tschick

neulich bin ich, trotz meines noch hinreichend großen todo-bücherstapels, mal wieder per zufall über was gestolpert, das ich dann einfach verschlungen habe, am ende wie bei allen guten büchern ein wenig traurig, daß es nun schon so schnell vorbei sein soll.

man sollte ja meinen, ein buch über die erste sommerferienwoche von zwei 14jährigen sei nix für eine erwachsene frau von 51, aber so einfach ist das nicht. manches ist zeitlos, die geschichte steckt so voll lebensweisheiten und ist so gut erzählt daß man sich weder zu alt noch „for ever young“ vorkommt sondern einfach nur mitfiebert und ständig meint nicken zu müssen „ja, ja, genau so isset doch, alder“. autor: Wolfgang Herrndorf, baujahr 65, also scheint das ganze doch keine frage des alters zu sein 😉

ich zitiere jetzt einfach mal die letzten beiden sätze der faz-rezension: „Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.“

lauftechnisch läuft grad GAR NIX weil ich seit montag abend mit einem heftigen halsweh-virus kämpfe. wie immer werde ich den kampf gewinnen aber der frust ist doch groß, bei diesem wunderbaren frühlingswetter sportabstinent zu sein ist einfach sch****e. und das wo ich grad ein wenig frieden mit meinen lädierten mittelfußknochen geschlossen zu haben meine, woran nicht ganz unschuldig meine neuste erwerbung ist. ein satz mizuno inspire 8. der alte von januar 2009 war der mit dem ich die letzte zeit, obwohl >1400km sicher ausgelutscht, noch am besten zurecht kam. montag letzter woche hab ich mir den aktuellen beim brusi, lauffreund und cheffe von 7g-runergy in bad honnef, gegönnt, eine gute wahl. gegen meine gewohnheit war ich dann 4 oder 5 tage hintereinander mit demselben schuh unterwegs und immer begeistert.

das ganze halsgekratze und schnuff kommt grad besonders unpassend wo seit montag die aktion DLRfit bei tappa läuft. die halbe belegschaft rennt mit schrittzähler durch die gegend um 10000 schritte pro tag für das abteilungsteam einzubringen im virtuellen lauf vom standort berlin nach oberpfaffenhofen. am ersten tag lag ich noch mit über 20000 gut in der tabelle, dank vorderarbytelauf und abends noch einer halben stunde sportfabrik, wenn auch schon schwach und deshalb kurz und wenig intensiv. das gerät ist ziemlich mackig deshalb nur zum gehen gedacht, sport wird anhand von tabellen (meist nach leicht, mittel und intensiv unterschieden) umgerechnet. aber nun werd ich erst mal ne weile durchgereicht. dienstag krank zu hause geblieben ein paar mal in den keller oder zum zeitungholen an die straße kam ich mal grad auf gut 2000 😦 naja, bis zum 17.mai kann ich wohl hoffentlich noch ein paar gesunde schritte hier&da mit einstreuen. leader of the gang ist natürlich einer aus bremen der sich gerade (ggf. auch mit teilzeit/urlaub) auf einen ultra(100er) vorbereitet, der hat natürlich erst mal eine welle losgetreten aber letztlich geht es ja viel mehr darum die (anderen) couchpotatoes ab+zu mal vom aufzug fernzuhalten und zum bäcker zu fuß gehen zu lassen . . . 😉

ob ich, wenn’s ratze wieder gesünder ist, am sonntag zum benefizlauf nach BN kann steht in den sternen. da es für einen guten zweck ist („benefiz“, logisch) täten auch die schon abgebuchten 10€ startgeld als spende nicht wirklich weh, aber schön wär’s schon und die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. wenn nicht ist es kein weltuntergang, aber das ist ja immer eine nette veranstaltung ohne stress mit vielen bekannten und 1km-runde in der fußgängerzone die viele treffen unterwegs verspricht. auafußtechnisch hatte ich schon nur 20 runden gemeldet statt der sonst „üblichen“ 30-35, aber mangels geplantem frühjahrsmarathon wollte ich ja eh nur ein wenig rumtraben.

letzte woche freitag hab ich übrigens die radsaison eröffnet, relativ früh von der arbeit heim, aufs alte gary fisher (MTB) und ab hoch die berge und runter und hoch und … 1:07h für gut 21km, ich freu mich schon tierisch aufs koga (RR) aber nach den monaten ohne wollte ich erst mal wieder untersetzt die berge hochschleichen 😉 der hammer war natürlich der typ der mich aus dem siegtal nach niederscheid hoch langsam aber stetig überholte, mit kleinen rädern, aber dann erkanntem motorpack, flapsige bemerkung von „unfair“ meinerseits quittierte er dann auch prompt mit „ist mir auch grad aufgefallen“. oben im flachen hab ich ihn wieder überholt, „maschin kaputt?“ „nee, hab ausgemacht, muß ja auch mal was trainieren“ 🙂

motorisiertes 2rad ist auch definitiv nächsten monat angesagt, die fazer muß im april zum tüv, also mal anschmeißen und ein paar runden drehen, vielleicht auch mal zur arbeit wenn’s paßt. obwohl ich da auch mal versuchen werde eine einigermaßen „nette“ strecke für’s (fahr)rad zu entwerfen, leider landschaftlich nicht sooo prickelnd und mit über 30km distanz einfache strecke auch nix für alle tage. apropos motorisiertes 2rad: der göga hat heute probefahrten bei bmw gemacht.schön ist die r 1200 r in meinen augen immer noch nicht. der klassische spruch ist doch „ne bmw kommt mir nicht in die garage“. aber wenn’s ihn glücklich macht (ich glaub ich werd alt).

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