s¤nnenherbst,flora&fauna

seit gut 3 tagen ist der sommer offiziell vorbei, aber wie es aussieht gibt es auch noch ein paar schöne herbsttage, leider zunehmend abnehmend, also nichts mehr mit langen abenden auf der terrasse, da wird es immer schneller dunkel, das stört mich mehr als fallende temperaturen, ich hab genug pullis.

am vorvorletzten wochenende war ja aber noch mal eben schnell echter HOCHsommer. solche tage hält man dann fast nur unter der linde im schatten mit ein wenig wind aus. samstags ging das auch noch ganz gut, den sonntag fand ich schon doch etwas heftig.

samstag hat dann zudem leider meine langgediente hängematte ihren geist aufgegeben. die war glaub ich mal von IKEA und schön breit und lang und bequem, aber schon von beginn an bald mit durchgebogenem holm und plötzlich gab es einen ruck mit krachen, immerhin nicht auf rücken oder kopf, sondern nur ein paar zentimeter tiefer in der luft schwebend, da war das holz endgültig durch.
immerhin gibt es noch alternativen geflochtener art, eine matte fand mal durch ausmustern bei irgendwem ihren weg zu uns und der hängesitz war glaub ich mal eine payback“prämie“, die inzwischen bestehende direkte bezahl-einlösemöglichkeit find ich wesentlich besser da doch das meiste was man da so einlösen oder sogar noch durch zuzahlung kaufen könnte erstens überteuert und/oder zweitens von mäßiger qualität, also BILLIG aber nicht PREISWERT ist. immerhin, der sitz hält (bisher) und mit entsprechender sitztechnik kann man auch recht bequem ein nickerchen drin machen da er recht groß ist und mit ein paar kissen und den beinen nach vorne ausgestreckt schon wieder fast zur Hmatte wird.

das wochenende war also überlebbar und besonders der samstagabend mit einem linguine-ai-pomodori-abendessen als picknick ebenda unter der linde auf decke mit rotwein auch sehr idyllisch!

danach waren dann im wesentlichen 2 normale wochen aus denen es nicht viel zu berichten gibt:

sonntag den 26. als helfer beim hennefTria aktiv, diesmal nur freundlich kurz weil an der kinder&jugend-radstrecke im einsatz, die als wendepunkt 2*5km üpberschaubar kurz war und wir damit schnell wieder fertig.

mittwoch den 29. hatten wir betriebsausflug den ich als neue organisieren durfte(musste), da ging es nach bonn. erst genossen wir eine anderthalb-stunden-führung durch den botanischen garten am poppelsdorfer schloß, danach ein mäßiges mittagessen im anscheinend trotz platzreservierung (also immerhin mengenmäßiger ansage) überforderten bönnsch. meine rumpsteakstreifen mit pfifferlingen schmeckten immerhin noch ganz gut, waren aber auch SEHR überschaubar (ergo: überteuert). da müssen wir nicht noch mal hin, schade.

im annschluß gab’s nochmal anderthalb-stunden-führung, diesmal im arithmeum, dessen inhalte ich zu einem großen teil ja schon kannte (mit nebenfach operations research damals noch in der nassestraße auf alle flure verteilt) aber nach so vielen jahren natürlich nicht mehr aus dem effEFF.

von den 18 teilnehmern gönnten sich 12 abschließend noch einen kaffee oder anderes im königshof bevor es sich zum shopping verlief.

donnerstag den 30. war dann firmenlauf in der bonner rheinaue, vor ein paar jahren mit der firma des göga mal als ganz nett empfunden, damals war es aber noch leerer UND wir waren (widerrechtlich aber ohne zu behindern und ohne mit siegesambitionen betrügen zu wollen) von vorne eingestiegen, also nach dem startschuß und nachdem die schnellen vorbeigerast waren mit den paar unserer gruppe seitlich dazu gekommen und konnten damit auch gut laufen.
diesmal waren es wohl gut 7000 und definitiv zu viele. angesagt/ausgeschrieben waren meine ich 3 blocks, aber wir waren kurz nachdem die sieger nach 18 minuten drin waren erst auf der strecke mit der 5. welle und trotz expliziter ausschreibung mit verbot UND trotz mehrfacher gleichlautender ansage life von der bühne waren trotzdem NORDICwalker unterwegs und so viele stöckefreie walker in vorderen blocks daß auch solch ein blockstart nicht mehr viel brachte.
es war also ein einziges „stop&go“, oft knapp vor einem echten stop durch stehen bleiben aber immer wieder bremsen und beschleunigen und zickzack, viel über die wiese statt den weg, weil einfach kein durchkommen war in angemessenem tempo. wer mich kennt weiß daß ich keine schnelle läuferin bin, am ende waren es dann 32min für die (angeblich 5,7 aber real wohl eher) 5,5 kilometerchen.
das kann man sich nur noch durch die gruppendynamik mit chef und 2 netten kolleginnen und vielen fastunbekannten mitstreitern am firmentreffpunkt sowie einigen bekannten aus dem lauftreff die sich ebenfalls fanden schön reden. nächstes jahr mal sehen was da abgeht, aber SO bitte nicht noch mal 😦

am wochenende bin ich endlich noch mal durchs krabachtal gelaufen, die morschen gesperrten brücken über die beiden furten sind nun endgültig abgeräumt und damit keine überquerungshilfe mehr vorhanden. bei niedrigwasser geht das weil wohl ein paar zusätzliche steine spendiert wurden. aber wenn es längere zeit geregnet hat wird es spaßig da noch rüber zu kommen.

in 8 wochen ist der (10.)drache, da gilt es noch einiges zu trainieren, aber leider ein vabanquespiel, mit zunehmenden kilometern steigt ja das risiko des zickenden linken mittelfußes, samstag waren die 8,15km vor dem einkaufen sehr schön, aber danach beim einkaufen und den ganzen tag tat das GEHEN zunehmend weh.
sonntag kamen die schmerzen ebenfalls so um km8-9, ich hab mir ab+zu eine pause gegönnt, bei km13 auch mal 10 minuten ohne schuhe zehen bewegend und knetend auf der bank gesessen, danach ging’s ganz gut den rest heim und hinterher tat auch nix weh, mal sehen was der heutige lauftreffabend meint.
generell MUSS ich ein paar mehr kilometer am stück laufen für die kondition, denn sonntag die 17,75 waren trotz der pausen und des grottigen tempos anstrengend schwer fallend, zumindest unterwegs, immerhin nicht im nachhinein, da war ich früher ion den ersten jahren platter die nächsten stunden/tage.
und es müssen auch noch ein paar berge her, deshalb ging gestern die meldung zur löwenburg raus, am 16.9. ab/an lemmerzbad, steil rauf eine runde um den berg der löwenburg und steil wieder runter, das ist gutes drachentraining und mit gut 15km auch noch überschaubar.
je nach dem wie sich der fuß anschickt muß er 6 tage danach aber auch noch den rheinhöhenlauf HM ertragen als „langen kanten“ für den drachen, dann soll’s gut sein außer den läufen zu hause und einem wanderwochenende mit der sippe. aber das muß schon irgendwie alles gehen. die hoffnung . . .
das thema flora war ja schon fast mit dem botanischen garten abgedeckt, trotz dürre (unter anderem durch 2 fette birken die alles unterwurzelt haben) stehen im gemüsegarten immerhin ein paar sonnenblumen, die kleewiese hinter dem haus ist dieses wochenende mal wieder gemäht worden so daß unser müsliman mika noch besser auf jagd gehen kann und sich sonntag bis zu 6 gabelweihen (rotmilane) ausschau haltend darüber tummelten (von denen im obigen foto aber nur 3 zu finden sind, nicht weitersuchen ;-)).

damit sind wir bei der fauna: unsere igelburg ist exakt nämliches, eine superduper IGELBURG mit mama und mindestens 3 jungen rackern!

am wochenende hab ich mal von oben von den teichen ranschleichend nachgeguckt und einen(? vermutlich ihren großen) rücken, jedenfalls viele gestreifte stacheln gesehen und fotografiert. seither stellen wir die resteteller mit ungeliebterem angetrocknetem kitekat dorthin die dann schnell geleert werden. gestern sah ich sie dann auch draußen, die mama und 3 nasen die gerade hinterher wollten, später nochmal sie einen meter vom bau entfernt am teller und einen dicht dahinter der sofort wieder ins nest flüchtete.

es entwickelt sich und wir hoffen daß sie nicht in die einfahrt und auf die straße runter trotten, denn in ersterer könnten selbst wir sie übersehen rückwärts und unten haben sie keine chance. darwin hin oder her wär’s schade drum.

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2 Kommentare
  1. Bine2 sagte:

    „ich hab genug pullis.“

    Und Licht haste keines? *duckundwech*

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  2. ducken solltest Du Dich in der tat gaaaaaaanz weit weg, künstliches licht ist nie dasselbe wie tageslicht 😦
    auch wenn ich im sommer nach zehn (abends) gerne schon mal petroleumlämpchen anmache oder im winter drin ein paar kerzen — NOCH lieber sitze ich bei 15-25° ohne solche kunst(licht)griffe DRAUSSEN
    aber ich schlafe ja auch ohne rolladenrunter (erst bei hartem frost aus energiespargewissen) wo andere bei halb-vollmond schon rotieren und rumnölen 😉

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