK gehabt. aber vielleicht wollten sie ja mal die chance nutzen und einen gummipunkt mit frühstück2go gewinnen? pustekuchen, der macht erst um 8:00 auf! ganz großes kino, denkt man an die vielen pendler die ähnliche bedürfnisse haben könnten, sollte man meinen.

statt dessen gab’s dann kurz vor dem bahnhof ein leckeres halbes brötchen mit lachs (um die zeit auch eher noch topfrisch) und einen latte und dann eine fast leere bahn und schnell war ich auf der arbeit.

eigentlich hatte ich vor mittags statt kantine ein paar runden um den see zu laufen und deshalb alles im rucksack dabei. dann war ich grad sehr kreativ um die zeit so daß ich frühen feierabend mit anschließendem lauf + heimreise plante. dann beschloß ich daß zu hause die besseren strecken sind für ein drachentraining (mit ein paar wenigstens leichteren bergen) und machte den frühen feierabend, aber erst mal ohne lauf mit heimfahrt nach hennef und auto auslösen.

und dann kam in gestalt von macDgutscheinen das fastfood doch noch über mich. mangels kantine hatte ich um vier dann RICHTIG hunger und so einen flyer mit diversen angeboten von denen einzig und allein ein einsamer einzelner 2für1 mein interesse weckte. die ganzen supersondersparmenüs mit pommes und getränk sind nix für mich, aber 2 bigmac, ok. ich bevorzuge zwar ganz klar den hamburger royal TS, aber wenn’s einen umsonst gibt geht auch mal ein bigmac.

insgeheim hatte ich allerdings gehofft, der göga würde sich über den mitgebrachten zweiten freuen und ich mir nur einen gönnen „müssen“. der reagierte jedoch nur mit „schaffst Du auch beide?“ (später hieß es er hätte ihn auch später noch gegessen wenn ich ihn übrig gelassen hätte, hätte er sich mal klar ausgedrückt).

das ergebnis ist klar, oder? ich war dann PAPPsatt und vor allem bedient als ich auf der verpackung den inhalt las, ich hatte grob 400 pro veranschlagt, es sollen aber 510 sein, zzgl. 1 jeverfunalkfrei mal eben knappe 1200kcal, RATZEmäccer nummer 2 geht ganz klar an mich selber.

immerhin bin ich dann um 17:45 mit immer noch gefühlt vollem bauch losgetrottet. einlaufen träge schwerfällig, aber was soll’s, da muste durch, also mal versuchen was an bergsprints so geht. grober plan „wenn ich oben unter 3min bin dann mach ich noch 2 steigernde“. dieser berg von gut 350m dauert im normalen trott so knapp 3:15, d.h. da muß man schon ein bischen zügiger hoch wenn es unter 3 werden soll.

der kopf meinte „Du bist bekloppt, ich hab hier nen vollen magen“

der magen meinte „schwapp schwapp schwapp …“

der stoffwechsel meinte „ich brauch die puste zum verdauen, alte, was ist denn hier los?“

die beine … die rannten einfach, locker flockig mit sauberem kniehub (hoch) und gefühlt eleganter streckung und vor allem kraftvollem abdrücken nach hinten weg. es machte spaß die beine zu fühlen, vor allem im gegensatz zum ätzenden rest 🙂

nach dem ersten anstieg war ich nach 2:42min oben, da MUSSTE ich also gemäß eigener ansage weiter machen und kehrt, lockeres runtertraben einen tick länger als hoch und 2.anlauf — 2:33min, ooooookaaaaayyyyy, dann also nochmal runter locker traben für einen dritten.

kurz vor unten hab ich ne standpause gemacht zum pulsmessen (ohne gurt unterwegs also mit fingern am handgelenk im stehen), P15sec=27schläge macht 108 macht gute erholung. der dritte hoch war dann nochmal einen tick flotter in 2:26min und oben nahm ich erneut eine etwas längere meßauszeit.
P0-15.sec=37 macht rund 148, aber ja schon mit dem unmittelbaren erholungseffekt. die spitze lag vermutlich so um 160.  nach einer minute der P60-75=32 und 2 minuten nach erreichen des „gipfels“ P120-135=27, somit schon wieder ganz gut erholt.
den rest hab ich mir dann lockeres austraben gegönnt und war alles in allem doch recht zufrieden mit dieser feierabendrunde von 5,9km und die burger waren inzwischen tatsächlich fast weg 😉

samstag bin ich dann nach endlichmalausschlafen kurz vor halb 11 ins krabachtal gelaufen. vor wassack kam mir im wald „fritzTheCat“ entgegen, ein guter lauffreund, mit rucksack zur guten tat. der ist siegsteigpate und war informiert worden daß irgendwelche deppen pfeile entfernt hatten, so war er mit sprühdose am nachmarkieren. ein stück weiter lagen ein paar dicke lange baumstämme fast mitten auf dem weg neben einem stapel. die vermutung liegt nahe daß die da nicht von selbst runtergefallen sind weil noch 2 dünnere aufrecht an den anderen steckten, da hatten wohl ein paar idioten ihre rohen kräfte sinnlos walten lassen oder die hebelgesetze aus dem physikunterricht mal in realität ausprobieren wollen ;-(

ansonsten war das krabachtal schön wie immer, die furten mit ein wenig konzentration noch zu meistern, etliche pferde durch vorsichtiges bemerkbar machen zu passieren und nach traumhaften knapp 18kilometern gab es einen milchkaffee zum rührei anläßlich eines ausgiebigen samstagshoppingbummels im schönen siegburg.

heute morgen haben wir dann ein wenig herbstarbeiten erledigt, unter anderem den ersten schwung laub aus der einfahrt weggenommen.
als ich fast fertig war, nach etlichen vollen schubkarren, sah’s gar nicht mehr so spektakulär aus. aber vorher sah man kaum noch die kante zum nachbarn und hinten ist schon wieder einiges gefüllt an komposthaufen:

zwischen köln und düsseldorf gibt es ja bekanntlich eine ziemlich hochnäsige animosität, kaum zu glauben daß eine schifffahrtslinie sogar beide städte im namen trägt.
ähnliches scheint mir für bonn zu gelten, das seinen vorort beuel als auf derschäl sickgelegen abkanzelt.
meiner meinung nach (die ich ja zu hennef an der sieg [ihrerseits ein rechter nebenfluß des rheins und kurz nördlich von BN in selbigen mündend] gehörig beheimatet bin) ist diese RECHTE, wie der name schon sagt, alles andere als schäl sondern im zweifel die RICHTIGE seite 💡

soweit das vorwort zum heutigen feierabendläufchen.
ich hatte einen der selteneren aber ab+zu eingeschobenen linsenfrei-tag, also brille den ganzen tag. damit laufe ich aber nicht gerne. wenn es doch noch regnen sollte ist sie nass von außen und innen, wenn nicht je nach temperatur und luftfeuchtigkeit und steigungen von innen beschlagen.
in der abenddämmerung leuchten die bunten orangen laubblätter wegweisend am boden, also los wie nicht oft aber durchaus so manchesmal ohne alle sehhilfe.

ich kenne meine strecken. das muß ich dann auch, da just die vorausschauende trittdistanz in 2-3m von keinem auge bedient wird. das rechte kurzsichtige hat sich da längst ausgeklinkt. mit dem kann ich prima im bett lesen wo so manche(r) in meinem alter die guckmaschine nun gerade braucht weil die ärmchen zu kurz werden.
das linke weit- und stabsichtige ist da „noch nicht zuständig“, wenn ich das (trotz aller unschärfe immer führende) rechte zukneife geht es ein bischen besser, aber hat das mal jemand probiert? das ist ganz komisch, so 2-dimensional ohne tiefe mehr als ein paar sekunden zu laufen, dann doch lieber 3D-schwammig. würde jemand ein dünnes stahlseil tief über den weg spannen — na danke — abflug. aber sowas tut keiner. die ratze-rache wär so grausam, das riskiert (hoffentlich) niemand 😉

so trabte ich also kurz nach halb sechs fröhlich aus dem dorf durch die felder, noch offen/hell auf asphalt, und dann runter ins mergelstück. hoch gings nach mittelscheid, und raus aus dem dorf. dort entdeckte ich, daß es nicht nur ortsendeschilder mit hinweis auf das nächste mit distanzen von 1km oder 2km oder (selten) 0,5km gibt die mal richtig mal falsch sind, aber bisher die einzige mir bekannte einheitsstückelung.
von mittelscheid jedoch wird auf niederscheid (das sogar nicht mal ein gelbes sondern nur ein nachrangiges grünes „ortsschild“ sein eigen nennt) als in 200m verwiesen, klasse!

kurz vor besagtem minigrünort, der in der tat was grünes hat, nämlich inhaltlich, weil dort auch gewächshäuser von unserem ökogartenbau stehen, in die ich schon mal vor ein paar jahren per treckertour am hoffest eine führung mitgemacht habe (sehr interessant über tomaten, paprika … biologische schädlingsbekämpfung [schlupfwespen&co]) bog ich rechts ab wieder runter ins krabachtal. dann ging’s nochmal nach einem schönen erholsamen flachen waldstück hoch an ravenstein vorbei heim, 9km drachentraining mit viel genuss.

da ich dabei keine fotos gemacht hab gibt es zum abschluß hier noch eins vom nachschub für die übernächste heizsaison:

ungefähr mit einzug ins elterliche eigenheim in wolperath 78/79 wurde eine kastanie gepflanzt, wie man das oft so macht in die grundstücksecke und eigentlich viel zu dicht am rand. die wuchs und gedeihte prächtig, zu prächtig, wurde dann vor ein paar jahren rigoros gekappt und nun hatte meine mutter sich entschlossen den dicken einsamen rest auch noch fällen zu lassen.
den haben die gartenbauer ihr dann (auf meinen wunsch) in die einfahrt gelegt, freundlicherweise schon in passende ofenlängen zerlegt, den rest macht unsere kettensäge, den transport machte das hängerchen am freitag abend.

der göga wurde bei der gelegenheit gleich so richtig verwöhnt und bekam was ich ihm nie kochen würde: königsbergerklopse. er war (wie immer) begeistert, jaaaaaa, sie waren lecker, aber ich mag diese art gekochtes graues hack einfach nicht, dieselbe baustelle sind gefüllte paprika (noch schlimmer) oder kohlrouladen (etwas besser weil versteckt und da wenigstens der kohl meist ein wenig angebraten ist). ich hab’s überlebt.

bei meiner schwiegermutter krieg ICH dafür cozze (miesmuscheln [MIT schalen]) in spaghetti mit tomatensoße durcheinandergerührt in einem großen pott, HERRLICH, da rennt mein süßer fast rückwärts raus beim gedanken 😆
ich nenn das ausgleichende gerechtigkeit (und immerhin muss er die da nicht essen sondern genießt alternativgericht, zuletzt ebenfalls heißgeliebten sauerbraten)!

es gab ja früher mal autos, vor meiner (aktiven) zeit, die wurden schlaglochsuchgerät genannt. heutzutage hätten die viel zu tun, bzw. würden sehr schnell fündig … der kölner stadtanzeiger ableger rheinsieg hat am donnerstag eine aktion gestartet wo man selbige (nicht autos sondern löcher) melden soll, damit sie dann nachhaken und ggf. mal das eine oder andere danach endlich ordentlich verfüllt wird.

bei uns in süchterscheid gibt es da mehr als ein loch aber besonders krass weil unscheinbar aber sehr gefährlich ist aus meiner sicht die abzweigung an der kirche richtung (stadt) blankenberg.
kommt man da mit dem 2rad „von oben“=uckerath dann schneidet man die tiefen riefen wenigstens noch mit ein bischen winkel beim linksabbiegen, auch dann schon wegen der höheren geschwindigkeit problematisch vor allem mit dünnen rennradreifen.
wenn man aber „von unten“=eitorf weiter hoch nach uckerath fährt und freundlicherweise was weiter rechts platz für überholende autos machen will und dann neben dem abgesetzten würfelstreifen in die rinne kommt, das hat definitiv etwas straßenbahnschieneskes. muß ich nicht haben.

schafft man es richtung blankenberg abzubiegen ohne umzufallen, dann kommt noch ein besonders hübsches stück flickwerk mehrerer jahre: anstatt das EINMAL anläßlich der mehrfachen aufrisse für gas und schneller DSL-leitung (der Ihr letztlich mein blog verdankt ;-)) komplett zu schließen wurden hier diverse dellen/löcher liebevoll aufgepäppelt so daß wir jetzt jeden tag was davon haben vom schwindenden verputz.

die fotos sind überwiegend heute anläßlich eines kleinen feierabendläufchens entstanden, nach der herbstlichen sintflut heute morgen kam ich ja zwecks emma-reparatur-teil2 (fädenziehen beim tierarzt in eitorf) früher heim und konnte daher danach noch die unverhofft aufgetauchte abendsonne genießen, in brookskurztight und papierdünner jacke sowie mizuno inspire.
der linke mittelfuß tut so als sei er nie und nimmer am samstag 26km gewandert aber die linke wade war nach der humpelei noch den ganzen tag zu. witzigerweise kann ich locker laufen und damit viel besser als gehen wo den ganzen tag vor allem treppe runter ätzend war. viel viel besser denn ich war nicht mal langsam unterwegs, pustetechnisch sicher durch die vielen fotopausen (s.u.) unterstützt, aber muskulär hätte ich mit weniger lauffreude gerechnet. da kommt doch noch drachenhoffnung auf.

wo ich schon mal ausnahmsweise zu diesem behufe das handy dabei hatte gibt es auch noch einen eindruck von der untergehenden sonne und herbstlichtstimmung

an einer stelle wo ich die sonne in den bäumen erwischen wollte wurde es ganz schnell ganz hektisch und damit verwackelt weil plötzlich noch 2 rehe zu sehen waren aber leider … flüchteten. mein versuch durch ruhe und abwarten nochmal eine chance zu bekommen mußte wegen aufziehender kühle dann doch nach 2*5min an verschiedenen stellen abgebrochen werden, also müßt Ihr mir das einfach glauben: der wald lebt und ich liebe ihn!

am samstag waren wir zum familienwandern, mal nicht als langes wochenende mit langer autofahrt, auch wenn es zum beispiel vor 4 jahren in der rhön einfach traumhaft und wettertechnisch fast untopbar war. aber auch vor der haustür gibt es schöne ecken, und das wetter war immerhin so gnädig, daß trotz einiger streckenänderungen und damit anbauten der erste regentropfen exakt auf dem weg die treppe hoch zur haustüre (in burscheid) auf mir niederging!

die läufer unter der geneigten leserschaft dürfen mal raten welcher buchstabe oben abweicht vom bisher (3 mal) erlebten 🙂 *)

wir wanderten zu beginn und am ende ein kurzes stück auf der (neuen und noch im restausbau befindlichen) balkantrasse. diese verläuft an stelle der aufgegebenen bahnlinie von lennep nach opladen und wird komplett wohl 28km mit max. 2% steigung bzw. gefälle aber dabei überwundenen 300Hm umfassen . unsere wanderstrecke war laut garmin 25,18

aber jogmap bügelt da ja ein paar kurven- und höhenbedingte unschärfen raus so daß dort letztlich gut 26,6 mit +-490 höhenmetern rauskamen. sozusagen ein drache mit halber schärfe(höhe).

am anfang kamen wir am thomashof mit ein paar netten ziegen+schäfchen vorbei, am ende am burscheider bahnhof der nun nicht mehr an den gleisen sondern am asphalt liegt.

dazwischen gab es einkehr nach rund 10km in altenberg mit leberkäsBratkartoffelSpiegelei oder ofenkartoffelAnSalat oder kürbis- oder kartoffelsüppchen.

unterwegs kam man natürlich auch mal durch ein paar dörfer (auch in der nähe von bremen :shock:) und klassische breitere geschotterte wald-/wirtschaftswege, aber wir genossen auch viele kleine pfädchen an bächen entlang über stock+stein 😎

alles in allem war es eine schöne tour, auch wenn mein linker fuß schon vor altenberg so ab km7 anfing zu zicken, sich dort etwas erholen konnte aber dann nach insgesamt rund 14km beschloß nicht mehr gnädig sein zu wollen.
die letzten kilometer waren eine tortour und heute habe ich die quittung für die humpelei in gestalt eines fröhlichen fußes aber einer zugemacht habenden wade. sonntag fiel laufen dieser und der faulheit zum opfer, heute früh dem regen und der vernunft (obwohl traben die einfahrt runter zum zeitungholen vor dem frühstück besser klappte als gehen :-?)

ich hoffe sehr daß beim drachen das ganze lockerer geht/läuft, die strecke ist ja dieselbe aber die zeit spielt schon doch auch eine rolle und vor allem im gehen mit kürzeren schritten als beim laufen wesentlich häufigeres landen. soweit die theorie.

im anschluß an die wanderung wurden wir vom jüngsten teilnehmerpaar (bruder einer meiner schwippschwägerinnen) köstlich mit 3gangmenü verwöhnt: leckere käselauchsuppe zum aufwärmen und ersten hunger stillen, marinierte schnitzel mozzarellatomateüberbacken aus dem backofen mit pommes und als nachtisch panna cotta, da kann man nicht meckern, das ist durchaus wiederholbar 😉

mein 5l biergewinn vom friesathlon kam als spende auf die küchentheke, der war ja langsam fällig und mangels korrekter beschriftung (außer „Bier“ unbekannter provenienz. wir haben dann generell erst mal aufgrund des zapfverhaltens auf kölsch statt pils getippt. der geschmack war — naja — vermutlich DOM oder sowas in der richtung. zum ersten durstlöschen ging’s. aber nächstes mal geh ich in deckung bei der verlosung 😥

*) beimn monschaumarathon ist Kalterherberg eine der zuschauerhochburgen, da tobt der bär, da boxt der papst 😆

ich meine ja es sieht mehr nach whiskas aus, was ich vorgestern in der kantine fabriziert habe:
latte macchiato kommt ja erst als milch/-schaum und dann aus 2 düsen der kaffee reinmiktiert ( 🙂 hab neulich ein neues wort für „pinkeln“ gelernt ;-)). da drehe ich dann den becher oft gegen ende einmal im kreis um das ein bischen zu verteilen und diesmal ist es echt gelungen finde ich.
die kollegin die freundlicherweise das handy gezückt hat um meine kreation zu verewigen hat 2 kleine mädels, daher die überschrift, sie muß es besser wissen, wir haben ja nur die echten nichtrosa fellvarianten.

ansonsten bin ich auf fell seit gestern nicht so gut zu sprechen. der kelch ist lange an mir vorrübergegangen aber nun hab ich im büro die a****karte gezogen und im kabelkanal eine tote maus oder ähnliches, es lebe die forschungseinrichtungs“baracken“kultur.
die ursache wird sich hoffentlich heute mittag erledigen lassen, da kommt der haustechniker. der „duft“ bleibt länger, das was da dann gegen gesprüht wird ist – bei aller liebe zu meinem eigenen zitronenbaum – nicht wirklich besser, anders, aber ebenso klebrig.
dauerlüften geht auch nicht da gerade der winter einsetzt. heute morgen waren die ersten autos im dorf beim vorbeilaufen leicht angefroren.

da war ich dann erstmals diese saison wieder mit handschuhen unterwegs zur geliebten ronocapri und langem rheinhöhenlaufshirt unter langarmaldilidl. der (schwarze) drachenbuff ist schon ein paar tage mehr wieder um den hals im einsatz, aber um die ohren fehlte mir heute auch einer, die waren eisig. sonst war’s schön an 2 stellen rehe über den weg fliegen zu sehen, also mehr fell als vorgestern mit dem einen eichhörnchen. mal sehen ob ich mich aufraffe nach früherem feierabend (so lange hält man den gestank einfach nicht aus) heute abend noch mal ’ne runde zu drehen, für den drachen wär’s besser.

für den rücken (der seit ein paar tagen zickt [die weiche matratze im kaltenbronn hat mir nicht so behagt]) wäre sportfabrik sehr angesagt wo ich mich seit monaten drum drücke, die fahrerei macht einfach keinen spaß. aber die muskeln täten es danken und hinterher sauna kommt ja auch immer gut. wie voll das (eitorfer) hallenbad abends ist, zumal in den schulferien, hab ich noch nie ausprobiert, das wäre auch noch eine alternative, normalerweise zu warm, aber mit rücken angenehm und vielleicht lockert sich das dann beim warmen kraulen auch besser? yoga ginge auch aber dazu aufraffen kann ich mich vermutlich nach der arbeit auch nicht mehr, vielleicht gibt der göga sich einen schubbs, dann klappt das besser.

alternativ könnte man auch einfach früh mit krimi ins bett gehen, im moment ist Friedrich Anis „Süden und die Frau mit dem harten Kleid“ dran und liest sich ganz nett. vorher hab ich „Tote Dichter lügen nicht“ von George Flipo verschlungen, der war richtig schön geschrieben, ich hoffe auf fortsetzung mit denselben protagonisten.
blöd hingegen und nur mit mühe bzw. ein bischen gutem willen zuende gebracht war „rottenegg“ von Markus Kavka. aus meiner sicht ganz klar in der kathegorie „bücher die die welt nicht braucht“ anzusiedeln, gesülze über koksende fernsehleute in berlin und oh schreck sogar in der exheimischen bayerischen dorfidylle, die zwar so sein kann aber nicht muß und besser in ruhe gelassen worden wäre. irgendwie las sich das im laden stichprobenhaft besser.
aber selbst ein GUTES buch eines autors garantiert nicht für gleichen genuß mit dem zweiten. „tschick“ von Wolfgang Herrndorf hat ja bei mir 5 sterne, aber das ältere danach gelesene „In Plüschgewittern“ fand ich einfach nur grottig, worum es gehen mag steht bei perlentaucher und die 2. rezensionsnotiz ist immerhin auf meiner seite.

es gibt so tage … da denkt man „jetzt reicht’s“ aber es kommt immer noch eins obendrauf.
dabei fing er ganz nett an, dieser erste nach 2 wochen urlaub. um halb acht war es (längst, aber ich kam nicht so richtig in die gänge vorher) hell genug um ohne lampe in den wald zu laufen.
an der tür drehte ich spontan um, um die brooks-kurztight (bis um 10° gut nutzbar) gegen eine rono-capri (je nach windchillfaktor bis knapp unter null also die meistgenutzte variante) zu tauschen, bei den später im auto angezeigten 2° sicher keine fehlentscheidung. der lauf war unspektakulär, „wie immer“, also nett, ein eichhörnchen getroffen, einfach vor der arbeit locker leicht fröhlich getrabt und danach frisch+wach.

im büro war es auch gar nicht sooooo schlimm, keine katastrophen, nette gespräche zum eingewöhnen, das schnitzel von kurz vor 12 (mit hunger mangels frühstück verschlungen) lag allerdings schwer im magen (und verschwindet erst jetzt so langsam [nach 19:00]).

daraufhin genehmigte ich mir einen frühen feierabend kurz nach fünf um noch eben in hennef ein paar besorgungen zu tätigen.

ärgernis (des tages, dachte ich, aber es geht schlimmer, s.u.) nummer eins
ich hatte vom dm (via paybackwerbeflut) einen gutschein für felix katzenfeuchtfuttertüten im 12er multipack. da die (mit fisch, die sorte war auch mit abgebildet) bei uns begehrt sind lockte OTon: „Der günstige dm-Dauerpreis“ von 4,65€ (statt üblicher 4,99 anderswo).
zudem sollte ich „einmal 1,50€ Rabatt“ erhalten, also ein multipack nochmals sonderverbilligt. „Einlösbar bis 20.10.2012“, ende der OTon-zusammenstellung.
ABER: in Hennef wird das gar nicht regulär geführt, es gab ein paar minimale restposten des gleichzeitig beworbenen trockenfutters auf einem sonderstand in kassennähe. ende der gemachten erfahrung. sowas ist in meinen augen unlauter oder zumindest irreführend. andere läden schreiben wenigstens dazu „ggf. nicht in allen filialen“ und „solange der vorrat reicht“. ob das ggf. irgendwo im kleingedruckten in dem gesamtwerbeumschlag gesteckt hätte ist mir egal, den hebt man nicht auf, man nimmt die gutscheine in die tasche die man einlösen will!

ärgernis nummer zwei
rewe ist nicht gleich rewe, aber ok, das hat auch niemand behauptet. jedenfalls wollte ich als 2.aktion für meine schwiegermutter (und meinen leeren kellervorrat) monin kaufen, alkoholfreien campariersatz der lecker ist und das gewissen entlastet. leider hat rewe-hennef nur 6 andere sorten sirup dieser firma, daß davon dann auch nur die (teuren) 250ml-fläschen statt der 750ml-variante in ministückzahlen im regal stehen ist nun auch egal, muß ich doch noch mal nach oberpleis wo ich ihn früher immer bekam (auf dem weg zur/von der [alten] arbeit was nun aber eine extratour bedeutet) in der hoffnung daß da das sortiment nicht geändert wurde (und nicht gerade andere ebenfalls zugeschlagen haben …). alles in allem natürlich nur mein „problem“, rewe kann nicht wirklich viel dafür. höchstens ein bischen 😥

ärgernis nummer drei
langsam muß ich tanken, ein bischen reicht’s noch aber wär nett gewesen wenn die freie in der warth wie die letzten paar male happy hour gehabt hätte mit teils 7-8ct ersparnis — klar — PUSTEKUCHEN. nun hoffe ich auf morgen abend, DANN MUSS ich.

ärgernis nummer vier und spitzenreiter zum schluß (hoffentlich)
in der letzten arbeitswoche vor dem urlaub hatte ich 3000 liter öl bestellt, vage für letzte woche, also meine 2. urlaubswoche die zu hause verbracht werden sollte also grob verplanbar war.
ausgemacht war, daß ich einen tag vorher bescheid über den termin bekomme ab montag 1.10. und ab donnerstag selbst mal nachhöre wenn nicht.
klar, ICH rief am donnerstag an, der fahrer unserer gegend war krank/ausgefallen, ok, kommt vor also haben wir besprochen daß dann DIESE woche geht wenn klare uhrzeiten FRÜH oder SPÄT wegen vollzeitberufstätigkeit machbar seien.
grob haben wir uns auf morgen dienstag entweder 8:00 oder 17:00 geeinigt. wir bekommen das öl von der raiffeisen seit 20 jahren also altbekannte gute geschäftsbeziehungen.
letztes jahr, um zwischendrin auch mal was positives zu berichten, haben sie uns mit trockengefahrenen tanks spontan dazwischen genommen für 1000 liter vorab bei sonst 6 wochen lieferfrist!
nun also hab ich heute nachmittag mal versucht herauszubekommen welche der beiden vereinbarten uhrzeiten morgen angesetzt wurde um späteresInsBüroKommen oder früherenFeierabend avisieren zu können … war noch nicht klar, würde noch angerufen.
zu hause auf AB dann die aussage „wir kommen morgen zwischen 12:30 und 13:30“
hallo? HAAAAALOOOOOHOOOOOO, geht’s noch? das ist so JENSEITS von allem passenden und ausgemachten (so ziemlich exakt der DURCHSCHNITT statt des XOR :idea:), da fällt mir nix mehr zu ein, außer daß die tanks wieder so leer sind daß ich da nun wenig alternative habe. nur die hoffnung daß der göga keinen auswärtstermin hat und deshalb mal eben über mittag von eitorf hochkommen kann …

mehr fällt mir zu diesem tag fast nicht mehr ein, außer, logisch, daß heute abend dann auch kein „werWirdMillionär“ zum trösten kommt weshalb ich mich nun hier am compi auskotze statt anders abzulenken.

was lief sonst noch?
am donnerstag wurde die emma „repariert“. sie hatte mal wieder zahnsteinentfernung bitternötig, immerhin durfte sie diesmal (im gegensatz zu vor ca. 2 jahren) alle (restlichen) zähnchen behalten. aber wo sie dann grad mal so pflegeleicht sediert war wurde auch gleich noch eine zyste entfernt, die zwar nicht störte oder wehtat, sondern (anfangs erbsen- später kirschgroß) beliebig mit den fingern geknetet werden konnte ohne reaktion, aber die  sich immer wieder füllte nach jeder bei sich gerade ergebender gelegenheit (z.B. eines impftermins) mal eben erfolgten punktion. dazu wurde diese fettzelle oder pore in der hautschicht (also nicht bis runter ins muskelgewebe) keilförmig rausgeschnitten.

nun hat sie da weniger haare und eine silbergestrichene narbe mit 4 knoten (von denen einer schon aufgegangen ist beim putzen und fast rausgezogen) die nächsten montag gezogen werden. immerhin ist ihr die für den notfall mitgegebene halskrause erspart geblieben, denn die putzerei war nun wirklich nicht exessiv sondern ganz normal, da bleibt man halt schon mal mit der zunge am fädchen hängen, sowas kommt vor, aber stören tut sie das offensichtlich überhaupt nicht, weder berührung noch nutzung dierses schultergelenks.
die haut ist bei denen ja viel lockerer als bei uns, da spannt nix also fehlt auch weniger in der beweglichkeit als wenn wir so geschnippelt worden wären.
ich selber war an dem tag mal endlich wieder im wasser, aber grottige 750m. es war viel zu voll um kurz vor 12. mangels training hätte ich mich auf mich konzentrieren müssen statt bei hohem (schulplantsch)wellengang auch noch auf der einzigen „schwimmer“bahn überholmanöver durchführen zu müssen zu viert/fünft mit tempobandbreiten von 10%schnellerAlsRatze bis zu dreimalSoLahmWieRatze . . . 😯

am freitag bin ich dann dafür morgens ne runde recht mies gelaufen um danach nach eins im fast leeren becken die doppelte strecke um klassen besser zu absolvieren, dafür gab’s hinterher zur belohnung auch endlich noch mal ein stück stachelbeerbaiser mit 2 milchkaffee im blumenhof 😉

am samstag im iggeligen mistwetter lief nix außer chillenXXL, am sonntag dann erst mal ein kleines kettensägenmassaker, ja, trotz sonntagsruhe mußte die ab 10 mal ab+zu kurz ran. samstag wär das vielleicht den nachbarn aber kaum uns zuzumuten gewesen und mangels anderer zeitfenster mussten dann halt gestern mal eben ein paar haselnüsse gekappt werden, einmal auf (sehr berechtigten) wunsch des nachbarn zur linken, der sie schon fast in den rolläden hängen hatte, zur anderen seite versprach ich seit jahren dem öllasterfahrer (s.o.) etwas freizumachen damit er besser in die einfahrt kommt und auch der nachbar braucht nun weniger licht im 1.stock 😎
um die lärmbelästigung geringstmöglich zu halten haben wir dann nicht noch alles in ofenfertige stücke zersägt, daher liegen nun etliche quadratmeter wiese zwischen teich und gemüsegarten voll.

ansonsten war es dann ein zunehmend schönerer sonntag auch farblich, den mein süßer&ich vor den (karl)dallschen (vor etlichen jahren beim bio[lek] vorgekochten)saunudeln mit einer gemeinsamen „großen“ ahrenbachrunde von 8,15km fröhlich und gar nicht soooo langsam zelebrierten.