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Archiv für den Monat März 2012

wenn man immer noch mit halswehschnuff (übrigens bei weitem nicht als einzige wie ich fast täglich erfahre) gesegnet derzeit weitgehend sportabstinent ist, dann ist das mit diesem superfrühlingswetter natürlich eine 2schneidige sache.ich freu mich trotzdem dran. gestern hab ich unseren oberen kleinen teich an der terrasse ausgemistet, sehr viel vom wuchernden schilf rausgerupft und nun sieht er genau so aus: gerupft.

aber in ein paar wochen gibts ein neues foto wenn alles grün+gelbblühend ist, das kommt (schneller) wieder (als man glaubt).

das foto ist übrigens ein debut, neues nokia300 da mein altes samsung erstens nicht mehr mit treiber für windoofs7 beglückt wurde und zweitens nun auch der akku schwächelte, das war sein aus! erst nach dem nun ohne zusatzsoftware problemlosen USB-abziehen am PC sah ich, daß sich mika auch mal eben ins bild geschlichen hatte 🙂

gestern gab’s auch endlich mal wieder einen kleinen vorsichtigen lauf, nur die 4,45km hüsgenrunde, mit puddingbeinen langsam aber ansonsten schön. den benefizlauf in BN hatte ich sowieso abgehakt, macht keinen sinn in diesem zustand, die 10€ sind ja für einen guten zweck „angelegt“, aber insgeheim träumte ich schon von einer kleinen ersten rennradtour heute. nachts kratze es dann leider doch wieder zu viel, deshalb gabs heute nur garten und nosports und viel erholung auf der terrasse. für das passende getränk, einen bitter wie früher bei den schwiegereltern im gargano, allerdings am hellen tag erst mal alkfrei mit monin statt campari und wasser statt vino gemixt, hab ich die größte zitrone am baum (noch im überwinterquartier im treppenhaus) geerntet, allein der duft ist schon ein gedicht, anfassen und staunen was in die finger übergeht!

in den letzten tagen hab ich mal eben „Weil ich Dich liebe“ von Guillaume Musso verschlungen. das ist eine geschichte über 4 leute mit schicksalsschlägen die alle irgendwie zusammenhängen bzw. zusammenfinden, vom stil vielleicht ein bischen dick aufgetragen hier+da für meinen geschmack, aber dann doch so zunehmend spannend, daß ich es gar nichtmehr weglegen wollte, somit allemal eine gute unterhaltungslektüre.

jetzt hoffe ich mal daß sich der blöde hals so langam mal verkrümelt damit ich von der nächsten immer noch schön angesagten woche auch noch was habe, trotz arbeit, ist ja dank sommerzeit jetzt wieder länger hell, ich liebe es!

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neulich bin ich, trotz meines noch hinreichend großen todo-bücherstapels, mal wieder per zufall über was gestolpert, das ich dann einfach verschlungen habe, am ende wie bei allen guten büchern ein wenig traurig, daß es nun schon so schnell vorbei sein soll.

man sollte ja meinen, ein buch über die erste sommerferienwoche von zwei 14jährigen sei nix für eine erwachsene frau von 51, aber so einfach ist das nicht. manches ist zeitlos, die geschichte steckt so voll lebensweisheiten und ist so gut erzählt daß man sich weder zu alt noch „for ever young“ vorkommt sondern einfach nur mitfiebert und ständig meint nicken zu müssen „ja, ja, genau so isset doch, alder“. autor: Wolfgang Herrndorf, baujahr 65, also scheint das ganze doch keine frage des alters zu sein 😉

ich zitiere jetzt einfach mal die letzten beiden sätze der faz-rezension: „Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.“

lauftechnisch läuft grad GAR NIX weil ich seit montag abend mit einem heftigen halsweh-virus kämpfe. wie immer werde ich den kampf gewinnen aber der frust ist doch groß, bei diesem wunderbaren frühlingswetter sportabstinent zu sein ist einfach sch****e. und das wo ich grad ein wenig frieden mit meinen lädierten mittelfußknochen geschlossen zu haben meine, woran nicht ganz unschuldig meine neuste erwerbung ist. ein satz mizuno inspire 8. der alte von januar 2009 war der mit dem ich die letzte zeit, obwohl >1400km sicher ausgelutscht, noch am besten zurecht kam. montag letzter woche hab ich mir den aktuellen beim brusi, lauffreund und cheffe von 7g-runergy in bad honnef, gegönnt, eine gute wahl. gegen meine gewohnheit war ich dann 4 oder 5 tage hintereinander mit demselben schuh unterwegs und immer begeistert.

das ganze halsgekratze und schnuff kommt grad besonders unpassend wo seit montag die aktion DLRfit bei tappa läuft. die halbe belegschaft rennt mit schrittzähler durch die gegend um 10000 schritte pro tag für das abteilungsteam einzubringen im virtuellen lauf vom standort berlin nach oberpfaffenhofen. am ersten tag lag ich noch mit über 20000 gut in der tabelle, dank vorderarbytelauf und abends noch einer halben stunde sportfabrik, wenn auch schon schwach und deshalb kurz und wenig intensiv. das gerät ist ziemlich mackig deshalb nur zum gehen gedacht, sport wird anhand von tabellen (meist nach leicht, mittel und intensiv unterschieden) umgerechnet. aber nun werd ich erst mal ne weile durchgereicht. dienstag krank zu hause geblieben ein paar mal in den keller oder zum zeitungholen an die straße kam ich mal grad auf gut 2000 😦 naja, bis zum 17.mai kann ich wohl hoffentlich noch ein paar gesunde schritte hier&da mit einstreuen. leader of the gang ist natürlich einer aus bremen der sich gerade (ggf. auch mit teilzeit/urlaub) auf einen ultra(100er) vorbereitet, der hat natürlich erst mal eine welle losgetreten aber letztlich geht es ja viel mehr darum die (anderen) couchpotatoes ab+zu mal vom aufzug fernzuhalten und zum bäcker zu fuß gehen zu lassen . . . 😉

ob ich, wenn’s ratze wieder gesünder ist, am sonntag zum benefizlauf nach BN kann steht in den sternen. da es für einen guten zweck ist („benefiz“, logisch) täten auch die schon abgebuchten 10€ startgeld als spende nicht wirklich weh, aber schön wär’s schon und die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. wenn nicht ist es kein weltuntergang, aber das ist ja immer eine nette veranstaltung ohne stress mit vielen bekannten und 1km-runde in der fußgängerzone die viele treffen unterwegs verspricht. auafußtechnisch hatte ich schon nur 20 runden gemeldet statt der sonst „üblichen“ 30-35, aber mangels geplantem frühjahrsmarathon wollte ich ja eh nur ein wenig rumtraben.

letzte woche freitag hab ich übrigens die radsaison eröffnet, relativ früh von der arbeit heim, aufs alte gary fisher (MTB) und ab hoch die berge und runter und hoch und … 1:07h für gut 21km, ich freu mich schon tierisch aufs koga (RR) aber nach den monaten ohne wollte ich erst mal wieder untersetzt die berge hochschleichen 😉 der hammer war natürlich der typ der mich aus dem siegtal nach niederscheid hoch langsam aber stetig überholte, mit kleinen rädern, aber dann erkanntem motorpack, flapsige bemerkung von „unfair“ meinerseits quittierte er dann auch prompt mit „ist mir auch grad aufgefallen“. oben im flachen hab ich ihn wieder überholt, „maschin kaputt?“ „nee, hab ausgemacht, muß ja auch mal was trainieren“ 🙂

motorisiertes 2rad ist auch definitiv nächsten monat angesagt, die fazer muß im april zum tüv, also mal anschmeißen und ein paar runden drehen, vielleicht auch mal zur arbeit wenn’s paßt. obwohl ich da auch mal versuchen werde eine einigermaßen „nette“ strecke für’s (fahr)rad zu entwerfen, leider landschaftlich nicht sooo prickelnd und mit über 30km distanz einfache strecke auch nix für alle tage. apropos motorisiertes 2rad: der göga hat heute probefahrten bei bmw gemacht.schön ist die r 1200 r in meinen augen immer noch nicht. der klassische spruch ist doch „ne bmw kommt mir nicht in die garage“. aber wenn’s ihn glücklich macht (ich glaub ich werd alt).

nee, nicht die von red bull, aber heute hab ich mir was geleistet, wovon man normalerweise allen anfängern strikt abrät: am dritten tag in folge bin ich geRANNT, also nicht nur so daher getrottet, auch immer wieder schön, manchmal auch frustrierend, wenn’s trotzdem noch anstrengt.

heute war klar daß es anstrengt, weil ich freitag schon flott vor der arbeit in die top10 auf der 4,45kilometrigen hüsgenrunde preschte. gestern war die blankenbergrunde dran, 8,15km mit gleichem anfang und steilerem asphalt nach BB hoch und dann noch zweieinhalb kilometer durch die felder, dieser rest komplett asphaltiert gerne als tempoabschnitt genommen und gestern fast windstill somit ideal.

mit dem lauf kam ich auf platz 3 der alltime-statistik, so schnell war ich seit 2002 dort nicht mehr. das hängt natürlich auch damit zusammen daß ich diese kürzeren strecken jetzt mehr als lockere morgenläufchen mache, ansonsten für marathons viel mehr länger langsamer, und außerdem wie alle anfänger früher immer zu schnell unterwegs war auf insgesamt viel kürzeren einheiten. trotzdem sind die ja mit ihren etlichen höhenmetern durchaus fordernd und ein gutes grundlagentraining.

hier also der appell an alle lesenden couchpotatoes (gips die hier?‘): nicht nachmachen!

quatsch, natürlich nachmachen, aber nicht das tempobolzen, sondern das RAUS in die natur. JETZT. egal was dagegenspräche, keine höhen scheuen. wenn’s das erste mal ist und bevor nix mehr geht dann halt trotten traben gehen traben … und sich über die eleganten langbeinigen rehärsche freuen und den piepern beim tschiriliiieeee zuhören. letzteres setzt natürlich voraus daß diese unsäglichen ohrenvollmüller namens mp3 zu hause bleiben!

heute bin ich dann dünngekleidet aber ohne ambitionen los, brooks-söckchen+capri und seidiges dünnes equilibirumLS und darüber das kurze neonorange löwenburglauf2011finisherRATZE, bei 10° nicht warm aber ausreichend. an die füße kamen die alten asics1100 weil ich derzeit den adrenaline ein bischen aus dem weg gehe, mal sehen wie sich die mittelfüße entwickeln. gestern im mizuno tat unterwegs NIX weh wo es sonst meist nach 5-6 muckt. vorgestern newbalance766 war ja eh so kurz daß das nicht aussagekräftig ist. der mizuno ist im momentmein liebling, muß aber dringend ersetzt werden, da er mit 1380 rente verdient und nun auch langsam das mesh einreißt vorne am rand 😦

zurück zur neuerlichen saisonbestleistung: an der ersten ecke war ich nochmal ne halbe minute schneller als vorgestern (10:03 statt mittelmaßtrottigen 11:15) und da wollte ich es dann auch auf der „kleinen ahrenbachrunde“ mal wissen für dieses jahr. am ende blieb ich unter 40, das reicht nicht für die top10 aber diese 6,15er ahrenbach ist nun auch die absolute standardrunde, somit viel öfter belaufen als alles andere. die kürzere hüsgen wurde erst viel später erfunden als notabkürzung wenn viel zu spät losgekommen oder man doch mal dringend aufs klo muß und das haklefeuchtrübenblatt abgeerntet bzw. noch zu weit weg in den feldern ist. und je nach zeit und tagesform entscheidet sich eben unten in ahrenbach ob man heim oder noch die verlängerung nach blankenberg macht (wie gestern).

nach dem lauf gab’s einen powerdrink, aber auch hier die devise: nicht so’n teures pseudoplastik chemikergeldmachzeug sondern eine bananenmilch, vorher fertig gemacht und dem süßen hingestellt der langsam pulskontrolliert alleine vor mir unterwegs war. 2 alte bananen mit etwas wasser stabgemixt und dann auf einen knappen liter aufgefüllt. die volle kalium+kalzium-dröhnung!

jetzt zur belohnung auf die couch mit dem rest von  „Ada liebt“ und einem prosecco mit lachsbrötchen und ei, der tag ist mein freund 🙂

ende des monats hab ich 30 freiexemplare zu verschenken von „Agnes“ von Peter Stamm, weil ich als eine von 33333 gezogen wurde um eine kiste bücher zu verschenken zur aktion am welttag des buches. leider konnte man sich ja den titel nicht völlig frei sondern nur aus einer vorgegebenen liste wählen, ist auch klar, da die die ja extra aufgelegt und markiert haben damit keiner auf die schnapsidee kommt sie zu verkaufen, voll in ordnung übrigens.1million bücher für umme unters volk sind auch so ein starkes stück.

das was ich davon kenne war grad nicht die 100%überzeugt fraktion. nichts schlechtes aber nix was ich wem zwingend empfehlen wollte. also hab ich mich selbst ins abenteuer gestürzt und unbekanntes gewählt und werde somit nur 29 verschenken, gleich mit einem lieben anschreiben es nicht persönlich zu nehmen falls es nicht gefällt und dann auch ruhig beiseite zu legen! ich muß mir auch mal so langsam ne liste machen. 30 zu beschenkende wollen wohlüberlegt sein.

mal sehen wieviele schalke-fans sich davon auf den schlips getreten fühlen und wieviele bayern applaudieren, aber ich meine das völlig unpolitisch wenn auch nicht unsportlich, da es sich heute morgen beim vorderarbytelauf begab, daß ich von ca. 188Nn startete, in der hoffnung einen sonne-mond&sterne-lauf zu absolvieren, aber alles unter (reif) und über mir (nebelwolken) weiß war.

zudem war ich was zu spät so daß, wär’s frei gewesen, eh keine sterne mehr erkennbar und der fast noch volle mond auch schon untergegangen war.

aber als ich dann aus dem dorf oben am berg beim taubenzüchter raus ins feld mit einer guten zwischenzeit (4:30 wo sonst aus normalem einlauftrott 5min resultieren) weiter in den wald rannte sah ich vor der nächsten ecke (insgesamt 10:30 statt 11:15 :-)) auf einmal blauen himmel und eine leicht diesige sonne in weiter ferne!

gleich danach um die ecke gebogen 20 streckenmeter oberhalb auf dem waldweg standen dann 3 rehleins die mit langen beinen nur halbnervös ihre weißen puschelpos auf seite bewegten. die nächste zwischenzeit war 5min (rauf+flach schuss) statt 6, danach bin ich den berg zur straßenüberquerung hoch, der geruhsam um 3:15 ist und den ich gerne mal als tempotraining hoch+runter(locker)+hoch+… mache (heute nicht) auch noch unter 3min gelaufen, ich war gut drauf. daher hab ich es dann durchgezogen ohne viel hektik oder übertriebene anstrengung und mal eben das ganze in 2min schneller als vorgestern absolviert.

heute also saison“best“zeit, was bei meinen lahmen für-die-seele-einheiten derzeit nicht soooo schwer ist wenn man’s mitkriegt und dann auch realisiert. netter ist daß das schon insgesamt ganz „gut“ ist weil ich damit in die top10 auf platz 9 der nun 107 läufe auf dieser strecke komme. sind zwar nur 4.45km aber durch hügel und waldwege/matsch(ok, heute nicht)/… nur mit sich selbst vergleichbar wie die meisten meiner strecken und einfach wunderschön morgens früh mit frostiger luft aber einem hauch von frühlingsahnung. danach ist der kopf frei und die seele fliegt.

vorgestern fiel mir übrigens 5min vor zu hause aus dem wald wieder ins dorf runterkommend auf daß es im wald glatt mal 2grad wärmer gewesen war, oder umgekehrt der offene asphalt im dorf deutliche kälte abstrahlte, heute hatte ich dann mehr zu tun mit tempohalten und in der mittleren schicht auch lange ärmel, also ggf. was mehr an. was genau? ich hatte 3 lagen obenrum, ganz dünnes equilibriumLS, rheinhöhenlauffinisher und normales laufshirt, die rono-capri und brooks-söckchen.letztere beiden teile liebe ich heiß und innig. die will ich nicht mehr missen und hab sie deshalb auch in doppelter ausführung!

ich freu mich jetzt schon auf nächste woche. nicht daß ich am wochenende nicht laufen wollte aber das ist dann irgendwie anders. am montag hab ich zudem die chance auf einen echten sonne-mond+sterne-lauf, wenn auch nicht mehr so vollMondig, aber der geht um 00:10 auf und 9:22 erst unter, wenn ich dann gegen halb sieben losliefe könnte ich ggf. alles zusammen haben … ?

letzte woche war er angesagt worden, temperaturmäßig, vom wetterbericht wurde freude generiert die sich dann mehr so weniger bewahrheiten sollte, zumindest bei uns deutlich weniger 😦

aber ich will nicht schimpfen, es war immerhin frostfrei und ganz nett zu laufen, mo-do vor der arbeit, und fast immer mit rehleins im wald.

ansonsten gibt es da ja diverse regeln wann er beginnt:

meteorologisch war’s am donnerstag so weit.

kalendarisch kommt er dieses jahr am 20. märz um 6:14 über uns hereingebrochen.

und aufgrund der blühenden schneeglöckchen sind wir immerhin schon im phänologischen vorfrühling, na bitte.

heute auf der ravensteinrunde hab ich auch einen feuersalamander gesehen, leider ziemlich plattgefahren, aber die sind wie die unken/kröten/quaknussen eben auch schon wieder unterwegs.

gestern abend gab’s lecker linguine funghi prezzemolo:

gute steinchampignons von der bio-susanne (hüsgen) in olivenöl, das zuerst mit ein paar kleinen knoblauchzehchen aromatisiert wurde, scharf angebraten und mit einem ordentlichen schuß gavi angegossen.

heiß köcheln bis die brühe fast weg ist, dabei würzen und obendrauf eine menge petersilie geben (die allerdings nicht im heißen öl schwarz werden sollte!).

auf dem teller dann noch frischen grana padano drüber und hmmmmmmmmmmmmmm 🙂

der gavi eigent sich übrigens auch prima für eine „bicicletta“, campari mit eis und etwas wasser (wenn’s denn sein muß) und wein und mit ein paar scheiben der eigenen zitrone, die ja doch über den winter wieder ein paar blätter verloren hat und daher etwas gerupft aussieht:

die freut sich wenn es warm genug ist daß sie wieder rausdarf. das dauert allerdings sicher noch eine weile.

neues vom lesestoff gibt es auch:

nachdem ich eine weile mit mir gerungen habe habe ich Denis Thériaults „Siebzehn Silben Ewigkeit“ dann doch nach etwa der hälfte beiseite gelegt. nicht weil es schlecht wäre (wie neulich das dummerweise trotzdem zuende gelesene „Du mich auch“ von Ellen Berg‘). nee, ist schon ganz ok, hat mich aber einfach nicht gepackt. nicht mein stil, aus meiner sicht zu flach, obwohl es ja nun gerade tiefschürfend um die fernkorrespondenzliebesentwicklung gehen sollte. aber mir fehlte der pepp.

ganz anders da das vorher beendete „Fallers große Liebe“ von Thommie Bayer das ich neulich nur „nett zu lesen“ charakterisierte, das aber zunehmend mehr fesselte so daß es schade ist daß es aus ist. der erzähler hat sich darin selbst hier&da in büchern verloren deren autor/titel genannt sind, da geh ich wohl mal gucken ob’s die wirklich gibt und was sie mir sagen beim reinblättern … um den stapel wieder aufzufrischen.

neu hinzugekommen sind auf diesem stapel noch „tschick“ von Wolfgang Herrndorf und „A visit from the Goon Squad“ nachdem die deutsche fassung von Jennifer Egan im kölner stadtanzeiger neulich so sehr gelobt wurde daß ich mir das orignial paperback mal hingelegt hab.

aber die müssen warten, im moment finde ich mich gerade hinein in das von mariki-bücherwurmloch so sehr gelobte „Ada liebt“ von Nicole Balschun das nun auch als taschenbuch erhältlich ist 🙂