maisRauschen

nicht zu verwechseln mit meeresRauschen, denn obwohl ich zwar urlaub hab bin ich im moment nicht daselbst sondern zu hause, nachdem ich am wochenende ein paar tage bärlin mit meiner ma unsicher gemacht hatte. aber das ist eine andere geschichte.

hier zum thema „laufen in berliner luft“ nur so viel: die telekomtafel mit den vermessenen runden im tiergarten in der nähe des open-air-gaslaternen“museums“

hab ich leider erst am ende der 2. vor-dem-frühstück-runde entdeckt, das versuche ich mir dann für das nächste mal zu merken.

sonntags ist es netter als montags in der stadt zu laufen aber so oder so ist man nie alleine, die ampelmännchen bis zum zoo / tiergarten lassen sich mit etwas geschick umlaufen (oder ignorieren ;-)) und flach ist es, so daß man locker traben kann, nur leider … garmine war völlig verwirrt ob des ungewohnten terrains. bis die genug satelliten gefunden hatte war ich am ersten tag schon 12min unterwegs, am 2. war sie immerhin nach anderthalb minuten im richtigen film, trotzdem murkswürden.

heute bin ich also dem regen zum trotz vor dem einkaufen gegen 11 uhr mal wieder auf eine heimische waldrunde die bis kurz vor ende mit der überschrift sekündlichSchnellerSintflut geschildert worden wäre, bis … ja bis ich aus dem ahrenbachtal hoch an einem maisfeld vorbei kam.
da rauschte es so toll im fetten sommerregen weil der mais ja stark steht und auch die blätter nicht viel nachgeben unter den unzähligen auf sie einprasselnden tropfen. das klang fast wie ein wasserfall oder zumindest ein heftig fließender bachlauf und trieb mich den berg rauf.
insgesamt war es ein schöner lauf weil mild genug, um 14° reicht mir auch bei sintflut, da haben wir schließlich 2004 den ganzen monschaumarathon in bestzeit (nach 2 mal >30° im schatten in den vorjahren) absolviert, mein süßer und ich!

ich war nicht wirklich schnell, immerhin etwas flotter als die letzten beiden male, und das sekündlich bezieht sich auf die zur abwechslung mal eingestellte taktung des garmin um die meßungenauigkeiten bei der „intelligenten“ stromsparenderen aufzeichnung zu ermitteln.
auf dieser runde, die ich mal mit radtacho auf 6,15km vermessen hatte, tacho vorher geeicht auf 3% vorgang anhand der landesvermessungsbaken am straßenrand, zeigt der 10sekundenTakt meist 6,05km. heute hatte ich dann 6,18km.

wenn man einen 7er schnitt zugrunde legt kommt man in 10sek ja 12,5m weit. bei kurvenreicherem lauf im wald oder städchen kommen schnell mal 1m pro takt „abkürzung“ durch die angenommene ideallinie der kürzesten verbindung zwischen 2 punkten zustande. macht 6m/minute oder 42m/km oder 4,2%. daher hab ich mir schon immer erlaubt da ein wenig je nach strecke aufzuschlagen, so 2-3% wie eben die 100m bei der ahrenbachrunde. scheint intuitiv ok und da meine Wkzeiten auch nicht jenseits von gut und böse im vergleich waren auch alles nicht völlig verkehrt gewesen zu sein in der trainingsstatistik der letzten jahre.

jetzt hab ich noch 2 wochen urlaub und wünsch mir nur ab+zu mal ein klar erkennbares trocken-zeitfenster von 3-4h zum radfahren. laufen kann man ja s.o. auch im nassen und beim schwimmen wird man das sowieso wobei ich da eh fürchte daß die ferienkinder alles bevölkern je schöner das wetter ist, unter DEM gesichtspunkt . . . nee nee, ich wünsch mir schon keinen regen mehr, keine bange 😉

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