33,5° lauf“fieber“ beim filaKöln

gestern war in köln rund um die regattabahn am fühlinger see der 5. firmenlauf.

das DLR hatte 132mann+maus gemeldet, von unserer abteilung waren 2 für die ehre angetreten, oder sollte man eher tippen „so bekloppt bei der hitze zu laufen„? die anfahrt gestaltete sich schon SEHR zäh, ab dem zubringer von der flughafenautobahn zum heumarer dreieck (gegen halb 5) zähfließender stillstand, daran änderten auch temporäre rollphasen kurz vor LEV wenig, dort auf der A1 über die rheinbrücke war endgültig richtig STAU. wir fuhren im konvoi weil mitfahrgemeinschaft bei absolut entgegengesetzten heimatorten absolut keinen sinn machte, ich war ein wenig „schissiger“ und deshalb früher auf der rechten spur hinter dem rhein um sicher an der nächsten abfahrt rauszukommen, damit war cheffe früher auf dem richtigen parkplatz statt mit der meute erst mal gen P1 zu rollen der dicht gemacht war und wo wir alle wieder drehen und zurück auf den P8 geschickt wurden ;(

letztlich hatte ich aber einen platz sogar hinterher leicht schattig, bei 33,5° zum zeitpunkt der ankunft war das durchaus nicht zu verachten. auf jeglichen beutel oder sonstiges mitnehmsel verzichtete ich bei dem wetter und trabte gut 6min zum veranstaltungsgelände, eine viertelstunde vor dem start um 18 uhr zeitnah passend.

in der ausschreibung war von 3 blöcken die rede gewesen, supersportler, läufer und walker, letztere explizit OHNE stöcke. die massen wurden dann blockweise losgeschickt, aber nicht so wirklich sortiert. wir kamen im 3.pulk auf die piste, überholten aber sowohl 5er-ketten MIT stöcken als auch später bei km2 und sogar km3 noch walker die zumindest dem anschein nach auch vorher nicht gelaufen waren also wie üblich vorneweg . . . naja, es geht um nix außer dem spaß, sollen sie ihn haben.

der weg gegen den uhrzeigersinn einmal rundrum war natürlich auch eigentlich etwas schmal für rund 4000 (?) teilnehmer aber wer schon mehrfach in frankfurt beim JPM-CCC dieses hautnahfeeling „genossen“ hat, den kann da nicht mehr viel schocken.

cheffe wollte zickende wade schonen, ich den kreislauf, daher war der +-6er-schnitt voll ok, durch das abstoppen+hakenschlagen+gasgeben um ab und zu eine lücke zum überholen zu nutzen war auch das schon anstrengend genug.

es gab so etwa um km3 bevor man die kurve um die bahn wieder auf den rückweg schlug sogar eine verpflegungsstation, keine ahnung was da gereicht wurde, wir waren froh daß da inzwischen einigermaßen lockeres laufen möglich war. selbst bei der hitze brauchte man ja nicht wirklich was für die 2. hälfte, aber VP gehört halt zu einem „rennen“ dazu, das wird ja ebenfalls beim chase in frankfurt völlig pervers (bei 3,5 meilen also etwa 5,6km!) auch an der deutschen oper zelebriert, wo es dann aber bei dieser immensen zahl von teilnehmern immer an ein wunder grenzt wenn nicht schlimmes passiert. ich würde ja aus sicherheitsgründen jeglichen engpaß untersagen und dazu gehört auch wenn ein lindwurm aus 70000, gerade mal endlich einigermaßen in gang gesetzt, schon wieder gestoppt wird. nichts anderes passiert ja wenn die alle anhalten um zum becher zu greifen, schlimmer: sich im letzten moment entscheiden statt der linken die rechte tränke zu nehmen (weil die helferin da netter aussieht oder die oma da steht oder . . .)

gegen ende nach km5 kam es mir schwer vor, lag’s an mir, war ich platt? jedenfalls war er auf einmal vorne weg, ein blick auf freund garmin zeigte aber daß ich unschuldig war, das tempo war mal eben auf 5:30 und 5:15 gestiegen, nee, ohne mich, ich bin ja für endspurts durchaus zu haben, aber das muß sich dann auch lohnen. ganz kavalier (ich hab ja auch noch ein paar tage probezeit, da gibt’s vielleicht auch besondere aufsichtspflicht ?) wurde ich dann wieder eingesammelt und gemeinsam trabten wir in 35:5x über die ziellinie, ehrenvoll aber nicht völlig fertig.

im ziel hielt mir jemand ein mikro unter die nase!

nicht mein wetter aber sonst nett“ war das einzige zu dem ich lust hatte, da lockte dann doch zu sehr das wasser und anschließend ein (alkfreies) paulaner (hefe aus der flasche bzw. dem 0,2l-ex-wasser-pappbecher).

ich finde für die hitze sahen wir gar nicht mal so schlecht aus 🙂

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4 Kommentare
  1. Das klingt ja sehr schön :). Und wenn Du so einen netten, und auch noch laufenden, Chef hast, dann steht dem freien Mittwoch sicher bald nichts mehr im Weg; wenn Du ihm klar machst, dass Du den Mi als Trainingstag für kommende Firmenläufe brauchst, dann kriegst Du ihn womöglich auch noch bezahlt ;).

    Diese Hitze ist ja auch überhaupt nicht mein Wetter. Da seid ihr mit 35:5x doch wirklich gut gelaufen!

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  2. karola sagte:

    Das liest sich doch sehr gut. Ich find bei Hitze auch sehr anstrengend zu laufen. vor zwei Jahren beim AIrport Run Berlin bin ich bei fast 35° und brennender Sonne gelaufen, ich war danach so fix und fertig.

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