kodden abschied als drittel drachen training

heute morgen im dunkeln um halb sieben war der erste frost beim zeitungholen auf der briefkastenklappe an der straße zu fühlen, die nur noch schmale sichel des abnehmenden mondes kam kaum durch den nebeldunst, ich strich den plan des vor der arbyte laufens und hoffte auf einen schönen sonnigen freitag mittag.
auf dem weg in den westerwald hörte ich ein bischen october von U2 mit gloria u.a. und vor dem ersten kaffee wurde noch der graue altweiber“sommer“ für die nachwelt festgehalten.

spinnweben am geländer wo wir sonst nach den mittagspausenläufchen die klamotten trocknen

dann wurde eine runde gearbeitet, der mittagspausenlauf verworfen weil immer noch grau (und die kantine mit paella lockte) und um kurz vor vier schmiß ich mich in schale um endlich die sonne zu genießen, leicht overdressed denn die jacke band ich kurz darauf dann doch um die hüften, für’s foto-handy war sie aber schon gut zu gebrauchen. die füße stecken nochmal in den harten salomon, für die lädierten besonders links zickenden mittelfußknochen kein weiches risiko 2 tage vor dem drachen. um den hals schmiegt sich zur mentalen einstimmung auf übermorgen schon mal der finisher-buff vom 2. drachen 2003

so gings zum abschied nehmen von der dritten hiesigen laufstrecke, die koddenrunde hat 8,8km und geht von rahms auf 310Nn runter bis fast an die wied etwas über 140Nn um sich dann mit ein paar „überflüssigen“ wellen über strauscheid wieder hochzuwinden, als strecke rund ein drittel (als höhenmeter vermutlich etwas weniger) als beim drachen. hat schon immer gut gepasst als herbsttraining.

zunächst geht’s noch im freien mit weitem blick auf das siebengebirge und die ICE-brücke oberhalb der A3
durch gerhardshahn west nach gerhardshahn ost (die schilder stehen wirklich so oben an der hauptstraße 😉 ), dabei war ich erst vorbeigelaufen und hatte an einen dicken regenwurm gedacht, aber da sonnte sich noch jemand gaaanz träge bei rund 8° lufttemperatur auf dem asphalt

kurz danach konnte ich endlich in den ersten wald eintauchen, in dem teil haben wir schon öfter auch am hellen tag rehe gesehen, aus dem wald heraus ein wenig höher gekommen geht es dann weiter bergab, im gegenlicht knipst es sich mit handy schlecht, aber so runter geht nun mal die laufrichtung und der blick

nach viereinhalb kilometern ist der tiefste punkt erreicht, dann geht’s lange hoch, unterbrochen durch zaungäste

und wo man runter muß muß man um so mehr weiter rauf womit der lange anstieg nach rahms eingeläutet wird, aber für den und die ziegen am ende reichte leider der akku nicht mehr.
der fuß war friedlich, ob es am schuh oder der erholung durch wenige kilometer in den letzten 4 wochen oder den vielen fotopausen lag? 1:23 brutto, 1:02 netto und damit sogar etwas schneller als der durchschnitt auf rund 100 läufen dieser strecke und ein traumhafter lauf.

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