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freitag und samstag war ich sportfaul, garten hier+da und ansonsten geruhsames chillen auf paolo mit sudoku reichte und an wenigen abenden hab ich mal eben Andrea Camilleris “Die Spur des Fuchses” genossen, da kriegt man allerdings immer hunger, das ist nicht nett.

vorher hatte mich übrigens, weil deutlich dicker auch etwas länger, Guillaume Mussos “Nachricht von Dir gefesselt. sein stil ist für mich immer ein wenig gewöhnungsbedürftig, das war auch schon bei “Weil ich Dich liebe” der fall, einen tick zu aufgesetzt plakativ ausschweifend für meinen geschmack, aber ich gewöhne mich nach 20-30 seiten dran und die geschichten sind dann ziemlich unvorhersehbar so zunehmend SAUspannend, was sich da unscheinbar entwickelt und dann in etwas ganz anderem mündet als man zu beginn dachte, das ist schon eine wucht.

sonntag war ich dann immerhin 11km laufen morgens bevor wir zum spargelessen mit verwandschaft bei meiner ma waren, und heute morgen sind der süße und ich auf dieselbe runde gegangen. es war zwar heiß aber doch auch mit einem kleinen windchen gesegnet, der sogar bergauf willkommen entgegenblies, deshalb der heutige titel, frei nach BAP aber genau umgekehrt.

nach ein bischen mittagspause (ruhe war nicht so ganz drin weil pfingstfest im dorf, das muß sein, da boxt der papst und die landjugend freut sich [unter anderem am leiden der anderen beim siebenkampf]) sind wir auf die räder und runter ins siegtal. da lockte schon eine weile der siegstrand, mit biergarten schön gelegen auch wenn man hinterher erst mal kurz und SEHR knackig vom ufer wieder hoch auf die straße muß, PUUUUHHHHH.

den weiteren heimweg haben wir dann über den neuen radweg gelegt, durch oberauel mit traumhaftem blick auf stadt blankenberg

danach gings weiter durch auel und über die bahn nach merten, auf wenigen metern (noch) nicht rennradtauglich, aber der citytourergatte kannte ihn schon und hat mich überredet, die paar meter schieben zur materialschonung ging ja auch. der berg von bach hoch über niederscheid mittelscheid und oberscheid nach süchterscheid ist genau das richtige zur verdauung eines vorgrillhefeweizens und nun ist der bauch voll mit würstchen spareribs folienkartoffeln kräuterbutter und salat.

ich liiiiiebe diese langen hellen abende auf der terrasse (wie gerade jetzt um halb 10) leider kippt es in 3 wochen schon wieder, aber als positiv denkender mensch sind das noch 6 so traumhafte wochen (und die letzten 1-2 waren ja auch schon schön und damit nach hinten raus auch noch mal 2 mehr.

positiv denken muß man auch, wir haben wieder ein geliebtes fellmonster verloren (oder werden es morgen). mikas busen”freund” für gemeinesames anjaulen und ab+zu schlägereien, rocky, der beim übernächsten nachbarn asyl fand nachdem sein herrchen wohl ende 2006 wegzog, und dort morli heißt, hat wohl krebs. das ging sauschnell, erst dachte man “nur” an irgendwas im darm drin aber der 7 kilo brocken ist in 2-3 wochen auf 4 abgemagert und am ende. um die 8 jahre ist kein alter zum sterben und es ist sehr schade um diesen stolzen starken typ der viele nächte und sonstige stunden auch bei uns verbracht hat.

ich bin kein grufti (oder wie auch immer die typen sich heutzutage nennen mögen), also komplett in schwarz … da würde mir auf dauer was fehlen. weiß ist viel zu empfindlich um auf bäume zu klettern, oder was auch immer. ich bin auch keine “dame in den besten jahren” (also kurz vor dem verfallsdatum [oder darüber?]) gedeckt in bleu, beige, creme oder rosa. ich mag richtige farben. eigentlich alle, je nach tageslaune, auch mal gemischt aber dann lieber tonInTon wie rot+orange+rosa gemeinsam.
aber am liebsten ist mir glaub ich wirklich GRÜN.
deshalb liebe ich auch unsere heimische mittelgebirgsregion mit ihren welligen strukturen von wäldern und feldern, erstere gerade jetzt deutlich unterscheidbar zwischen tannen/fichten und buchen, letztere wieder oft in gelbem raps leuchtend und ansonsten in herrlichen nuancen von hafer, roggen (selten), weizen, gerste, mais und viel wiese mit viel klee. so toll ich im urlaub (vor allem mit mopped) zum beispiel die dolomiten finde könnte ich dort nie leben, in diesen schroffen felsen oberhalb der (nenneswerten also deutlich weit sichtbaren) vegetation. klar ist mir dann auch meer/strand/sand-wüste zu öde. da mag es gute gegenargumente geben, aber wo ist das grün?

der abschied vom heißgeliebten äpfelchen beim tausch in die rote tomate fiel deshalb ende 2010 auch nicht ganz leicht, auch wenn er mit 240000km bei einem benziner so langsam mal angesagt war.

das frühjahr, wenn es denn so wie derzeit in volle fahrt kommt, ist daher auch meine allerliebste jahreszeit. und einer der höhepunkte ist die erste völlerei in grüner soße!

die gab es dann gestern und hier das “making-of”

man sieht die hauptzutat, den sauerampfer, darunter ein wenig maggikraut, aber eher homöopathisch, nur weil’s so schön wächst im garten so groß, dazu in der schüssel und auf der arbeitsplatte pimpinelle, estragon und viel zitronenenmelisse nebst einem blättchen bärlauch, später hab ich noch ein bischen gundermann geholt (hab keinen borretsch) mit schönen lila blütchen und tk-kräuter+petersilie (mangels frischer) spendiert. dill mag ich nicht, die sachsenhausener mögen mir verzeihen. natürlich kommen zum würzen zu pfeffer+salz eier in gestalt von dotter verrührt mit +senf+eigeneZitrone mit olivenöl rein und danach das eiweiß in würfeln. als grundlage dient yoghurt, saure sahne, schmand, insgesamt wohl ein guter liter wie man dann unten rechts sieht (es ist ein k_l_e_i_n_e_r rest übrig ;- )

dazu gibt es neue pellärpel und harte eier (ich mag kein graugekochtes fleisch, also keinen tafelspitz wie er alternativ angeboten würde) und am besten schmöcke (? s.u. !!!) eigentlich ein sautrockener saurer herber trierer viez, leider hier nicht erhältlich. so mußte es ein rest von einem ewig schon angebrochen (manchmal hab ich lust auf ein ökologisch mehr als fragwürdiges parkplatzwagenschnellbrat-halbes hendl, *schäm*, und auch dazu paßt für mich am besten sowas süffiges) herumstehenden possmanns. der ist natürlich kein vergleich zum wahren stöffchen und die viezkenner mögen mir verzeihen, aber in der diaspora … früher hab ich wenigstens ab&zu noch eine 6er-kiste merziger alter särkower in einem rewe bestellen können, der kam als allgemeinverkäufliches dem der urigen kneipenabfüllingen schon noch näher, aber die zeiten sind auch vorbei.

drumrum sind wir im feuchten wald gelaufen, also samstag und sonntag mittags mal gut 6 mal 11km durch die vorgezogenen eisheiligen (hoffe ich mal), ansonsten war’s ein faules wochenende, ich war viel mit dem jennerwein im bett.
wer den nicht kennt: da gibt es einen bayrischen kabarettisten, Jörg Maurer, der schreibt krimis die spielen da wo wir gerne (und letztlich viel zu selten, die rente ruft … ;- ) urlauben, allein beim lesen könnt man so seine sachen packen und auf und davon …
den ersten, “Fönlage”, hatte ich vor einiger zeit gelesen, dann kam er auch mal vor einiger zeit (letztere kürzer als erstere) im fernsehn und ich erinnerte mich sofort und hab daher neulich mal die teile 2+3+4 spontan erstanden für den bedarf nach leichtem unterhaltendem statt schwerer kost. die bin ich nun am verschlingen, da sie immer skurriler witziger verrückter werden unabhängig vom eigentlichen kriminalfall vor allem in der schilderung von land&leuten, situationskomisch, da kommt die kabarettistische seele so voll durch mittlerweile, mei, des is a freid!

noch ein literarischer nachtrag zum obigen “schmöcke” von dem ich KEINE ahnung hab ob das so gildet: im neusten dottendorfer soccer nummer 307 bin ich über ein HERRLICHES gedicht “Winterweh im Oberland” gestolpert, von dem ich hoffe daß jeder dem link nun folgend die selbe freude an der sprache empfindet auch wenn mancher sich vielleicht wissenschaftlich vor grausen winden möge, ich find’s klasse!

ostern war’s ja eher kühl, da ist (das ratze) wenig gelaufen, noch weniger gefahren, immerhin freitag, am schönsten tag, eine kleine luftaufgepumpt(7bar)testfahrt mit dem koga. ist schon ein komisches gefühl, wieder so ungewohnt alles so fipsig schmal aber da ich weiß wie sehr ich es geliebt habe letztes jahr werde ich mich da auch schnell wieder reinfinden …

die erste tour FALLS ich jemals damit zur arbeit fahre wird aber in jedem fall mit dem garyFisher sein, MTB ist da einfach erst mal alltagstauglicher wenn man die streckenführung noch auskundschaften will. per google bin ich theoretisch auf unter 29km, also was kürzer als mit dem auto um 32km. schön wird’s so oder so nicht, zu viel stadt. naja, die ersten 10 bis allner ok, die letzten paar auf dem mauspfad auch wieder, also schaun mer mal wann ich mich aufraffe.

ebenfalls gefahren bin ich danach dann noch die selbe “riesenstrecke” (von zu hause mal eben nach blankenberg und zurück) als die fazer angesprungen war. nach 10 jahren war erstmals (dank des alters und des sehr wenig gefahren seins und damit auch sehr früh 2011 nicht mehr) die batterie richtig leer, also nix mit anspringen auf anhieb. anderthalb stunden ans ladegerät, nicht fertig aber versuch … und dank guter zündung SOFORT da, wie gewohnt, auf allen 4 pötten, nix krampfhaft schwerfällig aus dem sumpf ziehen.

jetzt hoffe ich daß sie morgen ebenso wieder anspringt ohne nachladen (sonst hätte die batterie dann wohl doch das zeitliche gesegnet, nach 10 jahren ja tolerabel) denn dann bring ich sie zum andreas weil mittwoch werkstattTÜV ist.

samstag war dann ja aprilwetter mit graupel bei teils 2° beim einkaufen und nachmittags doch noch schön ab+zu aber alles zu kalt um viel garten zu machen, der mußte mit freitags auskommen, wo ich nachmittags ne menge schilf aus den teichen geholt hab.

sonntag immerhin waren 11 schöne kilometer vor dem osterbesuch bei der Ma drin und dort sind wir dann zum verdauen eine richtig große runde spazierengegangen im wider erwarten doch noch schönen wetter. der montag ist schweigen, nochmal ein versuch mit dem adrenaline ASR8, aber nach 5km wieder heftig muckender linker mittelfuß. im moment geht wirklich am besten weil meist problemlos, der mizuno inspire. mit dem bin ich dann gestern abend beim beueler10er wunschgemäß nicht nur ehrenvoll unter 1h geblieben (5kg mehr und 300km weniger als sonst um die zeit sprechen bände ;-( sondern hatte auch tatsächlich ein bischen spaß dort, gut organisiert mit pastaparty hinterher und für die kühle die mich schnell heimfahren ließ nach den penne kann die orga ja nix.

mittwoch hatte ich übrigens “besuch” vor dem bürofenster:

neulich hab ich gestaunt über die zähigkeit des heimischen schnittlauchs.

da hatte ich letzten herbst auf der terrasse den topf mit einem untersetzer zugedeckt weil ich dachte das war’s jetzt sowieso damit.

wir erinnern uns: diesmal -17° im februar, unter anderem …

im vorigen winter war dafür ein meter schnee drauf auf dem selben topf!

ende märz hab ich den untersetzer weggenommen und da war doch noch ‘ne menge leben willens, also erst mal in den schatten gestellt damit er nicht sofort verbrennt, mittlerweile stehen die halme schon wieder mittelgrün weiter nach oben in die luft :-)

gelesen hab ich zuletzt “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer, das hatte mit meine Ma empfohlen und ich hab’s nicht bereut sondern sogar an einem Sonntag (vor Ostern? als auch mal iggeliges wetter war) ausgelesen. da es kurze hin+her-mails sind mit entsprechend immer weiß dazwischen auf gut 200 seiten ist das nicht ganz so schwer aber soll keine kritik sein. nett. nur das ende unbefriedigend, irgendwie.

vorher war Elizabeth Strouts “Mit Blick aufs Meer” dran, geschichten aus dame leben einer alten dame aus maine die man im laufe der zeit liebgewinnt, keine schwere kost aber auch keine vertane zeit. jetzt mach ich den kopf frei mit ein paar krimis, der reihe nach erst mal teil 2 vom jennerwein, “Hochsaison” und die nächsten beiden liegen auch parat. immer nur schwere kost oder “richtige literatur” muß ja nicht sein.

ggf. kommt zwischendrin dann mein zu verschenkendes Agnes zum welttag des buches dran, aber dazu dann später mehr.

wenn man immer noch mit halswehschnuff (übrigens bei weitem nicht als einzige wie ich fast täglich erfahre) gesegnet derzeit weitgehend sportabstinent ist, dann ist das mit diesem superfrühlingswetter natürlich eine 2schneidige sache.ich freu mich trotzdem dran. gestern hab ich unseren oberen kleinen teich an der terrasse ausgemistet, sehr viel vom wuchernden schilf rausgerupft und nun sieht er genau so aus: gerupft.

aber in ein paar wochen gibts ein neues foto wenn alles grün+gelbblühend ist, das kommt (schneller) wieder (als man glaubt).

das foto ist übrigens ein debut, neues nokia300 da mein altes samsung erstens nicht mehr mit treiber für windoofs7 beglückt wurde und zweitens nun auch der akku schwächelte, das war sein aus! erst nach dem nun ohne zusatzsoftware problemlosen USB-abziehen am PC sah ich, daß sich mika auch mal eben ins bild geschlichen hatte :-)

gestern gab’s auch endlich mal wieder einen kleinen vorsichtigen lauf, nur die 4,45km hüsgenrunde, mit puddingbeinen langsam aber ansonsten schön. den benefizlauf in BN hatte ich sowieso abgehakt, macht keinen sinn in diesem zustand, die 10€ sind ja für einen guten zweck “angelegt”, aber insgeheim träumte ich schon von einer kleinen ersten rennradtour heute. nachts kratze es dann leider doch wieder zu viel, deshalb gabs heute nur garten und nosports und viel erholung auf der terrasse. für das passende getränk, einen bitter wie früher bei den schwiegereltern im gargano, allerdings am hellen tag erst mal alkfrei mit monin statt campari und wasser statt vino gemixt, hab ich die größte zitrone am baum (noch im überwinterquartier im treppenhaus) geerntet, allein der duft ist schon ein gedicht, anfassen und staunen was in die finger übergeht!

in den letzten tagen hab ich mal eben “Weil ich Dich liebe” von Guillaume Musso verschlungen. das ist eine geschichte über 4 leute mit schicksalsschlägen die alle irgendwie zusammenhängen bzw. zusammenfinden, vom stil vielleicht ein bischen dick aufgetragen hier+da für meinen geschmack, aber dann doch so zunehmend spannend, daß ich es gar nichtmehr weglegen wollte, somit allemal eine gute unterhaltungslektüre.

jetzt hoffe ich mal daß sich der blöde hals so langam mal verkrümelt damit ich von der nächsten immer noch schön angesagten woche auch noch was habe, trotz arbeit, ist ja dank sommerzeit jetzt wieder länger hell, ich liebe es!

neulich bin ich, trotz meines noch hinreichend großen todo-bücherstapels, mal wieder per zufall über was gestolpert, das ich dann einfach verschlungen habe, am ende wie bei allen guten büchern ein wenig traurig, daß es nun schon so schnell vorbei sein soll.

man sollte ja meinen, ein buch über die erste sommerferienwoche von zwei 14jährigen sei nix für eine erwachsene frau von 51, aber so einfach ist das nicht. manches ist zeitlos, die geschichte steckt so voll lebensweisheiten und ist so gut erzählt daß man sich weder zu alt noch “for ever young” vorkommt sondern einfach nur mitfiebert und ständig meint nicken zu müssen “ja, ja, genau so isset doch, alder”. autor: Wolfgang Herrndorf, baujahr 65, also scheint das ganze doch keine frage des alters zu sein ;)

ich zitiere jetzt einfach mal die letzten beiden sätze der faz-rezension: “Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.”

lauftechnisch läuft grad GAR NIX weil ich seit montag abend mit einem heftigen halsweh-virus kämpfe. wie immer werde ich den kampf gewinnen aber der frust ist doch groß, bei diesem wunderbaren frühlingswetter sportabstinent zu sein ist einfach sch****e. und das wo ich grad ein wenig frieden mit meinen lädierten mittelfußknochen geschlossen zu haben meine, woran nicht ganz unschuldig meine neuste erwerbung ist. ein satz mizuno inspire 8. der alte von januar 2009 war der mit dem ich die letzte zeit, obwohl >1400km sicher ausgelutscht, noch am besten zurecht kam. montag letzter woche hab ich mir den aktuellen beim brusi, lauffreund und cheffe von 7g-runergy in bad honnef, gegönnt, eine gute wahl. gegen meine gewohnheit war ich dann 4 oder 5 tage hintereinander mit demselben schuh unterwegs und immer begeistert.

das ganze halsgekratze und schnuff kommt grad besonders unpassend wo seit montag die aktion DLRfit bei tappa läuft. die halbe belegschaft rennt mit schrittzähler durch die gegend um 10000 schritte pro tag für das abteilungsteam einzubringen im virtuellen lauf vom standort berlin nach oberpfaffenhofen. am ersten tag lag ich noch mit über 20000 gut in der tabelle, dank vorderarbytelauf und abends noch einer halben stunde sportfabrik, wenn auch schon schwach und deshalb kurz und wenig intensiv. das gerät ist ziemlich mackig deshalb nur zum gehen gedacht, sport wird anhand von tabellen (meist nach leicht, mittel und intensiv unterschieden) umgerechnet. aber nun werd ich erst mal ne weile durchgereicht. dienstag krank zu hause geblieben ein paar mal in den keller oder zum zeitungholen an die straße kam ich mal grad auf gut 2000 :-( naja, bis zum 17.mai kann ich wohl hoffentlich noch ein paar gesunde schritte hier&da mit einstreuen. leader of the gang ist natürlich einer aus bremen der sich gerade (ggf. auch mit teilzeit/urlaub) auf einen ultra(100er) vorbereitet, der hat natürlich erst mal eine welle losgetreten aber letztlich geht es ja viel mehr darum die (anderen) couchpotatoes ab+zu mal vom aufzug fernzuhalten und zum bäcker zu fuß gehen zu lassen . . . ;)

ob ich, wenn’s ratze wieder gesünder ist, am sonntag zum benefizlauf nach BN kann steht in den sternen. da es für einen guten zweck ist (“benefiz”, logisch) täten auch die schon abgebuchten 10€ startgeld als spende nicht wirklich weh, aber schön wär’s schon und die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. wenn nicht ist es kein weltuntergang, aber das ist ja immer eine nette veranstaltung ohne stress mit vielen bekannten und 1km-runde in der fußgängerzone die viele treffen unterwegs verspricht. auafußtechnisch hatte ich schon nur 20 runden gemeldet statt der sonst “üblichen” 30-35, aber mangels geplantem frühjahrsmarathon wollte ich ja eh nur ein wenig rumtraben.

letzte woche freitag hab ich übrigens die radsaison eröffnet, relativ früh von der arbeit heim, aufs alte gary fisher (MTB) und ab hoch die berge und runter und hoch und … 1:07h für gut 21km, ich freu mich schon tierisch aufs koga (RR) aber nach den monaten ohne wollte ich erst mal wieder untersetzt die berge hochschleichen ;) der hammer war natürlich der typ der mich aus dem siegtal nach niederscheid hoch langsam aber stetig überholte, mit kleinen rädern, aber dann erkanntem motorpack, flapsige bemerkung von “unfair” meinerseits quittierte er dann auch prompt mit “ist mir auch grad aufgefallen”. oben im flachen hab ich ihn wieder überholt, “maschin kaputt?” “nee, hab ausgemacht, muß ja auch mal was trainieren” :-)

motorisiertes 2rad ist auch definitiv nächsten monat angesagt, die fazer muß im april zum tüv, also mal anschmeißen und ein paar runden drehen, vielleicht auch mal zur arbeit wenn’s paßt. obwohl ich da auch mal versuchen werde eine einigermaßen “nette” strecke für’s (fahr)rad zu entwerfen, leider landschaftlich nicht sooo prickelnd und mit über 30km distanz einfache strecke auch nix für alle tage. apropos motorisiertes 2rad: der göga hat heute probefahrten bei bmw gemacht.schön ist die r 1200 r in meinen augen immer noch nicht. der klassische spruch ist doch “ne bmw kommt mir nicht in die garage”. aber wenn’s ihn glücklich macht (ich glaub ich werd alt).

nee, nicht die von red bull, aber heute hab ich mir was geleistet, wovon man normalerweise allen anfängern strikt abrät: am dritten tag in folge bin ich geRANNT, also nicht nur so daher getrottet, auch immer wieder schön, manchmal auch frustrierend, wenn’s trotzdem noch anstrengt.

heute war klar daß es anstrengt, weil ich freitag schon flott vor der arbeit in die top10 auf der 4,45kilometrigen hüsgenrunde preschte. gestern war die blankenbergrunde dran, 8,15km mit gleichem anfang und steilerem asphalt nach BB hoch und dann noch zweieinhalb kilometer durch die felder, dieser rest komplett asphaltiert gerne als tempoabschnitt genommen und gestern fast windstill somit ideal.

mit dem lauf kam ich auf platz 3 der alltime-statistik, so schnell war ich seit 2002 dort nicht mehr. das hängt natürlich auch damit zusammen daß ich diese kürzeren strecken jetzt mehr als lockere morgenläufchen mache, ansonsten für marathons viel mehr länger langsamer, und außerdem wie alle anfänger früher immer zu schnell unterwegs war auf insgesamt viel kürzeren einheiten. trotzdem sind die ja mit ihren etlichen höhenmetern durchaus fordernd und ein gutes grundlagentraining.

hier also der appell an alle lesenden couchpotatoes (gips die hier?’): nicht nachmachen!

quatsch, natürlich nachmachen, aber nicht das tempobolzen, sondern das RAUS in die natur. JETZT. egal was dagegenspräche, keine höhen scheuen. wenn’s das erste mal ist und bevor nix mehr geht dann halt trotten traben gehen traben … und sich über die eleganten langbeinigen rehärsche freuen und den piepern beim tschiriliiieeee zuhören. letzteres setzt natürlich voraus daß diese unsäglichen ohrenvollmüller namens mp3 zu hause bleiben!

heute bin ich dann dünngekleidet aber ohne ambitionen los, brooks-söckchen+capri und seidiges dünnes equilibirumLS und darüber das kurze neonorange löwenburglauf2011finisherRATZE, bei 10° nicht warm aber ausreichend. an die füße kamen die alten asics1100 weil ich derzeit den adrenaline ein bischen aus dem weg gehe, mal sehen wie sich die mittelfüße entwickeln. gestern im mizuno tat unterwegs NIX weh wo es sonst meist nach 5-6 muckt. vorgestern newbalance766 war ja eh so kurz daß das nicht aussagekräftig ist. der mizuno ist im momentmein liebling, muß aber dringend ersetzt werden, da er mit 1380 rente verdient und nun auch langsam das mesh einreißt vorne am rand :-(

zurück zur neuerlichen saisonbestleistung: an der ersten ecke war ich nochmal ne halbe minute schneller als vorgestern (10:03 statt mittelmaßtrottigen 11:15) und da wollte ich es dann auch auf der “kleinen ahrenbachrunde” mal wissen für dieses jahr. am ende blieb ich unter 40, das reicht nicht für die top10 aber diese 6,15er ahrenbach ist nun auch die absolute standardrunde, somit viel öfter belaufen als alles andere. die kürzere hüsgen wurde erst viel später erfunden als notabkürzung wenn viel zu spät losgekommen oder man doch mal dringend aufs klo muß und das haklefeuchtrübenblatt abgeerntet bzw. noch zu weit weg in den feldern ist. und je nach zeit und tagesform entscheidet sich eben unten in ahrenbach ob man heim oder noch die verlängerung nach blankenberg macht (wie gestern).

nach dem lauf gab’s einen powerdrink, aber auch hier die devise: nicht so’n teures pseudoplastik chemikergeldmachzeug sondern eine bananenmilch, vorher fertig gemacht und dem süßen hingestellt der langsam pulskontrolliert alleine vor mir unterwegs war. 2 alte bananen mit etwas wasser stabgemixt und dann auf einen knappen liter aufgefüllt. die volle kalium+kalzium-dröhnung!

jetzt zur belohnung auf die couch mit dem rest von  “Ada liebt” und einem prosecco mit lachsbrötchen und ei, der tag ist mein freund :-)

ende des monats hab ich 30 freiexemplare zu verschenken von “Agnes” von Peter Stamm, weil ich als eine von 33333 gezogen wurde um eine kiste bücher zu verschenken zur aktion am welttag des buches. leider konnte man sich ja den titel nicht völlig frei sondern nur aus einer vorgegebenen liste wählen, ist auch klar, da die die ja extra aufgelegt und markiert haben damit keiner auf die schnapsidee kommt sie zu verkaufen, voll in ordnung übrigens.1million bücher für umme unters volk sind auch so ein starkes stück.

das was ich davon kenne war grad nicht die 100%überzeugt fraktion. nichts schlechtes aber nix was ich wem zwingend empfehlen wollte. also hab ich mich selbst ins abenteuer gestürzt und unbekanntes gewählt und werde somit nur 29 verschenken, gleich mit einem lieben anschreiben es nicht persönlich zu nehmen falls es nicht gefällt und dann auch ruhig beiseite zu legen! ich muß mir auch mal so langsam ne liste machen. 30 zu beschenkende wollen wohlüberlegt sein.

letzte woche war er angesagt worden, temperaturmäßig, vom wetterbericht wurde freude generiert die sich dann mehr so weniger bewahrheiten sollte, zumindest bei uns deutlich weniger :-(

aber ich will nicht schimpfen, es war immerhin frostfrei und ganz nett zu laufen, mo-do vor der arbeit, und fast immer mit rehleins im wald.

ansonsten gibt es da ja diverse regeln wann er beginnt:

meteorologisch war’s am donnerstag so weit.

kalendarisch kommt er dieses jahr am 20. märz um 6:14 über uns hereingebrochen.

und aufgrund der blühenden schneeglöckchen sind wir immerhin schon im phänologischen vorfrühling, na bitte.

heute auf der ravensteinrunde hab ich auch einen feuersalamander gesehen, leider ziemlich plattgefahren, aber die sind wie die unken/kröten/quaknussen eben auch schon wieder unterwegs.

gestern abend gab’s lecker linguine funghi prezzemolo:

gute steinchampignons von der bio-susanne (hüsgen) in olivenöl, das zuerst mit ein paar kleinen knoblauchzehchen aromatisiert wurde, scharf angebraten und mit einem ordentlichen schuß gavi angegossen.

heiß köcheln bis die brühe fast weg ist, dabei würzen und obendrauf eine menge petersilie geben (die allerdings nicht im heißen öl schwarz werden sollte!).

auf dem teller dann noch frischen grana padano drüber und hmmmmmmmmmmmmmm :-)

der gavi eigent sich übrigens auch prima für eine “bicicletta”, campari mit eis und etwas wasser (wenn’s denn sein muß) und wein und mit ein paar scheiben der eigenen zitrone, die ja doch über den winter wieder ein paar blätter verloren hat und daher etwas gerupft aussieht:

die freut sich wenn es warm genug ist daß sie wieder rausdarf. das dauert allerdings sicher noch eine weile.

neues vom lesestoff gibt es auch:

nachdem ich eine weile mit mir gerungen habe habe ich Denis Thériaults “Siebzehn Silben Ewigkeit” dann doch nach etwa der hälfte beiseite gelegt. nicht weil es schlecht wäre (wie neulich das dummerweise trotzdem zuende gelesene “Du mich auch” von Ellen Berg’). nee, ist schon ganz ok, hat mich aber einfach nicht gepackt. nicht mein stil, aus meiner sicht zu flach, obwohl es ja nun gerade tiefschürfend um die fernkorrespondenzliebesentwicklung gehen sollte. aber mir fehlte der pepp.

ganz anders da das vorher beendete “Fallers große Liebe” von Thommie Bayer das ich neulich nur “nett zu lesen” charakterisierte, das aber zunehmend mehr fesselte so daß es schade ist daß es aus ist. der erzähler hat sich darin selbst hier&da in büchern verloren deren autor/titel genannt sind, da geh ich wohl mal gucken ob’s die wirklich gibt und was sie mir sagen beim reinblättern … um den stapel wieder aufzufrischen.

neu hinzugekommen sind auf diesem stapel noch “tschick” von Wolfgang Herrndorf und “A visit from the Goon Squad” nachdem die deutsche fassung von Jennifer Egan im kölner stadtanzeiger neulich so sehr gelobt wurde daß ich mir das orignial paperback mal hingelegt hab.

aber die müssen warten, im moment finde ich mich gerade hinein in das von mariki-bücherwurmloch so sehr gelobte “Ada liebt” von Nicole Balschun das nun auch als taschenbuch erhältlich ist :-)

solange hatten wir sorgen aber auch freude an “unserer” lulu die am 15.januar im wäschekeller im dreckwäschekorb gesessen hatte, aber an weiberfastnacht mußten wir sie dann doch beerdigen, schade.
eher sogar sehr schade weil sie uns wohl doch auch mochte und eine ganz liebe war und gut zu uns gepaßt hat und sicher noch ein paar schöne jahre ohne viel stress im haus oder garten hätte verbringen können.

aber sicher war sie schon sehr krank als sie kam, vielleicht hatte sie sich auch schon zum sterben zurückgezogen, wer weiß, da war unser wäschekeller allerdings der falsche ort. ich hoffe mal wir haben es ihr ein wenig erleichtert ohne sie zu sehr zu quälen. schmusen konnte sie jedenfalls SEHR gut, sie kam ja auch von selber auf den schoß und dann ging der motor an wie es sich gehört.

unsere stammbelegschaft hatte ja einen großen bogen um sie gemacht, vermutlich merken die ja auch wenn was überhaupt nicht stimmt. denen geht der abgang also gepflegt irgendwo vorbei. die genießen ihren winterschlaf

auch wenn so langsam der frühling sein kommen ankündigt, letztes wochenende zog schon die erste pfeilformation am himmel durch gen norden! es geht also aufwärts, nicht nur mit der dauer der helligkeit.

lauftechnisch bin ich immer noch nicht so recht im trott. bin zwar die letzten 8 tage täglich im wald gewesen, aber immer nur kurz 4-8km. naja, besser als nix. aber nach 5-6km zickt meist auch mein linker mittelfuß immer wieder rum, trotz profieinlagen will der sich nicht kuschen, ÄTZEND.

gemeldet bin ich für den benefizlauf ende märz (beliebig viele 1km-runden, mal 20 angegeben [früher waren es 30-35 je nach "bedarf" in der marathonvorbereitung, geht alles den bach runter?] aber s.o. offen was geht) und den beueler10er mitte april.

zum LESEN der letzten wochen:

vielleicht mach ich mal eine extra seite oben neben die “kunst” wenn ich das aktuelle aus hab, mal sehen. jedenfalls bin ich im letzten drittel von “Thommie Bayer Fallers große Liebe“, das ist nett zu lesen, da gab’s “schlimmeres”. aus dem neulich neu erworbenen bücherstapel bin ich durch mit

Nina George Die Mondspielerin
Ewald Arenz Ehrlich & Söhne
Jonathan Tropper Sieben verdammt lange Tage
Harold Cobert Ein Winter mit Baudelaire

fazit? frau george fing gut an, aber zur mitte hin wurde doch klar daß sie als “Anne West”, wie wikipedia es formulier, “Sachbücher aus dem Bereich Liebe, Sexualität und Erotik ” veröffentlicht. Es nervte (mich) irgendwie, hab aber erst nach lesen des klappentextes verstanden daß das programm war, immerhin kriegte die geschichte gegen ende noch einen versöhnlichen bogen um nicht weggelegt zu werden, aber ein weiteres tu ich mir sicher nicht an.

anders verhält es sich mit den “Ehrlichs”, die waren SEHR unterhaltsam, witzig, interessant zusammengestellt, zumal ich ja in der heißen RAF-phase auch gerade in der oberstufe steckte in richtung abi, das prägt ja auch ein wenig und daher war diese familiengeschichte rund um eine alte leiche einfach nur sehr unterhaltsame gut gemachte bettlektüre.

die 7 tage schiwa sitzende familie ist gut zusammengewürfelt und daher ebenfalls recht unterhaltsam wenn auch nicht wirklich vom hocker reißend.

über den cobert hab ich mich fast schon geärgert. baudelaire taucht erst zur mitte auf, da sollten wohl die tierfreunde zum kauf angefixt werden? hat bei mir jedenfalls (leider) geklappt. die story ist mir zu vorhersehbar, (vermutlich) einigermaßen passend geschildertes elend der obdachlosen aber zu schnell kriegt er wieder die kurve dank wohlmeinender menschen, von denen ich hoffe daß es sie wirklich gibt da draußen in der harten welt. ich hatte mir wesentlich mehr versprochen.

immerhin versöhnt (siehe oben) derzeit das bayersche duo aus faller & chauffeur das durch die deutschen lande gurkt. darin werden einige mir neue autoren und titel genannt in die sich scheints wunderbar vertiefen läßt, da werd ich mir sicher auch mal ein paar näher von ansehen. für so graue “sonn”tage wie heute oder schlaflose nächte oder urlaub oder einfach so. lesen muss IMMER sein. ohne kann ich mir nicht vorstellen.

so kann man ihn wohl nennen, den ersten lauf rund um den see beim DLR, zwischen dem firmegelände und dem flughafen bzw. militärischem sperrgebiet, alles umzäunt, aber ein kleiner bereich rund um 2 (mini)seen ist als NSG ausgewiesen und allgemein zugänglich.
gestern hab ich daher erstmals die resthelligkeit genutzt und bin von parkplatz aus los. beim tascheholen vor dem umziehen kam schon ein läufer an mir und dem auto vorbei der es ähnlich sah: lieber im hellen laufen und dunkeln zu hause als umgekehrt. ihn traf ich später nochmal gegenläufig (8 statt oval) und (mich) überholend. am see angekommen begrüßten mich die enten und vor mir trabte ein tarngemusterter mit rucksack, die kaserne läßt grüßen und die jungs haben ihr eigenes “fitness”programm …
2 runden drumrum von je 1,65km später bin ich wieder zum auto um danach, allerdings sehr platt (bestimmt nicht von den minimalistischen 4,6laufkilometerchen, mehr so aus winterschlafdunkelheitsdepri heraus?) noch ein bischen sportfabrik dranzuhängen.
das ist nun ja keine halbe weltreise mehr, wenn ich nicht beim tor west rausfahre auf den mauspfad, sondern durch wahnheide (um noch ein paar LECKERE brötchen zu besorgen) auf die flughafenautobahn, bin ich in 10 minuten da.

heute war dann der nächste stapel dran, kein -lauf sondern -aufbau wegen ebbe u.a. wegen weihnachtskrankheits-bett&ofengelagere: mein stapel von unmittelbar geplant zu lesenden büchern war leer, DAS GEHT JA GAR NICHT! es gibt zwar noch ein paar hier+da im haus, aber die lockten alle nicht, neues mußte her.

beim alles andere als schwarzen bücherwurmloch hatte ich mich vorbereitet, meine wunschliste umfaßt momentan

Nicole Balschun Ada liebt (kommt aber erst ende februar als paperback)
David Foenkinos Natalie küsst
Nino Haratischwili Mein sanfter Zwilling
Stefan aus dem Siepen Das Seil
Simon Urban Plan D
Emma Donoghue Room
und (mal auf Facebook entdeckt) Chris Inken Soppa Unter Wasser

daß ich das vorletzte im englischen original wohl kaum so in hennef rumliegen sähe dachte ich mir schon, aber es war gar nix von der liste da und so bleibt sie was sie ist: eine liste.

statt dessen hab ich mir 7 andere gegönnt:

Ewald Arenz Ehrlich & Söhne
Thommie Bayer Fallers große Liebe
Harold Cobert Ein Winter mit Baudelaire
Nina George Die Mondspielerin
Guillaume Musso Weil ich Dich liebe
Denis Thériault Siebzehn Silben Ewigkeit
Jonathan Tropper Sieben verdammt lange Tage

das vorletzte hatte ich schon auf den neuen kaufstapelgelegt bevor mir so richtig klar wurde: erstens ist 17 meine glückszahl und zweitens geht’s um haikus, die ich GRUNDSÄTZLICH liebe auch wenn ich mich oute da keine große forschung betrieben zu haben, aber ab+zu überkommt mich ein einfall und ich glaube mit/nach der lektüre könnte da auch mal ieder einiges in gang gesetzt werden. bei WordAsImage hab ich grad keine neuen Ideen, also sollten die Synapsen (wenn sie nicht grad bits&bytes zähmen, womit wir wieder beim DLR wären) auf andere art ans funken gebracht werden.

aber erst “muß” ich noch Rick Riordan: The Sea of Monsters (Percy Jackson & The Olympians 2) auslesen, bin auf 48 von 279, aber danach geht’s los, mal sehen was mich zuerst in den Finger beißt, bericht folgt.

denn von endSPURT zu schreiben wäre definitiv zu viel des guten.

immerhin bin ich heute nach 5 tagen pause mit heftigstem virusschnuff bzw. rekonvaleszent ab mittwoch dann endlich seit heiligabend mal wieder ein kleines knapp 4,5km-ründchen getrabt und damit auf bombastische art&weise über 100km im monat dezember gekommen, GROTTIG.
die mäßigen 2000km für das jahr warten noch auf eine ähnliche aktivität morgen, das jahr wird ähnlich spartanisch wie 2010, nach rekord >2500 in 2009 dachte ich eigentlich das sei ein ausrutscher gewesen.

beim bonner silvesterlauf morgen, zu dem ich einen freistart hätte, werde ich trotzdem nicht antreten. keine chance auf einigermaßen vorzeigbare 10er-zeit aber große chance aufgrund des wetters und der logistik (keine halle zum vorher/nachher-aufwärmen/umziehen …) sich mit dem angeknacksten immunsystem noch mal einen rückfall einzuhandeln, bei neuer arbeitsstelle im zarten fortgeschrittenen alter von 50 möchte frau da ausnahmsweise mal vernunft vor spaß walten lassen. eine kleine runde von zu hause aus und direkt danach ins warme unter die dusche hat da eine andere qualität. schade aber ich kann vom laufen und den startgeldern nicht leben, ich zahle (wenn ich nicht grad für umme laufe) aber krieg nix dafür ;-)

immerhin gab es ja mit 2 marathons im nov+dez mal wieder eine kleine bestätigung daß es noch geht (LÄUFT, gehen find ich immer doof und vermeide es wo geht *sic* :-) ) und eine steigerung, klar, von null auf 2 is gigantisch. und was noch verrückter ist, mit meiner “vorhersage” von 5:05:05 für den 7gebMarathon und der listenzeit von 5:23:03 (somit 1078sec abweichung, ‘*schäm*, die pausen an den 9VP waren einfach zu nett) hab ich sogar noch die (marathon)gruppenwertung beim brooks-paceproheten der kw49 gewonnen. die absoluten sieger (glückwunsch carmen) bekommen da wohl wöchentlich ein paar schuhe aber die in den unterkathegorien <HM,HM,M immerhin auch noch ein “kleines geschenk”, da freu ich mich schon wieder auf was überraschendes :-)

ich hab dann heute weitergemacht mit aufräumen, was unter anderem in einer menge WEGWERFEN bestand, schwer aber muß manchmal sein, vor allem wenn es nicht mal historisch sinn macht da die fraglichen dinge einfach mit der zeit hinüber sind, wie die beiden marsupilamis auf haarspangen aus einer zeit mitte der achtziger als ich noch per dauerwelle versuchte aus meinen dünnen haaren “frisur” zu erzwingen, jetzt hab ich seit etlichen jahren kurz-fransig+gestreift, letzteres nicht weil mir grau nicht gefiele sondern weil das gelb als farbe drauf liegend mehr haarvolumen suggeriert.

die maus ohne spange stammt von meinem ersten moppedschlüssel zur diversion ab 1992, der 2. liegt mit dem nummernschild noch in der küche auf der heizung, diese gummidinger leiden immer unter luft+licht, sind ganz hart+brüchig und zerlegen sich beim hingucken.

die fazer hat inzwischen einen gelben plüschtiger, der ist weniger verfallsanfällig und tut seit 2002 treu seine dienste, wenn auch leider mit zunehmenden lauf- immer weniger moppedkilometer auf den tacho kommen. DAS immerhin könnte sich 2012 auch mal wieder ändern da ggf. zum DLR neben (fahr)rad ab+zu (rund 30km einfache strecke) eine gute alternative im morgendlichen berufsverkehr, mal sehen wie sich das entwickelt. zuletzt paßten die trainingszeiten und fahrzeiten schlecht zusammen, zum abendlichen lauftreff mit dem mopped macht einfach keinen spaß.

zur sonstigen beschäftigung sprich lesen: die geschichte mit audrey flowers war bis zum ende lustig und spannend zu lesen. ganz anders als der nachfolger mit dem ich dann nach dem laufen in die wanne gestiegen bin :-( Ellen Berg: “Du mich auch” über 3 schulfreundinnen die sich an ihren männern rächen ist zwar flott zu lesen, aber leider sehr vorhersehbar, ich weiß auch nicht was ich mir erhofft hatte, vielleicht bin ich einfach nach den letzten 3 büchern auch etwas verwöhnt und “anspruchsvoll”, ich lese es ja brav zu ende aber erwarte nicht mehr viel was mein urteil mildern würde. danach wartet, sofern ich nicht noch zum shoppen komme irgendwann nächste woche, der 2. band zu percy jackson auf mich, “sea of monsters”, mal sehen wie ich da dann wieder reinfinde, keine hochgeistige kost aber gute unterhaltung war’s immerhin im 1. teil.

wesentlich unleidlicher als nur etwas enttäuscht war ich übrigens vorgestern beim fernsehen. da kam ja tintenherz, die hardcover-trilogie hatte ich weihnachten vor ein paar jahren verschlungen, nicht ganz so viele ratzensterne wie harry potter aber doch fesselnd, gut geschrieben, wert sich hineinzuvertiefen.
und dann dieser film: einerseits kann ich mir kaum vorstellen daß jemand ohne die bücher zu kennen überhaupt irgendwas verstanden hat, andererseits wurden 3 dicke schwarten in einen film gepresst unter auslassung von so vielem, daß es einfach nur weh tat, was ja dann allen lesern so gehen müßte.
ratze-an-die-welt-da-draussen: gibt es jemanden der die verfilmung gelungen fand? ich weiß daß das immer schwer ist (und aus meiner sicht beim herrn der ringe z.b. auch vollkommen gescheitert bis hin zur grenze der körper/seelenverletzung ;-() aber auch hier wieder: die HP-filme die ich bisher sah (ich glaub bis 4 oder maximal 5) waren ok bis gut, völlig wider mein erwarten.

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