durchs mergelstück

heute morgen vor dem wochenendeinkauf hatte ich endlich mal wieder einen traumhaft schönen lauf, 9km, mit einigen höhen- und tiefenmetern, deshalb gehen die knapp 1:06h auch in ordnung.

erstmal ging’s los vom katharinentor zur kirche/landhaus süchterscheid und links durchs dorf bis ortsende, am pumpwerk links in die felder wie vor 3 tagen (da nur früher und kühler) durch weizen und hafer. mir scheint letzterer hat obwohl liegend doch noch ein bischen farbe zugelegt in den letzten tagen, ersterer schimmert von ferne zart aber das täuscht weil flughafer, außerdem sind auch einige disteln mit drin, beides merkwürdigerweise nur innen, ob da immer noch reste der früheren randspritzaltlasten zuschlagen am wegesrand?

nach kleiner welle „oben“ an den rohren angekommen ging es rechts und am ersten weg beim hüsgenbiofeldzaun nochmal rechts, richtung wald, dann erneut rechts in den rein und längere zeit runter.

ich liebe dieses stück. nicht so sehr weil locker bergab, was man hier verschenkt muß man ja auch wieder hoch, aber es ist einfach traumhaft ruhig und scheint fern jeglicher zivilisation, bis man nach einer weile die siegtalstraße erahnt aufgrund langsam aufsteigender geräusche. kurz davor geht’s dann aber rechts hoch und vor lauter lauffreude merkt man zunächst kaum wie schnell man an höhe gewinnt bis nach ein paar kurven der helle himmel oben an der waldkante durch die bäume scheint.

ist allerdings noch eine weile und 40Hm mehr bis man endlich wieder auf ausgangsniveau um 185Nn ist, in mittelscheid links und kurz die straße entlang bis niederscheid, vor dem dorf rechts runter ins krabachtal und schon ist’s vorbei mit der höhe.

dafür folgt dann der nächste längere abschnitt runter in ruhe und einsamkeit, bevor man die straße im krabachtal bei 120Nn quert und am ort des unsäglichen kettensägenmassakers vorbei kommt, schon gut 16 monate vorbei und es erinnert keine kerze oder stofftier mehr, aber wer von hier ist und davon weiß wird es nicht vergessen.,

nach einem der wenigen längeren flachen stücke kann man kurz vor der straße von fernegierscheid (wo unser schmerzlich vermißter lauffreund reinhold auch schon gut ein jahr kein heu mehr macht …) nach süchterscheid mittlerweileauch gut rechts durch den wald parallel der straße hochlaufen, früher war hier oft heftiger matsch. aber im rahmen der regionale 2010 oder anderer aktivitäten sind viele wanderwege inzwischen gut präpariert und kommen ab+zu mal in den genuß einer ladung schotter oder zumindest einer walze. außedem ist der ach so veregnete sommer ja doch eher trocken, jedenfalls erkennt die läuferin ja wo was trocken ist was sonst auch schon mal nasser war …

am ende war es ein traumhafter naturlauf mit etwas wehmütigen gedanken aber die fell4füßer helfen oft darüber hinweg so auch heute das reh, das neben ravenstein meinen waldweg kreuzte.

gestern morgen hatte ich statt dessen am ende der kurzen runde vor der arbeit mal wieder die mümmelmänners in der quere, das erste kanninchen mit angorapuschelkragen hellbeige noch am waldrand und das zweite dunkelbraune dann 20m weiter vor dem bioladen, die finde ich auch immer klasse, die genießen ihren freilauf und ich genieße die treffen.

apropos tiere, aber nun nichtreale, „vun mir uss kitsch“, ich mag ja nicht wenn überall irgendwelcher nippes rumsteht … aber auch ich hab da so 2 kleine sammlungen.

eine eher in braunen tönen und eine definitiv schwarzweiß, letztere hat heute zuwachs in gestalt einer giraffe bekommen. die mähne reizt zum abschneiden und ich hab mit mir gerungen nachdem ich sie letzte woche schon im schaufenster in uckerath sah (in größer, gab diverse varianten), aber sie dann doch heute heim in meinen zoo auf der fensterbank geholt:

mein linker fuß war wider erwarten brav, wo er mi+do um 7km in NB und adrenalineASR8 noch gezickt hatte (gestern war zu kurz dafür), war aber auch wieder mizuno, mir scheint wirklich der paßt momentan am besten zu mir, gut daß ich 2 paar hab.

gelesen hab ich zuletzt den susa bobke „männer sind anders, autos auch“, der 2.teil „auch ein mann bleibt manchmal liegen“ wurde gerade vom göga verschlungen, die gelbe engelin hat so viele nette begebenheiten gesammelt daß es ein kurzweiliger zeitvertreib ist und mal was anderes. mein stapel ist groß aber irgendwie fehlt grad die lust auf „schwieriges“ nachdem ich mal wieder ja seltenst vorkommend, ein buch zur seite gelegt hatte: „dinge die wir heute sagten“ von judith zander hat mich letztlich geärgert weil zunehmend weniger gefesselt. war der stil anfangs noch interessant verflachte es zunehmend in langweilige mir schien wiederholungen zumindest stilistisch/thematisch und reizte mich nicht mehr. und vor der rente hab ich einfach zu wenig zeit um sie ohne freude zu verbringen wo es sich vermeiden läßt, also rund 100 seiten vor schluß SCHLUSS. daher gönn ich mir dann jetzt glaub ich parallel zu „wollmann widersetzt sich“ von paul beldt, was seicht aber immerhin unterhaltsam ist, den ersten schweinekrimiteil.

DAS war witzig, als ich gestern abend in die buchhandlung kam und auf anfrage ob man mir helfen könne nach dem „schweinekrimi“ frug, den sie vor dem urlaub nicht hatten (den 1. teil, sondern nur mit dem neuen 3. geworben, aber ich lese serien grundsätzlich von vorne!) aber nachbestellen wollten, wollte er mir „shades of grey“ geben, hatte einfach nur schw***kram verstanden? allseits großes gelächter 🙂

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