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Schlagwort-Archive: gesundheit

am samstag hatte ich 3 schöne tomatenpflanzen bei susanne aus der biogärtnerei geholt und denen wollte ich noch was gutes tun beim einsetzen und ein paar äppel besorgen.
spätnachmittags bin ich also los mit 3 kleinen plastiktüten (als greifschutz und zum späteren transport sicher ineinander) und nach anderthalb kilometern der geplanten 4-6 im heimischen wald hab ich schon mal aus einem haufen nicht gar so alter zerfledderter brösel die ersten paar kugeln geklaubt.
nach noch mal 2 km kamen mir am nächsten kandidatenhaufen 2 MTBler entgegen die aber auf die frage ob sie an schöneren haufen vorbeigefahren seien meinten das pferd hätte sich wohl da bei mir schon verausgabt.
just in dem moment wurden aus dem seitenweg 2 pferde rausgeführt und auf meine frage “können eure pferde auf kommando?” gabs gelächter und einen verweis auf einen haufen wenige meter weiter zurück im wald.
das lies sich das hintere pferd dann aber doch nicht bieten, hob den schwanz und bewies volles tomatenverständnis, erneutes gelächter und ich hatte einen schweren heimweg, denn gut 2kg trägt man laufend am körper verteilt vom kuchen “locker” mit sich rum, vor dem körper in form einer plastiktüte die mal links mal rechts mal beidhändig gehalten werden will geht das mit der zeit ganz gut in die schultern … die tomaten sehen aber guuuuuuut aus!

abgesehen davon war dieser samstagslauf (nach donnerstagsproblemen auf der siegrunde und freitagssportpause) sch***e:
der linke mittelfuß zickte schon nach 3km wo sonst >>6 je nach schuh normal sind und auch schon 10 schmerzfrei drin waren. aber das nahm ich diesmal abgesehen vom AUA mit vorsichtiger freude hin, denn ich versuche es als ERSTVERSCHLIMMERUNG zu werten!
seit freitag nehm ich nämlich mal konsequent(er) globuli: arnika D6, rhusToxicodendron D12 und heklaLava D12, 3 mal täglich, in der hoffnung die gereizten knochen endlich damit zu besänftigen.

sonntag war wieder lauffrei, aber ich bin eine rennradrunde gefahren: runter über blankenberg ins siegtal (schisserbremserei) und dann flach bis bach insgesamt mit schnitt knapp 26, dann hoch bis niederscheid mit knapp 12km/h aber angenehm zu treten und über mittelscheid heim nochmal mit 26er schnitt, insgesamt zu kurz um wirklich als training zu gelten, 12km in 35min oder so ähnlich (22km/h gesamtschnitt hab ich in erinnerung) und es zeigt sich mal wieder daß nicht stoffwechsel/kreislauf oder muskulatur die grenzen setzen, selbst bei weniger training der letzten jahre beim laufen oder zu beginn der (rad)saison, sondern die alten knochen: auch hier tat wieder bald der nacken und vor allem massiver störend die hände weh.
klar kann man umgreifen, aber nicht immer, runter will ich sicher bremsen, also nicht von oben drauf greifend, und die schmale siegtalstraße ist so saugefährlich da ist es auch sehr unangenehm wenn man überholt wird und nicht fest am lenker packt. die gelenke waren schon immer meine schwachstellen, die tun auch im moment bei den täglichen (derzeit 40) liegestütz manches mal weh obwohl ich die ja nicht abgewinkelt sondern auf der faust mache, aber je nach tagesform spür ich halt (wetterumschwungsfühlig?) meine knochen :(

montag vor der arbeit war die kurze 4,45er hüsgenrunde lauftechnsich dann wieder ok um nicht zu sagen wunderschön (aber von der länge her ja normalerweise noch subSchmerzSchwelle).
dienstag war ich faul weil zu heiß im büro, bis ich beim rauskommen weit nach der lauftreffzeit dann merkte daß das nur IM büro war weil die baracke sich so aufheizt.
da bin ich dann für die nächsten sommerwochen schlauer, werde zwar leiden aber keine ausrede mehr haben weil’s draußen schöner ist als drin.
dafür war ich dann halt mittwoch früh in der schönen kühlen obwohl grauen morgenluft unterwegs für 6km.
danach hatte ich mal wieder das gefühl ich mach doch vielleicht irgendwas falsch im/mit meinem leben, wenn ich so sehe wie gut es sich andere gehen lassen

die entweder statt im heißen büro zu sitzen irgendwo im schattigen rumzufläzen, oder aber wenn ich morgens vom laufen vor der arbeit heimkomme schon die besten plätze belegt haben für den rest des vormittags so daß mir nur noch dusche und ab ins büro bleibt …

gestern bekam ich von der ESPE ein paar minibillardzucchinipflänzchen im eigenen saatbett

die nun darauf warten im gemüsegarten versenkt zu werden, wo sich die normalen recht schwer tun vermutlich da die eisheiligen zwar nicht mehr frostig aber doch länger als erwartet iggelig ungemütlich waren.

ansonsten sieht es da schon ganz gut aus, vor allem grün im kräutergarten aber auch unterwegs die maiglöckchen machen ihrem namen ehre und in selbiger halte ich auch den schnittlauch der sich so kräftig gewehrt hat die letzten winter

erst war er ja im vorvorigen unter dicker schnee+eisschicht begraben, dann hatte ich letzten winter gleich einen ganzen untersetzer drauf gesetzt in der annahme daß eh vorbei wär mit ihm, nur um im frühling beim aufdecken eine spirale gelben “grüns” zu entdecken die sich so langsam entwunden hat. darwin läßt grüßen, survival of the fittest :-)

eigentlich sollte der titel zum gestrigen (lauf)tag ja eher “himmelfahrtssieg” lauten.

einerseits hatte ich gehofft daß die mädels die championsleague gewinnen im gegensatz zu den jungs übermorgen denen ich das tripleVize “gönne”!

andererseits hatte ich mich von rengsdorf schweren herzens ferngehalten um keine dummheit zu begehen (d.h. untrainiert und später gestartet dann doch alle abzweigungen auf die kürzeren runden ignorierend zu viel des guten in mein verderben zu rennen). deshalb war ich dann nach 11uhr zu hause auf eine siegrunde aufgebrochen: 22km, traumhaftes wetter. aber die wurde wegen des blöden linken mittelfußes dann doch oben am golfplatz abgebogen gen heim auf 13,2km verkürzt. so eine sch***e, langsam nervt mich das wirklich. die einlagen sind doch gut und ich tage sie brav wieso kann der fuß sich nicht mehr bekrabbeln und ruhe geben wie früher als ich sie regelmäßig trug und bevor ich zugegeben eine weile geschlampt habe?

im moment bin ich so frustriert weil nicht mal ein HM sicher möglich erscheint, also z.B. beim hennefer europawochelauf am 17.juni. orthopäde? wann soll da der termin vom himmel fallen, als kasse? mal eben gucken … der nächste online buchbare termin ist montag der 29.oktober, das wär am tag nach meinem 10.drachen … DAS MACHT WOHL WENIG SINN ;( bei aller “liebe” zur fachlichen kompetenz, diese 2klassenGesellschaft kotzt mich an!

aber lassen wir das, beschäftigen wir uns lieber mit den nebenbei noch leidlich schönen dingen, also der siegrunde soweit ich gestern kam

erster blick 800m nach dem start, ländliche idylle pur, dann geht’s mal eben knackig vom krabachtal hoch nach wassack, auf knapp 400m gut 80m, also im durchschnit >20%. die höhe gibt man dann herrlich locker auf der 4fachen distanz wieder ab um noch mal eine “unnötige” steigung hoch zu kommen mit blick nach links über die sieg zum kloster merten, wo man normalerweise so bei km14 auf dem rückweg vorbeikäme. die steigung ist unnötig abgesehen vom tollen blick weil’s nochmal runtergeht zum happacherhof und dann lange aber sanfter hoch zum golfplatz, oben rechts ein blick zurück auf halber (berg)strecke.

da oben neben der wintergerste zickte dann aber so zunehmend der fuß wieder so heftig daß ich rechts abgebogen über den platz und zurück ins krabachtal getrottet bin, der steile berg vom anfang ist runter viel schlimmer als hoch, weil der fels teils naß teils bröckelig keinen sicheren trab erlaubt.

die damen in der landidylle von km0,8 waren inzwischen auch wach und fürwitzig, am ende zieht einen die kirche ins dorf, eine mischung aus uraltkapelle und 70erJahreStein an die ich mich aber nach 20 jahren tatsächlich gewöhnt habe.

zur stärkung hinterher gab es alternativen, von denen ich aber abgesehen habe: mika (vermutlich) hatte morgens unter der linde gleich 2 gebettet um nicht zu sagen malerisch drapiert
ich hab sie noch was liegen lassen und dann doch lieber für mich eine große portion grüne soße vorbereitet. die hab ich dann genossen trotz frust:
 
 
heute morgen waren die beiden übrigens verschwunden, und die konnten definitiv nicht mehr selbst das weite suchen!

seit ich laufe habe ich gefühlt wesentlich weniger mit erkältungen zu tun

aber immun ist man nicht. zuletzt hatte ich mal einen heftigen schüttelfrostgeprägten eintagesinfekt eine halbe woche nach dem marathon im rahmen der 6h von troisdorf, klar, openwindoweffekt, sport ist kein mord aber harte anstrengung schwächt das immunsystem.

und wenn man dann noch ungewohnte/neue pfade einschlägt, sprich: sich komplett mit neuen leuten umgibt — langer rede gar kein sinn: ich hab das mit dem einreihen in die neue kollegenschaft seit 1.12. wohl ein wenig zu wörtlich genommen, cheffe und die kollegin die mir den tipp zur bewerbung gab waren beide in der (vor)weihnachtswoche am schniefen, und mein halsweh fing freitag abend auf dem (weihnachts)spieleabend an :-(

spieleabend? für mich seit etwa 1980, ursprünglich jede woche, immer noch, allerdings meinerseits nicht mehr so oft sondern eher 1-2 mal im jahr, wenn’s gut geht, aber am letzten freitag vor heiligabend ist weihnachtsspieleabend. aus sicht der “alten hasen” dann eher ein schwatzabend, so oft trifft man sich nicht mehr in dieser zusammensetzung/dichte. die anderen, die newbie- oder auch schon die (reale) nachfolgegeneration, spielt derweil tatsächlich wie immer und läßt milde walten angesichts der reden der urväter (und wenigen “-mütter”).
gespielt wird face2face mit brett und “pöppeln” also spielfiguren und/oder karten und was auch immer, jedenfalls ohne computer oder wenn doch dann einzig als vereinfachung bei wirtschaftsspielen; der compi (in grauer vorzeit apple II e, jetzt windoofs) macht dann “die bank” und was sonst oft 6h oder mehr dauerte geht eben was schneller und man kann ggf. nach mitternacht noch einen quickie hinterher spielen (damals dann gerne einen decathlon, monocrome, da hatte ich dank huma-kassiererinnen-studijob immer gute karten in den laufdisziplinen :-) )

jedenfalls kam ich kurz vor eins (frau WIRD alt !) mit leichtem halsweh heim, las noch ein stündchen meinen 100jährigen weiter, lief nachmittags noch mit viel spaß aber letztlich unvernünftig eine kleine runde im süchterscheider wald und überlebte das heiligabendweißwurstsessen bei meiner mutter gerade so einigermaßen.

sonntag war dann schwiegerelternweihnacht ohne mich angesagt. so dicke lymphknoten hatte ich lange nicht mehr. da tobte ein krieg. aber heute, ja heute hab ich endlich das gefühl ich weiß wer gewinnt!

immerhin kommt man auf die art mit vielimbettliegen auch zu viel lesen. der 100jährige war dann doch schnell vorbei (und nicht bereut). danach gab es schwere kost, aber die möchte ich um so ernsthafter ans ♥ legen: Lisa Genova: “Mein Leben ohne Gestern”, nicht “schön” aber unheimlich packend auch wenn man weiß daß es kein richtiges “happy end” geben wird, erzählt werden die ersten 2 jahre nach der diagnose einer frühen alzheimererkrankung.

nachdem ich das verschlungen hatte, abwechselnd im bett und vor dem stahl-speckstein-holzofen, gönne ich mir jetzt etwas leichtere kost, Jessica Grant :”Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers”, sehr amüsant und ebenfalls spannend weil doch irgendwie merkwürdige dinge zu geschehen scheinen wo ich dauernd wissen will wie’s weitergeht. gut, daß ich erst am 2.1. wieder arbeiten und ansonsten nur endlich mal alle alten jahrelang gesammelten unterlagenstapel sortieren und mein(en küchentischanteil sowie mein) arbeitszimmer aufräumen muß.
hab heute schon mal 7 jahre runners’s world und ein paar zig running,laufzeit&co entsorgt und lose blätter in rund 10 kathegorien sortiert, morgen geht’s weiter ;-)

während der eine barde der gar nicht “neuen deutschen welle” seinen 75. feiert war einen tag vorher für einen anderen kurz vor dem achtzigsten die himberrote reise vorbei, auch wenn er nicht im rattenteich rumschwamm. beide haben meine jugend begleitet, ich singe gerne (für mich alleine, im auto oder so ;-) ) und deshalb haben sie auch eine aufnahme ins blog verdient!

die trauer schläft in der gitarre. aber ich hab sie nicht mit einem schrei geweckt, sondern nur mich selber mit einem frostig kalten morgenläufchen kurz nach sonnenaufgang.
nach 2 tagen füßestillhalten nach dem marathon wollte ich einfach RAUS, es war so schön im raschelwald, harter boden weil furztrocken und angefroren, weiße blätter und tolle blicke. aber nach dem milden noverberbeginn kann man ihn ahnen, den (jahres)zeitenwechsel.

also los, kommt runter vom balkon, beziehungsweise der terrasse, ihr lieben kübelpflanzen.
jetzt ist wieder winterquartier im treppenhaus angesagt.

lorbeer und olive sind ja überschaubar bis klein und von mir alleine noch zu handhaben.
aber die zitrone hatte dieses jahr einen neuen etwas größeren (plastik)topf bekommen, grenzwertig beim hochtransport, stufe für stufe, durch den göttergatten.
ich bin mal gespannt wieviele der früchte die umstellung mitmachen und noch ausreifen, ebenso wieviele blüten nicht jetzt sofort abfallen sondern weitere ansetzen.

aber jetzt erst mal den zweiten warmen tee trinken, heute wird mir gar nicht richtig warm, ungewohnt nach laufen&duschen.  ich hoffe es hat kein open-window-effekt zugeschlagen, erhöhtes infektionsrisiko nach harter anstrengung.
ich glaub trotz der so langsam selbst hier zu erahnenden sonne die sich durch den nebel zwängt laß ich das mittagspausenboulen (wie schon gestern, in der suppe) mal sein.
in knapp 4 wochen ist schließlich auch noch der siebengebirgsmarathon, ganz zu schweigen davon, daß ich auf der neuen stelle ab 1.12. natürlich glänzen und nicht nießen (oder gar fehlen) will!

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