krabach im schuh

heute bin ich seit langem endlich mal wieder über 2h unterwegs gewesen, hab mich auf die längste strecke dieses (miesen lauf-)jahres begeben, durch’s wunderschöne krabachtal, zuletzt war ich am 4.12. als siebengebirgsmarathontraining auf dieser unserer hausrunde.

es war recht witzig, denn mir sind noch nie so viele läufer begegnet, 4 mal eine(r) und zuerst der gute bekannte FritzTheCat, der diesmal gut im trott blieb nach seiner gewonnenen deutschen meisterschaft der JVA auf 10km im august, der läuft rank&schlank momentan regelmäßig 100km die woche (das hatte ich überhaupt nur 2 mal in spitzentrainingszeiten!). zwischen den läuferbegegnungen überholte ich 3 reiterinnen, im schritt sind die 4beiner ja langsamer und sie hatten wohl auch keine eile.

der heutige titel rührt daher daß die schon lange sehr morschen stege über die beiden furten nun „außer betrieb“ gesetzt wurden massiv mit absperrgittern und schildern, leider am anfang des entsprechenden weges ohne jeden hinweis. ich hätte aber vermutlich auch dann nicht umgedreht oder eine alternativroute gesucht. die erste furt ging noch recht gut, am baum festgehalten, mit dem linken fuß auf den weitesten (natürlich auch rutschigen weil feuchten) und leider auch recht kleinen stein der aus dem wasser ragte, tief durchgeatmet und dann einen riesen satz ans andere ufer, geschafft. die 2. furt 300m später war leider nicht so gut bestückt, da hab ich dann doch beim aufsetzen kurz vor dem ziel eine ladung wasser in den mizuno bekommen. zu hause war’s aber längst wieder trocken bzw. mit dem fußschweiß vermischt ok. abenteuertrail ohne goretex 🙂

kurz nach dne furten hatte ich dann noch eine begegnung auf die man auch gerne verzichtet, selbst wenn ich da generell keine probleme mit habe weil keine grundsätzliche hundeangst und bisher aus den wenigen grenzwertigen situationen immer noch gut rausgekommen. aber ich hoffe daß
1. die rehleins ihn überlebt haben
2. er den jäger überlebt hat (falls einer unterwegs war, der ihn hätte ohne mit der wimper zu zucken erschießen dürfen) und
3. alle anderen jogger(innen) unterwegs ihn überlebt haben und niemand mit herz umgefallen ist vor schreck. denn ich hab ihn auch spät kommen hören, von hinten, als ich mich dann umdrehte stoppte er rund 10m vor mir, duckte sich, knurrte … und drehte dann ab. weit und breit keine menschenseele, und damit meine ich WEIT und BREIT, ich habe extra ein bischen hin+hergeguckt, das tal rauf und runter, sicher 500*150m einsehbar an der stelle der aue, nix&niemand. er war domestiziert, hatte ein halsband (im notfall sicher gold wert als packan!) und hatte dann doch mehr lust über die (leeren) kuhweiden zu toben als mir an die waden zu gehen, aber im ersten moment des kennenlernens wußte ich das ja noch nicht so genau, so richtig rübergebracht hatte er das nämlich nicht. und ich kenn die „der will doch nur spielen“ für die das tatsächlich gilt recht gut, auch wenn ich bisher noch katzenmensch bin.

apropos katzen: unsere alte belegschaft krümel, jerry und tarzan, mittlerweile komplett hinter dem haus unter der erde, hat dieses jahr ihren eigenen grabschmuck fabriziert.

gartenmäßig war ich gestern aktiver als heute. heute hab ich nur in töpfe gesäht zum vorziehen auf der fensterbank: tagestes, zucchini und eine uralte tüte salbei (haltbar/keimfähig bis 1/2005, versuch macht kluch)

apropos salbei: der alte von 1992 (im foto rechts am stock und gestern kräftig runtergeschnitten) hat mal wieder den frost (unabgedeckt) besser weggesteckt als neuere im letzten jahr gesetzte (nicht links im foto, das sind kronlichtnelken, die wohnten vor uns in unserem garten und dürfen daher weiter bleiben da sie so schön lila blühen). am witzigsten finde ich mal wieder den ahorn: der macht sich auch dieses jahr wieder so dermaßen breit, irre. die hellgrünen bäumchen mit 2 richtigen großen blättern sind vom letzten jahr, die schmaleren mit 2 keimblättern und dazwischen gerade erst sich entwickelnden richtigen von diesem, sowas haben wir zu tausenden überall im garten (und deshalb nach dem foto auch ausgerupft)!

wie hart die im nehmen sind sieht man an den neuen die sich sogar in der astgabel der birke niedergelassen haben.

zum abschluß noch ein teichfroschkönig, aber nicht glitschig weich sondern aus eisen, in der ferne am stab vor dem hellen hintergrund zu erahnen (nach klick aufs bild) und in all seiner pracht von beiden seiten hier für die nachwelt festgehalten:

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