dem morgenrot entgegen

… ihr Kampfgenossen all, so kam’s mir gestern morgen in den sinn, obwohl das eigentlich gar nicht stimmte, denn die sonne stand kurz nach 7 schon hoch und strahlend am blauen himmel. heute war’s zur ähnlichen zeit grauInGrau aber etwas milder. trotzdem war es beide male ein schöner vorderArbeitLauf.

gestern ging es erst die asphaltrunde ums dorf, zuerst durch die felder, links weizen, gut in schuß, stabil stehend, rechts hafer in den der regen vor ein paar wochen reingeschlagen hatte und der sich nicht mehr erholt/aufgerichtet hat

ein stück später kommt rechts auch noch weizen, der was weiter ist, ob tatsächlich winter- gegenüber sommer- oder „nur“ wechselweizen oder zufall weiß ich nicht, hab im zeitigen frühjahr noch nicht drauf geachtet, aber später fiel auf daß eine seite noch ganz klein grün und die andere schon doppelt so hoch war.

jetzt sind die linken ähren noch strack fast gerade und die rechten schon gebogen und wohl bald zu ernten.

mit beschleunigtem bergauf aus dem ahrenbachtal ging’s rund 60Hm auf einen knappen kilometer wieder hoch ins dorf. das war mein frustberg damals in der ersten zeit des laufen“lernens“ der immer nur „bis zu dem baum da“ gelaufen und dann das letzte stück gegangen wurde bis ich endlich mal beschloß: so „schnell“ wie ich da gehe kann ich auch langsam laufen, und das war’s (im positiven sinne).

gestern lief ich danach noch die kleinste waldrunde die ich damals auch oft alleinig getrabt war, nochmal von 185 auf 245 und auch da nochmal etwas schneller als üblich, insgesamt gut 49min für 7,65 hügelige kilometer. ich bin morgenläuferin, das fällt mir viel leichter als abends, dienstag hatte ich den lauftreff trotz stammtisch (am ersten des monats) sausen lassen und lieber bis kurz vor acht gearbetet. DAS fällt mir auch viel leichter (als morgens) abgesehen davon daß es im sommer natürlich schade um die zeit und das schöne wetter ist …

heute bin ich wieder raus auf die asphaltrunde umgekehrt, erst aus dem dorf runter nach ahrenbach wo ich die selbe walkerin überholte die mir gestern noch andersrum kurz vor blankenberg bergauf entgegen kam. heute konnte ich mich nicht mehr beherrschen sie zu fragen ob sie meine daß das sinn mache hanteln mitzuschleppen wo doch jeder vermeidet mehr gewicht als nötig auf die (bein)gelenke zu bringen und außerdem der nacken leiden kann. mit  „aber hauptsache spaß“ hab ich sie aber dann wohl doch wieder versöhnt.

danach bog ich nach einem drittel des anstiegs links ab um den singletrail durchs naturschutzgebiet weiter runter an den ahrenbach und danach steiler hoch an die blankenberger burgmauer zu genießen als rudimentäres drachentraining.

bevor da mecker kommt: das ist ein ausgewiesener markierter wanderweg, also nix mit natur in ruhe lassen, und er ist einfach nur wunderschön wenn auch langsam konzentriert wurzelig am hang entlang zu laufen. oben geht es dann oberhalb der weinberge zurück und durch die felder wie gestern retour nach hause.


der hahn ist tot die dritte !

nebenan gibt es ja hühner und da hatte es ja auch schon mal massaker gegeben.

die neue belegschaft war kurze zeit später ebenfalls geplündert worden, danach war ruhe mit stolzem hahn mit TOLLEM schweif und stimmgewalt der seinen hennen immer den vortritt ließ beim fressen.

leider hat er sich als aggressiv geoutet, seinen menschen gegenüber.

o-ton herr nachbar: „der hat erst den … angegriffen … danach mich … 3 stunden später hing er am haken … war lecker“

oooookeeeeeyyyyyy, na dann, also der neue übt noch ein wenig, mir scheint anfangs vergaß er die letzte silbe, kiiikeriii (… kiiiiiiii ????), das bessert sich, und er ist schön wenn auch noch etwas kurz befedert hinten, aber das wird schon, sofern er wachsen (lassen) darf.

seit gestern gibt es dort auch eine eine neue 2beinige mitbewohnerin! sophie ist 55cm und knappe 4kg schwer, und hier der beweis daß da doch der storch seine hände oder klauen oder den schnabel mit im spiel hatte:

aber zu guter letzt noch eine rategeschichte.


wer baut denn da?

wir haben rund um die teiche eine dicke gräserart die mittlerweile recht ausgewuchert ist, die alten blätter haben wir nicht alle entfernt, aber letzte woche entdeckte ich plötzlich unter der forsythie am rand des größten teichs oberhalb der einfahrt obigen haufen.

unsere fellmonster waren’s nicht möchte ich wetten, wir auch nicht, also wer dann? ich tippe auf igel-wurfhöhle und meine auch heute morgen vor dem loslaufen gaaaaanz leise ein gaaaaaanz dünnes geräusch gehört zu haben, wir sind sehr gespannt was sich daraus noch entwickeln mag.

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4 Kommentare
  1. Pingback: ratzerennt

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