der letzte rest vom jahr — was war ?

nach überstandener virus-schnufferei hab ich heute dann wenigstens noch eben die 2000km für’s jahr vollgemacht, keine glanzleistung aber irgendwie doch eine „wichtige“ hausnummer

daß es wieder um 5° vor sich hinregnete störte nicht so wirklich bei einem minilauf unter 30 minuten

ich hab dann noch mal bewußt einen satz der brookstestklamotten angezogen und werde dazu meinen zufriedenen 7. testbericht verfassen (der wie immer erst noch durch die „zensur“ geht auf der offiziellen homepage ;-))

mit dabei wird ein foto der sehr geschätzten socken sein, die frisch aus der wäsche nach 4,45km SO aussahen

pitsch patsch regenmatsch, macht einfach spaß, vor allem wenn

man schnell danach zu hause unter die dusche kommt und danach vor den warmen ofen … zu RumFruchtTorte mit ProSecco

aber nun mal die chronisten“pflicht“: was gibt es über dieses abgelaufene jahr zu resumieren?

der januar sah mein erstes DNS(tart) als ich trotz wecker und anreise durch den nebel bei frost unten am rhein umdrehte statt den insellauf (15km flach asphalt) am rhein rauf+runter zu absolvieren, ohne aussicht auf ein fitzelchen sonne reizte es mich schlagartig nicht mehr.

2 wochen vorher war ich eine 10er etappe beim pulheimer staffelmarathon gelaufen, bei dem sich dann mein göga seinen latenten fersensporn in die akute schmerzhaftigkeit katalputierte, was mir statt ein paar tagen (50.)geburtstags-verreisen chillenXXL vor dem ofen bescherte, nicht so wie geplant aber auch nicht ganz unangenehm.

februar+märz versanken in schnee oder sonstigem trainingstrott und der hermann (ausnahmsweise statt ende mal) mitte april war nett, wenn auch ungewohnt mit nur mitfahrendem aber nicht -laufenden rolf (s.o,)

um die zeit wurde uns eröffnet daß wir uns neue jobs suchen dürften, firmenschließung zum 1.1.2012, gaaaaanz toll, das warf doch irgendwie ein wenig aus der bahn.
bewerben und warten und suchen und surfen und und und und keinen nerv die 2*2 wochen urlaub im sommer, auch wenn der da grad mal mehr so feucht war, fern von zu hause zu genießen (könnte sich ja wer melden zwecks gespräch … ;-( )

sportlich war im mai mit dem PI-lauf, im juni mit dem LEV-HM und vor allem dem SU-tria (3.W50 und unwissend nicht mehr da zur ehrung *peinlich* aber den pokal für die vitrine hat mir eine freundin mitgebracht) alles ganz nett.
aber ich hatte was meine alten gräten angeht geschlampt und meine einlagen nicht mehr konsequent (eher gar nicht) getragen und deshalb zunehmend mittelfußprobleme. so stand der siebengebirgscup (malberg august, löwenburg und rheinhöhenlauf september und marathon dezember) unter einem eher schlechten stern in form eines fetten fragezeichens. leiden auf niedrigem niveau sach ich ma. zwischendrin anfang september der friesathlon war ja wenig laufen und daher noch mal ein echtes highlight, ich hoffe sehr daß diese tradition (und das ganze frisi) nicht stirbt!

durch das geeiere 10 tage vor dem freistart beim kölnmarathon irgendwie erstmals im hinteren oberschenkel verzerrt machte ich (gute) bekanntschaft mit dem haus+hof-physio des LT hennef, aber letztlich kam dann eine ganz andere schwachstelle durch, mit heftig meckernder linker hüfte/oberschenkelhals (schleimbeutel?) ab km13 hab ich zur HM-marke da dann mein allererstes DNF(inish) gebaut, frust hoch drei auch wenn’s für umme(sonst) war, wenn schon stadt und flach dann sollte es doch eher ein ordentlicher 4:30er geworden sein als sowas 😦

aber ehrlich gesagt: wichtiger war mir der (9.) drache 3 wochen danach, der wurde wegen der alten knochen dieses jahr als funrun angelegt voll verkleidet genossen (und für die aktion abschließend die hexe sonderprämiert 🙂 ).
wider erwarten bin ich 3 wochen später beim 6h-MUT-troisdorf-lauf sogar mal wieder die marathondistanz getrabt, in ruhe incl. langer glühweinpause gut 10km vor schluss. dummerweise hab ich nach der Mdistanz geduscht statt mit einer runde mehr noch eben auf’s W50-treppchen zu springen. immerhin brachte das problemlos weggesteckte einiges vertrauen für den abschließenden siebengebirgsmarathon der vor allem durch zahlreiche bekannte gesichter geprägt und genossen wurde.

ja, so war’s:
2001,10 Laufkilometer (mäßig)
40,075 im Wasser (ok) und
482,32 auf dem Rad (lachhaft)

was 2012 bringt weiß ich nicht, mach mir aber keinen kopp. job ist derzeit wichtiger, vielleicht läßt sich da was kombinieren. mit dem rad zur arbeit ab+zu? auf dem rückweg ins wasser irgendwo wo vernünftige freie SCHWIMMbare bahnen angeboten werden?? der see direkt am DLR ist wohl tabu als NSG, und der allnersee reizt mich derzeit ohne reinhold (den wir am 18.8. beerdigen mußten) auch nicht so wirklich. aber für uns geht das leben weiter … machen wir das beste draus !

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2 Kommentare
  1. Din sagte:

    Wünsche dir ein schönes neues Jahr, egal was der Sport bringen mag. Manchmal sind andere Sachen viel wichtiger und das was du 2011 weggeschwommen, -gefahren und -gelaufen bist, schaffen manche schließlich nicht einmal in einem leben. Hauptsache der Spaß ist dabei und den wünsche ich dir ebenso.

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    • danke liebes, ja, so sollte man es sehen
      immerhin wieder 100 laufkilometer mehr als 2010, dafür etwas weniger geschwommen und viel weniger auf dem rad und deshalb gesunkene summe, auch keine OD (aber immerhin rennrad gekauft ;-)) und sogar nach eindreiviertel jahren abstinenz ab 3.1. mal wieder „regelmäßig“ im studio (insgesamt 52 mal *schäm*)
      also positiv denken und alles wird gut/besser, ommmmmmmmmmmmmmmmmmm 🙂

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