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ostern war’s ja eher kühl, da ist (das ratze) wenig gelaufen, noch weniger gefahren, immerhin freitag, am schönsten tag, eine kleine luftaufgepumpt(7bar)testfahrt mit dem koga. ist schon ein komisches gefühl, wieder so ungewohnt alles so fipsig schmal aber da ich weiß wie sehr ich es geliebt habe letztes jahr werde ich mich da auch schnell wieder reinfinden …

die erste tour FALLS ich jemals damit zur arbeit fahre wird aber in jedem fall mit dem garyFisher sein, MTB ist da einfach erst mal alltagstauglicher wenn man die streckenführung noch auskundschaften will. per google bin ich theoretisch auf unter 29km, also was kürzer als mit dem auto um 32km. schön wird’s so oder so nicht, zu viel stadt. naja, die ersten 10 bis allner ok, die letzten paar auf dem mauspfad auch wieder, also schaun mer mal wann ich mich aufraffe.

ebenfalls gefahren bin ich danach dann noch die selbe “riesenstrecke” (von zu hause mal eben nach blankenberg und zurück) als die fazer angesprungen war. nach 10 jahren war erstmals (dank des alters und des sehr wenig gefahren seins und damit auch sehr früh 2011 nicht mehr) die batterie richtig leer, also nix mit anspringen auf anhieb. anderthalb stunden ans ladegerät, nicht fertig aber versuch … und dank guter zündung SOFORT da, wie gewohnt, auf allen 4 pötten, nix krampfhaft schwerfällig aus dem sumpf ziehen.

jetzt hoffe ich daß sie morgen ebenso wieder anspringt ohne nachladen (sonst hätte die batterie dann wohl doch das zeitliche gesegnet, nach 10 jahren ja tolerabel) denn dann bring ich sie zum andreas weil mittwoch werkstattTÜV ist.

samstag war dann ja aprilwetter mit graupel bei teils 2° beim einkaufen und nachmittags doch noch schön ab+zu aber alles zu kalt um viel garten zu machen, der mußte mit freitags auskommen, wo ich nachmittags ne menge schilf aus den teichen geholt hab.

sonntag immerhin waren 11 schöne kilometer vor dem osterbesuch bei der Ma drin und dort sind wir dann zum verdauen eine richtig große runde spazierengegangen im wider erwarten doch noch schönen wetter. der montag ist schweigen, nochmal ein versuch mit dem adrenaline ASR8, aber nach 5km wieder heftig muckender linker mittelfuß. im moment geht wirklich am besten weil meist problemlos, der mizuno inspire. mit dem bin ich dann gestern abend beim beueler10er wunschgemäß nicht nur ehrenvoll unter 1h geblieben (5kg mehr und 300km weniger als sonst um die zeit sprechen bände ;-( sondern hatte auch tatsächlich ein bischen spaß dort, gut organisiert mit pastaparty hinterher und für die kühle die mich schnell heimfahren ließ nach den penne kann die orga ja nix.

mittwoch hatte ich übrigens “besuch” vor dem bürofenster:

neulich hab ich gestaunt über die zähigkeit des heimischen schnittlauchs.

da hatte ich letzten herbst auf der terrasse den topf mit einem untersetzer zugedeckt weil ich dachte das war’s jetzt sowieso damit.

wir erinnern uns: diesmal -17° im februar, unter anderem …

im vorigen winter war dafür ein meter schnee drauf auf dem selben topf!

ende märz hab ich den untersetzer weggenommen und da war doch noch ‘ne menge leben willens, also erst mal in den schatten gestellt damit er nicht sofort verbrennt, mittlerweile stehen die halme schon wieder mittelgrün weiter nach oben in die luft :-)

gelesen hab ich zuletzt “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer, das hatte mit meine Ma empfohlen und ich hab’s nicht bereut sondern sogar an einem Sonntag (vor Ostern? als auch mal iggeliges wetter war) ausgelesen. da es kurze hin+her-mails sind mit entsprechend immer weiß dazwischen auf gut 200 seiten ist das nicht ganz so schwer aber soll keine kritik sein. nett. nur das ende unbefriedigend, irgendwie.

vorher war Elizabeth Strouts “Mit Blick aufs Meer” dran, geschichten aus dame leben einer alten dame aus maine die man im laufe der zeit liebgewinnt, keine schwere kost aber auch keine vertane zeit. jetzt mach ich den kopf frei mit ein paar krimis, der reihe nach erst mal teil 2 vom jennerwein, “Hochsaison” und die nächsten beiden liegen auch parat. immer nur schwere kost oder “richtige literatur” muß ja nicht sein.

ggf. kommt zwischendrin dann mein zu verschenkendes Agnes zum welttag des buches dran, aber dazu dann später mehr.

am letzten oktoberwochenende waren wir mit der sippe im roompot cochem, eigentlich eher oberhalb ediger-eller, mitten im golfplatz, alle zusammen mit 3 kindern und 9 erwachsenen (von denen 1 später kam und mit 3 anderen früher fahren mußte) in einem 14er haus, also platz genug.
sauna war auch drin. viel landschaft drumrum.
am freitag abend zum anreisetag gab’s linguine bolognese, die hatte ich am urlaubstag zu hause vorbereitet, und rotwein oder kölsch (sind halt LEVerkusener ;-) und viel gelächter und frotzeleien, wie das so üblich ist.
samstag morgen dann, etwas später als von manchem angedacht, aber für mich genau richtig, ging es im milden morgengrau um 8:33 los mit göga und 2 schwagern auf eine schöne laufrunde.

erstmal ging es NUR bergab, durch wunderschönen wald mit tollen ausblicken auf frühmorgensonnen-hänge und nebelmeere im tal, von 380Nn runter knapp unter 100, was runter geht muß auch wieder hoch (zum glück hatte keiner geld für ein taxi), also ein bischen am kaiser-wilhelm-tunnel an der baustelle entlang durch eller und dann die straße wieder hoch.

der förster und die anderen autos haben bauklötze gestaunt, die jungs waren klasse, ich bin sowas von stolz auf sie!

kaum waren wir sauber und hatten gefrühstückt brachen wir schon wieder auf mit der halben belegschaft, 4 erwachsene, 2 kinder, zur reichsburg cochem.

das sollten so etwa 6km sein, es wurde ab+zu ein wenig gequengelt, aber insgesamt hatten sie schon viel spaß weil’s einfach toll war unterwegs, schöne wege, tolle blätterfarbspiele, schnell waren wir unten, und die ersten blicke auf die burg entschädigten definitiv schon mal für den (bergab aus kindessicht ja noch leichteren) hinweg.

in der burgschenke gab’s für die großen und kleinen wanderer eine erfrischung.

danach war’s leider schönwetterbedingt ziemlich voll und die 40min führung war uns dann doch was lang für die pänz, deshalb machten wir uns auf den weg ins tal nach cochem-”city”, dabei fiel das witzige schlangengeländer auf.

alle hatten ein bischen hunger, also kehrten wir in einer urigen weinstube ein zu siedewürstchen mit apfelschorle, wasser, zwiebelkuchen bzw. weinkäse mit einem halbleckeren roten … und danach ging’s eine etwas andere strecke — klar, wieder nur hoch.

aber am ende lockten die von der burga aus stuttgart mitgebrachten maultaschen als belohnung :-)

sonntag morgen wollte keiner mehr mit uns laufen, schade auch, wir gönnten uns aber eine nebelige runde um und auf dem golfplatz, manches zwar “nur für golfer” aber die waren in der grauen suppe ab 8:33 (scheinbar “unsere” uhrzeit) noch nicht unterwegs.

der rest vom wochenende verging irgendwie viel zu schnell, montag wieder heim, ausruhen & waschen.

heute dann war ein gartentag. laub wohin man guckt, die linde hinter dem haus ist leer.

am besten häckselt man das mit dem rasenmäher, dann verrotten die kleinen fitzelchen auch beser. leider geht das natürlich am hochheiligen aller-selbigen nicht. also hab ich mir das mal für morgen am freien mittwoch vorgenommen.

viel “schlimmer” ist aber auch das ahornlaub in der einfahrt, bis rüber zum nachbarn, wir haben einen langen schlauch von etwa 20*60m als grundstück und das haus kommt erst nach gut der hälfte, die einfahrt hoch stehen mindestens 25 jahre alte ahorn und kirschen und sowas, es war ein einziger blätterteppich.

handarbeit, zusammenharken, schubkarren vollpressen, nach hinten fahren und ab damit.

danach gab’s noch eine kleine runde durch den heimischen wald zum rückenentspannen, wieder komplett in brooks.

am montag nach der rückkehr war ein umschlag mit einem extra-tshirt für die “messenger of run happy” in der post.

darunter paßte das dünne equilibriumLS, von temperatur und farbe

die infinityShortTight tat schon im roompot gute dienste bei knapp 2stelligen temperaturen, und heute durfte der GTS12 wieder ran.

bei dem wetter traf man natürlich unterwegs mehr als einen wanderer, da muß man raus, da muß man sonne tanken für den winter!

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