(M)eine kleine Adrenaline Historie

Angefangen hatte ich das Laufen grob 2000 mit ein paar wenigen Kilometern, um dann 2001 endlich ein volles Laufjahr zu absolvieren, zu Beginn alles im Asics1030, viel zu klein im Rückblick mit W8,5 wo ich inzwischen bei W10 (oder ersatzweise M8,5 je nach Modell/Verfügbarkeit/Farbe *schäm*) bin.

Mein erster Brooks war der AdrenalineGTS der Oktober 2001 in den Haushalt kam, vermutlich auch die Seriennummer 1.

Der kam bis 3/3003 zum Einsatz und steht im Arbeitszimmer mit stolzer Aufschrift vom Siebengebirgs-Cup2002, über welchen ich nämlich „zwangsweise“ zum ersten Marathon fand.

Die genaue Kilometerleistung habe ich damals noch nicht nachgehalten, aber man sieht ihm schon an daß er benutzt wurde!

Der Nachfolger an ratzeFüßen war von 5/03-4/05 mit 975km vermutlich ein 3er der in die Tonne wanderte weil unspektakulär, somit nicht auf dem nachfolgenden Sohlenvergleichsfoto zur Verfügung steht:

Die nächste Generation inzwischen auch am Schuh benannt als „SIX“ kam in schönem LEX-Laufexperten-Sonderorange 3/06 um bis 12/08 1266km abzuspulen und dann ersetzt zu werden durch den GTS7 ab 2/09 der nun dank Messengertestpaket mit 1282km in Rente geht. Er wurde am Wochenende einmalig in der Waschmaschine alltags-Bürotauglich gemacht, ebenso wie sein parallel genutzter für mich damals neuer Trailbruder ASR4(?) von 10/2009 bis 9/2011 mit 1021km, weshalb die auf dem Foto so untypisch sauber strahlen.

Was mir auffällt ist, daß die schönen knallblauen Noppen des älteren ASR nun fehlen. Das Profil ist nur noch unwesentlich grobstolliger als das des GTS, da sehe ich aber wenig Sinn drin. Will sagen: wenn doch eine Trailvariante angeboten wird, sollte sie sich auch ein bischen klarer unterscheiden genau in diesem Punkt. Natürlich werde ich nun die beiden Testschuhpaare genau unter diesem Aspekt „gegeneinander“ ausspielen/testen, aber mir scheint im Moment kein wirklicher Grund mehr langfristig beide im Haushalt zu haben.

Was mir beim ersten Lauf mit dem GTS am Sonntag auffiel, unmittelbar sofort nach 200m, war das Geräusch, nämlich kaum eines. Dabei will ich nicht mal sagen daß der vorherige wesentlich lauter war, aber ich bin durchaus schon Schuhe gelaufen bei denen ich von Mitläufern gemaßregelt wurde ich solle doch nicht so fest aufsetzen (und ich konnte doch gar nix dafür daß die so klackerten …). Der GTS12 ist leise, sanft, angenehm auf Asphalt. Auf normalem Waldboden mit feinem Schotter bietet er aber wie immer genau so gut Grip. Wie das ganze bei echtem Matsch aussieht wird der Herbst zeigen. Bei solchen Gelegenheiten griff ich sonst zum ASR, und werden dann sehen ob der neue ASR8 da besser abschneidet als der GTS12.

Hoffen wir also mal daß meine morschen Mittelfußknochen, die besonders links momentan permanent zicken weil die Einlagen alt sind, mit neuen wieder lauffreudiger werden und mehr als die 9 schmerzhaften Kilometer zulassen nach denen der erste GTS12-Lauf am Sonntag vorzeitig beendet wurde. Heute abend versuch ich noch mal eine Lauftreffrunde Asphalt/feiner Schotter.

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2 Kommentare
  1. Din sagte:

    Eine interessante Zusammenfassung/Übersicht.
    Dann heute Abend viel Spaß und lass es locker angehen!

    Gefällt mir

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