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da ich aber gerne (und daher leidlich gut) schwimme gibt das keinen grund zur sorge oder dlrg-alarmierung

ich hab nur heute ENDLICH mal wieder die kurve ins schwimmbad gekriegt, erstmals in diesem jahr, *schäm*, und es ist bitter nötig noch ein paar mal zu wiederholen, am 24.6. ist der 5. friesi, der friesathlon in bonn, da geh ich sonst sowas von baden, also mehr als die dortigen überschaubaren 500m meine ich :(

heute hab ich also die kernarbeitszeit nur wenig überschritten und früh feierabend gemacht da ich selbst für den nächste woche anstehenden brückentag schon genug vorgearbeitet hatte, juchz, der letzte tag der probezeit war nett :)

ich bin dann nach kurzem telefonat zur sicherheit: “wie lange hat das außenbecken auf?”  “bis 20:00″  (im internet stand ein böses “wetterabhängig”, aber an der kasse wurde mir versichert daß es da schon hunde+katzen blitzenDonnernUNDgraupeln muß, also nicht so unvorhersehbar wie das wunderschöne lemmerz mit blick auf den drachenfels oder gleich ganz zu ab 14:00uhr und hallenbad”zwang” wie heute im siegburger octopus) losgefahren nach zündorf.

also das heißt: ich wollte nach zündorf. hab da schließlich von 1967-1970 gewohnt und die (heutige) gemeinschaftsgrundschule schmittgasse genossen, vor etlichen jahren war ich mal wieder da zum zündorfer 10er wo start+ziel an der grov war und die umkleide+klo+logistik in meiner alten schule. vom DLR wahnheide aus unter der autobahn durch durch wahn und immer geradeaus, hatte ich in erinnerung. raus kam ich damit dann irgendwann in niederkassel-ranzel. oooops.

ein blick in den uralten kölnbonnstadtatlas aus späten unizeiten (also wohl gut 20jahre alt) zeigte daß ich dann doch einmal explizit rechts ab gemußt hätte nach der DBunterführung, also retour und dann zur erinnerung an die ganz alten zeiten noch eben einen kleinen schlenker in die nun sackgassenecke um die alte heimat, am anger 7.

das haus steht noch, sieht alles viel kleiner/enger aus als man es als kind in erinnerung hat. das feld gegenüber wo wir stoppeln abbrannten für kartoffelfeuer (haben wir das wirklich?) ist längst mit einem schulzentrum zugebaut, das wußte ich schon. aber die straßenbahn aus porz hat immer noch endhaltestelle ein paar hundert meter weiter. ich glaub nur jetzt ohne wendeschleife, die kann dann wohl statt dessen vorwärts+rückwärts.

nach dieser nostalgietour (die alle 10-15 jahre reicht) bin ich dann schnurstracks zur grov und ins zündorfbad, 4,80€ sind ein stolzer preis aber wenn dafür das becken leer ist bis auf einen netten mann und frau platz hat statt auf der einen abgetrennten schwimmerbahn im stau zu dümpeln ist es das wert.

über die zeiten möchte ich ja fast den mantel des schweigens breiten, aber zur abschreckung (daß es nix bringt wenn man’s zu sehr schleifen läßt) hab ich sie doch mal gestoppt und halte sie für die ewigkeit fest.

geschwommen wurden 4er-bahnen immer 3 kraul 1 brust und zeit abgestoppt, das ganze blockweise mit pausen, am ende noch ein klitzekleines bischen sprint, die ersten bahnen jedes blocks waren immer die schnellsten und die blöcke wurden auch sukzessive langsamer, da gibt’s noch was zu tun!

300m in 7:25,91 (2:19,38 2:31,63 2:34,90) und pause 1:25,94

200m in 4:54,92 (2:22,72 2:32,20) P 2:09,93

200m in 4:56,56 (2:25,19 2:36,23) P 1:13,09

200m in 5:01,66 (2:25,19 2:36,47) P 1:39,93

200m in 5:03,50 (2:25,68 2:37,82) P 1:26,94

dann 2 kraul”sprints” 25m in 25,90 P 54,32, nochmal 25m in 27,34 P 42,72 und noch 50m brust ausschwimmen in 1:20,75

macht gesamt netto knapp 29:37 für 1200m mit 9:33 pausenminuten, naja, 2bContinued

vielleicht geh ich montag ins römerbad, 50er becken. heute war ich allerdings dann doch froh daß es nur ein 25er war, irgendwie war die wand immer so schön “schnell” da, nur daß ich beim abstoßen desöfteren das gefühlt hatte ich krieg einen krampf im linken hinteren oberschenkel so ein drittel über dem knie, DAS machte gar keinen spaß, das braucht niemand :(

was gab’s sonst noch? dienstag lauftreff insgesamt 15,15km (2 trimmpfadrunden alleine, die anfängerrunde und dann noch die normale hoch bis rott aber am ende abgekürzt weil ein ortsunkundiger hier+da zipperleins bekam) war nett, vor allem weil nur gegen ende ein hauch von ahnung von linkem mittelfuß da war, es könnte sich also endlich mal was bessern mit globuli und seit wochen nur noch im inspire-doppelpack?

morgens hab ich schallend gelacht, da gab’s mecker von mama, aber nicht meiner. da fuhr ich das letzte stück hinter einem GB-auto von der flughafenstraße ab über die “privatstraße des bundes” gen DLR und wunderte mich, wieso der (als rechtslenker doch noch viel besser die abstände einschätzen könnend) nicht an dem rad vor sich vorbei kam. dann wurde klar wieso, als wir alle standen, da war nämlich querverkehr: links papa und mama und 2-3 geschwister, rechts die restliche mischpoche ungezogener blagen, graugänse die eigentlich links im wald in den scheuermühlenteich wollten/sollten aber es geschafft hatten sich irgendwie zu verzetteln/-laufen. die lütten drängelten sich vor dem zaun, mama auf der gegenseite mit hochgerecktem hals hektisch hin+her bis wir alle standen (auch der gegenverkehrLKW) und die familienzusammenführung klappte, leider erst mal auf die “falsche” seite.

aber mit ein bischen geduld sind sie dann vermutlich irgendwann doch noch ans schwimmen gekommen. und DAS können sie definitiv besser als ich ;)

gestern war in köln rund um die regattabahn am fühlinger see der 5. firmenlauf.

das DLR hatte 132mann+maus gemeldet, von unserer abteilung waren 2 für die ehre angetreten, oder sollte man eher tippen “so bekloppt bei der hitze zu laufen“? die anfahrt gestaltete sich schon SEHR zäh, ab dem zubringer von der flughafenautobahn zum heumarer dreieck (gegen halb 5) zähfließender stillstand, daran änderten auch temporäre rollphasen kurz vor LEV wenig, dort auf der A1 über die rheinbrücke war endgültig richtig STAU. wir fuhren im konvoi weil mitfahrgemeinschaft bei absolut entgegengesetzten heimatorten absolut keinen sinn machte, ich war ein wenig “schissiger” und deshalb früher auf der rechten spur hinter dem rhein um sicher an der nächsten abfahrt rauszukommen, damit war cheffe früher auf dem richtigen parkplatz statt mit der meute erst mal gen P1 zu rollen der dicht gemacht war und wo wir alle wieder drehen und zurück auf den P8 geschickt wurden ;(

letztlich hatte ich aber einen platz sogar hinterher leicht schattig, bei 33,5° zum zeitpunkt der ankunft war das durchaus nicht zu verachten. auf jeglichen beutel oder sonstiges mitnehmsel verzichtete ich bei dem wetter und trabte gut 6min zum veranstaltungsgelände, eine viertelstunde vor dem start um 18 uhr zeitnah passend.

in der ausschreibung war von 3 blöcken die rede gewesen, supersportler, läufer und walker, letztere explizit OHNE stöcke. die massen wurden dann blockweise losgeschickt, aber nicht so wirklich sortiert. wir kamen im 3.pulk auf die piste, überholten aber sowohl 5er-ketten MIT stöcken als auch später bei km2 und sogar km3 noch walker die zumindest dem anschein nach auch vorher nicht gelaufen waren also wie üblich vorneweg . . . naja, es geht um nix außer dem spaß, sollen sie ihn haben.

der weg gegen den uhrzeigersinn einmal rundrum war natürlich auch eigentlich etwas schmal für rund 4000 (?) teilnehmer aber wer schon mehrfach in frankfurt beim JPM-CCC dieses hautnahfeeling “genossen” hat, den kann da nicht mehr viel schocken.

cheffe wollte zickende wade schonen, ich den kreislauf, daher war der +-6er-schnitt voll ok, durch das abstoppen+hakenschlagen+gasgeben um ab und zu eine lücke zum überholen zu nutzen war auch das schon anstrengend genug.

es gab so etwa um km3 bevor man die kurve um die bahn wieder auf den rückweg schlug sogar eine verpflegungsstation, keine ahnung was da gereicht wurde, wir waren froh daß da inzwischen einigermaßen lockeres laufen möglich war. selbst bei der hitze brauchte man ja nicht wirklich was für die 2. hälfte, aber VP gehört halt zu einem “rennen” dazu, das wird ja ebenfalls beim chase in frankfurt völlig pervers (bei 3,5 meilen also etwa 5,6km!) auch an der deutschen oper zelebriert, wo es dann aber bei dieser immensen zahl von teilnehmern immer an ein wunder grenzt wenn nicht schlimmes passiert. ich würde ja aus sicherheitsgründen jeglichen engpaß untersagen und dazu gehört auch wenn ein lindwurm aus 70000, gerade mal endlich einigermaßen in gang gesetzt, schon wieder gestoppt wird. nichts anderes passiert ja wenn die alle anhalten um zum becher zu greifen, schlimmer: sich im letzten moment entscheiden statt der linken die rechte tränke zu nehmen (weil die helferin da netter aussieht oder die oma da steht oder . . .)

gegen ende nach km5 kam es mir schwer vor, lag’s an mir, war ich platt? jedenfalls war er auf einmal vorne weg, ein blick auf freund garmin zeigte aber daß ich unschuldig war, das tempo war mal eben auf 5:30 und 5:15 gestiegen, nee, ohne mich, ich bin ja für endspurts durchaus zu haben, aber das muß sich dann auch lohnen. ganz kavalier (ich hab ja auch noch ein paar tage probezeit, da gibt’s vielleicht auch besondere aufsichtspflicht ?) wurde ich dann wieder eingesammelt und gemeinsam trabten wir in 35:5x über die ziellinie, ehrenvoll aber nicht völlig fertig.

im ziel hielt mir jemand ein mikro unter die nase!

nicht mein wetter aber sonst nett” war das einzige zu dem ich lust hatte, da lockte dann doch zu sehr das wasser und anschließend ein (alkfreies) paulaner (hefe aus der flasche bzw. dem 0,2l-ex-wasser-pappbecher).

ich finde für die hitze sahen wir gar nicht mal so schlecht aus :-)

neulich bin ich, trotz meines noch hinreichend großen todo-bücherstapels, mal wieder per zufall über was gestolpert, das ich dann einfach verschlungen habe, am ende wie bei allen guten büchern ein wenig traurig, daß es nun schon so schnell vorbei sein soll.

man sollte ja meinen, ein buch über die erste sommerferienwoche von zwei 14jährigen sei nix für eine erwachsene frau von 51, aber so einfach ist das nicht. manches ist zeitlos, die geschichte steckt so voll lebensweisheiten und ist so gut erzählt daß man sich weder zu alt noch “for ever young” vorkommt sondern einfach nur mitfiebert und ständig meint nicken zu müssen “ja, ja, genau so isset doch, alder”. autor: Wolfgang Herrndorf, baujahr 65, also scheint das ganze doch keine frage des alters zu sein ;)

ich zitiere jetzt einfach mal die letzten beiden sätze der faz-rezension: “Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.”

lauftechnisch läuft grad GAR NIX weil ich seit montag abend mit einem heftigen halsweh-virus kämpfe. wie immer werde ich den kampf gewinnen aber der frust ist doch groß, bei diesem wunderbaren frühlingswetter sportabstinent zu sein ist einfach sch****e. und das wo ich grad ein wenig frieden mit meinen lädierten mittelfußknochen geschlossen zu haben meine, woran nicht ganz unschuldig meine neuste erwerbung ist. ein satz mizuno inspire 8. der alte von januar 2009 war der mit dem ich die letzte zeit, obwohl >1400km sicher ausgelutscht, noch am besten zurecht kam. montag letzter woche hab ich mir den aktuellen beim brusi, lauffreund und cheffe von 7g-runergy in bad honnef, gegönnt, eine gute wahl. gegen meine gewohnheit war ich dann 4 oder 5 tage hintereinander mit demselben schuh unterwegs und immer begeistert.

das ganze halsgekratze und schnuff kommt grad besonders unpassend wo seit montag die aktion DLRfit bei tappa läuft. die halbe belegschaft rennt mit schrittzähler durch die gegend um 10000 schritte pro tag für das abteilungsteam einzubringen im virtuellen lauf vom standort berlin nach oberpfaffenhofen. am ersten tag lag ich noch mit über 20000 gut in der tabelle, dank vorderarbytelauf und abends noch einer halben stunde sportfabrik, wenn auch schon schwach und deshalb kurz und wenig intensiv. das gerät ist ziemlich mackig deshalb nur zum gehen gedacht, sport wird anhand von tabellen (meist nach leicht, mittel und intensiv unterschieden) umgerechnet. aber nun werd ich erst mal ne weile durchgereicht. dienstag krank zu hause geblieben ein paar mal in den keller oder zum zeitungholen an die straße kam ich mal grad auf gut 2000 :-( naja, bis zum 17.mai kann ich wohl hoffentlich noch ein paar gesunde schritte hier&da mit einstreuen. leader of the gang ist natürlich einer aus bremen der sich gerade (ggf. auch mit teilzeit/urlaub) auf einen ultra(100er) vorbereitet, der hat natürlich erst mal eine welle losgetreten aber letztlich geht es ja viel mehr darum die (anderen) couchpotatoes ab+zu mal vom aufzug fernzuhalten und zum bäcker zu fuß gehen zu lassen . . . ;)

ob ich, wenn’s ratze wieder gesünder ist, am sonntag zum benefizlauf nach BN kann steht in den sternen. da es für einen guten zweck ist (“benefiz”, logisch) täten auch die schon abgebuchten 10€ startgeld als spende nicht wirklich weh, aber schön wär’s schon und die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. wenn nicht ist es kein weltuntergang, aber das ist ja immer eine nette veranstaltung ohne stress mit vielen bekannten und 1km-runde in der fußgängerzone die viele treffen unterwegs verspricht. auafußtechnisch hatte ich schon nur 20 runden gemeldet statt der sonst “üblichen” 30-35, aber mangels geplantem frühjahrsmarathon wollte ich ja eh nur ein wenig rumtraben.

letzte woche freitag hab ich übrigens die radsaison eröffnet, relativ früh von der arbeit heim, aufs alte gary fisher (MTB) und ab hoch die berge und runter und hoch und … 1:07h für gut 21km, ich freu mich schon tierisch aufs koga (RR) aber nach den monaten ohne wollte ich erst mal wieder untersetzt die berge hochschleichen ;) der hammer war natürlich der typ der mich aus dem siegtal nach niederscheid hoch langsam aber stetig überholte, mit kleinen rädern, aber dann erkanntem motorpack, flapsige bemerkung von “unfair” meinerseits quittierte er dann auch prompt mit “ist mir auch grad aufgefallen”. oben im flachen hab ich ihn wieder überholt, “maschin kaputt?” “nee, hab ausgemacht, muß ja auch mal was trainieren” :-)

motorisiertes 2rad ist auch definitiv nächsten monat angesagt, die fazer muß im april zum tüv, also mal anschmeißen und ein paar runden drehen, vielleicht auch mal zur arbeit wenn’s paßt. obwohl ich da auch mal versuchen werde eine einigermaßen “nette” strecke für’s (fahr)rad zu entwerfen, leider landschaftlich nicht sooo prickelnd und mit über 30km distanz einfache strecke auch nix für alle tage. apropos motorisiertes 2rad: der göga hat heute probefahrten bei bmw gemacht.schön ist die r 1200 r in meinen augen immer noch nicht. der klassische spruch ist doch “ne bmw kommt mir nicht in die garage”. aber wenn’s ihn glücklich macht (ich glaub ich werd alt).

meine neue rote tomate hat im gegensatz zur grünen (vormals “äpfelchen” genannt) ja jetzt auch ein FIS, ein kleines fahrerinformationssystem mit temperatur, durchschnittsverbrauch und so weiter …
klar hat man beim losfahren erst mal einen immensen wert da in der anzeige, > 40 l/100km auf den ersten metern sind normal.
am ende kommt je nach strecke/fahrweise/verkehr irgendwas zwischen 5,5 und 7 bei rum.
in der regel gucke ich das erste mal wenn ich nach 2-3km den ersten berg von 180Nn auf 250 zur B8 erklommen habe.
wenn da oben die differenz zwischen der angezeigten außentemperatur und dem bis dahin erreichten durchschnittsverbrauch die 20 übersteigt, HUCH, DANN ist winter, das kommt doch eher selten vor.
heute morgen waren es dann mal eben -10° und 12,1 liter. BRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.
kein wunder daß ich momentan in winterschlaf verfalle und gar nicht mehr morgens aus dem bett und schon gar nicht ins dunkel zum laufen raus mag.

deshalb hab ich mir heute mal wieder ein wenig gleitzeit genehmigt um wenigstens in der sonne unter blauem himmel meine minimalistischen runden zu drehen.
die waren sogar wieder richtig nett und gar nicht so kalt wie erwartet, keine ahnung wieviel, ich hab ja kein FIS in mir und im garmin leider auch nicht :(
“sicherheitshalber” hatte ich allerdings tatsächlich mal eine dünne LANGE tight über der capri an und mehrere schichten dünn oben, aber es war angenehm.
nach einigen minuten kam mir selbst die luft um mund&nase nicht mehr so kalt vor.

alleine war ich auch wieder nicht, 2 läufer hatten ihre runden früher gedreht und kamen gerade zurück, ein alter geher/traber kam mir mehrfach entgegen und viele spaziergänger erfreuten sich an der sonne. damit gingen die 3 runden unerwartet schnell rum. schnell ist natürlich relativ, also gefühlt schnell, real langsamer als bisher. aber man macht ja nicht unbedingt tempotraining bei frost und schon gleich gar nicht, wenn man nach vielen jahren mal wieder einen schlampigen januer unter 100km abgeliefert hat.
der war immerhin flott im durchschnittstempo, 6:46min/km im monatsschnitt lese ich ja selten, bei den kurzstrecken (im schnitt 7,13km, *schäm*) allerdings auch kein wunder.
und den wochenschnitt von grad mal 20km möchte ich auch nicht mehr lange sehen. diese woche wird der noch schlechter werden, aber in die küchenkladde/lauftagebuch kommen immer die monatsabschlußzahlen, bis dahin ist ja noch ein bischen_und_ein_tag :)

montag hatte ich übrigens die möglichkeit an einer sehr interessanten führung durch das DLR teilzuhaben. die kann man buchen und neue mitarbeiter werden dann schon mal dazu gepackt. wir waren zu dritt mit einem 13.jahrgang mathe+physik-leistungskurse unterwegs.
gezeigt wurde von den auf der infoseite angegebenen 5 gebieten alle außer dem windkanal.
begonnen haben wir mit dem verlassen des gebietes der BRD im EAC, wo alle europäischen raumfahrer ihre einsätze trainieren, zunächst unter einem modell der ISS und dann mit blick in die trainingshallen, im märz muß das nächste ATV wieder mal hoch und nachschub bringen um dann den müll mit zurückzunehmen auf seinem einwegflug, dabei sieht es jetzt so gut aus, so schön sauber und weiß und heil, eigentlich schade drum.
der sonnenofen war natürlich an diesem noch ganz grauen montag außer betrieb, somit gab’s nur eine theroetische vorstellung.
in der medizinabteilung haben wir kurz vor dem mittagessen mal eben über püriertes essen und wiederverwerteten kaffee und die generellen probleme mit dem appetit aufgrund der schwerelosigkeit philosophiert.
die letzte station war im MUSC beim modell des rosetta-landers “philea”, der sich 2014 an den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko schleicht um erstmals auf solch einem steinchen von nur 4km durchmesser gaaaaaaanz sanft zu landen.
hoffen wir daß rosetta aus dem winterschlaf, in den sie mitte 2011 versetzt wurde um auf ihrer aktuell sehr sonnenfernen bahn strom zu sparen, rechtzeitig wieder aufwacht, also ihr wecker funktioniert!

also nix wirklich bewegendes ist passiert, die tage zerfließen quasi vom typ “no news is good news”, aber das tut ja nicht weh, wenn mal nicht immer so viel hektik ist.

mittwoch bin ich endlich mal wieder VOR der arbeit gelaufen. eigentlich sollte es die “helle” weil im freien liegende komplett asphaltierte sogenannte “winterrunde” durch die felder werden wo schon ein paar sterne am klaren himmel ausreichen als wegweiser.
aber da alles voll reif war war mir das zu rutschgefährdet und ich bin flexibel in den wald abgebogen, wo dann doch mehr grip herrschte.
wegen der umstehenden bäume mußte ich auf der ersten hälfte noch die stirnlampe anmachen, da doch zu viele pfützen lauern und bei der kälte nasse füße nicht soooo gut kommen.
aber gegen ende war schon ein hauch von helligkeit zu erahnen und im kopf der nächste haiku fertig

sternenfrostmorgen
knirschende schritte
zartrosa lichthorizont

heute hab ich mir dann einen echten mittagspausenlauf gegönnt, so wie letzte woche mittwoch 3 runden um den see incl. an+ab 6,25km unter blauem himmel mit einigen spaziergängern und mit/entgegenläufern, zwar flach aber besser als dunkel und/oder nass! essen fiel aus aber heute abend gibbet ja leckeres beim 85. geburtstag vom suocero ;-)

diesmal war ich auch hinterher alleine in der damenumkleide. ich hatte ja ganz vergessen beim letzten mal von den beiden jungs zu erzählen die ich verschreckt hab :-) da hörte ich nämlich schon beim reinkommen geblubber und da saßen 2 unter meinem grünen pulli und futterten ihre bütterkens, schnelle rechtfertigungszwangsbefriedigung “wir haben aber doch gefragt … wir dürfen doch …  war doch niemand da” (ja aaaaber meine klamotten hingen doch da und suggerierten doch wohl genug weiblichkeit?) worauf ich nur mit “ja, sicher, aber HIER NICHT, gegenüber is herren, hier is damen … noch ist mir das egal, NOCH hab ich was an …” antwortete und schon waren sie verschwunden, geht doch ;-)

lulu macht spaß, allerdings ist sie noch nicht über den berg, bzw. wir wissen nicht was aus ihr wird.
sie  benimmt sich prima, klo ist klar wo und wozu es ist (manchmal ist allerdings der rand zu nah [bzw. der po zu groß?]) und essen+trinken mit begeisterung, meistens.
allerdings lagert sie wasser ein. somit haben wir seit gestern abend einen blister mit 10 tabletten, 2*täglich eine viertel. sie hat von freitag bis donnerstag gut 1kg zugenommen, aber eben leider nicht an muskelmasse. hoffen wir daß die arznei bald wirkt.
sie ist nämlich wirklich eine süße&liebe, nach so einem tag ganz alleine wegen 2 arbeitender abwesender ist sie ausgeschlafen und unternehmenslustig ung kaum in der etage zu halten, schnurrt beim streicheln, wurde sogar schon mal mit der pfote den kopf putzend gesehen, bettelt (sie MUSS menschen gewöhnt sein) wenn man sich mit was zu essen zu ihr setzt und kommt gerne zum fernsehen auf den schoß.
nur tut ihr eben wohl alles weh bzw. sie ist sehr empfindlich was anfassen (tragen…) angeht außerhalb des kopfbereichs.
im moment sieht sie dann auch eher wie eine kleine wurst aus mit bauch und dickeren oberschenkeln vom wasser.
aber so schnell geben wir nicht auf!

lulu mampft wie eine weltmeisterin, das macht uns hoffnung. heute morgen ist ein kackhaufen nur knapp vorbeigegangen über den rand auf die dielen und heute abend waren tatsächlich 2 pinkelbäche im klo statt auf teppich oder sessel . . .

ich hab mir heute meinen allerersten richtigen mittagspausenlauf gegönnt, aus gegebenem anlass, halb 12 los zum miniwald und dann 3 runden um die beiden seen und retour zum duschen, insgesamt 40min für 6,25 geruhsame wintertrotthartgefrorenerbodenkilometer im adrenaline ASR8 aus der brooks testkollektion und den geliebten grünen söckchen aus gleicher quelle

unterwegs waren 3 blau gekleidete läufer (einzeln) entgegengesetzt unterwegs und jede menge spaziergänger aber kein reh wie neulich (hatte ich glaub ich vergessen zu erwähnen?)

aber die krönung war als ich zurückkam und in der DAMENumkleide schon von draußen stimmen hörte, 2 bauarbeiter die ihre mitagspause auf dem bänkchen unter meinen hängenden klamotten machten :-) sie waren leicht verwirrt & erschrocken und versicherten mir immer wieder sie hätten doch gefragt und die erlaubnis bekommen … und ich meinte nur, wär ja nicht so schlimm, noch hätte ich ja was an, aber gleich nicht mehr, und bestimmt wär eher die HERRENumkleide gegenüber des flurs gemeint gewesen ;-)

mein schwarzes marsu von neulich hab ich ja aus dem papierkorb gefischt und nachteule für seine tochter geschickt (siehe dortiger kommentar) und nun sitzt es bei seinen kumpanen was letztlich für alle beteiligten das beste ist:

so kann man ihn wohl nennen, den ersten lauf rund um den see beim DLR, zwischen dem firmegelände und dem flughafen bzw. militärischem sperrgebiet, alles umzäunt, aber ein kleiner bereich rund um 2 (mini)seen ist als NSG ausgewiesen und allgemein zugänglich.
gestern hab ich daher erstmals die resthelligkeit genutzt und bin von parkplatz aus los. beim tascheholen vor dem umziehen kam schon ein läufer an mir und dem auto vorbei der es ähnlich sah: lieber im hellen laufen und dunkeln zu hause als umgekehrt. ihn traf ich später nochmal gegenläufig (8 statt oval) und (mich) überholend. am see angekommen begrüßten mich die enten und vor mir trabte ein tarngemusterter mit rucksack, die kaserne läßt grüßen und die jungs haben ihr eigenes “fitness”programm …
2 runden drumrum von je 1,65km später bin ich wieder zum auto um danach, allerdings sehr platt (bestimmt nicht von den minimalistischen 4,6laufkilometerchen, mehr so aus winterschlafdunkelheitsdepri heraus?) noch ein bischen sportfabrik dranzuhängen.
das ist nun ja keine halbe weltreise mehr, wenn ich nicht beim tor west rausfahre auf den mauspfad, sondern durch wahnheide (um noch ein paar LECKERE brötchen zu besorgen) auf die flughafenautobahn, bin ich in 10 minuten da.

heute war dann der nächste stapel dran, kein -lauf sondern -aufbau wegen ebbe u.a. wegen weihnachtskrankheits-bett&ofengelagere: mein stapel von unmittelbar geplant zu lesenden büchern war leer, DAS GEHT JA GAR NICHT! es gibt zwar noch ein paar hier+da im haus, aber die lockten alle nicht, neues mußte her.

beim alles andere als schwarzen bücherwurmloch hatte ich mich vorbereitet, meine wunschliste umfaßt momentan

Nicole Balschun Ada liebt (kommt aber erst ende februar als paperback)
David Foenkinos Natalie küsst
Nino Haratischwili Mein sanfter Zwilling
Stefan aus dem Siepen Das Seil
Simon Urban Plan D
Emma Donoghue Room
und (mal auf Facebook entdeckt) Chris Inken Soppa Unter Wasser

daß ich das vorletzte im englischen original wohl kaum so in hennef rumliegen sähe dachte ich mir schon, aber es war gar nix von der liste da und so bleibt sie was sie ist: eine liste.

statt dessen hab ich mir 7 andere gegönnt:

Ewald Arenz Ehrlich & Söhne
Thommie Bayer Fallers große Liebe
Harold Cobert Ein Winter mit Baudelaire
Nina George Die Mondspielerin
Guillaume Musso Weil ich Dich liebe
Denis Thériault Siebzehn Silben Ewigkeit
Jonathan Tropper Sieben verdammt lange Tage

das vorletzte hatte ich schon auf den neuen kaufstapelgelegt bevor mir so richtig klar wurde: erstens ist 17 meine glückszahl und zweitens geht’s um haikus, die ich GRUNDSÄTZLICH liebe auch wenn ich mich oute da keine große forschung betrieben zu haben, aber ab+zu überkommt mich ein einfall und ich glaube mit/nach der lektüre könnte da auch mal ieder einiges in gang gesetzt werden. bei WordAsImage hab ich grad keine neuen Ideen, also sollten die Synapsen (wenn sie nicht grad bits&bytes zähmen, womit wir wieder beim DLR wären) auf andere art ans funken gebracht werden.

aber erst “muß” ich noch Rick Riordan: The Sea of Monsters (Percy Jackson & The Olympians 2) auslesen, bin auf 48 von 279, aber danach geht’s los, mal sehen was mich zuerst in den Finger beißt, bericht folgt.

seit ich laufe habe ich gefühlt wesentlich weniger mit erkältungen zu tun

aber immun ist man nicht. zuletzt hatte ich mal einen heftigen schüttelfrostgeprägten eintagesinfekt eine halbe woche nach dem marathon im rahmen der 6h von troisdorf, klar, openwindoweffekt, sport ist kein mord aber harte anstrengung schwächt das immunsystem.

und wenn man dann noch ungewohnte/neue pfade einschlägt, sprich: sich komplett mit neuen leuten umgibt — langer rede gar kein sinn: ich hab das mit dem einreihen in die neue kollegenschaft seit 1.12. wohl ein wenig zu wörtlich genommen, cheffe und die kollegin die mir den tipp zur bewerbung gab waren beide in der (vor)weihnachtswoche am schniefen, und mein halsweh fing freitag abend auf dem (weihnachts)spieleabend an :-(

spieleabend? für mich seit etwa 1980, ursprünglich jede woche, immer noch, allerdings meinerseits nicht mehr so oft sondern eher 1-2 mal im jahr, wenn’s gut geht, aber am letzten freitag vor heiligabend ist weihnachtsspieleabend. aus sicht der “alten hasen” dann eher ein schwatzabend, so oft trifft man sich nicht mehr in dieser zusammensetzung/dichte. die anderen, die newbie- oder auch schon die (reale) nachfolgegeneration, spielt derweil tatsächlich wie immer und läßt milde walten angesichts der reden der urväter (und wenigen “-mütter”).
gespielt wird face2face mit brett und “pöppeln” also spielfiguren und/oder karten und was auch immer, jedenfalls ohne computer oder wenn doch dann einzig als vereinfachung bei wirtschaftsspielen; der compi (in grauer vorzeit apple II e, jetzt windoofs) macht dann “die bank” und was sonst oft 6h oder mehr dauerte geht eben was schneller und man kann ggf. nach mitternacht noch einen quickie hinterher spielen (damals dann gerne einen decathlon, monocrome, da hatte ich dank huma-kassiererinnen-studijob immer gute karten in den laufdisziplinen :-) )

jedenfalls kam ich kurz vor eins (frau WIRD alt !) mit leichtem halsweh heim, las noch ein stündchen meinen 100jährigen weiter, lief nachmittags noch mit viel spaß aber letztlich unvernünftig eine kleine runde im süchterscheider wald und überlebte das heiligabendweißwurstsessen bei meiner mutter gerade so einigermaßen.

sonntag war dann schwiegerelternweihnacht ohne mich angesagt. so dicke lymphknoten hatte ich lange nicht mehr. da tobte ein krieg. aber heute, ja heute hab ich endlich das gefühl ich weiß wer gewinnt!

immerhin kommt man auf die art mit vielimbettliegen auch zu viel lesen. der 100jährige war dann doch schnell vorbei (und nicht bereut). danach gab es schwere kost, aber die möchte ich um so ernsthafter ans ♥ legen: Lisa Genova: “Mein Leben ohne Gestern”, nicht “schön” aber unheimlich packend auch wenn man weiß daß es kein richtiges “happy end” geben wird, erzählt werden die ersten 2 jahre nach der diagnose einer frühen alzheimererkrankung.

nachdem ich das verschlungen hatte, abwechselnd im bett und vor dem stahl-speckstein-holzofen, gönne ich mir jetzt etwas leichtere kost, Jessica Grant :”Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers”, sehr amüsant und ebenfalls spannend weil doch irgendwie merkwürdige dinge zu geschehen scheinen wo ich dauernd wissen will wie’s weitergeht. gut, daß ich erst am 2.1. wieder arbeiten und ansonsten nur endlich mal alle alten jahrelang gesammelten unterlagenstapel sortieren und mein(en küchentischanteil sowie mein) arbeitszimmer aufräumen muß.
hab heute schon mal 7 jahre runners’s world und ein paar zig running,laufzeit&co entsorgt und lose blätter in rund 10 kathegorien sortiert, morgen geht’s weiter ;-)

heute durfte ich erstmals den blöden berufsverkehr so richtig “genießen”

aus unerfindlichen (sommerreifen?)gründen kamen die leuts die B8 nicht runter, bzw. unverständlicherweise ging’s just als es den berg abwärts ging endlich mal weiter statt im stop+go locker rollend

bis dahin hatte ich aber für die rund 8km aus dem unsrigen dorf (180Nn) hoch nach uckerath (250,  dabei mangels gegenverkehr den ersten auf halber höhe erst rutschenden dann stehenden dann warnblinkenden schlabbern könnend) und dann im flachen gen hennef schleichend & fluchend 45 minuten gebraucht, jawoll: 45min bis (ohne einkehr) zum neuen mäcces ende B8 anfang A565, arggggggghhhhh, dagegen waren die restlichen 23km A3 B56 und mauspfad runter nach wahnheide ein klacks

da lob ich mir meine letzten gut 18 jahre gegen den strom hoch auf 310Nn ziemlich alleine und frei teils als erster “schneepflug” meine bahnen ziehen zu können.

naja, dafür ging da nie was mit ÖPNV, aber rein gar ÜBERSHAUPTSnix!

jetzt hingegen kann ich das alternativ zu besonderen anlässen durchaus nutzen, so geschehen letzte woche montag: 14-16 uhr weihnachtsessen mit dem neuen team in peters brauhaus, nett, leckere schweinshaxe, und danach glühwein aufdiversen weihnachtsmärkten. morgens mit dem göga nach eitorf, 8:00 RE8 nach hennef, umsteigen S12 nach wahn und dann der bus 162 direkt vor das tor, nett, nicht billig als einzelfahrt aber es gäbe ja auch jobticket und mehrfachkarten usw., schaun mer mal …

was gibt’s sonst? nix gelaufen seit sonntag. neuer bloglink rechts auf den bücherwurm. neuer 4beiner im WordAsImage, und jetzt geh ich wieder zu meinem 100jährigen ins bett ;-)

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