Archiv

Schlagwort-Archive: garten

am samstag hatte ich 3 schöne tomatenpflanzen bei susanne aus der biogärtnerei geholt und denen wollte ich noch was gutes tun beim einsetzen und ein paar äppel besorgen.
spätnachmittags bin ich also los mit 3 kleinen plastiktüten (als greifschutz und zum späteren transport sicher ineinander) und nach anderthalb kilometern der geplanten 4-6 im heimischen wald hab ich schon mal aus einem haufen nicht gar so alter zerfledderter brösel die ersten paar kugeln geklaubt.
nach noch mal 2 km kamen mir am nächsten kandidatenhaufen 2 MTBler entgegen die aber auf die frage ob sie an schöneren haufen vorbeigefahren seien meinten das pferd hätte sich wohl da bei mir schon verausgabt.
just in dem moment wurden aus dem seitenweg 2 pferde rausgeführt und auf meine frage “können eure pferde auf kommando?” gabs gelächter und einen verweis auf einen haufen wenige meter weiter zurück im wald.
das lies sich das hintere pferd dann aber doch nicht bieten, hob den schwanz und bewies volles tomatenverständnis, erneutes gelächter und ich hatte einen schweren heimweg, denn gut 2kg trägt man laufend am körper verteilt vom kuchen “locker” mit sich rum, vor dem körper in form einer plastiktüte die mal links mal rechts mal beidhändig gehalten werden will geht das mit der zeit ganz gut in die schultern … die tomaten sehen aber guuuuuuut aus!

abgesehen davon war dieser samstagslauf (nach donnerstagsproblemen auf der siegrunde und freitagssportpause) sch***e:
der linke mittelfuß zickte schon nach 3km wo sonst >>6 je nach schuh normal sind und auch schon 10 schmerzfrei drin waren. aber das nahm ich diesmal abgesehen vom AUA mit vorsichtiger freude hin, denn ich versuche es als ERSTVERSCHLIMMERUNG zu werten!
seit freitag nehm ich nämlich mal konsequent(er) globuli: arnika D6, rhusToxicodendron D12 und heklaLava D12, 3 mal täglich, in der hoffnung die gereizten knochen endlich damit zu besänftigen.

sonntag war wieder lauffrei, aber ich bin eine rennradrunde gefahren: runter über blankenberg ins siegtal (schisserbremserei) und dann flach bis bach insgesamt mit schnitt knapp 26, dann hoch bis niederscheid mit knapp 12km/h aber angenehm zu treten und über mittelscheid heim nochmal mit 26er schnitt, insgesamt zu kurz um wirklich als training zu gelten, 12km in 35min oder so ähnlich (22km/h gesamtschnitt hab ich in erinnerung) und es zeigt sich mal wieder daß nicht stoffwechsel/kreislauf oder muskulatur die grenzen setzen, selbst bei weniger training der letzten jahre beim laufen oder zu beginn der (rad)saison, sondern die alten knochen: auch hier tat wieder bald der nacken und vor allem massiver störend die hände weh.
klar kann man umgreifen, aber nicht immer, runter will ich sicher bremsen, also nicht von oben drauf greifend, und die schmale siegtalstraße ist so saugefährlich da ist es auch sehr unangenehm wenn man überholt wird und nicht fest am lenker packt. die gelenke waren schon immer meine schwachstellen, die tun auch im moment bei den täglichen (derzeit 40) liegestütz manches mal weh obwohl ich die ja nicht abgewinkelt sondern auf der faust mache, aber je nach tagesform spür ich halt (wetterumschwungsfühlig?) meine knochen :(

montag vor der arbeit war die kurze 4,45er hüsgenrunde lauftechnsich dann wieder ok um nicht zu sagen wunderschön (aber von der länge her ja normalerweise noch subSchmerzSchwelle).
dienstag war ich faul weil zu heiß im büro, bis ich beim rauskommen weit nach der lauftreffzeit dann merkte daß das nur IM büro war weil die baracke sich so aufheizt.
da bin ich dann für die nächsten sommerwochen schlauer, werde zwar leiden aber keine ausrede mehr haben weil’s draußen schöner ist als drin.
dafür war ich dann halt mittwoch früh in der schönen kühlen obwohl grauen morgenluft unterwegs für 6km.
danach hatte ich mal wieder das gefühl ich mach doch vielleicht irgendwas falsch im/mit meinem leben, wenn ich so sehe wie gut es sich andere gehen lassen

die entweder statt im heißen büro zu sitzen irgendwo im schattigen rumzufläzen, oder aber wenn ich morgens vom laufen vor der arbeit heimkomme schon die besten plätze belegt haben für den rest des vormittags so daß mir nur noch dusche und ab ins büro bleibt …

gestern bekam ich von der ESPE ein paar minibillardzucchinipflänzchen im eigenen saatbett

die nun darauf warten im gemüsegarten versenkt zu werden, wo sich die normalen recht schwer tun vermutlich da die eisheiligen zwar nicht mehr frostig aber doch länger als erwartet iggelig ungemütlich waren.

ansonsten sieht es da schon ganz gut aus, vor allem grün im kräutergarten aber auch unterwegs die maiglöckchen machen ihrem namen ehre und in selbiger halte ich auch den schnittlauch der sich so kräftig gewehrt hat die letzten winter

erst war er ja im vorvorigen unter dicker schnee+eisschicht begraben, dann hatte ich letzten winter gleich einen ganzen untersetzer drauf gesetzt in der annahme daß eh vorbei wär mit ihm, nur um im frühling beim aufdecken eine spirale gelben “grüns” zu entdecken die sich so langsam entwunden hat. darwin läßt grüßen, survival of the fittest :-)

gestern war ich früh im bett, allerdings mit dem 4. jennerwein, “oberwasser”, und einer tüte chips mit hefeweizen.

irgendwann kam der göga vorbei und meinte da wär ne “riesenspinne” in der badewanne.

naja, das war dann doch ein wenig übertrieben, zwar kein weberknecht mit millimeterbeinchen, sondern ordentlich gebaut vielleicht 4-5cm im durchmesser mit 1cm körperanteil. aber wir hatten schon größere. mit ein wenig überredungskunst und anfänglichen fluchtversuchen kam sie dann rein in die handhöhle und raus aufs dach, die wanne ist einfach zu glatt und da gibt’s nix zu mampfen.

kaum war ich wieder in den krimi vertieft (anfangs dachte ich diesmal sei er was schwächer aber er entwickelte sich wieder herrlich skurril und ich harre des fünften teils von dem leider derzeit noch nix zu sehen ist) da kam er schon wieder “ich hab ne fledermaus im zimmer”. die war dann aber mit 2. geöffnetem fenster und licht aus schon wieder raus bis ich auf die beine gekommen war.

heute war ein sportfauler tag. zumindest was meine eigenen aktivitäten angeht, ansonsten jaJaJAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA

das freut mich ja besonders weil seit mitte der woche so eine HÄSSLICHE boxer neben meiner armen fazer in der garage steht, was die davon hält hab ich mich noch gar nicht getraut zu fragen.

immerhin hab ich heute mal meine liegestütz vor dem einkaufen statt abends auf den letzten drücker gemacht, die regeln sind ja einfach:

täglich, ordentlich und nicht weniger als am vortag.

damit klebe ich seit vielen tagen auf 36, ab+zu könnte auch ein 37.-38. her aber am nächsten tag bin ich froh wenn ich der versuchung widerstanden habe. auf 100 komm ich glaub ich dann doch nicht. aber wenn’s ein volles jahr würde wär’s auch schon mal ganz  ok.

im garten war heute wildkräutergrubbern angesagt, einer der “nachteile” des biologischen  gartenbaus ohne böse chemie ist ja, daß im kompost so ziemlich alles fröhlich rumsprießt und keimt. bei dem treibhaus ende der woche knallte das grün nur so aus dem boden zwischen meinen gesähten reihen. nun ist das freie gehackt und gerecht, zwischen den reihen auch ein wenig durchgegrubbert, der rest muß warten bis das richtige grün stabiler ist. neu hinzugekommen ist die gesamte vorderkante mit mini selbstgezogenen tagetes, und dann hab ich erbsen gesäht und ihnen schon mal eine rankhilfe vorbereitet.

ich bin kein grufti (oder wie auch immer die typen sich heutzutage nennen mögen), also komplett in schwarz … da würde mir auf dauer was fehlen. weiß ist viel zu empfindlich um auf bäume zu klettern, oder was auch immer. ich bin auch keine “dame in den besten jahren” (also kurz vor dem verfallsdatum [oder darüber?]) gedeckt in bleu, beige, creme oder rosa. ich mag richtige farben. eigentlich alle, je nach tageslaune, auch mal gemischt aber dann lieber tonInTon wie rot+orange+rosa gemeinsam.
aber am liebsten ist mir glaub ich wirklich GRÜN.
deshalb liebe ich auch unsere heimische mittelgebirgsregion mit ihren welligen strukturen von wäldern und feldern, erstere gerade jetzt deutlich unterscheidbar zwischen tannen/fichten und buchen, letztere wieder oft in gelbem raps leuchtend und ansonsten in herrlichen nuancen von hafer, roggen (selten), weizen, gerste, mais und viel wiese mit viel klee. so toll ich im urlaub (vor allem mit mopped) zum beispiel die dolomiten finde könnte ich dort nie leben, in diesen schroffen felsen oberhalb der (nenneswerten also deutlich weit sichtbaren) vegetation. klar ist mir dann auch meer/strand/sand-wüste zu öde. da mag es gute gegenargumente geben, aber wo ist das grün?

der abschied vom heißgeliebten äpfelchen beim tausch in die rote tomate fiel deshalb ende 2010 auch nicht ganz leicht, auch wenn er mit 240000km bei einem benziner so langsam mal angesagt war.

das frühjahr, wenn es denn so wie derzeit in volle fahrt kommt, ist daher auch meine allerliebste jahreszeit. und einer der höhepunkte ist die erste völlerei in grüner soße!

die gab es dann gestern und hier das “making-of”

man sieht die hauptzutat, den sauerampfer, darunter ein wenig maggikraut, aber eher homöopathisch, nur weil’s so schön wächst im garten so groß, dazu in der schüssel und auf der arbeitsplatte pimpinelle, estragon und viel zitronenenmelisse nebst einem blättchen bärlauch, später hab ich noch ein bischen gundermann geholt (hab keinen borretsch) mit schönen lila blütchen und tk-kräuter+petersilie (mangels frischer) spendiert. dill mag ich nicht, die sachsenhausener mögen mir verzeihen. natürlich kommen zum würzen zu pfeffer+salz eier in gestalt von dotter verrührt mit +senf+eigeneZitrone mit olivenöl rein und danach das eiweiß in würfeln. als grundlage dient yoghurt, saure sahne, schmand, insgesamt wohl ein guter liter wie man dann unten rechts sieht (es ist ein k_l_e_i_n_e_r rest übrig ;- )

dazu gibt es neue pellärpel und harte eier (ich mag kein graugekochtes fleisch, also keinen tafelspitz wie er alternativ angeboten würde) und am besten schmöcke (? s.u. !!!) eigentlich ein sautrockener saurer herber trierer viez, leider hier nicht erhältlich. so mußte es ein rest von einem ewig schon angebrochen (manchmal hab ich lust auf ein ökologisch mehr als fragwürdiges parkplatzwagenschnellbrat-halbes hendl, *schäm*, und auch dazu paßt für mich am besten sowas süffiges) herumstehenden possmanns. der ist natürlich kein vergleich zum wahren stöffchen und die viezkenner mögen mir verzeihen, aber in der diaspora … früher hab ich wenigstens ab&zu noch eine 6er-kiste merziger alter särkower in einem rewe bestellen können, der kam als allgemeinverkäufliches dem der urigen kneipenabfüllingen schon noch näher, aber die zeiten sind auch vorbei.

drumrum sind wir im feuchten wald gelaufen, also samstag und sonntag mittags mal gut 6 mal 11km durch die vorgezogenen eisheiligen (hoffe ich mal), ansonsten war’s ein faules wochenende, ich war viel mit dem jennerwein im bett.
wer den nicht kennt: da gibt es einen bayrischen kabarettisten, Jörg Maurer, der schreibt krimis die spielen da wo wir gerne (und letztlich viel zu selten, die rente ruft … ;- ) urlauben, allein beim lesen könnt man so seine sachen packen und auf und davon …
den ersten, “Fönlage”, hatte ich vor einiger zeit gelesen, dann kam er auch mal vor einiger zeit (letztere kürzer als erstere) im fernsehn und ich erinnerte mich sofort und hab daher neulich mal die teile 2+3+4 spontan erstanden für den bedarf nach leichtem unterhaltendem statt schwerer kost. die bin ich nun am verschlingen, da sie immer skurriler witziger verrückter werden unabhängig vom eigentlichen kriminalfall vor allem in der schilderung von land&leuten, situationskomisch, da kommt die kabarettistische seele so voll durch mittlerweile, mei, des is a freid!

noch ein literarischer nachtrag zum obigen “schmöcke” von dem ich KEINE ahnung hab ob das so gildet: im neusten dottendorfer soccer nummer 307 bin ich über ein HERRLICHES gedicht “Winterweh im Oberland” gestolpert, von dem ich hoffe daß jeder dem link nun folgend die selbe freude an der sprache empfindet auch wenn mancher sich vielleicht wissenschaftlich vor grausen winden möge, ich find’s klasse!

ketzer würden ja anmerken, daß jede fette salbe, auch reines weißes vaselin, den selben zweck erfüllen würde. aber ich mag die pflanzen und was sie uns bieten können und schwöre deshalb auf hametum (hamamelis, zaubernuß, blüht übrigens schon als erstes ende januar!) und arnika und eben calendula=ringelblume. konkret diesmal zur schonenderen eingewöhnung meiner beine an kurze hosen. die brooks shorttight ist klasse da sie nicht rutscht, somit das meiste der berührungsstellen gerade noch so bedeckt bleibt, im gegensatz zu allen anderen kurzen die hochrutschen im laufe des laufens. aber trotzdem gibt es noch einen kleinen streifen unter der hose der sich ohne salbe anfangs auch ohne hornhaut wundscheuert, ätz. nun bin ich am langen wochenende 5 tage hintereinander prophylaktisch gut gesalbt erfolgreich fröhlich durch die gegend getrabt auf strecken von viereinhalb bis knapp 18km!

zuletzt, nämlich heute, war ich wieder im krabachtal weil’s so wunderschön ist, und nach einer mittagspause hab ich mich noch mal aufs MTB geschwungen und bin einen teil der strecke abgefahren zwecks fotodoku, hier das erste stück bachaufwärts nach rund 25min. ich wollte vor allem die gesperrten brücken über die furten mal für die nachwelt festhalten, ich hoffe ja sehr daß sie wieder hergestellt werden. momentan ist niedrigwasser und man kommt auch so ganz gut durch, aber wenn’s eine weile richtig regnet ist da viel mehr wasser und außer hoch zu roß nix mehr trockenen fußes zu schaffen. 2 furten sind es kurz hintereinander, die stege waren schon lange sehr gefährlich da immer feucht und damit rutschig wie schmierseife und es fehlten auch schon diverse planken, nun hat jemand ein machtwort gesprochen, im zweifel besser.

wieder oben auf der höhe angekommen war im gegensatz zum morgentlichen lauf, wo es meist grau war als wolle es jeden moment einen fetten schauer geben (nicht daß der gestört hätte)  einfach nur noch tolles feiertagswetter, schäfchenwölkchen am blauen himmel und sattes maigrün wie man es sich wünscht

zu hause gab’s die übliche faule belegschaft im beet, wie man auf dem suchbild sehen kann

die terrasse wird auch wieder bevölkert, zitrone, lorbeer und olive sind aus dem winterquartier umgezogen

die zitronenverbene steht oberhalb des weins der auch prächtig weiterwächst, sie hatte im treppenhaus eine menge triebe gebildet teils einen meter lang, aber alle so dünn und weich daß ich sie für tee komplett abgeschnitten habe zum trocknen in einer stofftasche, das duftet herrlich. und dem kleinen teich sieht man meine kahlschlagaktion von vor ein paar wochen auch nicht mehr an!

zum krönenden abschluß eines schönen langen wochenendes gab’s noch risotto carnaroli, lidl hatte grünen spargel im angebot und damit peppe ich immer gerne das ebenfalls dort auf vorrat erstandene risotto auf, das es leider schon eine ganze weile nicht mehr gab (das mit radicchio ist fast noch besser, und in das trüffelrisotto kommen dann noch krosse kleingebratene champignons rein, immer mit gavi oder vernaccia aufgebrezelt und viel grana padano, hmmmmmmmmm)

heute ist der tag des baumes, da hab ich mal ein paar exemplare festgehalten aus unserem garten (klick macht groß), von links nach rechts:

linde, linde (2 mal rinde) sowie mirabelle und linde in voller pracht

“tomtombaum” vor der haustür, keine ahnung was das ist, uralt und eher ein ziergewächs mit rosaroten blüten (und leider meist vielen läusen) und der name kommt von unserem kater tom der dort hinein seinen ersten ausflug tätigte im frühen frühjahr 1993 bevor er dann ostern auf nimmerwiedersehen (vermutlich unter ein auto) verschwand

birke und birkenrinde

kirschenrinde

apfel und seine rinde vor gemüsegarten (und birke und kirsche und ahorn im hintergrund von denen einige weg müssen weil alles zu hoch und dicht …)

ansonsten bin ich heute sportfaul aber montag war ich mittags um die seen zwischen flugplatz und DLR laufen und da war echt was los! mir kamen einige entgegen, einem schnellen der beide male jeder runde immer früher kam hab ich dann mal zugerufen “Du bist zu schnell, das ist demotivierend”, beim nächsten treff meinte er dann wohl mich trösten zu müssen mit den worten “wir sind zu zweit”, wie lieb :-)

gestern abend beim lauftreff waren 5 ganz neue (4w1m) mit denen wir zu dritt auf 2mal trimmpfadminirunde (knapp 1,4km) teils mit gehpausen “betreutes laufen” gespielt haben während sich die anderen pseudoanfänger die erste halbe stunde auf der gut 4km langen kleinen wald+feld-runde auspowerten. danach waren wir dann zum normalen termin nur noch 4 die hoch durch den wald bis rott das schöne wetter genossen.  ok, ich hab am golfplatz abgekürzt, schande über mich, waren insgesamt dann imme nboch gut 1q0km und ok. beim warten auf die anderen hab ich dann endlich mal geguckt wo/wie der ruhewald ist: die bäume 1 und 11 haben schon ein paar “bewohner”, ich finde das eine schöne idee und zum heutigen thema paßt es auch als abschluß.

letzte woche gab’s beim aldi ab montags solar betriebene gartenlampen für 9,95. unsere gartenumbauaktion ist schon eine ganze weile her, seither haben wir zwar irgendwelche kabel in der erde aber immer noch keine beschlussfassung zu (teuren) richtigen lampen und stiefeln daher oft im dustern, vor allem heim abends. wenn man gezielt weg will kann man vor der haustür und auf der terrasse was anknipsen, das leuchtet dann schon recht weit, aber das läßt man ja nicht den ganzen tag brennen ab morgens vor der arbeit . und vor allem die 3 treppenstufen hinten in der bildmitte waren immer recht abenteuerlich.

also hab ich mal dienstag früh zu diesem interims-tolerablen preis die allerletzte von der einzigen variante die mir gefiel (von den anderen mit gläsernem zylinder waren noch etliche da) in uckerath geholt und abends haben wir die montiert und da sie dem göga auch gefiel hat er dann noch 2 in eitorf ergattert. nun sind also bei uns 3 ufos gelandet.

letzte woche kam auch mein paket mit der brooksbestellung, goiiiiile farbe hat dieses grüne nightlife equilibrium LS, an dem tag war’s mir zu frisch für alleine also mein neongelbes ratzeshirt drüber und schnell noch ne kleine runde gelaufen, die neuen socken passen auch farblich aber leider sieht man die ja nicht in den schuhen, bzw. eher “aus den schuhen” (rausgucken).

morgen ist welttag-des-buches, auf meiner liste der zu beschenkenden ist noch genau ein platz frei, und davon sind bis auf 8 auch schon alle verteilt. also wenn’s nach mir geht hätte ich auch gerne eine 50er kiste genommen ;-) ich hoffe es gefällt allen, selbst hab ich’s ja auch noch nicht gelesen. aber es liegt auf dem stapel doch ziemlich weit oben.

neu im stapel sind “Nachricht von Dir” von Guillaume Musso und “Alle sieben Wellen” von Daniel Glattauer (die Fortsetzung vom Nordwind, da bin ich ja mal gespannt …

heute auf dem weg von der nichtenkommunionskirche zurück ins auto kamen wir unter einem blütenmeer durch wie ich es selten gesehen habe, dicke schneebälle, wunderschön aber doch sehr schnell vergänglich fürchte ich.

immerhin hatte das mädel einigermaßen glück, aprilwetter mit schauern aber es hätte auch deutlich schlimmer sein können. und da ich morgens schon eine kleine runde gelaufen war hatte ich auch keine hemmungen bei medaillons mit nudeln und gemüseplatte und dem leckeren kuchen hinterher :-)

heute bin ich seit langem endlich mal wieder über 2h unterwegs gewesen, hab mich auf die längste strecke dieses (miesen lauf-)jahres begeben, durch’s wunderschöne krabachtal, zuletzt war ich am 4.12. als siebengebirgsmarathontraining auf dieser unserer hausrunde.

es war recht witzig, denn mir sind noch nie so viele läufer begegnet, 4 mal eine(r) und zuerst der gute bekannte FritzTheCat, der diesmal gut im trott blieb nach seiner gewonnenen deutschen meisterschaft der JVA auf 10km im august, der läuft rank&schlank momentan regelmäßig 100km die woche (das hatte ich überhaupt nur 2 mal in spitzentrainingszeiten!). zwischen den läuferbegegnungen überholte ich 3 reiterinnen, im schritt sind die 4beiner ja langsamer und sie hatten wohl auch keine eile.

der heutige titel rührt daher daß die schon lange sehr morschen stege über die beiden furten nun “außer betrieb” gesetzt wurden massiv mit absperrgittern und schildern, leider am anfang des entsprechenden weges ohne jeden hinweis. ich hätte aber vermutlich auch dann nicht umgedreht oder eine alternativroute gesucht. die erste furt ging noch recht gut, am baum festgehalten, mit dem linken fuß auf den weitesten (natürlich auch rutschigen weil feuchten) und leider auch recht kleinen stein der aus dem wasser ragte, tief durchgeatmet und dann einen riesen satz ans andere ufer, geschafft. die 2. furt 300m später war leider nicht so gut bestückt, da hab ich dann doch beim aufsetzen kurz vor dem ziel eine ladung wasser in den mizuno bekommen. zu hause war’s aber längst wieder trocken bzw. mit dem fußschweiß vermischt ok. abenteuertrail ohne goretex :-)

kurz nach dne furten hatte ich dann noch eine begegnung auf die man auch gerne verzichtet, selbst wenn ich da generell keine probleme mit habe weil keine grundsätzliche hundeangst und bisher aus den wenigen grenzwertigen situationen immer noch gut rausgekommen. aber ich hoffe daß
1. die rehleins ihn überlebt haben
2. er den jäger überlebt hat (falls einer unterwegs war, der ihn hätte ohne mit der wimper zu zucken erschießen dürfen) und
3. alle anderen jogger(innen) unterwegs ihn überlebt haben und niemand mit herz umgefallen ist vor schreck. denn ich hab ihn auch spät kommen hören, von hinten, als ich mich dann umdrehte stoppte er rund 10m vor mir, duckte sich, knurrte … und drehte dann ab. weit und breit keine menschenseele, und damit meine ich WEIT und BREIT, ich habe extra ein bischen hin+hergeguckt, das tal rauf und runter, sicher 500*150m einsehbar an der stelle der aue, nix&niemand. er war domestiziert, hatte ein halsband (im notfall sicher gold wert als packan!) und hatte dann doch mehr lust über die (leeren) kuhweiden zu toben als mir an die waden zu gehen, aber im ersten moment des kennenlernens wußte ich das ja noch nicht so genau, so richtig rübergebracht hatte er das nämlich nicht. und ich kenn die “der will doch nur spielen” für die das tatsächlich gilt recht gut, auch wenn ich bisher noch katzenmensch bin.

apropos katzen: unsere alte belegschaft krümel, jerry und tarzan, mittlerweile komplett hinter dem haus unter der erde, hat dieses jahr ihren eigenen grabschmuck fabriziert.

gartenmäßig war ich gestern aktiver als heute. heute hab ich nur in töpfe gesäht zum vorziehen auf der fensterbank: tagestes, zucchini und eine uralte tüte salbei (haltbar/keimfähig bis 1/2005, versuch macht kluch)

apropos salbei: der alte von 1992 (im foto rechts am stock und gestern kräftig runtergeschnitten) hat mal wieder den frost (unabgedeckt) besser weggesteckt als neuere im letzten jahr gesetzte (nicht links im foto, das sind kronlichtnelken, die wohnten vor uns in unserem garten und dürfen daher weiter bleiben da sie so schön lila blühen). am witzigsten finde ich mal wieder den ahorn: der macht sich auch dieses jahr wieder so dermaßen breit, irre. die hellgrünen bäumchen mit 2 richtigen großen blättern sind vom letzten jahr, die schmaleren mit 2 keimblättern und dazwischen gerade erst sich entwickelnden richtigen von diesem, sowas haben wir zu tausenden überall im garten (und deshalb nach dem foto auch ausgerupft)!

wie hart die im nehmen sind sieht man an den neuen die sich sogar in der astgabel der birke niedergelassen haben.

zum abschluß noch ein teichfroschkönig, aber nicht glitschig weich sondern aus eisen, in der ferne am stab vor dem hellen hintergrund zu erahnen (nach klick aufs bild) und in all seiner pracht von beiden seiten hier für die nachwelt festgehalten:

ostern war’s ja eher kühl, da ist (das ratze) wenig gelaufen, noch weniger gefahren, immerhin freitag, am schönsten tag, eine kleine luftaufgepumpt(7bar)testfahrt mit dem koga. ist schon ein komisches gefühl, wieder so ungewohnt alles so fipsig schmal aber da ich weiß wie sehr ich es geliebt habe letztes jahr werde ich mich da auch schnell wieder reinfinden …

die erste tour FALLS ich jemals damit zur arbeit fahre wird aber in jedem fall mit dem garyFisher sein, MTB ist da einfach erst mal alltagstauglicher wenn man die streckenführung noch auskundschaften will. per google bin ich theoretisch auf unter 29km, also was kürzer als mit dem auto um 32km. schön wird’s so oder so nicht, zu viel stadt. naja, die ersten 10 bis allner ok, die letzten paar auf dem mauspfad auch wieder, also schaun mer mal wann ich mich aufraffe.

ebenfalls gefahren bin ich danach dann noch die selbe “riesenstrecke” (von zu hause mal eben nach blankenberg und zurück) als die fazer angesprungen war. nach 10 jahren war erstmals (dank des alters und des sehr wenig gefahren seins und damit auch sehr früh 2011 nicht mehr) die batterie richtig leer, also nix mit anspringen auf anhieb. anderthalb stunden ans ladegerät, nicht fertig aber versuch … und dank guter zündung SOFORT da, wie gewohnt, auf allen 4 pötten, nix krampfhaft schwerfällig aus dem sumpf ziehen.

jetzt hoffe ich daß sie morgen ebenso wieder anspringt ohne nachladen (sonst hätte die batterie dann wohl doch das zeitliche gesegnet, nach 10 jahren ja tolerabel) denn dann bring ich sie zum andreas weil mittwoch werkstattTÜV ist.

samstag war dann ja aprilwetter mit graupel bei teils 2° beim einkaufen und nachmittags doch noch schön ab+zu aber alles zu kalt um viel garten zu machen, der mußte mit freitags auskommen, wo ich nachmittags ne menge schilf aus den teichen geholt hab.

sonntag immerhin waren 11 schöne kilometer vor dem osterbesuch bei der Ma drin und dort sind wir dann zum verdauen eine richtig große runde spazierengegangen im wider erwarten doch noch schönen wetter. der montag ist schweigen, nochmal ein versuch mit dem adrenaline ASR8, aber nach 5km wieder heftig muckender linker mittelfuß. im moment geht wirklich am besten weil meist problemlos, der mizuno inspire. mit dem bin ich dann gestern abend beim beueler10er wunschgemäß nicht nur ehrenvoll unter 1h geblieben (5kg mehr und 300km weniger als sonst um die zeit sprechen bände ;-( sondern hatte auch tatsächlich ein bischen spaß dort, gut organisiert mit pastaparty hinterher und für die kühle die mich schnell heimfahren ließ nach den penne kann die orga ja nix.

mittwoch hatte ich übrigens “besuch” vor dem bürofenster:

neulich hab ich gestaunt über die zähigkeit des heimischen schnittlauchs.

da hatte ich letzten herbst auf der terrasse den topf mit einem untersetzer zugedeckt weil ich dachte das war’s jetzt sowieso damit.

wir erinnern uns: diesmal -17° im februar, unter anderem …

im vorigen winter war dafür ein meter schnee drauf auf dem selben topf!

ende märz hab ich den untersetzer weggenommen und da war doch noch ‘ne menge leben willens, also erst mal in den schatten gestellt damit er nicht sofort verbrennt, mittlerweile stehen die halme schon wieder mittelgrün weiter nach oben in die luft :-)

gelesen hab ich zuletzt “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer, das hatte mit meine Ma empfohlen und ich hab’s nicht bereut sondern sogar an einem Sonntag (vor Ostern? als auch mal iggeliges wetter war) ausgelesen. da es kurze hin+her-mails sind mit entsprechend immer weiß dazwischen auf gut 200 seiten ist das nicht ganz so schwer aber soll keine kritik sein. nett. nur das ende unbefriedigend, irgendwie.

vorher war Elizabeth Strouts “Mit Blick aufs Meer” dran, geschichten aus dame leben einer alten dame aus maine die man im laufe der zeit liebgewinnt, keine schwere kost aber auch keine vertane zeit. jetzt mach ich den kopf frei mit ein paar krimis, der reihe nach erst mal teil 2 vom jennerwein, “Hochsaison” und die nächsten beiden liegen auch parat. immer nur schwere kost oder “richtige literatur” muß ja nicht sein.

ggf. kommt zwischendrin dann mein zu verschenkendes Agnes zum welttag des buches dran, aber dazu dann später mehr.

wenn man immer noch mit halswehschnuff (übrigens bei weitem nicht als einzige wie ich fast täglich erfahre) gesegnet derzeit weitgehend sportabstinent ist, dann ist das mit diesem superfrühlingswetter natürlich eine 2schneidige sache.ich freu mich trotzdem dran. gestern hab ich unseren oberen kleinen teich an der terrasse ausgemistet, sehr viel vom wuchernden schilf rausgerupft und nun sieht er genau so aus: gerupft.

aber in ein paar wochen gibts ein neues foto wenn alles grün+gelbblühend ist, das kommt (schneller) wieder (als man glaubt).

das foto ist übrigens ein debut, neues nokia300 da mein altes samsung erstens nicht mehr mit treiber für windoofs7 beglückt wurde und zweitens nun auch der akku schwächelte, das war sein aus! erst nach dem nun ohne zusatzsoftware problemlosen USB-abziehen am PC sah ich, daß sich mika auch mal eben ins bild geschlichen hatte :-)

gestern gab’s auch endlich mal wieder einen kleinen vorsichtigen lauf, nur die 4,45km hüsgenrunde, mit puddingbeinen langsam aber ansonsten schön. den benefizlauf in BN hatte ich sowieso abgehakt, macht keinen sinn in diesem zustand, die 10€ sind ja für einen guten zweck “angelegt”, aber insgeheim träumte ich schon von einer kleinen ersten rennradtour heute. nachts kratze es dann leider doch wieder zu viel, deshalb gabs heute nur garten und nosports und viel erholung auf der terrasse. für das passende getränk, einen bitter wie früher bei den schwiegereltern im gargano, allerdings am hellen tag erst mal alkfrei mit monin statt campari und wasser statt vino gemixt, hab ich die größte zitrone am baum (noch im überwinterquartier im treppenhaus) geerntet, allein der duft ist schon ein gedicht, anfassen und staunen was in die finger übergeht!

in den letzten tagen hab ich mal eben “Weil ich Dich liebe” von Guillaume Musso verschlungen. das ist eine geschichte über 4 leute mit schicksalsschlägen die alle irgendwie zusammenhängen bzw. zusammenfinden, vom stil vielleicht ein bischen dick aufgetragen hier+da für meinen geschmack, aber dann doch so zunehmend spannend, daß ich es gar nichtmehr weglegen wollte, somit allemal eine gute unterhaltungslektüre.

jetzt hoffe ich mal daß sich der blöde hals so langam mal verkrümelt damit ich von der nächsten immer noch schön angesagten woche auch noch was habe, trotz arbeit, ist ja dank sommerzeit jetzt wieder länger hell, ich liebe es!

letzte woche war er angesagt worden, temperaturmäßig, vom wetterbericht wurde freude generiert die sich dann mehr so weniger bewahrheiten sollte, zumindest bei uns deutlich weniger :-(

aber ich will nicht schimpfen, es war immerhin frostfrei und ganz nett zu laufen, mo-do vor der arbeit, und fast immer mit rehleins im wald.

ansonsten gibt es da ja diverse regeln wann er beginnt:

meteorologisch war’s am donnerstag so weit.

kalendarisch kommt er dieses jahr am 20. märz um 6:14 über uns hereingebrochen.

und aufgrund der blühenden schneeglöckchen sind wir immerhin schon im phänologischen vorfrühling, na bitte.

heute auf der ravensteinrunde hab ich auch einen feuersalamander gesehen, leider ziemlich plattgefahren, aber die sind wie die unken/kröten/quaknussen eben auch schon wieder unterwegs.

gestern abend gab’s lecker linguine funghi prezzemolo:

gute steinchampignons von der bio-susanne (hüsgen) in olivenöl, das zuerst mit ein paar kleinen knoblauchzehchen aromatisiert wurde, scharf angebraten und mit einem ordentlichen schuß gavi angegossen.

heiß köcheln bis die brühe fast weg ist, dabei würzen und obendrauf eine menge petersilie geben (die allerdings nicht im heißen öl schwarz werden sollte!).

auf dem teller dann noch frischen grana padano drüber und hmmmmmmmmmmmmmm :-)

der gavi eigent sich übrigens auch prima für eine “bicicletta”, campari mit eis und etwas wasser (wenn’s denn sein muß) und wein und mit ein paar scheiben der eigenen zitrone, die ja doch über den winter wieder ein paar blätter verloren hat und daher etwas gerupft aussieht:

die freut sich wenn es warm genug ist daß sie wieder rausdarf. das dauert allerdings sicher noch eine weile.

neues vom lesestoff gibt es auch:

nachdem ich eine weile mit mir gerungen habe habe ich Denis Thériaults “Siebzehn Silben Ewigkeit” dann doch nach etwa der hälfte beiseite gelegt. nicht weil es schlecht wäre (wie neulich das dummerweise trotzdem zuende gelesene “Du mich auch” von Ellen Berg’). nee, ist schon ganz ok, hat mich aber einfach nicht gepackt. nicht mein stil, aus meiner sicht zu flach, obwohl es ja nun gerade tiefschürfend um die fernkorrespondenzliebesentwicklung gehen sollte. aber mir fehlte der pepp.

ganz anders da das vorher beendete “Fallers große Liebe” von Thommie Bayer das ich neulich nur “nett zu lesen” charakterisierte, das aber zunehmend mehr fesselte so daß es schade ist daß es aus ist. der erzähler hat sich darin selbst hier&da in büchern verloren deren autor/titel genannt sind, da geh ich wohl mal gucken ob’s die wirklich gibt und was sie mir sagen beim reinblättern … um den stapel wieder aufzufrischen.

neu hinzugekommen sind auf diesem stapel noch “tschick” von Wolfgang Herrndorf und “A visit from the Goon Squad” nachdem die deutsche fassung von Jennifer Egan im kölner stadtanzeiger neulich so sehr gelobt wurde daß ich mir das orignial paperback mal hingelegt hab.

aber die müssen warten, im moment finde ich mich gerade hinein in das von mariki-bücherwurmloch so sehr gelobte “Ada liebt” von Nicole Balschun das nun auch als taschenbuch erhältlich ist :-)

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.