Archiv

Archiv für den Monat Juni 2012

heute ist mal wieder so ein tag wo ich mehrere titel zur auswahl gehabt hätte 🙂

der erste ansatz lautete „nummer 998 bitte endlich mal ins ziel laufen …!“ was sich nicht auf mich bezieht sondern auf eine murkswürdige beobachtung gestern abend auf dem heimweg. da fuhr ich mit der fazer (die sich gefreut hat daß sie ENDLICH auch mal wieder bewegt wurde) über den mauspfad gen heimat und in höhe des sportplatzes, wo auch der spicher zehner über den radweg ein stück die straße entlang führt, sah ich einen läufer. mit startnummer (998) auf dem po (vermutlich mit rumgedrehtem nummernband, nicht nadelfestgepinnt).

so weit so gut. nur daß eben gestern mittwoch war und nicht der spicher10er. er war auch weit+breit einsam unterwegs statt im pulk, sah aber andererseits durchtrainiert und so schnell aus, daß das bei einer (außer der reihe, mir unbekannten) veranstaltung eher unwahrscheinlich gewesen wäre (das ist eher MEIN part, bei schlechter markierung ins grübeln zu kommen wo es denn nun weitergeht, mangels vorbildern).

danach war noch mal irgendwas das ich leider schon wieder verdrängt hab, aber es hatte auch eine gute 1.zeile ergeben, vielleicht fällt es mir noch mal ein.

nun also hier das foto von meinem kogaFlyerUltegra wie es sich an die wand lehnt und verliebt neben sich schielt auf die rote lola

die ist ihres zeichens das abteilungsrad mit rücktrittbremse, was mich neulich, als ich an die pforte mußte um meinen neuen spindschlüssel abzuholen (ja, sowas hat’s hier, nicht nur duschen kann frau, sie kann auch wexelklamotten deponieren ;-)) herrlich irritiert hat.

kaum wollte ich ein bischen rollen und dabei die beine nach hinten kreisen lassen RUMMS stand ich auch schon fast *ggg*

nun also jedenfalls kann man daraus messerscharf schließen daß ich es heute gewagt habe, den weg zur arbyte mit 2rad mit ohne motor (nicht wie gestern mit mit) annzutreten.
man möge mir verzeihen, ich bin so stolz daß ich mir sogar 5min sonderpause gönne und das am helligen tag blogge!

aber wenn nicht heute wann dann? also das in die tat umsetzen meine ich, nicht den blog.

dabei sah es noch gar nicht so recht nach sommerwetter aus, eher schon wie august/september mit nebelgrau und weben altweiberlich in der zitrone

aber sei’s drum, planA war start 7:20 und estimated finish nach kaum unter anderthalb stunden.

planB als heimliche hoffnung war 1:20h fahrtzeit da ich ohne autobahn schon recht optimierte wegführung ausbaldovert hatte

die realität war:

  1. stadt blankenberg runter
    (bremsen was das zeug hält) an die sieg und über lauthausen nach allner
    8,72km in 19:24 mit 27,0(schnitt)/43,3(max)
  2. über allner und weingartsgasse durch seligental
    3,75km in 9:29 mit 23,7/39,8
  3. wahnbachtalstraße
    sogar in dem fall mal brav rechts unterhalb den radweg ausprobierend, bis auf einen typ mit rechts+links ner plastiktüte MITTEN auf dem weg der nicht hören wollte … soweit ganz ok um die zeit (ich hatte hunde befürchtet da ja kombi rad+fuß)
    dann rechts zum kreisel zeithstraße, da störte ein bauLKW weil er rückwärts aufs gelände gegenüber der feuerwehr wollte, alles stand, ich auch, leider ein bischen ungeschickt was die blatt/ritzel-wahl anging ;-( nur die harten …
    4,70km in 11:02 mit 25,6/42,4
  4. durch SU und Troisdorf im wesentlichen über die luisenstraße und B8 an der BurgWissem vorbei, ab luisenstraße da mit gutem radseitenstreifen
    DIE finde ich voll ok und nutzbar da sie ja auch vom fahrtwind gereinigt werden und bis auf parkende und türöffende wenigstens fußgängerfrei sind, bis auf . . . den müllwagen der zwar den radweg rechts neben sich frei ließ aber da dann die tonnen drüber „abwickelte“ da hab ich vorgezogen links zu überholen
    5,14km in 13:31 mit 22,8/35,1 woran man erkennt daß stadt doof weil aufhaltend ist aber das gilt ja nicht nur für rad und für das noch am wenigstens, in SU hatte ich allerdings rote dafür in trooostlos grüne welle
  5. mauspfad, welliger als man meint aber ich war vorgewarnt weil der telegraphhill bestandteil eines meiner ersten 10er gewesen war, damals, im letzten jahr seines bestehes bevor dann die belgier camp spich räumten, auf den teil hatte ich mich die ganze zeit gefreut da nach all der city nochmal ein naturerlebnis
    6,65km in 17:03 mit 23,3 und rekordmaxDesTages 51,3 (wenn es leicht bergab geht macht es einfach spaß alle zähnchen zu nutzen und die hinterachse wirbeln zu lassen

summe 1:10 für 29km (über die genaue distanz streiten sich tacho 29,354 und gamin 28,96 wie üblich ein bischen) puuuuuhhhhhhhhhhhhhhh.

die profis lachen jetzt, also die die sowas täglich machen, ggf. mit etwas weniger kilometern je strecke, aber dafür bei wind&wetter, von denen gibt es hier etliche, auch im eigenen bereich, deren räder sehen dann anders aber besser ausgestattet aus

ich hoffte dann nur, daß die heimfahrt erstens trocken bleibt zweitens spaß macht weil drittens erträglich trotz des morgentlichen tretens und ich viertens „trotzdem“ übermorgen beim petitMedoc 10km in 3 runden mit bischen rotwein (je runde 3,3km gibt es 6 VP :-)) ordentlich traben kann und am sonntag dann immer noch beim autofreien siegtal lust auf etliche RRkilometerchen hab.

inzwischen bin ich schlauer (und immerhin zu hause), der heimweg war ätzend, zu viele autos (berufsverkehr) und sooo oft werd ich das dann doch nicht machen fürchte ich. alles in allem aber doch toll. jetzt müssen wir nur noch ins finale kommen!

Advertisements

gestern war der friesi, der 5. friesathlon, DAS triathlonevent in bonn (die BNtrias werden das anders sehen und mögen mir verzeihen, aber) klein und fein.

die freunde des freibads veranstalteten ihn bisher ende august/anfang september um flagge zu zeigen und die lokalen politikgrößen dazu zu bewegen sich (noch) mehr für den erhalt des bades einzusetzen. aber da immer mehr mit schließung gedroht wird wurden dieses jahr mal flexibel 2 veranstaltungen ins leben gerufen, der friesi VOR den sommerferien und ich denk mal das übliche sommerfest wie sonst auch DANACH.

somit galt es also diesmal mit wenig training, um genau zu sein gerundete 150kmRad, 6000mSchwimmen und 732kmLaufen, einigermaßen über die runden zu kommen die dort aus 11km MTB flach (fries)dorfasphalt+berghochMTBschotterwaldSTEIL gefolgt von einer kleinen runde im kottenforst und dann das ganze wieder runter bestehen, jawoll, als erstes, triauntypisch.

danach wird geschwommen, im 25erFreibad 500m macht 20 bahnen, soweit die theorie (s.u.).

zum schluß darf man dann nochmal auf dieselbe piste wie mit dem rad, nur die ehrenrunde oben im flachen wald kann man sich sparen, daher sind es dann nur noch rund 8,25km.

ich bin schisser, ich bremse auch wenn ich nix sehe hiner der nächsten kurve, erst recht wenn ich sehe wie steil es runter geht und wie rutschig es da ist im schotterlehmsandmix, und mit noch mehr „begeisterung“ wenn ich nicht mal die etwas festere spur nehmen kann weil da läufer sind, sondern in die weichere mitte zwischen den spuren ausweichen muss.

denn läufer sind dann schon unterwegs wenn frau mit früher meldung als „alte häsin“ um 10:00 startet und die schnellen staffeln und ein paar restliche einzelstarter schon um 9:20 losgeschickt wurden (im bild oben am start von hinten, vorne, in aktion und die ersten schwimmer im wasser …)

mit von der partie waren 2 jogmapperinnen, anja aus der ferne und ulla als lokalpatriotin immer dabei (der hatte ich das zu verdanken zum dritten mal mitzumachen, ich werde es NIE bereuen), rechts vom wasserbild sind wir schon nach getaner arbeit, darunter gibt’s dann siegerehrung: ratze zu früh gestartet nochmal retour geschickt, kniescheibe besonders geherzt für ihren ersten platz, und blümchen für meinen dritten (bei den alten frauen) und das fäßchen das ich bei der verlosung gewann, zum schluß alles malerisch im/ums verdreckte MTB im auto drapiert vor der heimfahrt.

damit ist auch schon ein teil des titels erklärt, der rest in 3 etappen, erst mal los mit dem rad:

start von ganz hinten, da ich ja kein rad „kann“ und niemandem im weg sein will. auf den ersten 2kilometern krieg ich die krise weil irgendwas schrappt, nicht laufgeräusch weil still wenn ich nicht trete (aber weiterrolle), ich denk an lagerschaden und fluche auf die blöde materialabhängigkeit beim tria und apelliere an den durchhaltewillen des rund 20jahre alten garyFisher, bis mir klar wird daß das was da geräusche macht die etwas härtere startnummer am band ist die ich recht weit runtergezogen hatte und die dann beim treten an den dicken beinen . . . wie blo[e|n]d kann frau sein? daß ich da nicht volle lotte reintrat war aber im zweifel besser als sonst denn insgesamt hatte ich ein paar sekunden weniger als bisher beim besten meinem ersten friesi vor 2 jahren, nettoRad 34:07, wobei ich rauf sogar mal wieder 3 überholte die dann aber runter auch wieder konterten, da (wage)mutiger.

wechselzeit 2:06 ist ok (die wasserfeste timex stoppte alle splits), ich liebe den zoot-trisuit wo man nix umziehen braucht, gelbe brille+helm aus, blaue wasserbrille+mütze auf, ach ja: schuhe aus auch nicht schlecht und den garmin in die tüte und ab ins wasser, allerdings war die erste bahn so komisch, ich hatte das startnummernband noch an, wie bloed … s.o.
nach 100m hab ich das ausgezogen und an den rand gepfeffert und daher den ersten 100er split nicht abgedrückt, 200 in 4:51, nochmal 100 in 2:24 und 100 in 2:27 und dann meinte ich eigentlich nach 100 fertig zu sein, war aber nicht 100% sicher, frug vor meiner letzten doppelbahn „noch eine?“ nur um dann NACH dem zurückkommen gesagt zu kriegen „noch eine!“ es macht keinen sinn da zu diskutieren, also noch eine und zu hause dann 3:42 ausgelesen, ganz klar 150m statt 100.

zum glück fehlten mir hinterher nicht 1:15 sondern 1:40 somit ist das ganze nicht so tragisch wie es auch sonst nicht wäre, ich schwimme gerne und kämpfte sowieso eigentlich mehr um den letzten und für die ehre.

aus dem wasser kommend nach nettoSchwimm 13:24 für 550m hab ich dann mit 1:50 wieder ganz gut gewechselt, denn doppelschleifen in die schuhe kopfüber ist dann kreislaufschwankend gar nicht so trivial, hab mal wieder begriffen wieso die echten trias da schnellverschlüsse haben.

vor mir lief ein mädel aus der wechselzone, hinter mir zogen sich noch 1-2 typen um die mich schnell schlabberten, sonst sah ich nix mehr (und wähnte auch das wasser leer), also galt es wenn irgend möglich dieses mädel zu schlabbern. den ganzen weg durch’s dorf hatte ich sie in sichtweite rund 100m vor mir, am berg überholten wir gleichmäßig den 2.retirement (>=65jahre, der erste hatte eine hammerzeit WEIT vor uns!) und oben nach der wende hab ich dann gewagt zu überholen.
ich kann ganz gut runter rennen, wußte aber nicht ob ich das dann gehalten bekomme. das gleiche galt für die beiden jungs die kurz danach dran glauben mußten und sich bei meinem gruß „bis gleich“ beschwerten, dabei war ich fast sicher daß die im flachen mehr power hätten mit ihren geschätzten anfang 30 (im vorbeilaufen, so kann frau sich täuschen, baujahr 1988 ;-)) und nur am berg (der eine wegen kniebandage vernünftig) vorsichtiger waren. aber nix da, es kam sogar noch eine lokalpatriotin mit abo auf den letzten platz berghoch entgegen und ich war auf einmal jenseits jeden kampfes nur noch fröhlich am runterrennen, insgesamt ob des schlechten trainings in langsamsten nettoLauf 53:05 aber phasenweise halt dann doch im 4:30er schnitt, herrlich.

letztlich war das mädel vom berg genau die konkurrenz um den 3.platz masters (>=45jahre) und somit erfolgreicher einsatz letzter kräfte auf den 4. verwiesen.

bei der verlosung gab’s ein 5l-fäßchen „bier“ ohne jegliche angabe welches, da bin ich ja mal gespannt und habe jetzt fertig.

auch wenn die wetteraussichten sich von stunde zu stunde verschlechtern freu ich mich riesig auf den 5. und meinen 3.friesathlon morgen.

wär halt schön, wenn der regen erst frühestens mit dem schwimmen einsetzen würde, da der durcheinander mit rad MTB (11km) bergrauf+runter im wald mit schotter+lehm+sand beginnt, wo ich schisser schon im trockenen kaum runter komme ohne daß mir die hände vor lauter bremsen einschlafen.

danach ist es „egal“, schöner wenn trocken, vor allem für die zuschauer, aber beim schwimmen (500m im 25er freibad) ist man eh nass und beim abschließenden laufen auf gut 8km auch wieder in den wald berghoch+runter wird man warm und ein sommerregen stört nicht wirklich.

das alte garyFisher 3*7 mit 25/27-er untersetzung ist verstaut, jede menge taschen mit allem was frau immer so sportlich mit sich rumschleppt ebenso (es gibt ja nix bekloppteres als vor sowas umzupacken und dann im entscheidenden moment was wichtiges zu vermissen, dann doch lieber alle sporttaschen, die auch sonst für alle fälle immer im kofferraum sind, auch diesmal mitnehmen und alles finden was man sucht!).

was war die letzten tage so los?

sonntag war in hennef europawochelauf aber ich konnte mich ja nicht zu einem weiteren wettkampf durchringen, zumal mein süßer gerne endlich mal wieder was längeres nämlich unser geliebtes krabachtal laufen wollte. und rückblickend war es eine weise entscheidung dem offiziellen lauf (wo eh nur der 10er sinn gemacht hätte dafür der dann aber flotter) fernzubleiben. es war nämlich ÄTZEND, bei aller schönheit der landschaft überhaupt nicht mein tag, ich bin sogar was mir mehr als nur schwer fällt sondern völlig fern liegt den 2.berg hinter meisenbach (trotz dortiger kurzer aussichtsgenußpause) hoch nach eichholz geGANGEN und trotzdem kaum noch vom fleck gekommen, hab dann über ravenstein direkt statt klassich über löbach abgekürzt und eine knappe viertelstunde pause am fischteich genossen bis der göga auch wieder da war, nur um dann kaum noch die füße hoch zu bekommen.

zu hause nach dem duschen hab ich dann mal blutdruck gemessen und dann war’s klar und tolerabel: 93/57 bei 81 puls rund eine viertelstunde nach der ankunft, ich war also quasi gar nicht da, ok, das erklärte so einiges und den rest des tages hab ich faul auf paolo abgehangen und nix mehr gemacht (außer sudoku). schade um das schöne wetter, eigentlich hätteich gerne noch ein paar etliche kilometer rennrad genossen, aber was soll’s.

dienstag war popi, porzer picknick, das sommerfest des DLR, nett aber auch unspektakulär.

mittwoch war ich dann erstmals im aggua in troisdorf das genial am weg liegt vom/zum DLR, klasse. für einzeln 4€ kriegt man ein supertolles 50er-becken also deutlich mehr als für 4,80 im zündorfer bad wo ich neulich war und das auch noch einen umweg bedeutet. beim nächsten mal hol ich mir ’ne 10erkarte für 36€, diesmal hab ich mir 4 blöcke à 500m gegönnt, immer eine bahn kraul eine brust und zeitsplit, insgesamt netto 2000m in 50:40 ok, mit 3 pausen von knapp anderthalb minuten dazwischen. vor allen dingen war diesmal das schwimmGEFÜHL da, es hat riesig spaß gemacht, nicht wie letzten donnerstag im römerbad unterirdisches gerühre.

donnerstag bin ich dann nach der arbeit eine kleine runde durch den wald überwiegend bergrauf mit dem MTB als friesitraining (nun ist es richtig schön verschlammt aber putzen vor morgen lohnte nicht) und jetzt heißt es „einmal werden wir noch wach, heissa, dann ist …“

nein, ich hab mir keine neue sportart gesucht. aber das heute für fast eine stunde unterbrochene EMspiel ukraine:frankreich, in dem dann letztlich leider 1 tor zu viel fiel, so daß ich aktuell mit einem punkt nicht mehr geteilte erste sondern auf dem 2.platz im abteilungstipp bin, steht pate für den titel.

und es faßt zusammen was ich gestern und heute sportlich „geleistet“ habe.

gestern war ich den ganzen tag im maritim auf einer DOAG-konferenz, sowas ist nett zur abwechslung bis auf das ewig drin im haus sitzen und nicht an die frische luft kommen, noch weniger als an normalen arbeitstagen, da ja sogar der weg in die kantine wegfiel.

da es nicht bis in die nacht dauerte bin ich hinterher ins römerbad ins 50er becken gestiegen. aber da hatte ich einen grottigen tag, überhaupt kein wassergefühl, eher nur ständige luft“not“, obwohl ich mir schon abwechselnd kraul- und brustbahn gönnte. letztlich hab ich mir 1400m in unterirdischen 36:09 geleistet, in 500+500+200+200 (die letzten beiden sogar KBBB), die einzelnen 100er-zeiten sind nicht erwähnenswert.

heute konnte ich mich dann zu garnichts mehr richtig aufraffen, fast wär ich im aggua mal zu einer wiedergutmachung ins wasser gegangen, aber dann hab ich irgendwie ortsausgang troisdorf in einer baustelle die abzweigung verpaßt (ich war noch nie da) und zum drehen konnte ich mich schon nicht mehr überwinden . . . *schäm*.

somit blieb dann nur mich der völlerei hinzugeben: erst kartoffelsalat vom wochenende (nicht mayonnaise sondern nur specköldressing-haltbarer) mit fleischwurststücken, harten eiern und ein paar käsewürfeln aufgebrezelt und später dann mal wieder eine tüte lieblingschips auf der couch beim fußballgucken … und dabei wieder igelball.

DA lief’s heute besser als montag, denn ich hab zigmal geschafft das teil hochzuheben, nicht nur mit rechts sondern sogar besser mit links, dem eigentlich maladeren fuß, hier der „beweis“:

am wochenende muß aber nun definitiv mehr aktiver sport her, wetter egal, vermutlich morgen rad, eventuell mit vorher was schwimmen, und sonntag dann was längeres laufen. zum europawochelauf kann ich mich nicht so recht durchringen, bin ein bischen wettkampfmüde scheint mir. dabei war der lauftreff am dienstag recht nett, nach anfänglicher schwerfälligkeit (je länger ich laufe desto länger brauch ich oft, vor allem abends, um reinzukommen) auf anderthalb runden trimmpfad vor der zeit lief’s den berg rauf nach rott ok und nett im kleinen grüppchen und am ende hab ich eine heftige aufholjagd gestartet um die enteilten rolf+frank noch einzuholen, heftig auch weil ein wenig spät beschlossen. hat grad noch geklappt UND spaß gemacht 😉

keinen spaß macht die in dieser sekunde erzielte englische führung zum 2:3, ich hab unentschieden getippt, so wird das nix . . . 😦

mein erster eintrag hieß „ratze rennt rosa“ weil ich hier überhaupt erst angefangen habe anläßlich des zuschlags als „messenger of run happy„, also als brooks testläuferin im oktober letzten jahres.

diesmal geht’s aber nicht etwa um einen wechsel zum inlineskating oder um das runde leder aus frauensicht, obwohl es um’s leder unten dann auch geht, sondern um meine neuste erwerbung, einen IGELBALL!

ich hab ja seit jahren wegen durchgetreten mittelfußgewölben einlagen, vor 1-2 jahren damit geschlampt und nun die quittung mit dauernden schmerzen ab spätestens 10km.

freitag beim platinman empfohl mir barbara, die als erfahrene (nicht nur alters-)klasseläuferin, unter anderem als „chefin“ von melpomene in BN ernstzunehmen ist, einen igelball.

den hab ich mir also am samstag in hennef im sanitätshaus besorgt, und dann samstag links und gestern auch rechts ein wenig malträtiert. gestern gelang mir sogar 2 mal, ihn mit den zehen (sogar mehr als nur milisekunden lang und etwa 30cm) hochzuheben, leider ohne foto“beweis“. ich war selbst überrascht, weil er sehr hart ist (die weichen für handgymnastik wären vermutlich besser greifbar aber weniger wirksam für morsche füße) und heute wollte ich es dann wissen und prompt klappte gar nix mehr, eher hab ich mir noch vom vielen rollen über die harten stoppeln ne kleine blase am rechten zeigezeh geholt 😉

das ganze geschah auf der couch beim spiel ukraine-schweden, blau-gelb in gelb gegen gelbes-kreuz-auf-blau in dunkelblau. was soll ich tippen? getippt hab ich (vorher auf dem geteilten 2. platz im abteilungstipp von ca. 12 leuts) 0:1. gegönnt hätte ich den sieg dann doch den ukrainern auch wenn ich bis zu letzt hoffte, wenigstens auf ein unentschieden (den führenden wähnte ich vom sofa aus mit ukrainischem siegtipp aber er hatte auf unentschieden gesetzt, somit blieb dann alles beim alten ;-()

aber der reporter des ZDF, was war das für eine katastrophe? in der 56. minute ungefähr, nach dem 2:1, meinte er „JETZT könnte es doch noch ein spannendes spiel werden„, hallo? geht’s noch?? das war es die ganze zeit, aus meiner sicht MINDESTENS seit der 15. minute als ich meinen igelball beiseite stieß, vorher war ich zugegeben etwas abgelenkt. die (negativ-)krönung war dann in der 81.minute die bemerkung, oleg blochin (der trainer der ukrainie) hoffe das unentschieden könne gehalten werden. da führten sie ja schon seit 25 minuten, argggggghhhhhhhh, bitte GANZ SCHNELL AUSWECHSELN!

nach dem platinman am freitag hab ich gestern einen faulen samstag verbracht und heute dafür ein wenig mehr als zuletzt das rad genossen. leider kam ich ein bischen spät los (hab nicht mehr dran gedacht) und daher nach schisserbremsender blankenbergabfahrt über allner ins hanftal in die sperrung zum BNtria wo die heldinnen und heroes im großen bogen mit schmackes von wippenhohn runterkommen.

unglaublich wie bescheuert da wieder mal 1-2 von rund 15 autofahrern auf die k**** hauen mußten, aber das mädel in grün hatte starke nerven und daher war der versuch vergeblich, mehr noch: nach dem hauptfeld durften wir paar freizeitRRler ins tal brav rechts mit dem mittelfeld fahrend und die autos dann einzeln ab+zu auch, mit dem ergebnis das der blödmann an der nächsten sperrung an der hammermühle, wo sie ja wieder von der zusatzbergwertung runtergefetzt kamen, wieder stehen mußte 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

ich hab dann neben den beiden sperrpausen noch eine weile unterhalb derenbach gestanden, irgendwer rief mir sogar nach dem vorbeirauschen „bine?“ zu aber ich hab ihn nicht erkannt *schäm*, schließlich hab ich mich dann an den berganstieg gemacht, das geht ja gut zu fahren da. oben in uckerath angekommen war ich vom zusehen so hochmotiviert daß mir die 20km zu wenig waren und ich noch ein wenig die B8 rausgefahren bin bis eichholz. links vor dem ortseingang hat sich ja vor wenigen jahren mal ein privatmensch ein kapellchen bauen lassen, das liegt wunderschön und da ich mich ihm zu füßen geworfen habe kann man sogar das schöne hintere fenster durch die tür sehen (spätestens nach anklicken in groß):

dann bin ich weiter richtung fernegierscheid, mit einem kleinen schlenker über darscheid und isserthof nach kraheck statt direkt, dafür gab’s dann vor darscheid tolles panorama von uckerath mit siebengebirge:

ok, ich geb zu, ist ein bischen gepfuscht, aber in natura sowieso noch viiiiiiel schöööööner. ich liebe dieses wetter um diese jahreszeit, mit blau und grau-weiß und so viel grün, da kann ich mich nicht sattsehen.

ein stück weiter fehlte ein stück, nicht von der aussicht, aber vom steinkreuz, ist halt rauhe luft bei uns da oben im nördlichsten westerwald!

weiter runter war einfach aber danach hoch bin ich noch nie mit dem rennrad (30/25) von fernegierscheid nach süchterscheid, immer nur MTB (25/27 untersetzt), das war dann schon heftig, puhhhhh.

oben war ich dafür dann so stolz daß spontan noch ne powerrunde durch blankenberg-„neustadt“ drangehängt hab, volle suppe mit den müden beinchen fast flach aber eben auch nur fast und dann gab es nach 5min pause helm ab und diverses beiseitelegen noch eine kleine 4,45km koppelrunde mit betonbeinen zum lockern, unter 30min wie heute lauf ich die selten.

auf dem rad war ich netto 1:34 für 34km, macht 21,6er schnitt, mit den bergen ist das schon ok, waren ja eben auch pausen dazwischen.

als krönenden abschluß zum auffüllen der speicher hatte ich doch TATSÄCHLICH noch einen rest grüne soße von donnerstag im kühlschrank und oh wunder 3 harte eier, 2 pellärpel waren schnell gar (in der mikro gehen kleinmengen recht gut!) und nach über 30 jahren vom wahren stöffchen leider entwöhnt geht dann sogar merziger „feinherber“ viez statt „alter särkower“ der auch nur eine ersatzbefriedigung war in ermangelung vom echten trierer kneipenzapfanlagenstöffchen 😉

nächste woche ist henefer europawochelauf, da bin ich noch sehr unschlüssig ob ich überhaupt starte, wenn dann nur auf dem 10er aber normalerweise wär es ja immer der HM gewesen, macht aber keinen sinn mit den füßen zur zeit. eine woche später ist dann der 5.friesi da freu ich mich schon riesig drauf und zum monatsausklang sind wir beim lePetitMédoc in den weinbergen von königswinter dabei, das wird lustig und geruhsam 🙂

gestern bin ich wieder schwimmen gegangen. leider nicht im blauen meer sondern „nur“ im eitorfer hermannweberbad zu dem ich auch eine 10er karte habe die aber gestern vor 12 nicht zum zuge kam da dann der einzeleintritt noch mal 20ct billiger ist als rabattiert.

im hallenbad war wie üblich eine bahn für sportliches schwimmen (mit rechtsgebot) abgesperrt und auf den anderen 3/4 noch schulschwimmen, nach kurzer zeit aber auch da frei. das ältere pärchen das nebeneinandere vor sich hinschwob verließ (fluchtartig?) nach meiner ersten bahn selbige aber wer weiß wie lange sie schon so drin gewesen waren und vielleicht hatten sie sich einfach nix mehr zu erzählen? danach waren recht gute bedingungen. mit den kindern daneben ist immer ziemlich wellengang, aber solange die bahn selbst nicht so voll ist, kann man ansatzweise tria-chaos üben. das mädel mit mir zusammen war erstaunlich schnell für brust mit „köpfchen verkrampft seitlich aus dem wasser“, der ältere herr der dann kam hatte allerdings wohl das schild nicht gelesen/verstanden, seine rückenfroschbemühungen waren schon manchmal schwer zu überholen, aber meine 6*200m bekam ich noch ganz gut zu ende. danach zog ich um nach draußen ins HERRLICHE außenbecken, 24,5° viel angenehmer als drin, aber eben leider so kurz, 16,75m sind dann 6 bahnen auf 100, das ist schon ätzend und außerdem zeitverfälschend (wie man gleich sieht). da hab ich mir dann nur noch 2 flotte 100er gegönnt um die meisten körner für abends zu sparen.

die zeiten für die statistik:
2:24,26 + 2:22,91 = 4:47,17 für 200m (jeweils 3 K 1B) und 1:39,38 Pause
2:15,43 + 2:31,60 = 4:47,03 P1:28,24
2:21,84 + 2:26,76 = 4:48,63 P1:20,25
2:23,19 + 2:27,89 = 4:51,08 P1:15,17
2:22,52 + 2:26,89 = 4:49,41 P1:36,34
2:19.60 + 2:29,02 = 4:48,62 P2:36,81 und raus zum außenbecken
dort dann kurzbahnen 5K+1B
2:12,69 P1:24,10 und 2:11,38
macht insgesamt netto 33:16,01 für 1400m gesamtschnitt 2:22,30 und damit immerhin 5sek schneller als letzte woche im zündorfbad

danach gings zum einkaufen über irlenborn und durchs krabachtal nach hülscheid und sommershof, kurz dahinter sah ich es, das blaue meer, erst in den letzten jahren überhaupt mal wieder sporadisch zu sehen am rand, hier ein komplettes feld (sicher mit absicht als zwischen“frucht“ eingesäht) aber da ich kurz vor toressschluß den guten metzger noch erwischen mußte konnte ich die sonne nicht nutzen und kam erst auf dem rückweg nochmal vorbei um fotos zu machen:

wenn man genauer hinsieht sind auch ein paar partisanen mit drin wie es sich für so eine kornblumenwiese gehört, klatschmohn und kamille dürfen da nicht fehlen, wunderschön.

abends war dann mein einsatz als „orga“, der 11. inoffizielle platinman von hennef-bödigen-driesch über 17,4km mit 523höhenmetern auf 5 happige berge verteilt stand an. wegen generell miesem laufen der letzten zeit hatte ich sogar kurz mit mir gerungen ob überhaupt, aber nee, ganz sein lassen kann ich den nicht, hab dann also doch noch eine einladung auf facebook und in befreundeten LT-foren gemacht sowie per mail und wir waren dann zu sechst.

fritzTheCat kam mit kuchen und barbara von melpomene die seit 8 tagen ihren ruhestand genießt, die schneggies brachten radler und hund mit dem die arme wadengeplagte kirsten dann nur eine spazierrunde drehte um auf uns zu warten, oldieErwin hatte sich in der zeit vertan und war schon eine stunde vorher um driesch getrabt, das hielt ihn aber nicht ab mit barbara rolf und mir locker flockig hinten zu traben während fritz+siggi sich schnell nach vorne absetzten, ersterer mit langjähriger streckenkenntnis, letzterer als PMnewbie mutig (aber alt genug ;))

es war ein wunderschöner kurzweiliger lauf, selbst als uns das gewitter mit SINTFLUT am 4. berg nach stockum hoch nicht verschonte machte es noch spaß, bis auf den linken mittelfuß, der war dann doch wieder zickig, und als oben barbara+erwin meinten sie wollten durchlaufen (den 5.berg mit heftigem abstieg zur bröl runter und dann schön trailig aber auch steiler wieder hoch auslassen) UND weil der göga seinen doofen fersensporn auch zu spüren begann schlossen wir uns dem an. mental schwer aber physisch vernünftig :(, wär gegangen irgendwie, nach kurzzeitigem lockern liefs oben auch erst mal wieder besser, aber nicht gut, im ziel tat’s auch wieder weher.

somit waren wir nach 2:00:04 und rund 15,5km wieder am wanderparkplatz in driesch und dann gabs plöppbier mit, radler mit halb und brezn+co und das blech, also den SUPERKUCHEN vom fritz, irgendein abgewandeltes norwegisches geheimrezept, traumhaft fluffig (ich dachte an butter aber rolf hatte was von pudding im teig gehört) in würfelförmigen wolken . . . platinman könnte eigentlich jede woche sein, aber dann wären die 70kg illusorisch die ich mit mühe derzeit leidlich im griff habe.