calendula

ketzer würden ja anmerken, daß jede fette salbe, auch reines weißes vaselin, den selben zweck erfüllen würde. aber ich mag die pflanzen und was sie uns bieten können und schwöre deshalb auf hametum (hamamelis, zaubernuß, blüht übrigens schon als erstes ende januar!) und arnika und eben calendula=ringelblume. konkret diesmal zur schonenderen eingewöhnung meiner beine an kurze hosen. die brooks shorttight ist klasse da sie nicht rutscht, somit das meiste der berührungsstellen gerade noch so bedeckt bleibt, im gegensatz zu allen anderen kurzen die hochrutschen im laufe des laufens. aber trotzdem gibt es noch einen kleinen streifen unter der hose der sich ohne salbe anfangs auch ohne hornhaut wundscheuert, ätz. nun bin ich am langen wochenende 5 tage hintereinander prophylaktisch gut gesalbt erfolgreich fröhlich durch die gegend getrabt auf strecken von viereinhalb bis knapp 18km!

zuletzt, nämlich heute, war ich wieder im krabachtal weil’s so wunderschön ist, und nach einer mittagspause hab ich mich noch mal aufs MTB geschwungen und bin einen teil der strecke abgefahren zwecks fotodoku, hier das erste stück bachaufwärts nach rund 25min. ich wollte vor allem die gesperrten brücken über die furten mal für die nachwelt festhalten, ich hoffe ja sehr daß sie wieder hergestellt werden. momentan ist niedrigwasser und man kommt auch so ganz gut durch, aber wenn’s eine weile richtig regnet ist da viel mehr wasser und außer hoch zu roß nix mehr trockenen fußes zu schaffen. 2 furten sind es kurz hintereinander, die stege waren schon lange sehr gefährlich da immer feucht und damit rutschig wie schmierseife und es fehlten auch schon diverse planken, nun hat jemand ein machtwort gesprochen, im zweifel besser.

wieder oben auf der höhe angekommen war im gegensatz zum morgentlichen lauf, wo es meist grau war als wolle es jeden moment einen fetten schauer geben (nicht daß der gestört hätte)  einfach nur noch tolles feiertagswetter, schäfchenwölkchen am blauen himmel und sattes maigrün wie man es sich wünscht

zu hause gab’s die übliche faule belegschaft im beet, wie man auf dem suchbild sehen kann

die terrasse wird auch wieder bevölkert, zitrone, lorbeer und olive sind aus dem winterquartier umgezogen

die zitronenverbene steht oberhalb des weins der auch prächtig weiterwächst, sie hatte im treppenhaus eine menge triebe gebildet teils einen meter lang, aber alle so dünn und weich daß ich sie für tee komplett abgeschnitten habe zum trocknen in einer stofftasche, das duftet herrlich. und dem kleinen teich sieht man meine kahlschlagaktion von vor ein paar wochen auch nicht mehr an!

zum krönenden abschluß eines schönen langen wochenendes gab’s noch risotto carnaroli, lidl hatte grünen spargel im angebot und damit peppe ich immer gerne das ebenfalls dort auf vorrat erstandene risotto auf, das es leider schon eine ganze weile nicht mehr gab (das mit radicchio ist fast noch besser, und in das trüffelrisotto kommen dann noch krosse kleingebratene champignons rein, immer mit gavi oder vernaccia aufgebrezelt und viel grana padano, hmmmmmmmmm)

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