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Archiv für den Monat September 2012

gestern war der 7. rheinhöhenlauf im westerwald in vettelschoss. für mich war es der längste lauf dieses (ziemlich mieserabelen) laufjahres. am sonntag bei der löwenburg hatte ich an einem physiostand mit einem mädel gesprochen die mir empfahl den linken mittelfuß zu tapen, ich solle einen termin machen, gesagt getan montag früh auf dem weg zur arbeit, für freitag 8:15 hab ich ein zeitfenster mit ihr bei der siegreha bekommen, da war ich ja mal gespannt.

es kam wie so oft: genau das mädel mit dem ich gesprochen hatte war krank, erst wollte ich es dann sausen lassen aber dann rief doch noch eine unten am empfang an sie wolle es machen, ok, mehr als abreißen unterwegs und das geld in den wind schießen kann ja nicht passieren.

aufgrund des klebeverhaltens also des schwitzens beim laufen in socken und schuhen wollte sie lieber seitlich fixiert ein sprunggelenkstape setzen (das hatte die erste auch erwähnt, konnte ich mir kaum vorstellen). daher ist das beige auf den linken beiden fotos das original: einmal links außen angesetzt unter dem fuß durch und vorne schräg wieder nach links, dann rechts innen angesetzt unten durch etwas mehr nach vorne rum und wieder nach rechts hoch.

sie zeigte mir aber auch noch das alternative obendrauftape wie ich es selbst schon vermutete und auch mal versucht hatte vor ein paar wochen (allerdings aufgeschnitten zwischen den zehen durch unten rum nicht haltend beim laufen), das hab ich dann freitag abend zu hause rechtzeitig um noch gut abzukleben auch noch draufgesetzt in blau. vorher war ich nach der arbeit noch eben zur startnummernausgabe gefahren und hatte mich nachgemeldet, topstartnummer 8 dabei zu bekommen is ja witzig.

samstag morgen kam dann socke und mizuno inspire mit einwegpapierschnipselchip dazu, im fetten kalten regen, aber beim einkaufen hatte ich mich schon beim metzger beliebt gemacht mit der aussage „das wird noch schön heute mittag … ich steh um eins am start“

so kam’s dann auch, ich war sehr früh da was mit topparkplatz am ziel belohnt wird.die klamotten kamen in die umkleide, jacke und ein bischen potentiell benötigtes in die tüte, startnummernband um den bauch und ab mit dem shuttle. aufgrund des fußes hab ich mir letztes (wo der fuß ab km6 zickte und die restlichen 15 eine tortur waren)  und dieses jahr jeden „unnötigen“ kilometer gespart wo man sich sonst ja wirklich schön locker durch den wald zu birkenstock warmtraben kann. ein kleiner frustmoment: ich stand nicht auf der liste der alltimer die in der halle aushängt, ich hoffe das lag nur daran daß ich nicht vorgemeldet hatte.

am start füllte es sich langsam, bekannte gesichter und ganz unverhofft tauchte auch der (jüngste) schwager stefan wieder auf der letztes jahr den lauf schon genossen hatte. wir brachten seinen sohnemann robin zum shuttlebus zurück zum ziel wo der einen schülerlauf mitmachte und dann auf papa und tante wartete 😉

los ging’s um eins bei gutem laufwetter, erwin zum zweiten, nach der löwenburg war er mich nicht leid, er schimpfte nur daß ich ihn angefixt hätte und er schon mal auf der homepage vom medoc war. die zeit verging im flug, nach km3 meckerte ich mal ein bischen mit den jungs weil ein gut6er schnitt nicht geplant war. irgendwas um knapp 7er sollte meinerseits rauskommen, stefan wollte auch nicht schneller und erwin wollte weiter über das siebengebirge und sonstiges quatschen 🙂

mein frustteil kommt nach dem asberg so etwa von km11-15, lange fast gerade stücke im wald ohne viel abwechslung außer dem gefühl trotzdem stetig bergauf zu traben, aber dann kommt ja irgendwann endlich wieder die abzweigung rechts zur staffelwechselzone und VP1=3 wo man vor 10km noch geradeaus hoch zum asberg lief, von da an ist das teil geschichte. kurz nach dem VP fing dann auch erst der linke mittelfuß ganz sacht an sich bemerkbar zu machen, ich nahm ein wenig tempo raus und konzentration rein, die dann häufigeren asphaltpassagen waren beliebt weil glatter zu laufen in so einem fall, es ging aber recht gut und nachdem ich die jungs so bei km19 wegschickte nach vorne zum bierholen und mich noch ein bischen schonte hab ich dann auf dem letzten noch ein paar (wenige) leuts geschlabbert und war in netto 2:23:42 für 21,20km im ziel. obs am spontanen humpeln beim gehen lag oder an meinem netten äußeren (*ggg*) jedenfalls kam sofort ein mikro unter meine nase und wir klärten daß es schön wie immer gewesen sei trotz reduzierten tempos wegen problemgräten. brav stand erwin dann auch parat mit dem freiErdinger und ich holte mir mein herzchen, trank, duschte, gewann keinen freistart für berlin aber verbrachte trotzdem einen schönen samstag.

das shirt ist diesmal auch recht nett etwas anders als sonst gestaltet, der lebkuchen wieder ein herzchen, duschbirkies nochmal in einer anderen farbe (orange, weiß und lila hab ich sie schon) und daneben ist der schock des abends:

als ich das herz an seinen platz am besenstiel über der kommode neben die 6 anderen lebkuchen (die ersten beiden jahrgänge waren noch rund wie medaillen) hängen wollte sah ich, daß der 2006er bewohner hat, fraßgängeund ein paar krabbelnde minis … der hängt jetzt im carport in der hoffnung auf kurzen starken frost, sonst muß ich mal sehen ob ich mich überwinde ihn dicht verpackt in die TK zu legen, ob das was helfen würde? wegwerfen bringe ich immer noch nicht übers herz.

aber eigentlich paßt das gar nicht denn sie FAHREN ja, die ballons am himmel … heute morgen sah ich einen großen grünen kurz bevor ich aus dem dorf in den wald kam rechts in der ferne über dem nebeldunst, der bei der herbstlichen kälte (5°, zum ersten mal diesen herbst ging das sternchen von der temperaturwarnanzeige im auto wieder an!) vom wasser der sieg produziert in der morgensonne gerade in auflösung befindlich war, am himmel schweben.

daher bog ich an der nächsten passend scheinenden gelegenheit richtung adscheid nochmal vom weg zur arbeit ab, leider paßte da nix mit dem blick und als ich ihn wiederfand versank er gerade im dunst, da hab ich halt gedreht und bin erst mal weiter gefahren.

vom höhenrücken der B8 in richtung käsberg wo links in der ferne der ölberg und weiteres siebengebirge locken (drache ich KOMME ;-)) sah ich ihn wieder, also wurde doch noch mal rechts abgebogen (kernzeiten werden meist völlig überbewertet :-)) nach striefen und links in einen feldweg um aus der häuserenge herauszukommen.

da hab ich ihn dann endlich schnell noch erwischt bevor er scheints zur landung ansetzte. mangels zeit konnte ich das nicht weiterverfolgen, schade, könnte sein daß er doch noch mal gas gab aber die dicken wattebauschwolken waren eh schon weg und damit das foto in meinem kopf von der ersten sichtung dann ganz anders als die realität geworden ist:

statt normaler kantinenmittagspause gab’s dann später eine verlängerte ohne großes essen, nämlich eine vierfachrunde rund um den scheuermühlenteich, mit hin+zurücklaufen knapp 50min für 8km. das ist jetzt nicht gerade fliegetempo aber schon flott genug um ordentlich (und anstrengend) zu sein. für den drachen fehlten die berge aber dann muß man halt ein wenig andere reize setzen.

morgen abend werde ich dann wohl in vettelschoß nachmelden für den rheinhöhenlauf. wie beim drachen bin ich da ja alltimerin, ich freu mich auf den 7.lebkuchen im ziel, der dann neben die anderen am besenstil im schlafzimmer gehangen wird, essen könnte ich die nie, so wie manche andere BANAUSEN!

nein, keine angst, ich bin nicht unter die glatzen gegangen, nicht mal rein physisch was die haare angeht, denn nichts anders heißt skinhead ja eigentlich wörtlich übersetzt wenn mich mein englischgefühl nicht trügt: hautkopf.
meine wenigen, dünnen, die jedes dritte mal beim frisörtermin auch noch mit farbe aufgepeppt werden, nicht weil mich das grau stören würde aber weil die zusätzliche farbe sie phyisch verstärkt und sowas wie stabilere „frisur“ bewirkt, bleiben erhalten in einer sportkompatibelen länge.

sinéad hatte aber, meine ich mich zu erinnern, mal eine. und die singt wunderschön. heute war wieder so ein tag wo im radio nur der übliche „aktuelle“ hitparadenmurks gespielt wurde. ich lasse mich ja sowieso nur auf dem weg zur oder von der arbeit beschallen, deshalb merke ich ja daß ich alt werde, kann ich doch mit der „ohne knopf im ohr ist mein leben nicht lebenswert“-generation nix mehr anfangen!
SWR3 ist stammsender also nicht wegen der musik sondern der gimmicks zwischendrin, aber man hört, außer an den sogenannten „80er(90er[…])“-tagen mit gern erinnerten tophits leider IMMER dasselbe und da ist wenig gutes weil abwechslungsreiches drunter. leider bringt auch umschalten meist nichts, denn die anderen im auto gespeicherten sender liefern zumindest wenn ich ihnen eine chance gebe ähnliches 😦

zugegeben sind ein paar nicht ganz schlecht, jar of hearts von christina perry z.b. gefällt mir (noch) immer wieder. es lohnt halt auch ab+zu zuzuhören, natürlich erst recht wenn es politisch wird, dear mr.president zum beispiel ist einfach nur allererste (aber auch schon etwas ältere) sahne! aber im großen und ganzen . . .
daher hab ich halt für diese „not“fälle ein paar CDs im handschuhfach und schon sehr oft hat mir seal mit der ersten, gleichnamigen, den tag gerettet.
heute war frau o’connor dran, die „i do not want what i haven’t got“ reingeschoben und der tag wurde mein freund, das kann gerne so bleiben 🙂

gestern war’s aber auch schön. also beim laufen meine ich jetzt. erst, zu früh gekommen, eine kleine pipirunde um den allnersee, auch um ein wenig frust abzubauen daß die stadt hennef nun glatt die parkraumbewirtschaftung geändert hat dahingehend, daß bis 19:00 (statt 18:00 uhr) gebühren erhoben werden. kirsten sah die kontrolletties auch tatsächlich am rand stehen um 10 vor sieben! alles in allem ist das nicht soooo schlimm, wenn man für die letzte viertel stunde (um nicht zu spät zum start der anfängerrunde um 19:00 zu kommen) 10ct einwerfen muß, 4 mal im monat, denn diesen „brötchentarif“ haben sie freundlicherweise beibehalten, danke schön.
aber ich wollte noch katzenfutter im dm besorgen und war daher kurz vor halb schon da, 50ct, ok, aber für die nächsten letzten 2 minuten vor ablauf der pflicht hätte ich nochmal 50ct nehmen müssen da das maschinchen leider dann oberhalb nur diesen takt kennt. DAS finde ich ein wenig herb, hatte aber glück, hat keiner exakt um 18:59 kontrolliert und ich hatte KEIN schlechtes gewissen da ich oft genug bis immer die letzten bezahlten minuten ja nicht ausreize, also bitte (flames nach /dev/null).

nach der alleinigen seerunde von 2,35km noch knapp unter 7er schnitt trabten wir die sogenannte anfängerunde zu zehnt (8 mädels 2 jungs) mit fröhlichem schwatz schon ein bischen flotter und dann noch die wiesengutrunde von 5,10 im wesentlichen zu viert da andere schon am klärwerk abbogen oder eben noch weiter rennen wollten ohne die vorherigen kilometer (und schon gar nicht die löwenburg) in den beinen, das war dann schon fast auf 6er und schee woar’s. 6:27er gesamtschnitt flott woar’s und milde 16° trocken geniales laufwetter woar’s a no, so darf es bleiben!

gestern war ein traumhafter sonntag, vor allem verglichen mit dem löwenburglaufwetter vom letzten jahr als es nach einer guten stunde anfing zu schütten aus allen rohren. diesmal war es nicht nur trocken sondern wunderschön und dabei trotzdem nicht zu heiß.

für mich sollte der lauf ja nur ein drachentraining mit freunden sein, also hatte ich mich schon auf allzeitschlechteste zeit eingestellt, hauptsache der linke mittelfuß zickt nicht oder wenn dann spät genug daß noch erträgliches weiterlaufen möglich ist im mizuno inspire und auch die nächsten wochen ordentlich trainiert werden könnte.

vor dem start traf ich viele bekannte, vorab verabredete wie RelliElli (die nicht nur die angeblich nicht geglaubten 10 sondern glatt 20min vor mir im ziel war und „zum dank“ das erste foto beigesteuert hat) oder den hofpoeten (der leider seiner zickenden hüfte klein beigeben und nach km 4 zum anfeuernden zuschauer mutieren mußte) und auch unverhofft wieder aus der versenkung auferstandene wie den studienkollegen norbert und besonders schön kurz nach dem start am berg (und hinterher verdient geschafft) hein“e“rich vom LT siebengebirge.

norbert hatte kürzlich auch erfahren müssen daß nach 40min sein mittelfußgebälk meutert und ließ sich vor dem start noch eben tapen, allerdings der einfachheit halber eine sprunggelenksstabi, die wohl nicht viel brachte. aber generell versicherten mir die mädels am physiostand daß man sehr wohl auch mittelfußgebälk hochziehen könne mit tape und so hab ich nun freitag 8:15 mal einen termin in der sieg reha um mir das zeigen zu lassen am tag vor dem rheinhöhenlauf, DER härtetest schlechthin, wenn’s unterwegs zu sehr stört kann ich es ja immer noch abreißen.

ich schweife ab, also gleich weiter so: im eingang vom lemmerzbad gab’s vor dem start schon belegte brötchen, meinerseits erst hinterher erwünscht, aber da ich lachsfan bin hätte ich mir ja gerne schon eins von diesen gesichert, allerdings bei der wärme nicht ohne irgendwas wie (leider nicht vorhandene) alufolie zum einwickeln. die mädels versicherten mir sie hätten genug und ich müsse nix vorher kaufen, allein mir fehlte der glaube.

wie auch immer – vor dem futtern mußte man sich erst mal platz verschaffen.

also rauf auf den berg, nach kurzem steilen gefälle nochmal weiter RAUF auf den berg (nicht ganz, das wär im drachenlauf und ist dieses jahr wegen steinschlag aus der ruine gesperrt) und dann ne runde wellig drumrum, nochmal weiter rauf auf den aus meiner sicht völlig umsonst da so etwa bei km10 nochmal im weg stehenden doofen lohrberg. ich lief von anfang an im hinteren teil und locker wohldosiert, wohl mit ein paar schritten mal was flotter, denn der nette schirmbemützte erwin vom foto kam dann ein bischen später, als das feld schon etwas verstreuter und RE+derPoet längst davon gezogen war(en), wieder von hinten auf. er holte sich einen anschiß „ne alte frau so zu scheuchen, tsTsTS“ und das hat ihn wohl überzeugt, von da an waren wir die schwätzenden vom dienst. irgendwie paßte es, er wollte nicht schneller, ich sowieso nicht, mit aller rederei über das siebengebirge im allgemeinen, den drachen im besonderen, monschauMarathon, Medoc & co verging die zeit wie im fluge. meinen fuß merkte ich erst so ab km12-13 aber da waren wir ja schon wieder im runterrollen. anderthalb kilometer vor dem ende machte er sich dann mal von dannen um dann an der ziellinie ziel mit einem becher wasser auf mich zu warten, wie lieb!

„mit ohne fuß“ und der vielen schwätzluft wären wohl auch ohne absolute anstrengung 10min weniger drin gewesen, so aber war es besser, wunschgemäß minimalistische zeitzielerreichung sub 1:49h oder 6:58er schnitt, ein bischen muskelkater kündigt sich trotzdem an.

da dann den rest des tages und heute nix mehr beim gehen weh tat werde ich vermutlich am samstag den rheinhöhenlauf dann auch noch machen, flacher als gestern dafür knapp 6km länger. hoffentlich auch einigermaßen schmerzfrei.

vom lt hennef/sieg waren wir zu dritt plus kirsten als foto+support-freundin, ihr verdanke ich unter anderem ein bild am berg von hinten und den zieleinlauf im finishershirt vom letzten jahr, danke schön.

das diesjährige finishershirt, wieder neon und diesmal in gern genommenem grün wie im hintergrund zu erkennen (wie auch daß da noch ein paar [wenige] hinterher kamen ;-)) , läßt sich leider nicht ganz so gut aufbrezeln, da paßt hinten nur noch die RATZE drüber über das diesmal riesige logo vom brusi , aber bei den preisen fürs startgeld incl. shirt sollen die sponsoren auch mal größer als nur auf dem ärmel sein dürfen . . .

nach der ersten erfrischung ging ich am brötchenstand vorbei, nix lachs, nur noch ein paar reste käse und salami, na wartet mädels, wenn ich aus dem wasser komme!

denn das ist ja seit ein paar wenigen jahren die krönung des löwenburglaufs: obwohl die freibadsaison offiziell beendet ist dürfen wir im anschluß noch rein ins tolle klare naß das früher immer einsam spiegelglatt vor unseren augen brach lag, verlockend aber eine absolute tabuzone. jetzt sitzen ein paar nette jungs wache am rand und wir die wir „mutig“ genug sind schleichen nach kurzer dusche ins ungeheizte etwa noch 20° warme wasser um ein paar 50m-bahnen zu ziehen (meinerseits 4, hab’s hinterher schon wieder bereut mir nicht noch ein wenig mehr zeit genommen zu haben, wenn man erst mal drin ist ist es nämlich einfach nur traumhaft, die ungeraden kraul und die geraden brust mit blick auf den drachenfels vor sich hin zu entspannen …)

danach gibt es WARME duschen, ebenso wie vorher freie klos mit papier und seife nicht selbstverständlich bei so manchem lauf!

dann war ich mental so weit den brötchenmädels ins auge zu sehen – und was soll ich sagen: ich fand aus heiterem himmel 4 lachsbrötchen vor! tja, sie hatten tatsächlich da schon das siebte (und letzte) tablett aus den vorräten geholt, wie versprochen, davon wurden dann 2 leckere meinerseits im kreis der fründe vom lt siebengebirge verspeist und ab ging’s nach hause, zuerst auf paolo und dann mit dem stuhl mit der leider immer schneller untergehenden sonne im garten von sonnenfleck zu sonnenfleck wandernd bis wir, zu faul zum kochen, im landhaus (meinerseits mit einer dorade) das wochenende angemessen genußvoll zuende brachten.

apropos sonne: emma hatte da gestern nachmittag so ihre eigene art die zu genießen. man sollte meinen das wär zu hart, aber es sieht dann doch eher SEHR gemütlich aus auf den sandsteinplatten die noch drauf warten am terrassenrand zum geländer hin verlegt zu werden:

heute morgen hab ich mich aufgerafft, also raus aus dem bett, riesenbecher tee und ab in den wald … nachdem ich gestern zwar die klamotten für einen mittagspausenlauf dabei hatte, dann aber zu kreativ am hacken war (und es ein „bischen“ zu feucht/ungemütlich um zu locken, zumal flach um die teiche nicht wirklich drachentrainingsverlockend … und aus dem geplanten früherfeierabend gegen 4 oder 5 und dann zu hause eine bergigere runde drehen ebenso nix wurde 😦

heute morgen war es dann wie gewohnt traumhaft schön auf der ahrenbachrunde, frisch aber um 10° nicht zu kalt in kurzer hose mit neongrünem dünnlangarmshirt und kurzarmEuropawoche. nach ordentlichem (im sinne von nicht zu lahm nicht zu schnell) einlaufen kam am passenden kurzberg ein kleiner sprint in 2:34 statt standardUm3:10, das hab ich dann aber bitter bezahlt mit magenDarmGrummeln, ab in den wald, farn statt rübenHakle und den zweiten bergsprint hoch aus dem ahrenbachtal hab ich gestrichen, geplant waren 7:30-45 aber so war ich froh daß ich ihn einigermaßen locker in den üblichen gut9min hochtrotten konnte zu insgesamt 44:24 für die 6,15 hügelkilometer. alles in allem trotzdem ein wunderbarer beginn des tages.

am sonntag war ich wieder durchs krabachtal gelaufen, diesmal verdiente das auch diesen namen, ich war 11min schneller als letzte woche, netto, und mit 7:15 auch in annehmbarem tempo.

2 kurze statt 4 (?, längere, letzte woche) pausen gabs für den linken fuß die er ggf. nicht gebraucht hätte da nur gaaaaanz leicht hier und da vermeldend daß er nicht so top frisch ist wie vor 40 jahren, aber da ich beim drachen an den VP auch stehen bleiben und in ruhe genießen will kamen diese päusken sonntag auch gut.
die erste war noch im tal nach den furten an der gedenktafel für die „3 Meisenbacher Jungen„, da war exakt vor 67 jahren am 9.9.1945 ein schlimmer unfall passiert mit munitionsresten und 3 toten kindern an die eine fototafel erinnert. die 2. pause schon fast traditionell oberhalb von löbach mit bänkchen muß man sich einfach manchmal gönnen für die seele (wenn man keinen fuß als ausrede hätte :-)).
dienstag zum lauftreff war ich abendunlustig und hab daher dann nach der anfängerrunde 4,35km durch allner zu fünfzehnt nur noch die kurze wiesengutrunde 5,10 drangehängt, da liefen wir auch nur noch zu zweit los 8-). der lauftreff ist dafür dann ja immer was flotter, auch diesmal schneller als letzte woche zum (winter-)saisonauftakt im flachen mit 6:24/km auf 9,45 (statt 6:45 auf [zugegeben] 13km).

zum 2.teil der überschrift: sie sind ausgezogen, der bau war wohl inzwischen dann doch zu klein und die rasselbande groß genug mit mama in die weite welt zu ziehen? hier die letzten fotos vom sonntag bei der heißen schlacht am kalten buffet (nur 3 minis weil 2 noch im anmarsch waren) und zwei beim kuscheln mit mama im eingang schon erkennbar wind+wetter ausgesetzt.

ich hoffe es geht ihnen wo sie jetzt wohnen gut und sie kommen heil über den winter und lassen sich dann nächstes jahr mal wieder bei uns blicken!

heute morgen hab ich meine handschuhe vermißt … unsere diversen thermometer haben eine eigene vorstellung von der welt und sind sich auch untereinander uneins, am nahesten an der realität ist wohl noch das im A3, das zeigte beim losfahren aus dem geschützten carport unter der terrassenbetonplatte (3 seiten geschlossen) 10°

da war es schon gut daß ich nach langer zeit mal wieder die capri statt der kurzen hose anhatte. das neongrüne brooks langarm unter dem grell orangen löwenburglauf ist sehr dünn und die arme waren erst mal etwas am frieren, also mußte ich was schneller laufen 😉

das ging dann so gut daß ich spontan, obwohl zu spät dran für eine längere runde, die kurze hüsgen um einen bergsprint erweitert habe. denn nach der ersten steigung aus dem dorf raus war ich in 4:45 statt normal 5 bis lahm 5:15, nächste ecke kurzer berg hoch bei 10:45 statt gut 11 bis manchmal *schäm* 12 (bei km1,5) und am fuß besagter bergsprintstrecke dann nach weiteren 5:30 statt +-6min, also war es mal wieder so ein (wunderschöner) morgen wo alles paßt, das muß man nutzen, arbeiten kann man auch noch später 🙂

die knapp 400m mitten im wald hoch zur straße eignen sich für solche tempohärtetrainings am berg sehr gut. nach einer guten viertelstunde ist man angewärmt, bergrauf geht nur auf die pumpe und muskeln aber nicht gelenke, retour traben in etwa derselben zeit wie hoch ist locker entspannend, und dann noch mal hoch macht immer wieder freude. letztlich war ich dann nach 35min wieder zu hause und der tag ist mein freund.

kaum zu glauben daß es am wochenende wieder richtig heiß werden soll, aber auf einen schönen herbst freuen wir uns natürlich alle. nachzutragen gibt es noch 2 fotos von der

rasselbande :  

es sind 5 !!!!!

gestern morgen war großes gemampfe am katzenteller, die fotos sind leider was unscharf auf die schnelle aber süüüüüüüß sind sie trotzdem

seit gut 3 tagen ist der sommer offiziell vorbei, aber wie es aussieht gibt es auch noch ein paar schöne herbsttage, leider zunehmend abnehmend, also nichts mehr mit langen abenden auf der terrasse, da wird es immer schneller dunkel, das stört mich mehr als fallende temperaturen, ich hab genug pullis.

am vorvorletzten wochenende war ja aber noch mal eben schnell echter HOCHsommer. solche tage hält man dann fast nur unter der linde im schatten mit ein wenig wind aus. samstags ging das auch noch ganz gut, den sonntag fand ich schon doch etwas heftig.

samstag hat dann zudem leider meine langgediente hängematte ihren geist aufgegeben. die war glaub ich mal von IKEA und schön breit und lang und bequem, aber schon von beginn an bald mit durchgebogenem holm und plötzlich gab es einen ruck mit krachen, immerhin nicht auf rücken oder kopf, sondern nur ein paar zentimeter tiefer in der luft schwebend, da war das holz endgültig durch.
immerhin gibt es noch alternativen geflochtener art, eine matte fand mal durch ausmustern bei irgendwem ihren weg zu uns und der hängesitz war glaub ich mal eine payback“prämie“, die inzwischen bestehende direkte bezahl-einlösemöglichkeit find ich wesentlich besser da doch das meiste was man da so einlösen oder sogar noch durch zuzahlung kaufen könnte erstens überteuert und/oder zweitens von mäßiger qualität, also BILLIG aber nicht PREISWERT ist. immerhin, der sitz hält (bisher) und mit entsprechender sitztechnik kann man auch recht bequem ein nickerchen drin machen da er recht groß ist und mit ein paar kissen und den beinen nach vorne ausgestreckt schon wieder fast zur Hmatte wird.

das wochenende war also überlebbar und besonders der samstagabend mit einem linguine-ai-pomodori-abendessen als picknick ebenda unter der linde auf decke mit rotwein auch sehr idyllisch!

danach waren dann im wesentlichen 2 normale wochen aus denen es nicht viel zu berichten gibt:

sonntag den 26. als helfer beim hennefTria aktiv, diesmal nur freundlich kurz weil an der kinder&jugend-radstrecke im einsatz, die als wendepunkt 2*5km üpberschaubar kurz war und wir damit schnell wieder fertig.

mittwoch den 29. hatten wir betriebsausflug den ich als neue organisieren durfte(musste), da ging es nach bonn. erst genossen wir eine anderthalb-stunden-führung durch den botanischen garten am poppelsdorfer schloß, danach ein mäßiges mittagessen im anscheinend trotz platzreservierung (also immerhin mengenmäßiger ansage) überforderten bönnsch. meine rumpsteakstreifen mit pfifferlingen schmeckten immerhin noch ganz gut, waren aber auch SEHR überschaubar (ergo: überteuert). da müssen wir nicht noch mal hin, schade.

im annschluß gab’s nochmal anderthalb-stunden-führung, diesmal im arithmeum, dessen inhalte ich zu einem großen teil ja schon kannte (mit nebenfach operations research damals noch in der nassestraße auf alle flure verteilt) aber nach so vielen jahren natürlich nicht mehr aus dem effEFF.

von den 18 teilnehmern gönnten sich 12 abschließend noch einen kaffee oder anderes im königshof bevor es sich zum shopping verlief.

donnerstag den 30. war dann firmenlauf in der bonner rheinaue, vor ein paar jahren mit der firma des göga mal als ganz nett empfunden, damals war es aber noch leerer UND wir waren (widerrechtlich aber ohne zu behindern und ohne mit siegesambitionen betrügen zu wollen) von vorne eingestiegen, also nach dem startschuß und nachdem die schnellen vorbeigerast waren mit den paar unserer gruppe seitlich dazu gekommen und konnten damit auch gut laufen.
diesmal waren es wohl gut 7000 und definitiv zu viele. angesagt/ausgeschrieben waren meine ich 3 blocks, aber wir waren kurz nachdem die sieger nach 18 minuten drin waren erst auf der strecke mit der 5. welle und trotz expliziter ausschreibung mit verbot UND trotz mehrfacher gleichlautender ansage life von der bühne waren trotzdem NORDICwalker unterwegs und so viele stöckefreie walker in vorderen blocks daß auch solch ein blockstart nicht mehr viel brachte.
es war also ein einziges „stop&go“, oft knapp vor einem echten stop durch stehen bleiben aber immer wieder bremsen und beschleunigen und zickzack, viel über die wiese statt den weg, weil einfach kein durchkommen war in angemessenem tempo. wer mich kennt weiß daß ich keine schnelle läuferin bin, am ende waren es dann 32min für die (angeblich 5,7 aber real wohl eher) 5,5 kilometerchen.
das kann man sich nur noch durch die gruppendynamik mit chef und 2 netten kolleginnen und vielen fastunbekannten mitstreitern am firmentreffpunkt sowie einigen bekannten aus dem lauftreff die sich ebenfalls fanden schön reden. nächstes jahr mal sehen was da abgeht, aber SO bitte nicht noch mal 😦

am wochenende bin ich endlich noch mal durchs krabachtal gelaufen, die morschen gesperrten brücken über die beiden furten sind nun endgültig abgeräumt und damit keine überquerungshilfe mehr vorhanden. bei niedrigwasser geht das weil wohl ein paar zusätzliche steine spendiert wurden. aber wenn es längere zeit geregnet hat wird es spaßig da noch rüber zu kommen.

in 8 wochen ist der (10.)drache, da gilt es noch einiges zu trainieren, aber leider ein vabanquespiel, mit zunehmenden kilometern steigt ja das risiko des zickenden linken mittelfußes, samstag waren die 8,15km vor dem einkaufen sehr schön, aber danach beim einkaufen und den ganzen tag tat das GEHEN zunehmend weh.
sonntag kamen die schmerzen ebenfalls so um km8-9, ich hab mir ab+zu eine pause gegönnt, bei km13 auch mal 10 minuten ohne schuhe zehen bewegend und knetend auf der bank gesessen, danach ging’s ganz gut den rest heim und hinterher tat auch nix weh, mal sehen was der heutige lauftreffabend meint.
generell MUSS ich ein paar mehr kilometer am stück laufen für die kondition, denn sonntag die 17,75 waren trotz der pausen und des grottigen tempos anstrengend schwer fallend, zumindest unterwegs, immerhin nicht im nachhinein, da war ich früher ion den ersten jahren platter die nächsten stunden/tage.
und es müssen auch noch ein paar berge her, deshalb ging gestern die meldung zur löwenburg raus, am 16.9. ab/an lemmerzbad, steil rauf eine runde um den berg der löwenburg und steil wieder runter, das ist gutes drachentraining und mit gut 15km auch noch überschaubar.
je nach dem wie sich der fuß anschickt muß er 6 tage danach aber auch noch den rheinhöhenlauf HM ertragen als „langen kanten“ für den drachen, dann soll’s gut sein außer den läufen zu hause und einem wanderwochenende mit der sippe. aber das muß schon irgendwie alles gehen. die hoffnung . . .
das thema flora war ja schon fast mit dem botanischen garten abgedeckt, trotz dürre (unter anderem durch 2 fette birken die alles unterwurzelt haben) stehen im gemüsegarten immerhin ein paar sonnenblumen, die kleewiese hinter dem haus ist dieses wochenende mal wieder gemäht worden so daß unser müsliman mika noch besser auf jagd gehen kann und sich sonntag bis zu 6 gabelweihen (rotmilane) ausschau haltend darüber tummelten (von denen im obigen foto aber nur 3 zu finden sind, nicht weitersuchen ;-)).

damit sind wir bei der fauna: unsere igelburg ist exakt nämliches, eine superduper IGELBURG mit mama und mindestens 3 jungen rackern!

am wochenende hab ich mal von oben von den teichen ranschleichend nachgeguckt und einen(? vermutlich ihren großen) rücken, jedenfalls viele gestreifte stacheln gesehen und fotografiert. seither stellen wir die resteteller mit ungeliebterem angetrocknetem kitekat dorthin die dann schnell geleert werden. gestern sah ich sie dann auch draußen, die mama und 3 nasen die gerade hinterher wollten, später nochmal sie einen meter vom bau entfernt am teller und einen dicht dahinter der sofort wieder ins nest flüchtete.

es entwickelt sich und wir hoffen daß sie nicht in die einfahrt und auf die straße runter trotten, denn in ersterer könnten selbst wir sie übersehen rückwärts und unten haben sie keine chance. darwin hin oder her wär’s schade drum.