pures adrenalin

in Christophs test des GTS11 war ja die erklärung zur brooks-schen DNA-anpassung im adrenaline, das hat mich in seiner darstellung mal gleich an hannes wader „oder gib mir ly|serg|säure|di|ethyl|amid …“ erinnert

aber NEIN: bevor Ihr jetzt denkt „ach — SO eine ist das also“
nur vom takt her
und weil das alles irgendwie chemie ist, auch das adrenalin in unserem körper, und laufen … ist manchmal ja auch ein rauschhafter zustand

man schwebt wenn „es“ richtig läuft irgendwann zwischen den zeiten/dingen, gedankenlos oder aber mit tausenden von gedanken gleichzeitig, die im kopf durcheinanderwirbeln wie die blätter auf dem herbstlichen waldboden

genug freizeitphilosophisches, back to the roots, oder lieber nicht (über wurzeln stolpern) sondern zum laufen schreiben.
heute also wieder ein strahlend schöner goldener oktobertag mit 4,5° auf dem weg zur arbeit und einer verabredung zum mittagspausenlauf.

vorgestern abend war ich beim einlagenbauer, der mir 2 paar neue analog zu den von ihm vor etlichen jahren hergestellten basteln soll, er nahm korrekterweise neu maß und verglich und malte hier und da und rückte dort und da und schnürte den linken ASR8 (wo das durchgetretene mittelfußgewölbe momentan deutlich knatschiger ist als im rechten) mal um.
jetzt ist in der mitte in der „blattlasche“ nix, nur noch unten im „schneeflöckchen“ und oben im „wolkenbruch“ sowie ganz oben in der schlaufe die anscheinend kein wetter kennt.

immer wieder erstaunlich daß es ja vielleicht sogar UNTEN im vorfuß von den ballen in die zehen rein krampft und weh tut unter anderem auch weil OBEN ggf. was drückt.

als dann endlich 11:30 war war leider die sonne weg, somit lohnte auch keine kamera, die weißenfelserleyrunde ist aber auch schon in meinem blog vor 2 wochen festgehalten.
meine füße waren zu beginn wie üblich SEHR begeistert vom ASR8, die neue art der linken schnürung störte nicht, ob sie besser ist kann ich im moment des schnell auftretenden schmerzes weil gereizten zustandes nicht beurteilen, ich laß das erst mal so.

mein gefühl des flachen aufbaus und damit fast rausrutschens an der ferse von neulich konnte ich nicht mehr nachvollziehen.
entweder war da irgendwas oder ich falsch gelaufen oder ich hab mich schon dran gewöhnt.
adrenaline ist halt einfach ein klassischer schuh für mich, reinschlüpfen wohlfühlen laufen.
schön ist die für mich neue kleine schlaufe oben an der zunge welche sich sonst immer irgendwie zur seite verabschiedet hatte. das sitzt jetzt, da rutscht nix mehr -> kleine änderung „tongue tied“ => positiver effekt!

heute dann also 6,75km mit 235Hm in knapp 49min in aller ruhe weil immer noch mit ein paar resten muskelkater vom drachenlauf am sonntag mit 27km/1000Hm gesegnet.

es wär gelogen wenn ich schriebe alles wär gut aber es war auch schon schlimmer und ich freu mich auf einen schönes kleines läufchen morgen früh, wenn ich frei hab, im GTS12, den ich dann links auch mal so umschnüren werde.

der härtetest kommt dann ggf. mir dem GTS12 am 12.11. in troisdorf sofern meine gräten mitspielen wollen, ohne neue einlagen sicher nicht die vollen 6 stunden aber wenigstens 30-35km sollten es schon werden und vor allem viele schwätzchen unterwegs mit vielen netten ultras (und alle 2,5km bis 5km salzstangen und wasser/tee/… im verpflegungszelt beim durchlauf ins stadion 🙂

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